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ZinsFix ST 03 26/27: Basiswert UniCredit

DU79ZZ / DE000DU79ZZ5
DU79ZZ DE000DU79ZZ5
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Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU79ZZ / DE000DU79ZZ5
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Index/Aktienanleihe
Produkttyp ZinsFix
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Zeichnungsfrist 27.02.2026 - 31.03.2026
Emissionsdatum 31.03.2026
Erster Handelstag 11.05.2026
Letzter Handelstag 29.09.2027
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 30.09.2027
Zahltag 07.10.2027
Fälligkeitsdatum 07.10.2027
Emissionspreis 1.000,00 EUR pro Zertifikat
Anzahl Aktien 0,00
Basispreis --
Basisbetrag 1.000,00 EUR
Zins 90,00 EUR
Protectlevel verletzt Nein
Barriere [in %] 63,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: Uhr mit Geld -- / Brief --
Spread Absolut --
Spread Homogenisiert --
Spread in % des Briefkurses --
Abstand zum Basispreis in % --
Max Rendite in % p.a. --
Seitwärtsrendite in % --
Seitwärtsrendite p.a. --
Performance seit Auflegung in % --

Basiswert

Basiswert
Kurs 63,31 EUR
Diff. Vortag in % -0,30%
52 Wochen Tief 38,52 EUR
52 Wochen Hoch 79,79 EUR
Quelle Milan SeDex, 14:12:19
Basiswert Unicredito Italiano S.p.A.
WKN / ISIN A2DJV6 / IT0005239360
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Das hier beschriebene Zertifikat bezieht sich auf die Aktie UniCredit SpA. Es bietet am Zinszahlungstermin eine feste Zinszahlung. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 07.10.2027 fällig.

Feste Zinszahlung

Sie erhalten am Zinszahlungstermin unabhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts eine feste Zinszahlung von mindestens 90,00 Euro pro Zertifikat (endgültige Festlegung am 31.03.2026).

Begrenzter Puffer
,
Mögliche Rückzahlung durch Lieferung von Aktien

Für die Rückzahlung gibt es folgende zwei Rückzahlungsmöglichkeiten:

  1. Der Schlusskurs der Aktie UniCredit SpA an der maßgeblichen Börse am Bewertungstag notiert auf oder über dem Schwellenwert (63,00 % des Startpreises). Sie erhalten eine Rückzahlung von 1.000,00 Euro pro Zertifikat.

  2. Der Schlusskurs der Aktie UniCredit SpA an der maßgeblichen Börse am Bewertungstag notiert unter dem Schwellenwert (63,00 % des Startpreises). Sie erhalten pro Zertifikat eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Menge Aktien der UniCredit SpA. Das Bezugsverhältnis wird am 31.03.2026 festgelegt. Es entspricht dem Ergebnis der Formel (Basisbetrag / Startpreis). Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese zahlen wir einen Ausgleichsbetrag pro Zertifikat. Der Gegenwert der Aktien und des Ausgleichsbetrags wird unter dem Basisbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien erfolgt nicht. Wenn wir Aktien nicht liefern können, kann die Rückzahlung auch zu einem Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspricht pro Zertifikat dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis x Bezugsverhältnis).

Sie erhalten während der Laufzeit des Zertifikats keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 30.01.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
6,7

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
78,0%

Starke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 109,89 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist UNICREDIT ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 30.01.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 30.01.2026 bei einem Kurs von 73,45 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -7,4% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -7,4% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 03.03.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 03.03.2026 negativ.
Wachstum KGV 2,2 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 6,7 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 8,5% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 18 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 18 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 6,1% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 40,59% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 13.01.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,8%.
Beta 1,73 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,73% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 78,0% Starke Korrelation mit dem STOXX600 78,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 7,63 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 7,63 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 7,63 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 45,1%
Volatilität der über 12 Monate 33,2%

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News

16.03.2026 | 13:25:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP 4/Unicredit bietet für Commerzbank: 'An der Zeit zu reden'

(neu: Commerzbank, Regierung, Verdi.)

FRANKFURT/MAILAND (dpa-AFX) - Die italienische Großbank Unicredit <IT0005239360> treibt mit einem milliardenschweren Übernahmeangebot die Commerzbank <DE000CBK1001> vor sich her und will Gespräche am Verhandlungstisch erzwingen. "Unsere Botschaft an die Commerzbank heute ist: Es ist jetzt an der Zeit, zu sprechen", sagte Unicredit-Chef Andrea Orcel in einer Telefonkonferenz.

Orcel kündigte an, in den kommenden Wochen einen "konstruktiven Dialog mit der Commerzbank und ihren Stakeholdern" führen zu wollen. Das zielt auf Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp sowie die Bundesregierung, die beide eine Übernahme der zweitgrößten deutschen Privatbank weiterhin vehement ablehnen.

Die Commerzbank sieht keine Grundlage für Übernahmegespräche mit ihrem größten Einzelaktionär. Orlopp kritisierte, die Unicredit lasse im Unklaren, wie eine wertstiftende Transaktion aussehen solle, zudem umfasse das nun angekündigte Angebot "faktisch keine Prämie für unsere Aktionäre". Auch der Bund bleibt hart: "Eine feindliche Übernahme wäre insbesondere mit Blick darauf, dass die Commerzbank eine systemrelevante Bank ist, nicht akzeptabel", sagte ein Sprecher des Finanzministeriums in Berlin.

Nächstes Manöver von Orcel

In einem freiwilligen Tauschangebot will die Unicredit für sämtliche Commerzbank-Aktien je 0,485 neue Unicredit-Papiere bieten. Das entspreche einem Preis von 30,80 Euro pro Commerzbank-Anteil oder einem Aufschlag von vier Prozent zum Schlusskurs vom 13. März. Damit bewertet die Unicredit die Commerzbank mit knapp 35 Milliarden Euro.

