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Anlage-Impulse / 02.02.2026 | 16:16:47 Werbung

AT&S: Hightech-Substrate als Schlüsselkomponente der KI-Ära und Profiteur der Intel-Renaissance!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

AT&S hat sich als Rückgrat der globalen KI-Infrastruktur positioniert und profitiert vom technologischen Wandel hin zu modularen Chiplet-Designs. Während Rechenzentren weltweit nach mehr Leistung dürsten, liefert AT&S die notwendigen Substrate, deren Flächenbedarf und Komplexität in der neuen KI-Ära exponentiell steigen. Dank einer engen strategischen Allianz mit Intel besetzt das Unternehmen eine kritische Schlüsselrolle in der Halbleiter-Lieferkette. Bis 2028 steht AT&S vor einer starken Nettogewinnsteigerung!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

High-Tech aus Österreich: Mehr als nur Leiterplatten

Wer über die Giganten der Halbleiterindustrie spricht, denkt oft zuerst an das Silicon Valley oder Taiwan. Doch ein entscheidendes Puzzlestück der modernen Elektronikwelt kommt aus Österreich. AT&S hat sich seit ihrer Gründung 1987 von einem klassischen Leiterplattenhersteller zu einem weltweit führenden Anbieter von High-End-Verbindungslösungen entwickelt. Heute rangiert AT&S weltweit auf Platz 6 der High-End-Leiterplattenhersteller und auf Platz 5 bei den sogenannten ABF-Substraten. Letztere sind die hochkomplexen Trägermaterialien, auf denen Mikrochips montiert werden. Sie bilden die Schnittstelle zwischen dem winzigen Silizium-Die (einzelne, noch ungehäuste Stück Halbleitermaterial) und der restlichen Hardware. In einer Welt, in der Elektronik immer kleiner, schneller und leistungsfähiger werden muss, ist diese Verbindungstechnologie ein limitierender Faktor für die Gesamtleistung des Systems.

 

Der KI-Turbo: Wenn Datenvolumen nach Fläche verlangt

Künstliche Intelligenz (KI) ist der derzeit stärkste Wachstumstreiber für die Halbleiterbranche.  AT&S sitzt hier in der ersten Reihe. Moderne KI-Beschleuniger für Rechenzentren können nicht mehr als „monolithische“ Einzelchips gefertigt werden - also als ein einziges, riesiges Bauteil aus einem Guss. Solche Chips wären in der Produktion zu fehleranfällig und teuer. Stattdessen setzt die Industrie auf das „Lego-Prinzip“, die sogenannten „Chiplets“. Hierbei werden verschiedene spezialisierte Funktionseinheiten wie Rechenkerne, Grafikeinheiten und Speichercontroller getrennt gefertigt und erst am Ende auf einem gemeinsamen Substrat kombiniert. Dieser Trend zur funktionalen Integration spielt AT&S direkt in die Hände. Während ein Server-IC im Jahr 2019 oft noch ein simpler Single-Chip war, benötigen die Designs für 2025 die vierfache Substratfläche und die achtfache Kapazität. AT&S liefert hierfür die notwendigen IC-Substrate, die nicht nur größer, sondern durch mehr Lagen und feinste Verbindungstechnologien deutlich komplexer sind. Besonders kritisch ist die Energieversorgung. KI-Chips haben eine enorme Leistungsdichte. Hier punktet AT&S mit spezieller „Embedding“-Technologie, die Leistungsmodule direkt in die Leiterplatte integriert, um Verluste zu minimieren. In Verbindung mit modernsten Packaging-Konzepten wie CoWoS (Chip-on-Wafer-on-Substrate) oder Intels EMIB wird AT&S zum unverzichtbaren Partner für die Realisierung von Supercomputern.

