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Meine News

12.07.2026 | 20:35:04 (dpa-AFX)
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

ROUNDUP: VW-Krise ohne Schließungen? Blume: 'Intelligentere Lösungen'

WOLFSBURG - Nach den Medienberichten über die Streichung von mehr als 100.000 Stellen geht in der Belegschaft von Volkswagen <DE0007664039> die Angst vor der Schließung von ganzen Standorten um. Nun meldete sich Konzernchef Oliver Blume im Ringen um die Zukunft von Deutschlands größtem Automobilhersteller zu Wort: Er sieht Alternativen zu Fabrikschließungen. "Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen", sagte Blume der "Bild am Sonntag".

ROUNDUP: Apple verklagt ChatGPT-Firma OpenAI

SAN FRANCISCO - Apple <US0378331005> wirft dem ChatGPT-Entwickler OpenAI und zwei ehemaligen Mitarbeitern in einer Klage Diebstahl von Firmengeheimnissen vor. Einer der beiden ist Tang Tan, ein ehemaliger ranghoher Apple-Designer, der heute Hardware-Chef von OpenAI ist. In dieser Funktion spielt er eine zentrale Rolle bei der Arbeit an einem neuartigen Gerät, das die ChatGPT-Firma auf die Nutzung mit Künstlicher Intelligenz ausrichten will.

BVB bestätigt: Adeyemi für Vertragsgespräche freigestellt

DORTMUND - Borussia Dortmunds Offensivspieler Karim Adeyemi steht unmittelbar vor einem Wechsel zum spanischen Fußball-Meister FC Barcelona. Der schnelle Flügelspieler fehlte bei der Leistungsdiagnostik der Dortmunder vor dem Start in die Vorbereitung, weil er für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt sei, teilte der Verein auf der Plattform X mit.

Daimler-Truck-Chefin: Existenz der Branche in Europa bedroht

BERLIN - Für die Chefin von Daimler Truck <DE000DTR0CK8>, Karin Rådström, ist die Existenz der Nutzfahrzeugindustrie in Europa in Gefahr. "Wenn die CO2-Regulierung unverändert bleibt, setzt Europa die Wettbewerbsfähigkeit seiner Nutzfahrzeugindustrie aufs Spiel", sagte Rådström im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Sie glaube nicht, dass die Politik die Dringlichkeit verstanden habe. Rådström ist derzeit auch Vorsitzende des Nutzfahrzeug-Ausschusses des Verbands europäischer Automobilhersteller (Acea).

ROUNDUP: Zehntausende Beschwerden über die Post

BONN - Aus Frust über verlegte, verlorene oder beschädigte Briefe und Pakete haben Verbraucher Zehntausende Beschwerden bei einer Behörde eingereicht. Wie aus der Website der Bundesnetzagentur hervorgeht, gingen bei ihr im ersten Halbjahr 35.728 kritische Wortmeldungen beim sogenannten Mängelmelder ein. Im Vorjahreszeitraum hatte die Behörde 22.981 Beschwerden gezählt und damit so viele wie noch nie. Die Zahlen sind laut Netzagentur aber nicht vergleichbar, da sich die Methodik geändert hat.

EU-Kommission prüft Porta-Übernahme durch XXXLutz

PORTA WESTFALICA - Die Europäische Kommission untersucht die Übernahme von Porta durch den österreichischen Möbelriesen XXXLutz wegen möglicher Verstöße gegen EU-Wettbewerbsrecht. Konkret stehen die Unternehmen im Verdacht, mit der Durchführung der Übernahme nicht abgewartet zu haben, bis eine Genehmigung dafür vorlag, wie die Brüsseler Wettbewerbshüter mitteilten.

Voigt: Gespräch über Simson-Sonderstatus mit der EU

ERFURT - Thüringen startet nach Angaben von Ministerpräsident Mario Voigt einen neuen Anlauf, damit auch Reimporte von Simson-Mopeds mit Tempo 60 in Deutschland unterwegs sein können. "Wir sind da weiter dran", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Dabei gehe es um europarechtliche Fragen, die geklärt werden müssten.

