•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

ZinsFix Express StepDown ST 04 24/27: Basiswert TotalEnergies

DQ1L3N / DE000DQ1L3N7 //
Quelle: DZ BANK: Geld 04.03., Brief 04.03.
DQ1L3N DE000DQ1L3N7 // Quelle: DZ BANK: Geld 04.03., Brief 04.03.
1.014,29 EUR
Geld in EUR
1.034,29 EUR
Brief in EUR
-0,66%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 66,86 EUR
Quelle : Paris , 04.03.
  • Rückzahlungschwelle 61,731 EUR
  • Rückzahlungsschwelle in % 90,00%
  • Startwert 68,59 EUR
  • Nächster Bewertungstag 30.04.2026
  • Letzter Bewertungstag 29.04.2027
  •  
  •  
  •  
  •  
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

ZinsFix Express StepDown ST 04 24/27: Basiswert TotalEnergies

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 04.03. 19:58:59
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DQ1L3N / DE000DQ1L3N7
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Expresszertifikat
Produkttyp ZinsFix
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 14,579385
Ausübung Europäisch
Zeichnungsfrist 28.03.2024 - 30.04.2024
Emissionsdatum 30.04.2024
Erster Handelstag 10.06.2024
Letzter Handelstag 28.04.2027
Handelszeiten 09:00 - 20:00 Hinweise zur Kursstellung
Rückzahlungsschwellen 30.04.2025 / 95,00%
30.04.2026 / 90,00%
Bewertungspunkte 3
Bewertungstage / Rückzahlungslevel 30.04.2025 / 65,1605 EUR
30.04.2026 / 61,731 EUR
Mögliche Zahlungstermine /
Möglicher Rückzahlungsbetrag pro Zertifikat*
08.05.2025 / 1.000,00 EUR
08.05.2026 / 1.000,00 EUR
Letzter Bewertungstag 29.04.2027
Zahltag 06.05.2027
Emissionspreis 1.000,00 EUR pro Zertifikat
Startwert 68,59 EUR
Basisbetrag 1.000,00 EUR
Zins 55,00 EUR
Barrierebeobachtung nur 29.04.2027
Barriere 48,6989 EUR
Barriere gebrochen Nein
* Die Details entnehmen Sie den Endgültigen Bedingungen.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 04.03.2026, 19:58:59 Uhr mit Geld 1.014,29 EUR / Brief 1.034,29 EUR
Spread Absolut 20,00 EUR
Spread Homogenisiert 1,3718 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,93%
Abstand zum Protectlevel Absolut 18,1611 EUR
Abstand zum Protectlevel in % 27,16%

Basiswert

Basiswert
Kurs 66,86 EUR
Diff. Vortag in % -1,82%
52 Wochen Tief 47,645 EUR
52 Wochen Hoch 73,00 EUR
Quelle Paris, 04.03.
Basiswert TotalEnergies SE
WKN / ISIN 850727 / FR0000120271
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Energie/Rohstoffe

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat eine feste Laufzeit und wird - vorbehaltlich einer vorzeitigen Rückzahlung - am 06.05.2027 (letzter Zahlungstermin) fällig.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren.

Zinszahlungen: Vorbehaltlich einer vorzeitigen Rückzahlung erhalten Sie an jedem Zahlungstermin unabhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts eine feste Zinszahlung. Im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung entfallen die Zinszahlungen an den nachfolgenden Zahlungsterminen.

Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung: Eine vorzeitige Rückzahlung zum Basisbetrag an einem Zahlungstermin erfolgt, wenn der Referenzpreis am jeweiligen Bewertungstag auf oder über dem jeweiligen Rückzahlungslevel notiert. In diesem Fall endet die Laufzeit des Produkts automatisch. Ist dies nicht der Fall, läuft das Produkt automatisch bis zum nächsten Zahlungstermin weiter.

Sofern das Produkt nicht vorzeitig zurückgezahlt wurde, gibt es für die Rückzahlung des Produkts die folgenden Möglichkeiten:
  1. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag auf oder über dem letzten Rückzahlungslevel, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin eine Rückzahlung in Höhe des Basisbetrags.

  2. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag unter dem letzten Rückzahlungslevel, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin als Rückzahlung eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl des Basiswerts („Referenzaktie“). Wir liefern keine Bruchteile der Referenzaktie. Für diese erhalten Sie die Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Der Gegenwert der gelieferten Referenzaktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Basisbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Referenzaktien ist ausgeschlossen. Wenn die Lieferung von Referenzaktien für uns erschwert oder unmöglich ist, kann die Rückzahlung auch zu einem entsprechenden Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspricht dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis am letzten Bewertungstag x Bezugsverhältnis).

