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Rendite Express StepDown ST 10 24/31: Basiswert AXA

DQ7QUC / DE000DQ7QUC1 //
Quelle: DZ BANK: Geld 30.04., Brief
DQ7QUC DE000DQ7QUC1 // Quelle: DZ BANK: Geld 30.04., Brief
1.093,32 EUR
Geld in EUR
-- EUR
Brief in EUR
0,15%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 40,94 EUR
Quelle : Paris , 30.04.
  • Rückzahlungschwelle 34,52 EUR
  • Rückzahlungsschwelle in % 100,00%
  • Startwert 34,52 EUR
  • Nächster Bewertungstag 15.05.2026
  • Letzter Bewertungstag 14.05.2031
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Rendite Express StepDown ST 10 24/31: Basiswert AXA

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 30.04. 19:59:37
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DQ7QUC / DE000DQ7QUC1
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Expresszertifikat
Produkttyp Rendite Express
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 28,968714
Ausübung Europäisch
Zeichnungsfrist 30.09.2024 - 31.10.2024
Emissionsdatum 31.10.2024
Barriere für Zinszahlung* 15.05.2026 / 20,712 EUR
14.05.2027 / 20,712 EUR
16.05.2028 / 20,712 EUR
14.05.2029 / 20,712 EUR
14.05.2030 / 20,712 EUR
14.05.2031 / 20,712 EUR
Zins 22.05.2026 / 50,00 EUR
21.05.2027 / 50,00 EUR
23.05.2028 / 50,00 EUR
21.05.2029 / 50,00 EUR
21.05.2030 / 50,00 EUR
21.05.2031 / 50,00 EUR
Erster Handelstag 09.12.2024
Letzter Handelstag 13.05.2031
Handelszeiten 09:00 - 20:00 Hinweise zur Kursstellung
Rückzahlungsschwellen 15.05.2026 / 100,00%
14.05.2027 / 95,00%
16.05.2028 / 90,00%
14.05.2029 / 85,00%
14.05.2030 / 80,00%
14.05.2031 / 75,00%
Bewertungspunkte 6
Bewertungstage / Rückzahlungslevel 15.05.2026 / 34,52 EUR
14.05.2027 / 32,794 EUR
16.05.2028 / 31,068 EUR
14.05.2029 / 29,342 EUR
14.05.2030 / 27,616 EUR
14.05.2031 / 25,89 EUR
Mögliche Zahlungstermine /
Möglicher Rückzahlungsbetrag pro Zertifikat*
22.05.2026 / 1.111,00 EUR
21.05.2027 / 1.111,00 EUR
23.05.2028 / 1.111,00 EUR
21.05.2029 / 1.111,00 EUR
21.05.2030 / 1.111,00 EUR
21.05.2031 / 1.111,00 EUR
Letzter Bewertungstag 14.05.2031
Zahltag 21.05.2031
Emissionspreis 1.000,00 EUR zzgl. 1,50% Ausgabeaufschlag pro Zertifikat (entspricht 1.015,00 EUR)
Startwert 34,52 EUR
Basisbetrag 1.000,00 EUR
Barrierebeobachtung nur 14.05.2031
Barriere 20,712 EUR
Barriere gebrochen Nein
* Bzgl. der Zinszahlung gilt: Abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Bzgl. der Rückzahlung gilt: Zeitpunkt, Höhe und ggf. Art der Rückzahlung sind abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Details zur Funktionsweise des Produktes können den zugehörigen Endgültigen Bedingungen entnommen werden.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 30.04.2026, 19:59:37 Uhr mit Geld 1.093,32 EUR / Brief --
Spread Absolut --
Spread Homogenisiert --
Spread in % des Briefkurses --
Abstand zum Protectlevel Absolut 20,228 EUR
Abstand zum Protectlevel in % 49,41%

Basiswert

Basiswert
Kurs 40,94 EUR
Diff. Vortag in % 1,76%
52 Wochen Tief 36,55 EUR
52 Wochen Hoch 43,61 EUR
Quelle Paris, 30.04.
Basiswert AXA S.A.
WKN / ISIN 855705 / FR0000120628
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat eine feste Laufzeit und wird - vorbehaltlich einer vorzeitigen Rückzahlung - am 21.05.2031 (letzter Zahlungstermin) fällig.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren.

Zinszahlungen: Sie erhalten an einem Zahlungstermin (vorbehaltlich einer vorzeitigen Rückzahlung) eine Zinszahlung, wenn der Referenzpreis am jeweiligen Bewertungstag unter dem Rückzahlungslevel, aber auf oder über einer bestimmten Schwelle liegt. Sollte der Referenzpreis auf oder über dem Rückzahlungslevel oder unter der bestimmten Schwelle liegen, erfolgt an dem dazugehörigen Zahlungstermin keine Zinszahlung. Im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung entfallen die möglichen Zinszahlungen an den nachfolgenden Zahlungsterminen.

Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung: Eine vorzeitige Rückzahlung zum jeweiligen Rückzahlungsbetrag an einem Zahlungstermin erfolgt, wenn der Referenzpreis am jeweiligen Bewertungstag auf oder über dem jeweiligen Rückzahlungslevel liegt. In diesem Fall endet die Laufzeit des Produkts automatisch. Ist dies nicht der Fall, läuft das Produkt automatisch bis zum nächsten Zahlungstermin weiter.

Sofern das Produkt nicht vorzeitig zurückgezahlt wurde, gibt es für die Rückzahlung des Produkts die folgenden Möglichkeiten:
  1. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag auf oder über dem Rückzahlungslevel am letzten Bewertungstag, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin eine Rückzahlung in Höhe des Rückzahlungsbetrags.

  2. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag unter dem Rückzahlungslevel am letzten Bewertungstag, aber auf oder über einer bestimmten Schwelle, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin eine Rückzahlung in Höhe des Basisbetrags.

  3. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag unter der bestimmten Schwelle, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts („Referenzaktie”). Wir liefern keine Bruchteile der Referenzaktie. Für diese erhalten Sie die Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Zertifikat. Der Gegenwert der gelieferten Referenzaktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Basisbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Referenzaktien ist ausgeschlossen. Wenn die Lieferung von Referenzaktien für uns erschwert oder unmöglich ist, kann die Rückzahlung auch zu einem entsprechenden Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspricht dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis am letzten Bewertungstag x Bezugsverhältnis).


Sie erhalten während der Laufzeit des Produkts keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Analysten neutral, zuvor positiv (seit 13.01.2026)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
8,6

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
55,8%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 98,01 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist AXA ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor positiv (seit 13.01.2026) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war positiv und hat am 13.01.2026 bei einem Kurs von 39 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance 2,5% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 2,5% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 03.04.2026) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 03.04.2026).
Wachstum KGV 1,7 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 8,6 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 8,0% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 17 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 17 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 6,2% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 53,74% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Niedrig, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 2 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,9%.
Beta 0,93 Mittlere Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,93% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 55,8% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 55,8% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 3,14 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 3,14 EUR oder 0,08% Das geschätzte Value at Risk beträgt 3,14 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,08%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 20,9%
Volatilität der über 12 Monate 22,1%

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Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

22.04.2026 | 13:15:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Rente als 'Basisabsicherung': Ostdeutsche Politiker warnen

BERLIN (dpa-AFX) - Die gesetzliche Rente als "Basisabsicherung": Das von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vertretene Konzept weckt in Ostdeutschland Widerspruch. "Viele Menschen sind dort auf die gesetzliche Rente existenziell angewiesen, weil ihnen oft die Möglichkeiten zur zusätzlichen Vorsorge gefehlt haben", sagte der thüringische Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) dem "Stern".

Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) hatte schon in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass in Ostdeutschland Stand heute 75 Prozent der Menschen nur über die gesetzliche Rente fürs Alter abgesichert sind. In Westdeutschland sind es 52 Prozent. Generell zeigt die Statistik: Wer wenig verdient, hat wenig Spielraum für zusätzliche Vorsorge und muss eher auf die gesetzliche Rente zählen. Das gilt auch im Westen.

"Ausgewogener Reformmix"

Bundeskanzler Merz hatte am Montag beim Bundesverband deutscher Banken gesagt: "Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter." Der CDU-Chef verwies dabei auf die Notwendigkeit zusätzlicher Altersvorsorge.

Voigt zufolge braucht es "einen sensiblen und ausgewogenen Reformmix". Es gehe darum, die gesetzliche Rente verlässlich zu stärken und zugleich zusätzliche Vorsorge zu eröffnen - "ohne diejenigen zu überfordern, die dafür kaum Spielraum haben".

Löhne im Osten niedriger

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), argumentiert ähnlich. "Niemand darf die besondere Bedeutung der gesetzlichen Rente für die Menschen in Ostdeutschland verkennen", sagte sie dem "Stern". Sie verwies auf die Lohnunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Nach offizieller Statistik verdienen Vollzeitbeschäftigte im Westen brutto rund 17 Prozent mehr als im Osten.

Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek vermutet bei Merz eine Wohltat für die Versicherungswirtschaft, die private Altersvorsorge anbietet. "Wer allerdings dafür unter die Räder gerät, sind Millionen jetzige und zukünftige Rentner, die sich die private Vorsorge nicht leisten können, weil sie am Ende des Monats keinen Cent übrig und keinen ausreichenden Zugang zu Betriebsrenten haben."

