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    Anruf

Mini-Future Long 65,2355 open end: Basiswert Unicredito Italiano S.p.A.

DU53YE / DE000DU53YE8 //
Quelle: DZ BANK: Geld 06.03. 15:35:41, Brief
DU53YE DE000DU53YE8 // Quelle: DZ BANK: Geld 06.03. 15:35:41, Brief
3,22 EUR
Geld in EUR
-- EUR
Brief in EUR
-38,31%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 66,12 EUR
Quelle : Milan SeDex , 16:44:56
  • Basispreis
    62,0146 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    65,2355 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 6,21%
  • Abstand zum Knock-Out in % 1,34%
  • Hebel --
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
  •  
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.
Bitte beachten Sie die Angaben in den Endgültigen Bedingungen

Chart

Mini-Future Long 65,2355 open end: Basiswert Unicredito Italiano S.p.A.

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 06.03. 15:35:41
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU53YE / DE000DU53YE8
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Mini-Future
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Emissionsdatum 03.12.2025
Erster Handelstag 03.12.2025
Handelszeiten 09:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
62,0146 EUR
Knock-Out-Barriere
65,2355 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Ja
Knock-Out-Barriere erreicht am 06.03.2026 15:35
Anpassungsprozentsatz p.a. 5,93700% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,00%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
06.03.202665,2355 EUR62,0146 EUR
05.03.202665,2355 EUR62,0044 EUR
04.03.202665,2355 EUR61,9942 EUR
03.03.202665,2355 EUR61,984 EUR
02.03.202665,2355 EUR61,9738 EUR
27.02.202664,9344 EUR61,9429 EUR
26.02.202664,9344 EUR61,9326 EUR
25.02.202664,9344 EUR61,9224 EUR
24.02.202664,9344 EUR61,9122 EUR
23.02.202664,9344 EUR61,902 EUR
20.02.202664,9344 EUR61,8714 EUR
19.02.202664,9344 EUR61,8612 EUR
18.02.202664,9344 EUR61,851 EUR
17.02.202664,9344 EUR61,8408 EUR
16.02.202664,9344 EUR61,8306 EUR
13.02.202664,9344 EUR61,80 EUR
12.02.202664,9344 EUR61,7898 EUR
11.02.202664,9344 EUR61,7796 EUR
10.02.202664,9344 EUR61,7694 EUR
09.02.202664,9344 EUR61,7592 EUR
06.02.202664,9344 EUR61,7286 EUR
05.02.202664,9344 EUR61,7184 EUR
04.02.202664,9344 EUR61,7082 EUR
03.02.202664,9344 EUR61,698 EUR
02.02.202664,9344 EUR61,6878 EUR
30.01.202664,6017 EUR61,6572 EUR
29.01.202664,6017 EUR61,647 EUR
28.01.202664,6017 EUR61,6368 EUR
27.01.202664,6017 EUR61,6266 EUR
26.01.202664,6017 EUR61,6164 EUR
23.01.202664,6017 EUR61,5858 EUR
22.01.202664,6017 EUR61,5756 EUR
21.01.202664,6017 EUR61,5654 EUR
20.01.202664,6017 EUR61,5552 EUR
19.01.202664,6017 EUR61,545 EUR
16.01.202664,6017 EUR61,5144 EUR
15.01.202664,6017 EUR61,5042 EUR
14.01.202664,6017 EUR61,494 EUR
13.01.202664,6017 EUR61,4838 EUR
12.01.202664,6017 EUR61,4736 EUR
09.01.202664,6017 EUR61,443 EUR
08.01.202664,6017 EUR61,4328 EUR
07.01.202664,6017 EUR61,4226 EUR
06.01.202664,6017 EUR61,4124 EUR
05.01.202664,6017 EUR61,4022 EUR
02.01.202664,282 EUR61,3717 EUR
31.12.202564,282 EUR61,3513 EUR
30.12.202564,282 EUR61,3411 EUR
29.12.202564,282 EUR61,3309 EUR
26.12.202564,282 EUR61,3003 EUR
24.12.202564,282 EUR61,2801 EUR
23.12.202564,282 EUR61,27 EUR
22.12.202564,282 EUR61,2599 EUR
19.12.202564,282 EUR61,2296 EUR
18.12.202564,282 EUR61,2195 EUR
17.12.202564,282 EUR61,2094 EUR
16.12.202564,282 EUR61,1993 EUR
15.12.202564,282 EUR61,1892 EUR
12.12.202564,282 EUR61,1589 EUR
11.12.202564,282 EUR61,1488 EUR
10.12.202564,282 EUR61,1387 EUR
09.12.202564,282 EUR61,1286 EUR
08.12.202564,282 EUR61,1185 EUR
05.12.202564,282 EUR61,0882 EUR
04.12.202564,282 EUR61,0781 EUR
03.12.202564,282 EUR61,068 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 06.03.2026, 15:35:41 Uhr mit Geld 3,22 EUR / Brief --
Spread Absolut --
Spread Homogenisiert --
Spread in % des Briefkurses --
Hebel --
Abstand zum Knock-Out Absolut 0,8845 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 1,34%
Performance seit Auflegung in % -33,06%

