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26.07.2026 | 08:52:24 (dpa-AFX)
Grünen-Politiker fordert mehr Geld für Verkehrsinvestitionen

BERLIN (dpa-AFX) - Grünen-Politiker Tarek Al-Wazir hat die Spitzen der schwarz-roten Koalition aufgefordert, mehr Geld für Verkehrsinvestitionen zur Verfügung zu stellen. Er nahm dabei Bezug auf den voraussichtlich anstehenden Ministerwechsel im Verkehrsressort. "Solange das Grundproblem nicht gelöst ist, kann Friedrich Merz ernennen, wen er will: Trotz des 500-Milliarden-Sondervermögens ist zu wenig Geld für die Verkehrsinfrastruktur da, weil gleichzeitig der Verkehrsetat halbiert worden ist und das Geld eben nicht zusätzlich investiert wird", sagte der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

"Daran kann ein neuer Verkehrsminister nichts ändern, solange Kanzler und Vizekanzler diesen Grundfehler nicht korrigieren", mahnte der Grünen-Politiker. Der Neu- und Ausbau vor allem bei der Bahn sei weiterhin völlig unterfinanziert, kritisierte Al-Wazir. Nötig seien mindestens fünf Milliarden Euro mehr pro Jahr. Das sei etwa der Betrag, den die Mütterrente ab 2027 zusätzlich kosten werde.

CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz möchte im Zuge der Neuaufstellung des Kabinetts seinen Parteifreund Patrick Schnieder als Verkehrsminister entlassen. Das teilte Schnieder selbst einigen Bundestagsabgeordneten bereits per SMS mit. Doch ist es bisher nicht dazu gekommen. Der als Nachfolger vorgesehene CDU-Finanzexperte Fritz Güntzler sagte dem Kanzler kurzfristig ab. Wie es weitergeht, ist unklar./cab/DP/zb

26.07.2026 | 08:52:13 (dpa-AFX)
VERMISCHTES: Forscher: Flut an Negativnachrichten drückt die Stimmung
26.07.2026 | 08:51:37 (dpa-AFX)
Waldbrände in Frankreich - Baden-Württemberg bietet Hilfe an
26.07.2026 | 08:49:03 (dpa-AFX)
Russische Außenamtssprecherin kritisiert Angriffe Kiews auf russische Zivilisten
26.07.2026 | 08:46:47 (dpa-AFX)
Klingbeil und Schwesig fordern Verbesserungen für Krebsüberlebende
26.07.2026 | 08:44:57 (dpa-AFX)
Huthi-Miliz reklamiert Angriffe auf Saudi-Ölanlagen für sich
26.07.2026 | 08:43:58 (dpa-AFX)
Söder zu Kabinettsumbildung: Es wird alles seinen Gang gehen
25.07.2026 | 12:35:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Paramount setzt Warner-Übernahme nach Wettbewerbsklagen aus

LOS ANGELES (dpa-AFX) - Der Hollywood-Konzern Paramount <US69932A2042> setzt den geplanten Kauf des Konkurrenten Warner Brothers <US9344231041> nach Wettbewerbsklagen von zwölf US-Bundesstaaten und der Drehbuchautoren-Gewerkschaft vorerst aus. Die mehr als 100 Milliarden Dollar schwere Übernahme soll erst nach einer Entscheidung zu den Klagen oder spätestens am 1. Juni 2027 weiter vorangetrieben werden, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht.

Der Rechtsstreit hat auch deshalb Relevanz, weil Kritiker der Regierung von US-Präsident Donald Trump befürchten, dass der zu Warner Brothers gehörende Nachrichtensender CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte.

Eine Richterin hatte den geplanten Deal zunächst bis Mitte August ausgesetzt, um über die Forderung der demokratisch regierten Bundesstaaten und der Drehbuchautoren nach einer einstweiligen Verfügung gegen den Vollzug der Übernahme zu entscheiden. Dabei signalisierte sie, dass sie die Wettbewerbsbedenken durchaus ernst nimmt. Mit der Aussetzung der Übernahme sind die Forderungen nach einer einstweiligen Verfügung vorerst hinfällig. Die separaten Klagen der Bundesstaaten und der Drehbuchautoren wurden inzwischen in einem Verfahren zusammengeführt.

Ab Oktober muss Paramount zahlen

Für Paramount könnte der Aufschub ziemlich teuer werden. Um die Warner-Aktionäre zu überzeugen, versprach Paramount ihnen zusätzliche Zahlungen für jedes Quartal nach dem 30. September dieses Jahres bis zum Abschluss der Übernahme. Das dürfte den Konzern etwa 650 Millionen Dollar pro Vierteljahr kosten.

