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Easyjet Rg

A1JTC1 / GB00B7KR2P84 //
Quelle: LSE UK 1 CUR: 10:02:19
A1JTC1 GB00B7KR2P84 // Quelle: LSE UK 1 CUR: 10:02:19
Easyjet Rg
3,962 GBP
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52 Wochen Hoch
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Sektorvergleich

Easyjet Rg

Quelle: London Stock Exchange Domestic/UK Market 1st Currency: 11.03. 10:02:19
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG
Airbus Group SE 938914

177,90 EUR

17:39:25

1,41%

938914
DHL Group 555200
Deutsche Lufthansa AG 823212

7,986 EUR

--

-2,63%

823212
MTU Aero Engines AG A0D9PT

347,80 EUR

--

-1,31%

A0D9PT
Thales S.A. 850842

250,50 EUR

17:35:52

1,21%

850842
Sixt SE 723132

65,15 EUR

--

-1,59%

723132
Boeing Co. 850471

217,76 USD

00:00:00

-3,22%

850471
Delta Air Lines A0MQV8

59,27 USD

00:00:00

-2,16%

A0MQV8

News

11.03.2026 | 06:35:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Krieg im Nahen Osten - und der Urlaub geht weiter

BERLIN/TEL AVIV/KAIRO (dpa-AFX) - Krieg, Reisewarnungen, gesperrte Lufträume: Der Konflikt im Nahen Osten bringt auch den Urlaub vieler Menschen ins Wanken. Dennoch lässt die Mehrheit der Deutschen ihre Pläne bislang unverändert. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 54 Prozent der rund 1.750 im März befragten Erwachsenen, internationale Krisen oder Konflikte hätten derzeit keinen Einfluss auf ihre Urlaubsplanung.

Ganz ohne Folgen bleiben geopolitische Spannungen jedoch nicht. Zehn Prozent wollen ihre Urlaubspläne wegen internationaler Konflikte ändern. Bei sieben Prozent ist eine gebuchte Reise unsicher geworden, bei vier Prozent wurde sie abgesagt oder verschoben.

Politische Stabilität als Reisefaktor

Sicherheit spielt für viele Urlauber eine wichtige Rolle bei der Wahl des Reiseziels. 58 Prozent sagen, sie berücksichtigten die politische Stabilität eines Landes stark, weitere 27 Prozent zumindest teilweise. Nur jeder Zehnte gibt an, dass politische Stabilität für ihn keine Rolle spielt.

Der Konflikt im Nahen Osten war Ende Februar eskaliert. Israel und die USA griffen den Iran aus der Luft an, Teheran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie Ziele in der Golfregion. In der Folge saßen dort Tausende Reisende fest - etwa an Flughäfen oder auf Kreuzfahrtschiffen.

Krieg trifft Urlaubsländer

Die Beratungsfirma Oxford Economics rechnet damit, dass die Zahl der Reisenden in den Nahen Osten in diesem Jahr deutlich zurückgehen könnte. Sollte der Krieg noch etwa zwei Wochen dauern, könnten die Besucherzahlen um rund elf Prozent sinken. Zieht sich der Konflikt ein bis zwei Monate hin, wäre sogar ein Rückgang um 27 Prozent möglich - verbunden mit wirtschaftlichen Einbußen von rund 56 Milliarden Dollar.

Besonders die Golfstaaten fürchten um ihr Image als sichere Reiseziele. "Das Siegel ist gebrochen", sagte der katarische Analyst Ahmed Hilal dem Sender Al Jazeera. Metropolen wie Dubai, Abu Dhabi oder Doha galten lange als sichere Inseln. Nach Angriffen auf Flughäfen, Hotels und dicht bewohnte Gebiete könnte es dauern, bis sie diesen Status zurückerlangen.

Tourismus leidet auch in Israel

In Israel und den Palästinensergebieten leidet der Tourismus schon seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Gaza-Krieg unter schweren Einbußen. Der neue Krieg mit dem Iran versetzt der Branche nun einen weiteren Schlag.

Nach Angaben des israelischen Tourismusministeriums haben seit Kriegsbeginn Tausende Touristen das Land verlassen - etwa mit Bussen über Jordanien oder Ägypten. Andere würden vom Ministerium betreut. Seit einigen Tagen konnten Urlauber zudem Flüge mit israelischen Airlines buchen, um sich in Sicherheit zu bringen.

Sorgen fern der Front

Doch auch Länder, die nicht direkt angegriffen werden, bangen um ihre Gäste. Ägypten etwa, eines der beliebtesten Reiseziele deutscher Urlauber, ist stark auf Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen. Politische Unruhen, Terroranschläge und die Corona-Pandemie hatten die Besucherzahlen dort immer wieder einbrechen lassen.

