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Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 05.06.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
12,7

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
-26,9%

Schwache Korrelation mit dem SP500

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 584,11 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist EXXON MOBIL ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 05.06.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 05.06.2026 bei einem Kurs von 149,92 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -11,6% Unter Druck (vs. SP500) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -11,6% hinter dem SP500 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 26.05.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 26.05.2026 negativ.
Wachstum KGV 1,2 23,41% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 23,41%.
KGV 12,7 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 12,0% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 22 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 22 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,0% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 37,96% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 01.05.2026 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -164 abzuschwächen.
Bad News Starke Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. starke Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,7%.
Beta -0,55 Geringe Anfälligkeit vs. SP500 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von -0,55% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage -26,9% Schwache Korrelation mit dem SP500 Die Kursschwankungen sind nahezu unabhängig von den Indexbewegungen. Des Weiteren sind im Verhalten dieses Wertes überdurchschnittlich häufig gegenläufige Bewegungen zum Index zu erkennen.
Value at Risk 34,06 USD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 34,06 USD oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 34,06 USD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 25,6%
Volatilität der über 12 Monate 25,4%

News

16.06.2026 | 14:30:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Monopolkommission sieht Millionenlücke beim Tankrabatt

(Überschrift neu gefasst, Text um Zahlen zum Mittagssprung ergänzt.)

BONN (dpa-AFX) - Der in zwei Wochen auslaufende Tankrabatt ist nach Ansicht der Monopolkommission "zu einem großen Teil, aber nicht vollständig" bei den Verbrauchern angekommen. In einer ersten Bilanz schätzt das unabhängige Beratergremium der Bundesregierung, dass von den 16,7 Cent Steuererleichterung pro Liter je nach Kraftstoff zwischen 15 und 16 Cent weitergegeben wurden. Von den insgesamt 1,6 Milliarden Euro der Steuersenkung kommen demnach 100 bis 200 Millionen nicht bei den Verbrauchern an. Parallel sinken die Spritpreise nach der Entspannung im Nahen Osten.

Für die Auswertung verglichen die Experten der Monopolkommission die Spritpreise in Deutschland und Frankreich - sie schätzten die Lücke dabei nach eigenen Angaben konservativ, sie könnte also sogar noch größer sein.

Auch das Münchner Ifo-Institut geht von einer unvollständigen Weitergabe aus - insbesondere bei Diesel. "Ein Teil der 1,6 Milliarden Euro, die der Tankrabatt den Staat gekostet hat, ist also bei den Mineralölkonzernen gelandet", sagt Ifo-Experte Florian Neumeier. "Der Staat kann keine Preise diktieren und somit ist die Weitergabe einer solchen Maßnahme eben nicht gesichert."

Branchenverband en2x widerspricht

Der Branchenverband en2x betonte dagegen: "Die Steuersenkung wird in vollem Umfang an die Kundschaft weitergegeben. Wir haben vor, während und auch nach dem Tankrabatt einen intensiven Preiswettbewerb unter den 14.000 Tankstellen in Deutschland. Gäbe es den Tankrabatt nicht, wären Benzin und Diesel im Mai und Juni zu jedem Zeitpunkt um 17 Cent je Liter höher."

Auffällig an den von der Monopolkommission ermittelten Zahlen ist, dass der Rabatt je nach Region unterschiedlich weitergegeben wurde. Im Nordwesten Deutschlands war der Preisrückgang demnach mit 16,7 bis 17,3 Cent am höchsten und im Osten mit 16 bis 16,4 Cent nur knapp unter der Steuersenkung. Im Süden ergab sich mit 13,3 bis 14,9 Cent allerdings eine deutlichere Lücke.

Strukturelles Problem

"Diese Ergebnisse deuten insgesamt darauf hin, dass der unvollständige und regional unterschiedliche Preiseffekt des Tankrabatts kein Phänomen der Tankstellenebene ist, sondern ein Symptom unzureichenden Wettbewerbs auf der vorgelagerten Marktstufe", heißt es in der Analyse. Wie viel von der Steuersenkung bei den Verbrauchern ankomme, dürfte "maßgeblich" von Raffinerien und Großhandel abhängen. "Die Befunde sprechen folglich für ein strukturelles Wettbewerbsproblem auf dieser Ebene."

