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Anlage-Spezial Europäische Aktien / Archiv: 12.02.2026 | 11:46:39 Werbung

STRABAG: High-Tech-Bau treibt Aufträge auf 31,4 Mrd. Euro

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Ein Rekordpolster von 31,4 Mrd. Euro macht den Konzern immun gegen die Krise im Wohnungsbau

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Die Bauindustrie verzeichnet aktuell eine deutliche Zweiteilung: Während der private Wohnungsbau unter den Zinsanhebungen leidet, hat sich die STRABAG SE erfolgreich als primärer Infrastrukturprofiteur positioniert und sich so vom negativen Sektortrend abgekoppelt. Der Konzern meldet einen Auftragsbestand von 31,4 Mrd. Euro – ein historischer Höchstwert in der Unternehmensgeschichte. Diese Kennzahl signalisiert nicht nur eine Entkopplung von der allgemeinen Branchenschwäche, sondern sichert rechnerisch die Auslastung der Kapazitäten für mehr als anderthalb Jahre. Der strategische Fokus liegt dabei konsequent auf staatlich finanzierten Großprojekten, die als konjunkturunabhängige Ertragsbringer fungieren.

 

Großprojekte wie SuedLink transformieren den Baukonzern zum Tech-Partner der Energiewende

Im Zentrum der operativen Tätigkeit steht die Umsetzung der Strategie „People. Planet. Progress.“, welche das Produktportfolio gezielt auf die Anforderungen der Energiewende ausrichtet. Die STRABAG SE realisiert zunehmend technische Großprojekte im Bereich der kritischen Infrastruktur. Beispielhaft hierfür stehen der Ausbau der Stromtrasse SuedLink oder komplexe Verkehrswegeprojekte wie die Fehmarnsundquerung. „Wir bauen nicht einfach nur, wir gestalten die Energiewende physisch mit“, verdeutlicht der Vorstand die Marschrichtung. Durch den Einsatz ressourcenschonender Baustoffe und Kreislaufwirtschaft positioniert sich das Unternehmen als unverzichtbarer technischer Dienstleister für die Infrastruktur Europas.

 

Als Infrastrukturprofiteur nutzt der Konzern den Sanierungsstau als dauerhaften Wachstumstreiber

Ein Marktvergleich verdeutlicht die Sonderstellung der Infrastrukturprofiteure in diesem Umfeld. Sektor-Schwergewichte wie die französische Vinci S.A. oder die spanische Ferrovial haben vorgemacht, wie lukrativ das Geschäft mit Verkehrswegen und Energieinfrastruktur in einem Superzyklus staatlicher Investitionen sein kann. Die STRABAG SE adaptiert dieses Erfolgsmodell nun für ihre Kernmärkte Deutschland, Polen und Tschechien. Der massive Sanierungsstau bei Brücken, Schienen und Netzen zwingt die öffentliche Hand zu Milliardeninvestitionen, die zwangsläufig bei den wenigen technologisch fähigen Großkonzernen landen. In diesem „Seller’s Market“ diktiert die STRABAG die Qualität und sichert sich Margen, die im reinen Hochbau unerreichbar sind.

 

Margensprung auf 6,5 % bestätigt Kostendisziplin

Die Geschäftszahlen erhielten durch die jüngste Ad-Hoc-Meldung vom 27. Januar 2026 eine neue Qualität. Während der Konzern die Leistungsprognose für das Gesamtjahr 2025 mit rund 20,4 Mrd. Euro bestätigte, überraschte der Vorstand mit einer deutlichen Anhebung der Profitabilitätsziele. Dank einer effizienten Projektabwicklung und positiven Ergebniseffekten wird nun eine EBIT-Marge von mindestens 6,5 % erwartet. Dieser Wert liegt weit über der ursprünglichen Prognose. Untermauert wird diese Zuversicht durch den historischen Auftragsbestand von 31,4 Mrd. Euro per drittem Quartal, der die Planungssicherheit bis weit in die Zukunft garantiert.