Jobabbau bei O2: Gewerkschaft wirft Firma Planlosigkeit vor

MÜNCHEN - Der geplante Jobabbau beim Telekommunikationsanbieter O2 Telefónica <ES0178430E18> stößt bei der Gewerkschaft Verdi auf scharfe Kritik. "Wir fürchten, dass es um ein reines Sparprogramm geht, das vom spanischen Mutterkonzern angeordnet ist - ohne dass es einen genauen Plan gibt, wie sich das Unternehmen in Deutschland positiv weiterentwickeln kann", sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär Christoph Heil der Deutschen Presse-Agentur in München.

Audi-Standort Neckarsulm: OB fordert Klarheit von Volkswagen

NECKARSULM - Der Oberbürgermeister von Neckarsulm, Steffen Hertwig (SPD), fordert vom Volkswagen-Konzern <DE0007664039> rasch Klarheit über die Zukunft des Audi-Standorts. "Es muss offen auf den Tisch, welche Überlegungen es gibt, welche Alternativen geprüft werden, und welche Rolle dieser Standort künftig im Konzern spielen kann", teilte er der Deutschen Presse-Agentur mit. Man werde alle Hebel in Bewegung setzen, um diesen Standort zu retten und dabei zu unterstützen, ihn zukunftsfest zu machen.

Dudenhöffer fordert Ende der 35-Stunden-Woche bei VW

OSNABRÜCK - Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer fordert angesichts der Krise der deutschen Autoindustrie eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich bei Volkswagen <DE0007664039>. Damit könne man "das Problem der hohen Produktionskosten" zumindest teilweise lösen, sagte der Leiter des privaten Instituts Center Automotive Research (CAR) der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

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Weitere Meldungen

-Firma warnt vor Verzehr von Räucherschmelzkäse

-ROUNDUP/Studie: Bis zu 90 Unfalltote weniger bei Tempolimit

-Roundup 5: Nach Anschlag auf Bahnstrecke führt Spur zu 'Angry Birds'

-Wasserknappheit: Verband für mehr Einschränkungen

-Frisch sanierte Bahnstrecke von Hagen nach Köln nur eingeschränkt befahrbar

-Bahnstrecke Düsseldorf-Köln gesperrt - Reparatur dauert an

-Belgien plant Pkw-Maut ab Mai 2027

-ROUNDUP: Türkei unterzeichnet Pipeline-Abkommen zur Gasversorgung Nordzyperns°

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/he

12.07.2026 | 20:05:56 (dpa-AFX)
'Dito!'ist das Spiel des Jahres 2026
12.07.2026 | 19:27:25 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Berichte über Tote bei Angriffen in Gaza - Israel: Hamas-Anlage Ziel
12.07.2026 | 19:18:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: US-Senator und Trump-Freund Graham ist tot
12.07.2026 | 19:09:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Iran meldet erneut Explosionen an der Südküste
12.07.2026 | 18:56:59 (dpa-AFX)
Iran meldet erneut Explosionen an der Südküste
12.07.2026 | 18:56:38 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Bundespräsident: Ohne Wirtschaftswachstum kein Vertrauen
12.07.2026 | 16:53:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP: VW-Krise ohne Schließungen? Blume: 'Intelligentere Lösungen'

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Nach den Medienberichten über die Streichung von mehr als 100.000 Stellen geht in der Belegschaft von Volkswagen <DE0007664039> die Angst vor der Schließung von ganzen Standorten um. Nun meldete sich Konzernchef Oliver Blume im Ringen um die Zukunft von Deutschlands größtem Automobilhersteller zu Wort: Er sieht Alternativen zu Fabrikschließungen. "Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen", sagte Blume der "Bild am Sonntag".

Ein Sparprogramm an den deutschen Produktionsstandorten zeige bereits Wirkung: "Unsere Fabrikkosten in Deutschland konnten wir allein im vergangenen Jahr um durchschnittlich 20 Prozent verbessern. Ein starker Fortschritt", sagte er.

