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Endlos Turbo Short 440,9973 open end: Basiswert Tesla Inc

DN13RY / DE000DN13RY9 //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.09., Brief 18.09.
DN13RY DE000DN13RY9 // Quelle: DZ BANK: Geld 18.09., Brief 18.09.
6,72 EUR
Geld in EUR
6,73 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 364,29 USD
Quelle : NASDAQ , 19.09.
  • Basispreis
    440,9973 USD
  • Knock-Out-Barriere
    440,9973 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 21,06%
  • Abstand zum Knock-Out in % 21,06%
  • Hebel 4,71x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025

Chart

Endlos Turbo Short 440,9973 open end: Basiswert Tesla Inc

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 18.09. 21:59:57
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DN13RY / DE000DN13RY9
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 02.06.2026
Erster Handelstag 02.06.2026
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
440,9973 USD
Knock-Out-Barriere
440,9973 USD
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. -0,76288% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,50%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
21.09.2026440,9973 USD440,9973 USD
18.09.2026441,0252 USD441,0252 USD
17.09.2026441,0345 USD441,0345 USD
16.09.2026441,0438 USD441,0438 USD
15.09.2026441,0531 USD441,0531 USD
14.09.2026441,0624 USD441,0624 USD
11.09.2026441,0903 USD441,0903 USD
10.09.2026441,0996 USD441,0996 USD
09.09.2026441,1089 USD441,1089 USD
08.09.2026441,1182 USD441,1182 USD
07.09.2026441,1275 USD441,1275 USD
04.09.2026441,1554 USD441,1554 USD
03.09.2026441,1647 USD441,1647 USD
02.09.2026441,174 USD441,174 USD
01.09.2026441,1833 USD441,1833 USD
31.08.2026441,1937 USD441,1937 USD
28.08.2026441,2249 USD441,2249 USD
27.08.2026441,2353 USD441,2353 USD
26.08.2026441,2457 USD441,2457 USD
25.08.2026441,2561 USD441,2561 USD
24.08.2026441,2665 USD441,2665 USD
21.08.2026441,2977 USD441,2977 USD
20.08.2026441,3081 USD441,3081 USD
19.08.2026441,3185 USD441,3185 USD
18.08.2026441,3289 USD441,3289 USD
17.08.2026441,3393 USD441,3393 USD
14.08.2026441,3705 USD441,3705 USD
13.08.2026441,3809 USD441,3809 USD
12.08.2026441,3913 USD441,3913 USD
11.08.2026441,4017 USD441,4017 USD
10.08.2026441,4121 USD441,4121 USD
07.08.2026441,4433 USD441,4433 USD
05.08.2026441,4641 USD441,4641 USD
04.08.2026441,4745 USD441,4745 USD
03.08.2026441,4849 USD441,4849 USD
31.07.2026441,5158 USD441,5158 USD
30.07.2026441,5261 USD441,5261 USD
29.07.2026441,5364 USD441,5364 USD
28.07.2026441,5467 USD441,5467 USD
27.07.2026441,557 USD441,557 USD
24.07.2026441,5879 USD441,5879 USD
23.07.2026441,5982 USD441,5982 USD
22.07.2026441,6085 USD441,6085 USD
21.07.2026441,6188 USD441,6188 USD
20.07.2026441,6291 USD441,6291 USD
17.07.2026441,66 USD441,66 USD
16.07.2026441,6703 USD441,6703 USD
15.07.2026441,6806 USD441,6806 USD
14.07.2026441,6909 USD441,6909 USD
13.07.2026441,7012 USD441,7012 USD
10.07.2026441,7321 USD441,7321 USD
09.07.2026441,7424 USD441,7424 USD
08.07.2026441,7527 USD441,7527 USD
07.07.2026441,763 USD441,763 USD
06.07.2026441,7733 USD441,7733 USD
03.07.2026441,8042 USD441,8042 USD
02.07.2026441,8145 USD441,8145 USD
01.07.2026441,8248 USD441,8248 USD
30.06.2026441,8356 USD441,8356 USD
29.06.2026441,8464 USD441,8464 USD
26.06.2026441,8788 USD441,8788 USD
25.06.2026441,8896 USD441,8896 USD
24.06.2026441,9004 USD441,9004 USD
23.06.2026441,9112 USD441,9112 USD
22.06.2026441,922 USD441,922 USD
19.06.2026441,9544 USD441,9544 USD
18.06.2026441,9652 USD441,9652 USD
17.06.2026441,976 USD441,976 USD
16.06.2026441,9868 USD441,9868 USD
15.06.2026441,9976 USD441,9976 USD
12.06.2026442,03 USD442,03 USD
11.06.2026442,0408 USD442,0408 USD
10.06.2026442,0516 USD442,0516 USD
09.06.2026442,0624 USD442,0624 USD
08.06.2026442,0732 USD442,0732 USD
05.06.2026442,138 USD442,138 USD
04.06.2026442,1164 USD442,1164 USD
03.06.2026442,1272 USD442,1272 USD
02.06.2026442,138 USD442,138 USD
01.06.2026442,138 USD442,138 USD

