•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Uniper SE

UNSE02 / DE000UNSE026 //
Quelle: Xetra: 01.06.2026, 17:35:23
UNSE02 DE000UNSE026 // Quelle: Xetra: 01.06.2026, 17:35:23
Uniper SE
48,450 EUR
Kurs
-1,32%
Diff. Vortag in %
27,300 EUR
52 Wochen Tief
56,20 EUR
52 Wochen Hoch
  •  
  •  
  •  
  •  

Sektorvergleich

Uniper SE

Quelle: Xetra: 01.06. 17:35:23
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

News

19.05.2026 | 15:18:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Energiekonzern zu verkaufen - Geht Uniper an Investoren?

BERLIN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - "Energieunternehmen zu verkaufen. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail". So ähnlich stand es jetzt in einer Verkaufsanzeige in der "Financial Times". Es geht um den (noch) verstaatlichten Energiekonzern Uniper <DE000UNSE026>, Deutschlands größten Gashändler. Die Anzeige aufgegeben hat das Bundesfinanzministerium. Es geht jetzt also los.

2022 wäre Uniper fast zusammengebrochen, als Russland nach dem Angriff auf die Ukraine kein Pipelinegas mehr lieferte und die Preise für Ersatzlieferungen in extreme Höhen schossen. Auf dem Spiel stand zeitweise die Gasversorgung von rund 1.000 Stadtwerken und Industrieunternehmen. Der deutsche Staat rettete das Unternehmen mit Milliarden-Beihilfen und wurde quasi Alleineigentümer.

Bund wird durch Verkauf mehrere Milliarden Euro einnehmen

Die EU hatte die Beihilfen damals unter vielen Auflagen erlaubt. Eine davon ist, dass Deutschland seine Beteiligung bis spätestens Ende 2028 auf höchstens 25 Prozent plus eine Aktie wieder reduzieren muss. Es wird damit gerechnet, dass der Bund durch den Verkauf der Mehrheit mehrere Milliarden Euro einnehmen wird. Doch wie verkauft man einen Energiekonzern am besten? Über die Börse oder doch lieber direkt an Investoren? Oder beides?

Am Dienstag erschien die Verkaufsanzeige. Mit der Veröffentlichung sei der offizielle Prozess zur Bestimmung der Nachfrage potenzieller Kaufinteressenten gestartet, erklärte eine Ministeriumssprecherin. Investoren könnten ihr Interesse jetzt bis zum 12. Juni, 12.00 Uhr mittags, registrieren lassen, hieß es in der Anzeige. Mit anderen Worten: Der Bund will jetzt wissen, wer sich einen direkten Einstieg bei Uniper vorstellen könnte.

Achtung, Käufer: Bund will Sperrminorität behalten

Ein Börsengang bleibe aber "weiterhin eine mögliche und gleichberechtigte Option", betonte die Sprecherin. Auch werde in der Anzeige klargestellt, dass der Bund nach Abschluss des Privatisierungsprozesses weiterhin 25 Prozent plus eine Aktie an der Uniper SE halten möchte. Die Bundesregierung werde sich damit eine Sperrminorität sichern.

Und noch eine Bedingung nennt das Ministerium in einer Stellungnahme: "Der Bund achtet im Verkaufsprozess darauf, dass die Zukunftsfähigkeit des Gesamtunternehmens und damit die Versorgungssicherheit Deutschlands gewahrt bleibt." Die "Süddeutsche Zeitung" hatte zuvor darüber unter Berufung auf eigene Informationen berichtet.

Uniper-Chef: Konzern jetzt "stabiler und klarer aufgestellt"

"Uniper freut sich über die heutige Ankündigung des Bundesministeriums der Finanzen", erklärte Uniper-Chef Michael Lewis in einem Statement des Unternehmens. Der Konzern sei nun stabiler, resilienter und strategisch klarer aufgestellt. Das Geschäft sei konsequent auf verlässliche Erträge ausgerichtet und Uniper verfüge über eine starke Bilanz. "Damit sind wir nicht nur wieder in der Lage, Dividenden auszuschütten, sondern können zugleich gezielt in Wachstum und Transformation investieren - mit einer klaren Strategie für nachhaltigen Wert und Versorgungssicherheit." Über Form und Zeitplan der Reprivatisierung entscheide aber der Bund, betonte der Konzern.