Die Äußerungen kommen wenige Tage nach der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag, bei der Blume einem Medienbericht zufolge mit einem weitergehenden Sparpaket gescheitert sein soll.

Vorstand will weiter umbauen

Was konkret im abgelehnten Sparpaket steht, ist bisher nur aus Medienberichten bekannt. Laut "Manager Magazin" könnten bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Laut "Bild" könnten es sogar 120.000 sein. Vier Werke des VW <DE0007664039>-Konzerns in Deutschland sind zudem von Schließung bedroht: Hannover, Emden, Zwickau und das Audi-Werk in Neckarsulm.

VW äußerte sich am Freitag nicht zu einzelnen Abstimmungen im Aufsichtsrat. Blume betonte aber, der Vorstand treibe die Transformation weiter voran. "Mit unserem Zukunftsplan stellen wir den Konzern auch in einem global massiv herausfordernden Umfeld noch robuster und wettbewerbsfähiger auf."

Zukunft Elektroflotte, aber schlechte Weltlage

Hoffnung mache die neue Elektroflotte, sagte Blume der "Bild am Sonntag": "Von unserer neuen Einstiegsfamilie um den ID. Polo haben wir über 50.000 Autos in den ersten vier Wochen verkauft. Wir sind klarer Marktführer in Europa - bei Verbrennern und vollelektrischen Fahrzeugen." Sorgen bereitet dem VW-Chef die Weltlage: "Unser Umfeld war noch nie so anspruchsvoll und risikobehaftet wie heute. Geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren, Regulatorik, Marktumbrüche und intensive Konkurrenz."

Blume fordert weitere Einschnitte und eine Verkleinerung der Produktpalette des Konzerns: "Unsere Produkte sind sehr beliebt - wir verdienen nur zu wenig Geld damit. Deshalb müssen wir unsere Kosten weiter reduzieren. In allen Kostenarten." Zukünftig wolle man den Absatz pro Modell steigern. "Dafür straffen wir konsequent unser Produkt-Portfolio." Gleichzeitig nimmt er die Politik in die Pflicht: "Uns geht es dabei immer auch um den Industriestandort Deutschland. Alle müssen anpacken." Transformation sei eine gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe.

Vertrauensverlust bei Beschäftigten

Einen großen Vertrauensverlust in der Belegschaft hat unterdessen der Betriebsrat nach dem Verstreichen eines Ultimatums an die Konzernspitze ausgemacht. Man habe registrieren müssen, dass Blume am Freitag das Management über Details sowohl zum wahrscheinlichen Aus für deutsche Fabriken als auch zu einem massiv ausgeweiteten Stellenabbauziel informiert habe. "Wir verurteilen scharf, dass er gleichzeitig den zehntausenden betroffenen Beschäftigten außerhalb des Managements diese Informationen weiterhin vorenthält", hieß es am Samstag.

Der Betriebsrat hatte Blume ein Ultimatum bis Freitag gestellt, Stellung gegenüber der Belegschaft zu beziehen. In der Konsequenz werde der Konzernchef nach der Sommerpause in Betriebsversammlungen direkt vor den Kolleginnen und Kollegen nicht nur im Stammwerk Rede und Antwort stehen müssen. "Dabei wird das Hauptaugenmerk der Belegschaft darauf liegen, ob der Vorstand diese Krise mit notwendigen Maßnahmen überhaupt gemeinsam mit den Beschäftigten meistern will oder gegen sie", hieß es weiter. Schon am Donnerstag hatte es zahlreiche Protestaktionen gegeben.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, stimmten die Vertreter der Arbeitnehmer und des Landes Niedersachsen gegen das Sparpaket. Da derzeit ein Sitz der Kapitalseite unbesetzt ist, haben Arbeitnehmer und Niedersachsen zusammen eine Mehrheit von zwölf zu sieben Stimmen im Aufsichtsrat. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass das Land keiner Entwicklung zustimmen werde, "die auf Werksschließungen als vermeintlich einfache Lösung setzt".

