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19.08.2026 | 07:32:27 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax bleibt angeschlagen

FRANKFURT (dpa-AFX)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - MODERATE VERLUSTE - Trotz sehr schwacher Kurse in Asien zeichnet sich im Dax <DE0008469008> nach seiner Korrektur vom Dienstag zur Wochenmitte zunächst wenig Bewegung ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zweieinhalb Stunden vor dem Xetra-Handelsstart nur etwa 14 Punkte tiefer auf 26.114 Punkte. Während die Rekorde der technologielastigen Indizes wie dem Kospi <KRD020020008>, dem japanischen Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> oder dem Nasdaq 100 <US6311011026> in den USA Monate her sind, hatte der Dax erst in der Vorwoche seinen Höchststand erreicht, lief sich im Bereich von 26.500 Punkten allerdings zuletzt fest. Steigende Anleihezinsen und der Iran-Krieg hielten den Risikoappetit der Anleger gering, erklärte Marktexperte Stephen Innes. Gerade Technologiewerte sind sehr zinssensitiv, unter anderem aufgrund hoher, meist fremdfinanzierter Investitionen. Ein Vorteil für die Branche könne allerdings sein, dass die besonders zittrigen Hände bereits im Kursrutsch im Juli verabschiedet haben dürften.

USA: - VERLUSTE - Aktien-Anleger sind am Dienstag angesichts gestiegener Anleiherenditen zum besonders finanzierungsintensiven US-Technologiesektor auf Abstand gegangen. Für den Nasdaq 100 <US6311011026> ging es um 1,68 Prozent auf 29.490,96 Zähler abwärts. Bereits am Vortag hatte die jüngste Erholung Risse gezeigt. Im Dow Jones Industrial <US2605661048> waren die Verluste geringer: Der Leitindex gab um 0,22 Prozent auf 53.343,40 Punkte nach. Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072>, in dem zahlreiche Technologiewerte enthalten sind, büßte 0,69 Prozent auf 7.691,76 Zähler ein. Steigende Renditen langlaufender Anleihen auf Mehrjahreshochs und weiter anziehende Ölpreise aufgrund des fortgesetzten Iran-Krieges dämpften die Nachfrage der Anleger nach risikoreichen Anlagen. Nach dem Ende der 60-tägigen Frist des Rahmenabkommens stehen Washington und Teheran laut US-Präsident Donald Trump nicht in Verhandlungen. "Es finden derzeit keine Gespräche oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant", so Trump auf der Plattform Truth Social.

ASIEN: - ÜBERWIEGEND VERLUSTE - Weiterhin hohe Anleiherenditen und der nach wie vor ungelöste Iran-Krieg haben die Börsen Asiens am Mittwoch belastet. Die Verluste trafen - wie bereits im US-Handel - vor allem Halbleiterwerte. Gerade der südkoreanische Kospi war bis Mitte Juni zum Sinnbild des KI-Booms geworden. Bis Ende Juli hatte er sich dann mehr als halbiert. Die seitherige Erholung steht nun wieder auf dem Prüfstand mit einem Verlust von 5,4 Prozent zur Wochenmitte. Der japanische Leitindex Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> sank im späten um 3 Prozent ein. In China fiel der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Werten der Festlandbörsen um 2,6 Prozent, während der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong mit einem moderaten Plus positiv abhob.

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DAX 26.128,36 -0,80%

XDAX 26.130,84 -0,63%

EuroSTOXX 50 6.468,17 -0,95%

Stoxx50 5.471,06 -0,54%

DJIA 53.343,40 -0,22%

S&P 500 7.691,76 -0,69%

NASDAQ 100 29.490,95 -1,68%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future 123,94 +0,14%

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DEVISEN:

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Euro/USD 1,1583 0,06%

USD/Yen 159,34 -0,16%

Euro/Yen 184,57 -0,10%

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BITCOIN:

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Bitcoin 64.296,01 -0,60%

(USD, Bitstamp)

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ROHÖL:

