•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

MEINPORTFOLIO

Meine News

17.10.2026 | 16:05:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: 'Wir haben die Schnauze voll!' - Neue Proteste in Frankreich

PARIS (dpa-AFX) - Zu Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten sind in vielen Teilen Frankreichs Zehntausende Teilnehmer zusammengekommen. Wie von den Behörden befürchtet, kam es vielerorts zu Ausschreitungen und Gewalt. Mehr als 160 Menschen wurden festgenommen.

Das Innenministerium wies die Polizei an, hart durchzugreifen. Die Beamten setzten Schlagstöcke und Tränengas ein. Knapp sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl will die Regierung verhindern, dass die Schülerproteste der vergangenen Wochen in eine allgemeine Protestwelle nach Vorbild der Gelbwestenbewegung münden.

Warum gehen die Menschen gerade jetzt auf die Straße?

Herbstzeit ist Protestzeit in Frankreich und wenn die Politiker sich an die Haushaltsberatungen machen, demonstrieren die Menschen regelmäßig gegen Einsparungen. Jetzt kommen Unzufriedenheit und Probleme in vielen Bereichen zusammen: Benzin, Lebensmittel und Energie sind teuer, die Landwirtschaft hat mit den Folgen des Dürresommers zu kämpfen, Schülerinnen und Schüler sind die schlechte Ausstattung ihrer Schulen satt.

Wer demonstriert an diesem Samstag?

Neben Schülern und Studenten, die in den vergangenen Wochen bereits auf die Straßen gingen, wurden Menschen aus verschiedensten Bereichen erwartet, die ihre Unzufriedenheit etwa über die Sozialhilfe, die Löhne, die Entwicklung benachteiligter Viertel oder den Einsatz für den Klimaschutz und die Landwirtschaft zum Ausdruck bringen wollen. Mobilisiert worden war in den sozialen Medien unter dem Motto "On en a marre!" (Wir haben die Schnauze voll!) Auf Fernsehbildern und Fotos waren viele junge Leute zu sehen - und vereinzelt auch Demonstranten in gelben Warnwesten, wie während der Gelbwestenproteste 2018/2019.

Wie reagiert die Regierung - und wo liegen ihre Grenzen?

Alle protestierenden Gruppierungen eint die Forderung, dass die Regierung, die Politik, der Staat die Probleme lösen soll. Viele Menschen fühlen sich ungenügend unterstützt oder im Stich gelassen. Dabei hat die Regierung für Menschen mit niedrigem Einkommen Tankhilfen und Zuschüsse für die Energierechnung gezahlt oder zugesichert. Landwirte sollen Hilfen bekommen und für die über Unterrichtsausfall klagenden Schüler wurden 3.000 Vertretungskräfte organisiert.

Präsident Emmanuel Macron hat auch betont, dass der Krieg im Nahen Osten mit seinen Folgen und andere Konflikte nicht in der Hand Frankreichs liegen. Premierminister Sébastien Lecornu sagte, die Regierung könne nicht - wie früher oft geschehen - auf jede Krise mit Milliardenhilfen reagieren. Frankreich ist hoch verschuldet und im Parlament haben gerade die Beratungen über einen Sparhaushalt begonnen.

Formiert sich ein neuer Gelbwestenprotest?

Ein Schreckgespenst für die Regierung ist eine neue Gelbwestenbewegung. Die breiten Proteste an diesem Samstag könnten dafür der zündende Funke sein. Im Internet gab es einen Aufruf, der keinem klaren Urheber zuzuordnen war und der einen Schulterschluss der früheren Gelbwesten-Demonstranten mit den Schülerprotesten forderte unter dem Motto: "Gelb und jung - unsere Kämpfe vereinen sich!" Einzelne Veteranen der Bewegung wollten bei den Demonstrationen am Samstag dabei sein, andere winkten ab.

Der Protest der Gelbwesten hatte Frankreich zwischen November 2018 und Frühjahr 2019 in Atem gehalten. Ihr Name geht darauf zurück, dass viele der Demonstranten gelbe Warnwesten trugen. Auslöser war damals eine geplante Erhöhung der Steuern auf Kraftstoffe. Daraus entstand rasch eine breitere Bewegung gegen hohe Lebenshaltungskosten und soziale Ungerechtigkeit, die Macron während seiner ersten Amtszeit schwer zu schaffen machte.

Eine Parallele zwischen den damaligen Protesten und den neuen Demonstrationen junger Leute ist das Vorgehen der Polizei - vorgeworfen werden ihr in etlichen Fällen überzogene Gewalt, was zuletzt selbst immer mehr zum Thema der Schülerdemonstrationen wurde. Ob sich nun aber eine mit den Gelbwesten vergleichbare neue Bewegung formiert, ist völlig offen. Frankreich steht vor zweiwöchigen Herbstferien, die auch zu einer Beruhigung der Lage beitragen könnten.

Welche Rolle spielt die Präsidentschaftswahl 2027?

