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Anlage-Spezial Europäische Aktien / 05.02.2026 | 12:13:23 Werbung

DWS Group: Rekordgewinn und Krypto-ETCs treiben das Wachstum

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Die DWS Group meldet für 2025 nicht nur Finanzrekorde, sondern startet eine massive Produktoffensive: Mit Bitcoin-Zugängen und Infrastruktur-Investments für Privatanleger wandelt sich der Vermögensverwalter zum digitalen Vorreiter der Branche.

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

DWS öffnet Infrastrukturfonds für Privatanleger

Die DWS Group liefert für das Geschäftsjahr 2025 mehr als nur einen Rekordgewinn vor Steuern von 1,32 Mrd. Euro. Es sind vor allem Produktinnovationen wie die neu aufgelegten Xtrackers US-Factor-ETFs oder der Ausbau der Digital-Assets-Sparte mit Bitcoin-ETCs, die die Equity-Story des Frankfurter Asset Managers derzeit neu schrieben. Während die vorgeschlagene Dividendenanhebung auf 3,00 Euro die finanzielle Stärke untermauert, illustriert die Öffnung exklusiver Infrastrukturfonds für Privatanleger, wie der Konzern sein Geschäftsmodell modernisiert. Mit diesen Vehikeln demokratisiert die DWS Anlagestrategien, die bisher institutionellen Investoren vorbehalten waren.

 

KI-Einsatz senkt Kosten und finanziert die neue Direktvertriebsplattform

Der strategische Umbau unter CEO Stefan Hoops liefert das fundamentale Rüstzeug für diesen Erfolg. Das Mantra „Reduce. Value. Growth“ spiegelt sich direkt in der operativen Marge wider. Statt pauschaler Sparmaßnahmen setzte das Management auf eine technologische Generalüberholung: Die Migration hunderter Legacy-Anwendungen in die Cloud und der Einsatz generativer KI zur Automatisierung von Routineprozessen im Back-Office reduzierte die Fixkostenbasis nachhaltig. Die so freigesetzten Ressourcen flossen nicht in die Rücklage, sondern direkt in die Offensive, so etwa in den Ausbau der digitalen Direktvertriebsplattform ‚DWS Direct‘ und neue API-Schnittstellen zur nahtlosen Anbindung von Neo-Brokern. Stefan Hoops kommentiert die Entwicklung selbstbewusst: „2025 hat die DWS ein sehr hohes Ertragswachstum von 14 % erzielt und dabei den Aufwand durch diszipliniertes Kostenmanagement stabil gehalten. Dank der klaren Dynamik in allen Geschäftsbereichen sind wir überzeugt, unsere Ambitionen bis 2028 weiter steigern zu können.“

 

Smart-Beta-ETFs und Bitcoin-ETCs bieten Anlegern moderne Wege zur Diversifizierung

Im Produktbereich zündete die DWS im vergangenen Jahr vor allem im ETF- und Alternatives-Segment die nächste Stufe. Mit den Smart-Beta-Strategien der nächsten Generation erweiterte die Xtrackers-Sparte ihr Angebot um ETFs auf den S&P 500, die gezielt Faktoren wie „Qualität“ oder „Value“ isolieren und so präzisere Portfolio-Steuerungen ermöglichen. Parallel dazu adressierte die DWS das wachsende Interesse an digitalen Assets mit physisch hinterlegten Krypto-ETCs, die Anlegern einen regulierten Zugang zu Bitcoin und Ethereum bieten. Ein weiteres Highlight bildet das Segment der „Alternative Investments“: Hier wurden neue Vehikel lanciert, die privates Kapital direkt in europäische Infrastrukturprojekte und die Energiewende lenken. „Für Anleger bedeuten diese Strategien neue Möglichkeiten der Diversifizierung abseits der klassischen Aktienmärkte“, erklärt Simon Klein, Global Head of Xtrackers Sales.

 

Ein Rekordvermögen von 1,09 Bio. Euro und sinkende Kosten bestätigen den operativen Aufwärtstrend

Der Blick in die Bücher bestätigt, dass diese Neuausrichtung vom Markt honoriert wird: Die DWS Group verzeichnete zum Jahresende 2025 ein verwaltetes Vermögen auf dem Rekordniveau von 1,09 Bio. Euro – ein Anstieg von 73 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahr. Maßgeblich getrieben wurde dieses Wachstum durch starke Nettomittelzuflüsse, die sich im Gesamtjahr auf beeindruckende 51,0 Mrd. Euro beliefen.

