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Rolls-Royce Hldg Rg

A1H81L / GB00B63H8491 //
Quelle: LSE UK 1 CUR: 11.09.2026, 17:54:02
A1H81L GB00B63H8491 // Quelle: LSE UK 1 CUR: 11.09.2026, 17:54:02
Rolls-Royce Hldg Rg
14,546 GBP
Kurs
1,72%
Diff. Vortag in %
9,90 GBP
52 Wochen Tief
15,86 GBP
52 Wochen Hoch
Durchnitt 3 Mt. DPA-AFX Analyzer / Copyright dpa-AFX / Weitere Hinweise
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Sektorvergleich

Rolls-Royce Hldg Rg

Quelle: London Stock Exchange Domestic/UK Market 1st Currency: 11.09. 17:54:02
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG
Airbus Group SE 938914

199,40 EUR

17:38:23

1,85%

938914
DHL AG 555200

55,02 EUR

21:22:50

0,15%

555200
Deutsche Lufthansa AG 823212

7,722 EUR

21:52:41

0,63%

823212
MTU Aero Engines AG A0D9PT

343,70 EUR

20:20:11

1,57%

A0D9PT
Thales S.A. 850842

226,80 EUR

17:35:03

0,76%

850842
Sixt SE 723132

68,60 EUR

17:35:07

0,44%

723132
Boeing Co. 850471

210,45 USD

01:00:00

2,76%

850471
Delta Air Lines A0MQV8

79,91 USD

01:00:00

2,13%

A0MQV8

News

18.08.2026 | 14:41:30 (dpa-AFX)
Beinahe-Unglück: Warum war die Boeing beim Start zu langsam?

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Nach dem Beinahe-Unglück einer Boeing 787-9 von Vietnam Airlines am Münchner Flughafen sind viele Fragen offen. Die Wichtigste: Warum kam die Maschine auf dem Rollfeld vor dem Start nicht auf die geplante Geschwindigkeit? Wieso kam es zu dem dramatischen Start, der in einer Katastrophe hätte enden können?

Was passierte bei dem gefährlichen Start?

Die Boeing-Dreamliner war am Samstag auf dem Rollfeld zu langsam, fuhr über das Ende der Startbahn hinaus und schaffte es in einer Staubwolke gerade noch in die Luft. Bei der Landung zwei Stunden später in München war am Fahrwerk Qualm zu sehen, Reifen waren geplatzt. Passagiere und Besatzung blieben unverletzt, sie kamen mit dem Schrecken davon.

Nach einem vorläufigen Bericht der vietnamesischen Luftfahrtbehörde zu dem Vietnam-Airlines-Flug VN34 geht aus den Angaben der Piloten hervor, dass die Geschwindigkeit des Flugzeugs während des Startvorgangs zwischenzeitlich abnahm. Da nicht mehr genügend Strecke für einen Startabbruch zur Verfügung stand, hätten die Piloten den Start fortgesetzt, den Schub erhöht und die Flugzeugnase erfolgreich angehoben, sodass das Flugzeug abhob.

Wie reagierte die Besatzung dann?

Nach dem Start erhielt die Besatzung dem Bericht zufolge Warnungen, die darauf hindeuteten, dass das Heck des Flugzeugs die Startbahn berührt oder gestreift hatte. Außerdem wurde eine Reifendruckwarnung ausgelöst. Bei vier der acht Reifen an den beiden Hauptfahrwerken war demnach der Reifendruck abgefallen.

Die Besatzung informierte die Flugsicherung und entschied, für eine technische Überprüfung zum Münchner Flughafen zurückzukehren, wie aus dem Bericht der Piloten hervorgeht. Auch das vietnamesische Staatsmedium "Bao Moi" hatte das unter Berufung auf die vietnamesische Luftfahrtbehörde berichtet.

Eine solche Entscheidung fällt grundsätzlich im Cockpit, wie eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) erläuterte. Die DFS ist dann zuständig, den Luftraum entsprechend freizuräumen und einen Slot für die Landung vorzubereiten. Eine Rückkehr zum Startflughafen sei bei Problemen insbesondere kurz nach dem Start ein übliches Vorgehen.

Wie reagierte die Airline?

Die Airline sprach bereits am Samstag von einem technischen Problem und verwies auf Warnmeldungen, die kurz nach dem Vorfall beim Start abgesetzt wurden. Sie entschuldigte sich bei den Passagieren "aufrichtig für die entstandenen Unannehmlichkeiten" und betonte, die Flugzeugbesatzung habe alle vorgeschriebenen Verfahren eingehalten.

Was wird weiter zur Aufklärung getan - und wann gibt es Ergebnisse?

Zuständig für die Untersuchung des Vorfalls ist die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig. Deren Experten stellten schon am Wochenende Flugdatenschreiber und Voicerekorder sicher. Bei der BFU rechnet man mit mehreren Wochen, bis zunächst ein Zwischenbericht vorgelegt werden kann. Bis zum Abschlussbericht dürften jedoch Monate vergehen.

