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Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG
RWE AG 703712

60,44 EUR

19:47:27

-0,30%

703712
E.ON SE ENAG99

17,370 EUR

20:00:07

-2,28%

ENAG99
Nordex AG A0D655

39,320 EUR

20:18:21

-2,43%

A0D655
Friedrich Vorwerk Group SE A255F1

66,00 EUR

17:35:22

-0,08%

A255F1
ENERGIEKONTOR 531350

25,850 EUR

17:38:04

0,39%

531350
Eni S.p.A. 897791

23,95 EUR

17:39:34

-0,58%

897791
Engie S.A. A0ER6Q

24,25 EUR

17:35:14

0,75%

A0ER6Q
Elia System Operator S.A. A0ERSV

122,00 EUR

17:35:13

2,52%

A0ERSV
Veolia Environnement S.A. 501451

32,11 EUR

17:35:52

0,78%

501451
Enphase Energy Inc. A1JC82

34,73 USD

21:10:22

-3,55%

A1JC82
Iberdrola S.A. A0M46B

20,29 EUR

19:05:05

-1,12%

A0M46B
EVN AG 878279

27,90 EUR

17:37:41

-4,45%

878279
PNE AG NAMENS-AKTIEN O.N. A0JBPG

7,150 EUR

17:35:06

-1,38%

A0JBPG
Verbundgesellschaft AG 877738

62,00 EUR

17:35:03

-0,24%

877738
Orsted A/S A0NBLH

136,65 DKK

16:59:49

0,51%

A0NBLH
NEXTERA ENERGY INC. A1CZ4H

80,60 USD

21:11:30

-0,84%

A1CZ4H
Enagás S.A. 662211

16,80 EUR

19:05:05

-0,12%

662211

News

16.09.2026 | 11:17:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Staatsunternehmen Sefe kauft Gas ein

BERLIN (dpa-AFX) - Das staatliche deutsche Gasunternehmen Sefe kauft Gas ein. Das bestätigte das Unternehmen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Man handle ausschließlich aus strategischen und wirtschaftlichen Erwägungen und habe eine eigenständige kommerzielle Geschäftsentscheidung getroffen, betonte das Unternehmen. Es gebe keine Anweisung dazu vom Bundeswirtschaftsministerium.

Gespräche auch mit Uniper <DE000UNSE026>

Die Gasspeicher sind derzeit nur zu 56 Prozent befüllt. Der Gasimporteur Sefe befindet sich vollständig im Bundesbesitz. Am Vortag war bekanntgeworden, dass Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) mit den beiden Staatsunternehmen Sefe und Uniper in Gesprächen ist, um die Gasspeicher besser zu füllen. Die Kosten würden dann vom Markt getragen und nicht wie bei einem staatlichen Eingriff von den Steuerzahlern oder den Gaskunden über eine Umlage, hieß es aus Regierungskreisen.

Normalerweise kaufen Großhändler im Sommer Erdgas günstig ein. Sie speichern es und verkaufen es im Winter mit Gewinn weiter. Derzeit sind die Preise infolge des Iran-Kriegs jedoch sehr hoch, sodass eine Einspeicherung wirtschaftlich nicht attraktiv ist. Die Folge: Die Speicher sind deutlich geringer gefüllt als sonst zu dieser Jahreszeit.

Sefe: Befüllung ist vorteilhaft

"Versorgungssicherheit zu gewährleisten liegt in der Verantwortung aller Energieunternehmen", betonte Sefe. Man übernehme diese Verantwortung für die Kunden. Die Befüllung sei für Sefe vorteilhaft. "Profitabilität und Versorgungssicherheit schließen sich daher nicht aus, sondern sind auch mit Blick auf die anstehende Privatisierung gleichermaßen von wesentlicher Bedeutung."

Wirtschafts-Staatssekretär Frank Wetzel sagte beim VKU-Kongress in Berlin, es gebe keine Weisungen des Bundes. Das Ministerium rede aber "mit allen". Der Buchungsstand bei den Speichern liege bei über 70 Prozent. Es müsse aber auch physisch eingespeichert werden. Das Ministerium habe an alle Unternehmen die Erwartung, dass sie ihre Buchungen jetzt auch füllten.

Staatssekretär warnt vor riskanten Spekulationen

Der Bundesregierung sei sehr daran gelegen, dass alle mit vereinten Kräften dafür sorgten, dass ausreichend Speicherfüllstände erreicht werden, "um die Bürgerinnen und Bürger und unsere Industrie sicher durch den Winter zu bringen, auch wenn er kalt wird".

Dem Ministerium sei bewusst, welche betriebswirtschaftlichen Herausforderungen dies seien, sagte Wetzel mit Blick auf hohe Preise. Aber die Spekulation auf niedrige Preise sei auch riskant und möglicherweise eine Fehlkalkulation. Die Bundesregierung stehe bereit, jederzeit handeln zu können. Das Ministerium habe aber im Augenblick nicht die Absicht, neue zusätzliche Kosten im System auch für den Verbraucher zu erzeugen.

Sefe hieß früher Gazprom <US3682872078> Germania und war eine Tochter des russischen Staatskonzerns Gazprom. Als Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und der Energiekrise wurde das Unternehmen verstaatlicht. Die EU-Kommission hat bestimmt, dass der Bund Sefe bis Ende 2028 wieder weitgehend privatisieren muss./hrz/DP/men

16.09.2026 | 10:28:40 (dpa-AFX)
Staatsunternehmen Sefe kauft Gas ein
15.09.2026 | 21:15:39 (dpa-AFX)
Kreise: Staatsunternehmen könnten bei Gasspeichern helfen
24.08.2026 | 08:23:30 (dpa-AFX)
Erdgas aus Norwegen: Uniper und Equinor schließen Vertrag
20.08.2026 | 12:20:56 (dpa-AFX)
Linke fordert Ministerin bei Gasspeichern zum Handeln auf
19.08.2026 | 15:01:34 (dpa-AFX)
Geringe Gasspeicherstände: Ministerium appelliert an Händler
11.08.2026 | 11:52:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Uniper wird zuversichtlicher für 2026 - Rechenzentren-Pläne reifen