 

Renaissance durch Intel und der Blick in die Zukunft

Lange Zeit galt die starke Abhängigkeit von wenigen Großkunden als Risiko. Doch gerade die strategische Partnerschaft mit Intel könnte sich nun als der entscheidende Hebel für eine Renaissance erweisen. Intel investiert in fortschrittliche Packaging-Technologien wie EMIB, für die AT&S die entsprechenden High-End-Substrate zuliefert. Die Eröffnung neuer Kapazitäten, etwa im malaysischen Kulim oder die Erweiterungen in Leoben, zielen genau auf diesen High-End-Markt ab. Ohne die Substrate von AT&S könnte Intel seine leistungsstärksten Prozessoren für Rechenzentren und KI-Anwendungen physisch gar nicht in Computer oder Server einbauen.

 

KGV von 13 per 2028

Um im Wettbewerb Schritt zu halten, muss AT&S viel investieren. Für das laufende Jahr 2025/26 ist ein Capex von 250 Millionen Euro vorgesehen. Bei einem Umsatz von 1,7 Milliarden Euro dürfte die EBITDA-Marge bei 23 % landen. Unter dem Strich rechnet der Konsens mit einem Verlust beim EPS von 2,27 Euro. Im Jahr 2026/27 soll die Wende starten. Der Umsatz wird auf 2,1 bis 2,4 Milliarden Euro schnellen. Die EBITDA-Marge dürfte 24 bis 28 % betragen. Netto sollte AT&S rund 0,76 Euro verdienen. Ein weiteres Jahr später sind 3,06 Euro drin, wodurch das KGV auf 13,3 sinkt. AT&S ist zyklisch und hängt an hohen Investitionen. Das macht die Aktie statt für Investoren eher für Trader interessant, welche den laufenden Aufwärtstrend beim KI-Profiteur spielen wollen.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DU5Y3C, das am 28.12.2026 fällig wird (Rückzahlungstermin). Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG an der maßgeblichen Börse am 18.12.2026 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 35,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

 

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 28.12.2026 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG am 18.12.2026 auf oder über 35,00 Euro liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 02.02.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DU5Y3C (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DU5Y3C (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Discount 35 2026/12: Basiswert AT&S

DU5Y3C / //
Quelle: DZ BANK: Geld 04.02. 13:20:58, Brief 04.02. 13:20:58
DU5Y3C // Quelle: DZ BANK: Geld 04.02. 13:20:58, Brief 04.02. 13:20:58
29,31 EUR
Geld in EUR
29,36 EUR
Brief in EUR
0,34%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 49,85 EUR
Quelle : Wien , --
  • Max Rendite 19,21%
  • Max Rendite in % p.a. 21,67% p.a.
  • Discount in % 41,10%
  • Cap 35,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -29,79%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / AT&S

03.02.2026 | 07:01:09 (dpa-AFX)
EQS-News: AT&S erzielt im 3. Quartal wieder positives Konzernergebnis (deutsch)

AT&S erzielt im 3. Quartal wieder positives Konzernergebnis

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EQS-News: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG / Schlagwort(e):

Quartals-/Zwischenmitteilung

AT&S erzielt im 3. Quartal wieder positives Konzernergebnis

03.02.2026 / 07:00 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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AT&S erzielt im 3. Quartal wieder positives Konzernergebnis

* Umsatz steigt in den ersten drei Quartalen 2025/26 im Vergleich zu

2024/25 um 10 % auf 1,3 Mrd. EUR

* EBITDA von 297 Mio. EUR entspricht einer Marge von 22,6 %

* Werke in Kulim und Leoben entwickeln sich planmäßig und tragen wie

erwartet zum Umsatz bei

* Wechselkursentwicklungen beeinflussen Umsatz, Ergebnis und Eigenkapital

* Ausblicke für Geschäftsjahre 2025/26 und 2026/27 bestätigt

Leoben - "Das dritte Quartal hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir operativ

auf dem richtigen Kurs sind", sagt AT&S CEO Michael Mertin. "Zum einen zeigt

unser konsequent umgesetztes Effizienzprogramm Wirkung, zum anderen hat sich

das Marktumfeld für die Technologiebranche verbessert. Und schließlich

tragen unsere Werke in Kulim, Malaysia, sowie Leoben, Österreich, zur

Umsatzentwicklung bei, sodass wir wieder ein positives EBIT erzielen

konnten. Vor diesem Hintergrund sind wir überzeugt, unsere Jahresziele voll

zu erreichen. Die Investitionen der vergangenen Jahre beginnen zu tragen und

schaffen eine solide Basis, um aus der aktuellen Markterholung nachhaltig

Wert zu schaffen."

