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Anlage-Spezial Europäische Aktien / 11.06.2026 | 12:12:10 Werbung

Hochtief AG: KI-Campus und SMR-Reaktoren befeuern den Gewinn

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Milliardenschwere Rechenzentren für Meta und SMR-Reaktoren von Rolls-Royce dominieren das Portfolio. Diese komplexen Spezialaufträge steigern den Auftragsbestand auf den Rekordwert von 79,3 Mrd. Euro.

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Mit 90 % risikominimierten Hightech-Verträgen entzieht sich der Konzern der Immobilienkrise

Der Baukonzern Hochtief vollzieht derzeit eine Transformation weg vom klassischen Hochbau hin zu margenstarker Spezialinfrastruktur. Dadurch entkoppelt sich das Essener Unternehmen von den zyklischen Schwankungen im Immobiliensektor und partizipiert an staatlichen wie privaten Investitionsprogrammen für Digitalisierung, Energiewende und kritische Versorgungsketten. Der Wandel des Geschäftsmodells manifestiert sich in einer veränderten Projektpipeline in den Kernmärkten Nordamerika, Australien und Europa, wobei der Anteil risikominimierter Verträge im Portfolio mittlerweile bei rund 90 % liegt.

 

KI und britische SMR-Technologie prägen die neue Hightech-Pipeline

Die Umsetzung dieser Strategie spiegelt sich in den jüngsten Großaufträgen wider, die das technologische Profil des Konzerns tiefgreifend verändern. Im Sektor KI und Datenspeicher sicherte sich die US-Tochter Turner Construction im 1. Quartal milliardenschwere Neuaufträge, darunter den Zuschlag für einen 800 Mio. US-Dollar teuren Rechenzentrums-Campus von Meta. Dieser Erfolg wird durch den Einstieg in die nukleare Energieversorgung über eine strategische Partnerschaft zum Bau der „Small Modular Reactors“ (SMR) von Rolls-Royce flankiert. Zudem akquirierte die australische Tochter CIMIC ein Projekt für eine der weltweit größten Zink-Aufbereitungsanlagen in Indien, während in Europa hochspezialisierte Aufträge dominieren – darunter die Modernisierung des tschechischen Militärflughafens in Čáslav sowie der Bau eines Flusswasserwerks zur Kühlung der Halbleiterindustrie in Dresden.

 

Das Engineering für komplexe Chipfabriken sichert eine enorme Preissetzungsmacht

Durch diese Fokussierung auf technologisch anspruchsvolle Nischenmärkte kommt Hochtief eine erhebliche Preissetzungsmacht zu. Die hohe Komplexität von Rechenzentren, Chipfabriken und militärischer Infrastruktur erfordert exklusives Engineering-Know-how. Somit werden die Anzahl potenzieller Wettbewerber bei Ausschreibungen limitiert und die Projektmargen auf einem beständigen Niveau gehalten. Der Konzern etabliert damit ein Ökosystem, das weniger von klassischen Bauzyklen als vielmehr von langfristigen Industrie- und Regierungsinvestitionen abhängig ist.

 

Der lukrative KI-Infrastrukturausbau befeuert einen massiven Gewinnsprung im 1. Quartal

Im 1. Quartal 2026 verzeichnete der Konzernumsatz ein Plus von 5,3 % auf 9,4 Mrd. Euro, während der operative Konzerngewinn mit einem Zuwachs von 30 % auf 217 Mio. Euro überproportional skalierte. Ein zentraler Indikator für die zukünftige Ertragsqualität ist der Anstieg des Auftragseingangs um 27 %, der den Auftragsbestand auf den Rekordwert von 79,3 Mrd. Euro treibt. Parallel dazu generierte der Konzern in den vergangenen zwölf Monaten einen signifikant verbesserten operativen Cashflow in Höhe von 2,5 Mrd. Euro. Die Gesamtjahresprognose geht von einem Gewinn zwischen 950 Mio. und 1,02 Mrd. Euro aus.

 

Die fehlerfreie Realisierung des 79,3 Mrd. Euro schweren Rekordauftragsbestands sichert den künftigen Cashflow

Die Transformation der Hochtief AG vom reinen Baudienstleister zum Technologie- und Infrastrukturpartner für Industriekonzerne liefert belastbare Resultate. Mit einem Auftragsbestand, der mehr als zwei Jahresumsätze abdeckt, und einer eindeutigen Positionierung in den Wachstumssegmenten KI-Infrastruktur und Energiewende ist die mittelfristige Visibilität der Ertragsströme unüblich hoch. Der operative Fokus für die kommenden Quartale liegt nun auf der disziplinierten Umsetzung dieser komplexen Großprojekte, um das bestehende Margenpotenzial zielgerichtet in konstante freie Cashflows zu konvertieren.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Hochtief AG

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Hochtief AG zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DU7MKA, das am 25.06.2027 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie Hochtief AG notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird bei 425,00 Euro begrenzt.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Hochtief AG an der maßgeblichen Börse am 18.06.2027 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 425,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Anleger eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Die DZ BANK liefert keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Anleger die Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Anleger erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags unter dem Kaufpreis des Zertifikats liegt.

