•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf
Aktien-Trading / Archiv: 08.04.2024 | 16:24:45 Werbung

Mercedes-Benz: Value-Aktien haussieren. Der Autobauer hat ein 6,4er KGV und 6,9 % Dividendenrendite!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Die Value-Aktien am deutschen Markt haussieren. Mercedes-Benz bricht auf das 52-Wochenhoch aus. Mit einem KGV von 6,4 und einer 6,9%igen Dividendenrendite ist der Zykliker eine waschechte Value-Aktie. Kurzfristig helfen diese guten Neuigkeiten aus China, wo die Absätze im März stiegen und neue Kaufanreize durch Peking gesetzt werden. Zudem wird Mercedes-Benz auch über 2030 hinaus noch seine margenstarken Verbrenner verkaufen!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Der Autosektor wird entdeckt. Gute Neuigkeiten aus China helfen.

Am deutschen Aktienmarkt hat eine Renaissance der Value-Aktien begonnen. Darunter werden Aktien verstanden, die ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) und / oder eine hohe Dividendenrendite aufweisen. Mit Daimler Truck, Traton, Deutz, Jungheinrich, Munich RE und SAF Holland sind einige Aktien durchgezogen. Seit der letzten Woche wird der Autosektor entdeckt. Aktien wie BMW und Mercedes-Benz steigen auf das 52-Wochenhoch. Nachrichten aus China treiben die Kurse an: Im März kletterten die Auslieferungen laut PCA-Daten um 7 % auf 1,7 Millionen Autos gegenüber dem Vorjahr. Zudem möchte Peking den Automobilmarkt mit laxeren Vorschriften bei Autokrediten ankurbeln. Wegen der Bedeutsamkeit des chinesischen Marktes für die deutschen Autobauer reagieren die Aktien freundlich. Mercedes-Benz möchte allein im Jahr 2024 gut 15 neue Modelle in China einführen. Deren Nachfrage könnte damit positiv überraschen.

 

Der Verbrenner wird auch 2030 zum Gewinn beisteuern.

Der Wandel zum Elektroauto ist angestoßen, aber er geht langsamer voran als erhofft. Mercedes-Benz dürfte im Jahr 2024 lediglich auf eine Absatzquote von 19 bis 21 % bei elektrischen PKWs kommen und damit gegenüber dem Vorjahr stagnieren. Wegen der aktuell schleppenden Nachfrage nach Elektroautos ruderte Mercedes-Benz bei seinen langfristigen Zielen bereits zurück. Das ursprüngliche Ziel, ab 2030 nur noch batterieelektrische Autos anzubieten, hat das Unternehmen nach hinten verschoben. Die Quote dürfte stattdessen bei etwa 50 % landen. Damit wird der Verbrenner auch über die laufende Dekade hinaus für Mercedes-Benz einen wichtigen Absatz und Ertragstreiber darstellen, was zur Strategie passt, bis 2026 den Absatzanteil des Top-End-Segments auf 60 % zu verdoppeln. Doch parallel macht sich der Konzern fit, den Übergang zu vollelektrischen Fahrzeugen zu begleiten. Im kommenden Jahr ist mit einem neuen elektrischen CLA zu rechnen. Maßstäbe will man bei der Verbesserung der Effizienz sowie Ladezeit setzen. Die Betriebskosten pro Kilowattstunde sollen über die folgenden Jahre um 30 % reduziert werden.

 

Mercedes-Benz ist eine Value-Aktie mit 6,4er KGV und 6,9 % Dividendenrendite.

Mercedes-Benz stellt für das laufende Jahr 2024 einen Umsatz auf dem Vorjahreslevel sowie ein EBIT leicht unterhalb in Aussicht. Damit sollte ein Nettoergebnis laut den FactSet-Schätzungen von 11,99 Euro realisierbar sein. Daraus resultiert ein KGV von nur 6,4. Bis 2026 erwartet der Konsens bei einer verbesserten Autonachfrage einen Gewinn von 14,06 Euro, wodurch das KGV auf 5,5 sinkt. Bei einer geplanten Ausschüttung von 5,30 Euro je Aktie ergibt sich eine saftige Dividendenrendite von 6,9 %. Das ist Value. Da Value-Aktien bei den Marktakteuren hoch im Kurs stehen, weil ab dem 2. Halbjahr 2024 mit einer wirtschaftlichen Verbesserung zu rechnen ist, bricht die Mercedes-Benz-Aktie aktuell auf das 52-Wochenhoch aus. Dieser Ausbruch bedeutet auch ein Ende der seit Ende 2021 laufenden Korrektur!