 

Die Skalierung von Krypto- und Infrastruktur-Produkten wird zum entscheidenden Treiber für künftige Kursgewinne

Die Bilanz 2025 markiert für die DWS damit den Startschuss in eine neue Ära der Produktinnovation. Während die operative Effizienz das Fundament bildet, liegt die eigentliche Wachstumsfantasie nun in der Skalierung der weiterentwickelten Xtrackers-Strategien und der breiten Etablierung von Krypto-ETCs in institutionellen Portfolios. Gelingt es der DWS, mit ihren demokratisierten Infrastruktur-Fonds auch den Massenmarkt nachhaltig zu erschließen, verwandelt sich der Vermögensverwalter von einem reinen Zins-Profiteur zu einem technologisch versierten Manager für reale und digitale Assets. Diese Transformation und die Fähigkeit, über intelligente Faktor-Modelle und Digital Assets neue Ertragsquellen zu erschließen, dürften die künftige Kursentwicklung maßgeblich beeinflussen.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein auf DWS Group GmbH & Co. KGaA

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des DWS Group GmbH & Co. KGaA ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf DWS Group GmbH & Co. KGaA (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DY7GGY). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert DWS Group GmbH & Co. KGaA, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens DWS Group GmbH & Co. KGaA zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 05.02.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DY7GGY (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DY7GGY (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Endlos Turbo Long 40,9567 open end: Basiswert DWS Group GmbH & Co. KGaA

DY7GGY / //
Quelle: DZ BANK: Geld 06.02. 14:02:50, Brief 06.02. 14:02:50
DY7GGY // Quelle: DZ BANK: Geld 06.02. 14:02:50, Brief 06.02. 14:02:50
1,89 EUR
Geld in EUR
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Basiswertkurs: 59,75 EUR
Quelle : Xetra , --
  • Basispreis
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  • Knock-Out-Barriere
    40,9567 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 31,45%
  • Hebel 3,15x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / DWS Group GmbH & Co. KGaA

29.01.2026 | 17:00:50 (dpa-AFX)
ROUNDUP 5: Deutsche Bank verspricht Aufklärung nach Razzia - Rekordgewinn

(neu: Kurs aktualisiert)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank <DE0005140008> will sich ihre Rekordbilanz 2025 nicht von Ermittlungen wegen Geldwäscheverdachts verderben lassen. "Wir wissen, wo wir hin wollen, und von diesem Weg werden wir uns nicht abbringen lassen", betonte Konzernchef Christian Sewing in einem Schreiben an die Belegschaft. Der Manager sieht Deutschlands größtes Geldhaus "auf dem Weg zu unserem langfristigen Ziel, der europäische Champion zu werden".

Mit gut 9,7 Milliarden Euro vor Steuern erzielte der Frankfurter Dax-Konzern <DE0008469008> im vergangenen Jahr das höchste Vorsteuerergebnis seiner Geschichte und zugleich mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Unter dem Strich standen 6,1 Milliarden Euro Überschuss. Höher war der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn nur im Rekordjahr 2007.

Razzia und Ermittlungen

Getrübt wird der Geschäftserfolg von erneuten Ermittlungen gegen nicht näher benannte Verantwortliche und Mitarbeiter des größten deutschen Geldhauses wegen des Verdachts der Geldwäsche, die am Vortag bekannt wurden: Ermittler durchsuchten die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurter sowie Geschäftsräume in Berlin. Nach Angaben der federführenden Frankfurter Staatsanwaltschaft geht es um frühere Geschäftsbeziehungen zu ausländischen Gesellschaften, die ihrerseits im Verdacht stehen, Geldwäsche betrieben zu haben.

Sewing verspricht Aufklärung

"Nach den Informationen, die uns vorliegen, geht es um Transaktionen aus den Jahren 2013 bis 2018. Ausgangspunkt ist eine vorgeblich zu spät abgegebene Geldwäscheverdachtsanzeige", sagte Sewing. "Und auf dieser Basis prüft die Staatsanwaltschaft, ob es Anhaltspunkte für mögliche Geldwäsche gibt."

Sewing versicherte: "Selbstverständlich arbeiten wir vollumfänglich mit den Behörden zusammen." Eingehender wollte sich der Manager auch auf mehrfache Nachfrage nicht zu dem Thema äußern: "Die Untersuchungen laufen jetzt, damit setzen wir uns auseinander. Wir kooperieren, mehr gibt es nicht dazu zu sagen."