3. Quartal 2025/26

Im dritten Quartal 2025/26 trugen die neuen Werke in Kulim und Leoben

spürbar zum Wachstum bei und AT&S steigerte seinen Konzernumsatz im

Vergleich zum Vorjahresquartal um 18 % - währungsbereinigt um 27 %. Dank des

umfassenden Kostenoptimierungs- und Effizienzprogrammes und eines besseren

Preisumfelds erhöhte sich das EBITDA um 64 % - währungsbereinigt um 105 %.

AT&S erzielte ein positives Konzernergebnis von 24 Mio. EUR (VJ: -33 Mio. EUR),

was zu einem Ergebnis pro Aktie von 0,51 EUR (VJ: -0.95 EUR) und, gemeinsam mit

Wechselkurseffekten, zu einer Erhöhung der Eigenkapital-Quote - im Vergleich

zum Halbjahreswert vom 30. September 2025 - um 1,6 Prozentpunkte auf 20,8 %

führte.

Neun Monate 2025/26

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhte sich der Konzernumsatz in den

ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025/26 um 10 % auf 1,3 Mrd. EUR

(VJ: 1,2 Mrd. EUR). Währungsbereinigt stieg der Konzernumsatz sogar um 16 %.

Im Berichtszeitraum konnte AT&S durch eine positive Volumenentwicklung den

negativen Wechselkurseffekten erfolgreich entgegenwirken.

Das EBITDA verbesserte sich um 28 % von 232 Mio. EUR auf 297 Mio. EUR -

währungsbereinigt betrug der Anstieg 46 %. Die Ergebniserhöhung ist

vorrangig auf die gestiegenen Volumina, das umfassende Kostenoptimierungs-

und Effizienzprogramm und ein besseres Preisumfeld zurückzuführen. Die

EBITDA-Marge lag bei 22,6 % und damit deutlich über dem Vorjahresniveau von

19,4 %. Die Abschreibungen erhöhten sich aufgrund von Anlagenzugängen und

Technologie-Upgrades im Vergleich zum Vorjahr um 30 Mio. EUR auf 263 Mio. EUR

(20 % vom Umsatz).

Das EBIT stieg trotz erheblicher negativer Währungseffekte von -1 Mio. EUR auf

34 Mio. EUR. Die EBIT-Marge lag bei 2,6 % (VJ: -0,1 %). Das Finanzergebnis

reduzierte sich vor allem durch negative Wechselkurseffekte von -65 Mio. EUR

im Vorjahr auf aktuell -80 Mio. EUR. Das Konzernergebnis fiel mit -39 Mio. EUR

erheblich weniger negativ aus (VJ: -95 Mio. EUR). Dies führte beim Ergebnis

pro Aktie zu einer Verbesserung um 1,44 EUR von

-2,79 EUR auf -1,35 EUR.

Der operative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 332

Mio. EUR und lag um 361 Mio. EUR über dem Wert des Vorjahres. Wesentliche

Treiber waren die Wiederaufnahme des internationalen Factoring-Programms,

welches neu aufgestellt wurde, und eine Verbesserung bei Verbindlichkeiten

aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten. Der freie

operative Cashflow fiel mit EUR 223 Mio. deutlich positiv aus und zeigte

gegenüber der Vorjahresperiode eine Verbesserung um rund 580 Mio. EUR.