Basiswert

Basiswert
Kurs 66,12 EUR
Diff. Vortag in % -1,21%
52 Wochen Tief 38,52 EUR
52 Wochen Hoch 79,79 EUR
Quelle Milan SeDex, 16:44:56
Basiswert Unicredito Italiano S.p.A.
WKN / ISIN A2DJV6 / IT0005239360
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 19.12.2025) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 19.12.2025) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Referenzpreis und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis - Basispreis) x Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der Differenz aus einem von der DZ BANK innerhalb einer in den Produktbedingungen definierten Bewertungsfrist ermittelten Kurs des Basiswerts und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Innerhalb der Bewertungsfrist ermittelter Kurs - Basispreis) x Bezugsverhältnis).
Ist der so ermittelte Rückzahlungsbetrag nicht positiv, beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DU53YE berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DU53YE halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DU53YE, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 30.01.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
7,1

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
77,5%

Starke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 122,86 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist UNICREDIT ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 30.01.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 30.01.2026 bei einem Kurs von 73,45 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -10,5% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -10,5% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 03.03.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 03.03.2026 negativ.
Wachstum KGV 2,0 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 7,1 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 8,7% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 18 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 18 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 5,8% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 40,72% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 13.01.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,8%.
Beta 1,71 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,71% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 77,5% Starke Korrelation mit dem STOXX600 77,5% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 8,04 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 8,04 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 8,04 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 43,0%
Volatilität der über 12 Monate 33,5%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

20.02.2026 | 05:54:55 (dpa-AFX)
Ökonom Schularick über Rente, China und Kapitalmarktunion

KIEL (dpa-AFX) - Seit mehr als zweieinhalb Jahren leitet Moritz Schularick das Kiel Institut für Weltwirtschaft, eines der führenden Wirtschaftsinstitute des Landes. Der aus Berlin stammende Ökonom forscht üblicherweise zu Finanzstabilität, Vermögensverteilung und Wirtschaftssanktionen.

Im Interview der Deutschen Presse-Agentur äußert er sich aber auch zu anderen aktuellen Themen - der vorgeschlagenen Gesundheitsabgabe, dem aus seiner Sicht morbiden Rentensystem und einem starren Arbeitsmarkt.

Was Schularick zu einer Gesundheitsabgabe sagt ...

Die SPD will die Finanzierung des Gesundheitssystems neu organisieren: Unter anderem Kapitalerträge und Mieteinkünfte sollen herangezogen werden, um Kosten zu decken. Kapitalerträge sind etwa Zinsen, die eine Bank für Geld auf einem Festgeldkonto zahlt. Gesundheitsabgabe lautet das Schlagwort.

Aus Sicht von Schularick hat das Gesundheitssystem kein Einnahmeproblem, weshalb er sich gegen den Vorschlag ausspricht: "Nehmen Sie einen Eimer, der ein Loch hat. Man kann natürlich immer Wasser nachschütten, dann bleibt er voll", sagte der Wissenschaftler. Aber das löse das Problem nicht.

Wie es aus Schularicks Sicht mit der Rente weitergeht ...

Die Bundesregierung will das Rentensystem neu ausrichten. Die Regierung hat dazu eine Kommission beauftragt, bis Ende Juni Reformvorschläge vorzulegen.

Schularick hält eine Reform des Systems für überfällig: Er verweist darauf, dass voraussichtlich etwa ein Drittel der Steuereinnahmen des Bundeshaushalts in die Rentenversicherung fließen werde. Die vergleichsweise hohen Ausgaben führten dazu, dass Geld für Brücken, Schwimmbäder und Kindergärten fehle.

"Irgendwann ist der Scherbenhaufen so groß, dass die Kraft des Faktischen dazu führt, dass man so nicht weitermachen kann", sagt Schularick. "Mich schaudert es, dass das Einzige, das in den letzten Jahren in diesem Land mit rund vier Prozent pro Jahr gewachsen ist, die Renten sind."

Die Alternative sei, dass eine Reform gelinge: Diese könne eine verlängerte Lebensarbeitszeit, gekoppelt an die Lebenserwartung, und ein Ende der "Rente mit 63" vorsehen. Die "Rente mit 63" ist eine seit 2014 bestehende Möglichkeit eines frühen Rentenbezugs ohne Abschläge für langjährig Versicherte mit mindestens 45 Beitragsjahren in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Warum Schularick das Rentensystem für ungerecht hält ...

Schularick verweist auf den Generationenvertrag. Der ist ein grundlegendes Prinzip der deutschen Rentenversicherung. Dabei handelt es sich um ein Umlageverfahren, bei dem die aktuell arbeitende Generation durch ihre Rentenbeiträge die Renten der älteren Generation finanziert.

Die gesetzliche Rentenversicherung befindet sich aber in einer Demografie-Falle: Durch anhaltend niedrige Geburtenzahlen gibt es immer weniger Beitragszahler, während gleichzeitig die Zahl der Rentenbezieher steigt, weil die geburtenstarken Jahrgänge aus dem Berufsleben ausscheiden.

