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Open-End Faktor-Optionsschein 11x long mit Knock-Out: Heidelberg Materials AG

DU89RJ / DE000DU89RJ5 //
Quelle: DZ BANK: Geld 29.04. 08:25:34, Brief 29.04. 08:25:34
DU89RJ DE000DU89RJ5 // Quelle: DZ BANK: Geld 29.04. 08:25:34, Brief 29.04. 08:25:34
15,63 EUR
Geld in EUR
15,99 EUR
Brief in EUR
3,85%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 185,75 EUR
Quelle : Xetra , 28.04.
  • Reset-Schwelle 1,00 EUR
  • Abstand zur Reset-Schwelle in % 99,46%
  • Knock-Out-Barriere 169,109 EUR
  • Faktor 11,00x
  • Kurs-Schwelle 222,90 EUR
  • Bezugsverhältnis 0,899283
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Chart

Open-End Faktor-Optionsschein 11x long mit Knock-Out: Heidelberg Materials AG

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 29.04. 08:25:34
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU89RJ / DE000DU89RJ5
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Faktor-Optionsschein
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,899283
Ausübung Bermuda
Emissionsdatum 13.03.2026
Erster Handelstag 13.03.2026
Letzter Handelstag Endlos
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag Endlos
Zahltag Endlos
Fälligkeitsdatum N/A
Basispreis 168,8866 EUR
Reset-Preis 185,75 EUR
Reset-Schwelle 1,00 EUR
Kurs-Schwelle 222,90 EUR
Knock-Out-Barriere bezogen auf den Inneren Wert 0,20 EUR
Knock-Out bei Basiswert Kurs 169,109 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Knock-Out-Barriere erreicht am --
Anpassungsprozentsatz p.a. 4,90200% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%
Anpassungshistorie
ZeitpunktReset-PreisBasispreis
28.04.2026185,75 EUR168,8866 EUR
27.04.2026187,85 EUR170,8425 EUR
24.04.2026185,95 EUR169,0685 EUR
23.04.2026187,00 EUR170,0231 EUR
22.04.2026187,55 EUR170,5232 EUR
21.04.2026188,90 EUR171,7507 EUR
20.04.2026191,70 EUR174,3439 EUR
17.04.2026196,05 EUR178,2515 EUR
16.04.2026190,65 EUR173,3418 EUR
15.04.2026187,85 EUR170,796 EUR
14.04.2026190,45 EUR173,1599 EUR
13.04.2026187,35 EUR170,3878 EUR
10.04.2026189,70 EUR172,478 EUR
09.04.2026184,25 EUR167,5228 EUR
08.04.2026185,50 EUR168,6593 EUR
07.04.2026170,35 EUR154,9691 EUR
02.04.2026177,55 EUR161,4311 EUR
01.04.2026182,55 EUR165,9771 EUR
31.03.2026178,35 EUR162,1586 EUR
30.03.2026179,70 EUR163,4309 EUR
27.03.2026177,85 EUR161,704 EUR
26.03.2026179,75 EUR163,4315 EUR
25.03.2026181,30 EUR164,8408 EUR
24.03.2026178,40 EUR162,2041 EUR
23.03.2026178,20 EUR162,0667 EUR
20.03.2026171,30 EUR155,7486 EUR
19.03.2026166,05 EUR150,9753 EUR
18.03.2026172,20 EUR156,5669 EUR
17.03.2026168,00 EUR152,7482 EUR
16.03.2026165,70 EUR150,6984 EUR
13.03.2026161,00 EUR146,3837 EUR
12.03.2026162,65 EUR147,8636 EUR

* = außerordentlicher Reset

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 29.04.2026, 08:25:34 Uhr mit Geld 15,63 EUR / Brief 15,99 EUR
Spread Absolut 0,36 EUR
Spread Homogenisiert 0,400319 EUR
Spread in % des Briefkurses 2,25%
Faktor 11,00x
Abstand zur Reset-Schwelle absolut 184,75 EUR
Abstand zur Reset-Schwelle in % 99,46%
Abstand zur Kurs-Schwelle absolut --
Abstand zur Kurs-Schwelle in % --
Abstand zum Knock-Out bei Basiswert Kurs absolut 16,641 EUR
Abstand zum Knock-Out bei Basiswert Kurs in % 8,96%
Performance seit Auflegung in % 53,99%

