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15.02.2026 | 21:35:12 (dpa-AFX)
Selenskyj: Sicherheitsgarantien sind der Schlüssel für den Frieden

KIEW (dpa-AFX) - Sicherheitsgarantien für die Ukraine sind nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj das Hauptziel Kiews bei den anstehenden Verhandlungen über ein Ende des russischen Angriffskriegs. Der Schlüssel zur Beendigung des Kriegs liege in der Sicherheitsfrage, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. "Sicherheitsgarantien sind für die Ukraine unerlässlich, das hat die höchste Priorität." Die Gespräche über ein Kriegsende sollen in der kommenden Woche unter amerikanischer Vermittlung zwischen Russen und Ukrainern in Genf weitergeführt werden.

Bislang galt die Territorialfrage als die am schwierigsten zu lösende in den Verhandlungen. Russische Truppen haben 2022 auf Befehl von Kremlchef Wladimir Putin die Ukraine angegriffen. Putin begründete die Invasion damals mit der Sorge um die eigene nationale Sicherheit und der angeblichen Unterdrückung der russischsprachigen Minderheit in der Ukraine. Ende Januar bezeichnete Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow allerdings die Territorialfrage als die wichtigste.

Russland will noch mehr Gebiete haben als es schon besetzt hält

Konkret fordert die russische Führung von der Ukraine für einen Frieden die Aufgabe des gesamten Gebietes Donezk - also auch der Landstriche, die Moskaus Truppen auch nach vier Jahren Krieg immer noch nicht besetzen konnten. Kiew hat einen einseitigen Rückzug bislang stets abgelehnt.

Die Worte Selenskyjs deuten nun aber zumindest einen Wechsel der Prioritäten in Kiew an. Die ukrainische Führung hofft in erster Linie auf Sicherheitsgarantien aus den USA. Unklarheit gibt es noch bei der Länge solcher Zusagen. Bei der Sicherheitskonferenz in München hatte Selenskyj gesagt, dass Washington einen Zeitraum von 15 Jahren angeboten habe, während Kiew mindestens eine 20 Jahre währende Garantie haben möchte./bal/DP/zb

15.02.2026 | 21:35:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Schweitzer will einheitliches Deutschlandticket mit Passfoto
15.02.2026 | 20:35:03 (dpa-AFX)
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende
15.02.2026 | 20:22:36 (dpa-AFX)
Schweitzer will einheitliches Deutschlandticket mit Passfoto
15.02.2026 | 18:44:37 (dpa-AFX)
SPD will Social-Media-Verbot für Kinder unter 14
15.02.2026 | 18:38:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Israel billigt umstrittene Westjordanland-Entscheidung
15.02.2026 | 18:24:38 (dpa-AFX)
GNW-News: Drei besondere Auszeichnungen bei der Guide MICHELIN Restaurant Celebration Saudi-Arabien 2026 bekannt gegeben
15.02.2026 | 18:18:25 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Bank-Schließfächer in Stuhr geplündert - 'Arg ist es schon'

(Aktualisierung: weitere Infos der Bank)

STUHR (dpa-AFX) - Erst der große Coup in Gelsenkirchen, nun eine kleine Bankfiliale nahe Bremen: Unbekannte drangen in der Mittagspause über einen Lichtschacht in den Keller einer Volksbank im niedersächsischen Stuhr ein und brachen 14 Schließfächer auf. "Zu den Inhalten können wir nichts sagen", meinte ein Sprecher der Polizei. "Weil wir auch nicht wissen, was die Bankkunden da platziert haben."

Die Bank müsse die Geschädigten zunächst fragen, wie hoch die Einlagen waren. Grundsätzlich halte man sich aber bedeckt: "Auch bei Tankstellenüberfällen sagen wir nie etwas über die Höhe", sagte der Sprecher. Die betroffenen Kundinnen und Kunden, die die 14 Schließfächer gemietet hätten, seien bereits informiert worden. Rund 70 Prozent der weiteren Kundinnen und Kunden habe man bis Sonntagnachmittag erreicht. Der Einbruch passierte am Freitag.

"Die Bank hat mit uns Kontakt aufgenommen und eine Hotline eingerichtet", sagte der Polizeisprecher. Bis zum Samstagnachmittag seien die Betroffenen angerufen worden. Am Montag sollten alle anderen Schließfachbesitzer kontaktiert werden. In der Filiale gibt es mehr als 700 Schließfächer.

Drei Männer in blauen Overalls flüchten

Bisher gebe es keine konkrete Spur von den Einbrechern. Nach Angaben der Ermittler drangen sie über einen Lichtschacht ein. Sie steuerten den Raum mit den Schließfächern von Privatkunden an und öffneten gewaltsam die Tür. Dort brachen sie 14 Fächer auf und verschwanden mit der Beute. Laut Zeugen könnte es sich um drei Täter handeln, sagte der Polizeisprecher. Sie sollen blaue Overalls getragen und vermutlich mit einem schwarzen Auto geflüchtet sein.

Nun sucht die Polizei nach Zeugen. "Wir haben schon Klinken geputzt und Nachbarn befragt", sagte der Sprecher am Sonntag. Der Aufruf richte sich auch an Anwohner, die Videokameras an ihren Häusern installiert hätten und möglicherweise Hinweise auf die Tat am Freitagmittag geben können.

Schmuckstücke von der Mutter

Von außen deutete am Tag danach nichts auf den Einbruch hin. Keine Polizei mehr, nicht mal ein Absperrband war zu sehen. Nur einige Kunden, die Geld abheben wollten. Ihm sei "beschissen" zumute, sagte Klaus Hriesik, der mit seiner Frau vor der verlassenen Filiale in der Kälte ausharrte. "Arg ist es schon, weil die Ersparnisse da drin sind, für den späten Lebensabend."