Arbeitnehmer lehnen Direktverkauf ab

Die Gewerkschaft Verdi hält dagegen weiterhin nichts von einem außerbörslichen Verkauf. Man wolle Uniper als ein starkes, selbstständiges Unternehmen erhalten, erklärte der Verdi-Bundesfachgruppenleiter Energiewirtschaft, Rolf Wiegand. "Daher fordern wir die Reprivatisierung im Rahmen eines erneuten Börsengangs, wobei der Bund eine Sperrminorität von mindestens 25 Prozent plus einer Aktie behalten soll."

Der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats Martin Geilhorn sagte der "Rheinischen Post" (Mittwoch): "Einen außerbörslichen Verkauf lehnen wir kategorisch ab". Man trete weiterhin vehement für einen erneuten Börsengang ein, "da die Unabhängigkeit von Uniper für uns essenziell ist, um die Rechte und Interessen unserer Mitarbeitenden zu schützen".

Die Linken-Bundestagsfraktion forderte, Uniper gar nicht zu verkaufen. Die Menschen ächzten unter Rekordpreisen, erklärte der finanzpolitische Fraktionssprecher, Christian Görke, laut einer Mitteilung. "Da wäre ein staatlicher Energiekonzern zeitgemäßer denn je, um mehr Kontrolle im Energiemarkt zu haben."

Uniper ist einer der größten Energiekonzerne Europas

Uniper handelt nicht nur mit Gas in großem Stil. Der Konzern betreibt auch Steinkohle- und Gaskraftwerke in Deutschland, Großbritannien und Schweden. Strom erzeugt Uniper auch aus Wasserkraft. In Schweden ist Uniper Mehrheitseigentümerin eines Atomkraftwerks. In Deutschland ist das Unternehmen auch größter Betreiber von Gasspeichern. Ende März beschäftigte die Firma mit Hauptsitz in Düsseldorf weltweit knapp 7.200 Menschen.

Und um noch einen dicken Energie-Brocken muss sich die Bundesregierung in den nächsten Jahren kümmern: Sefe GmbH heißt das Unternehmen, das sie ebenfalls im Zug der Gaskrise übernommen hat, früher war es eine Tochtergesellschaft des russischen Gaskonzerns Gazprom <US3682872078>. Sefe ist die Abkürzung von "Securing Energy for Europe" (etwa: Energie für Europa sichern). Das Unternehmen ist einer der größten Gasimporteure Deutschlands. Auch Sefe muss der Bund bis Ende 2028 wieder weitgehend privatisieren.

Wie das gehen soll, ist aber noch offen: Die Bundesregierung werde im Reprivatisierungsprozess der Versorgungssicherheit Deutschlands und Europas Rechnung tragen, erklärte eine Sprecherin des für Sefe zuständigen Bundeswirtschaftsministeriums. "Dieser Prozess schließt die Prüfung verschiedener Optionen ein, die unvoreingenommen geprüft werden."/tob/DP/stw

13.05.2026 | 13:01:41 (dpa-AFX)
Kabinett bringt Bau neuer Gaskraftwerke auf den Weg
29.04.2026 | 16:16:42 (dpa-AFX)
Freileitung statt Erdkabel: Regierung will bei Stromnetz Geld sparen
11.03.2026 | 14:36:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Uniper-Dividende: Bund darf sich auf 297 Millionen freuen
11.03.2026 | 08:48:57 (dpa-AFX)
Uniper-Dividende: Bund darf sich auf viele Millionen freuen
10.03.2026 | 14:04:51 (dpa-AFX)
Bayern fordert Erhalt der Gasspeicher und nationale Reserve

theScreener

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 22.05.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
34,8

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
24,0%

Schwache Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 23,81 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist UNIPER SE ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 22.05.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 22.05.2026 bei einem Kurs von 50 eingesetzt.
Preis Leicht überbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht erhöht.
Relative Performance 16,8% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 16,8% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 13.03.2026 Der dividendenbereinigte mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 13.03.2026 positiv.
Wachstum KGV 0,5 >50% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,6, so beinhaltet der Kurs bereits einen starken Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 50% Aufschlag.
KGV 34,8 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 15,6% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 4 Nur von wenigen Analysten verfolgt In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 4 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,8% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 61,09% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 17.10.2025 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -53 abzuschwächen.
Bad News Durchschnittliche Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. mittlere Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,4%.
Beta 0,88 Geringe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,88% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 24,0% Schwache Korrelation mit dem STOXX600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 11,78 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 11,78 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 11,78 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 53,2%
Volatilität der über 12 Monate 45,4%