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Anlage-Impulse / Archiv: 08.09.2026 | 10:10:10 Werbung

Friedrich Vorwerk Group SE: Rekordgewinne durch den rasanten Ausbau der deutschen Stromnetze

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Nach einem außerordentlich starken ersten Halbjahr hob der Vorstand von der Friedrich Vorwerk Group SE Mitte August die EBITDA-Ziele für das Gesamtjahr 2026 auf 180 bis 200 Millionen Euro an. Die Umsatzerwartung blieb dabei stabil. Der Konzern sitzt aktuell auf einem Auftragsbestand von über einer Milliarde Euro.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Das Fundament der Energiewende

Wenn in Deutschland über die Energiewende gesprochen wird, richtet sich der Blick meist auf Windräder und Solarparks. Doch die eigentliche Flaschenhals-Problematik liegt in der Infrastruktur: Der grüne Strom muss vom windreichen Norden in den industriellen Süden transportiert werden, während das Gasnetz zunehmend für den Transport von Wasserstoff vorbereitet werden muss. Genau an dieser neuralgischen Schnittstelle operiert die Friedrich Vorwerk Group SE, ein hochspezialisierter Lösungsanbieter für die Energieinfrastruktur.

 

Komplettlösungen für komplexe Netze

Friedrich Vorwerk agiert als Generalunternehmer und Technologiepartner, der die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt – von der ersten Planung (Engineering) über den Rohrleitungs- und Spezialtiefbau bis hin zur Konstruktion komplexer Anlagen und deren Instandhaltung. Das Geschäft unterteilt sich in die Kernbereiche Stromnetze, Erdgas und zunehmend "Clean Hydrogen" (Grüner Wasserstoff). Das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens liegt in der Kombination aus tiefgreifender Ingenieurskunst und dem eigenen Fuhrpark an hochspezialisiertem Heavy-Duty-Equipment. Dies schützt das Unternehmen vor asiatischer oder rein preisgetriebener Konkurrenz, da die Hürden (Regulatorik, Umweltauflagen, technische Zertifizierungen) in Europa enorm hoch sind.

 

Produkte und Leuchtturmprojekte im Fokus

Zu den wesentlichen Produkten und Dienstleistungen gehören hochkomplexe Anlagenbau-Projekte wie Gas-Druckregelanlagen, Verdichterstationen und Elektrolyse-Infrastrukturen. Ein elementarer Wachstumstreiber für Vorwerk ist der aktuelle Bau der großen Gleichstromtrassen (wie SuedLink oder A-Nord). Hierbei verlegt das Unternehmen dicke Erdkabel kilometerweit unterirdisch. Dies erfordert Horizontalbohrtechniken, bei denen Böden und Grundwasser streng geschützt werden müssen. Gleichzeitig rüstet das Unternehmen das bestehende Erdgasnetz auf ("H2-Readiness"), damit es in wenigen Jahren Wasserstoff transportieren kann. Vorwerk liefert somit die physische "Hardware" für den Transport und die Transformation der neuen Energieträger.

 

Die jüngsten Entwicklungen im Sommer

Der Markt für Energieinfrastruktur ist derzeit durch ein Überangebot an Aufträgen bei gleichzeitig knappen Kapazitäten auf Anbieterseite gekennzeichnet. Dass Friedrich Vorwerk aus dieser Konstellation eine beträchtliche Preismacht zieht, bewies der Mitte August 2026 veröffentlichte Halbjahresfinanzbericht. Während der Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 198 Millionen Euro wuchs, sprang die Profitabilität überproportional an: Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) kletterte im Halbjahr um 80 Prozent auf 76,9 Millionen Euro. Dieser Margensprung ist auf eine hohe Auslastung, Effizienzgewinne in der Projektabwicklung sowie den Abschluss von margenstarken Neuverträgen zurückzuführen. 

 

Das Management zog folgerichtig bereits am 22. Juli die Prognose für das operative Ergebnis (EBITDA) für das Gesamtjahr auf 180 bis 200 Millionen Euro deutlich nach oben, beließ aber das Umsatzziel bei 730 bis 780 Millionen Euro. Dies verdeutlicht, dass das Unternehmen aktuell Qualität vor schiere Quantität stellt. Bemerkenswert ist zudem die Qualität der Erträge: Der Nettofinanzmittelbestand erhöhte sich innerhalb eines Jahres drastisch von 83,5 auf 212 Millionen Euro. Das Unternehmen hat eine sehr hohe "Cash Conversion", wandelt Buchgewinne also äußerst effizient in liquide Mittel um. 

