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Drägerwerk: Margenpotenzial durch klinische Prozessautomatisierung und smarte Arbeitsschutzsysteme

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Der Fokus von Drägerwerk liegt auf vernetzter Medizintechnik und industriellen Arbeitsschutz. Damit adressiert der Konzern den globalen demografischen Wandel und Fachkräftemangel. Aktuelle Produktvorstellungen umfassen ortsunabhängige Software für Anästhesieambulanzen sowie leichtere Atemschutzsysteme ohne Vorsorgepflicht. Stiftungen wie der aktuelle Heinrich-Dräger-Preis stärken die Bindung an die klinische Forschung und medizinische Fachgesellschaften.

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Fokus auf Medizintechnik und industrielle Sicherheit als Ertragsbasis

Das Geschäftsmodell der Drägerwerk AG & Co. KGaA Vz. basiert auf zwei Hauptbereichen: der Medizintechnik und der Sicherheitstechnik. Aus der Unternehmensperspektive liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Apparaturen für die Intensiv- und Notfallmedizin sowie für den Arbeitsschutz in der Industrie und bei Rettungsdiensten. Hierzu zählen Beatmungs- und Anästhesiegeräte, Patientenmonitoring sowie Gaswarn- und Atemschutzsysteme. Der Konzern generiert seine Umsätze durch eine ausgeprägte Spezialisierung auf regulatorisch anspruchsvolle Anwendungsgebiete. Dies sichert eine solide Positionierung in Nischenmärkten und ermöglicht planbare Einnahmen aus Service- und Wartungsverträgen.

 

Strategische Ausrichtung auf vernetzte Systeme und demografischen Wandel

Drägerwerk adressiert globale Wachstumstrends, die sich primär aus dem demografischen Wandel und der Digitalisierung ableiten. Aus Sicht des Konzerns steht die Vernetzung von Systemen im Krankenhausumfeld im Vordergrund. Krankenhäuser streben eine Automatisierung von Prozessen an, um dem anhaltenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Entsprechend investiert das Unternehmen in telemetrische Überwachung und die Integration von Software für eine ortsunabhängige Auswertung von Vitaldaten. Gleichzeitig treiben regulatorische Anforderungen im industriellen Arbeitsschutz die Nachfrage in der Safety Division an. Das Management zielt auf eine kontinuierliche Steigerung der Nachfrage ab, was sich in der operativen Entwicklung im Jahr 2026 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 7,7 % im ersten Halbjahr äußerte.

 

Neuheiten im Bereich Patientenmonitoring und klinische Prozesse

Die Pressemitteilungen des Unternehmens im September unterstreichen die Ausrichtung auf Prozessoptimierung und Patientensicherheit. So kündigte Drägerwerk im September eine neue digitale Lösung für die präoperative Patienteneinschätzung an. Die Anwendung "Caia" unterstützt die Arbeitsabläufe in der Anästhesieambulanz und lässt sich für eine ortsunabhängige Patientenaufklärung kombinieren. Ebenfalls im Fokus des Unternehmens steht die neonatale Versorgung, welche im selben Monat durch das 75-jährige Jubiläum der eigenen Inkubatoren thematisiert wurde. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Strategie, Hardware zunehmend mit begleitenden Softwarelösungen zu kombinieren, um den administrativen Aufwand für das medizinische Personal zu reduzieren.

 

Förderung der Wissenschaft und Weiterentwicklung im Arbeitsschutz

Neben der Produktentwicklung engagiert sich der Konzern in der medizinischen Forschung. Mitte September 2026 wurde auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) der von Drägerwerk gestiftete Heinrich-Dräger-Preis verliehen. Die Auszeichnung ging an Forschungen zur Prävention von postoperativer akuter Nierenschädigung. Prof. Dr. Gernot Marx, Präsident der DGAI, kommentierte in diesem Rahmen: "Fortschritt in der Medizin beginnt mit guten Ideen. Mit ihren Preisen und Stipendien macht die DGAI herausragende wissenschaftliche Leistungen sichtbar und fördert eine Forschungskultur, die neue Perspektiven für die Versorgung von Patientinnen und Patienten eröffnet". Im Segment Sicherheitstechnik verzeichnete der Konzern zudem technische Erleichterungen: Neue Gebläsefiltergeräte (AMR 14.2) können künftig aufgrund ihres geringen Gewichts ohne arbeitsmedizinische Vorsorge genutzt werden. Dies mindert die Hürden für Endanwender im industriellen Umfeld spürbar.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Drägerwerk AG & CO. KGAA Vz.

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Drägerwerk AG & CO. KGAA Vz. zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DN3YDE, das am 24.12.2027 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie Drägerwerk AG & CO. KGAA Vz. notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird bei 110,00 Euro begrenzt.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Drägerwerk AG & CO. KGAA Vz. an der maßgeblichen Börse am 17.12.2027 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 110,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Anleger eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Die DZ BANK liefert keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Anleger die Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Anleger erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags unter dem Kaufpreis des Zertifikats liegt.