Sie erhalten während der Laufzeit des Produkts keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 13.02.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,4

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
43,5%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 172,18 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist TOTALENERGIES ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 13.02.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 13.02.2026 bei einem Kurs von 64,38 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance 13,0% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 13,0% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 17.10.2025 Der dividendenbereinigte mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 17.10.2025 positiv.
Wachstum KGV 1,5 >40% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 1,5 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall über 40%.
KGV 9,4 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 9,0% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 21 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 21 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 5,2% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 49,20% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Niedrig, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -99 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,3%.
Beta 0,66 Geringe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,66% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 43,5% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 43,5% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 8,09 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 8,09 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 8,09 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 9,9%
Volatilität der über 12 Monate 22,4%

Tools

 

Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

04.03.2026 | 17:58:58 (dpa-AFX)
ROUNDUP 4: Dieselpreis springt am Morgen über die 2-Euro-Marke

(neu: Statement des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie ergänzt.)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Dieselpreis ist infolge der Verwerfungen des Iran-Krieges auf mehr als zwei Euro geklettert. In der morgendlichen Preisspitze um 7.15 Uhr ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter. Im weiteren Verlauf des Vormittags sank er zunächst wieder knapp unter die 2-Euro-Marke.

Auch Superbenzin der Sorte E10 legte deutlich zu und kostete in der morgendlichen Spitze 1,995 Euro pro Liter. Der Anstieg fiel aber nicht ganz so stark aus wie beim Dieselpreis, der dem ADAC zufolge deutlich sensibler auf Krisen reagiert. Beide Preise lagen am Vormittag aber klar höher als zum gleichen Zeitpunkt des Dienstags.

Die Bundesregierung plant nach den Worten von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche keine Spritpreisbremse zur Entlastung von Autofahrern vor dem Anstieg der Benzinpreise. "Das steht nicht auf der Agenda", sagte die CDU-Politikerin in München.

Tagesdurchschnittspreise steigen ebenfalls stark

"Bei Diesel geht auch der Tagesdurchschnittspreis in Richtung 2 Euro", sagt der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer. "Ob er dann über oder unter diesem Wert liegt, kann man jetzt noch nicht sagen. E10 bleibt sicher darunter, hier könnte es auf 1,93 bis 1,94 Euro pro Liter hinauslaufen. Beides wäre deutlich mehr als noch gestern."

Schon am Montag und Dienstag war der Spritpreis schnell gestiegen. Der bundesweite Tagesdurchschnittswert, der die starken Schwankungen im Tagesverlauf ausgleicht und dadurch auf lange Sicht besser vergleichbar ist, lag am Dienstag bei 1,897 Euro für einen Liter E10 und bei 1,917 Euro für einen Liter Diesel. Schon das waren 12,1 und 17,7 Cent mehr als am Freitag.

Dass Diesel im Tagesdurchschnitt mehr als 2 Euro kostete, war zuletzt im November 2022 passiert, bei E10 zuletzt im September 2022 - beides waren Folgen des Ukrainekrieges.

ADAC hält Preise für zu hoch

Eine ADAC-Sprecherin kritisierte die Preissteigerungen als unverhältnismäßig hoch. Die Mineralölwirtschaft gebe den gestiegenen Rohöl-Preis an die Verbraucher weiter, noch bevor die Kosten angefallen seien, denn die Tanklager seien noch mit zu niedrigeren Preisen erworbenen Kraftstoffen gefüllt. In der Vergangenheit seien die Spritpreise fallenden Rohölpreisen nicht so schnell gefolgt.

Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie verwies auf deutlich gestiegene Einkaufskosten. "Allein von Samstag, dem letzten Vorkrisentag, bis Dienstag ist der Produktpreis für Diesel in Rotterdam um 19 Cent je Liter oder um gut ein Drittel teurer geworden. Das ist der Betrag, den die Tankstellen in Deutschland im Einkauf jetzt schon mehr bezahlen müssen, um weiterhin mit Kraftstoff beliefert zu werden", teilte der Verband mit. Daher stiegen auch die Verbraucherpreise deutlich, wenn auch nicht im selben Ausmaß.

Das Bundeskartellamt spricht in diesem Zusammenhang vom Rakete-und-Feder-Effekt. Diesen habe es auch jetzt im Blick, heißt es von der Behörde. Ihr Chef, Andreas Mundt, rät in der aktuellen Lage - wie übrigens auch der ADAC - dazu, die Preise genau zu vergleichen. Alte Faustregeln, wie dass es sich am Abend am günstigsten tanke, gälten derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht mehr. Auch der ADAC rät zum Vergleich. Je nach Tankstelle kann es große Abweichungen zum Durchschnittspreis geben. So gab es auch am Morgen noch viele Tankstellen, an denen Diesel noch unter 2 Euro pro Liter zu haben war.