 

Fazit: Visibilität bis in die nächste Dekade

Mit einem Auftragseingang von über 321 Millionen Euro allein in den ersten sechs Monaten 2026 und einem Gesamt-Auftragsbestand im Milliardenbereich bietet Friedrich Vorwerk eine im Bausektor seltene Planbarkeit. Solange der gesetzlich verankerte Netzausbau in Europa nicht politisch gestoppt wird, profitiert das Unternehmen von einem strukturellen Rückenwind. Der Konzern hat sich vom reinen Leitungsbauer zu einem essenziellen Infrastruktur-Rückgrat für Europas Energieunabhängigkeit transformiert.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Friedrich Vorwerk Group SE

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Friedrich Vorwerk Group SE zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DN4UAR, das am 24.09.2027 fällig wird (Rückzahlungstermin). Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Friedrich Vorwerk Group SE an der maßgeblichen Börse am 17.09.2027 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 60,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

 

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 24.09.2027 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Friedrich Vorwerk Group SE am 17.09.2027 auf oder über 60,00 Euro liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 08.09.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK AG

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DN4UAR (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DN4UAR (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

 

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Discount 60 2027/09: Basiswert Friedrich Vorwerk Group

DN4UAR / //
Quelle: DZ BANK: Geld 06.11., Brief 06.11.
DN4UAR // Quelle: DZ BANK: Geld 06.11., Brief 06.11.
51,78 EUR
Geld in EUR
52,08 EUR
Brief in EUR
-0,94%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 67,05 EUR
Quelle : Xetra , 06.11.
  • Max Rendite 15,21%
  • Max Rendite in % p.a. 17,46% p.a.
  • Discount in % 22,33%
  • Cap 60,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -10,51%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Friedrich Vorwerk Group SE

21.10.2026 | 13:30:58 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Friedrich Vorwerk nach Prognoseerhöhung stark - MBB zieht mit

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Eine weitere Erhöhung der Jahresziele hat am Mittwoch die Aktien von Friedrich Vorwerk <DE000A255F11> und seines Großaktionär MBB <DE000A0ETBQ4> angetrieben. Die Papiere des Pipeline- und Anlagenbauers für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen sprangen bis zum Mittag um gut 11 Prozent auf das höchste Niveau seit Anfang September. Auch die einfache 200-Tage-Linie ließen sie hinter sich. Letzteres gilt auch für die Papiere der Beteiligungsgesellschaft MBB, die gut 7 Prozent gewannen.

Friedrich Vorwerk habe die starken Quartalsergebnisse erzielt, die er erwartet habe, erklärte Analyst Nikolas Demeter vom Bankhaus Metzler. Wie deutlich das operative Ergebnis aber gestiegen sei, habe auch ihn überrascht. Das neue Jahresziel für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) liege über seiner bereits optimistischeren Prognose. Je nach Wetter sieht er sogar noch Luft nach oben angesichts dessen, was nach drei Quartalen bereits in den Büchern stehe.

Auch Leon Mühlenbruch von MWB Research lobte die starken Vorabzahlen für das dritte Quartal - vor allem das Ebitda. Er sprach von einem vorteilhaften Projektmix, der gut umgesetzt worden sei. Er goss allerdings auch etwas Wasser in den Wein. Denn der Auftragsbestand sei gefallen und der Auftragseingang nehme weiter ab. Mit fast 130 Millionen Euro liege er mehr als ein Drittel unter dem Niveau vor einem Jahr, so Mühlenbruch. Er habe auch Zweifel, ob Profitabilität und Wachstum so hoch zu halten sind. Daher bleibt er trotz gestiegenem Kursziel auf "Hold".

Metzler-Experte Demeter signalisiert mit seinem Ziel von 120 Euro derweil noch über 60 Prozent Spielraum nach oben. Er liegt sogar über dem inzwischen ein Jahr alten Rekord von gut 109 Euro. Er bleibt daher seiner Kaufempfehlung treu./ag/mis/stk

21.10.2026 | 11:38:28 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Friedrich Vorwerk und Großaktionär MBB heben erneut Jahresziele
21.10.2026 | 09:53:03 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Friedrich Vorwerk steigen an 200-Tage-Linie - Prognoseerhöhung
21.10.2026 | 09:03:56 (dpa-AFX)
Beteiligungsgesellschaft MBB hebt erneut Prognose - Friedrich Vorwerk beflügelt
21.10.2026 | 07:34:32 (dpa-AFX)
Weniger Kosten: Friedrich Vorwerk wird nochmals optimistischer für das Jahr
21.10.2026 | 07:00:51 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: FRIEDRICH VORWERK steigert EBITDA um 58 % auf 80,9 Mio. EUR im dritten Quartal und erhöht die Prognose 2026 auf 760-790 Mio. EUR Umsatz und 220-230 Mio. EUR EBITDA (deutsch)
18.08.2026 | 07:07:39 (dpa-AFX)
EQS-DD: Friedrich Vorwerk Group SE (deutsch)

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