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Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 07.08.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
17,3

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
40,3%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 43,91 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist PORSCHE ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 07.08.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 07.08.2026 bei einem Kurs von 44,10 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance -1,8% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -1,8% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 02.10.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 02.10.2026 negativ.
Wachstum KGV 1,3 32,35% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 32,35%.
KGV 17,3 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 20,3% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 19 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 19 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,6% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 45,53% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 17.07.2026 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 2 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,6%.
Beta 1 Mittlere Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 40,3% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 40,3% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 3,00 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 3,00 EUR oder 0,07% Das geschätzte Value at Risk beträgt 3,00 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,07%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 21,8%
Volatilität der über 12 Monate 31,3%

News

07.10.2026 | 17:13:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: VW-Tochter Porsche will sparen und Marge steigern - Aktie schwankt

(neu: nach Veranstaltung Kurs aktualisiert in 4. Absatz, mit Aussagen aus Fragerunde im neuen vorletzten Absatz.)

WEISSACH/STUTTGART (dpa-AFX) - Der schwächelnde Sport- und Geländewagenbauer Porsche <DE000PAG9113> will in den nächsten Jahren kräftig Kosten sparen und sich stärker auf Fahrzeuge mit besonders hoher Marge ausrichten. Unter anderem dadurch soll Porsche wieder profitabler werden. Der seit Januar amtierende neue Chef Michael Leiters präsentierte am Mittwoch auf einer Investorenveranstaltung im schwäbischen Weissach seine Strategie "Sportwagenschmiede '35", mit der er das Unternehmen nach schwierigen Jahren wieder in die Erfolgsspur bringen will.

"Mit unserer Strategie schaffen wir die Voraussetzungen, um Porsche in drei Phasen deutlich effizienter, produktiver und profitabler zu machen", sagte der Manager. Aktuell gehe es vor allem darum, Kosten zu senken und Porsche finanziell robuster zu machen. Das ist nötig, weil der Autohersteller sich vor allem im einst gewinnträchtigen Markt China auf dauerhaft weniger Geschäft einstellt.

Die operative Gewinnmarge im Konzern soll aber nach wie vor mittelfristig - das heißt etwa 2030 oder 2031 - 10 bis 15 Prozent erreichen und langfristig das obere Ende dieser Spanne. Im ersten Halbjahr 2026 waren es 7,8 Prozent. Absolut strebt Porsche in einigen Jahren einen Umsatz zwischen 41 und 45 Milliarden Euro an (2025: 36,4 Milliarden).

Die im MDax <DE0008467416> notierte Porsche-Vorzugsaktie schwankte nach positivem Handelsstart und lag am Nachmittag ein halbes Prozent im Minus. Bisher hat das Papier in diesem Jahr damit gut 7 Prozent eingebüßt.

Laut Porsche-Finanzchef Jochen Breckner sollen in den kommenden Jahren insbesondere auch bei den Investitionsausgaben und den Forschungs- und Entwicklungskosten die Zügel angezogen werden. In diesem Jahr dürften die Investitionen ihren Höhepunkt erreichen und dann wieder fallen. Aktuell steckt Porsche viel Geld in Antriebstechnik und Modelle.

9 bis 12 Prozent des Umsatzes im Autogeschäft - also ohne die Finanzdienstleistungen gerechnet - sollen mittelfristig regelmäßig als freie Barmittel übrigbleiben, langfristig ist hier ebenfalls das obere Ende des Korridors angepeilt. Im vergangenen Jahr waren es lediglich knapp 5 Prozent. Die Ausschüttungsquote für die Dividende sieht Breckner nun bei mindestens der Hälfte des Nettogewinns statt wie bisher bei rund der Hälfte.

Aus Sicht von Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan stützen die Aussichten für das Erwirtschaften von Barmitteln künftige Zahlungen an die Aktionäre. Jefferies-Experte Philippe Houchois sprach davon, dass die Erwartungen am Markt generell eher im unteren Bereich der Zielspannen von Porsche gelegen hätten - dass laut Management für das obere Ende der Bandbreiten aber eine deutliche Besserung des Umfelds oder weitere Maßnahmen vonnöten seien.

