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CTS Eventim AG
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Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 18.08.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
13,7

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
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38,6%

Schwache Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 6,11 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist CTS EVENTIM ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 18.08.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 18.08.2026 bei einem Kurs von 57,50 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance -1,0% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt war die Performance der letzten vier Wochen marktkonform: -1,0% relativ zum STOXX600.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 15.09.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 15.09.2026 negativ.
Wachstum KGV 1,1 19,29% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 19,29%.
KGV 13,7 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 12,1% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 14 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 14 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,2% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 43,60% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 02.06.2026 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 139 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,3%.
Beta 1,30 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,30% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 38,6% Schwache Korrelation mit dem STOXX600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 17,87 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 17,87 EUR oder 0,32% Das geschätzte Value at Risk beträgt 17,87 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,32%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 21,1%
Volatilität der über 12 Monate 44,6%

News

21.09.2026 | 06:35:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Ex-Minister Scheuer nach Maut-Debakel vor Gericht

BERLIN (dpa-AFX) - Gut sieben Jahre nach dem Aus für die geplante Pkw-Maut kommt der damalige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vor Gericht. In dem Prozess vor dem Landgericht Berlin geht es um den Vorwurf einer Falschaussage. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 51-Jährigen vor, vor dem Maut-Untersuchungsausschuss des Bundestags gelogen zu haben. Mitangeklagt ist der ehemalige Staatssekretär Gerhard Schulz (60).

Damit hat die Pkw-Maut ein weiteres Nachspiel. Sie war im Juni 2019 vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) als rechtswidrig gestoppt worden. Zentraler Knackpunkt war, dass nur Fahrer aus dem Inland für die Maut voll bei der Kfz-Steuer entlastet werden sollten. Scheuer war damals Verkehrsminister.

Worum geht es konkret?

Scheuer, der im April 2024 sein Bundestagsmandat niedergelegt hat, sowie Schulz sollen laut Anklage bei ihrer Befragung im Untersuchungsausschuss bewusste Falschaussagen gemacht haben. Auf Fragen Abgeordneter, ob seitens der Betreiber bei einem Treffen am 29. November 2018 angeboten worden sei, Betreiberverträge zur Pkw-Maut erst nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu unterzeichnen, sollen beide "entgegen ihrer tatsächlichen Erinnerung angegeben haben, sich an ein solches Verschiebungsangebot nicht erinnern zu können", so die Staatsanwaltschaft.

Manager der eigentlich vorgesehenen Betreiberfirmen hatten im Untersuchungsausschuss von diesem Angebot an Scheuer berichtet - sie hätten ihm dieses Ende November 2018 bei einem gemeinsamen Frühstück mit Scheuer im Ministerium gemacht. Scheuer habe das Angebot abgelehnt.

Scheuer dagegen hatte Anfang Oktober 2020 vor dem Ausschuss ausgesagt, ein solches Angebot der Betreiber habe es nach seiner Erinnerung nicht gegeben. Dies deckte sich mit Aussagen von Schulz.

Dem Ausschussbericht zufolge ging es laut Scheuer bei dem Treffen mit den Managern um einen "allgemeinen politischen Gedankenaustausch", bei dem die Bedeutung der geplanten Pkw-Maut für den Bund bekräftigt werden sollte. Damit stand Aussage gegen Aussage.

Wie kam es zu den Ermittlungen?

Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte Anfang Mai 2022 bekanntgegeben, dass sie im April wegen des Verdachts einer Falschaussage im Untersuchungsausschuss ein Ermittlungsverfahren gegen Scheuer sowie Schulz eingeleitet hat. Grundlage waren nach ihren Angaben mehrere Strafanzeigen von Privatpersonen.

Im August 2025 erhob die Behörde Anklage gegen den Ex-Verkehrsminister und Schulz. Ende Mai gab das Landgericht bekannt, dass die zuständige 38. Große Strafkammer die Anklage zugelassen hat und es zum Prozess kommt.

Was sagt Scheuer zu dem Vorwurf?

Sein Mandant trete dem gegen ihn erhobenen Vorwurf "nachdrücklich" entgegen, "zu einer an ihn gerichteten Frage eine unzutreffende Antwort gegeben zu haben", teilte Scheuers Anwalt Daniel Krause auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur vor Prozessbeginn mit. "Daran hält er fest und wird sich gegen diesen Vorwurf verteidigen", so Scheuers Verteidiger weiter.