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 18.09.2026, 21:59:57 Uhr mit Geld 6,72 EUR / Brief 6,73 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,10 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,15%
Hebel 4,71x
Abstand zum Knock-Out Absolut 76,7073 USD
Abstand zum Knock-Out in % 21,06%
Performance seit Auflegung in % 441,94%

Basiswert

Basiswert
Kurs 364,29 USD
Diff. Vortag in % -0,48%
52 Wochen Tief 297,395 USD
52 Wochen Hoch 498,80 USD
Quelle NASDAQ, 19.09.
Basiswert Tesla Inc
WKN / ISIN A1CX3T / US88160R1014
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Kraftfahrzeugindustrie

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts. Daher kann ein steigender Kurs des Basiswerts den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 18.06.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 18.06.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt dem EUR-Gegenwert der Differenz aus dem Basispreis und dem Referenzpreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Basispreis - Referenzpreis) x Bezugsverhältnis). Der EUR-Gegenwert wird dabei auf Basis des in den Produktbedingungen festgelegten maßgeblichen EUR/USD-Kurses errechnet.

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DN13RY berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DN13RY halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DN13RY, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 24.07.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
139,5

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
63,1%

Starke Korrelation mit dem SP500

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 1.438,70 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist TESLA ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 24.07.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 24.07.2026 bei einem Kurs von 313,03 eingesetzt.
Preis Fairer Preis, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell angemessen.
Relative Performance 8,7% vs. SP500 Dividendenbereinigt hat die Aktie den SP500 während der letzten vier Wochen um 8,7% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 21.08.2026) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 21.08.2026).
Wachstum KGV 0,7 22,34% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 22,34% Aufschlag.
KGV 139,5 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 102,6% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 35 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 35 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0% Keine Dividende Die Gesellschaft bezahlt keine Dividende.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 23.06.2026 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 100 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,7%.
Beta 2,10 Hohe Anfälligkeit vs. SP500 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 2,10% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 63,1% Starke Korrelation mit dem SP500 63,1% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 131,41 USD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 131,41 USD oder 0,36% Das geschätzte Value at Risk beträgt 131,41 USD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,36%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 25,5%
Volatilität der über 12 Monate 42,3%

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Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

20.09.2026 | 15:35:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Analyse: Deutsche Autobauer verlieren weiter an Boden

(Neu: weitere Details)

STUTTGART (dpa-AFX) - Die drei deutschen Autobauer verlieren im Vergleich zur internationalen Konkurrenz weiter an Boden. In der ersten Jahreshälfte sanken die Umsätze von Volkswagen <DE0007664039>, Mercedes-Benz <DE0007100000> und BMW <DE0005190003> auf rund 284 Milliarden Euro. Das sind 2,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie aus einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervorgeht. Zum Vergleich: In Summe steigerten die 19 untersuchten Autokonzerne ihre Erlöse um 3,6 Prozent auf knapp 1.048 Milliarden Euro.

Für die deutschen Hersteller handelt es sich den Angaben nach um das dritte Umsatzminus in einem ersten Halbjahr in Folge. Noch deutlicher werde der Rückstand im Konzern-Ranking: 15 Autobauer verzeichneten EY zufolge ein Umsatzplus - die drei deutschen Konzerne aber belegen die Plätze 16, 17 und 19. Den stärksten Zuwachs erzielte Tesla <US88160R1014>, gefolgt von Suzuki <JP3397200001> und Geely.

Auch beim Gewinn setzt sich die Schwäche der deutschen Autoindustrie fort: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) der deutschen Autobauer sank um 19,0 Prozent auf 13,0 Milliarden Euro. Absolut lagen VW <DE0007664039>, Mercedes und BMW damit zwar weiterhin mit Abstand vor den Herstellern aus anderen Ländern - es ist der Analyse zufolge aber der niedrigste Wert seit dem Pandemie-Jahr 2020. Ebenfalls schlechter lief es bei Herstellern aus China (minus 21,9 Prozent) und Japan (minus 36,5 Prozent). Die US-Hersteller Ford <US3453708600>, General Motors <US37045V1008> und Tesla legten hingegen um 32,9 Prozent zu.

Der Gewinn aller betrachteten Hersteller stieg demnach um 11,4 Prozent auf 43,7 Milliarden Euro. Der Vergleich werde aber dadurch beeinflusst, dass etliche Konzerne im Vorjahreszeitraum massive Abschreibungen auf das Geschäft mit E-Autos vorgenommen hätten. Dadurch fällt der Anstieg größer aus.

EY: "Made in Germany" wird zur Achillesferse

Nach Ansicht von EY-Branchenexperte Constantin Gall steckt Deutschlands Autoindustrie in einer Profitabilitätskrise. "Die deutschen Hersteller verlieren nicht nur Marktanteile, sondern vor allem Ertragskraft", teilte Gall mit. Während internationale Wettbewerber ihre Margen stabilisierten, gerieten VW, Mercedes-Benz und BMW bei Gewinn und Rendite zunehmend ins Hintertreffen.

