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Meine News

27.09.2026 | 20:35:01 (dpa-AFX)
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Warum VW-Fahrer nach Rückruf zweimal in die Werkstatt müssen

WOLFSBURG - Fahrer eines VW <DE0007664039>-Modells müssen sich im Zusammenhang mit einem millionenfachen Rückruf möglicherweise auf zwei Werkstattbesuche einstellen. Bei dem Rückruf geht es um Korrosion an einer Befestigungsverschraubung der Lenkung.

Schwerdtner fordert Enteignung großer Wohnkonzerne in Berlin

BERLIN - Linke-Bundesvorsitzende Ines Schwerdtner hat ein Plädoyer für die Enteignung großer Wohnungsunternehmen gehalten. "Man sagt uns hier jeden Tag: Enteignen schafft keine einzige neue Wohnung. Es ändert nur, wem die Wohnungen gehören", erklärte Schwerdtner am Abend beim Parteitag der Berliner Linken. "Und genau das ist aber der springende Punkt."

Neues Software-Problem bei Boeing 737 Max

SEATTLE - Boeing <US0970231058> hat einen neuen Software-Fehler bei seinem weit verbreiteten Modell 737 Max gefunden. Dem Konzern zufolge kann das Problem bei einigen Maschinen dazu führen, dass nach einem abgebrochenen Landeversuch die automatisierte vertikale Navigation bei weiteren Anläufen zunächst nicht zur Verfügung steht. Stattdessen könnten sie nur auf eine niedrigere Automatisierungsstufe zugreifen.

Patent-Urteil: Apple soll 5,7 Milliarden Dollar zahlen

SAN DIEGO - Apple <US0378331005> soll nach einem Urteil von US-Geschworenen gut 5,7 Milliarden Dollar wegen der Verletzung von zwei Patenten zahlen. In dem Prozess warf das Unternehmen Taction Technology dem Konzern vor, seine Technologie in der sogenannten "Taptic Engine" zu nutzen, die zum Beispiel die Vibrationsalarme im iPhone und der Computer-Uhr Apple Watch auslöst.

Mercedes-Benz: Einschränkungen in Produktion in Sindelfingen

SINDELFINGEN - Bei Mercedes-Benz <DE0007100000> ist es am Freitag in der Produktion in Sindelfingen zu Einschränkungen gekommen. Das teilte ein Sprecher des Autobauers auf Anfrage mit. "Gegenwärtig besteht ein Lieferengpass an bestimmten Komponenten für die Fahrzeugfertigung", teilte der Sprecher mit. Deshalb sei eine Schicht ausgefallen. Genauere Angaben zu den Komponenten und deren Hersteller machte er nicht.

Rückschlag für Meta vor Gericht wegen Cambridge Analytica

SANTA FE - Der Jahre zurückliegende Datenschutz-Skandal um Cambridge Analytica hat dem Facebook-Konzern Meta <US30303M1027> eine frische Niederlage vor Gericht eingebracht. Geschworene im US-Bundesstaat New Mexico entschieden, dass Nutzer mit Blick auf Datenschutz und Redefreiheit in die Irre geführt wurden.

Tiktok begrenzt Nutzungszeit für Kinder in US-Bundesstaat

MONTGOMERY - Nach Facebook-Konzern Meta <US30303M1027> hat sich auch Tiktok in einem US-Bundesstaat bereiterklärt, Nutzungszeiten für Teenager zu beschränken. Mit den Zusagen und einer Zahlung von bis zu 300 Millionen Dollar will die Kurzvideo-Plattform einem Prozess entgehen, der kommende Woche beginnen sollte. Dabei sollte es unter anderem um den Vorwurf gehen, dass Tiktok gezielt so gestaltet worden sei, dass es Kinder süchtig mache.

ROUNDUP: KI von OpenAI lud Nutzer-Bilder zu Online-Plattformen hoch

SAN FRANCISCO - Die Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers OpenAI hat 53 Mal von Nutzern hochgeladene Bilder auf Online-Plattformen platziert. Die Links dazu seien nicht öffentlich gewesen, erklärte OpenAI. Ein Großteil sei bereits wieder entfernt worden und man arbeite mit den Plattformen daran, auch den Rest zu löschen. Es ist der erste bekanntgewordene Vorfall, bei dem auch Daten von OpenAI-Nutzern betroffen waren.