Wie gefährlich war der Start?

Flughafen und Airline haben sich dazu nicht geäußert. Nach Meinung eines Luftfahrtexperten entging der Flughafen allerdings nur haarscharf einer Katastrophe. "Das hätte einen Feuerball mit Hunderten Todesopfern geben können, wenn die Piloten die Maschine nicht noch hochgezogen hätten", sagt Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt der Deutschen Presse-Agentur.

Wie gefährlich war die Landung?

Nach Einschätzung des Luftsicherheitsexperten Harald Hanke hat die Besatzung des Dreamliners alles getan, um eine möglichst risikoarme Sicherheitslandung hinzubekommen. In der gebotenen Ruhe wurden demnach Kerosin abgelassen und die technischen Systemhinweise nach dem fehlerhaften Start bewertet. Vor der Landung musste das Flugzeug zweimal knapp über den Flughafen fliegen, um mögliche Schäden an den Fahrwerken vom Boden aus zu erkennen. Nicht zuletzt waren ja nach dem Start Probleme am Reifendruck angezeigt worden. Letztlich platzten zwei von vier Reifen am linken Fahrwerk, die möglicherweise schon vorgeschädigt waren. Der Flieger kam dennoch sicher zum Stehen.

Wie verhält sich Vietnams Regierung?

Die vietnamesische Regierung setzt auf Kooperation und Transparenz. Sie habe die Luftfahrtbehörde und die staatliche Fluggesellschaft angewiesen, dringend mit den deutschen Behörden zusammenzuarbeiten und zugleich die Aufsicht über die Sicherheitsverfahren im Luftverkehr zu verstärken, berichteten staatliche Medien am Dienstag. Zudem sei die vietnamesische Luftfahrtbehörde aufgefordert worden, die Sicherheitsaufsicht über die Ausbildung von Luftfahrtpersonal sowie über den Flugbetrieb und die Wartung von Flugzeugen durch vietnamesische Fluggesellschaften zu verstärken.

Wie haben Fluggäste den Vorfall erlebt?

Passagiere beschrieben einen Schlag, es habe einen richtigen Knall gegeben, als der Flieger über die Landebahn herausschoss. Einige, so berichtet ein Fluggast, hätten offensichtlich dem keine besondere Bedeutung gegeben oder gar nichts mitbekommen - sie hätten während des etwa zweistündigen Fluges geschlafen. Er selbst und sein Begleiter hingegen hätten sich zunehmend Sorgen gemacht. "Hoffentlich kommen wir da wieder runter." Er habe vor Angst geschwitzt und gefroren zugleich, berichtet ein anderer Fluggast.

Kritik gab es an der Kommunikation. "Wir hatten keinerlei Informationen während des Flugs, wir waren im Ungewissen", sagte der Fluggast. Schließlich seien die Fluggäste aufgefordert worden, die Sicherheitshaltung einzunehmen: den Kopf nach vorne geneigt und mit den Händen geschützt. "Gott sei Dank" habe der Pilot die Maschine am Ende relativ sanft wieder auf den Boden gebracht.

Was geschah nach dem Flug mit den Passagieren?

Sie wurden am Rollfeld von Feuerwehr- und Rettungskräften in Empfang genommen und mit Bussen zum Flughafengebäude gefahren. Sie seien in Hotels untergebracht worden, berichtet ein Fluggast. Für den Weiterflug habe er sich für eine andere Airline entschieden. "Wir haben aufgrund des Vorfalls kein gutes Gefühl mehr gehabt." Von einem Ersatzflug war zunächst am Flughafen München nichts bekannt./sd/DP/mis

30.07.2026 | 15:50:01 (dpa-AFX)
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30.07.2026 | 09:11:56 (dpa-AFX)
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12.06.2026 | 10:21:37 (dpa-AFX)
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24.04.2026 | 13:10:03 (dpa-AFX)
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20.04.2026 | 14:17:09 (dpa-AFX)
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Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 14.07.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
21,5

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
67,7%

Starke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 163,29 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist ROLLS-ROYCE HOLDINGS PLC ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 14.07.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 14.07.2026 bei einem Kurs von 1.402,20 eingesetzt.
Preis Leicht überbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht erhöht.
Relative Performance -1,9% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -1,9% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 22.05.2026) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 22.05.2026).
Wachstum KGV 1,0 10,24% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 10,24%.
KGV 21,5 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 20,5% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 17 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 17 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,1% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 23,45% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 02.06.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,3%.
Beta 1,82 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,82% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 67,7% Starke Korrelation mit dem STOXX600 67,7% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 220,80 GBp Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 220,80 GBp oder 0,15% Das geschätzte Value at Risk beträgt 220,80 GBp. Das Risiko liegt deshalb bei 0,15%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 22,8%
Volatilität der über 12 Monate 33,2%