•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

MEINPORTFOLIO

Meine News

20.09.2026 | 09:05:28 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP: Wahl in Russland endet - wie schneidet Putins Partei ab?

MOSKAU (dpa-AFX) - In Russland endet heute die dreitägige Parlamentswahl. Nach dem Ausschluss der Opposition will sich Präsident Wladimir Putin seinen Kriegskurs gegen die benachbarte Ukraine offiziell bestätigen lassen. Trotz Wirtschaftskrise, Kriegsmüdigkeit und weit verbreiteter Unzufriedenheit im Volk soll auch diesmal wieder eine Zweidrittelmehrheit für die seit mehr als 20 Jahren regierende Kremlpartei "Geeintes Russland" erzielt werden.

Die Wahl wird trotz Protesten der Ukraine erstmals auch in den von Russland kontrollierten Teilen der annektierten ukrainischen Regionen Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson abgehalten. Auf der schon 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim wird ebenfalls wieder abgestimmt. Die ukrainische Führung sprach von einer Stimmabgabe mit vorgehaltenen Sturmgewehren und will das offizielle Ergebnis in den besetzten Gebieten nicht anerkennen.

Auch andere Kritiker weisen darauf hin, dass von einer fairen und demokratischen Wahl keine Rede sein könne. Die zehn Parteien auf dem Wahlzettel gelten durchweg als kremlnah und unterstützen den 2022 von Putin befohlenen Angriffskrieg. Für einen Friedensschluss eintretende Oppositionskräfte wurden nicht zur Wahl zugelassen. Unabhängige Wahlbeobachter meldeten zudem verschiedene Manipulationsversuche und andere Regelverstöße - oder wurden gleich festgenommen.

Höhere Wahlbeteiligung erwartet

Erste Ergebnisse zur künftigen Zusammensetzung des Parlaments sollen nach Schließung der letzten Wahllokale in Kaliningrad (früher Königsberg) um 20.00 Uhr deutscher Zeit verkündet werden. Schon am Ende des zweiten Wahltags deutete die zentrale Wahlkommission in Moskau eine höhere Beteiligung an als vor fünf Jahren. Damals waren Putins Partei 324 der 450 Sitze in der Staatsduma zugesprochen worden.

Am Sonntagmorgen lag die Beteiligung nach Angaben der Wahlkommission in Moskau bei knapp 45 Prozent. Zum Vergleich: 2021 hatten laut offiziellen Angaben bis zum Ende der Abstimmung 51,7 Prozent der Wahlberechtigten ihr Kreuzchen gesetzt.

Wahlbeobachter melden auffällige Werte

Unabhängige Beobachter berichteten von auffälligen Ausschlägen bei den veröffentlichten Daten - vor allem in den südrussischen Kaukasusregionen Dagestan und Kabardino-Balkarija, aber auch im zentralrussischen Gebiet Iwanow. Medienberichten zufolge wurden einige von ihnen an der Überwachung des Wahlprozesses gehindert. So seien Beobachter der von der Wahl ausgeschlossenen Antikriegspartei Jabloko in Perm und St. Petersburg nicht in Wahllokale gelassen oder gar von der Polizei festgenommen worden.

In St. Petersburg stimmten Wahlprotokolle demnach nicht mit der Zahl der bei der Stimmabgabe gezählten Wähler überein. In mehreren Wahllokalen sei zudem gefilmt worden, wie vorab ausgefüllte Stimmzettel in die Wahlurne geworfen wurden. Der russischsprachige Dienst der BBC berichtete, dass Staatsangestellte in Provinzregionen zur Stimmabgabe gedrängt worden seien.

Soldaten überwachen Einwurf von Stimmzetteln

Die Chefin der Zentralen Wahlkommission versprach, den Vorwürfen nachzugehen. Ihren Worten nach verlief die Wahl aber im Großen und Ganzen ordnungsgemäß. Zwar habe es in Moskau Cyberattacken auf das elektronische Abstimmungssystem gegeben, diese seien jedoch abgewehrt worden. Dass im besetzten Gebiet Donezk bewaffnete Soldaten den Einwurf von Stimmzetteln überwachten, diente nach Darstellung russischer Behörden dem Schutz der Wähler.

