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Aktien-Trading / Archiv: 20.02.2024 | 11:00:57 Werbung

Intel Corp.: KI-Chips könnten ein langfristiger Wachstumstreiber werden!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Die Intel Corp. ging in den letzten Jahren durch eine wilde Berg- und Talfahrt. Die wachsende Konkurrenz und Marktanteilsverluste haben den Konzern zu einem Umdenken gezwungen. Als Reaktion werden mittlerweile hohe Summen in neue Fabriken und Partnerschaften investiert.  

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Ein Superzyklus steht für den PC-Markt bevor
Hohe Investitionen sollen Intel wettbewerbsfähig für die Zukunft aufstellen. So hat der Konzern voriges Jahr 16 Mrd. USD für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Der Markt bietet enormes Absatzpotenzial. Der PC-Markt, in dem Intel traditionell stark ist, dürfte vor einem Superzyklus stehen. Alte Computersysteme, die schon jahrelang im Einsatz sind, dürften in den kommenden Jahren durch neuere Computer ersetzt werden. Einer der Gründe sind moderne Computersysteme, welche zukünftig Chips enthalten werden, die für die Ausführung von KI-Anwendungen optimiert sind, zum Beispiel für Simultanübersetzungen in Videokonferenzen oder für Echtzeit-Rendering in Videoanrufen etc. Es besteht somit Grund zum Optimismus für das gesunde PC- und Laptop-Geschäft. Intel nennt es die Client Computing Group oder kurz "CCG". Dieses befindet sich längst in Aufbruchstimmung. Intel meldete in diesem Bereich im 4. Quartal einen Umsatzsprung von 33 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Daneben stieg die Betriebsmarge von nur 8 % vor einem Jahr auf sehr komfortable 33 % im jüngsten Quartal. Positiv ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich Ende 2022 ein erheblicher Lagerbestand bei PC- und Laptop-Chips aufgebaut hatte, welcher zunehmend abgebaut wird. Intel hat in der Zwischenzeit seine massiven Chipbestände abgebaut. Das ebnet den Weg für eine Rückkehr zum Wachstum in den kommenden Quartalen. Schließlich müssen irgendwann alle während der Pandemie gekauften Computer ersetzt werden. 
 

NVIDIA, AMD und Intel: Es ist ein Wettkampf der Titanen
AMD setzt auf KI-PCs, um es mit NVIDIA und Intel aufzunehmen. Der Markt dafür werde weiterhin wachsen, kommentierte AMD-Präsident Victor Peng in einem Interview mit CNBC. Die PCs seien mit Prozessoren ausgestattet, die speziell für die Ausführung von KI-Funktionen wie Echtzeit-Sprachübersetzung entwickelt wurden. Die Marktforschung Canalys hat im Dezember erklärt, dass der Boom im Bereich der generativen KI den PC-Absatz ankurbeln werde, da die Verbraucher nach Geräten mit KI-Funktionen verlangten. Canalys prognostiziert, dass bis zum Jahr 2027 60 % der ausgelieferten PCs KI-fähig sein werden. Dies dürfte also die Auftragsbücher der Chipdesigner und -fabrikanten füllen. Voriges Jahr schloss Intel mit der britischen Arm Holdings einen Deal, um Serverchips zu produzieren, die im nächsten Jahr von Intels Fließbändern rollen sollen. Während Intel den PC- und Server-Zentralprozessor (CPU)-Markt dominiert, sind ARM-basierte Chips fast überall sonst im Einsatz. Jährlich werden gut 30 Mrd. ARM-basierte Chips ausgeliefert. Arms Chipdesign-Technologie steckt in den meisten Smartphones und vielen PCs.
 

