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Mini-Future Long 22,2012 open end: Basiswert Alstom

DU58F9 / DE000DU58F98 //
Quelle: DZ BANK: Geld 13.03., Brief 13.03.
DU58F9 DE000DU58F98 // Quelle: DZ BANK: Geld 13.03., Brief 13.03.
0,18 EUR
Geld in EUR
0,23 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 23,30 EUR
Quelle : Paris , 13.03.
  • Basispreis
    (Stand 13.03. 04:02 Uhr)
    21,1293 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 13.03. 04:02 Uhr)
    22,2012 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 9,32%
  • Abstand zum Knock-Out in % 4,72%
  • Hebel 9,97x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.
Bitte beachten Sie die Angaben in den Endgültigen Bedingungen

Chart

Mini-Future Long 22,2012 open end: Basiswert Alstom

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 13.03. 21:59:30
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU58F9 / DE000DU58F98
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Mini-Future
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 08.12.2025
Erster Handelstag 08.12.2025
Handelszeiten 09:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
(Stand 13.03. 04:02 Uhr)
21,1293 EUR
Knock-Out-Barriere
(Stand 13.03. 04:02 Uhr)
22,2012 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. 5,93700% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,00%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
13.03.202622,2012 EUR21,1293 EUR
12.03.202622,2012 EUR21,1258 EUR
11.03.202622,2012 EUR21,1223 EUR
10.03.202622,2012 EUR21,1188 EUR
09.03.202622,2012 EUR21,1153 EUR
06.03.202622,2012 EUR21,1048 EUR
05.03.202622,2012 EUR21,1013 EUR
04.03.202622,2012 EUR21,0978 EUR
03.03.202622,2012 EUR21,0943 EUR
02.03.202622,2012 EUR21,0908 EUR
27.02.202622,0981 EUR21,0803 EUR
26.02.202622,0981 EUR21,0768 EUR
25.02.202622,0981 EUR21,0733 EUR
24.02.202622,0981 EUR21,0698 EUR
23.02.202622,0981 EUR21,0663 EUR
20.02.202622,0981 EUR21,0558 EUR
19.02.202622,0981 EUR21,0523 EUR
18.02.202622,0981 EUR21,0488 EUR
17.02.202622,0981 EUR21,0453 EUR
16.02.202622,0981 EUR21,0418 EUR
13.02.202622,0981 EUR21,0313 EUR
12.02.202622,0981 EUR21,0278 EUR
11.02.202622,0981 EUR21,0243 EUR
10.02.202622,0981 EUR21,0208 EUR
09.02.202622,0981 EUR21,0173 EUR
06.02.202622,0981 EUR21,0068 EUR
05.02.202622,0981 EUR21,0033 EUR
04.02.202622,0981 EUR20,9998 EUR
03.02.202622,0981 EUR20,9963 EUR
02.02.202622,0981 EUR20,9928 EUR
30.01.202621,9838 EUR20,9823 EUR
29.01.202621,9838 EUR20,9788 EUR
28.01.202621,9838 EUR20,9753 EUR
27.01.202621,9838 EUR20,9718 EUR
26.01.202621,9838 EUR20,9683 EUR
23.01.202621,9838 EUR20,9578 EUR
22.01.202621,9838 EUR20,9543 EUR
21.01.202621,9838 EUR20,9508 EUR
20.01.202621,9838 EUR20,9473 EUR
19.01.202621,9838 EUR20,9438 EUR
16.01.202621,9838 EUR20,9333 EUR
15.01.202621,9838 EUR20,9298 EUR
14.01.202621,9838 EUR20,9263 EUR
13.01.202621,9838 EUR20,9228 EUR
12.01.202621,9838 EUR20,9193 EUR
09.01.202621,9838 EUR20,9088 EUR
08.01.202621,9838 EUR20,9053 EUR
07.01.202621,9838 EUR20,9018 EUR
06.01.202621,9838 EUR20,8983 EUR
05.01.202621,9838 EUR20,8948 EUR
02.01.202621,893 EUR20,8843 EUR
31.12.202521,893 EUR20,8773 EUR
30.12.202521,893 EUR20,8738 EUR
29.12.202521,893 EUR20,8703 EUR
26.12.202521,893 EUR20,8598 EUR
24.12.202521,893 EUR20,8528 EUR
23.12.202521,893 EUR20,8493 EUR
22.12.202521,893 EUR20,8458 EUR
19.12.202521,893 EUR20,8354 EUR
18.12.202521,893 EUR20,832 EUR
17.12.202521,893 EUR20,8286 EUR
16.12.202521,893 EUR20,8252 EUR
15.12.202521,893 EUR20,8218 EUR
12.12.202521,893 EUR20,8116 EUR
11.12.202521,893 EUR20,8082 EUR
10.12.202521,893 EUR20,8048 EUR
09.12.202521,893 EUR20,8014 EUR
08.12.202521,893 EUR20,798 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 13.03.2026, 21:59:30 Uhr mit Geld 0,18 EUR / Brief 0,23 EUR
Spread Absolut 0,05 EUR
Spread Homogenisiert 0,50 EUR
Spread in % des Briefkurses 21,74%
Hebel 9,97x
Abstand zum Knock-Out Absolut 1,0988 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 4,72%
Performance seit Auflegung in % -10,00%

