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01.09.2026 | 10:03:15 (dpa-AFX)
OTS: KfW / KfW Research: Stimmung im Mittelstand verbessert sich deutlich

KfW Research: Stimmung im Mittelstand verbessert sich deutlich

Frankfurt am Main (ots) -

- KfW-ifo-Mittelstandsbarometer verzeichnet vierten Anstieg in Folge

- Geschäftslage verbessert sich merklich, Aussichten hellen sich noch stärker

auf

- Besseres Geschäftsklima auch bei den Großunternehmen

- Vor allem die Exporterwartungen ziehen stark an

Die Stimmung in den mittelständischen Unternehmen in Deutschland hat sich im

August überraschend stark aufgehellt. Das Geschäftsklima stieg den vierten Monat

in Folge, im August um beachtliche 4,5 Zähler auf minus 12,5 Punkte. Getragen

wurde diese Positiventwicklung sowohl von einer verbesserten Bewertung der

aktuellen Lage als auch noch stärker von deutlich optimistischeren Erwartungen

an die Geschäftsentwicklung auf Sicht von sechs Monaten. Das Stimmungsbarometer

bewegt sich zwar weiterhin unter der Nulllinie, die den langjährigen

Durchschnitt markiert. Der Trend zeigt aber klar nach oben.

Das sind Ergebnisse des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers. Dafür werden monatlich

mehr als 9.500 Unternehmen aus allen relevanten Wirtschaftsbereichen nach ihrer

aktuellen Situation und ihren Erwartungen befragt, differenziert nach

Unternehmensgrößen.

Der Geschäftsklimaindex der Großunternehmen stieg mit 4,9 Zählern sogar noch

stärker als der des Mittelstands. Er notiert damit nun, wie im Mittelstand, bei

minus 12,5 Punkten.

Getrieben wird die Aufhellung des Geschäftsklimas bei den Mittelständlern wie

den Großunternehmen vom Verarbeitenden Gewerbe und vom Großhandel. Auffallend

ist die enorme Verbesserung der in der ifo-Umfrage berichteten Exporterwartungen

- die aber nur im Verarbeitenden Gewerbe abgefragt werden. Für kleine und

mittlere Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes kletterte der Index um 8,2

Zähler auf minus 1,7 Punkte und für Großunternehmen machte er einen gewaltigen

Satz um 21,4 Zähler auf nun plus 8,6 Punkte.

Diese schlagartige und sehr starke Positiventwicklung ist überraschend. Das ifo

Institut weist darauf hin, dass die deutschen Ausfuhren in die EU boomen und

dass besonderer Export-Optimismus unter den Herstellern von

Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen

herrscht. Das dürfte ein Hinweis sein, dass der weltweite Boom bei

KI-Ausrüstungen auch Deutschland erfasst hat und sich in der

Digitalisierungsbranche bei der - ohnehin schon guten - Auftragslage immer

stärker bemerkbar macht.

"Die deutsche Wirtschaft hat sich in diesem Jahr deutlich robuster gezeigt als

erwartet. Die Unternehmen haben die Auswirkungen der Nahost-Konflikte und der

handelspolitischen Reibereien besser verkraftet als zu befürchten gewesen war.

Eine vorsichtige Zuversicht kehrt nun in viele Unternehmen zurück. Sie schauen

positiver als noch vor einigen Monaten auf ihre aktuelle Lage und künftige

Geschäftsentwicklung. Die wirtschaftliche Entwicklung geht in die richtige

Richtung. Wir haben unsere Wachstumsprognose für Deutschland für das laufende

Jahr auf 1,1 Prozent angehoben, für 2027 erwarten wir nun ein Plus von 1,5

Prozent ", sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

Das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer finden Sie unter:

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer | KfW (https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Servic

e/Download-Center/Konzernthemen/Research/Indikatoren/KfW-ifo-Mittelstandsbaromet

er/?kfwmc=pm.p.per.mix.na.google.google.erweitern-auf.PM-Mix_DK_Mittelstand_Basi

s.na.na.na.na.na&wt_cc3=23000290697__&gad_source=1)

