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14.06.2026 | 11:00:22 (dpa-AFX)
Presse: IW rechnet 2036 mit 4,3 Millionen fehlenden Arbeitskräften

BERLIN (dpa-AFX) - Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) rechnet angesichts der alternden Bevölkerung mit einer deutlich höheren Arbeitskräftelücke als zuvor angenommen. Nach der Vorausberechnung des Instituts werde die Lücke im Jahr 2036 bei rund 4,3 Millionen Arbeitskräften liegen, berichtet die "Rheinische Post" (Samstag) auf Basis einer der Zeitung vorliegenden IW-Untersuchung. Noch vor zwei Jahren hatte das Institut demnach diese Differenz zwischen ausscheidenden und neuen Arbeitskräften mit knapp drei Millionen beziffert.

Hintergrund seien neue Zahlen zur Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland. Demnach leben 2045 voraussichtlich rund 81,1 Millionen Menschen in der Bundesrepublik, 2,9 Prozent weniger als aktuell. In der vorherigen Prognose aus dem Jahr 2024 sei das IW noch von einem moderaten Wachstum bis 2040 ausgegangen, schreibt die Zeitung.

Als Grund wird neben einer deutlich geringeren Zuwanderung ein abnehmendes Interesse an Deutschland "auch wegen der anhaltenden Schwäche der Wirtschaft und wachsender Arbeitsmarktprobleme" angeführt.

"Bis 2036 werden lediglich 9,8 Millionen Personen das erwerbsfähige Alter erreichen", zitiert die Zeitung den IW-Bericht. "Auf Basis der Bevölkerungsprognose resultiert somit eine Lücke von 4,3 Millionen Personen." Das Erwerbspersonenpotenzial sinke bis 2036 von 55 Millionen im Jahr 2025 um 6,9 Prozent auf 51,2 Millionen Personen. Langfristig gehe das Erwerbspersonenpotenzial bis 2045 um 8,3 Prozent auf 50,4 Millionen Personen zurück./kf/DP/zb

14.06.2026 | 10:59:39 (dpa-AFX)
Ukraine trifft Industrieanlagen in Russland
14.06.2026 | 10:59:10 (dpa-AFX)
Iran: Cyber-Angriff auf staatliche Banken
14.06.2026 | 10:58:17 (dpa-AFX)
Hoffnung auf baldige Unterzeichnung eines USA-Iran-Deals
14.06.2026 | 09:06:04 (dpa-AFX)
GNW-News: Das KFSH stellt auf der HLTH Europe 2026 menschenzentrierte KI als Weg zu einer besseren Versorgung in den Mittelpunkt
14.06.2026 | 04:50:03 (dpa-AFX)
dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
14.06.2026 | 04:50:02 (dpa-AFX)
dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum
14.06.2026 | 11:02:25 (dpa-AFX)
US-Regierung gibt Warner-Übernahme durch Paramount frei

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers <US9344231041> durch den Konkurrenten Paramount <US69932A2042> ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde - sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Zugleich laufen noch Wettbewerbsprüfungen in mehreren Bundesstaaten sowie außerhalb der USA, unter anderem in Europa.

Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix <US64110L1061> mit Warner auf einen Kauf des Streaming- und Studiogeschäfts der Branchengröße verständigt. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzerns Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar schwer.

Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte - wie dies schon in anderen Fällen geschah, wo Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt.

Die Nachrichtenredaktion des Paramount-Senders CBS fiel nach der Übernahme durch die Ellison-Familie durch wohlwollendere Berichterstattung gegenüber Trumps Regierung auf. In der populären Reportage-Sendung "60 Minutes" wurden einige Korrespondenten entlassen, die zum Teil politisierten Druck beklagten.

Paramount wird von Larry Ellisons Sohn geführt - dem Filmproduzenten David Ellison. Er will mit der Übernahme von Warner Bros. Discovery an Gewicht in Hollywood gewinnen. Paramount ist unter den kleineren Playern der Branche. Zu Warner gehören unter anderem das DC-Superhelden-Universum mit Superman und Batman, Filmreihen wie "Harry Potter" sowie ein starkes Streaming-Geschäft auf Basis des Bezahlsenders HBO./so/DP/zb

13.06.2026 | 08:18:50 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG: AT&S erweitert AI-Substratkapazitäten in Kulim und erhöht Ausblick 2026/27 (deutsch)
12.06.2026 | 21:10:49 (dpa-AFX)
EQS-DD: ProCredit Holding AG (deutsch)
12.06.2026 | 21:10:47 (dpa-AFX)
EQS-DD: ProCredit Holding AG (deutsch)
12.06.2026 | 21:10:46 (dpa-AFX)
EQS-DD: ProCredit Holding AG (deutsch)
12.06.2026 | 21:10:45 (dpa-AFX)
EQS-DD: ProCredit Holding AG (deutsch)
12.06.2026 | 21:10:41 (dpa-AFX)
EQS-DD: ProCredit Holding AG (deutsch)
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