Zuletzt hatte sich die Branche jedoch erholt. Die offizielle Eröffnung des Grand Egyptian Museum an den Pyramiden sorgte für zusätzlichen Rückenwind: Im vergangenen Jahr kamen rund 19 Millionen Besucher nach Ägypten - ein Wachstum von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch nun fragen sich auch Ägypten-Reisende, ob sie ihren Urlaub lieber anderswo verbringen sollten.

Kurzes Gedächtnis der Urlauber

Solche Schwankungen sind nach Einschätzung von Tourismusforschern im Reisegeschäft nichts Ungewöhnliches. "Grundsätzlich haben Touristen ein kurzes Gedächtnis", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft, Jürgen Schmude. "In der Regel sehen wir solche Nachfragewellen zwei bis drei Jahre lang. Danach normalisiert sich das häufig wieder."

Ob ein Konflikt dem Image einer Destination langfristig schade, hänge vor allem von seiner Dauer ab. "Je länger er anhält, desto größer sind die Folgen", sagte Schmude. Ägypten etwa habe in der Vergangenheit mehrere Anschläge erlebt und sei dennoch immer wieder als Reiseziel zurückgekommen. Wenn der Konflikt im Nahen Osten schnell ende, könnten die Auswirkungen auf den Tourismus schon nach einem halben Jahr weitgehend vergessen sein.

Reiseveranstalter beobachten Zurückhaltung

Bei Reisen in Länder der Golfregion und bei Umsteigeverbindungen über Drehkreuze wie Dubai oder Doha beobachtet der Reisekonzern Tui <DE000TUAG505> eine Zurückhaltung bei Buchungen. Für die Region rechne man zunächst mit einer Phase der Erholung. "Erfahrungsgemäß setzen die betroffenen Reiseziele alles daran, den Tourismus schnell wieder anzukurbeln und das Vertrauen der Reisenden zurückzugewinnen", teilte das Unternehmen mit.

Stabil bleibe dagegen die Nachfrage nach Ägypten. In den vergangenen Wochen seien bereits zahlreiche Buchungen eingegangen. Das Land habe sich zudem zunehmend als feste Größe im Sommerurlaub etabliert, teilte Tui mit.

Vom Branchenzweiten Dertour heißt es, Ägypten bleibe weiterhin gefragt, derzeit gebe es jedoch eine gewisse Zurückhaltung sowie vereinzelt Stornierungsanfragen. Die klassischen Baderegionen seien vom Iran-Krieg aber nicht beeinträchtigt, auch der ägyptische Luftraum sei offen. Gleichzeitig steige die Nachfrage nach klassischen Urlaubszielen im westlichen Mittelmeer, etwa Spanien.

Branche gilt als krisenfest

"Tourismus ist eine sehr resiliente Branche - sobald Stabilität zurückkehrt, kehrt auch die Reiselust der Menschen zurück", sagte der Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Albin Loidl. Viele Urlauber wichen in solchen Situationen eher auf andere Ziele aus, statt ganz auf eine Reise zu verzichten. Nach Krisen finde die Branche meist schnell wieder in die Spur. Auch für die Golfregion erwartet Loidl eine Erholung, sobald sich die Lage beruhigt.

Bundesregierung blickt auf Tourismus

Die Tourismusbranche sei von Reiseabsagen stark betroffen, sagte der Tourismuskoordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß (CDU). "Die Situation in der Golfregion hat auch Auswirkungen auf andere Urlaubsregionen, etwa in Asien und Afrika, weil viele Verbindungen über die Drehkreuze in der Golfregion führen."

Erfahrungen aus früheren Krisen zeigten jedoch, dass Reisende häufig zurückkehrten, sobald ein Reiseziel wieder als sicher wahrgenommen werde, sagte Ploß. Es sei Aufgabe der Länder, für die Sicherheit von Reisenden zu sorgen. Er habe großes Vertrauen, dass die Golfstaaten diese Verantwortung ernst nähmen./kge/DP/zb

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Gesamteindruck
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Positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 16.01.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
5,0

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
55,1%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 4,15 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist EASYJET ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 16.01.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 16.01.2026 bei einem Kurs von 485,10 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -10,6% Unter Druck vs. STOXX600. Erscheint technisch überverkauft Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -10,6% hinter dem STOXX600 zurück. Der Kurs erscheint technisch überverkauft.
Mittelfristiger Trend Scheint überverkauft aus technischer Sicht Aus technischer Sicht erscheint die Aktie aufgrund ihrer jüngsten Verluste überverkauft. Sie wird seit 13.01.2026 unterhalb ihres dividendenbereinigten technischen 40-Tage Trends gehandelt.
Wachstum KGV 2,1 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 5,0 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 7,1% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 17 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 17 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,5% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 17,73% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 28.10.2025 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,3%.
Beta 0,98 Mittlere Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,98% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 55,1% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 55,1% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 49,11 GBp Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 49,11 GBp oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 49,11 GBp. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 30,8%
Volatilität der über 12 Monate 26,8%