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Aktienanleihe Protect 5,25% 2027/12: Basiswert Siemens

DN6SU6 / DE000DN6SU67 //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.10. 17:41:07, Brief 19.10. 17:41:07
DN6SU6 DE000DN6SU67 // Quelle: DZ BANK: Geld 19.10. 17:41:07, Brief 19.10. 17:41:07
97,83 %
Geld in %
98,23 %
Brief in %
-0,02%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 265,30 EUR
Quelle : Xetra , 17:27:05
  • Basispreis 250,00 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 5,77%
  • Barriere 170,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 35,92%
  • Zinssatz in % p.a. 5,25% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 4,00
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Chart

Aktienanleihe Protect 5,25% 2027/12: Basiswert Siemens

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 19.10. 17:41:07
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DN6SU6 / DE000DN6SU67
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Aktienanleihe
Produkttyp Aktienanleihe Protect
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Abwicklungsart Barausgleich oder Physische Lieferung
Emissionsdatum 14.10.2026
Erster Handelstag 14.10.2026
Letzter Handelstag 14.12.2027
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Letzter Bewertungstag 15.12.2027
Zahltag 22.12.2027
Fälligkeitsdatum 22.12.2027
Bezugsverhältnis 4,00
Basispreis 250,00 EUR
Nennbetrag 1.000,00 EUR
Bereits aufgelaufene Stückzinsen 0,431507 EUR
Zinssatz in % p.a. 5,25% p.a.
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 14.10.2026
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Protectlevel verletzt Nein
Protectlevel / Barriere 170,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 19.10.2026, 17:41:07 Uhr mit Geld 97,83 % / Brief 98,23 %
Spread Absolut 0,40 %
Spread Homogenisiert 0,10 %
Spread in % des Briefkurses 0,41%
Max Rendite absolut 79,405479 EUR
Max Rendite 8,08%
Max Rendite in % p.a. 6,84% p.a.
Seitwärtsrendite in % 8,08%
Seitwärtsrendite p.a. 6,83% p.a.
Abstand zum Protectlevel Absolut 95,30 EUR
Abstand zum Protectlevel in % 35,92%
Performance seit Auflegung in % -2,17%

Basiswert

Basiswert
Kurs 265,30 EUR
Diff. Vortag in % -1,98%
52 Wochen Tief 198,00 EUR
52 Wochen Hoch 291,70 EUR
Quelle Xetra, 17:27:05
Basiswert Siemens AG
WKN / ISIN 723610 / DE0007236101
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Technologie

Produktbeschreibung

Die Aktienanleihe hat eine feste Laufzeit und wird am 22.12.2027 (Rückzahlungstermin) fällig. Sie erhalten am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 22.12.2027, eine Zinszahlung von 5,25% p.a. Die Zinszahlung erfolgt unabhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts.

Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

  1. Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (14.10.2026 bis 15.12.2027) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 170,00 EUR oder der Schlusskurs des Basiswerts Siemens AG liegt an der maßgeblichen Börse am 15.12.2027 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 250,00 EUR. In diesem Fall erhalten Sie den Nennbetrag von 1.000,00 EUR.

  2. Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere und der Referenzpreis liegt unter dem Basispreis. In diesem Fall erhalten Sie eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Sie eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Kaufpreis der Aktienanleihe liegt.

Bei einem Erwerb des Produkts während der Laufzeit müssen Sie aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichten.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Analysten neutral, zuvor positiv (seit 07.08.2026)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
17,9

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
71,3%

Starke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 232,16 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist SIEMENS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor positiv (seit 07.08.2026) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war positiv und hat am 07.08.2026 bei einem Kurs von 279,80 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance 2,9% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 2,9% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 29.09.2026) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 29.09.2026).
Wachstum KGV 1,0 13,44% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 13,44%.
KGV 17,9 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 16,4% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 23 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 23 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,2% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 39,26% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 05.05.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,3%.
Beta 1,68 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,68% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 71,3% Starke Korrelation mit dem STOXX600 71,3% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 36,30 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 36,30 EUR oder 0,13% Das geschätzte Value at Risk beträgt 36,30 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,13%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 21,7%
Volatilität der über 12 Monate 29,6%

Tools

 

Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

19.10.2026 | 15:32:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Investitionsgipfel in Berlin - Merz rollt roten Teppich aus

(neu: mit aktuellen Aussagen)

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rollt den roten Teppich aus - es geht schließlich um Milliarden. Zu Beginn eines Investitionsgipfels in Berlin am Abend mit Unternehmern aus Deutschland und dem Ausland wird ein "exklusiver" Auftakt versprochen mit einem ausgewählten Kulturprogramm. In einem ehemaligen Heizkraftwerk in Berlin-Mitte als Ort der Industriegeschichte heißt es: "Red Carpet for Investments" - roter Teppich für Investitionen. So ist es auf der Website der Konferenz "Invest in Germany Summit" zu lesen.

