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Endlos Turbo Short 156,459 open end: Basiswert adidas

DU8VJT / DE000DU8VJT0 //
Quelle: DZ BANK: Geld 21.04. 10:48:21, Brief 21.04. 10:48:21
DU8VJT DE000DU8VJT0 // Quelle: DZ BANK: Geld 21.04. 10:48:21, Brief 21.04. 10:48:21
1,01 EUR
Geld in EUR
1,02 EUR
Brief in EUR
-15,13%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 146,65 EUR
Quelle : Xetra , 20.04.
  • Basispreis
    156,459 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    156,459 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 6,69%
  • Abstand zum Knock-Out in % 6,69%
  • Hebel 14,35x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Chart

Endlos Turbo Short 156,459 open end: Basiswert adidas

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 21.04. 10:49:48
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU8VJT / DE000DU8VJT0
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 03.03.2026
Erster Handelstag 03.03.2026
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
156,459 EUR
Knock-Out-Barriere
156,459 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. -2,09800% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,00%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
21.04.2026156,459 EUR156,459 EUR
20.04.2026156,4681 EUR156,4681 EUR
17.04.2026156,4954 EUR156,4954 EUR
16.04.2026156,5045 EUR156,5045 EUR
15.04.2026156,5136 EUR156,5136 EUR
14.04.2026156,5227 EUR156,5227 EUR
13.04.2026156,5318 EUR156,5318 EUR
10.04.2026156,5591 EUR156,5591 EUR
09.04.2026156,5682 EUR156,5682 EUR
08.04.2026156,5773 EUR156,5773 EUR
07.04.2026156,5864 EUR156,5864 EUR
06.04.2026156,5955 EUR156,5955 EUR
03.04.2026156,6228 EUR156,6228 EUR
02.04.2026156,6319 EUR156,6319 EUR
01.04.2026156,641 EUR156,641 EUR
31.03.2026156,65 EUR156,65 EUR
30.03.2026156,659 EUR156,659 EUR
27.03.2026156,686 EUR156,686 EUR
26.03.2026156,695 EUR156,695 EUR
25.03.2026156,704 EUR156,704 EUR
24.03.2026156,713 EUR156,713 EUR
23.03.2026156,722 EUR156,722 EUR
20.03.2026156,749 EUR156,749 EUR
19.03.2026156,758 EUR156,758 EUR
18.03.2026156,767 EUR156,767 EUR
17.03.2026156,776 EUR156,776 EUR
16.03.2026156,785 EUR156,785 EUR
13.03.2026156,812 EUR156,812 EUR
12.03.2026156,821 EUR156,821 EUR
11.03.2026156,83 EUR156,83 EUR
10.03.2026156,839 EUR156,839 EUR
09.03.2026156,848 EUR156,848 EUR
06.03.2026156,875 EUR156,875 EUR
05.03.2026156,884 EUR156,884 EUR
04.03.2026156,893 EUR156,893 EUR
03.03.2026156,902 EUR156,902 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 21.04.2026, 10:49:48 Uhr mit Geld 1,01 EUR / Brief 1,02 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,10 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,98%
Hebel 14,35x
Abstand zum Knock-Out Absolut 9,809 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 6,69%
Performance seit Auflegung in % 134,88%

Basiswert

Basiswert
Kurs 146,65 EUR
Diff. Vortag in % 1,24%
52 Wochen Tief 129,95 EUR
52 Wochen Hoch 227,70 EUR
Quelle Xetra, 20.04.
Basiswert adidas AG
WKN / ISIN A1EWWW / DE000A1EWWW0
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Konsumgüter

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts. Daher kann ein steigender Kurs des Basiswerts den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 19.03.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 19.03.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Basispreis und dem Referenzpreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Basispreis - Referenzpreis) x Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DU8VJT berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DU8VJT halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DU8VJT, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Analysten neutral, zuvor positiv (seit 03.04.2026)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
12,1

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
58,5%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 30,84 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist ADIDAS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor positiv (seit 03.04.2026) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war positiv und hat am 03.04.2026 bei einem Kurs von 134,90 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance 0,1% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt war die Performance der letzten vier Wochen marktkonform: 0,1% relativ zum STOXX600.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 17.04.2026 Der dividendenbereinigte mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 17.04.2026 positiv.
Wachstum KGV 1,4 37,82% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 37,82%.
KGV 12,1 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 14,8% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 24 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 24 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,7% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 32,08% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 27.03.2026 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 110 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,2%.
Beta 1,45 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,45% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 58,5% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 58,5% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 48,23 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 48,23 EUR oder 0,33% Das geschätzte Value at Risk beträgt 48,23 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,33%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 33,5%
Volatilität der über 12 Monate 34,3%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