Gewerkschaft ruft zu Warnstreik bei Alstom in Stendal auf

STENDAL - Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ruft die Beschäftigten des Alstom <FR0010220475>-Werks in Stendal zum Warnstreik auf. Demnach sollen die rund 280 Angestellten des Standorts zum Schichtbeginn am Montagmorgen, 5.00 Uhr, die Arbeit niederlegen. Der Ausstand solle 25 Stunden dauern, teilt die EVG weiter mit. Die Arbeit niedergelegt werden soll zudem an den Außenstandorten in Chemnitz sowie im baden-württembergischen Waibstadt.

Autoexperte zur 35-Stunden-Woche: 'Diese Zeiten sind vorbei'

STUTTGART - Mercedes-Benz <DE0007100000> hat in der Diskussion um eine Verlängerung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich Unterstützung vom Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer erhalten. Die 35-Stunden-Woche, die in der deutschen Autoindustrie bei den tarifgebundenen Unternehmen Standard ist, hält Dudenhöffer für überholt. Vor Jahrzehnten sei es in Deutschland möglich gewesen, bei vollem Lohnausgleich die Arbeitszeit zu verkürzen. "Diese Zeiten sind vorbei", sagte der Branchenexperte den "Badischen Neuesten Nachrichten".

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- Stadt Burghausen klagt wegen PFOA-Belastung - Millionenforderungen

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- HINTERGRUND: Pakete landen immer häufiger vor der Haustür

- Spritpreise machen gebrauchte Elektroautos teurer

- Milchprodukte könnten bald teurer werden

- Lufthansa-Flug wegen brennender Powerbank umgeleitet

- 53.000 Klagen von Passagieren gegen Fluglinien im Halbjahr

- Lufthansa-Flug nach Toronto kehrt wegen Geruchs in Kabine um

- Gewerkschaft fordert Schritte gegen illegales Glücksspiel

- OpenAI pausiert KI-Training nach neuem Zwischenfall°

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/he

27.09.2026 | 20:27:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Festnahmen bei britischer Militärbasis - Terrorverdacht
27.09.2026 | 19:20:47 (dpa-AFX)
Lufthansa-Flug wegen brennender Powerbank umgeleitet
27.09.2026 | 18:31:54 (dpa-AFX)
Trump zu Vorfall an Militärbasis: Wollten 'großen Schaden'
27.09.2026 | 18:29:13 (dpa-AFX)
ROUNDUP 5: 'Mit Gegnern muss man verhandeln' - Wadephul trifft Lawrow
27.09.2026 | 18:08:11 (dpa-AFX)
Gewerkschaft ruft zu Warnstreik bei Alstom in Stendal auf
27.09.2026 | 18:07:35 (dpa-AFX)
Wahllokale in Niedersachsen schließen
27.09.2026 | 17:53:42 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Linnemann gegen Pflegedeckel - Warum die Koalition streitet

(Aktualisierung: neu: Linnemann)

BERLIN (dpa-AFX) - Union und SPD gehen mit einem handfesten Streit um die geplante Pflegereform in die neue Woche. Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) erteilte der SPD-Forderung nach einem "Pflegedeckel" im ARD-"Bericht aus Berlin" eine Absage. Die SPD hatte zuvor mit Blockade von Linnemanns Sparplänen gedroht, die der neue Ressortchef an diesem Mittwoch ins Kabinett bringen will. Nur eine Woche nach den für die Regierungsparteien teils verheerend ausgegangenen Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin stockt der Reformmotor der Koalition damit erneut.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte nach Schließung der Wahllokale mit Blick auch auf die geplanten Sozialreformen gesagt, die Entscheidungen könnten nicht aufgeschoben werden, sondern müssten kommen. Doch zur Pflegereform sagte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch am Wochenende in der "Bild": "Ein reines Kürzungspaket macht die SPD-Bundestagsfraktion so nicht mit." Es fehlten die notwendigen Strukturreformen. Das könne und müsse sich noch ändern.

Linnemann kritisiert offenen Streit

Für Montag erwartet die Koalition interne Krisengespräche, wie es hieß. Ein Merz-Sprecher sprach laut "Bild"-Zeitung von "Verhandlungen auf Arbeitsebene". Linnemann sagte in der ARD über den Streit: "Das ist nichts Ungewöhnliches." Er verwies darauf, dass man sich bei der jüngsten Reform für die gesetzliche Krankenversicherung erst zwei Stunden vor der Kabinettsbefassung geeinigt habe. Zugleich kritisierte er: "Sowas sollte man hinter verschlossenen Türen machen und nicht vor der Tür."

Linnemann versicherte: "Keiner will Kürzungen." Er erinnerte daran, dass die Pflegeversicherung dem Staat während der Corona-Pandemie fünf Milliarden Euro geliehen habe. "Es gab damals die Zusage, dass das Geld zurückkommt, die sogenannten Corona-Hilfen", so Linnemann. "Wenn das Geld jetzt aus dem Finanzministerium beispielsweise zurückkommt, hätten wir mehr Spielraum, als wir heute haben", so der Linnemann an die Adresse von SPD-Finanzminister Lars Klingbeil.

