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03.08.2026 | 06:00:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Mehr als 10.000 Hektar Wald zerstört - Löschhubschrauberpiloten tot

ATHEN/MADRID/CARCASSONNE (dpa-AFX) - Die schweren Waldbrände in Griechenland haben zwei weitere Menschenleben gefordert. Nach Angaben der Behörden kamen am Sonntag der Pilot und der Copilot eines Löschhubschraubers ums Leben, der während eines Einsatzes westlich von Athen nach einem Zusammenstoß mit einem zweiten Helikopter abstürzte. Der Kampf gegen die Flammen dauert an. In Spanien hat sich die Lage dagegen deutlich entspannt, auch in Frankreich bleibt die Situation trotz einiger neuer Feuer stabil.

Mit dem Helikopter-Unglück stieg die Zahl der Todesopfer der Brände in Griechenland auf fünf. Bereits in der vergangenen Woche waren auf Kreta und auf der Halbinsel Peloponnes drei Feuerwehrleute ums Leben gekommen.

Der staatliche Rundfunk ERT zeigte ein Video, das den Zusammenstoß der beiden Löschhubschrauber zeigen soll. Darauf ist zu sehen, wie ein Helikopter den Rotor des anderen berührt. Kurz darauf explodiert einer der Hubschrauber und stürzt als Feuerball zu Boden. Die Leichen der beiden Piloten dieses Helikopters wurden später gefunden, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Der Pilot stammte aus Dänemark. Der Copilot war Grieche.

Der Pilot des anderen am Unglück beteiligten Hubschraubers konnte nach dem Zusammenstoß eine Notlandung durchführen. Beide Besatzungsmitglieder überlebten den Unfall, berichtete der griechische Rundfunk.

Feuer bedroht Megara

Der große Waldbrand westlich von Athen ist weiterhin außer Kontrolle. Die Flammen haben sich bis auf wenige Kilometer der Stadt Megara mit rund 36.000 Einwohnern ausgebreitet. Nach ersten Schätzungen wurden allein in dieser Region mehr als 10.000 Hektar Wald zerstört. Zahlreiche Nutz- und Wildtiere verendeten. Zudem wurden Häuser, Ställe und landwirtschaftlich genutzte Flächen ein Raub der Flammen.

Wetter bringt nur begrenzte Entlastung

Für Montag erwartet der griechische Wetterdienst landesweit nachlassende Winde. Entwarnung könne dennoch nicht gegeben werden, betonte der Zivilschutz. Vor allem in der Region rund um Athen bleibt die Waldbrandgefahr sehr hoch.

Einsatzkräfte kämpfen an mehreren Fronten

Feuerwehr, Armee und Zivilschutz legen mit schwerem Gerät Brandschneisen an, um den Vormarsch der Flammen vor allem im dicht bewaldeten Kitheron-Gebirge westlich von Athen aufzuhalten. Die Löscharbeiten werden durch die ausgetrocknete Vegetation und das unwegsame Gelände erheblich erschwert. Unterstützung erhalten die Einsatzkräfte auch von Feuerwehrleuten aus Frankreich und Rumänien.

Ermittlungen zur Brandursache

Als mögliche Ursache des Großbrandes im Westen Athens gelten Funken an Stromleitungen eines privaten Windpark-Netzes. Die Leitungen sollen durch starken Wind ins Schwingen geraten sein. In diesem Zusammenhang wurden zwei Menschen festgenommen.

Lage in Spanien entspannt

In Spanien ist seit dem Wochenende eine Spezialeinheit aus Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Die mehr als 50 Feuerwehrleute unterstützen ihre spanischen Kollegen beim Kampf gegen Waldbrände in der nordwestlichen Region Kastilien-León. Derzeit seien die Einsatzkräfte damit beschäftigt, Glutnester aufzuspüren und abzulöschen, teilte Sprecher Frank Frenser von der Feuerwehr Bonn mit.

Im Vergleich zu den vergangenen Wochen hat sich aber die Lage deutlich entspannt. Landesweit waren am Wochenende nach Angaben eines spanischen Waldbrandportals mehr als 40 überwiegend kleinere Wald- und Vegetationsbrände aktiv, die meisten davon in den Regionen Kastilien und León, Katalonien, Valencia und Kastilien-La Mancha.

Brand an Autobahn in Frankreich

Im Süden Frankreichs brach am Sonntag ein neuer Waldbrand nahe der Stadt Carcassonne aus. Das Feuer betraf der Präfektur zufolge nach wenigen Stunden 100 Hektar, Löschflugzeuge waren im Einsatz. Ausgelöst wurde es durch einen brennenden Wagen auf der Autobahn, wie Medien unter Berufung auf die Feuerwehr berichteten. Laut Präfektur wurden etwa 100 Menschen in der Gemeinde Cazilhac vorsorglich evakuiert, auch an Raststätten fanden demnach Evakuierungen statt.

An der französischen Atlantikküste, wo der massivste Waldbrand der Saison gewütet hatte, dürfen am Montag dagegen nun auch Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Ferienorte Lège-Cap-Ferret und Le Porge wieder zurückkehren. Dies gelte jedoch nicht für Campingplätze, teilte die Präfektur in Bordeaux am Abend mit.