"Weil die Alten vergessen haben, Kinder zu bekommen, ist das System aber in einer Schieflage", sagt Schularick. "Nicht im Einzelfall, aber im Kollektiv ist der Generationenvertrag von der alten Generation gebrochen worden." Dennoch werde von den Jungen erwartet, ihren Teil des Vertrags zu erfüllen.

Was aus Schularicks Sicht mit dem Arbeitsmarkt nicht stimmt ...

Schularick hat schon in der Vergangenheit angeregt, eine Debatte über Teilzeit und den Arbeitsmarkt zu führen. Er sagt, die Strukturen des deutschen Arbeitsmarkts seien starr und konservativ, und sie stammten aus der Industriegesellschaft der Vergangenheit. "Die Institutionen werden der Schnelllebigkeit und dem Wandlungsprozess, den wir haben, nicht mehr gerecht." Zu dem Wandel trage beispielsweise Künstliche Intelligenz bei. Der Arbeitsmarkt müsse künftig flexibler ausgestaltet werden.

"Warum halten wir am Kündigungsschutz für Leute fest, die mehr als 100.000 Euro im Jahr verdienen?", fragt Schularick. "Da wird ein paternalistischer Schutzgedanke weitergetragen ins 21. Jahrhundert, der wahrscheinlich schon Ende des 20. Jahrhunderts abgelaufen war." Diese Idee sei nicht länger zeitgemäß. Sie werde aber etwa von manchen Beschäftigten und Gewerkschaften verteidigt.

Welche Arbeitsmarktreform Schularick vorschlägt ...

Schularick spricht sich für eine Aufhebung des Kündigungsschutzes für gut verdienende Arbeitnehmer aus. Die Reform soll diejenigen betreffen, die unter den Spitzensteuersatz fallen - also ab einem zu versteuernden Einkommen von nahezu 70.000 Euro im Jahr. "Ich möchte auch den de facto Kündigungsschutz im öffentlichen Dienst infrage stellen", sagt Schularick. "Warum gibt es diese Vorzugsbehandlung?"

Nach Beobachtung von Schularick führt der strenge Kündigungsschutz hierzulande dazu, dass deutsche Unternehmen Forschung und Entwicklung nach China auslagern."Eigentlich sollten Forschung und Entwicklung in Deutschland und Europa sein, weil wir die schlauen Köpfe haben, und die anderen schrauben die Autos zusammen."

Hintergrund der Entwicklung sei, dass Deutschland auch wegen des Kündigungsschutzes zu teuer sei. Unternehmen gingen Risiken ein, wenn Kosten wie in China überschaubar seien. "Wenn ich als Unternehmen in Deutschland nach einem gescheiterten Projekt eine Gruppe von 20 Entwicklern über Jahre weiterbeschäftigen muss, fange ich mit dem Projekt nicht an."

Warum die Kapitalmarktunion aus Schularicks Sicht stockt ...

Die Kapitalmarktunion bezeichnet das mehr als zehn Jahre alte Vorhaben, Barrieren zwischen den Kapitalmärkten der EU-Staaten abzubauen. Eine Kapitalunion hätte etwa den Vorteil, dass Geldgeber aus dem EU-Ausland unkompliziert in ein Start-up in Berlin investieren könnte. In Europa sind Unternehmen stark von Banken abhängig - anders als in den USA.

"Dass die Kapitalmarktunion stockt, hängt mit den Partikularinteressen in den Mitgliedsstaaten zusammen", sagt Schularick. Von Finanzgruppen wie den Sparkassen heiße es, man sei für die Kapitalmarktunion. Aber in der Fußnote stehe dann, es solle alles so bleiben wie bisher. Auch ein deutscher Insolvenzverwalter wolle keine günstigere Konkurrenz aus Spanien.

Im Vergleich zu den USA sind die Banken in der EU recht klein, und die Fragmentierung gilt als Standortnachteil. Schularick regt an, dass die Bundesregierung ihre Blockade einer angedachten Übernahme der Commerzbank <DE000CBK1001> durch die italienische Großbank Unicredit <IT0005239360> aufgibt. "Dass eine italienische Großbank eine deutsche Großbank übernimmt, klingt für mich nach Kapitalmarktunion."/lkm/akl/DP/zb

11.02.2026 | 12:39:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Commerzbank erhöht Ziele im Kampf gegen Unicredit - Aktie sackt ab
11.02.2026 | 05:50:04 (dpa-AFX)
Commerzbank legt Details zur Bilanz 2025 vor
10.02.2026 | 19:06:10 (dpa-AFX)
Commerzbank legt Details zur Bilanz 2025 vor
10.02.2026 | 16:36:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Commerzbank übertrifft Gewinnziel - Mehr Dividende und Aktienrückkauf
10.02.2026 | 14:03:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Commerzbank übertrifft Gewinnziel - Mehr Dividende und Aktienrückkauf
10.02.2026 | 09:05:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Barclays hebt Ziel für Unicredit auf 88,90 Euro - 'Overweight'