Als "Stargast" angekündigt ist der Chef des US-Chipherstellers Nvidia <US67066G1040>, Jensen Huang. Die Bundesregierung plant eine Kooperation mit Nvidia. Beim eigentlichen Konferenztag am Dienstag ist neben Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) das halbe Kabinett versammelt. Tagungsort ist die private Wirtschaftshochschule ESMT am Schloßplatz im Herzen der Bundeshauptstadt, im ehemaligen Staatsratsgebäude der DDR. Eingeladen sind Großunternehmen, Investmentbanken oder Fonds. Die Rede ist von rund 200 internationalen und deutschen Vorstandschefs.

Doch worum geht es beim Investitionsgipfel? Ein Überblick:

Bundesregierung will private Investitionen ankurbeln

Der deutsche Staat gibt in den kommenden Jahren viele Milliarden auf Pump aus, um die Infrastruktur auf Vordermann zu bringen und Unternehmen beim Umstieg auf klimafreundlichere Prozesse zu unterstützen. Das ist ein wesentlicher Treiber auch für ein höheres Wirtschaftswachstum in diesem Jahr. Ein nachhaltiger Aufschwung ist aber noch nicht erreicht, warnen Ökonomen. Aus Regierungskreisen hieß es, mit öffentlichem Geld alleine könne Deutschland nicht modernisiert werden.

Christian Sewing, Chef der Deutschen Bank, sagte: "Deutschland steht vor einer historischen Investitionsaufgabe." Sie sei zu groß, um alleine mit öffentlichen Mitteln bewältigt zu werden. "Staatliche Investitionen können den Anschub geben. Dauerhaft erfolgreich werden wir aber nur, wenn wir zusätzlich privates Kapital im großen Stil mobilisieren."

Deswegen will die Bundesregierung deutlich mehr privates Kapital für Investitionen mobilisieren. Es seien Ausgaben für Maschinen und Anlagen, Forschung und Entwicklung, moderne Produktionsstätten oder Software, die die Produktivität und somit das Wirtschaftswachstum steigerten, hieß es aus Regierungskreisen.

Gipfel als "Willkommens-Signal"

Mit dem ersten Gipfel dieser Art will die Bundesregierung ein "starkes Willkommens-Signal" an internationale Investoren senden, wie es aus Regierungskreisen hieß. Ziel sind konkrete Investitionen - bei dem Gipfel sind bereits erste Abschlüsse wie der mit Nvidia zu erwarten.

Vorbild ist ein jährlicher "Choose France"-Gipfel von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im prächtigen Schloss von Versailles, der ausländische Investoren nach Frankreich locken soll.

Deutschland soll den Investoren als Top-Standort schmackhaft gemacht werden: solide Finanzen - Deutschland ist das einzige G7-Land mit einem Triple-A-Rating. Dazu: ein stabiler Rechtsstaat, die höchsten Patente unter den europäischen Ländern, gute Universitäten, gut qualifizierte Fachkräfte, der zollfreie EU-Binnenmarkt und die Lage in der Mitte Europas. Eine Umfrage der Deutschen Bank unter internationalen Führungskräften ergab, dass Deutschland in Europa ein "Investitionsmagnet" ist.

Aber es gibt Nachholbedarf: Einer Studie von Allianz Research zufolge gingen zwischen 2019 und 2025 die Gesamtinvestitionen in Deutschland um 6,4 Prozent zurück - während sie im übrigen Euroraum um 6,7 Prozent und in den USA um 20,2 Prozent stiegen. Daraus ergebe sich eine riesige Investitionslücke. Zu den Gründen für die Zurückhaltung in Deutschland zählten: Hohe Energiekosten, eine hohe Steuer- und Abgabenbelastung und eine übermäßige Bürokratie.

