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Endlos Turbo Long 236,8565 open end: Basiswert SAP

DY8WT8 / DE000DY8WT85 //
Quelle: DZ BANK: Geld 12.08., Brief
DY8WT8 DE000DY8WT85 // Quelle: DZ BANK: Geld 12.08., Brief
0,001 EUR
Geld in EUR
-- EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 202,05 EUR
Quelle : Xetra , 06.01.
  • Basispreis
    (Stand 12.08. 04:01 Uhr)
    236,8565 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 12.08. 04:01 Uhr)
    236,8565 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -17,23%
  • Hebel --
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:
Bitte beachten Sie die Angaben in den Endgültigen Bedingungen

Chart

Endlos Turbo Long 236,8565 open end: Basiswert SAP

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 12.08. 17:29:03
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DY8WT8 / DE000DY8WT85
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 20.05.2025
Erster Handelstag 20.05.2025
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
(Stand 12.08. 04:01 Uhr)
236,8565 EUR
Knock-Out-Barriere
(Stand 12.08. 04:01 Uhr)
236,8565 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Ja
Knock-Out-Barriere erreicht am 12.08.2025 14:11
Anpassungsprozentsatz p.a. 5,89300% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,00%
Abrechnung bei Fälligkeit Rückzahlung: 0,001 EUR
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
12.08.2025236,8565 EUR236,8565 EUR
11.08.2025236,8177 EUR236,8177 EUR
08.08.2025236,7014 EUR236,7014 EUR
07.08.2025236,6627 EUR236,6627 EUR
06.08.2025236,624 EUR236,624 EUR
05.08.2025236,5853 EUR236,5853 EUR
04.08.2025236,5466 EUR236,5466 EUR
01.08.2025236,4305 EUR236,4305 EUR
31.07.2025236,3917 EUR236,3917 EUR
30.07.2025236,3529 EUR236,3529 EUR
29.07.2025236,3141 EUR236,3141 EUR
28.07.2025236,2753 EUR236,2753 EUR
25.07.2025236,1591 EUR236,1591 EUR
24.07.2025236,1204 EUR236,1204 EUR
23.07.2025236,0817 EUR236,0817 EUR
22.07.2025236,043 EUR236,043 EUR
21.07.2025236,0043 EUR236,0043 EUR
18.07.2025235,8882 EUR235,8882 EUR
17.07.2025235,8495 EUR235,8495 EUR
16.07.2025235,8108 EUR235,8108 EUR
15.07.2025235,7721 EUR235,7721 EUR
14.07.2025235,7334 EUR235,7334 EUR
11.07.2025235,6173 EUR235,6173 EUR
10.07.2025235,5787 EUR235,5787 EUR
09.07.2025235,5401 EUR235,5401 EUR
08.07.2025235,5015 EUR235,5015 EUR
07.07.2025235,4629 EUR235,4629 EUR
04.07.2025235,3471 EUR235,3471 EUR
03.07.2025235,3085 EUR235,3085 EUR
02.07.2025235,2699 EUR235,2699 EUR
01.07.2025235,2313 EUR235,2313 EUR
30.06.2025235,1922 EUR235,1922 EUR
27.06.2025235,0749 EUR235,0749 EUR
26.06.2025235,0358 EUR235,0358 EUR
25.06.2025234,9967 EUR234,9967 EUR
24.06.2025234,9576 EUR234,9576 EUR
23.06.2025234,9186 EUR234,9186 EUR
20.06.2025234,8016 EUR234,8016 EUR
19.06.2025234,7626 EUR234,7626 EUR
18.06.2025234,7236 EUR234,7236 EUR
17.06.2025234,6846 EUR234,6846 EUR
16.06.2025234,6456 EUR234,6456 EUR
13.06.2025234,5286 EUR234,5286 EUR
12.06.2025234,4896 EUR234,4896 EUR
11.06.2025234,4506 EUR234,4506 EUR
10.06.2025234,4116 EUR234,4116 EUR
09.06.2025234,3726 EUR234,3726 EUR
06.06.2025234,2558 EUR234,2558 EUR
05.06.2025234,2169 EUR234,2169 EUR
04.06.2025234,178 EUR234,178 EUR
03.06.2025234,1391 EUR234,1391 EUR
02.06.2025234,1002 EUR234,1002 EUR
30.05.2025233,9802 EUR233,9802 EUR
29.05.2025233,9402 EUR233,9402 EUR
28.05.2025233,9002 EUR233,9002 EUR
27.05.2025233,8603 EUR233,8603 EUR
26.05.2025233,8204 EUR233,8204 EUR
23.05.2025233,7007 EUR233,7007 EUR
22.05.2025233,6608 EUR233,6608 EUR
21.05.2025233,6209 EUR233,6209 EUR
20.05.2025233,581 EUR233,581 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 12.08.2025, 17:29:03 Uhr mit Geld 0,001 EUR / Brief --
Spread Absolut --
Spread Homogenisiert --
Spread in % des Briefkurses --
Hebel --
Performance seit Auflegung in % -99,97%

