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Quelle: Xetra: 24.07.2024, 17:36:40
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Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 10.05.2024

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
4,0

Erwartetes KGV für 2026

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

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Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
53,5%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 7,45 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist DEUTSCHE LUFTHANSA ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 10.05.2024 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 10.05.2024 bei einem Kurs von 6,67 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -1,4% Unter Druck (vs. STOXX600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum STOXX600 beträgt -1,4%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 09.02.2024 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 09.02.2024 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 6,14.
Wachstum KGV 3,4 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 4,0 Erwartetes KGV für 2026 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2026.
Langfristiges Wachstum 8,6% Wachstum heute bis 2026 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2026.
Anzahl der Analysten 17 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 17 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 4,8% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 19,14% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 16.04.2024 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 92 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,3%.
Beta 1,45 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,45% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 53,5% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 53,5% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 1,37 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 1,37 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 1,37 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 26,7%
Volatilität der über 12 Monate 28,8%

News

24.07.2024 | 19:00:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP 5: Aktivisten legen Flughafen lahm - härtere Strafen gefordert

(neu: Statement Sprecherin "Letzte Generation" eingefügt)

KÖLN (dpa-AFX) - Nach einer dreistündigen Blockade des Flughafens Köln/Bonn durch Klimaaktivisten mitten in den Sommerferien sind Forderungen nach härteren Strafen laut geworden. "Wer gewaltsam auf Flughäfen eindringt, Rollfelder besetzt und Maschinen blockiert, gefährdet Menschenleben", sagte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der Bundestag müsse nun schnellstens die geplante Verschärfung des Luftsicherheitsgesetzes beschließen. "Mit der Einführung von Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren Haft für das Eindringen auf Flughäfen geben wir den Richtern ein Instrumentarium an die Hand, um angemessen zu urteilen", so Wissing.

31 Flüge fielen aus, viele andere verspätet

Klimaaktivisten hatten am Morgen etwa drei Stunden lang den Flugverkehr auf dem Flughafen Köln/Bonn lahmgelegt. Infolgedessen fielen nach Angaben eines Flughafensprechers 31 Flüge aus, davon 15 Starts und 16 Landungen. Sechs Flüge mussten umgeleitet werden. Zudem sei es zu einer nicht genau bekannten Zahl von Verspätungen gekommen. Erst nachdem die Polizei alle fünf Aktivisten von dem Rollweg gelöst hatte, auf dem sie sich festgeklebt hatten, konnte der Flugverkehr gegen 9.00 Uhr wieder freigegeben werden.

Es sei Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und Hausfriedensbruchs aufgenommen worden, sagte eine Polizeisprecherin. Ermittelt werden müsse, wie die Aktivisten konkret auf das Gelände gekommen seien.

Internationale Protestkampagne gegen fossile Energien

Die Gruppe Letzte Generation teilte mit, dass mehrere Aktivisten einen Zaun durchtrennt und sich in der Nähe von Start- und Landebahnen auf dem Asphalt festgeklebt hatten. Über das Netzwerk X teilte die Gruppe mit, die Aktion sei Teil einer internationalen Protestkampagne, die einen Ausstieg aus fossilen Energieträgern bis 2030 fordert. Der Protest solle gleichzeitig an Flughäfen in mehr als zehn Ländern stattfinden, hieß es.

Flughäfen seien "Inbegriff der Klimakatastrophe", sagte Lina Johnsen, Sprecherin der "Letzten Generation" im Interview mit WDR5. Der Flugverkehr müsse heruntergefahren werden, betonte sie. "Wir können nicht einfach eine Normalität weiter vorspielen, die einfach nicht mehr Realität ist. Und dafür ist es genau der richtige Ort, genau der richtige Zeitpunkt, auch an Flughäfen zu protestieren." Die Protestform des zivilen Ungehorsams habe sich als effektives Mittel erwiesen, sich Regierungen zu widersetzen, "die wirklich kriminelles Verhalten an den Tag legen, indem sie unsere Existenzen zerstören", so Johnsen weiter.

Der Flughafenverband ADV kritisierte dagegen die Aktion als "kriminell". "Jede dieser Aktionen verursacht Flugannullierungen und Verspätungen - und das während der Sommerferien", teilte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel mit. "Der heutige Vorfall zeigt, dass der Kabinettsbeschluss von letzter Woche schnellstmöglich umgesetzt werden muss. Es braucht ernste strafrechtliche Konsequenzen für dieses Handeln."

Bundesregierung hat Gesetz auf den Weg gebracht

Die Bundesregierung will mit einer Verschärfung des Luftsicherheitsgesetzes radikale Klimaschützer und andere Störer von gefährlichen Aktionen auf Flughäfen abhalten. Kern der geplanten Reform, über die dann noch der Bundestag entscheiden muss, ist die Schaffung einer neuen Vorschrift, die das "vorsätzliche, unberechtigte Eindringen" unter anderem auf das Rollfeld sowie die Start- und Landebahnen unter Strafe stellt - und zwar dann, wenn dadurch die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs beeinträchtigt wird.

"Zu lange Klebstoff geschnüffelt"

NRW-Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) sagte der "Rheinischen Post", er begrüße, dass die Bundesregierung den Gesetzentwurf eingebracht habe: "Ich hoffe, das schreckt vor solchen gefährlichen Eingriffen in den Luftverkehr ab." NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte der "Rheinischen Post", unter der Aktion am Mittwochmorgen hätten viele Tausende Urlauber zu leiden gehabt: "Das ärgert nicht nur, sondern erweist dem Klimaschutz einen Bärendienst." Sahra Wagenknecht schrieb auf "X": "Wer meint, man müsse Kindern und Familien den Abflug in die #Sommerferien versauen und wir könnten bis 2030 aus fossiler Energie aussteigen, hat nicht nur Klebstoff an den Händen, sondern vor allem zu lange daran geschnüffelt."/cd/DP/ngu

24.07.2024 | 15:31:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP 4: Aktivisten legen Flughafen lahm - härtere Strafen gefordert
24.07.2024 | 13:23:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Aktivisten legen Flughafen lahm - härtere Strafen gefordert
24.07.2024 | 13:04:13 (dpa-AFX)
Piloten machen Front gegen Ein-Personen-Flugbetrieb
24.07.2024 | 10:36:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Aktivisten legen Flughafen lahm - härtere Strafen gefordert
24.07.2024 | 09:20:54 (dpa-AFX)
Flugverkehr in Köln/Bonn wieder freigegeben
24.07.2024 | 07:52:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Aktivisten legen Luftverkehr am Flughafen Köln/Bonn lahm

Aktuell

Datum Terminart Information Information
31.07.2024 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Deutsche Lufthansa AG: Veröffentlichung Zwischenbericht zum 1. Halbjahr 2024 Deutsche Lufthansa AG: Veröffentlichung Zwischenbericht zum 1. Halbjahr 2024
29.10.2024 Veröffentlichung des 9-Monats-Berichtes Deutsche Lufthansa AG: Zwischenbericht Januar-September 2024 Deutsche Lufthansa AG: Zwischenbericht Januar-September 2024

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