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07.10.2026 | 11:56:14 (dpa-AFX)
BASF-Interesse an Evonik: SPD schlägt Landesbeteiligung vor

DÜSSELDORF/ESSEN (dpa-AFX) - In der Debatte um den Umgang mit den BASF <DE000BASF111>-Übernahmeplänen für den Chemiekonzern Evonik <DE000EVNK013> hat die oppositionelle SPD eine Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen vorgeschlagen. Die Landesregierung solle prüfen, ob das Land selbst als Gesellschafterin bei der Evonik aktiv werde, "und somit RAG-Stiftung und Land NRW über 50 Prozent plus X am Konzern verfügen", heißt es in einem Antrag an den Landtag.

Laut SPD wird über den Antrag kommende Woche im Plenum beraten. Zuvor hatte das "Manager Magazin" über den Vorschlag berichtet. "Das Land würde damit die Bedeutung des Unternehmens für das Ruhrgebiet nicht nur untermauern, sondern auch ein eigener Stabilitätsanker werden", sagte SPD-Fraktionschef Jochen Ott dem Magazin. Derzeit hält die RAG-Stiftung, die die Folgekosten des deutschen Steinkohlebergbaus finanziert, laut Evonik rund 43 Prozent der Evonik-Aktien.

Die Fraktion fordert in den Antrag den Erhalt der Eigenständigkeit von Evonik. Das industriepolitische Interesse der Landesregierung müsse darauf gerichtet sein, "Evonik als starken und eigenständigen Konzern mit Unternehmenszentrale, Beschäftigung und wesentlichen Entscheidungsfunktionen in Nordrhein-Westfalen zu erhalten und weiterzuentwickeln", heißt es wörtlich.

SPD: Übernahme nicht auf Kosten der Beschäftigten

Dies müsse mit Investitionen, sicheren Arbeitsplätzen und langfristigen Perspektiven für die Standorte verbunden sein. Sollte dennoch eine Veräußerung oder Übernahme verfolgt werden, müsse die Landesregierung darauf hinwirken, dass verbindliche Vereinbarungen zum Schutz von Beschäftigung, Standorten und Investitionen getroffen würden. "Betriebsbedingte Kündigungen, der Abbau von Arbeitsplätzen sowie die Schließung oder Verlagerung wesentlicher Unternehmensbereiche sollen für einen belastbaren Zeitraum ausgeschlossen werden", fordert die SPD.

NRW-Ministerpräsident ist Mitglied im Kuratorium der RAG-Stiftung

Vor knapp zwei Wochen hatten die beteiligten Unternehmen sowie die RAG-Stiftung als größte Evonik-Anteilseignerin bekannt gemacht, dass es ein Angebot gibt. Evonik sprach von einer unverbindlichen Ansprache durch die BASF. "Diese ist auf ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien der Gesellschaft gerichtet." Gespräche fänden derzeit nicht statt. BASF hatte mitgeteilt: "Fortgang und Ausgang der Sondierungen sind gegenwärtig offen."

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) ist qua Amt Mitglied im Kuratorium der Stiftung. "Das Land hat damit einen unmittelbaren Zugang zu den Beratungen über die Zukunft eines seiner wichtigsten Industrieunternehmen", betonte die SPD./tob/DP/nas

07.10.2026 | 11:53:03 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax bricht jüngste Erholung ab - Auto- und Techsektor bewegt
07.10.2026 | 11:52:47 (dpa-AFX)
Kreise: EU plant Einfuhrbeschränkung für chinesische Hybridautos
07.10.2026 | 11:47:07 (dpa-AFX)
GNW-Adhoc: Cliq Digital AG beschließt Durchführung eines öffentlichen Teilrückerwerbsangebots für bis zu 10% des Grundkapitals der Gesellschaft
07.10.2026 | 11:41:32 (dpa-AFX)
EQS-News: VERBUND AG: Stefan Waldner zum Finanzvorstand bestellt (deutsch)
07.10.2026 | 11:41:11 (dpa-AFX)
Griechenland erhöht Dieselzuschuss für Fischer rückwirkend
07.10.2026 | 11:39:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Angriff an Putins Geburtstag - viele Tote in der Ukraine
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BASF-Interesse an Evonik: SPD schlägt Landesbeteiligung vor

DÜSSELDORF/ESSEN (dpa-AFX) - In der Debatte um den Umgang mit den BASF <DE000BASF111>-Übernahmeplänen für den Chemiekonzern Evonik <DE000EVNK013> hat die oppositionelle SPD eine Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen vorgeschlagen. Die Landesregierung solle prüfen, ob das Land selbst als Gesellschafterin bei der Evonik aktiv werde, "und somit RAG-Stiftung und Land NRW über 50 Prozent plus X am Konzern verfügen", heißt es in einem Antrag an den Landtag.