ADAC-Experte Laberer hält den aktuellen E10-Preis im Verhältnis zu Rohöl und Dollarkurs für zu hoch. Bei Diesel kämen noch andere Faktoren hinzu. Solange die aktuelle Krise anhalte, werde Diesel aber wohl teurer bleiben als E10. Normalerweise ist Diesel wegen niedrigerer Steuern der günstigere Kraftstoff. Sobald sich die Lage aber beruhige und der Ölpreis sinke, müsse dies "zügig an die Verbraucher weitergegeben werden - die Spritpreise also deutlich sinken", sagt Laberer.

Keine Versorgungsengpässe zu erwarten

Seit der Konflikt im Nahen Osten am Samstag eskaliert ist, steigen die Preise für Öl und in der Folge auch für Sprit und Heizöl. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Straße von Hormus. Durch dieses Nadelöhr vor der Küste des Irans fährt rund ein Fünftel der globalen Öltransporte. Jede Störung dort kann die Energiepreise steigen lassen und der Iran hat den Schiffsverkehr als Reaktion auf die Angriffe eingeschränkt.

Der Ölpreis ist - zusammen mit dem Dollarkurs - der wichtigste Treiber für Veränderungen beim Spritpreis. Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie wies auch darauf hin, dass der Nahe Osten derzeit auch als Lieferant von fertigem Kraftstoff - insbesondere Diesel teilweise ausfalle.

Die Versorgung Deutschlands mit Öl und Gas ist laut Wirtschaftsministerin Reiche aber nicht gefährdet. "Wir sehen keine Knappheiten bei Öl", sagte sie. "Im Gasmarkt sehen wir auch keine physischen Knappheiten." Auch der Wirtschaftsverband Fuels und Energie äußerte sich ähnlich. Deutschland beziehe sein Rohöl aus rund 30 Ländern. Hauptlieferländer sind demnach Norwegen, die USA, Libyen, Kasachstan und Großbritannien.

ADAC: Tankrabatt prüfen

Angesichts der stark gestiegenen Preise hat der Verkehrsclub auch seine bisher eher kritische Position zu einem Tankrabatt angepasst. Die Politik müsse zeitnah eine vorübergehende Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe prüfen, um die Zusatzbelastungen der Autofahrer für die Dauer der Krise zu begrenzen, sagte eine Sprecherin. Diesel könnte auf den EU-Mindeststeuersatz für Energie abgesenkt und Benzin vergleichbar reduziert werden. Das würde für circa 15 Cent Entlastung je Liter Kraftstoff sorgen.

Zu Beginn des Ukraine-Krieges hatte es schon einmal eine Spritpreisbremse gegeben. Damals wurde sie von Kritik begleitet, dass die Mineralölindustrie den Steuervorteil nur teilweise an die Verbraucher weitergegeben habe.

Koalition setzt Taskforce ein

Die Koalitionsfraktionen im Bundestag nehmen die steigenden Preise für Sprit und Energie verstärkt in den Blick und setzen eine Arbeitsgruppe dazu ein. Darauf verständigten sich die Vorsitzenden Jens Spahn (CDU) und Matthias Miersch (SPD) sowie CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Ziel der Taskforce solle sein, im engen Austausch mit der Regierung die Entwicklung zu analysieren und Handlungsmöglichkeiten zu prüfen.

Reiche sagte: "Wir müssen beobachten, wie lange die Kriegshandlungen andauern und werden dann mit Krisenmechanismen, die wir selbstverständlich in unserem Portfolio haben und ziehen können, reagieren. Dazu ist aber jetzt kein Anlass." Welche Art von Krisenmechanismen möglich sind, wollte Reiche nicht sagen. Die Wirtschaftsministerin verwies darauf, dass die Bundesregierung die im letzten Sommer während der damaligen vorübergehenden Sperrung der Straße von Hormus tätige Taskforce wieder eingesetzt und die Krisenstäbe aktiviert habe./ruc/DP/jha

04.03.2026 | 15:43:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Dieselpreis springt am Morgen über die 2-Euro-Marke
04.03.2026 | 12:21:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Dieselpreis springt am Morgen über die 2-Euro-Marke
04.03.2026 | 11:47:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Reiche: keine Spritpreisbremse - Öl und Gas nicht knapp
04.03.2026 | 09:48:13 (dpa-AFX)
Diesel springt am Morgen über die 2-Euro-Marke
03.03.2026 | 11:42:36 (dpa-AFX)
Allianz steigt in Batteriespeicher von TotalEnergies ein
02.03.2026 | 15:20:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Iran-Krieg trifft Deutschland: Sprit und Gas deutlich teurer