Basiswert

Basiswert
Kurs 185,75 EUR
Diff. Vortag in % -1,12%
52 Wochen Tief 159,70 EUR
52 Wochen Hoch 241,00 EUR
Quelle Xetra, 28.04.
Basiswert Heidelberg Materials AG
WKN / ISIN 604700 / DE0006047004
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Bauindustrie

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sobald ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation sowohl an Kursanstiegen als auch an Kursrückgängen des Basiswerts. Das Produkt ist mit einem Faktor von 11 ausgestattet. Dieser Faktor beschreibt die Hebelwirkung, die durch die regelmäßige Anpassung verschiedener Produktparameter wieder auf 11 bereinigt um u.a. etwaige Kosten gesetzt wird.

Grundsätzlich wird an jedem Üblichen Handelstag, an dem auch die Frankfurter Wertpapierbörse für ihren allgemeinen Geschäftsbetrieb geöffnet hat, der Basispreis und das Bezugsverhältnis (maßgebliche Parameter für den Inneren Wert des Produkts) in Abhängigkeit des festgestellten Schlusskurs des Basiswerts an der Maßgeblichen Börse (Reset-Preis) angepasst (Anpassung nach einem Ordentlichen Reset). Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Unter besonderen in den Produktbedingungen definierten Umständen kann der Ordentliche Reset entfallen.

Darüber hinaus kann es bei einem starken Kursrückgang des Basiswerts, d.h. wenn ein Beobachtungspreis auf oder unterhalb der sogenannten Reset-Schwelle notiert, zu einer außerordentlichen untertägigen Anpassung des Basispreises und des Bezugsverhältnisses in Abhängigkeit des innerhalb einer in den Produktbedingungen definierten Bewertungsfrist ermittelten niedrigsten Kurses des Basiswerts an der Maßgeblichen Börse (Reset-Preis-AO) kommen. Die untertägige Anpassung zielt darauf ab, das Risiko eines negativen Inneren Werts des Produkts zu vermeiden. Dieser Mechanismus kann jedoch einen Totalverlust oder einen einem Totalverlust nahekommenden Wertverlust des Produkts nicht verhindern.

Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Basiswerts. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern. Daraus resultierende Verluste werden ggf. auch bei anschließenden steigenden Kursen des Basiswerts auf das vorherige Niveau nicht vollständig kompensiert.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 24.03.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens fünf Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Einlösungserklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 24.03.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens fünf Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Referenzpreis und dem zum Zeitpunkt des Referenzpreises maßgeblichen Basispreis, welche mit dem zum Zeitpunkt des Referenzpreises maßgeblichen Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis – zuletzt angepasster Basispreis) x zuletzt angepasstes Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn eines der in den Produktbedingungen definierten Ereignissen eintritt (Knock-out-Ereignis). Maßgeblich für ein Knock-out-Ereignis ist der Innere Wert des Produkts. Dieser entspricht der mit dem zum Zeitpunkt der jeweiligen Berechnung geltenden Bezugsverhältnis multiplizierten Differenz aus dem Beobachtungspreis und dem zum Zeitpunkt der jeweiligen Berechnung geltenden Basispreis:
((Beobachtungspreis – Basispreis) x Bezugsverhältnis). Ein Knock-out-Ereignis tritt in den nachfolgend beschriebenen Fällen ein:

  1. Der Innere Wert ist einmal kleiner oder gleich null: In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DU89RJ berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DU89RJ halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DU89RJ, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

  2. Der Innere Wert ist einmal kleiner oder gleich 0,20 EUR und größer null:

a) Erfolgt dies anhand des Eröffnungskurses des Basiswerts an der Maßgeblichen Börse oder des Reset-Preises oder des Reset-Preises-AO als Beobachtungspreis, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem Inneren Wert zum Zeitpunkt des Knock-out-Ereignisses und wird kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet. Ist der so ermittelte Rückzahlungsbetrag nicht positiv, beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DU89RJ berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DU89RJ halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DU89RJ, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

b) Trifft a) nicht zu, so entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,20 EUR.

Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 21.04.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
11,8

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
48,1%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 38,41 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist HEIDELBERG MATERIALS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 21.04.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 21.04.2026 bei einem Kurs von 188,90 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance -1,2% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -1,2% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 10.04.2026) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 10.04.2026).
Wachstum KGV 1,2 27,11% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 27,11%.
KGV 11,8 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 12,4% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 19 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 19 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,2% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 25,85% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 07.04.2026 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 98 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,5%.
Beta 1,30 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,30% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 48,1% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 48,1% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 44,65 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 44,65 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 44,65 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 48,1%
Volatilität der über 12 Monate 35,3%

Tools

 

Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

24.04.2026 | 12:32:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Baubranche warnt: Iran-Krieg treibt Kosten für Hausbauer

FRANKFURT (dpa-AFX) - Auf Hausbauer kommen wegen des Iran-Kriegs spürbar höhere Kosten für ihr Eigenheim zu. Die Baubranche warnt vor anziehenden Preisen auf breiter Linie sowohl für Materialien als auch für den Transport zu Baustellen wegen teurem Sprit. Die höheren Lasten für private Hausbauer wie Investoren drohen zudem den Neubau zu bremsen und dürften den Kampf gegen Wohnungsknappheit und steigende Mieten erschweren. Bauministerin Verena Hubertz (SPD) verspricht Erleichterung bei Bauvorschriften.

"Wir sehen fast überall Kostensteigerungen", sagt der Präsident des Verbands baugewerblicher Unternehmer Hessen, Thomas Reimann, der Deutschen Presse-Agentur. Das reiche von Stahl über Beton bis hin zu Dämmstoffen und Folien, die auf Rohöl basierten. Auch das Aufstellen von Kranen sei teurer geworden wegen höherer Dieselkosten bei der Anfahrt. "Insgesamt liegen die Baukosten um drei bis fünf Prozent höher als vor dem Iran-Krieg."

Aussicht auf schnelle Besserung gebe es nicht. "Bauen wird nicht billiger werden." Selbst wenn die Rohölpreise am Weltmarkt zurückgingen, dürften Lieferanten zunächst bei ihren Preisen bleiben.

"Seriöse Kalkulation kaum möglich"

Die hohen Ölpreise hätten auf die Kosten für Diesel durchgeschlagen und besonders auf Bitumen, ein Bindemittel für Asphalt, das Erdöl gewonnen wird, berichtet Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands HDB. Unternehmen hätten im März binnen Monatsfrist Preissteigerungen von rund einem Viertel bei Diesel und gut 36 Prozent bei Bitumen gemeldet. "Weitere Preissprünge sind vorprogrammiert." Viele Baufirmen planten, ihre Angebotspreise schon bald zu erhöhen.

Eine seriöse Kalkulation von Bauleistungen sei derzeit kaum möglich, beklagt Müller. Wegen der großen Unsicherheit um den Iran-Krieg seien Bauunternehmen gezwungen, Risikoaufschläge in ihre Angebote einzupreisen, sofern keine Preisgleitklauseln vereinbart wurden.

Der Iran-Krieg wirke wie ein Brennglas auf strukturelle Probleme, die es ohnehin gebe, erklärte Bauministerin Verena Hubertz (SPD) im ARD-"Morgenmagazin". "Die Baukosten, die hoch waren, die sind jetzt noch mal mehr unter Druck."