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein Mercedes-Benz Group AG

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens Mercedes-Benz Group AG ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die Mercedes-Benz Group AG-Aktie (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DJ6CM4). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert Mercedes-Benz Group AG-Aktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens Mercedes-Benz Group AG zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 08.04.2024, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK http://www.dzbank-derivate.de/DJ6CM4 (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter http://www.dzbank-derivate.de/DJ6CM4 (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

  •  
  •  
  •  
  •  
(Bewertungen: 3)

Endlos Turbo Long 42,2899 open end: Basiswert Mercedes-Benz Group

DJ6CM4 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.07., Brief 19.07.
DJ6CM4 // Quelle: DZ BANK: Geld 19.07., Brief 19.07.
2,15 EUR
Geld in EUR
2,17 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 63,53 EUR
Quelle : Xetra , 19.07.
  • Basispreis
    (Stand 19.07. 04:01 Uhr)
    42,2899 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 33,43%
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 19.07. 04:01 Uhr)
    42,2899 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 33,43%
  • Hebel 2,94x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Mercedes-Benz Group AG

19.07.2024 | 16:41:35 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: EU und Serbien schmieden Lithium-Pakt für E-Autos

(neu: Details, Scholz-Zitate)

BELGRAD (dpa-AFX) - Die Europäische Union und Serbien wollen gemeinsam eines der größten Lithium-Vorkommen Europas im Wert von mehreren Milliarden Euro für die Herstellung von Batterien vor allem für Elektroautos erschließen.

In Anwesenheit von Bundeskanzler Olaf Scholz, Serbiens Präsident Aleksandar Vucic und EU-Kommissionsvize Maros Sefcovic wurde in Belgrad eine Absichtserklärung unterzeichnet, die eine umweltverträgliche Förderung des weltweit extrem begehrten Leichtmetalls im westserbischen Jadar-Tal ermöglichen soll. In Serbien gibt es allerdings erheblichen Widerstand von Umweltschützern gegen das Projekt.

Scholz versicherte, dass es den "höchsten Standards" des Umweltschutzes entsprechen werde. Sefcovic sprach von einem "historischen Tag" und wertete das Abkommen als Schritt Serbiens in Richtung EU. Am euphorischsten äußerte sich Vucic nach der Unterzeichnungszeremonie: "Für uns wird dies einen Wendepunkt und einen Quantensprung in die Zukunft darstellen, etwas, das wir nicht für möglich gehalten hätten."

Größte Direktinvestition in der Geschichte Serbiens

Für beide Seiten geht es bei dem Rohstoff-Abkommen um viel. Für Serbien handelt es sich um die größte ausländische Direktinvestition seiner Geschichte. Ziel der Regierung in Belgrad ist es, eine Wertschöpfungskette für Elektromobilität vom Abbau des Rohstoffs bis zur Batteriefertigung aufzubauen. Das bedeutet Staatseinnahmen, Arbeitsplätze und Investitionen, die Vucic auf sechs Milliarden Euro schätzte. Unter anderem habe Scholz ihm versichert, dass in Serbien auch eine Batterie-Fabrik entstehen werde.

China zog den Kürzeren

Deutschland und die EU wollen mit dem Projekt vor allem die Abhängigkeit von China reduzieren. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt kontrolliert einen großen Teil des Abbaus und der Verarbeitung von Lithium weltweit. Scholz sagt, man könne diese Abhängigkeit nicht als Problem begreifen und gleichzeitig vor eigenen Bergbauprojekten zurückschrecken könne. "Wir müssen das jetzt hinkriegen", sagte er.

Auch China hatte sich um die Ausbeutung der Vorkommen in Serbien bemüht, im Mai war Präsident Xi Jinping sogar nach Belgrad gereist. Dass man sich trotzdem nun als Europäer durchgesetzt hat, wird von deutscher Seite als großer Erfolg gefeiert, der vielleicht auch Ausstrahlungskraft auf weitere Rohstoff-Projekte haben könnte.