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Brent 91,60 +0,58 USD

WTI 84,67 +0,61 USD

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/mis

19.08.2026 | 07:30:19 (dpa-AFX)
EQS-News: Flughafen Wien AG im ersten Halbjahr 2026: Ergebnisverbesserung von +7,0% dank Auslandswachstums, Kostendisziplin und trotz schwieriger Marktbedingungen mit stagnierendem Umsatz (+0,9%) (deutsch)
19.08.2026 | 07:30:17 (dpa-AFX)
EQS-News: Deutsche Rohstoff AG: EBITDA steigt im 1. Halbjahr 2026 auf 205 Mio. EUR (deutsch)
19.08.2026 | 07:30:16 (dpa-AFX)
EQS-News: Exasol AG bestätigt vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr 2026 und veröffentlicht Halbjahresbericht (deutsch)
19.08.2026 | 07:30:14 (dpa-AFX)
EQS-News: Steyr Motors bestätigt langfristige Wachstumsstrategie bei starkem Auftragsbestand und attraktiver Projektpipeline (deutsch)
19.08.2026 | 07:09:51 (dpa-AFX)
Brand im Hohen Venn soll eingedämmt werden
19.08.2026 | 07:08:20 (dpa-AFX)
China gelingt Raketenlandung auf Beinen
19.08.2026 | 07:05:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Meta wegen App-Nutzung durch Kinder vor Gericht

OAKLAND (dpa-AFX) - Für den Facebook-Konzern Meta <US30303M1027> hat ein potenziell folgenschwerer Prozess begonnen, in dem es um die Nutzung seiner Apps durch Kinder geht. Die Folge könnten Dutzende Milliarden Dollar an Strafzahlungen sowie Einschränkungen bei zentralen Funktionen sein.

Mehrere US-Bundesstaaten werfen dem Unternehmen vor, Kinder bewusst zu einer ausufernden Nutzung von Facebook und Instagram verleitet zu haben. Zugleich habe Meta Risiken vor Eltern und der Öffentlichkeit absichtlich verborgen. Der Konzern weist die Vorwürfe zurück.

Der Prozess vor Geschworenen im kalifornischen Oakland soll bis zu sieben Wochen dauern und begann am Dienstag mit den Eröffnungsplädoyers. Aussagen sollen unter anderem Facebook-Gründer und Konzernchef Mark Zuckerberg sowie der aktuelle Instagram-Chef Adam Mosseri.

Absichtliches Suchtpotenzial?

Die kalifornische Vize-Generalstaatsanwältin Megan O'Neill warf Meta in ihren Eröffnungsworten vor, die Online-Plattformen gezielt so gestaltet zu haben, dass Kinder danach süchtig werden. Dabei habe der Konzern ausgenutzt, "wie deren Gehirne funktionieren". Zugleich habe Meta zu wenig dagegen unternommen, dass Kinder im Alter unter 13 Jahren die Dienste regelwidrig durch die Angabe eines falschen Geburtsdatums nutzen. Die Staatsanwälte hatten Zugang zu interner Kommunikation von Meta in der Prozessvorbereitung.

Meta-Anwalt Paul Schmidt konterte, Mitarbeiter des Konzerns seien über Probleme im Zusammenhang mit der Nutzung der Dienste durch Kinder besorgt gewesen und hätten Maßnahmen ergriffen. Zugleich gebe es aber eine Abwägung zwischen Einschränkungen und Ausdrucksfreiheit. So habe man sich in einigen Fällen dagegen entschieden, Beiträge zu "zensieren", aber sie nicht weiterempfohlen. Allein in den vergangenen drei Monaten habe Meta 600.000 Accounts von Kindern im Alter unter 13 Jahren entfernt, sagte Schmidt.

Whistleblower im Zeugenstand

Als erster Zeuge der Bundesstaaten kam der ehemalige Facebook-Mitarbeiter Arturo Béjar zu Wort, der den Konzern inzwischen als Whistleblower kritisiert. Er sei nach dem Ausscheiden beim Konzern 2015 durch Erlebnisse seiner damals 14-jährigen Tochter bei der Nutzung von Instagram auf die Missstände aufmerksam geworden, sagte Béjar. Sie habe unter anderem Sex-Angebote und Fotos von Genitalien zugeschickt bekommen. Deshalb sei er 2019 als Berater zu Meta zurückgekommen, um die Plattformen sicherer zu machen. Danach habe er die Firmenspitze gewarnt, dass junge Nutzer 100- bis 400-mal mehr schädliche Inhalte angezeigt bekämen als von der Meta-Statistik erfasst.

Wie teuer kann das für Meta werden?

