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08.02.2026 | 10:38:05 (dpa-AFX)
Mittelstand für Scholz Grund für Optimismus

SCHARBEUTZ (dpa-AFX) - Der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz sieht im deutschen Mittelstand einen wichtigen Grund für Optimismus trotz drastischer Veränderungen in der Welt. "Deutschland ist eines der wenigen Länder mit einem breiten Mittelstand", sagte der SPD-Politiker auf einem Jubiläumsempfang im schleswig-holsteinischen Scharbeutz. "Dazu zählt der Handwerker um die Ecke, aber eben auch das Unternehmen mit 500 oder 1.500 Beschäftigten, das einer von drei Playern für ein bestimmtes Produkt auf dem Weltmarkt ist."

"Das gibt es nicht so in Frankreich und Großbritannien, nicht mal in den USA", sagte Scholz. Diese auch gesellschaftliche Tiefe und die mittlerweile lange demokratische Tradition seien Basis dafür, "dass wir zuversichtlich in die Welt gucken können".

Die Welt verändere sich in dramatischer Weise, sagte Scholz. "Und die wesentlichen Veränderungen sind, glaube ich, noch gar nicht von allen wahrgenommen worden." Sie ließen sich in schlichten ökonomischen Zahlen ablesen. 70 Prozent der Weltproduktion finde heute im globalen Süden statt. China habe ein Arbeitskräftepotenzial von 600 bis 800 Millionen Menschen. In der Europäischen Union seien es 220 Millionen Menschen.

Wenn es gut laufe, gehe es Ländern im Süden künftig besser, sagte Scholz. "Und wenn es noch besser läuft, uns dadurch nicht schlechter. Das könnte ein vertretbares Ziel der Politik sein."/akl/DP/mis

08.02.2026 | 10:37:49 (dpa-AFX)
Klingbeil: Nicht einer alten Welt nachweinen
08.02.2026 | 10:37:33 (dpa-AFX)
Ministerin Reiche warnt vor Abschottung Europas im Wettbewerb
08.02.2026 | 10:36:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Arbeitgeber kritisieren Vermögensteuer-Vorschlag der Linken
08.02.2026 | 10:35:11 (dpa-AFX)
Bas sieht Existenz des Sozialstaats gefährdet
08.02.2026 | 10:35:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Selenskyj: AKWs produzieren nach Angriffen weniger Strom
08.02.2026 | 10:34:34 (dpa-AFX)
Jährliche Kosten von 13,5 Milliarden Euro durch Mütterrente
06.02.2026 | 20:48:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP 4: Betrieb am BER läuft wieder - Verspätungen und Ausfälle

(Aktualisierung: weitere Angaben vom Flughafen)

BERLIN (dpa-AFX) - Der Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen BER ist nach einer wetterbedingten Unterbrechung wieder aufgenommen worden. Bis zum Abend kam es aber weiterhin zu Ausfällen und mehrstündigen Verspätungen, wie eine Sprecherin mitteilte. Der Flugbetrieb laufe nur schleppend und eingeschränkt, sagte sie. "Passagiere brauchen weiterhin viel Geduld. Es kommt immer noch zu Flugstreichungen und massiven Verspätungen."

Aufgrund der Witterung dauerten die Enteisungen der Flugzeuge deutlich länger als sonst üblich, erklärte die Sprecherin. Dadurch könnten weniger Flugzeuge starten als an einem regulären Tag. Bis zum Abend haben nach ihren Angaben die Airlines etwas Dreiviertel der für heute geplanten rund 500 Starts und Landungen gestrichen. Die Zahl könne sich noch erhöhen.

Der Betrieb am BER war am Mittag wieder angelaufen. Offiziell wurde der Flugbetrieb der Sprecherin zufolge um 12.00 Uhr freigegeben. Gegen 13.00 Uhr startete das erste Flugzeug in Richtung Amsterdam. Schritt für Schritt werde derzeit der Betrieb hochgefahren, sagte sie weiter.

Betrieb am Donnerstagabend eingestellt

Aufgrund von Blitzeis und anhaltendem Eisregen waren seit Donnerstagabend keine Starts und Landungen am BER möglich. Auch am Freitagmorgen blieb der Betrieb zunächst eingestellt. Der Winterdienst der Flughafengesellschaft habe die Flugbetriebsflächen die gesamte Nacht über mit Enteisungsmittel behandelt, aber ohne Erfolg, sie seien spiegelglatt, hieß es am Morgen.

Hunderte Reisende harrten über Stunden am BER aus, einige mussten die Nacht dort verbringen. An den Check-in-Schaltern kam es am Freitag zu langen Wartezeiten. Viele betroffene Passagiere äußerten sich frustriert über mangelnde Informationen seitens der Fluggesellschaften. Allein am Freitag wurden bis zum Nachmittag den Fluganzeigen zufolge mehr als 100 Flüge gestrichen.