Auch wenn noch nicht endgültig feststeht, wer im kommenden Frühjahr für das Präsidentenamt kandidieren wird, ist der Wahlkampf längst angelaufen. Die Parteien versuchen entsprechend, die Proteste für sich zu nutzen, während die Regierung bemüht ist, so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten. Aus dem linken Lager unterstützen Politikerinnen und Politiker die Demonstranten und kündigten bereits ihre Teilnahme an Aktionen an.

Die Rechtsnationalen um Marine Le Pen stören sich hingegen an der Kritik an der Polizei, fordern abermals mehr öffentliche Ordnung und werfen der altlinken La France Insoumise vor, die Proteste anzufachen. Eine Rolle spielt der Wahlkampf aber auch, weil es für die Mitte-Regierung, die im Parlament keine eigene Mehrheit hat, derzeit noch schwieriger ist, Verbündete für ihre Politik und für den Haushalt zu finden. Ausufernder Protest macht diese Lage für sie noch unangenehmer.

Warum gibt es bei den Straßenprotesten so viel Gewalt?

Bei vielen Protesten, jetzt zur Schulpolitik und vor einiger Zeit zur Rentenreform, mischen sich in Frankreich Randalierer unter die Demonstranten, auf Französisch ist von "Casseurs" die Rede - das ist jemand, der etwas zerschlägt oder zerstört. Auch wenn halb Paris den Sieg seiner Fußballmannschaft auf der Straße feiert, rücken diese Randalierer an, die mit Fußball meist nicht viel im Sinn haben./evs/DP/zb

17.10.2026 | 15:57:39 (dpa-AFX)
GNW-News: TransCon® CNP (Navepegritid), einmal wöchentlich, erhält eine positive Bewertung des CHMP für die Behandlung von Achondroplasie bei Kindern
17.10.2026 | 15:51:09 (dpa-AFX)
Mindestens 10 Tote bei Feuer in Hotelanlage in Bangladesch
17.10.2026 | 15:50:18 (dpa-AFX)
NRW-Minister empfiehlt Linker 'politische Säuberung'
17.10.2026 | 15:50:02 (dpa-AFX)
Hacker brechen in CDU-Account ein und senden Mail an Merz
17.10.2026 | 15:46:26 (dpa-AFX)
Linken-Chefin weist Antisemitismus-Vorwürfe zurück
17.10.2026 | 15:35:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Durchbruch bei Sondierungen zur Regierungsbildung in Berlin
17.10.2026 | 07:59:20 (dpa-AFX)
Untersuchung: Netzentgelte für Strom und Gas steigen 2027

BERLIN (dpa-AFX) - Private Haushalte müssen im kommenden Jahr mit leicht steigenden Netzentgelten bei Strom und Gas rechnen. Das geht aus Berechnungen des Vergleichsportals Verivox auf Basis bisher veröffentlichter Daten der Verteilnetzbetreiber hervor. Allerdings gebe es große regionale Unterschiede.

Die Netzentgelte machen etwa ein Viertel des Strompreises aus. Sie sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Über die Netzentgelte wird unter anderem der teure Ausbau der Stromnetze finanziert. Beim Gas machen die Netzentgelte für Haushaltskunden laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft etwa ein Fünftel des Preises aus.

Bei Gas rechnet Verivox wegen gestiegener Großhandelspreise infolge des Iran-Kriegs insgesamt mit steigenden Preisen. Beim Strom werde es darauf ankommen, inwiefern Versorger gestiegene Beschaffungskosten noch kompensieren könnten. Hier rechnet das Portal mit einer regional unterschiedlichen Entwicklung. Je nach Region und Tarif könne es zu deutlichen Preiserhöhungen kommen.

Netzentgelte bei Strom

Nach den Berechnungen des Portals steigen die Stromnetzentgelte zum Jahreswechsel bundesweit um durchschnittlich 1,9 Prozent. Für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden bedeute das rein rechnerisch Mehrkosten von rund 8 Euro brutto.

Ein Grund für die steigenden Netzgebühren ist demnach die Kürzung des jährlichen Bundeszuschusses zu den Übertragungsnetzkosten um knapp eine Milliarde Euro auf 5,525 Milliarden Euro 2027. Die Gebühren der Übertragungsnetzbetreiber werden den Betreibern der niedrigeren Spannungsebenen des sogenannten Verteilnetzes in Rechnung gestellt. Auf den Stromrechnungen ist dies im Posten Netzentgelte enthalten.

Die regionalen Unterschiede bei den Netzentgelten seien erheblich, so Verivox. Während die Stromnetzentgelte in den alten Bundesländern durchschnittlich um 10 Euro steigen, gehen sie in den neuen Bundesländern um durchschnittlich 3 Euro zurück. Am stärksten steigen demnach die Netzgebühren in Hamburg. "Wie hoch die Netzgebühren ausfallen, hängt auch von den Kosten für den Ausbau und Betrieb der regionalen Stromnetze ab", so Verivox-Energieexperte Thorsten Storck. "Seit 2025 werden zudem Regionen entlastet, in denen besonders viel Wind- und Solarstrom erzeugt wird."

