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22.09.2026 | 08:17:24 (dpa-AFX)
SPD-Fraktionsvize Zorn verteidigt Tankrabatt

BERLIN (dpa-AFX) - SPD-Fraktionsvize Armand Zorn hat den geplanten Tankrabatt der Bundesregierung verteidigt. Es gehe darum, "dass wir viele Menschen tagtäglich entlasten", sagte Zorn im ARD-"Morgenmagazin". "Weil am Ende war die Wahl: Entweder wir machen nichts oder wir bringen wieder den Tankrabatt auf den Weg." Der Gesetzesentwurf zum Tankrabatt war am Montag vom Kabinett beschlossen worden. Zorn leitet zusammen mit dem CDU-Politiker Sepp Müller eine Taskforce der Koalition.

Beim vergangenen Mal sei der Tankrabatt laut Studien "größtenteils" an die Verbraucher weitergegeben worden. "Wir reden über 80, 90 Prozent, was weitergegeben wurde", sagte Zorn. Die 20 Prozent, die fehlten, müsse man sich zurückholen. "Und die Kombination aus Spritpreisdeckel und Tankrabatt und dem Druck, den wir auch über das Kartellrecht jetzt auf den Weg bringen, sorgt dafür, dass die Mineralölkonzerne das weitergeben werden."

Auch der Spritdeckel werde trotz Kritik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) kommen: Es sei ein Beschluss der "Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und der Koalition hier im Bund. Und deswegen gehe ich davon aus, dass der gilt. Und die Ministerin ist auch Teil dieser Koalition", sagte Zorn.

Geplante Entlastung von bis zu 17 Cent pro Liter

Vom 1. Oktober bis 31. Dezember soll die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um rund 14 Cent pro Liter gesenkt werden. Die Mehrwertsteuer eingerechnet ergibt sich laut Regierung an der Zapfsäule eine Entlastung von bis zu 17 Cent pro Liter.

Mit dem Tankrabatt will die Bundesregierung die seit dem Iran-Krieg deutlich gestiegenen Preise an den Tankstellen abfedern. Einen identischen Rabatt hatte es bereits im Mai und Juni gegeben. Damals wurden die Preise deutlich gedämpft, die Mineralölkonzerne gaben die Steuersenkung allerdings nicht vollständig an Autofahrer weiter./eub/DP/jha

22.09.2026 | 08:16:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Iran-Krieg und Last-Minute-Trend zehren an Tui-Gewinn
22.09.2026 | 08:05:21 (dpa-AFX)
Arbeitgeber und DGB werben für Anstrengungen in der Bildung
22.09.2026 | 08:05:20 (dpa-AFX)
Iran-Krieg und Last-Minute-Trend zehren an Tui-Gewinn
22.09.2026 | 08:05:17 (dpa-AFX)
IRW-News: Rock Tech Lithium Inc.: Rock Tech Lithium und Siemens Canada unterzeichnen Vereinbarungen, um moderne deutsche Ingenieurskompetenz in das Lithium-Konverter-Projekt in Ontario einzubringen
22.09.2026 | 08:00:11 (dpa-AFX)
EQS-News: TUI Group: Buchungsupdate (deutsch)
22.09.2026 | 07:55:26 (dpa-AFX)
Roche erzielt mit Abnehm- und Diabetes-Wirkstoff positive Studienergebnisse
22.09.2026 | 08:16:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Iran-Krieg und Last-Minute-Trend zehren an Tui-Gewinn

HANNOVER (dpa-AFX) - Der Reisekonzern Tui <DE000TUAG505> hat den Iran-Krieg und den Trend zu Last-Minute-Urlaub im Sommer deutlich zu spüren bekommen. Der gebuchte Umsatz lag im Pauschalreisegeschäft fünf Prozent niedriger als im Sommer zuvor, wie das Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen am Dienstag in Hannover mitteilte. Für das zu Ende gehende Geschäftsjahr bis Ende September rechnet Vorstandschef Sebastian Ebel nun mit einem Rückgang des bereinigten operativen Gewinns (bereinigtes Ebit) währungsbereinigt von zuletzt gut 1,4 Milliarden auf nun 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro. Dies entspricht dem mittleren Bereich der bisherigen Zielspanne.

Ein Ende der Krise ist bisher nicht in Sicht. Mit Blick auf die bevorstehende Wintersaison setze sich der Trend zu kurzfristigeren Buchungen fort, meldete der Konzern. Daher lässt sich der Vorstand weiter Spielraum, um das Angebot kurzfristig an die Nachfrage anzupassen.

Obwohl das Geschäftsjahr 2025/26 fast zu Ende ist, nannte Ebel weiterhin keine Umsatzprognose. Das ursprüngliche Ziel hatte er wegen des Iran-Kriegs im April gestrichen und sein Gewinnziel gesenkt. Damals steckten zwei Schiffe der Kreuzfahrtlinie Tui Cruises wegen des Kriegsausbruchs im Persischen Golf fest, und viele Menschen verschoben ihre Urlaubsbuchungen auf später. Die Tui-Führung strich das Reiseangebot daher in der Folge um fünf Prozent zusammen.

Im August hatte der gebuchte Pauschalreise-Umsatz noch sechs Prozent niedriger gelegen als ein Jahr zuvor. In den vergangenen Wochen dämmte sich das Minus folglich noch um einen Prozentpunkt ein. Für den bevorstehenden Winter liegt das Minus derzeit bei sieben Prozent, wie der Konzern berichtete. Allerdings habe sich die Buchungsdynamik in den vergangenen vier Wochen verbessert.

Lichtblicke gab es trotz allem bei den konzerneigenen Hotels und Kreuzfahrtschiffen. Zwar ging die Auslastung der Häuser wie Riu und Tui Blue im Quartal von Juli bis September etwas zurück, doch Tui konnte höhere Preise durchsetzen. Und die Schiffe von Tui Cruises, Marella und Hapag-Lloyd waren bei höheren Preisen genauso stark ausgelastet wie ein Jahr zuvor.

Die endgültigen Geschäftszahlen will Tui wie geplant am 9. Dezember veröffentlichen./stw/zb/stk

22.09.2026 | 08:05:20 (dpa-AFX)
Iran-Krieg und Last-Minute-Trend zehren an Tui-Gewinn
22.09.2026 | 07:50:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies hebt Ziel für Meta auf 875 Dollar - 'Buy'
22.09.2026 | 07:00:22 (dpa-AFX)
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22.09.2026 | 06:41:47 (dpa-AFX)
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22.09.2026 | 06:31:12 (dpa-AFX)
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ROUNDUP 2: Paramount auf Weg zu Warner-Kauf nach Deal mit Bundesstaaten
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22.09.2026 Einzelhandelsumsätze Frankreich: Einzelhandelsumsätze Juli 2026 Frankreich: Einzelhandelsumsätze Juli 2026
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23.09.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes KWS SAAT SE: Veröffentlichung Jahresabschluss KWS SAAT SE: Veröffentlichung Jahresabschluss