Insgesamt sind mehr als 110 Millionen russische Staatsbürger zur Stimmabgabe aufgerufen. Neben der Duma-Wahl werden auch in acht Regionen Abgeordnete für Gebietsparlamente gewählt. Laut der Wahlleitung laufen rund 2.200 Wahlen auf verschiedenen staatlichen Ebenen.

Wahl gilt als Referendum über Putins Krieg

Kremlchef Wladimir Putin hatte die Russen aufgefordert, mit ihrer Stimmabgabe einen Beitrag zum Sieg des Landes im Angriffskrieg gegen die Ukraine zu leisten. Die Wahl gilt deshalb vor allem als Referendum über die Fortsetzung der seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden Invasion, die bislang nicht so erfolgreich verlaufen ist, wie es sich Putin erhofft haben dürfte.

So wurde die Hauptstadtregion Moskau auch am letzten Wahltag wieder zum Ziel ukrainischer Drohnenangriffe. Seit Mitternacht seien Hunderte Flugroboter abgefangen und dennoch mindestens zwei Menschen bei Drohneneinschlägen in Wohnhäusern getötet worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass am Morgen unter Berufung auf - zunächst nicht überprüfbare - Behördenangaben.

Putins Regierung ist im fünften Kriegsjahr auch innenpolitisch mit zunehmenden Problemen konfrontiert. Die westlichen Sanktionen haben das Leben in Russland extrem verteuert. Die Menschen klagen nicht nur über hohe Inflation, sie ärgern sich auch darüber, dass Sprit an Tankstellen entweder gar nicht verfügbar ist oder streng rationiert ist. Durch die ukrainischen Drohnenangriffe auf Ölraffinerien herrscht in vielen Teilen des Landes eine Treibstoffkrise./ast/DP/zb

20.09.2026 | 09:05:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Neuer Tankrabatt ab Oktober - Kritik an Gießkannenlösung
20.09.2026 | 09:05:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Weißes Haus verweigert CNN, 'Politico' und MS NOW den Zugang
20.09.2026 | 09:05:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Analyse: Deutsche Autobauer verlieren weiter an Boden
20.09.2026 | 09:05:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Deutscher General wird Chef von Nato-Militärausschuss
20.09.2026 | 09:04:23 (dpa-AFX)
Drohnen legen Flughafen Luxemburg zeitweise lahm
20.09.2026 | 09:02:52 (dpa-AFX)
KI hat gravierende Schwächen beim Erkennen von Formen
20.09.2026 | 09:05:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Analyse: Deutsche Autobauer verlieren weiter an Boden

STUTTGART (dpa-AFX) - Die drei deutschen Autobauer verlieren im Vergleich zur internationalen Konkurrenz weiter an Boden. In der ersten Jahreshälfte sanken die Umsätze von Volkswagen <DE0007664039>, Mercedes-Benz <DE0007100000> und BMW <DE0005190003> auf rund 284 Milliarden Euro. Das sind 2,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie aus einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervorgeht. Zum Vergleich: In Summe steigerten die 19 untersuchten Autokonzerne ihre Erlöse um 3,6 Prozent auf knapp 1.048 Milliarden Euro.

Für die deutschen Hersteller handelt es sich den Angaben nach um das dritte Umsatzminus in einem ersten Halbjahr in Folge. Noch deutlicher werde der Rückstand im Konzern-Ranking: 15 Autobauer verzeichneten EY zufolge ein Umsatzplus - die drei deutschen Konzerne aber belegen die Plätze 16, 17 und 19. Den stärksten Zuwachs erzielte Tesla <US88160R1014>, gefolgt von Suzuki <JP3397200001> und Geely.

Auch beim Gewinn setzt sich die Schwäche der deutschen Autoindustrie fort: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) der deutschen Autobauer sank um 19,0 Prozent auf 13,0 Milliarden Euro. Absolut lagen VW <DE0007664039>, Mercedes und BMW damit zwar weiterhin mit Abstand vor den Herstellern aus anderen Ländern - es ist der Analyse zufolge aber der niedrigste Wert seit dem Pandemie-Jahr 2020. Ebenfalls schlechter lief es bei Herstellern aus China (minus 21,9 Prozent) und Japan (minus 36,5 Prozent). Die US-Hersteller Ford <US3453708600>, General Motors <US37045V1008> und Tesla legten hingegen um 32,9 Prozent zu.