Basiswert

Basiswert
Kurs 202,05 EUR
Diff. Vortag in % -2,01%
52 Wochen Tief 199,60 EUR
52 Wochen Hoch 283,50 EUR
Quelle Xetra, 06.01.
Basiswert SAP SE
WKN / ISIN 716460 / DE0007164600
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Software

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag in EUR am Rückzahlungstermin der Differenz zwischen Referenzpreis und Basispreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis.

Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden täglich angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Analysten neutral, zuvor negativ (seit 14.11.2025)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
24,1

Erwartetes KGV für 2027

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
61,2%

Starke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 285,02 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist SAP ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor negativ (seit 14.11.2025) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war negativ und hat am 14.11.2025 bei einem Kurs von 211,10 eingesetzt.
Preis Fairer Preis, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell angemessen.
Relative Performance -6,4% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -6,4% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 31.10.2025 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 31.10.2025 negativ.
Wachstum KGV 0,9 3,31% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 3,31%.
KGV 24,1 Erwartetes KGV für 2027 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2027.
Langfristiges Wachstum 21,2% Wachstum heute bis 2027 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2027.
Anzahl der Analysten 25 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 25 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,3% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 30,90% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 07.11.2025 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,1%.
Beta 1,22 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,22% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 61,2% Starke Korrelation mit dem STOXX600 61,2% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 32,42 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 32,42 EUR oder 0,16% Das geschätzte Value at Risk beträgt 32,42 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,16%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 13,6%
Volatilität der über 12 Monate 28,9%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

29.12.2025 | 06:11:26 (dpa-AFX)
Deutschlands Top-Konzerne: Gewinneinbruch und weniger Jobs

STUTTGART (dpa-AFX) - Die schwache Wirtschaftslage macht Deutschlands führenden Börsenunternehmen weiterhin schwer zu schaffen. In den ersten neun Monaten schrumpfte der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) der 100 umsatzstärksten Konzerne auf 102 Milliarden Euro - ein Minus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Gut jedes zweite Unternehmen erwirtschaftete den Angaben nach weniger Gewinn als ein Jahr zuvor. Damit setze sich der Negativtrend fort. Es handle sich um den dritten Gewinnrückgang in Folge, hieß es.

Beim Umsatz zeigt sich hingegen erstmals seit zwei Jahren wieder ein leicht positives Signal. Der Gesamterlös der Top-100-Unternehmen stieg um 0,6 Prozent auf rund 1,55 Billionen Euro. Das Wachstum lag aber unter der aktuellen Inflationsrate. Immerhin: 58 Prozent der Unternehmen steigerten ihre Erlöse.

EY-Experte Jan Brorhilker teilte mit: "2025 war ein weiteres Krisenjahr für die deutsche Wirtschaft". Die Konjunktur schwächele, geopolitische Konflikte und die US-Handelspolitik sorgten für Zurückhaltung bei Investitionen. Außerdem drängten zunehmend chinesische Firmen auf den Weltmarkt, was zusätzlichen Wettbewerbs- und Kostendruck bedeute. "Gerade die stark exportorientierten deutschen Industrieunternehmen hatten es im Jahr 2025 nicht leicht."