Laut SPD wird über den Antrag kommende Woche im Plenum beraten. Zuvor hatte das "Manager Magazin" über den Vorschlag berichtet. "Das Land würde damit die Bedeutung des Unternehmens für das Ruhrgebiet nicht nur untermauern, sondern auch ein eigener Stabilitätsanker werden", sagte SPD-Fraktionschef Jochen Ott dem Magazin. Derzeit hält die RAG-Stiftung, die die Folgekosten des deutschen Steinkohlebergbaus finanziert, laut Evonik rund 43 Prozent der Evonik-Aktien.

Die Fraktion fordert in den Antrag den Erhalt der Eigenständigkeit von Evonik. Das industriepolitische Interesse der Landesregierung müsse darauf gerichtet sein, "Evonik als starken und eigenständigen Konzern mit Unternehmenszentrale, Beschäftigung und wesentlichen Entscheidungsfunktionen in Nordrhein-Westfalen zu erhalten und weiterzuentwickeln", heißt es wörtlich.

SPD: Übernahme nicht auf Kosten der Beschäftigten

Dies müsse mit Investitionen, sicheren Arbeitsplätzen und langfristigen Perspektiven für die Standorte verbunden sein. Sollte dennoch eine Veräußerung oder Übernahme verfolgt werden, müsse die Landesregierung darauf hinwirken, dass verbindliche Vereinbarungen zum Schutz von Beschäftigung, Standorten und Investitionen getroffen würden. "Betriebsbedingte Kündigungen, der Abbau von Arbeitsplätzen sowie die Schließung oder Verlagerung wesentlicher Unternehmensbereiche sollen für einen belastbaren Zeitraum ausgeschlossen werden", fordert die SPD.

NRW-Ministerpräsident ist Mitglied im Kuratorium der RAG-Stiftung

Vor knapp zwei Wochen hatten die beteiligten Unternehmen sowie die RAG-Stiftung als größte Evonik-Anteilseignerin bekannt gemacht, dass es ein Angebot gibt. Evonik sprach von einer unverbindlichen Ansprache durch die BASF. "Diese ist auf ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien der Gesellschaft gerichtet." Gespräche fänden derzeit nicht statt. BASF hatte mitgeteilt: "Fortgang und Ausgang der Sondierungen sind gegenwärtig offen."

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) ist qua Amt Mitglied im Kuratorium der Stiftung. "Das Land hat damit einen unmittelbaren Zugang zu den Beratungen über die Zukunft eines seiner wichtigsten Industrieunternehmen", betonte die SPD./tob/DP/nas

07.10.2026 | 11:52:47 (dpa-AFX)
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07.10.2026 | 11:20:02 (dpa-AFX)
WDH/Bund untersagt Verkauf von Logistikfirma an Chinesen
07.10.2026 | 11:10:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bund untersagt Verkauf von Logistikfirma an Chinesen
07.10.2026 | 11:08:05 (dpa-AFX)
Hohe Öl- und Gaspreise: Shell erwartet starkes Quartal
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07.10.2026 Veröffentlichung des 9-Monats-Berichtes Industrivärden: Interim Report January-September Industrivärden: Interim Report January-September
07.10.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes paragon AG: Halbjahresbericht 2026 paragon AG: Halbjahresbericht 2026
07.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Tryg Forsikring A/S: Interim report Q3 2026 Tryg Forsikring A/S: Interim report Q3 2026
07.10.2026 Außerordentliche Hauptversammlung Adyen: Extraordinary General Meeting 2026 Adyen: Extraordinary General Meeting 2026
07.10.2026 Telefonkonferenz zum 2. Quartal Constellation Brands Inc.: Q2 FY2027 Earnings Conference Call Constellation Brands Inc.: Q2 FY2027 Earnings Conference Call
07.10.2026 Zwischendividende Zahltag Eastman Chemical Company: Dividend Payment Eastman Chemical Company: Dividend Payment
07.10.2026 Zwischendividende Zahltag Merck & Co. Inc.: Dividend Payment Date Merck & Co. Inc.: Dividend Payment Date
07.10.2026 Zwischendividende Zahltag Societe Generale S.A.: Payment of the interim dividend Societe Generale S.A.: Payment of the interim dividend
07.10.2026 Produktionsindex Deutschland: Produktionsindex August 2026 Deutschland: Produktionsindex August 2026
07.10.2026 Außenhandelsvolumina Frankreich: Außenhandel August 2026 Frankreich: Außenhandel August 2026
07.10.2026 Zahlungsbilanz Frankreich: Zahlungsbilanz August 2026 Frankreich: Zahlungsbilanz August 2026
08.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Fagron: Trading update 3rd quarter 2026 Fagron: Trading update 3rd quarter 2026
08.10.2026 Bericht zum 3. Quartal PepsiCo, Inc.: Q3 2026 Earnings Release PepsiCo, Inc.: Q3 2026 Earnings Release
08.10.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Südzucker AG: Q2 - Halbjahresfinanzbericht Südzucker AG: Q2 - Halbjahresfinanzbericht