Erinnerungen an Ukraine-Krieg

Schon 2024 und 2025 waren die Baukosten für konventionelle Wohngebäude in laut Statistischem Bundesamt um rund drei Prozent gestiegen. Während des Ukraine-Kriegs 2022 hatte es sogar zeitweise Kostensteigerungen von mehr als 15 Prozent gegeben. Da damals nicht nur Materialien sprunghaft teurer wurden, sondern auch die Zinsen stiegen, brach der Neubau ein - mit Folgen bis heute: Die Zahl fehlender Wohnungen in Deutschland wird auf rund eine Million geschätzt.

Experten fürchten, dass der Iran-Krieg den Neubau bremst, der gerade erst an Fahrt gewonnen hatte mit wachsenden Baugenehmigungen. "Wenn die Menschen wegen gestiegener Energiepreise weniger Kaufkraft haben, bleibt auch weniger Spielraum zum Bau eines Eigenheims", sagte jüngst Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung.

Zudem nimmt der Druck auf Bauherren bei den Kreditzinsen zu. Ziehe sich der Konflikt hin, drohten Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank, sagt Dullien. "Dies führt zu höheren Bauzinsen, was Wohnungsbau weniger bezahlbar macht." Schon in den vergangenen Wochen hatten die Kreditzinsen angezogen.

"Müssen weg vom Goldstandard"

Verbandspräsident Reimann appelliert an die Politik, Bauen billiger zu machen, um den Wohnungsbau anzukurbeln. Bauen in Deutschland sei wegen strenger Vorschriften zu teuer. So seien Stellplätze für Mehrfamilienhäuser vorgeschrieben, ein Parkplatz in einer Tiefgarage koste aber rund 50.000 Euro. Ein Grund sei, dass es nur wenige Deponien für Erdhaushub gebe.

Andere Länder könnten als Vorbild dienen, meint Reimann. Schweden komme verglichen mit Deutschland mit weniger Baunormen aus und baue entsprechend billiger. "Und in Belgien und Frankreich sind Stärken von 15 bis 19 Zentimeter für Betondecken üblich, während wir in Deutschland 30 bis 40 Zentimeter verbauen." Bei einer dünneren Decke höre man spielende Kinder bei den Nachbarn vielleicht mehr. "Aber das sollte verkraftbar sein," sagt Reimann, der selbst Bauunternehmer ist. "Wir müssen wegkommen vom Goldstandard."

"Bauherren brauchen Rechtssicherheit"

Zudem müsse die Bundesregierung dringend den Gebäudetyp E umsetzen, der Bauen durch Verzicht auf teure, nicht sicherheitsrelevante Standards einfacher und billiger machen soll. Der Vorstoß geht auf die frühere Ampel-Regierung zurück. "Bauherren brauchen Rechtssicherheit", fordert Reimann. "Der Gebäudetyp E wäre ein erster Schritt und wichtiges Signal an die Baubranche."

Bauministerin Hubertz kündigte Schritte an: "Wir wollen den Gesetzesentwurf zum Sommer vorlegen", sagte sie im ARD-"Morgenmagazin". Der Gebäudetyp E müsse aber in der Praxis funktionieren. Daher habe man einen Praxisprozess vorgeschaltet mit Gesprächen mit Bauunternehmern, Architekten und Herstellern von Sicherheitsanlagen. Es sei wichtig, dass nach dem Bau-Turbo für schnellere Genehmigungen "jetzt auch noch mal ein großes Update unseres Baugesetzbuches kommt"./als/cab/DP/stk

24.04.2026 | 07:46:38 (dpa-AFX)
WDH: Holcim im ersten Quartal mit weniger Umsatz und Gewinn
24.04.2026 | 07:14:30 (dpa-AFX)
Holcim im ersten Quartal mit weniger Umsatz und Gewinn
20.04.2026 | 08:46:12 (dpa-AFX)
Heidelberg Materials übernimmt Mehrheit an türkischer Akcansa
17.04.2026 | 11:34:40 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Heidelberg Materials AG (deutsch)
15.04.2026 | 10:43:49 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Heidelberg Materials AG (deutsch)
14.04.2026 | 16:50:11 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Heidelberg Materials AG (deutsch)