KENNZAHLEN

in Mio. EUR (sofern

nicht anders

angegeben)

Q3 Q3 Verän- Q1-Q3 Q1-Q3 Verän-

2025/2- 2024/25 derung 2025/26 2024/25 derung

6 in % in %

Umsatzerlöse 467,7 396,8 17,9 % 1.314,0 1.196,7 9,8 %

EBITDA 122,1 74,5 63,8 % 296,8 231,7 28,1 %

EBITDA-Marge (in %) 26,1 % 18,8 % - 22,6 % 19,4 % -

EBIT 33,9 (8,2) >100 % 34,0 (1,4) >100 %

EBIT-Marge (in %) 7,3 % (2,1 %) - 2,6 % (0,1 %) -

Konzernergebnis 24,2 (32,6) >100 % (39,3) (95,3) 58,8 %

ROCE (in %) n.a. n.a. - 2,2 % (1,6 %) -

Nettoinvestitionen (30,7) (161,6) 81,0 % (108,4) (327,5) 66,9 %

Cashflow aus 122,3 61,2 99,8 % 331,8 (29,4) >100 %

laufender

Geschäftstätigkeit

Ergebnis je Aktie (in 0,51 (0,95) >100 % (1,35) (2,79) 51,6 %

EUR)

Mitarbeiterstand 13.001 13.428 (3,2 13.064 13.402 (2,5

(Anzahl)1 %) %)

1 Inkl. Leihpersonal,

Durchschnitt. Zum

Stichtag 31. Dezember

2025: 13.600

Die Bilanzsumme blieb per Ende Dezember 2025 mit 4.613 Mio. EUR praktisch

unverändert im Vergleich zum Geschäftsjahresbeginn, verzeichnete dabei aber

einen deutlichen Anstieg der liquiden Mittel. Die Eigenkapitalquote

reduzierte sich aufgrund negativer Wechselkurseffekte im ,Sonstigen

Ergebnis' (OCI, other comprehensive income) sowie des negativen

Konzernergebnisses um 2,4 Prozentpunkte auf 20,8 %.

Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten erhöhte sich

auf 843 Mio. EUR (31. März 2025: 485 Mio. EUR). Die nicht genutzten Kreditlinien

beliefen sich auf 43 Mio. EUR. Das Verhältnis Nettoverschuldung zum EBITDA der

letzten zwölf Monate hat sich von 2,5 (per 31. März 2025) auf 2,0 reduziert.

Neue Vorstandsstruktur

Mit Wirkung zum 1. Februar 2026 trat CFO Gerrit Steen in das Unternehmen

ein. Gleichzeitig wurde der Vorstand auf drei Mitglieder reduziert - Michael

Mertin, CEO und Vorstandsvorsitzender, Peter Griehsnig, CTO, und Gerrit

Steen, CFO.

Kostenoptimierungs- und Effizienzprogramm

Im Geschäftsjahr 2025/26 werden die Maßnahmen zur Kostensenkung weiter

verstärkt. Sämtliche Investitionen werden genau geprüft. Nach einer

Reduktion der Kostenbasis um 120 Mio. EUR im Vorjahr wird diese nun nachhaltig

um mindestens weitere 160 Mio. EUR und damit mehr als die ursprünglich

geplanten 130 Mio. EUR gesenkt. Ziel ist es, die Auswirkungen des teils

weiterhin herausfordernden Marktumfelds sowie die Anlaufkosten der

zusätzlichen Produktionslinien in Kulim auszugleichen.

Erwartetes Marktumfeld

Die geopolitischen Unsicherheiten führten dazu, dass manche Unternehmen

Lagerbestände aufgebaut oder frühzeitig Bestellungen getätigt haben.

Insgesamt hatten diese Effekte keinen Einfluss auf die allgemeine Marktlage,

welche sich gegenüber dem letzten Quartal verbessert hat.

Treiber bleiben im Bereich Rechenzentren und Server: Hier herrscht weiter

stabile Nachfrage. Besonders gefragt sind hochwertige Produkte, die für

Künstliche Intelligenz entwickelt worden sind. Hier setzt sich auch der

Trend zu hochwertigen IC-Substraten fort, von dem AT&S weiterhin profitieren

wird.

Trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen hat sich die Nachfrage in

den meisten anderen Märkten positiv entwickelt. Notebooks zeigen ein

positives Bild, das zum Teil auf Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz

und Erneuerungszyklen, aber auch auf eine verschobene Saisonalität aus Angst

vor möglichen Zöllen zurückzuführen ist. Gleichsam zeigt sich der

Smartphonemarkt stark.

In den Bereichen Industrial und Automotive wird für 2025 weiterhin nur ein

leichtes Wachstum erwartet. Ein Grund dafür sind Lagerbestände, die noch

nicht vollständig abgebaut wurden. Besonders herausfordernd ist die Lage bei

der E-Mobilität: Hier schwächt die aktuell geringe Nachfrage das

Marktumfeld. Außerdem sorgen Zölle sowie politische und gesetzliche Hürden

in den USA und der EU für weitere Belastungen.

Ausblick 2025/26

AT&S geht davon aus, im Geschäftsjahr 2025/26 einen Jahresumsatz von rund

1,7 Mrd. EUR zu erzielen (2024/25: 1.590 Mio. EUR), was einem operativen

Wachstum - bereinigt um Währungseffekte und das verkaufte Werk in Ansan -

gegenüber dem Vorjahr von rund 20 % entspricht. Die erwartete EBITDA-Marge

wird mit etwa 23 % die Anlaufkosten der weiteren Linien in Kulim noch

widerspiegeln (2024/25 inkl. Erlös aus dem Verkauf des Werkes in Ansan,

Korea: 38,1 %; bereinigt um den Erlös: 17,7 %). Das Management plant ein

Investitionsvolumen von rund 200 Mio. EUR (2024/25: 415 Mio. EUR). Der

überwiegende Teil dieser Investitionen wird in den Ausbau der

IC-Substrat-Produktion im neuen Werk in Kulim fließen. AT&S erwartet, dass

das EBIT sowie der Operative Free-Cashflow positiv sein werden.

Ausblick 2026/27

AT&S rechnet mit einer anhaltend starken und wachsenden Nachfrage nach

Produkten mit hoher Wertschöpfung, vor allem für generative Künstliche

Intelligenz. Aber auch die etablierten Märkte wie Server für Unternehmen,

PCs & Notebooks haben sich erholt. AT&S hat zudem entschieden, künftig auch

den Defense-Sektor stärker zu bedienen. Zudem wird das Unternehmen künftig

noch intensiver mit seinen Kunden zusammenarbeiten, damit

Produktionssteigerungen zuverlässig umgesetzt werden können. Gleichzeitig

trägt diese enge Zusammenarbeit dazu bei, dass neue Produkte strukturiert

eingeführt und gemeinsame Entwicklungsaktivitäten langfristig gestärkt

werden. Vor diesem positiven Markthintergrund geht AT&S aktuell davon aus,

dass im Geschäftsjahr 2026/27 ein Umsatz von rund 2,1 bis 2,4 Mrd. EUR und

eine EBITDA-Marge von 24 bis 28 % erzielt wird.

AT&S erwirtschaftet mehr als dreiviertel seines Umsatzes mit

US-amerikanischen Unternehmen und generiert den Großteil seiner Umsätze in

US-Dollar. Die Produktionskosten fallen zu einem Großteil in asiatischen

Währungen an, während die Berichterstattung in Euro erfolgt. Seit der

Veröffentlichung der Prognose 2026/27 im Dezember 2024 ist der US-Dollarkurs

gegenüber dem Euro von 1,07 US-Dollar pro Euro auf ca. 1,17 US-Dollar pro

Euro gefallen, was einem Rückgang von ca. 10 % entspricht. Dies führte dazu,

dass sich die Umsatzerwartungen des Managements vom oberen Ende der

Umsatzerwartung an das untere Ende verschoben haben. Weitere Änderungen der

Wechselkurse - positive wie negative - hätten entsprechend Einfluss auf den

prognostizierten Umsatz.