Betreiber und Passagiere müssen zudem hoffen, dass es am Abend und in der Nacht nicht erneut zu Blitzeis auf den Start- und Landebahnen kommt. In diesem Fall müsste der Flugbetrieb erneut eingestellt werden, sagte eine Sprecherin.

Gewerkschaft kritisiert Ausmaß der Einschränkungen

Die Gewerkschaft Verdi hob hervor, die interne Krisenkommunikation mit den Beschäftigten habe funktioniert. Diese hätten im Kontakt mit den Passagieren "das Bestmögliche geleistet". Gleichwohl kritisierte die Arbeitnehmervertretung das Ausmaß der Schließung am BER. Dieses sei vermeidbar gewesen. "Entscheidend ist dabei die unzureichende Vorbereitung und Resilienz", teilte der Bundesfachgruppenleiter Luftverkehr und Maritime Wirtschaft, Dennis Dacke, mit.

"Weltweit gibt es zahlreiche Flughäfen, die regelmäßig mit vergleichbaren Wetterlagen umgehen müssen, in Europa etwa in den skandinavischen Ländern", betonte er. Technisch stünden dafür etablierte Verfahren zur Verfügung.

Verband: Sicherheit hat Priorität

Der Flughafenverband ADV betonte: "Sicherheit hat oberste Priorität. Wenn diese nicht mehr gewährleistet werden kann, ist eine temporäre Einstellung des Flugbetriebs trotz aller Vorsorgemaßnahmen unvermeidbar." Eisregen zähle zu den wenigen meteorologischen Ereignissen, bei denen selbst moderne Enteisungs- und Räumverfahren an ihre Grenzen stießen.

Generell sei es jedoch so, dass extreme Wetterereignisse an Bedeutung gewännen und Flughäfen weltweit vor neue Herausforderungen stellten. "Daher ist es sinnvoll, bestehende Konzepte regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln - etwa im Hinblick auf Technik, Prozesse und Entscheidungswege", teilte der ADV mit.

Die witterungsbedingte Einstellung des Flugbetriebs kann laut ADV zu erheblichen finanziellen Einbußen führen. Die genaue Schadenshöhe hänge aber stark von Dauer und Umfang des Ausfalls ab und lasse sich erst im Nachgang belastbar beziffern, wie es weiter hieß./maa/DP/he

06.02.2026 | 19:32:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Stahlhütte HKM soll bleiben - aber starker Stellenabbau
06.02.2026 | 19:14:18 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Deutsche Post AG (deutsch)
06.02.2026 | 18:42:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Stahlhütte HKM soll bleiben - aber starker Stellenabbau
06.02.2026 | 18:03:18 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: JOST Werke SE (deutsch)
06.02.2026 | 17:56:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Stahlhütte HKM soll bleiben - aber starker Stellenabbau
06.02.2026 | 17:53:00 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Avemio AG: Vorbereitung eines Insolvenzantrags der Teltec AG, eine Tochtergesellschaft der Avemio AG, sowie mögliche Auswirkungen auf die Fortführungsprognose der Avemio AG (deutsch)
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09.02.2026 Telefonkonferenz zum 4. Quartal ON Semiconductor: Fourth Quarter 2025 Earnings Conference Call ON Semiconductor: Fourth Quarter 2025 Earnings Conference Call
10.02.2026 Bericht zum 4. Quartal AstraZeneca Plc.: Q4 2025 Results AstraZeneca Plc.: Q4 2025 Results
10.02.2026 Bericht zum 4. Quartal Coca-Cola Co.: 4th Quarter 2025 Earnings Release Coca-Cola Co.: 4th Quarter 2025 Earnings Release
10.02.2026 Bericht zum 4. Quartal Ferrari N.V.: Group results for 4th quarter 2025 Ferrari N.V.: Group results for 4th quarter 2025
10.02.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Kering: Full-Year 2025 Results Kering: Full-Year 2025 Results
10.02.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Telekom Austria AG: Jahresergebnis 2025 Telekom Austria AG: Jahresergebnis 2025
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10.02.2026 Ordentliche Hauptversammlung TUI AG: Hauptversammlung TUI AG: Hauptversammlung
10.02.2026 Telefonkonferenz zum 4. Quartal Datadog Inc.: Q4 2025 Earnings Conference Call Datadog Inc.: Q4 2025 Earnings Conference Call
10.02.2026 Telefonkonferenz zum 4. Quartal Marriott International Inc.: 4th Quarter 2025 Earnings Conference Call Marriott International Inc.: 4th Quarter 2025 Earnings Conference Call
10.02.2026 Arbeitsmarkttrends Frankreich: Arbeitlosenzahlen und Arbeitsmarktdaten für das 4. Quartal 2025 Frankreich: Arbeitlosenzahlen und Arbeitsmarktdaten für das 4. Quartal 2025
10.02.2026 Geschäftsvertrauen Niederlande: Geschäftsvertrauen Januar 2026 Niederlande: Geschäftsvertrauen Januar 2026
10.02.2026 Industrieproduktion Niederlande: Industrieproduktion Januar 2026 Niederlande: Industrieproduktion Januar 2026