Konzerne stehen bei Neueinstellungen auf der Bremse

Auch am Arbeitsmarkt hinterlässt die angespannte Lage demnach Spuren. Bei 39 der untersuchten Unternehmen sank die Mitarbeiterzahl, 47 meldeten einen Anstieg der Beschäftigung. Der Rest machte keine Angaben. In Summe gingen von Januar bis September rund 17.500 Jobs verloren, ein Minus von 0,4 Prozent auf insgesamt rund 4,24 Millionen Beschäftigte weltweit. Seit 2023 sank die Beschäftigtenzahl damit insgesamt um ungefähr 100.000 Stellen. Größter Arbeitgeber bleibt Volkswagen <DE0007664039> mit rund 633.000 Beschäftigten vor der DHL Group <DE0005552004> (etwa 537.000 Beschäftigte) und Siemens <DE0007236101> (etwa 318.000 Beschäftigte).

Bei Neueinstellungen stünden viele Top-Konzerne auf der Bremse. Vor allem in der Verwaltung werden Stellen abgebaut - gerade im Inland, wie Brorhilker erklärte. "Dabei sehen wir auch Auswirkungen der zunehmenden Implementierung von KI-Technologien. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt dürfte angespannt bleiben, gerade für Berufseinsteiger."

Autobauer trotz herber Abstriche weiter an der Spitze

An der Spitze des Umsatzrankings stehen wie in den Vorjahren die Autobauer Volkswagen, BMW <DE0005190003> und Mercedes-Benz <DE0007100000>. An den Zahlen zeigt sich aber auch die Krise der deutschen Kernbranche: Der Gesamtumsatz der drei Konzerne sank im Vorjahresvergleich zwar nur um zwei Prozent auf rund 437,2 Milliarden Euro. Der Gewinn im Tagesgeschäft sackte in den ersten neun Monaten hingegen um 46 Prozent auf rund 17,8 Milliarden Euro ab, wobei die Zahlen je nach Hersteller unterschiedlich stark zurückgingen.

Noch stärker traf es die Top-Chemiekonzerne mit einem Gewinneinbruch um 71 Prozent. Deutlich besser entwickelte sich dagegen der Technologiesektor. IT-Firmen konnten ihren Gewinn nahezu verdoppeln, auch der Gesundheitssektor verzeichnete mit einem Plus von 40 Prozent ein kräftiges Gewinnwachstum. In der Liste der profitabelsten Unternehmen liegt die Telekom an der Spitze: Der Konzern erzielte in den ersten neun Monaten einen operativen Gewinn von 19,4 Milliarden Euro (plus neun Prozent). Es folgen Siemens, BMW und SAP <DE0007164600>.

Die verschiedenen Krisen träfen die Unternehmen unterschiedlich stark. "Der Finanzbranche geht es relativ gut, Technologieunternehmen ebenfalls, die Rüstungsbranche boomt", teilte Brorhilker mit. Viele hätten außerdem in den vergangenen Jahren ihr Geschäftsmodell transformiert, sich grundlegend neu aufgestellt und sich teils auch neuen Märkten zugewandt.

Tal der Tränen durchschritten?

Trotz der schwierigen Ausgangslage blickt Brorhilker vorsichtig optimistisch in die Zukunft. "Von der deutschen Autoindustrie gab es im Jahr 2025 vor allem schlechte Nachrichten. Aber die strategische Neuausrichtung und starke neue Modelle auch und gerade im Elektrosegment bieten durchaus Chancen, dass das Tal der Tränen bald durchschritten sein wird", teilte er mit.

Zum Wachstumsmotor werde die deutsche Industrie aber wohl auch im neuen Jahr nicht. Diese Rolle komme weiter anderen Branchen zu, beispielsweise dem Technologiesektor, so Brorhilker. "Eine Beruhigung der geopolitischen Lage, verbunden mit dem Investitionspaket der Bundesregierung könnte aber eine konjunkturelle Trendwende einleiten, von der viele Branchen profitieren dürften."/jwe/DP/stk

24.12.2025 | 15:12:43 (dpa-AFX)
Meyer-Werft-Sanierer kämpfen gegen 'Zettelwirtschaft'
15.12.2025 | 14:08:12 (dpa-AFX)
EQS-DD: SAP SE (deutsch)
15.12.2025 | 14:04:01 (dpa-AFX)
EQS-DD: SAP SE (deutsch)
15.12.2025 | 14:00:01 (dpa-AFX)
EQS-DD: SAP SE (deutsch)
15.12.2025 | 13:27:05 (dpa-AFX)
EQS-DD: SAP SE (deutsch)
15.12.2025 | 13:21:23 (dpa-AFX)
EQS-DD: SAP SE (deutsch)