Darüber hinaus wurden auch im südfranzösischen Département Var, wo sich vor drei Tagen ein wieder aufgeflammter Brand rasch ausgebreitet hatte, Evakuierungsmaßnahmen und Ausgangsbeschränkungen aufgehoben. Dennoch bestehe das Risiko eines Wiederaufflammens nach wie vor, insbesondere aufgrund der Winde, warnte die Präfektur. 41 Häuser seien durch die Flammen zerstört worden, hieß es in Medienberichten unter Berufung auf die Präfektur./tt/DP/zb

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So könnte FIFA-Präsident Infantino stürzen

ZÜRICH (dpa-AFX) - Vor drei Jahren ließ sich Gianni Infantino noch mit dem Applaus der Delegierten als FIFA-Präsident bestätigen. "Alle, die mich lieben, ich weiß, das sind viele, und alle die mich hassen, ich weiß, es gibt da ein paar - ich liebe euch alle", sagte der Schweizer, seit 2016 im Amt, nach der Abstimmung per Akklamation in Ruandas Hauptstadt Kigali.

Im kommenden Jahr stehen wieder Wahlen an. Am 18. März 2027 möchte sich Infantino, wenn alles geordnet zugeht, in Rabat (Marokko) auf dem 77. FIFA-Kongress den Statuten zufolge ein letztes Mal für vier Jahre zum Präsidenten wählen lassen. Der gescheiterte Investorendeal lässt die Kritik an dem 56-Jährigen aber immer lauter werden. Ein Wechsel an der Spitze erscheint möglich, auch wenn der Mann aus dem Wallis viel Unterstützung genießt.

Eine Option: der FIFA-Rat

Bis zum 18. November können Kandidaten ihre Bewerbungen für die Wahl zum FIFA-Präsidenten einreichen. Bis dahin sollten also mögliche Unterstützerkreise gesichert sein. Victor Montagliani, Präsident des für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständigen Kontinentalverbands Concacaf, werden entsprechende Ambitionen nachgesagt. Einen offiziellen Gegenkandidaten zu Infantino gibt es aber bisher nicht.

Sollte eine zum Beispiel von der Europäischen Fußball-Union UEFA angeführte Opposition eine schnelle Ablösung des FIFA-Präsidenten anstreben, was nach den jüngsten scharfen Erklärungen nicht unwahrscheinlich erscheint, könnte der FIFA-Rat aktiv werden.

Dieses sogenannte FIFA-Council ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Organisation zwischen den FIFA-Kongressen und besteht aus 37 Mitgliedern. Um eine Krisensitzung einzuberufen, müssten mindestens 19 Teilnehmer dafürstimmen, schreibt die BBC. Das Treffen müsste innerhalb von zwei Wochen stattfinden. Eine Rücktrittsaufforderung könnte Infantino dann aber auch einfach ablehnen.

Oder der FIFA-Kongress

Eine andere Möglichkeit wäre eine außerordentliche Sitzung des FIFA-Kongresses, des obersten Organs des Weltverbands. Dafür ist ein Fünftel der Stimmen (43) der 211 FIFA-Mitgliedsverbände nötig. Die Anfrage muss schriftlich eingehen, innerhalb von drei Monaten muss das Treffen dann abgehalten werden. Anschließend könnte ein Misstrauensvotum gegen Infantino gestellt werden.

Einen offiziellen Herausforderer gibt es aber eben noch nicht. Zudem ist die Kritik von FIFA-Mitgliedern an Infantinos Plänen auch nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit einem Votum für dessen Abgang./mom/DP/zb

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03.08.2026 Bericht zum 2. Quartal Palantir Technologies Inc.: Second Quarter 2026 Earnings Release Palantir Technologies Inc.: Second Quarter 2026 Earnings Release
03.08.2026 Bericht zum 2. Quartal SBA Communications Corporation: Second Quarter 2026 Earnings Results SBA Communications Corporation: Second Quarter 2026 Earnings Results
03.08.2026 Bericht zum 3. Quartal Stabilus SE: Bericht Q3 2026 Stabilus SE: Bericht Q3 2026
03.08.2026 Bericht zum 2. Quartal Vornado Realty Trust: 2Q 2026 Earnings Vornado Realty Trust: 2Q 2026 Earnings
03.08.2026 Bericht zum 2. Quartal Williams Companies Inc.: Q2 2026 Earnings Release Williams Companies Inc.: Q2 2026 Earnings Release
03.08.2026 Telefonkonferenz zum 2. Quartal Loews Corp.: Q2 2026 Earnings Conference Call Loews Corp.: Q2 2026 Earnings Conference Call
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03.08.2026 Zwischendividende ex-Tag ING Groep N.V.: Ex-date for interim dividend 2026 ING Groep N.V.: Ex-date for interim dividend 2026
03.08.2026 Schlussdividende Zahltag Next Plc: Final dividend payment date Next Plc: Final dividend payment date