Die jüngsten Äußerungen des VW-Chefs habe man zur Kenntnis genommen, hieß es von einem Sprecher des Betriebsrates am Sonntag. Für Beschäftigte, Zulieferer, Dienstleister und ganze Standortregionen, die am größten Industriekonzern Deutschlands hingen, sei inzwischen eine schwer erträgliche Situation entstanden: "Insbesondere für unsere mehr als 40.000 Kolleginnen und Kollegen an den namentlich seit Wochen bekannten fünf Standorten Emden, Hannover, Neckarsulm, Osnabrück und Zwickau, deren früher oder später drohendes Aus seit Wochen die Schlagzeilen beherrscht, ist dieser Zustand schlicht nicht mehr auszuhalten".

Schlechtere Verkaufszahlen - Sorge um Absatz in China

Die Absatzzahlen des Konzerns zeigen, wie schwer es der Konzern derzeit hat. Weltweit verkaufte der Konzern aus Wolfsburg im zweiten Quartal 2,08 Millionen Autos. Das waren fast 9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang beschleunigt sich damit: Von Januar bis März stand noch ein Minus von 4 Prozent. Vor allem in China lief es schlecht: Dort brachen die Verkäufe um mehr als ein Drittel ein - auf nur noch 424.300 Fahrzeuge.

Zudem sorgt sich die deutsche Autoindustrie, dass die Chinesen auch bald auf dem europäischen Markt Wirbel machen. Angesichts des derzeit schwachen Marktumfelds in der Volksrepublik versuchen die dortigen Hersteller, ihre Autos verstärkt im Ausland abzusetzen - zuletzt hatten sie sich schon in Märkten wie Italien, Spanien und Großbritannien mit Plug-in-Hybriden zunehmend breitgemacht./koe/DP/he

12.07.2026 | 12:17:47 (dpa-AFX)
VW-Chef: 'Intelligentere Lösungen' als Werksschließungen
12.07.2026 | 12:17:17 (dpa-AFX)
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12.07.2026 | 12:14:24 (dpa-AFX)
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11.07.2026 | 15:33:34 (dpa-AFX)
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11.07.2026 | 11:08:12 (dpa-AFX)
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13.07.2026 Produktion im Baugewerbe Spanien: Bauproduktion Mai 2026 Spanien: Bauproduktion Mai 2026
14.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Addtech B: Interim report 1 April 2026 - 30 June 2026 Addtech B: Interim report 1 April 2026 - 30 June 2026
14.07.2026 Bericht zum 2. Quartal Citigroup Inc.: Second Quarter 2026 Earnings Citigroup Inc.: Second Quarter 2026 Earnings
14.07.2026 Bericht zum 2. Quartal DNB Bank ASA: Quarterly Report - Q2 2026 DNB Bank ASA: Quarterly Report - Q2 2026
14.07.2026 Bericht zum 2. Quartal Goldman Sachs Group: Q2 2026 Earnings Goldman Sachs Group: Q2 2026 Earnings
14.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Lifco AB: Interim Report January-June Lifco AB: Interim Report January-June
14.07.2026 Bericht zum 2. Quartal Norwegian Air Shuttle ASA: Second Quarter results (Q2) Norwegian Air Shuttle ASA: Second Quarter results (Q2)
14.07.2026 Bericht zum 2. Quartal Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB: Second quarter 2026 report Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB: Second quarter 2026 report
14.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Zuger Kantonalbank: Halbjahresergebnis 2026 Zuger Kantonalbank: Halbjahresergebnis 2026
14.07.2026 Ordentliche Hauptversammlung British Land Company Plc.: Annual General Meeting British Land Company Plc.: Annual General Meeting
14.07.2026 Ordentliche Hauptversammlung National Grid plc.: General Meeting National Grid plc.: General Meeting