Reformkurs der Regierung

Es seien "Hausaufgaben" zu erledigen, hieß es aus Regierungskreisen. Merz dürfte auf dem Gipfel erneut zusagen, dass die Regierung ihren Reformkurs fortsetzt - wie er es Ende September bei einem Treffen mit Wirtschaftsvertretern der Unternehmensinitiative "Made for Germany" tat.

Es geht um Reformen der Sozialsysteme, um Sozialausgaben zu stabilisieren, Flexibilisierungen im Arbeitsmarkt, aber auch kürzere Planungs- und Genehmigungsverfahren etwa für Rechenzentren und bessere Wachstumschancen für junge Firmen. Allerdings sind in der schwarz-roten Koalition Vorhaben etwa bei der Rentenreform umstritten.

DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier nannte den Investitionsgipfel ein wichtiges Signal. "Entscheidend ist aber, dass aus dem Format konkrete und zusätzliche Investitionen werden. Ein Gipfel kann Vertrauen anstoßen, aber investiert wird dort, wo die Bedingungen im betrieblichen Alltag überzeugen. Dafür muss die Bundesregierung die Standortbedingungen dauerhaft verbessern."

Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, sagte: "Seit sechs Jahren kommt nahezu das gesamte Wirtschaftswachstum aus öffentlichen Impulsen. Man sollte nicht so naiv sein zu glauben, dass der Gipfel daran kurzfristig etwas ändert. Unternehmen entscheiden sich nicht wegen einer Werbeveranstaltung für Deutschland. Entscheidend ist, ob sie am Standort Geld verdienen."

Wo investiert werden soll

Eine Schlüsseltechnologie ist Künstliche Intelligenz (KI). Hier hinkt Deutschland international hinterher. Großes Potenzial aber wird bei der industriellen KI gesehen, weil Deutschland durch seine Industrie und den industriellen Mittelstand über sehr viele Daten verfügt. Mit KI könnte die Produktivität steigen und neue Geschäftsmodelle entstehen.

Siemens <DE0007236101>-Chef Roland Busch nannte die industrielle KI eine "Jahrhundertchance für Deutschland". Es müsse aber nun Tempo gemacht werden: "Die Welt wartet nicht auf uns."

Auch um bei der industriellen KI voranzukommen, ist die Kooperation der Bundesregierung mit Nvidia gedacht. Der US-Chiphersteller ist mit seinen Produkten für Rechenzentren der zentrale Motor des KI-Booms. An einem Projekt sollen sich auch deutsche Unternehmen beteiligen.

Neben industrieller KI sieht die Bundesregierung lohnende Chancen für Investoren zum Beispiel auch im Energiebereich, dabei geht es um den Ausbau der Stromnetze. Daneben geht es um Verteidigung, Halbleiter, Rechenzentren und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. So soll künftig die bundeseigene Autobahngesellschaft Kredite aufnehmen dürfen.

Das Ziel: Verstärkt und schneller in Sanierung sowie Aus- und Neubau zu investieren. Interessant für Investoren könnte auch die geplante neue "Kapitalrente" in der Altersvorsorge werden.

Pharmakonzern stellt Investitionen auf Prüfstand

Vor dem Investitionsgipfel gab es allerdings auch Störgeräusche. Der Schweizer Pharmakonzern Roche <CH0012032048> stellt aus Ärger über Sparvorgaben der Bundesregierung im Gesundheitswesen alle Investitionen in Deutschland auf den Prüfstand, wie Roche-Deutschlandchef Daniel Steiners der "Welt" sagte. "Für den Pharmabereich kann ich sagen, dass die Politik zuletzt sehr viel Vertrauen zerstört hat." Hintergrund ist ein Spargesetz bei der gesetzlichen Krankenversicherung.

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sagte, man arbeite in der Bundesregierung daran, dass die finanzielle Last für die Pharmabranche geringer wird.

Reiche kritisiert Pläne in Berlin

Reiche äußerte außerdem scharfe Kritik an Plänen der möglichen rot-grün-roten Koalition in Berlin zur Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne. Sie sagte, sie sehe ganz klar eine "Gefahr für den Standort", die weit über Berlin hinausgehe. "Das wird im Ausland nicht nur wahrgenommen, sondern sehr kritisch diskutiert. Nicht auf offener Bühne, aber als große Sorge für den Standort."/hoe/DP/jha

19.10.2026 | 14:45:55 (dpa-AFX)
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16.10.2026 | 13:20:45 (dpa-AFX)
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