Der Gewinn aller betrachteten Hersteller stieg demnach um 11,4 Prozent auf 43,7 Milliarden Euro. Der Vergleich werde aber dadurch beeinflusst, dass etliche Konzerne im Vorjahreszeitraum massive Abschreibungen auf das Geschäft mit E-Autos vorgenommen hätten. Dadurch fällt der Anstieg größer aus.

EY: "Made in Germany" wird zur Achillesferse

Nach Ansicht von EY-Branchenexperte Constantin Gall steckt Deutschlands Autoindustrie in einer Profitabilitätskrise. "Die deutschen Hersteller verlieren nicht nur Marktanteile, sondern vor allem Ertragskraft", teilte Gall mit. Während internationale Wettbewerber ihre Margen stabilisierten, gerieten VW, Mercedes-Benz und BMW bei Gewinn und Rendite zunehmend ins Hintertreffen.

"Die deutschen Konzerne leiden massiv unter strukturellen Kostennachteilen", teilte Gall weiter mit. Der hohe Produktionsanteil in Deutschland sei lange ein Wettbewerbsvorteil und Symbol für Qualität und Stärke gewesen. Angesichts einer viel zu geringen Lohnkostenproduktivität, hoher Energiepreise und hoher Kosten für Regeln und Bürokratie werde er aber zunehmend zur Belastung.

Notwendige Veränderungen könnten hierzulande nicht konsequent umgesetzt werden. Daher werde es schwer, beim Thema Profitabilität den Anschluss an die Weltspitze wiederherzustellen. "Deutsche Konzerne suchen daher ihr Heil in der Abwanderung an attraktivere Standorte", erklärte Gall. Deutschland könne nur Autonation bleiben, wenn alle Beteiligten über ihre Schatten sprängen und die strukturellen Standortnachteile schnell und pragmatisch lösten.

Ein großer Bremsklotz: China

Neben den US-Zöllen macht den Autobauern insbesondere der Markt in China zu schaffen. Dieser hat sich Gall zufolge von der "Cashcow" zum Sorgenkind entwickelt: In der Volksrepublik haben die drei deutschen Autobauer demnach von Januar bis Juni einen Absatzrückgang von 25 Prozent verzeichnet. "China bleibt das größte Einzelrisiko für die deutschen Konzerne". Ein Minus in dieser Größenordnung lasse sich nicht kurzfristig in anderen Regionen ausgleichen. Da helfe es wenig, dass es für die Deutschen in Europa aktuell relativ gut laufe.

Der chinesische Markt ist Gall zufolge extrem wettbewerbsintensiv. Angesichts der schwachen Konjunktur verkaufen sich teure Premiumfahrzeuge schlechter. Und im wachsenden Elektrosegment bevorzugen chinesische Kunden demnach einheimische Marken. Der Anteil Chinas am weltweiten Absatz von Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW sank binnen eines Jahres von 28,9 auf 23,5 Prozent.

Aber auch die untersuchten Autokonzerne aus China stehen unter Druck: Ihr weltweiter Absatz sank im ersten Halbjahr um acht Prozent, während der Absatz in Europa um 44 Prozent zulegte. "Der weltweite Expansionskurs und der brutale Preiswettbewerb im Heimatmarkt kosten auch die chinesischen Hersteller viel Geld", erklärte Gall. Aber sie hielten daran fest. Das bedeute für die Anbieter aus Europa weiter steigenden Preisdruck in der Heimat.

IG Metall mobilisiert gegen Stellenabbau

Die Krise sorgt auch in der deutschen Autoindustrie für Unruhe. Angesichts der Probleme laufen eine Reihe von Jobabbauprogrammen, die sich über mehrere Jahre erstrecken. Zehntausende Menschen sind betroffen - unter anderem bei Mercedes-Benz, BMW, im VW-Konzern und den dazugehörigen Marken sowie bei Zulieferern wie Bosch, Aumovio <DE000AUM0V10>, ZF Friedrichshafen und Mahle. Bei VW steht auch die Schließung der VW-Werke Hannover, Emden Zwickau sowie des Audi-Standorts Neckarsulm im Raum.

