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Hamburger Hafen und Logistik AG

A0S848 / DE000A0S8488 //
Quelle: Xetra: 09.02.2026, 17:35:30
A0S848 DE000A0S8488 // Quelle: Xetra: 09.02.2026, 17:35:30
Hamburger Hafen und Logistik AG
22,600 EUR
Kurs
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15,060 EUR
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52 Wochen Hoch
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Sektorvergleich

Hamburger Hafen und Logistik AG

Quelle: Xetra: 09.02. 17:35:30
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG
Vonovia SE A1ML7J

24,720 EUR

19:54:06

-0,24%

A1ML7J
Porsche Automobil Holding SE PAH003

35,230 EUR

19:55:41

-0,09%

PAH003
Berkshire Hathaway Inc. B A0YJQ2

498,08 USD

01:00:00

-1,97%

A0YJQ2
Fraport AG 577330

82,15 EUR

18:34:35

-0,90%

577330
Sea Ltd. A2H5LX

108,86 USD

01:00:00

0,29%

A2H5LX
United Internet AG 508903

27,900 EUR

18:27:16

0,72%

508903
Thermo Fisher Scientific Inc. 857209

546,76 USD

01:00:00

0,72%

857209
LEG Immobilien AG LEG111

62,00 EUR

17:35:27

0,32%

LEG111
Aroundtown SA A2DW8Z

2,844 EUR

17:52:58

1,50%

A2DW8Z
Tag Immobilien AG 830350

14,580 EUR

17:35:23

-0,34%

830350
Patrizia AG PAT1AG

8,140 EUR

17:35:14

0,25%

PAT1AG
Enel S.p.A. 928624

9,495 EUR

17:35:20

0,18%

928624
Hamborner Reit AG A3H233

4,825 EUR

17:35:07

0,52%

A3H233
ElringKlinger AG 785602

4,210 EUR

17:35:17

-0,71%

785602
AMADEUS FIRE AG 509310

36,750 EUR

17:35:36

0,55%

509310
DT.BETEILIG.AG NA O.N. A1TNUT

25,400 EUR

17:35:25

1,60%

A1TNUT
BRANICKS Group AG A1X3XX

1,988 EUR

17:35:28

-0,10%

A1X3XX
Iron Mountain Inc. A14MS9

97,08 USD

01:00:00

1,36%

A14MS9
Ceconomy AG 725750

4,410 EUR

17:35:43

-0,68%

725750

News

08.02.2026 | 13:19:14 (dpa-AFX)
Tschentscher kritisiert maritimen Koordinator

HAMBURG (dpa-AFX) - Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) wünscht sich vom maritimen Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß (CDU), bei der Hafenfinanzierung mehr Unterstützung. Zugleich monierte er, dass der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete als Koordinator nicht die von allen Küstenländern getragenen Positionen unterstütze.

"Wir brauchen - und das war auch zugesagt - die Unterstützung der Hamburger CDU-Abgeordneten in Berlin für die Interessen ihrer Heimatstadt", sagte Tschentscher der Deutschen Presse-Agentur. "Der maritime Koordinator hat die Aufgabe, die Hafenpolitik voranzubringen." Dies funktioniere aber nur, wenn Ploß die Positionen der Länder vertrete - was aus Sicht des Bürgermeisters bisher nicht der Fall sei.

Küstenländer fordern für Seehäfen mehr Geld vom Bund

Hamburg und die anderen Küstenländer verlangen seit langem vom Bund deutlich mehr Investitionen in die Hafeninfrastruktur. Bislang erhalten alle Seehäfen zusammen 38 Millionen Euro pro Jahr. Nötig sind aber nach Berechnungen des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe und des Deutschen Gewerkschaftsbunds rund 500 Millionen Euro.

Auch Ploß hatte sich noch Ende 2024 - damals noch in der Opposition - in einem Konzeptpapier für die Bundestagswahl dieser Forderung angeschlossen.

Tschentscher: Finanzierung der Häfen ist nationale Aufgabe

Die Instandhaltung der Seehäfen, über die ein Großteil des deutschen Außenhandels abgewickelt werde und denen auch für die Verteidigung eine entscheidende militärische Bedeutung zukomme, sei eine nationale Aufgabe, sagte Tschentscher. Deshalb müsse sich der Bund auch stärker an der Finanzierung beteiligen.