Meta behauptete vor einigen Monaten in einem Gerichtsdokument, die von den Bundesstaaten geforderten Strafen könnten sich auf 1,4 Billionen Dollar (aktuell 1,2 Billionen Euro) belaufen und damit die Existenz des Unternehmens bedrohen. Jüngsten Angaben von Anwälten der Klägerseite zufolge könnte es eher um einen Betrag von etwa 200 Milliarden Dollar gehen. Meta nennt die Vorwürfe unbegründet und die finanziellen Forderungen unangemessen.

Der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta betonte in einer Pressekonferenz, der Billionen-Betrag gehe auf eine eigene Schätzung von Meta zurück. Der Konzern habe einfach die Zahl junger Nutzer mit potenziell möglichen Strafen multipliziert. "Wir fordern keine 1,4 Billionen Dollar", sagte Bonta. Und so hoch werde der Betrag am Ende auch nicht ausfallen. Zugleich nähmen die Bundesstaaten generell süchtig machende Funktionen wie Autoplay, also das automatische Abspielen der nächsten Videos, ins Visier und strebten eine branchenweite Lösung an. Man werde unter anderem auch die Videoplattform TikTok vor Gericht bringen.

Serie von Rückschlägen für Meta

Meta hatte zuletzt mehrere empfindliche Niederlagen vor US-Gerichten einstecken müssen. So soll der Konzern nach einer Gerichtsentscheidung im Bundesstaat New Mexico mehr als eine halbe Milliarde Dollar für Hilfen an Kinder zahlen, die durch Nutzung sozialer Medien Schaden genommen haben.

Zudem müssen in dem Bundesstaat zusätzliche Einschränkungen für Nutzer im Alter unter 18 Jahren eingeführt werden: Unter anderem sollen sie bei Facebook und Instagram maximal 90 Stunden pro Monat verbringen können. Außerdem sollen Nutzer im Alter unter 18 Jahren in New Mexico grundsätzlich keine Push-Benachrichtigungen mehr zwischen 22.00 und 7.00 Uhr bekommen. An Schultagen sollen die Benachrichtigungen für sie auch zwischen 8.00 und 15.00 Uhr ausgeschaltet werden. Meta will in Berufung gehen.

Im März verloren Meta und die Google <US02079K1079>-Videoplattform YouTube einen potenziell wegweisenden Prozess um das Suchtpotenzial von Online-Diensten. Geschworene in Los Angeles kamen zu dem Schluss, dass die Plattformen fahrlässig handelten und Nutzer ungenügend über Risiken informierten. Auch dieses Urteil wollen die Unternehmen kippen./so/DP/zb

19.08.2026 | 07:00:27 (dpa-AFX)
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19.08.2026 | 07:00:19 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: LLB-Gruppe mit starkem Halbjahresergebnis (deutsch)
19.08.2026 | 07:00:16 (dpa-AFX)
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19.08.2026 | 06:59:25 (dpa-AFX)
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19.08.2026 | 06:57:26 (dpa-AFX)
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19.08.2026 | 06:38:42 (dpa-AFX)
Kritische Gesellschafter gegen Adlon-Verkauf
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19.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes BKW FMB Energie AG: Halbjahresbericht 2026 BKW FMB Energie AG: Halbjahresbericht 2026
19.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Carlsberg A/S: H1 2026 Financial Statement Carlsberg A/S: H1 2026 Financial Statement
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19.08.2026 Bericht zum 1. Quartal Heidelberger Druckmaschinen AG: Veröffentlichung 1.Quartal 2026/2027 Heidelberger Druckmaschinen AG: Veröffentlichung 1.Quartal 2026/2027
19.08.2026 Bericht zum 2. Quartal HomeToGo: Q2 2026 Financial Results HomeToGo: Q2 2026 Financial Results
19.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Implenia AG: Halbjahresbericht 2026 Implenia AG: Halbjahresbericht 2026
19.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Jyske Bank A/S: Interim report for the first half of 2026 Jyske Bank A/S: Interim report for the first half of 2026
19.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Liechtensteinische Landesbank: Veröffentlichung Halbjahresergebnis 2026 Liechtensteinische Landesbank: Veröffentlichung Halbjahresergebnis 2026
19.08.2026 Bericht zum 2. Quartal Mowi ASA: Quarterly Report Q2 2026 Mowi ASA: Quarterly Report Q2 2026