Die KfW unterstützt im Auftrag des Bundes den Mittelstand mit zahlreichen

Förderprogrammen. Weitere Informationen unter Wir stärken den Mittelstand (https

://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Mittelstand-st%C3%A4rken.html

?kfwmc=kk.o.kfwon.presse.na.na.na.allgemein-sonstiges.mittelstand-staerken.press

emitteilung.na.na.journalisten.na)

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt

Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Nina Luttmer,

Tel. +49 69 7431 41336

E-Mail: mailto:nina.luttmer@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6343351

OTS: KfW

01.09.2026 | 09:54:30 (dpa-AFX)
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01.09.2026 | 09:54:04 (dpa-AFX)
Verkauf von Hotel Adlon vorerst gescheitert
01.09.2026 | 09:53:43 (dpa-AFX)
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01.09.2026 | 09:53:17 (dpa-AFX)
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01.09.2026 | 09:54:04 (dpa-AFX)
Verkauf von Hotel Adlon vorerst gescheitert

BERLIN (dpa-AFX) - Das Luxushotel Adlon am Pariser Platz in Berlin kann vorerst nicht verkauft werden. Die notwendige Mehrheit für den Verkauf der Immobilie sei unter den Gesellschaftern nicht zustande gekommen, teilte die Immobiliengesellschaft Jagdfeld mit. Demnach stimmten zwar 86 Prozent der Gesellschafter des Adlon-Fonds für den Verkauf, sie halten aber nur 71,04 Prozent. Benötigt wurde eine Kapitalmehrheit von 75 Prozent.

Jagdfeld will Verkauf weiter verfolgen

Das Luxushotel ist Teil eines Fonds, dem Fundus-Fonds 31, der von Jagdfeld gemanagt wird. Der Fonds - und damit das Adlon - gehört dem Unternehmen zufolge rund 4.000 Gesellschaftern, die in dem Fonds investiert sind. Dabei handelt es sich überwiegend um Privatanleger. Weil diese inzwischen in einem Alter seien, in dem sie sich von ihren Anteilen trennen wollten, hatte Jagdfeld vor einigen Wochen angekündigt, die Immobilie verkaufen zu wollen.

Jagdfeld bewertete das Abstimmungsergebnis als "überwältigendes Mandat, jetzt nochmals den Verkauf anzugehen". "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Gesellschaft, zu verkaufen. Nur so kommen die oft 80-jährigen Kleinanleger der ersten Stunde, die für sich allein mangels Alternative hilflos sind, zu ihrem Recht", hieß es in der Mitteilung.

Größere Gesellschafter äußerten Kritik

Gegen den Verkauf hatten sich vorab vor allem größere Gesellschafter ausgesprochen. Sie kritisierten vor allem die gestaffelte Erfolgsbeteiligung für Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben unter anderem 20 Prozent des Mehrerlöses, sollte der Kaufpreis höher als 310 Millionen Euro ausfallen. Als Mindestverkaufspreis hatte Jagdfeld 280 Millionen Euro veranschlagt.

Wie es nun weitergeht und bis wann ein Verkauf abgeschlossen sein soll, ist derweil offen. Das prachtvolle Hotel in Ostberlin, das vor fast 120 Jahren von Lorenz Adlon gegründet wurde, war 1945 bis auf einen Seitenflügel abgebrannt und 1984 vollständig abgerissen worden. In den 1990er Jahren wurde das Hotel nach Originalplänen wieder aufgebaut und am 23. August 1997 neu eröffnet.

Betrieben wird es heute von der Luxushotelgruppe Kempinski. Der Pachtvertrag läuft noch bis Ende 2032. Dieser bleibt von dem Verkauf unberührt. Wie es danach weitergeht, ist offen./maa/DP/zb

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