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Während viele Konkurrenten im Online-Lebensmittelhandel straucheln, hat Ahold Delhaize den Code geknackt und schreibt im E-Commerce mittlerweile schwarze Zahlen. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

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Versicherer bleiben im aktuell schwierigen Marktumfeld weiter gefragt. 

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Die Deutsche Börse transformiert sich konsequent vom klassischen Marktplatzbetreiber zu einem global führenden Technologie- und Datenanbieter. 

Risikobeschreibung siehe Folgeseite.

Unverb. Kursindikationen Unverbindliche Kursindikationen
DAX 19:12:58
23.596,50 -0,18%
ESTOXX 18:00:01
5.748,89 -0,79%
Dow Jones 18:58:09
46.806,48 -1,29%
Brent Öl 19:03:07
98,70 7,31%
EUR/USD 19:12:20
1,15199 -0,19%
BUND-F. --
125,97 -0,28%

News

12.03.2026 | 19:04:42 (dpa-AFX)
Aktien New York: Verluste - Anleger scheuen wegen Iran-Krieg Risiken

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> hat am Donnerstag seine jüngsten Verluste ausgeweitet. Im Fokus blieb der Iran-Krieg samt der Ölpreise, die trotz der Freigabe von Reserven durch die Internationale Energieagentur weiter stiegen. Ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent kostete zuletzt wieder rund 100 US-Dollar.

Anleger scheuten weiter Risiken. Denn zum einen wurden in irakischem Gewässer zwei Öltanker angegriffen, und zum anderen verunsicherten Aussagen von Irans neuem Religionsführer und Staatsoberhaupt. Modschtaba Chamenei forderte Rache für die Opfer im Krieg gegen die USA und Israel. Auch müsse "weiterhin der Hebel der Blockierung der Straße von Hormus genutzt werden". Sie ist ein Nadelöhr der globalen Energieversorgung.

Der Dow fiel um 1,2 Prozent auf 46.848Punkte. Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> sank um 1,2 Prozent auf 6.698 Zähler. Für den technologielastigen und schwankungsanfälligen Nasdaq 100 <US6311011026> ging es um 1,3 Prozent auf 24.632 Punkte nach unten.

"Der Iran hat es mit vergleichsweise begrenzten Mitteln geschafft, den für die Weltwirtschaft so wichtigen Seetransport durch die Straße von Hormus den mittlerweile zwölften Tag in Folge lahmzulegen", konstatierte Chefmarktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Die beiden brennenden Tanker vor der Küste Iraks und die Evakuierung des Ölhafens im Oman demonstrierten Irans unveränderte Bereitschaft, Öl als Waffe einzusetzen. "Solange der Iran die Straße von Hormus kontrolliert, werden sich die Finanzmärkte nicht nachhaltig beruhigen."

Eine Blockade dieses Seeweges über längere Zeit hätte dramatische Auswirkungen auf die Weltkonjunktur. Ein kräftiger Schub bei den Öl- und Gaspreisen könnte jeglichen Wirtschaftsaufschwung im Keim ersticken. Die Internationale Energieagentur spricht bereits von der "größten Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarktes".

Unter den Einzelwerten stiegen dementsprechend die Ölwerte weiter an. So gewannen Exxon Mobil <US30231G1022>, ConocoPhillips <US20825C1045> und Chevron <US1667641005> zwischen fast ein und gut drei Prozent.

Papiere aus der Düngemittelbranche waren ebenfalls gefragt, denn die Straße von Hormus ist auch bedeutend für den Schwefel-Bedarf, einem Bestandteil von Düngespezialitäten. Damit stiegen Mosaic <US61945C1036> um knapp 8 Prozent. Die Anteilsscheine von CF Industries <US1252691001> kletterten gar auf ein Rekordhoch; hier stand zuletzt ein Plus von fast 13 Prozent zu Buche.

Gemieden wurden hingegen einmal mehr konjunktursensible Aktien. Unter den größten Verlierern im Dow fielen Goldman Sachs <US38141G1040> und 3M <US88579Y1010> um je knapp vier Prozent.

Auch die Papiere von Kreuzfahrgesellschaften, die unter Reiseabsagen leiden, standen auf den Verkaufszetteln der Anleger. So sackten Carnival <PA1436583006> und Royal Caribbean <LR0008862868> um jeweils sechs Prozent ab.

Die zuletzt sehr gut gelaufenen Aktien von Dollar General <US2566771059> knickten um fast sechs Prozent ein. Der Einzelhändler gab enttäuschende Jahres- und Langzeitprognosen ab./la/nas

12.03.2026 | 19:00:18 (dpa-AFX)
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