Welche Grundsatz-Änderung die SPD fordert

Zwei konkrete Forderungen hat hingegen die SPD aufgestellt - einen "gerechten Beitrag" der Privatversicherten, wie Miersch es nannte, und eben einen Pflegedeckel.

Miersch, Schmidt und Generalsekretär Tim Klüssendorf betonen das Ziel einer Art Bürgerversicherung in der Pflege. Die private Pflegeversicherung habe eine strukturell günstigere Versichertenstruktur, erläuterte SPD-Fraktionsvize Dagmar Schmidt. "Deshalb wollen wir ein gemeinsames solidarisches System oder zumindest einen fairen finanziellen Ausgleich zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung", sagte Schmidt der dpa.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann lehnt einen "Griff in die private Pflegeversicherung" ab, wie er der "Augsburger Allgemeinen" sagte. An den Koalitionspartner schickte Hoffmann die Mahnung: "Die Pflegereform muss kommen und zum Jahreswechsel in Kraft treten." Die Menschen müssten vor übermäßigen Belastungen geschützt und zugleich die Lohnnebenkosten stabil gehalten werden.

Was würde ein Pflegedeckel bringen?

Der geforderte Pflegedeckel soll gegen den immer weiteren Anstieg der Eigenanteile für einen Platz im Heim wirken. Begrenzt werden sollen hierbei die Pflegekosten bei 1.500 Euro, wie Saar-Gesundheitsminister Magnus Jung (SPD) an seine Länderkolleginnen und -kollegen schrieb. Der Brief liegt der dpa vor.

Insgesamt sind die Kosten für einen Heimplatz für Betroffene oder Angehörige bis Juli auf im Schnitt 3.364 Euro im Monat gestiegen. Die reinen Pflegekosten machen dabei im Schnitt 1.775, in einzelnen Bundesländern über 2.000 Euro aus. Gespart würden mit dem vorgeschlagenen 1.500-Euro-Deckel bei diesem Posten also einige hundert Euro. Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionen kommen allerdings dazu, das sind heute im Schnitt 1.607 Euro. In einer nächsten Ausbaustufe sieht die SPD eine größere Entlastung vor.

Streit geht weiter

Linnemann bekräftigte seinen Plan, wonach strukturelle Reformen erst nach dem nun angekündigten Gesetz ab Oktober in einer Kommission beraten werden sollen. Nun solle eine erste Hilfe geleistet werden, damit die Pflegebedürftigen weiter ihre Leistungen bekämen und die Beiträge stabil blieben.

Für Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hingegen sind Reformen zwar "notwendig". "Aber es muss zuallererst darum gehen, die Strukturen zu reformieren - und nicht darum, Leistungen zu kürzen und Belastungen zu erhöhen.". Lies warnte auch vor steigenden Kosten für die notfalls einspringenden Kommunen für Hilfe zur Pflege bei steigenden Eigenteilen.

Warken wollte sparen

Öffentlich ist aus dem Gesundheitsministerium bisher ein Entwurf der heutigen Kanzleramtschefin Nina Warken (CDU), von der Linnemann das Gesundheitsressort übernommen hat. Bei den Eigenanteilen sollten hier die Stufen der mit der Dauer steigenden Entlastungszuschläge an die Betroffenen zeitlich gestreckt werden. Geplant waren auch Einschränkungen bei der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern und eine strengere Einstufung in Pflegegrade.

Die Pflegekassen mahnten die SPD, die Pflegereform nicht zu blockieren. "Nicht zu handeln, wäre fatal", sagte der Chef des Kassen-Spitzenverbandes, Oliver Blatt, der dpa. "In der Pflege herrscht Alarmstufe Rot." Bis Ende des Jahres werde ein Defizit von 4,4 Milliarden Euro angehäuft. "In wenigen Monaten ist das Geld schlichtweg alle."

Die Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege, Katrin Staffler (CSU), sagte: "Immer neue Vorschläge der SPD verzögern die dringend nötige Pflegereform." Das gefährde die finanzielle Stabilität der Pflegeversicherung und damit die Versorgungssicherheit für Millionen Pflegebedürftige./bw/DP/he

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30.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Arzneiwerk AG VIDA: Veröffentlichung des Halbjahresberichts 2026 Arzneiwerk AG VIDA: Veröffentlichung des Halbjahresberichts 2026