Die Unicredit wirbt seit langem um die Commerzbank und ist mit einem direkten Anteil von 26 Prozent größter Aktionär des Frankfurter Dax <DE0008469008>-Konzerns. Inklusive Finanzinstrumenten kontrolliert die Großbank mit Sitz in Mailand 29,9 Prozent der Commerzbank-Anteile. Ab 30 Prozent wäre die Unicredit gesetzlich zu einer Übernahmeofferte verpflichtet.

Offizielles Angebot im Mai

Das Angebot ziele darauf, die rechtlich vorgesehene 30-Prozent-Schwelle zu überwinden. Zugleich betonte die Unicredit, sie erwarte, eine Beteiligung an der Commerzbank von mehr als 30 Prozent zu erreichen, "ohne die Kontrolle zu erlangen".

Offiziell soll das Angebot im Mai vorgelegt werden mit einer Annahmefrist von vier Wochen. Bis spätestens 4. Mai will die Unicredit eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, um die Zustimmung ihrer Aktionäre für die nötige Kapitalerhöhung einzuholen. Das wäre nur wenige Tage vor der Commerzbank-Hauptversammlung, die für 20. Mai geplant ist.

Da die Commerzbank laufend Aktien zurückkauft, erspart sich die Unicredit mit dem Manöver, stetig Commerzbank-Aktien verkaufen zu müssen, um unter der 30-Prozent-Schwelle zu bleiben. Mit dem freiwilligen Übernahmeangebot, das nur einen kleinen Aufschlag vorsieht, hat Orcel die Möglichkeit, weitere Commerzbank-Aktien an der Börse zu kaufen. Ein Pflichtangebot wäre wohl teurer geworden.

Warum sich die Unicredit für die Commerzbank interessiert

Die Unicredit, die im deutschen Markt mit der Hypovereinsbank (HVB) bereits ein Standbein hat, wirbt seit Monaten für eine Übernahme der Commerzbank. Orcel sieht Chancen in einem kombinierten Geschäft mit Privat- und Mittelstandskunden und argumentiert, Europa brauche im Wettlauf mit den starken US-Geldhäusern größere Banken. Er glaube an Deutschland und den Mittelstand, bekräftigte Orcel am Montag.

Einstieg auf Umwegen

Die Tür für die Unicredit hatte ausgerechnet die damalige Ampel-Koalition geöffnet mit einem verunglückten Teilausstieg bei der Commerzbank. Orcel nutzte das, um im September 2024 überraschend einzusteigen. Nach und nach baute die Unicredit ihre Beteiligung aus und überholte den deutschen Staat als größten Commerzbank-Aktionär. Er hatte die Commerzbank in der Finanzkrise mit Steuermilliarden vor dem Kollaps bewahrt und hält noch rund 12 Prozent.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) sagte, die Interessen der Mitarbeiter und Kunden der Commerzbank, ein wichtiger Finanzierer für den Mittelstand, müssten in allen Gesprächen "angemessen berücksichtigt werden". Maßstab bleibe, "dass der europäische Finanzplatz Frankfurt am Main, Europas Nummer 1, gestärkt und nicht geschwächt wird".

Verdi fürchtet großen Jobabbau

Commerzbank-Chefin Orlopp versucht, die Eigenständigkeit ihres Hauses mit allen Mitteln zu verteidigen. Sie verordnete dem Konzern ehrgeizige Renditeziele, höhere Dividenden und verkündete den Abbau von etwa 3.900 Stellen, davon den Großteil in Deutschland. Orlopp setzt auf den stark gestiegenen Aktienkurs als Abschreckung gegen die Unicredit - offensichtlich ohne Erfolg.

Das Szenario einer Übernahme schürt Ängste in der Commerzbank-Belegschaft und bei Arbeitnehmervertretern. So fürchtet Verdi einen Schrumpfkurs, sollten die Italiener die Kontrolle übernehmen - so wie schon bei der Übernahme der HVB durch die Unicredit 2005. Orcel handele bei der Commerzbank "weiterhin unkalkulierbar und spielt mit dem Vertrauen der Beschäftigten aber auch der gesamten deutschen Wirtschaft", kritisierte Verdi-Bundesvorstand Christoph Schmitz-Dethlefsen.

Commerzbank-Betriebsratschef Sascha Uebel nannte den jüngsten Schritt der Unicredit "geschäftsschädigend". "Das ist die nächste Stufe der Unverschämtheit. Das ist nicht nur unabgestimmt, das ist feindlich", sagte Uebel der Deutschen Presse-Agentur und kündigte Widerstand an: "Wenn Orcel Synergieeffekte heben will, bräuchte es einen Stellenabbau. Dafür bräuchte er uns Betriebsräte. Die Commerzbank-Betriebsräte haben bewiesen, dass sie zäh sind"./als/ben/DP/men

16.03.2026 | 13:20:01 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Schachzug von Unicredit für Übernahme treibt Commerzbank an
16.03.2026 | 13:08:32 (dpa-AFX)
Verdi: Lehnen Commerzbank-Übernahme durch Unicredit ab
16.03.2026 | 12:48:42 (dpa-AFX)
Commerzbank: Keine Grundlage für Gespräche mit Unicredit
16.03.2026 | 12:27:48 (dpa-AFX)
Regierung: Feindliche Übernahme der Commerzbank inakzeptabel
16.03.2026 | 11:50:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Unicredit bietet für Commerzbank: 'An der Zeit zu reden'
16.03.2026 | 11:29:08 (dpa-AFX)
Commerzbank-Betriebsrat: Wehren uns mit allen Mitteln gegen Unicredit-Absichten