Als klar war, dass es zum Prozess kommt erklärte Krause im Mai, sein Mandant habe sich "stets vollständig kooperativ gegenüber den Ermittlungsbehörden gezeigt". Die Hauptverhandlung werde endlich die Möglichkeit bieten, den Sachverhalt umfassend zu klären.

Auch der frühere Staatssekretär Schulz bestreitet den Vorwurf. Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt für beide Beschuldigte die Unschuldsvermutung.

Wie läuft der Prozess?

Dass Bundesminister sich nach der Amtszeit vor Gericht stellen müssen, kommt eher selten vor. Entsprechend groß ist das Interesse an dem Prozess. Für die Verhandlung haben sich nach Gerichtsangaben enorm viele Medienvertreter aus ganz Deutschland angemeldet.

Die zuständige Kammer hat bislang insgesamt zwölf Verhandlungstage geplant. Ein Urteil könnte demnach am 25. November gesprochen werden. Das Gesetz (§ 153 StGB) sieht bei einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren vor.

Wann welche Zeugen gehört werden sollen, hängt nach Gerichtsangaben davon ab, ob und in welcher Form sich Ex-Minister Scheuer und der mitangeklagte Schulz äußern werden.

Bei den Anwaltskosten soll der frühere Minister nach "Spiegel"-Informationen Unterstützung vom Bundesverkehrsministerium (BMV) bekommen. Das Ressort habe sich grundsätzlich bereit erklärt, Kosten zu übernehmen, schreibt das Blatt. Vom BMV hieß es, man könne "zum Schutz personenbezogener Daten" dazu keine Informationen geben.

Wie kam es zu dem Untersuchungsausschuss?

Der Untersuchungsausschuss des Bundestags befasste sich mit möglichen Fehlern Scheuers nach dem Stopp des CSU-Prestigeprojekts in der damaligen schwarz-roten Bundesregierung durch den EuGH. Der Ausschuss hatte im Dezember 2019 seine Arbeit aufgenommen und diese im Sommer 2021 abgeschlossen.

In der Kritik stand vor allem, dass Scheuer Betreiberverträge zur Pkw-Maut schon Ende 2018 abschloss, noch bevor endgültige Rechtssicherheit beim EuGH bestand. Die damalige Opposition hatte Scheuer schwere Fehler im Haushalts- und Vergaberecht zulasten der Steuerzahler vorgeworfen.

Welche finanziellen Folgen hatte das Maut-Debakel?

Der deutsche Staat musste infolge des Maut-Debakels 243 Millionen Euro Schadenersatz an die einst vorgesehenen Betreiber zahlen, dies hatte eine Verständigung nach einem ersten Schiedsverfahren mit den eigentlich vorgesehenen Betreibern ergeben.

Die vorgesehenen Betreiber hatten Schadenersatz gefordert, nachdem der Bund die Verträge kurz nach dem Urteil gekündigt hatte. Scheuer hatte Forderungen der Firmen zurückgewiesen, es folgte ein Schiedsverfahren. Nach einem weiteren Schiedsverfahren zahlte der Bund zusätzlich einen Schadenersatz von rund 27 Millionen Euro. Ende 2023 gab das Verkehrsministerium bekannt, auf eine Klage gegen Scheuer wegen Haftungsansprüchen zu verzichten./mvk/DP/zb

21.09.2026 | 05:31:18 (dpa-AFX)
Ex-Minister Scheuer nach Maut-Debakel vor Gericht
07.09.2026 | 17:05:01 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Bernstein senkt Ziel für CTS Eventim auf 85 Euro - 'Outperform'
26.08.2026 | 15:05:01 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: DZ Bank hebt fairen Wert für CTS Eventim auf 88 Euro - 'Kaufen'
25.08.2026 | 10:12:17 (dpa-AFX)
WDH/AKTIE IM FOKUS: CTS Eventim scheitern am Widerstand
25.08.2026 | 10:10:06 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: CTS Eventim scheitern am Widerstand
24.08.2026 | 09:34:58 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank Research hebt Ziel für CTS Eventim - 'Buy'

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19.11.2026 Bericht zum 3. Quartal CTS Eventim AG & Co. KGaA: Bericht 3. Quartal 2026 CTS Eventim AG & Co. KGaA: Bericht 3. Quartal 2026

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