Intel dürfte ein Stück weit mit sich selbst konkurrieren
CPUs für Rechenzentren sind ein wichtiges Geschäftsfeld von Intel. Obwohl die Sparte schwere Zeiten erlebt hat, was teilweise auf die AI-Konkurrenz von AMD zurückgeht, setzte sie im vergangenen Jahr 15,5 Mrd. USD um. Aber im 4. Quartal sank Intels Spartenumsatz um weitere 10 % auf 4 Mrd. USD, im Gesamtjahr summierte sich der Rückgang auf 20 %. Intel muss seit Jahren Marktanteile im Markt für Rechenzentren an den CPU-Konkurrenten AMD abgeben. Der Arm-Deal ist bemerkenswert. Er zeigt, dass Intel sein Geschäft voll ausschöpfen möchte. Das Unternehmen ist bereit, Chips herzustellen, die direkt mit seinen eigenen Produkten konkurrieren, was hilfreich sein kann. Schließlich geht es darum, TSMC Anteile abzujagen. Der Weltmarktführer aus Taiwan produziert für nahezu alle Chipdesigner als Auftragsfertiger. Intel braucht den gesunden Geldfluss aus dem CCG-Geschäft, um als globaler Fertiger erfolgreich zu werden. Dieses zukunftsträchtige Geschäft wird als Intel Foundry Services (IFS) bezeichnet. Intel stellte in der Vergangenheit nur seine eigenen Chips her. Der Markt hat sich aber gewandelt, seitdem Design und Herstellung von Halbleitern komplexer geworden sind. In den kommenden Jahren wird Intel vermutlich viel Geld ausgeben, um Ausrüstung und Software von Playern wie der niederländischen ASML Holding zu kaufen, um IFS für externe Chipdesigner attraktiv zu machen.
 

Die Nachfrage nach KI-Chips steigt kontinuierlich an
Dank der Übernahme von Habana Labs im Jahr 2019 ist Intel im boomenden Markt für KI-Beschleuniger aktiv. Die Gaudi3-Chipreihe des Unternehmens, die speziell für KI-Training und Workloads entwickelt wurde, ist eine kostengünstige Alternative zu leistungsstarken GPUs vom Marktführer NVIDIA. Während die bekannten AI-Anwendungen wie ChatGPT auf der Nvidia-GPU in der Cloud laufen, will Intel eigene Lösungen präsentieren. Gartner schätzt, dass der Markt für KI-Chips bis Dezember 2024 auf 67 Mrd. USD und im Jahr 2027 auf 119 Mrd. USD schnellen wird. Andere Schätzungen gehen davon aus, dass der Markt bis 2032 auf 400 Mrd. USD katapultiert wird. Intel will sich davon ein Stück sichern, indem große Investitionsvorhaben verkündet wurden. Intel baut zum Beispiel in Magdeburg eine Halbleiterfabrik. Die Bundesregierung hat zugestimmt, Intels Vorhaben mit 6,8 Mrd. Euro zu unterstützen. 30 Mrd. Euro soll das Werk in Ostdeutschland kosten. Intel bat zusätzlich den Bund um 3 Mrd. Euro an Staatshilfen, um eine Kostenlücke zu schließen, die durch die höheren Energie- und Baupreise verursacht wurde. Vorstandschef Pat Gelsinger verspricht in Magdeburg, 3.000 dauerhafte Tech-Jobs zu schaffen. Daneben werden 7.000 Bauarbeiter gebraucht, um das Mega-Werk zu errichten. So soll die Abhängigkeit Europas von Zulieferern in Taiwan, Südkorea und anderen Ländern verringert werden. In den letzten Jahren ist Intel bei Spitzentechnologie hinter TSMC aus Taiwan und Samsung aus Südkorea zurückgefallen. Gelsinger geht mit den neuen Kapazitäten auch ein Wagnis ein.
 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein auf Intel Corp.
Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens Intel Corp. ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die Intel Corp. (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DJ6C08). Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR / USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags. Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert Intel Corp., wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens Intel Corp. zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.
 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.
 