Bisher werde in Berlin aber nur auf den vom Bund aufgelegten Investitionsfonds für Länder und Kommunen verwiesen, aus dem Infrastrukturprojekte finanziert und die Modernisierung des Landes vorangebracht werden sollen. "Das würde aber bedeuten, dass wir die kompletten Beträge, die wir in Hamburg aus dem Investitionsfonds bekommen, eben nicht für Schulen, für Kultur, für Polizei oder für Straßen und Brücken einsetzen könnten, sondern alles in den Hafen lenken müssten", sagte Tschentscher.

Tschentscher: Ploß keine Hilfe - "eher das Gegenteil"

Alle norddeutschen Länder würden dadurch benachteiligt, "wenn sie die Gelder, die der Bund allen Ländern zur Verfügung stellt, nicht dafür nutzen könnten, wofür sei eigentlich gedacht sind". Dass sie diese Position des Bundes geschlossen ablehnen, wisse man auch im Kanzleramt sowie im Wirtschafts- und Verkehrsministerium - allesamt CDU-geführt, sagte Tschentscher.

"Alle drei kennen diese Position und signalisieren uns auch, dass sie an einer Lösung arbeiten. Nur der maritime Koordinator hilft leider gar nicht." Zwar habe auch Ploß bekundet, Hamburger Interessen vertreten zu wollen. "Aber er vertritt dezidiert eine Position, die alle fünf norddeutschen Länder ablehnen", sagte der Bürgermeister. "Das ist ein Problem, weil es keine Hilfestellung ist - es ist eher das Gegenteil."

1,3 Milliarden Euro für Bremerhaven "in Nacht-und-Nebel-Aktion"

Noch immer empört zeigte sich Tschentscher über die 1,3 Milliarden Euro, die Bremerhaven im November vom Haushaltsausschuss des Bundestages zugeschlagen bekommen hatte. Das Geld soll dort in den kommenden Jahren in den Ausbau verteidigungswichtiger Hafeninfrastruktur fließen. Für Bremerhaven sei das zwar eine gute Nachricht, erklärte Tschentscher. Es habe sich allerdings um eine "Nacht-und-Nebel-Aktion" gehandelt, "über die noch nicht einmal die Mitglieder der Bundesregierung vernünftig informiert wurden".

Deshalb seien sowohl der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther - "der ja bekanntermaßen ein CDU-Parteibuch in der Tasche trägt - als auch die anderen SPD-geführten Küstenländer not amused über diese Entscheidung, die einfach unkoordiniert und damit unvertretbar ist", sagte Tschentscher. Und auch da stelle sich ihm die Frage: "Was koordiniert eigentlich der maritime Koordinator?"

CDU-Oppositionschef: Bürgermeister Tschentscher liegt falsch

Die CDU-Opposition in der Hamburgischen Bürgerschaft wies die Kritik Tschentschers scharf zurück. Der Bürgermeister liege falsch, sagte Fraktionschef Dennis Thering der Deutschen Presse-Agentur. "Ausgerechnet denjenigen anzugreifen, der auf Bundesebene für maritime Fragen zuständig ist, führt in der Sache keinen Schritt weiter." Der eigentliche Engpass liege nicht bei Ploß, sondern bei Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), der für die Haushaltsprioritäten des Bundes verantwortlich sei.

"Gerade der rot-grüne Senat sollte sich an die eigene Nase fassen", sagte Thering. Schließlich habe sich die Stadt entschieden, aus dem für Hamburg vorgesehenen Anteil am Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur rund 600 Millionen Euro für ein Naturkundemuseum im Elbtower auszugeben. "Diese Summe fehlt nun an anderer Stelle, auch im Hafen."

CDU: Rot-grüner Senat setzt falsche Prioritäten

Wenn der Bund angesichts solcher Entscheidungen wenig Bereitschaft zeige, zusätzliche Gelder bereitzustellen, sei das kein Versagen des Hafenkoordinators, sondern Ausdruck einer falschen Prioritätensetzung des rot-grünen Senats, sagte Thering. "Wer selbst Milliarden in Prestigeprojekte lenkt, kann schwerlich erwarten, dass der Bund anschließend die Lücken stopft."/fi/klm/DP/zb

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