Immer wieder Ärger wegen Geldwäscheverdachts

Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, geht es um Geschäfte im verschachtelten Firmenkonglomerat des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. Dieser steht seit 2022 auf der Sanktionsliste der EU und ließ über einen Anwalt mitteilen, ihm seien keine Ermittlungen deutscher Behörden in dieser Angelegenheit bekannt.

Vorwürfe, beim Thema Geldwäsche nicht genau genug hinzuschauen und Verdachtsanzeigen zu spät abgegeben zu haben, haben der Deutschen Bank schon mehrfach Ärger mit Justiz und Aufsicht eingebrockt. Das Institut bekam Bußgelder aufgebrummt, die Finanzaufsicht Bafin ließ über Jahre bis Ende 2024 einen Sonderaufpasser überwachen, welche Fortschritte die Bank bei Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung macht.

Sewing betonte, die Bank habe in den vergangenen zehn Jahren "enorm" in ihre Kontrollen investiert. Es gebe aber keine Garantie, dass nicht doch mal Fehler passierten.

Alle Sparten liefern - eine besonders

Den Löwenanteil seines Gewinns verdankte das Geldhaus auch 2025 der hauseigenen Investmentbank: Diese steigerte ihr Vorsteuerergebnis um ein Fünftel auf gut vier Milliarden Euro. Aber auch die Unternehmensbank und die Privatkundenbank samt Postbank und Norisbank konnten ihr Ergebnis zum Vorjahr kräftig steigern. Ein Rekordergebnis lieferte die Fondstochter DWS <DE000DWS1007> ab.

Im Gesamtjahr 2024 hatte die Deutsche Bank vor Steuern noch knapp 5,3 Milliarden Euro verdient, der auf die Anteilseigner entfallende Überschuss lag bei rund 2,7 Milliarden Euro. Ursächlich für den damaligen Gewinnrückgang war vor allem die Entschädigung früherer Postbank-Aktionäre.

Vorstand schraubt Geschäftsziele nach oben

Für die nächsten Jahre hat der Vorstand die Ziele bereits nach oben gesetzt: Deutlich höhere Erträge und weitere Einsparungen sollen die Eigenkapitalrendite bis zum Jahr 2028 auf mehr als 13 Prozent hieven. Den für 2025 angepeilten Wert von über 10 Prozent hat die Bank mit 10,3 Prozent erreicht.

Für 2026 hat sich die Bank zudem höhere Einnahmen vorgenommen: Nachdem die Erträge im vergangenen Jahr um sieben Prozent auf 32,1 Milliarden Euro stiegen, sollen sie nun auf etwa 33 Milliarden zulegen. Allerdings dürften auch die Kosten wegen hoher Investitionen leicht steigen.

Den Anteilseignern winkt nun eine Dividende von einem Euro je Aktie, rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Außerdem will die Deutsche Bank weiteres Geld in den Rückkauf eigener Aktien stecken. Für eine Summe von einer Milliarde Euro hat sie nach eigenen Angaben schon die notwendigen Genehmigungen erhalten.

Aktie deutlich im Minus

An der Börse wurden die Neuigkeiten zunächst mit Kursverlusten quittiert. Die sich anschließende Erholung, die die Aktie bis in die Pluszone führte, dauerte nicht lange an. Kurz vor Börsenschluss verloren die Papiere in einem schwachen Gesamtmarkt knapp zwei Prozent. Sie haben in den vergangenen zwölf Monaten aber auch schon fast zwei Drittel gewonnen.

Sewing hatte die Führung 2018 in einer langen und tiefen Krise übernommen. Mit dem Abbau Tausender Stellen und einer starken Verkleinerung der Investmentbank brachte er den Dax-Konzern wieder auf Gewinn- und Wachstumskurs. 2025 war das sechste Jahr in Folge, das die Deutsche Bank mit Gewinn abgeschlossen hat./ben/stw/nas/jha/

29.01.2026 | 15:36:41 (dpa-AFX)
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29.01.2026 | 12:01:34 (dpa-AFX)
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29.01.2026 | 11:29:58 (dpa-AFX)
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29.01.2026 | 11:24:55 (dpa-AFX)
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29.01.2026 | 11:24:29 (dpa-AFX)
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29.01.2026 | 10:20:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt DWS auf 'Hold' - Ziel 51 Euro

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