Stand: 20.02.2024, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DJ6C08 (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.
Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DJ6C08 (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.
Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Endlos Turbo Long 28,2133 open end: Basiswert Intel Corporation

DJ6C08 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.04. 18:25:26, Brief 19.04. 18:25:26
DJ6C08 // Quelle: DZ BANK: Geld 19.04. 18:25:26, Brief 19.04. 18:25:26
0,58 EUR
Geld in EUR
0,59 EUR
Brief in EUR
-10,77%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 34,41 USD
Quelle : NASDAQ , 18:10:55
  • Basispreis
    28,2133 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 18,03%
  • Knock-Out-Barriere
    28,2133 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 18,03%
  • Hebel 5,48x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Intel Corporation

15.04.2024 | 11:08:17 (dpa-AFX)
Samsung bekommt Milliarden-Unterstützung für US-Chipfabrik

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die USA gehen den nächsten Schritt, um mehr Chip-Produktion aus Asien ins eigene Land zu holen. Der südkoreanische Samsung <KR7005930003>-Konzern wird mit staatlicher Unterstützung von bis zu 6,4 Milliarden Dollar (6 Mrd Euro) neue Standorte für Entwicklung und Fertigung in Texas bauen, wie die US-Regierung am Montag mitteilte. Dabei sollen unter anderem Chips nach modernsten Technologien mit Strukturbreiten von zwei Nanometern produziert werden.

Solche Halbleitertechnik wird im Moment ausschließlich in Asien produziert, hauptsächlich in Taiwan beim Marktführer TSMC <TW0002330008>. Im Westen gibt es angesichts der geopolitischen Spannungen um Taiwan eine große Sorge um die Versorgung mit High-Tech-Chips unter anderem für Smartphones. Die US-Regierung beschloss deswegen ein Gesetz, das staatliche Unterstützung von bis zu 39 Milliarden Dollar für Halbleiter-Ansiedlungen vorsieht.

Ein Teil davon ist bereits vergeben. So sicherte sich Intel <US4581401001> 8,5 Milliarden, und TSMC wurden jüngst 6,6 Milliarden zugesprochen. Letzteres gilt als besonders wichtig, da der Konzern aus Taiwan die Top-Adresse für die leistungsstärksten Chips ist. Der Branchenpionier Intel geriet in den vergangenen Jahren in Rückstand zu TSMC bei den Fertigungstechniken, will aber aufholen.

Im Standort-Wettstreit mit den USA gibt es in Europa ebenfalls Subventionen für die Chip-Produktion - und Intel plant mit einer Unterstützung von rund zehn Milliarden Euro die Produktion in Magdeburg. Intel-Chef Pat Gelsinger versprach für das deutsche Werk die neueste Technologie. Die Subventionen müssen noch von der EU-Kommission gebilligt werden.

Samsung will insgesamt mehr als 40 Milliarden Dollar investieren. Ein Werk in Texas, das bereits seit 2022 gebaut wird, soll nun mit moderneren Produktionsprozessen 2026 an den Start gehen. Im Jahr darauf soll die Fertigung in einer zweiten Fabrik beginnen. Außerdem will Samsung dort einen Standort zum Bündeln von Prozessoren und Speicherchips eröffnen. Der südkoreanische Konzern ist ein führender Speicherproduzent./so/DP/jha

10.04.2024 | 06:10:32 (dpa-AFX)
Intel will Nvidia bei KI-Chips mehr Konkurrenz machen
08.04.2024 | 13:17:31 (dpa-AFX)
TSMC erhält milliardenschwere Zuschüsse und Kredite für drei Fabriken in den USA
04.04.2024 | 15:08:02 (dpa-AFX)
KORREKTUR/ROUNDUP 2: Suche nach Vermissten in Taiwan - Mehr Bebenopfer
03.04.2024 | 20:25:02 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Intel fallen - Chip-Auftragsfertigung noch lange unprofitabel
03.04.2024 | 13:52:55 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Intel fallen - Chip-Auftragsfertigung noch lange unprofitabel
03.04.2024 | 11:01:26 (dpa-AFX)
Intel erwartet in Auftragsfertigung noch jahrelang Verlust

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