Auch hier widerspricht der en2x und betont, dass auf jeder Ebene in der Kraftstoffbranche Wettbewerb herrsche. "Dass wir offenbar eher aufgrund politischer Emotionen als aufgrund von Fakten unter besonderer Beobachtung stehen, nehmen wir zur Kenntnis und begegnen mit voller Transparenz. Wir stehen den zuständigen Behörden Rede und Antwort."

Insgesamt begrüßen Monopolkommission und Ifo, dass der Tankrabatt Ende des Monats ausläuft. Neben der unvollständigen Weitergabe sieht die Monopolkommission weitere Nachteile der Maßnahme: Sie sei teuer, entlaste überproportional Vielfahrende und Fahrzeuge mit hohem Verbrauch und dämpfe zudem das Preissignal, mit dem die kriegsbedingte Rohölknappheit die Verbraucherinnen und Verbraucher eigentlich zu einem sparsameren Verbrauch anhalten sollte.

Spritpreise nähern sich Vorkriegsniveau

Zudem könnte die aktuelle Einigung zwischen den USA und dem Iran für Entspannung am Ölmarkt sorgen. Die macht sich bereits bei den Ölpreisen und auch an den Zapfsäulen bemerkbar, wo sich die Spritpreise langsam ihren Vorkriegsniveaus nähern.

Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Montags kostete ein Liter Diesel 1,816 Euro, wie der ADAC mitteilt. Das waren zwar nur 1,3 Cent weniger als am Vortag, es war aber bereits der siebte Tag mit Rückgängen in Folge. Superbenzin der Sorte E10 verbilligte sich um 0,9 Cent auf 1,868 Euro.

Damit war Diesel am Montag nur noch 7 Cent pro Liter teurer als am letzten Tag vor Kriegsbeginn, E10 um 9 Cent. Auf eine Tankfüllung von 50 Litern sind das nur noch 3,50 beziehungsweise 4,50 Euro. In der Spitze hatte Diesel sich in der Krise um mehr als 70 Cent pro Liter verteuert, E10 um mehr als 40 Cent. Zuletzt sind sie fast kontinuierlich, aber eher langsam gesunken. Noch Mitte Mai hatten E10 und Super fast 2 Euro gekostet. Seither ist allerdings auch Öl ein gutes Stück billiger geworden.

Am Dienstag geht es weiter nach unten

Zudem deuten auch die Zahlen vom Dienstagmorgen auf weiter sinkende Preise hin: Um 8.45 Uhr kostete ein Liter Diesel im bundesweiten Durchschnitt 1,764 Euro - 2,1 Cent weniger als zur gleichen Zeit am Vortag. Ein Liter E10 kostete 1,826 Euro - 1,6 Cent weniger als 24 Stunden zuvor. Bis zum Mittag sanken die Preise sogar auf 1,75 bei Diesel und 1,814 bei E10 bevor es dann beim üblichen mittäglichen Preissprung wieder auf fast 2 Euro nach oben ging.

Die Momentaufnahme vom Dienstag ist ein Indiz für die weitere Preisentwicklung, der Tagesdurchschnitt kann aber deutlich von ihr abweichen.

In zwei Wochen kommt der nächste Preissprung

Dass die Spritpreise inzwischen wieder ihren Vorkriegsniveaus nahe kommen, liegt neben der aktuellen Abwärtstendenz aber auch am Tankrabatt. Mit seinem Ende dürfte wieder ein deutlicher Abstand zum Vorkriegsniveau entstehen./ruc/DP/stw

11.06.2026 | 08:31:13 (dpa-AFX)
EU will Preissprünge beim Tanken und Heizen vermeiden
01.06.2026 | 13:16:42 (dpa-AFX)
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19.05.2026 | 15:01:21 (dpa-AFX)
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01.05.2026 | 16:25:13 (dpa-AFX)
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01.05.2026 | 16:21:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Exxon Mobil verdient dank hoher Ölpreise mehr als erwartet
01.05.2026 | 15:45:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Tankrabatt zeigt erste Wirkung an den Zapfsäulen

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