 

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 25.06.2027 haben und davon ausgehen, dass die Hochtief AG am 18.06.2027 auf oder über 425,00 Euro liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 10.06.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DU7MKA (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DU7MKA (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Discount 425 2027/06: Basiswert Hochtief

DU7MKA / //
Quelle: DZ BANK: Geld 11.06. 20:20:22, Brief 11.06. 20:20:22
DU7MKA // Quelle: DZ BANK: Geld 11.06. 20:20:22, Brief 11.06. 20:20:22
365,09 EUR
Geld in EUR
366,59 EUR
Brief in EUR
2,71%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 483,60 EUR
Quelle : Xetra , 19:30:41
  • Max Rendite 15,93%
  • Max Rendite in % p.a. 15,30% p.a.
  • Discount in % 24,20%
  • Cap 425,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -12,12%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Hochtief AG

11.06.2026 | 11:57:57 (dpa-AFX)
Bauwirtschaft erwartet Stagnation beim Umsatz

BERLIN (dpa-AFX) - Der Iran-Krieg hat einen leichten Aufschwung am Bau ausgebremst. Nach einem Umsatzwachstum um 0,8 Prozent auf 432 Milliarden Euro 2025 erwartet die Bundesvereinigung Bauwirtschaft für das laufende Jahr nur eine "Seitwärtsbewegung", also in etwa denselben Umsatz. Die Zahl der Beschäftigten sank im vergangenen Jahr vor allem wegen fehlenden Nachwuchses um 1,4 Prozent auf 3,78 Millionen und dürfte 2026 noch einmal um 0,3 Prozent zurückgehen, wie der Verband in Berlin berichtete.

"Wir blicken auf ein Jahr, in dem die zarten Erholungssignale des vergangenen Jahres jetzt auf eine neue Belastungsprobe treffen", sagte der Verbandsvorsitzende Marcus Nachbauer. Er sprach von einem massiven außenwirtschaftlichen Schock. Vom Ende der Talsohle könne keine Rede sein.

Krieg treibt die Baupreise

Die Sperrung der Straße von Hormus wegen des Nahost-Konflikts treibe die Preise, sagte Nachbauer. Drei von vier Mitgliedsunternehmen hätten in der Frühjahrsumfrage des Verbands von steigenden Bitumenpreisen sowie höheren Beton- und Zementpreisen berichtet, mehr als 80 Prozent von teureren Kunststoffen. Die höheren Preise würden so weit wie möglich an die Bauherren weitergegeben.

Auch das mit Schulden finanzierte Sondervermögen von 500 Milliarden Euro hat aus Sicht des Verbands bisher fast keine Belebung gebracht. Insgesamt seien 2025 nur 24 Milliarden Euro abgeflossen, an Länder und Kommunen aber bisher "kein einziger Euro", sagte Nachbauer. "Die Koalition hat versprochen: Kräne drehen sich, Bagger rollen, Straßen, Brücken und Bahnhöfe, Kindergärten und Schulen sollen endlich modernisiert werden. Wenn dieses Versprechen noch in dieser Legislaturperiode eingelöst werden soll, ist jetzt entschlossenes Handeln gefragt."

Warten auf Gesetzesvorhaben

Die Branche wartet unter anderem auf das sogenannte Infrastruktur-Zukunftsgesetz, das großen Bauvorhaben Vorrang vor anderen Interessen einräumen soll, sowie auf den Gebäudetyp E mit einfacheren Standards im Wohnungsbau. Von der Regierung erhofft sich der Verband vor allem Verlässlichkeit bei der Umsetzung ihrer Reformvorhaben. "Die Menschen sind verunsichert", sagte Nachbauer.

Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft ist ein Dachverband von 16 Verbänden des Bau- und Ausbauhandwerks. Sie steht nach eigenen Angaben für 370.000 Betriebe mit 3,4 Millionen Beschäftigten./vsr/DP/stw

04.06.2026 | 13:21:57 (dpa-AFX)
So reagiert die Porsche SE auf den Abstieg aus dem Dax
04.06.2026 | 11:46:24 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Index-Änderungen mit begrenztem Kurseinfluss - Hochtief im Dax
03.06.2026 | 22:52:30 (dpa-AFX)
INDEX-MONITOR: Hochtief steigt in Dax auf - Porsche SE in MDax
03.06.2026 | 15:21:54 (dpa-AFX)
Dresden baut Flusswasserwerk für Halbleiterindustrie
03.06.2026 | 14:59:55 (dpa-AFX)
INDEX-MONITOR: Hochtief vor Dax-Aufnahme - Lufthansa zweiter Kandidat
28.05.2026 | 12:36:14 (dpa-AFX)
INDEX-MONITOR: Hochtief vor Dax-Aufnahme - Lufthansa zweiter Kandidat

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