Netzentgelte für Gas

Laut Portal steigen die Gasnetzentgelte 2027 im Bundesschnitt um rund 3 Prozent. Für eine Familie im Einfamilienhaus mit einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden entstünden dadurch rechnerische Mehrkosten in Höhe von rund 19 Euro brutto jährlich. Auch bei den Gasnetzentgelten gebe es deutliche regionale Unterschiede. Überdurchschnittlich stark steigen sie demnach in Berlin, Hamburg sowie Rheinland-Pfalz und Brandenburg. In Sachsen und Thüringen sinken sie leicht.

Für Preisdruck sorgten aber vor allem die seit Beginn des Iran-Kriegs stark gestiegenen Großhandelspreise. "Die Steigerung der Gasnetzgebühren wird im Vergleich zu den explodierten Großhandelspreisen geringen Einfluss auf die Heizkostenentwicklung der Haushalte in Deutschland haben", so Storck. "Wir erwarten zum Jahreswechsel flächendeckende Preiserhöhungen, in denen die Gasversorger die höheren Beschaffungskosten an ihre Kunden weitergeben. Sie werden sich je nach aktuellem Tarif zwischen 10 und 20 Prozent bewegen."/hoe/DP/zb

16.10.2026 | 22:35:01 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt DHL Group auf 'Overweight' - Ziel 65 Euro
16.10.2026 | 20:08:42 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Rath AG // Rath Gruppe einigt sich mit ihren wesentlichen Finanzgläubigern auf die Bedingungen einer Vereinbarung über den Transformationsprozess und leitet ein Transformationsprogramm ein (deutsch)
16.10.2026 | 18:47:07 (dpa-AFX)
DHL erhöht nach Ergebnisanstieg Prognose
16.10.2026 | 18:31:51 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: The Social Chain AG: Rechtskraft des Insolvenzplans / Beendigung des Insolvenzverfahrens (deutsch)
16.10.2026 | 18:13:41 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: DHL AG: DHL AG erhöht Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2026 (deutsch)
16.10.2026 | 18:05:32 (dpa-AFX)
EQS-DD: Viromed Medical AG (deutsch)
Die theScreener Map zeigt die Basiswerte des von ihnen gewählten Index, welche in der Vergangenheit ein Up- oder Downgrade in der Wertung durch theScreener erhalten haben. Die Basiswerte werden hierbei nach Aktualität des letzten Ratings geordnet. Basiswerte, die grün unterlegt sind, werden von theScreener positiv gesehen. Gelb unterlegte Basiswerte neutral und die rot unterlegten negativ.

Meine TheScreener Map

Meine Suchen

Hier finden Sie die von Ihnen gespeicherten Produktsuchen. So haben Sie die Möglichkeit die Suchparameter zu speichern, um die Suche zu einem späteren Zeitpunkt erneut auszuführen. Diese Funktion dient ausschließlich der Speicherung von Produktsuchen. Einfach in der Produktsuche suchen und dort unten links auf speichern klicken.

Keine Ergebnisse

Keine Produkte verfügbar

Meine Termine

Datum Terminart Information Information
19.10.2026 Telefonkonferenz zum 3. Quartal Fifth Third Bankcorporation: Q3 2026 Earnings Conference Call Fifth Third Bankcorporation: Q3 2026 Earnings Conference Call
19.10.2026 Telefonkonferenz zum 3. Quartal Zions Bancorp.: Q3 2026 Earnings Conference Call Zions Bancorp.: Q3 2026 Earnings Conference Call
19.10.2026 Dividendenbekanntmachung Atlas Copco AB: Ex-dividend date Atlas Copco AB: Ex-dividend date
19.10.2026 Verbraucherpreisindex Kanada: Verbraucherpreisindex September 2026 Kanada: Verbraucherpreisindex September 2026
20.10.2026 Bericht zum 3. Quartal ABB Ltd.: Third-quarter 2026 results ABB Ltd.: Third-quarter 2026 results
20.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Anglo American plc.: Q3 2026 Production Report Anglo American plc.: Q3 2026 Production Report
20.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Bawag Group AG: Ergebnisse Q3 2026 Bawag Group AG: Ergebnisse Q3 2026
20.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Carrefour S.A.: 3rd Quarter 2026 Carrefour S.A.: 3rd Quarter 2026
20.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Deutsche Börse AG: Zwischenbericht Q3 2026 Deutsche Börse AG: Zwischenbericht Q3 2026
20.10.2026 Bericht zum 3. Quartal EssilorLuxottica: Q3 2026 revenue EssilorLuxottica: Q3 2026 revenue
20.10.2026 Bericht zum 3. Quartal NETFLIX INC.: Q3 2026 Earnings NETFLIX INC.: Q3 2026 Earnings
20.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Synchrony Financial: Q3 2026 Financial Results Synchrony Financial: Q3 2026 Financial Results
20.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Tele2 AB: Interim Report Q3 2026 Tele2 AB: Interim Report Q3 2026
20.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Telekom Austria AG.: Ergebnis 3. Quartal 2026 Telekom Austria AG.: Ergebnis 3. Quartal 2026