 

Hohe Barreserven und gesicherte Umsätze bis 2027 machen die Aktie zum defensiven Substanzwert

Die fundamentale Bewertung der STRABAG SE stützt sich auf harte Bilanzkennzahlen, die den Charakter eines „Infrastructure Plays“ bestätigen. Mit einer Eigenkapitalquote von über 30 % und einer soliden Netto-Cash-Position hebt sich der Konzern deutlich von höher verschuldeten Wettbewerbern ab. Die gesicherte Auslastung von 31,4 Mrd. Euro trifft auf eine prognostizierte Jahresleistung von rund 20,4 Mrd. Euro, was die Umsatzsichtbarkeit rechnerisch bis weit in das Jahr 2027 hinein verlängert. In Kombination mit der auf mindestens 6,5 % angehobenen EBIT-Marge bietet das Unternehmen Investoren die seltene Chance, direkt und mit defensivem Risikoprofil vom jahrzehntelangen Investitionsbedarf in Europas Infrastruktur zu profitieren.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf STRABAG SE

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert STRABAG SE zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DU042D, das am 25.06.2027 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie STRABAG SE notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird bei 84,00 Euro begrenzt.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts STRABAG SE an der maßgeblichen Börse am 18.06.2027 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 84,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

 

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 25.06.2027 haben und davon ausgehen, dass der STRABAG SE am 18.06.2027 auf oder über 84,00 Euro liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 12.02.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DU042D (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DU042D (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Discount 84 2027/06: Basiswert STRABAG SE I

DU042D / //
Quelle: DZ BANK: Geld 08.04. 14:58:33, Brief 08.04. 14:58:33
DU042D // Quelle: DZ BANK: Geld 08.04. 14:58:33, Brief 08.04. 14:58:33
73,82 EUR
Geld in EUR
73,92 EUR
Brief in EUR
2,33%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 90,80 EUR
Quelle : Wien , 09:58:04
  • Max Rendite 13,64%
  • Max Rendite in % p.a. 11,11% p.a.
  • Discount in % 19,56%
  • Cap 84,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -8,60%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / STRABAG SE I

30.03.2026 | 11:02:17 (dpa-AFX)
IG BAU: 35 Jahre nach Einheit gleicher Lohn in Ost und West

FRANKFURT (dpa-AFX) - Gut 35 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung gilt ab dem 1. April auf Baustellen in Ost- und Westdeutschland erstmals ein einheitlicher Lohn. Nach Angaben der Gewerkschaft IG Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) steigen dann die Gehälter im Osten mit 5,3 Prozent noch einmal stärker als im Westen (plus 3,9 Prozent), um die über lange Jahre bestehende Lücke zu schließen.

Der Gewerkschafts-Vize Carsten Burckhardt bezeichnete den Vollzug der dritten Stufe des 2024 geschlossenen Tarifvertrags als historischen Schritt. "Mehr als 35 Jahre nach der Wiedervereinigung gilt endlich: Ein Land - ein Lohn, ein Gehalt. Mit der vollständigen Angleichung der Einkommen in Ost und West wird eine jahrzehntelange Ungleichbehandlung beendet", erklärt er laut einer Mitteilung. Darauf habe man mit großer Hartnäckigkeit hingearbeitet, unter anderem mit einem knapp dreiwöchigen Streik.

Im Bauhauptgewerbe arbeiten deutschlandweit rund 920.000 Frauen und Männer, allein im Westen sind es deutlich mehr als 600.000. Der derzeitige Tarifvertrag läuft laut IG BAU am 31. März 2027 aus./ceb/DP/stw

10.03.2026 | 12:37:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bundesweite Kontrollen gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe
25.02.2026 | 09:05:48 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: STRABAG SE (deutsch)
24.02.2026 | 17:27:11 (dpa-AFX)
EQS-DD: STRABAG SE (deutsch)
12.02.2026 | 07:01:06 (dpa-AFX)
EQS-News: STRABAG SE erreicht im Geschäftsjahr 2025 neue Meilensteine (deutsch)
27.01.2026 | 12:19:41 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: STRABAG SE erwartet EBIT-Marge im Geschäftsjahr 2025 bei mindestens 6,5 % (deutsch)
19.12.2025 | 10:46:23 (dpa-AFX)
EQS-DD: STRABAG SE (deutsch)

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