 

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 24.12.2027 haben und davon ausgehen, dass die Drägerwerk AG & CO. KGAA Vz. am 17.12.2027 auf oder über 110,00 Euro liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 30.09.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK AG

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DN3YDE (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DN3YDE (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Discount 110 2027/12: Basiswert Draegerwerk AG & CO. KGAA

DN3YDE / //
Quelle: DZ BANK: Geld 02.10. 13:03:00, Brief 02.10. 13:03:00
DN3YDE // Quelle: DZ BANK: Geld 02.10. 13:03:00, Brief 02.10. 13:03:00
96,04 EUR
Geld in EUR
96,23 EUR
Brief in EUR
-0,21%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 118,60 EUR
Quelle : Xetra , 12:49:38
  • Max Rendite 14,31%
  • Max Rendite in % p.a. 11,51% p.a.
  • Discount in % 18,86%
  • Cap 110,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -7,25%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Draegerwerk AG & CO. KGAA Vz.

08.08.2026 | 10:58:59 (dpa-AFX)
Dräger hofft beim PFAS-Verbot auf die Bundesregierung

LÜBECK (dpa-AFX) - In der Debatte um ein weitreichendes PFAS-Verbot auf EU-Ebene wartet Drägerwerk <DE0005550636>-Chef Stefan Dräger auf ein Einschreiten der Bundesregierung. "Die Bundesregierung könnte noch immer eingreifen und sagen, wir haben jetzt eine politische Bewertung auch der gesellschaftlichen Auswirkungen vorgenommen und wir wollen den Vorschlag ändern." Er warte auf eine Initiative der Regierung, den deutschen Industriestandort zu retten.

PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Es handelt sich um eine Gruppe industriell hergestellter Chemikalien, die wasser-, fett- und schmutzabweisend sind. Mehr als 10.000 verschiedene Verbindungen sind bekannt. Die Stoffe bauen sich in der Umwelt und im Körper nicht oder kaum ab und werden deshalb auch Ewigkeitschemikalien genannt. Es gibt Hinweise, dass bestimmte PFAS gesundheitsschädlich sind.

"Die diskutierte PFAS-Regelung ist existenzbedrohend, nicht nur für Dräger", sagte der Vorstandsvorsitzende des Konzerns. Er spricht sich dafür aus, dass die Industrie besonders nützliche Stoffe weiter verwenden darf - sofern diese ungiftig und nicht wasserlöslich sind. Als Voraussetzung müssten Produktion, Gebrauch und Entsorgung kontrolliert werden. PFAS seien zwar sehr beständig und gehörten nicht in die Umwelt, aber nicht alle seien gefährlich.

Den Begriff Ewigkeitschemikalien lehnt Dräger nach eigener Aussage ab. Umweltaktivisten nutzten die Formulierung, um Unmut zu säen.

Bewertung soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden

PFAS sind bereits teils international, auf EU-Ebene und national reguliert. In der EU läuft seit 2023 ein weitreichendes Beschränkungsverfahren, das Behörden aus fünf europäischen Ländern - darunter Deutschland - angestrengt haben. Es werden mehrere Varianten diskutiert. Inzwischen gilt die Option eines Totalverbots als voraussichtlich nicht umsetzbar. Das Bewertungsverfahren soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Dräger kritisierte, der Vorstoß auch aus Deutschland beruhe nicht auf einem Beschluss des Bundestags. Es fehle deshalb an Legitimation.

Dräger (63) leitet in fünfter Generation das 1889 in Lübeck gegründete Familienunternehmen. Vergangenes Jahr beschäftigte der börsennotierte Konzern mehr als 16.000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von annähernd 3,5 Milliarden Euro. Die Stammaktien hält mehrheitlich die Familie Dräger./lkm/DP/mis

05.08.2026 | 05:28:42 (dpa-AFX)
Dräger warnt: 'Die Chemieindustrie stirbt leise'
30.07.2026 | 17:19:48 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Drägerwerk nach detaillierten Zahlen kurz vor Corona-Hoch
21.07.2026 | 17:22:42 (dpa-AFX)
Drägerwerk erhöht Ergebnis-Prognose erneut - weitere Zollrückerstattungen
14.07.2026 | 16:51:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Drägerwerk wird optimistischer für 2026 - Aktie gibt dennoch nach
14.07.2026 | 10:06:25 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Drägerwerk wird etwas optimistischer für 2026 - Aktie legt zu
13.07.2026 | 20:32:28 (dpa-AFX)
Drägerwerk nach Quartalszahlen etwas optimistischer für 2026 - Aktie legt zu

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