Die Ironie dabei: Paramount warb bei Warner damit, dass der Deal zwischen den beiden Unternehmen wettbewerbsrechtlich viel unproblematischer sein werde als eine Übernahme durch den letztlich ausgestochenen Streaming-Riesen Netflix <US64110L1061>. Warner und Paramount setzten sich den 4. Juni kommenden Jahres als Frist für den Abschluss des Deals. Für den Fall, dass die Übernahme platzen sollte, sagte Paramount Warner eine Vertragsstrafe von sieben Milliarden Dollar zu.

Trump-Unterstützer stach Netflix aus

Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer Trumps bekannt ist. Ursprünglich hatte Warner im vergangenen Jahr bereits den Verkauf des Streaming- und Studiogeschäfts an Netflix beschlossen. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar (aktuell 98 Mrd Euro) schwer.

Trump-Kritiker verweisen darauf, dass der Paramount-Sender CBS nach der Übernahme durch die Ellisons einen freundlicheren Ton gegenüber der US-Regierung anschlug. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der Sender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt. Bei CNN kommen auch Kritiker seiner Politik zu Wort - und Behauptungen des Präsidenten werden oft einem Faktencheck unterzogen.

Bundesstaaten sehen Wettbewerbsproblem

Die Bundesstaaten lassen die Causa CNN in der Klageschrift außen vor und argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten.

Ein entscheidender Faktor für einen Erfolg der Bundesstaaten, darunter Kalifornien mit dem wichtigsten Branchenstandort Hollywood, wird sein, ob sie sich vor Gericht mit einer besonderen Marktdefinition durchsetzen können. Sie betrachten vor allem den Wettbewerb bei erwartbaren Kassenschlagern, die mehr als 100 Millionen Dollar einspielen. Diese seien für die Filmtheater besonders wichtig, um ihre Existenz zu sichern, argumentieren sie. Demnach wäre eine größere Marktmacht eines einzelnen Players in diesem Bereich wettbewerbsfeindlich und schädlich für die Kinos - und am Ende auch für die Zuschauer. Von Paramount heißt es, diese Markt-Segmentierung entspreche nicht der Realität.

Grünes Licht aus Washington und Brüssel

Die US-Regierung hatte den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde - das gelte sowohl im TV- und Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Die EU-Kommission billigte die Übernahme mit der Auflage, dass Paramount aus dem gemeinsamen Vertrieb von Filmen an Kinos in Europa mit Universal Pictures aussteigt./so/DP/zb

25.07.2026 | 12:35:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Trump zu Medien: 'Wenn ich weg bin, seid ihr alle pleite'
25.07.2026 | 12:03:34 (dpa-AFX)
Batterieexperte zu Varta: 'Schlag für die Batterieindustrie'
24.07.2026 | 22:41:10 (dpa-AFX)
Paramount setzt Warner-Übernahme vorerst aus
24.07.2026 | 18:35:15 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Notstand: Waldbrände in Spanien und Frankreich wüten weiter
24.07.2026 | 18:34:59 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: DZ Bank senkt fairen Wert für Jungheinrich auf 35 Euro - 'Kaufen'
24.07.2026 | 18:05:09 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: K+S Aktiengesellschaft (deutsch)
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27.07.2026 Bericht zum 2. Quartal Galp Energia SGPS S.A.: 2Q26 Results Galp Energia SGPS S.A.: 2Q26 Results
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27.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Italgas S.p.A.: Interim financial report at June 30, 2026 Italgas S.p.A.: Interim financial report at June 30, 2026
27.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Puig Brands: H1 2026 Results Puig Brands: H1 2026 Results
27.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Saipem S. p. A.: interim financial report at June 30 2026 Saipem S. p. A.: interim financial report at June 30 2026
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27.07.2026 Bericht zum 2. Quartal Universal Health Services Inc.: Q2 2026 Results Universal Health Services Inc.: Q2 2026 Results
27.07.2026 Bericht zum 1. Quartal Vodafone Group PLC: Q1 FY26 Trading Update Vodafone Group PLC: Q1 FY26 Trading Update
27.07.2026 Bericht zum 2. Quartal Welltower Inc.: Q2 2026 Earnings Welltower Inc.: Q2 2026 Earnings
27.07.2026 Telefonkonferenz zum 2. Quartal Baker Hughes Inc.: Q2 2026 Earnings Conference Call Baker Hughes Inc.: Q2 2026 Earnings Conference Call
27.07.2026 Telefonkonferenz zum 2. Quartal Cadence Design Systems Inc: Second Quarter 2026 Earnings Conference Call Cadence Design Systems Inc: Second Quarter 2026 Earnings Conference Call
27.07.2026 Schlussdividende ex-Tag AT&S AG: Ex-Dividenden-Tag AT&S AG: Ex-Dividenden-Tag