Basiswert

Basiswert
Kurs 23,30 EUR
Diff. Vortag in % -3,28%
52 Wochen Tief 15,85 EUR
52 Wochen Hoch 30,23 EUR
Quelle Paris, 13.03.
Basiswert Alstom S.A.
WKN / ISIN A0F7BK / FR0010220475
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Technologie

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 29.12.2025) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 29.12.2025) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Referenzpreis und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis - Basispreis) x Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der Differenz aus einem von der DZ BANK innerhalb einer in den Produktbedingungen definierten Bewertungsfrist ermittelten Kurs des Basiswerts und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Innerhalb der Bewertungsfrist ermittelter Kurs - Basispreis) x Bezugsverhältnis).
Ist der so ermittelte Rückzahlungsbetrag nicht positiv, beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DU58F9 berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DU58F9 halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DU58F9, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Analysten neutral, zuvor negativ (seit 16.01.2026)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,9

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
56,0%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 12,35 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist ALSTOM ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor negativ (seit 16.01.2026) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war negativ und hat am 16.01.2026 bei einem Kurs von 26,08 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -15,3% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -15,3% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 03.03.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 03.03.2026 negativ.
Wachstum KGV 2,0 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 9,9 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 18,6% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 10 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 10 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,4% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 13,43% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 24.02.2026 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Starke Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. starke Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,6%.
Beta 1,46 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,46% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 56,0% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 56,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 5,59 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 5,59 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 5,59 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 43,3%
Volatilität der über 12 Monate 39,0%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

14.03.2026 | 07:12:09 (dpa-AFX)
Rüstungsboom: Wie profitiert der Osten vom Milliardenmarkt?

DRESDEN (dpa-AFX) - Kriege, Krisen, Zeitenwende - die Nachfrage nach Rüstungsgütern hat der deutschen Industrie einen Aufschwung beschert. Laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri ist Deutschland inzwischen viertgrößter Waffenexporteur der Welt.

Was davon kommt im Osten an? Zu wenig, findet Martin Kurczyk, Vorstand des neu gegründeten Mitteldeutschen Instituts für Sicherheitsindustrie (MISI) in Leipzig. Das müsse sich ändern. Auch, um die Menschen in Ostdeutschland mit den enormen Verteidigungsausgaben der Bundesregierung - 108 Milliarden allein in diesem Jahr - "zu versöhnen", findet der langjährige Generalmajor der Bundeswehr. Es sei "ungerecht", wenn diese Ausgaben nur in alten Bundesländern in Form von Wertschöpfung ankämen. Ziel müsse sein, dass Investitionen "analog der Größe der Einwohnerzahl" anteilig auch nach Mitteldeutschland zurückflössen. Kurczyks Rechnung nach wären das etwa zehn Prozent der in Deutschland entstehenden Wertschöpfung.

Wie groß ist die ostdeutsche Rüstungsbranche im Vergleich?

Zahlen zur Rüstungsbranche in Ostdeutschland gibt es kaum. Etwas Licht ins Dunkel bringt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsgruppe BSW im Jahr 2024. Darin heißt es, für den Zeitraum von Januar bis zum 15. Oktober 2024 wurden für Sachsen Exportgenehmigungen für Rüstungsgüter und Kriegswaffen im Wert von gut 2,2 Millionen Euro erteilt, für Sachsen-Anhalt rund 7,9 Millionen Euro und für Thüringen rund 90 Millionen Euro. Zum Vergleich: Spitzenreiter im selben Zeitraum war Niedersachsen mit 3,9 Milliarden Euro gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern mit je etwa 2,3 Milliarden Euro.

Die Gründe dafür sind historisch, sagt Peter Scheben vom Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV). Die Rüstungsindustrie sei traditionell stärker im Westen angesiedelt. Der Verband führe aktuell für Sachsen 16 Mitgliedsunternehmen. In Sachsen-Anhalt sind es vier und in Thüringen sieben.