Seine Frau Irene Hriesik pflichtete ihm bei. "Es sind da auch Schmuckstücke drin", erzählte die Besitzerin eines Schließfachs. "Die bekomme ich ja nicht wieder. Das sind Teile von meiner Mutter oder von meiner Schwiegermutter, und das ist natürlich mehr als ärgerlich." Der Fall erinnere sie an Gelsenkirchen - nur dass sie es nie für möglich gehalten habe, einmal selbst betroffen zu sein.

Eine andere Kundin schüttelte den Kopf. "Ich bin eigentlich sauer", meinte die Frau. "Die Leute haben ihre Ersparnisse da. Das Vertrauen ist hin." Wie konnten die Täter in der Mittagspause über einen Schacht unbeobachtet in den Tresorraum eindringen? Sie verstehe nicht, warum die Bank ihr Sicherheitskonzept nach dem Einbruch in Gelsenkirchen nicht verschärft habe.

Wie die Täter vorgingen

Ende Dezember hatten sich Einbrecher in Gelsenkirchen von einer benachbarten Tiefgarage aus über mehrere Tage hinweg mit einem Spezialbohrer Zugang zu einem Tresorraum verschafft. Sie brachen mehr als 3.000 Schließfächer auf und flohen mit Geld, Schmuck und Wertgegenständen in Millionenhöhe. Auch in Wilhelmshaven hatten zwei Täter Ende Januar in einer Sparkassen-Filiale Schließfächer aufgebrochen.

In Stuhr sei nun alles ganz schnell gegangen, berichtete die Polizei. Die Täter nutzten die Mittagspause von 12 bis 14 Uhr. Laut Polizei brachen die Unbekannten über den Schacht ein. Sie seien zielgerichtet zu dem Raum mit den Schließfächern vorgedrungen, hätten gewaltsam die Tür geöffnet und einige Fächer leer geräumt.

Beißender Geruch und offene Türen

In dem Raum befinden sich laut Bank 718 Schließfächer - davon wurden 14 Fächer aufgebrochen und geplündert. "Alle anderen Fächer sind unversehrt", teilte die Bank mit. Zu möglichen Schadenshöhen könne man aus ermittlungstechnischen Gründen derzeit keine Angaben machen. Über die Inhalte der Schließfächer habe die Bank zudem keine Kenntnis. Die Tresorräume seien nicht betroffen.

Die Beamten vermuten, dass die Täter nicht genug Zeit für weitere Fächer hatten. Nach der Mittagspause sei eine Mitarbeiterin in den Keller gegangen. Sie habe einen "ganz beißenden Geruch" festgestellt, ihr sei sofort übel geworden.

Die Bank alarmierte die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr rückte mit 87 Kräften aus, ein Trupp mit Chemieschutzanzügen und Atemschutz führte Messungen durch. Sie stellten eine unbekannte Flüssigkeit an Türen fest, eine Gefahr für die Gesundheit habe nicht bestanden.

Der Hausmeister stellte schließlich Einbruchspuren fest. Türen standen offen. Die unbekannte Flüssigkeit mit dem starken Geruch sei wahrscheinlich nur ein Ablenkungsmanöver gewesen, meinte der Polizeisprecher. Manche Täter wollen so die Arbeit der Beamten verzögern oder ihre Spuren verwischen.

Bank: Sicherheit wird regelmäßig geprüft

Die Bank wies Vorwürfe von sich. "Unsere Sicherheits- und Schutzvorkehrungen entsprechen den aktuellen, banküblichen Standards und werden regelmäßig überprüft", betonte eine Mitarbeiterin der Filiale. "Dazu zählen sowohl bauliche als auch organisatorische Maßnahmen." Am Montag soll der Betrieb in der Geschäftsstelle normal weitergehen.

Bankkunde Klaus Hriesik hat kein Verständnis. Es sei tragisch, dass die Bank nicht besser geschützt sei. "Am helllichten Tag mittags steigen die kleinen Gangster hier ein", sagt der Besitzer eines Schließfachs. "Das Ganze kann man nur als grob fahrlässig betrachten."/koe/miu/DP/he

15.02.2026 | 14:37:37 (dpa-AFX)
Hapag-Lloyd will israelische Reederei übernehmen
15.02.2026 | 11:43:33 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Der Vorstand der Hapag-Lloyd Aktiengesellschaft bestätigt Verhandlungen über einen Erwerb der Zim Integrated Shipping Services Ltd. (deutsch)
13.02.2026 | 22:32:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bankschließfächer in Niedersachsen aufgebrochen
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4:0 gegen Mainz: BVB bleibt Bayern auf den Fersen
13.02.2026 | 19:20:39 (dpa-AFX)
EQS-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Vulcan Energy Resources Limited (deutsch)
13.02.2026 | 18:08:02 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Delticom AG: Auf Basis vorläufiger, noch nicht testierter Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 wird die Prognose für den Gesamtjahresumsatz unterschritten und ... (deutsch)
Die theScreener Map zeigt die Basiswerte des von ihnen gewählten Index, welche in der Vergangenheit ein Up- oder Downgrade in der Wertung durch theScreener erhalten haben. Die Basiswerte werden hierbei nach Aktualität des letzten Ratings geordnet. Basiswerte, die grün unterlegt sind, werden von theScreener positiv gesehen. Gelb unterlegte Basiswerte neutral und die rot unterlegten negativ.

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