Porsche will seine Entwicklungskosten für künftige Modellreihen den Angaben nach um bis zu 20 Prozent senken. Die Personalkosten in der Fertigung sollen mittelfristig um bis zu 30 Prozent runter, Verkaufs- und Vertriebskosten um 20 Prozent. Bei den Materialeinzelkosten peilt das Unternehmen eine Senkung von rund zehn Prozent an. Die Anzahl von Modellvarianten soll ebenfalls geringer werden.

Fokus auf Kerngeschäft und schlankere Organisation

Wesentliche Pfeiler der Strategie seien die Fokussierung auf das Kerngeschäft und eine Verschlankung der Organisation. So werden Managementpositionen mittelfristig um 40 Prozent verringert, wie Porsche mitteilte.

Letztlich strebe Porsche eine deutlich niedrigere Gewinnschwelle an, die bereits bei weniger als 200.000 Einheiten erreicht werden soll. Zuletzt seien viele Teile des Konzerns eher auf die Produktion von 350.000 Autos ausgelegt gewesen, sagte Porsche-Chef Leiters - eine Folge des Wachstumskurses in den vergangenen Jahren. Bei welcher Stückzahl die Gewinnschwelle zuletzt lag, dazu machte er keine Angaben.

Klar ist aber, dass er den Konzern auf weniger Masse trimmen will - das gilt in der Autobranche als schwierig, weil in aller Regel Größenvorteile zum Tragen kommen. Bei Porsche soll nun der Anteil besonders teurer Autos von rund einem Drittel auf fast die Hälfte ausgebaut werden. Das soll bis 2030 den durchschnittlichen Verkaufspreis der teuersten 10.000 verkauften Autos von 270.000 Euro auf 330.000 Euro heben. Unter anderem ist ein größeres und teureres SUV als der Cayenne vorgesehen, und ein Zweitürer-Supersportwagen über dem 911er dürfte ebenfalls dazukommen.

Gewinneinbruch im vergangenen Jahr

Das Unternehmen aus Stuttgart hatte zuletzt zu kämpfen - unter anderem mit sinkenden Absatzzahlen, insbesondere in China, einer geringeren Nachfrage nach E-Modellen und den US-Zöllen. Hinzu kamen Milliardenkosten für die Verbrenner-Verlängerung, die den Gewinn des Konzerns 2025 zum größten Teil aufgezehrt haben. Das Ergebnis nach Steuern brach im vergangenen Jahr im Vorjahresvergleich um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro ein. Im ersten Halbjahr 2026 stabilisierte sich das Ergebnis. Die Krise bei Porsche hatte zuletzt auch die Geschäftszahlen der Konzernmutter Volkswagen <DE0007664039> kräftig belastet.

Schnelle Besserung ist nicht zu erwarten. Das kommende Jahr werde nochmal härter für Porsche, bevor 2028 dann Besserung einsetzen dürfte, sagte Finanzchef Breckner. Absatz und operative Marge würden unter anderem wegen Modellanläufen 2027 unter den Werten für das laufende Jahr liegen, ergänzte er. Aktuell peilt Porsche 2026 einen Umsatz von 35 bis 36 Milliarden Euro an bei einer operativen Marge zwischen 5,5 und 7,5 Prozent.

Im Sommer hatten sich Management und Arbeitnehmer auf ein Sparprogramm geeinigt, das den Abbau von 5.000 weiteren Jobs in der Region Stuttgart bis 2035 vorsieht. Im Gegenzug wurden betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2035 ausgeschlossen. Bereits zuvor gab es bei Porsche Abbauprogramme - auch im Leipziger Werk und bei Tochterfirmen. "Insgesamt wird die Belegschaft im direkten und indirekten Bereich mittelfristig um 25 Prozent reduziert - mit einem strategischen Ziel von 30 Prozent", hieß es./men/jwe/rwi/jsl/he

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ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Porsche AG auf 'Hold' - Ziel 49 Euro
07.10.2026 | 10:10:51 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Kurs der Porsche AG schwankt kräftig am Kapitalmarkttag

Aktuell

Datum Terminart Information Information
27.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG: Q3 Quartalsmitteilung Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG: Q3 Quartalsmitteilung

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