Doch es gab zuletzt auch Bewegung: Im vergangenen Jahr hatte der Rüstungskonzern KNDS den früheren Alstom <FR0010220475>-Standort für Eisenbahnwaggonbau in Görlitz übernommen. Dort werden seitdem Panzerteile produziert. In Sachsen-Anhalt will die Rheinmetall <DE0007030009> AG Millionen in ihren Standort in Silberhütte im Harz investieren. Das Unternehmen hatte vergangenes Jahr zudem die Munitionsfirma Muni Berka in Dietersdorf (Kreis Mansfeld-Südharz) übernommen.

Welche Branchen im Osten können profitieren?

Aus Sicht von Thomas Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS), ergeben sich Chancen unter anderem für die Branchen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Elektronik und Luft- und Raumfahrt. Auch die aktuell krisengeplagten Autozulieferer können profitieren, glaubt Jens Katzek, Geschäftsführer des Automotive-Clusters Ostdeutschland (ACOD). Die Unternehmen seien es gewohnt, "in großen Stückzahlen in hoher Präzision unter einem engen regulatorischen Korsett" zu arbeiten. Das sei "genau dasselbe wie auch im Verteidigungsbereich". Das Thüringer Wirtschaftsministerium sieht "ausreichend Potenzial, damit Thüringer Unternehmen wegbrechende Geschäftsfelder in anderen Branchen zumindest teilweise durch solche neuen Geschäftsfelder ersetzen können".

Wie groß ist das Interesse an Rüstungsaufträgen?

Das Interesse scheint riesig. So schildern es alle Befragten. Ein Informationsforum der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft im vergangenen Jahr platzte aus allen Nähten - knapp 300 Unternehmensvertreter waren vor Ort. Weitere Foren und "thematische Reisen" seien geplant, teilt das Wirtschaftsministerium mit. Es gebe "zahlreiche Anfragen zum potenziellen Einstieg in die Lieferketten", so Sachsens oberster Wirtschaftsförderer Thomas Horn. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsministerium bestätigt ein wachsendes Interesse bei Automobilzulieferern. Der Bundesverband BDSV und auch Martin Kurczyk vom MISI berichten von einem dauerhaft hohen Aufkommen neuer Mitgliedsanträge. Zentral für eine Aufnahme sei für Kurczyk aber nicht allein Geschäftsinteresse, sondern auch die "Haltung". Er erwarte, dass neue Mitglieder Interesse daran hätten "das, was ich kann, einzusetzen für die Sicherheit unseres Landes".

Ist die Rüstung Zukunftsbranche oder eher zweites Standbein?

Rüstungsaufträge seien "kein Allheilmittel" für die krisengeplagte Autoindustrie, so ACOD-Chef Jens Katzek. Er kenne "niemanden, der die Hoffnung hat, hier verliere ich im Autobereich mein Geschäft und deshalb werde ich zu 100 Prozent jetzt in den militärischen Bereich gehen". Für viele gehe es darum, fünf oder 15 Prozent ihres Umsatzes in diesem Feld zu erzielen. Das berichtet auch ein im Erzgebirge ansässiges Unternehmen der Automotive-Branche, das auch im Verteidigungsbereich arbeitet. Einen deutlichen Auftragsboom gebe es bislang nicht. Es gehe eher um ein "Zubrot".

MISI-Chef Kurczyk empfiehlt, die Verteidigungsbranche eher als zweites Standbein zu betrachten. Doch das Potenzial sei dank voller Auftragsbücher bei den größten Rüstungsunternehmen groß: "Da ist noch nichts produziert, aber die müssen liefern", so der Experte. Sich selbst hat der neu gegründete Branchenverband ambitionierte Ziele gegeben: Bis Ende 2027 will der Verein nach eigenen Planungen eine wesentliche Rolle bei Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro in Mitteldeutschland spielen und zur Schaffung von über 1.000 Arbeitsplätzen beitragen, nicht allein im Bereich Rüstung, sondern auch beim zivilen Schutz, dem Schutz kritischer Infrastruktur und der Cyber-Sicherheit./mse/DP/zb

10.03.2026 | 15:33:27 (dpa-AFX)
ROUNDUP: EU setzt auf Mini-AKW - Deutschland bleibt skeptisch
10.03.2026 | 11:59:57 (dpa-AFX)
Von der Leyen kündigt Strategie für Kernenergie-Ausbau an
10.03.2026 | 05:50:02 (dpa-AFX)
Pariser Gipfel berät über Mini-Atomkraftwerke für Europa
01.02.2026 | 10:17:20 (dpa-AFX)
Neue Züge ab Mai für Pendler zwischen Baden und Elsass
27.01.2026 | 10:53:50 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Alstom schwach nach Kepler-Analyse - ABB steigen
03.01.2026 | 15:29:44 (dpa-AFX)
IG Metall will Alstom-Werk an S-Bahn-Auftrag beteiligen