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Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG
RWE AG 703712

57,28 EUR

--

1,81%

703712
E.ON SE ENAG99

18,960 EUR

--

0,74%

ENAG99
Nordex AG A0D655

40,280 EUR

--

1,77%

A0D655
Friedrich Vorwerk Group SE A255F1

67,15 EUR

--

1,21%

A255F1
Eni S.p.A. 897791

23,88 EUR

09:53:27

-0,08%

897791
Engie S.A. A0ER6Q

26,07 EUR

17:35:41

0,39%

A0ER6Q
ENERGIEKONTOR 531350

34,700 EUR

--

1,46%

531350
Veolia Environnement S.A. 501451

35,80 EUR

17:36:01

1,85%

501451
Enphase Energy Inc. A1JC82

37,385 USD

01:17:31

6,69%

A1JC82
Elia System Operator S.A. A0ERSV

125,80 EUR

17:35:09

-1,80%

A0ERSV
Iberdrola S.A. A0M46B

20,74 EUR

09:52:37

1,07%

A0M46B
EVN AG 878279

29,20 EUR

--

0,17%

878279
Verbundgesellschaft AG 877738

58,45 EUR

--

1,92%

877738
PNE AG NAMENS-AKTIEN O.N. A0JBPG

10,740 EUR

--

-0,56%

A0JBPG
NEXTERA ENERGY INC. A1CZ4H

87,93 USD

01:00:00

-0,60%

A1CZ4H
Orsted A/S A0NBLH

146,50 DKK

09:52:41

1,31%

A0NBLH
Enagás S.A. 662211

16,92 EUR

09:53:01

0,00%

662211

News

30.07.2026 | 16:39:40 (dpa-AFX)
Bundeswirtschaftsministerin hält an Plänen für niedrigere Energiekosten fest

ZIELITZ (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat weitere Bemühungen angekündigt, um die Energiekosten in Deutschland zu senken. "Energiekosten sind ein Standortfaktor. Sie sind in Deutschland zu hoch und damit nicht wettbewerbsfähig", sagte die CDU-Politikerin nach einem Besuch des Kaliwerks von K+S <DE000KSAG888>in Zielitz in Sachsen-Anhalt. Reiche sagte, es sei gelungen, dass auch der Bergbau wieder von der Strompreiskompensation profitiere. Das gelte aber nicht für den Untertage-Bereich. "Fakt ist aber, dass alles Energie kostet." Sie wolle sich bei der EU-Kommission für eine entsprechende Erweiterung einsetzen.

Die EU-Kommission hatte eine Ausweitung der Strompreiskompensation genehmigt. Dabei werden Firmen indirekt von Kosten des CO2-Emissionshandels entlastet. Ziel ist es, eine Verlagerung von Produktion zu verhindern.

Reform des Bergrechts

Reiche sagte weiter, es solle eine Bergrechtsreform wieder in Angriff genommen werden. Der Koalitionsvertrag sei sehr eindeutig, dass einheimische Rohstoffe gefördert werden sollten. Rohstoffproduktion müsse bergrechtlich wieder leichter möglich sein. Das Ministerium arbeite dazu an einer Novelle des Berggesetzes und werde in wenigen Wochen auf alle beteiligten Häuser in der Bundesregierung zugehen.

K+S-Vorstandschef Christian Meyer sagte, im Vergleich zum Kali-Wettbewerber Kanada seien die Energiekosten fünf- bis zehnmal so hoch. Dies verzerre die Wettbewerbsfähigkeit. Meyer sagte zudem, lange Genehmigungsverfahren müssten verkürzt werden.

Reiche verwies außerdem auf langfristige Lieferverträge für Flüssigerdgas (LNG) - Deutschlands größter Gashändler Uniper <DE000UNSE026> hatte am Mittwoch einen langfristigen Liefervertrag für LNG aus Kanada vereinbart. Außerdem nannte sie Reformpläne, Infrastrukturkosten und Förderkosten für erneuerbare Energien schrittweise abzusenken. Das Kabinett hatte am Mittwoch eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes auf den Weg gebracht.

Ministerin auf dem "Kalimandscharo"

Reiche fuhr beim Werksbesuch bei großer Hitze auch auf den "Kalimandscharo" - so wird im Volksmund die große Abraumhalde genannt. Das K+S-Werk in Zielitz hat rund 2.000 Mitarbeiter. K+S produziert nach den Worten Meyers jedes Jahr rund 6 Millionen Tonnen Kali. Kali wird zum Beispiel als Düngemittel verwendet, aber auch in vielen Produkten in der Chemie und bei Pharma.

Der Begriff "Kalimandscharo" ist abgeleitet vom Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas./hoe/DP/zb

29.07.2026 | 13:56:09 (dpa-AFX)
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