Viele würden gerne mehr zurücklegen

In einer Yougov-Umfrage für den Versicherungskonzern Axa <FR0000120628> sagten 50 Prozent von 2.044 Erwachsenen, sie wollten mehr für den Ruhestand sparen, könnten es sich aber nicht leisten - etwa wegen gestiegener Preise. 51 Prozent der Befragten verlassen sich nicht ausschließlich auf die gesetzliche Rente. 35 Prozent sagten, sie sähen die Hauptverantwortung für die Altersvorsorge beim Staat. In der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen waren es 40 Prozent.

Viele würden höhere Beiträge in Kauf nehmen

Der sogenannte Sozialstaatsradar des Deutschen Gewerkschaftsbunds mit etwa 3.000 Beteiligten zeigt, dass viele die Absicherung lieber vom Staat organisieren lassen würden. Rund drei von vier Befragten - selbst unter den 18- bis 29-Jährigen - wären bereit, für eine stabile oder höhere Rentenleistung auch höhere Beiträge zu zahlen.

Die Arbeitgeber müssten diese aber zur Hälfte mitzahlen. Politisch wurden die Weichen vor mehr als 20 Jahren anders gestellt, um die Lohnnebenkosten zu begrenzen. Mit der Rentenreform 2004 wurde das gesetzliche Rentenniveau von 53 auf 48 Prozent gesenkt - eine statistische Rechengröße des Verhältnisses von Renten zum Durchschnittsverdienst.

"Drei-Säulen-Modell" 2.0?

Seither gilt: Die gesetzliche Rente sichert allein den Lebensstandard nicht mehr, sondern nur das "Drei-Säulen-Modell" von gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge. Doch ist die gesetzliche Rente weiter deutlich stärker als die Zusatzvorsorge als "Ergänzungsfunktion".

Merz' Wortwahl klingt nach einer weiter schrumpfenden Rolle für das Pflichtsystem. Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) versuchte, den Ärger abzumoderieren. "Der Bundeskanzler hat lediglich auf etwas hingewiesen, wozu sich die Rente in den vergangenen Jahren immer stärker entwickelt hat", sagte er beim "Frühstart" von RTL und ntv. "Und wenn die Lücke groß wird, dann ist es eben so, dass wir betriebliche und private Elemente stärken müssen."

Ein Drittel wird weder Betriebs- noch Riester-Rente erhalten

Rund 62 Prozent der heutigen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (im Alter von 25 bis unter 67 Jahren) werden nach Angaben aus dem Alterssicherungsbericht 2024 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) im Alter Anspruch auf eine Betriebs- oder Riester-Rente haben, die restlichen 38 Prozent nicht.

Bei Geringverdienern (weniger als 1.500 Euro brutto pro Monat) haben sogar knapp 55 Prozent keinen solchen Anspruch. Mehr als die Hälfte von ihnen kann aber eine alternative Absicherung für das Alter vorweisen, etwa über sonstige private Renten- oder Lebensversicherungen oder Wohneigentum. Alle anderen aber wären stark auf die gesetzliche Rente angewiesen.

Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung haben in Deutschland rund 18,1 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (51,9 Prozent), wie aus BMAS-Zahlen für Ende 2023 hervorgeht. Gerade Angestellte in großen Unternehmen profitieren. In Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten verfügen nur 25 Prozent der Arbeitnehmer über eine betriebliche Altersvorsorge. Auch Geringverdiener haben seltener eine Betriebsrente.

In Deutschland gibt es zudem rund 15,5 Millionen Verträge zur Riester-Rente. Allerdings sind Menschen mit niedrigerem Bildungsgrad oder mit Phasen von Arbeitslosigkeit seltener Riester-Sparer./vsr/DP/nas

22.04.2026 | 10:37:28 (dpa-AFX)
Versicherer: Schäden durch Wohnungseinbrüche gestiegen
24.03.2026 | 13:34:32 (dpa-AFX)
Rekordgewinn bei HUK-Coburg - Autoversicherung wird teurer
11.03.2026 | 16:22:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Sparer verlieren mit Mehrheit der Riester-Renten real Geld
11.03.2026 | 14:50:11 (dpa-AFX)
Studie: Sparer verlieren mit Mehrheit der Riester-Renten real Geld
26.02.2026 | 14:06:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Axa geht nach Gewinnplus optimistisch ins neue Jahr - Dividende steigt
26.02.2026 | 08:20:32 (dpa-AFX)
Axa steigert Dividende und Gewinn wie erwartet