Lithium für mehr als eine Million E-Autos im Jahr

Das Abkommen hat eine längere Vorgeschichte. Bereits vor drei Jahren gab der australische Bergbaugigant Rio Tinto <GB0007188757> bekannt, dafür eine Milliardeninvestition tätigen zu wollen. Nach Schätzung des Unternehmens kann das geplante Bergwerk jährlich 58.000 Tonnen Lithium produzieren. Das würde serbischen Medienberichten zufolge den Bedarf von 1,1 Millionen Elektro-Fahrzeugen decken, was etwa 17 Prozent der europäischen Produktion entspreche. Die Autohersteller Mercedes-Benz <DE0007100000> und Stellantis <NL00150001Q9> verhandeln mit Rio Tinto bereits über eine Beteiligung. Diese beiden und weitere Unternehmen unterzeichneten am Freitag ebenfalls Absichtserklärungen.

Umweltschützer sorgen sich um Trinkwasserversorgung

Das Projekt ist aber hochumstritten. Umweltschützer kritisieren unter anderem, dass Lithium-Bergbau das Grundwasser mit Schwermetallen verunreinige und daher eine Gefahr für die Trinkwasserversorgung der Anwohner darstelle. Ein Vertreter der Umweltorganisation Ökologischer Aufstand, Aleksandar Jovanovic Cuta, nannte das Abkommen ein "Todesurteil" für die Abbauregion. Gegner des Projekts wollten während der Unterzeichnungszeremonie eigentlich vor dem Präsidentenpalast demonstrieren, der aber weiträumig abgesperrt wurde.

Serbische Opposition wirft EU-Staaten Anbiederung an Vucic vor

Neben der Kritik der Umweltschützer gibt es auch rechtsstaatliche Bedenken gegen das Projekt. Die serbische Regierung hatte den Weg für die Unterzeichnung erst vor wenigen Tagen freigemacht. Sie berief sich auf ein kurz vorher ergangenes Urteil des Verfassungsgerichts, das den 2022 nach Massenprotesten beschlossenen Planungsstopp rückgängig machte.

Für die serbische Opposition ist der Umgang mit dem Lithium inzwischen eins der wichtigsten Themen. Sie wirft EU-Staaten wie Deutschland vor, sich wegen der serbischen Rohstoffvorkommen Vucic anzubiedern. Dem serbischen Präsidenten werden Abbau der Demokratie und des Rechtsstaats sowie ein enger Draht zu Russland vorgeworfen.

Scholz dankt dem "lieben Gott" - Vucic schickt Kampfjet-Eskorte

Scholz verzichtete bei der Unterzeichnungszeremonie darauf, die Probleme offen anzusprechen. Er erinnerte aber daran, dass, wer in die Europäische Union wolle, "mit gößter Anstrengung die Anforderungen erfüllen" müsse - gerade was Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Meinungsfreiheit angehe.

Sonst dominierte an diesem Tag die Harmonie zwischen Scholz und Vucic, der den Kanzler bei An- und Abreise als Ehrerbietung sogar von serbischen Kampfjets eskortieren ließ. Der Kanzler wurde bei der Pressekonferenz seinerseits für seine Verhältnisse ungewöhnlich pathetisch. "Ich will es für diejenigen sagen, die ein bisschen gläubig sind, und diejenigen, die sich zumindest an diesen Bildern auch gerne orientieren", sagte der SPD-Politiker, der selbst aus der Kirche ausgetreten ist. "Der liebe Gott hat es möglich gemacht, dass einer der begehrtesten Rohstoffe der Welt in größter Qualität in diesem Land ist. Und vielleicht kann es auch als Glück für das Land genutzt werden."/mfi/DP/nas

19.07.2024 | 15:51:15 (dpa-AFX)
Mercedes-Benz von weltweiter Computer-Panne betroffen
19.07.2024 | 13:33:53 (dpa-AFX)
ROUNDUP: EU und Serbien schmieden Lithium-Pakt
19.07.2024 | 07:20:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Scholz in Belgrad: Lithium-Abkommen mit Serbien
19.07.2024 | 05:49:00 (dpa-AFX)
Scholz will mit Serbien bei Lithium-Abbau kooperieren
18.07.2024 | 19:17:25 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Von der Leyen bleibt Antwort zu E-Fuels-Vorstoß schuldig
18.07.2024 | 11:59:44 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Starke Zahlen von Volvo Cars treiben Europas Autowerte an

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jede Woche gibt es die dzbank-wertpapiere-Newsletter für angemeldete Nutzer per E-Mail direkt auf Ihren Bildschirm: das Neueste zum Marktgeschehen an den internationalen Börsenplätzen mit Markt- und DAX-Analysen, einem speziellen Strategieteil und der Knowhow-Rubrik Börsenwissen.