19.04.2026 | 12:05:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Wer bekommt die Entlastungsprämie? Konzerne warten ab

BERLIN (dpa-AFX) - Viele große Unternehmen halten sich bei der neuen Entlastungsprämie für ihre Beschäftigten noch zurück. Die meisten Konzerne gaben in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur an, zunächst die konkrete Regelung abwarten zu wollen. Keiner der Befragten wollte sich vorher festlegen, die vorgeschlagene Prämie von bis zu 1.000 Euro zu zahlen. Teils gab es auch Kritik. Handwerkspräsident Jörg Dittrich forderte gar die Rücknahme der Pläne. "Diese Prämie ist sozial ungerecht und wirtschaftspolitisch falsch", sagte Dittrich der "Bild"-Zeitung. Es drohe eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen denen, die zahlen, und denen, die es nicht können.

Verdi-Chef Frank Werneke sprach von einem "Rohrkrepierer". "Damit werden große Erwartungen geweckt. Aber welcher Arbeitgeber wird das Geld freiwillig bezahlen?", sagte Werneke dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Länder, Bund und Kommunen hätten als Arbeitgeber von mehr als 5 Millionen Beschäftigten bereits erklärt, sie wollten nicht zahlen. "Wenn nicht mal der Staat seine eigenen Gesetze umsetzen will, warum sollten das dann private Arbeitgeber tun?", sagte der Gewerkschafter.

Weil Energie- und andere Preise infolge des Iran-Kriegs gestiegen sind, hatte die Bundesregierung vorgeschlagen, dass Arbeitgeber den Mitarbeitern eine steuer- und abgabenfreie Krisenprämie auszahlen können. Die Drogeriemarktkette Rossmann kündigte an, allen Beschäftigten eine Prämie zu zahlen, sobald die Entscheidung dazu rechtskräftig sei - in der Regel 500 Euro, bei Verkaufshilfen 250 Euro.

Thyssenkrupp <DE0007500001>: nicht zielführend

Dem Beispiel folgt keines der durch die dpa befragten Unternehmen, es gibt vor allem zurückhaltende bis kritische Reaktionen. "Aus Unternehmenssicht ist es nicht zielführend, zusätzliche pauschale Zahlungen in den Mittelpunkt der Energiepreisdebatte zu stellen", hieß es etwa vom Industriekonzern ThyssenKrupp. Bosch-Arbeitsdirektor Stefan Grosch sagte bei der Bilanzvorlage des Konzerns: "Das Gesetz liegt noch nicht vor. Und insofern, wenn es dann vorliegt, dann prüfen wir das."

So wie Bosch wollen viele Unternehmen erst die konkrete Regelung durch die Bundesregierung abwarten. Darunter sind die Autobauer Volkswagen <DE0007664039> und Mercedes-Benz <DE0007100000>, der Industriekonzern Siemens <DE0007236101>, der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck <DE000DTR0CK8>, der Energieversorger Eon <DE000ENAG999>, der Rüstungskonzern Rheinmetall <DE0007030009> und der Elektronikhändler MediaMarktSaturn. Auch der Flughafenbetreiber Fraport <DE0005773303>, die Lufthansa <DE0008232125> und die Deutsche Börse <DE0005810055> haben noch keine Entscheidung getroffen. Die Lebensmittelhändler Edeka und Aldi Nord verwiesen auf den Handelsverband Deutschland (HDE).

Auch andere Großkonzerne zögern bei der Entlastungsprämie, wie eine Umfrage der "Bild am Sonntag" bei Dax <DE0008469008>-Unternehmen weiter ergab. Sobald die Bundesregierung die konkreten gesetzlichen Rahmenbedingungen festgelegt hat, werde man das Thema "sorgfältig prüfen und entsprechend bewerten", hieß es demnach beim Chemie-Riesen BASF <DE000BASF111> und fast gleichlautend bei anderen Unternehmen - vom Sportartikel-Riesen Adidas <DE000A1EWWW0> bis zum Online-Händler Zalando <DE000ZAL1111>. Die Commerzbank <DE000CBK1001> erteilte der Prämie bereits eine Absage: "Für die Commerzbank planen wir die Umsetzung einer solchen Prämie aktuell nicht", teilte eine Sprecherin auf Anfrage der Zeitung mit.