Neben diesen allgemeinen Marktdynamiken könnte ein Rohstoff-Engpass eine

Herausforderung darstellen. Fiberglasmatten - insbesondere E-Glas und das

technisch anspruchsvollere T-Glas - sind essenzielle Komponenten im Aufbau

von Leiterplatten und IC-Substraten. Für großformatige und komplexe

IC-Substrate ist T-Glas unverzichtbar. Bereits im vergangenen Jahr gab es im

Markt Hinweise auf mögliche Engpässe in der Lieferkette, insbesondere

aufgrund der Abhängigkeit von einem zentralen Zulieferer. AT&S hat

frühzeitig reagiert und gemeinsam mit seinen Kunden zusätzliche Lieferanten

qualifiziert, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Einige dieser neuen

Partner befinden sich im Aufbau ihrer Produktionskapazitäten und können

derzeit noch nicht die vollständigen benötigten Mengen liefern. Daher

besteht ein gewisses Risiko, dass AT&S, wie auch Mitbewerber, in der zweiten

Hälfte des Geschäftsjahres 2026/27 nicht alle der zuletzt nach oben

korrigierten Kundenbedarfe vollständig decken kann. Ein solcher Engpass

würde zwar das Produktionsvolumen begrenzen, könnte jedoch positiv auf die

Preise für IC-Substrate wirken.

In der Prognose ist eine mögliche Eskalation im aktuell schwelenden

Handelsstreit, ein signifikanter Fiberglasmatten-Engpass sowie eine weitere

Abwertung des US-Dollars nicht enthalten. Das Management beobachtet die

geopolitische Lage mit höchster Aufmerksamkeit, um jederzeit auf

Entwicklungen reagieren und strategische Anpassungen vornehmen zu können.

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft - Advanced

Technologies & Solutions

AT&S ist ein global führender Anbieter von hochwertigen IC-Substraten und

Leiterplatten. Das Unternehmen entwickelt und produziert innovative

Verbindungstechnologien für digitale Schlüsselindustrien: mobile Endgeräte,

Automotive & Aerospace, Industrial, Medical sowie High-Performance Computing

für KI-Anwendungen. Mit Produktionsstandorten in Österreich (Leoben,

Fehring), China (Shanghai, Chongqing), Malaysia (Kulim) und Indien

(Nanjangud) sowie einem europäischen Kompetenzzentrum für R&D und

IC-Substrat-Produktion in Leoben gestaltet AT&S den digitalen Wandel aktiv

mit - durch zukunftsweisende Investitionen in Forschung und Entwicklung

sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das Unternehmen

beschäftigt derzeit etwa 13.000 Mitarbeiter:innen. Weitere Infos auch unter

www.ats.net

Medien-Download:

Im AT&S Media Portal https://ats.canto.de/v/press finden Sie stets

aktualisiertes Bildmaterial zu AT&S.

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03.02.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch EQS Group

Originalinhalt anzeigen:

https://eqs-news.com/?origin_id=a1f0002a-00c3-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG

Fabriksgasse 13

8700 Leoben

Österreich

Telefon: +43 (1) 3842200-0

E-Mail: ir@ats.net

Internet: www.ats.net

ISIN: AT0000969985, AT0000A09S02

WKN: 922230

Indizes: ATX

Börsen: Freiverkehr in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg,

Hannover, München, Stuttgart, Tradegate BSX; Wiener

Börse (Amtlicher Handel)

EQS News ID: 2270092

Ende der Mitteilung EQS News-Service

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2270092 03.02.2026 CET/CEST

°

27.01.2026 | 15:28:38 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG (deutsch)
22.12.2025 | 08:45:49 (dpa-AFX)
EQS-News: AT&S beruft Gerrit Steen als neuen CFO und verschlankt den Vorstand (deutsch)
12.12.2025 | 13:01:57 (dpa-AFX)
EQS-DD: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG (deutsch)
09.12.2025 | 09:19:00 (dpa-AFX)
EQS-DD: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG (deutsch)
25.11.2025 | 09:11:37 (dpa-AFX)
EQS-DD: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG (deutsch)
07.11.2025 | 11:17:15 (dpa-AFX)
EQS-DD: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG (deutsch)

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