Dagegen macht die IG Metall am Montag an gut 200 Orten mobil. Unter dem Motto "Zukunft statt Kahlschlag" erwartet die Gewerkschaft mehr als 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Gewerkschaft fordert von den Herstellern unter anderem mehr Investitionen in deutsche Werke, etwa in Batteriefertigung und autonomes Fahren. Von der Politik verlangt sie wettbewerbsfähige Industriestrompreise und Zölle auf chinesische Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge./jwe/DP/zb

20.09.2026 | 08:41:09 (dpa-AFX)
46 Millionen Euro Investition: Coherent eröffnet Neubau
20.09.2026 | 08:21:06 (dpa-AFX)
Telekom-Chef: 'Ich freue mich über jede Baustelle'
20.09.2026 | 08:20:40 (dpa-AFX)
Analyse: Ergebnisse der deutschen Autobauer unter Druck
19.09.2026 | 08:54:00 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Gerresheimer AG (deutsch)
19.09.2026 | 07:38:24 (dpa-AFX)
EQS-DD: DLB-Anlageservice AG (deutsch)
18.09.2026 | 20:44:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Volkswagen senkt Gewinnprognose deutlich
Die theScreener Map zeigt die Basiswerte des von ihnen gewählten Index, welche in der Vergangenheit ein Up- oder Downgrade in der Wertung durch theScreener erhalten haben. Die Basiswerte werden hierbei nach Aktualität des letzten Ratings geordnet. Basiswerte, die grün unterlegt sind, werden von theScreener positiv gesehen. Gelb unterlegte Basiswerte neutral und die rot unterlegten negativ.

Meine TheScreener Map

Meine Suchen

Hier finden Sie die von Ihnen gespeicherten Produktsuchen. So haben Sie die Möglichkeit die Suchparameter zu speichern, um die Suche zu einem späteren Zeitpunkt erneut auszuführen. Diese Funktion dient ausschließlich der Speicherung von Produktsuchen. Einfach in der Produktsuche suchen und dort unten links auf speichern klicken.

Keine Ergebnisse

Keine Produkte verfügbar

Meine Termine

Datum Terminart Information Information
21.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes bet-at-home.com AG: Halbjahresfinanzbericht 2026 bet-at-home.com AG: Halbjahresfinanzbericht 2026
21.09.2026 Ordentliche Hauptversammlung UniCredit S.p.A.: Hauptversammlung UniCredit S.p.A.: Hauptversammlung
21.09.2026 Zwischendividende Zahltag Shell PLC: Q2 2026 Dividend payment date Shell PLC: Q2 2026 Dividend payment date
21.09.2026 Umsätze der Industrie Spanien: Umsätze der Industrie Juli 2026 Spanien: Umsätze der Industrie Juli 2026
21.09.2026 Kein Handel an der Börse Japan: Börse geschlossen (Respect for the Aged Day) Japan: Börse geschlossen (Respect for the Aged Day)
22.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes EXOR N.V.: Board of Directors Meeting for the approval of the Company's 2026 Half-Year Financial Report EXOR N.V.: Board of Directors Meeting for the approval of the Company's 2026 Half-Year Financial Report
22.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Kingfisher Plc.: Half year results Kingfisher Plc.: Half year results
22.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Newron Pharmaceuticals S.p.A.: Half year report 2026 Newron Pharmaceuticals S.p.A.: Half year report 2026
22.09.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Smiths Group plc.: announcement of results for 2025/2026 Smiths Group plc.: announcement of results for 2025/2026
22.09.2026 Telefonkonferenz zum 4. Quartal Autozone Inc.: 4th Quarter 2026 Earnings Conference Call Autozone Inc.: 4th Quarter 2026 Earnings Conference Call
22.09.2026 Zwischendividende Zahltag Aberdeen Group plc: Interim dividend 2026 payment date Aberdeen Group plc: Interim dividend 2026 payment date
22.09.2026 Zwischendividende Zahltag Stanley Black & Decker Inc.: Payment Date Stanley Black & Decker Inc.: Payment Date
22.09.2026 Einzelhandelsumsätze Frankreich: Einzelhandelsumsätze Juli 2026 Frankreich: Einzelhandelsumsätze Juli 2026
22.09.2026 Großhandelsumsätze Frankreich: Großhandelsumsätze Juli 2026 Frankreich: Großhandelsumsätze Juli 2026