"Die deutschen Konzerne leiden massiv unter strukturellen Kostennachteilen", teilte Gall weiter mit. Der hohe Produktionsanteil in Deutschland sei lange ein Wettbewerbsvorteil und Symbol für Qualität und Stärke gewesen. Angesichts einer viel zu geringen Lohnkostenproduktivität, hoher Energiepreise und hoher Kosten für Regeln und Bürokratie werde er aber zunehmend zur Belastung.

Notwendige Veränderungen könnten hierzulande nicht konsequent umgesetzt werden. Daher werde es schwer, beim Thema Profitabilität den Anschluss an die Weltspitze wiederherzustellen. "Deutsche Konzerne suchen daher ihr Heil in der Abwanderung an attraktivere Standorte", erklärte Gall. Deutschland könne nur Autonation bleiben, wenn alle Beteiligten über ihre Schatten sprängen und die strukturellen Standortnachteile schnell und pragmatisch lösten.

Ein großer Bremsklotz: China

Neben den US-Zöllen macht den Autobauern insbesondere der Markt in China zu schaffen. Dieser hat sich Gall zufolge von der "Cashcow" zum Sorgenkind entwickelt: In der Volksrepublik haben die drei deutschen Autobauer demnach von Januar bis Juni einen Absatzrückgang von 25 Prozent verzeichnet. "China bleibt das größte Einzelrisiko für die deutschen Konzerne". Ein Minus in dieser Größenordnung lasse sich nicht kurzfristig in anderen Regionen ausgleichen. Da helfe es wenig, dass es für die Deutschen in Europa aktuell relativ gut laufe.

Der chinesische Markt ist Gall zufolge extrem wettbewerbsintensiv. Angesichts der schwachen Konjunktur verkaufen sich teure Premiumfahrzeuge schlechter. Und im wachsenden Elektrosegment bevorzugen chinesische Kunden demnach einheimische Marken. Der Anteil Chinas am weltweiten Absatz von Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW sank binnen eines Jahres von 28,9 auf 23,5 Prozent.

Aber auch die untersuchten Autokonzerne aus China stehen unter Druck: Ihr weltweiter Absatz sank im ersten Halbjahr um acht Prozent, während der Absatz in Europa um 44 Prozent zulegte. "Der weltweite Expansionskurs und der brutale Preiswettbewerb im Heimatmarkt kosten auch die chinesischen Hersteller viel Geld", erklärte Gall. Aber sie hielten daran fest. Das bedeute für die Anbieter aus Europa weiter steigenden Preisdruck in der Heimat.

IG Metall mobilisiert gegen Stellenabbau

Die Krise sorgt auch in der deutschen Autoindustrie für Unruhe. Angesichts der Probleme laufen eine Reihe von Jobabbauprogrammen, die sich über mehrere Jahre erstrecken. Zehntausende Menschen sind betroffen - unter anderem bei Mercedes-Benz, BMW, im VW-Konzern und den dazugehörigen Marken sowie bei Zulieferern wie Bosch, Aumovio <DE000AUM0V10>, ZF Friedrichshafen und Mahle. Bei VW steht auch die Schließung der VW-Werke Hannover, Emden Zwickau sowie des Audi-Standorts Neckarsulm im Raum.

Dagegen macht die IG Metall am Montag an gut 200 Orten mobil. Unter dem Motto "Zukunft statt Kahlschlag" erwartet die Gewerkschaft mehr als 100.000 Teilnehmer. Die Gewerkschaft fordert von den Herstellern unter anderem mehr Investitionen in deutsche Werke, etwa in Batteriefertigung und autonomes Fahren.

Industrie: Produktion in Deutschland ist kein Naturgesetz

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hält umgekehrt eine größere Veränderungsbereitschaft von Gewerkschaften und Beschäftigten für nötig. Produktion in Deutschland sei "kein Naturgesetz", die Auslastung von Werken "kein Selbstläufer", schrieb VDA-Präsidentin Hildegard Müller in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt".

Als Wettbewerbsnachteil nannte sie vor allem die hohen Arbeitskosten und die kürzeren Arbeitszeiten in Deutschland. Eine Arbeitsstunde koste in der deutschen Autoindustrie fast 65 Euro, in Tschechien 24 und in Polen 18 Euro. In Deutschland würden durchschnittlich 1300 Stunden im Jahr gearbeitet, in Tschechien 1800 und in Mexiko mehr als 2000 Stunden./jwe/DP/zb

20.09.2026 | 09:05:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Analyse: Deutsche Autobauer verlieren weiter an Boden
20.09.2026 | 08:20:40 (dpa-AFX)
Analyse: Ergebnisse der deutschen Autobauer unter Druck
18.09.2026 | 05:59:17 (dpa-AFX)
Umweltbundesamt zu Spritpreisen: Umstieg auf Elektromobilität fördern
17.09.2026 | 06:26:57 (dpa-AFX)
US-Behörde nimmt sich Teslas Robotaxi vor
14.09.2026 | 17:58:01 (dpa-AFX)
Tesla bringt E-Lastwagen 2027 nach Europa
10.09.2026 | 12:01:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Mehr als jeder Vierte will aufs E-Auto umsteigen