Handel: Viele können Erwartung nicht erfüllen

Nach Angaben des Branchenverbandes lässt sich bislang nicht absehen, wie viele Handelsunternehmen die Prämie auszahlen. Der Verband sieht sie kritisch. Bei Beschäftigten werde eine Erwartung geweckt, die viele Unternehmen wegen der schwierigen wirtschaftlichen Ausgangslage nicht erfüllen können, sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Die Otto Group kündigte an, die Regelung der Bundesregierung zu prüfen, wenn sie konkret ausgestaltet ist, der Elektronikhändler Expert verwies auf laufende interne Abstimmungen. "Ob und in welcher Form eine mögliche Prämie umgesetzt werden kann, prüfen wir, sobald eine konkrete gesetzliche Ausgestaltung vorliegt", sagte auch ein Sprecher der Rewe-Group. Ähnlich äußerte sich der Autozulieferer Continental <DE0005439004>.

Regierung: Prämien-Regelung soll möglichst schnell kommen

Nach Angaben von Vize-Regierungssprecher Steffen Meyer läuft die regierungsinterne Abstimmung zur Entlastungsprämie. Diese solle möglichst schnell in Kraft treten. In den Gesprächen geht es auch darum, den zunächst für 2026 geplanten Begünstigungszeitraum auf das Jahr 2027 auszudehnen.

Der Konsumgüterkonzern Henkel <DE0006048432> erklärte, man begrüßte es grundsätzlich, dass die Bundesregierung verschiedene Entlastungen in den Blick nehme. "Wir werden uns die gerade beschlossene Entlastungsprämie intern anschauen und können uns daher dazu noch nicht konkret äußern."

Tui <DE000TUAG505>: Unternehmen haben kaum Luft zum Atmen

Vom Reisekonzern Tui, der auf einen Beitrag des Vorstandschefs Sebastian Ebel auf der Plattform LinkedIn verwies, kamen andere Töne: "Jede Woche eine zusätzliche bürokratische Hürde. Und dazu eine potenzielle 1000 Euro steuerfreie Zahlung je Mitarbeiter seitens der Bundesregierung zulasten der deutschen Unternehmen, die eh kaum noch Luft zum Atmen haben. Bekommt keiner der Verantwortlichen mehr mit, wie die Situation in Deutschland ist?"

Andere Unternehmen wollten sich gar nicht äußern, etwa der Logistikkonzern DHL, dessen Stammgeschäft des Briefversands Deutsche Post heißt, die Deutsche Telekom <DE0005557508>, der Autobauer Opel und die Deutsche Bahn.

Große Vorbehalte im Mittelstand

Auch für die Beschäftigten im Mittelstand gibt es derzeit wenig Aussicht auf die Prämie. Nach einer Blitzumfrage des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft kann sich nur ein Fünftel der befragten gut 2.000 Unternehmen vorstellen, den Krisenbonus draufzulegen. Die Hälfte hat sich demnach schon dagegen entschieden, wie das ZDF berichtete. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband teilte mit, viele seiner Unternehmen könnten die Prämie nicht stemmen.

Arbeitgeberverband sieht Firmen einseitig belastet

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hatte bereits betont, man rechne damit, dass deutlich weniger Unternehmen die steuerfreie Prämie auszahlten als 2022. Damals hatte die Bundesregierung wegen der steigenden Lebenshaltungskosten infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine die sogenannte Inflationsausgleichsprämie beschlossen.

BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter sagte der "Bild"-Zeitung, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hätten Erwartungen geschürt und die Erfüllung dieser Erwartung bei anderen abgeladen. "Man kann nicht eine Party bestellen und sie andere Leute zahlen lassen." Das gehöre sich nicht./bf/hgo/DP/zb

14.04.2026 | 06:10:37 (dpa-AFX)
Wachstumsschub durch Expansion: Decathlon meldet mehr Umsatz
10.04.2026 | 10:34:45 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Adidas erholt nach positivem Citi-Ausblick - Auch Puma stark
10.04.2026 | 09:00:02 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Adidas erholt nach positivem Ausblick der Citigroup
01.04.2026 | 16:37:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Nike besorgt über Folgen des Iran-Krieges - Aktie kräftig unter Druck
01.04.2026 | 13:20:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: UBS belässt Adidas auf 'Buy' - Ziel 219 Euro
01.04.2026 | 12:33:36 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS 2: Adidas und Puma trotzen Nike-Einfluss - Marktumfeld stützt