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26.09.2026 | 14:05:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Vandalismus an Bahnkabeln in NRW - Störungen im Fernverkehr

GELSENKIRCHEN (dpa-AFX) - Wegen Vandalismus an Bahnkabeln in Gelsenkirchen kommt es im Fernverkehr zu weiträumigen Umleitungen, Haltausfällen sowie Verspätungen. Betroffen von der Störung seien etwa Verbindungen von Dortmund nach München, Hamburg nach Basel oder Norddeutschland nach Köln, teilte die Deutsche Bahn mit. Zwischenzeitlich war der gesamte Großraum Gelsenkirchen nicht befahrbar, wie es auf dem Infoportal Zuginfo.nrw hieß.

Nach Abschluss der Reparaturarbeiten am Mittag rollten erste Züge auf der Strecke im Großraum Gelsenkirchen wieder an. Mit Störungen sei aber bis in den Nachmittag hinein zu rechnen, sagte eine Sprecherin.

Seit Samstagmorgen um 4.15 Uhr war es zu mehreren Signalstörungen bei Gelsenkirchen gekommen, nachdem Unbekannte diverse Kabel durchtrennt hätten, teilte die Bahnsprecherin mit. Insgesamt seien bis zum Mittag 300 Züge im Nah- und Fernverkehr von den Störungen betroffen gewesen.

Polizei: Kabel durchtrennt und herausgerissen

Ermittler von Landes- und Bundespolizei waren laut Mitteilung der Polizei in den frühen Morgenstunden am Tatort und sicherten Spuren. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte ein Polizeisprecher. Nach bisherigen Erkenntnissen gebe es keine konkreten Hinweise auf Sabotage. Vielmehr gehe man aktuell von einem Kabeldiebstahl entlang der Bahnstrecke im Stadtteil Gelsenkirchen-Ückendorf aus, sagte ein Sprecher der Polizei Gelsenkirchen.

Die Unbekannten hätten die Kabel an den Gleisen an mehreren Stellen durchtrennt und herausgerissen. Dabei seien die Täter sehr grob vorgegangen, so der Sprecher. Einige Kabel seien auch entwendet worden, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. In der Folge seien Signalanlagen und Steuerungskabel ausgefallen./fld/DP/zb

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Rückschlag für Meta vor Gericht wegen Cambridge Analytica

SANTA FE (dpa-AFX) - Der Jahre zurückliegende Datenschutz-Skandal um Cambridge Analytica hat dem Facebook-Konzern Meta <US30303M1027> eine frische Niederlage vor Gericht eingebracht. Geschworene im US-Bundesstaat New Mexico entschieden, dass Nutzer mit Blick auf Datenschutz und Redefreiheit in die Irre geführt wurden.

Der zuständige Richter soll nun die Höhe der Strafe festlegen - und es könnte ein erheblicher Betrag werden. Pro Verstoß droht eine Strafe von bis zu 5.000 US-Dollar. Die Geschworenen fanden den Konzern bei den meisten der insgesamt gestellten 34 Fragen haftbar - und zwar mit jeweils 1,3 bis 2,1 Millionen Verstößen angesichts der Zahl betroffener Nutzer, wie der Finanzdienst Bloomberg aus dem Gerichtssaal berichtete.

Ein Skandal mit Folgen

Der Skandal um Cambridge Analytica hatte 2018 das Vertrauen der Öffentlichkeit zum Facebook-Konzerns nachhaltig beschädigt. Dabei ging es darum, dass Informationen aus einer harmlos erscheinenden Umfrage eines Datenforschers zur Erstellung von Nutzerprofilen genutzt und mit der Analysefirma Cambridge Analytica geteilt wurden. Auch das Team des damaligen Kandidaten Donald Trump griff darauf vor der US-Präsidentenwahl 2016 zurück. Insgesamt waren rund 87 Millionen Nutzer-Accounts betroffen. Der Konzern zahlte unter anderem rund sechs Milliarden Dollar an die US-Regierung, um Ermittlungen dazu beizulegen.

Im Nachgang des Skandals zog New Mexico dann 2021 vor Gericht mit Vorwürfen, bei denen es zusätzlich um die Meinungsfreiheit auf der Plattform ging. Auslöser waren Enthüllungen im Zuge der Aufarbeitung des Falls. Unter anderem hieß es dabei in einem Whistleblower-Bericht, dass einige prominente Accounts von Regeln zu auf der Plattform erlaubten Inhalten heimlich ausgenommen worden seien.

Meta: Nicht einverstanden

Meta betonte in einer Reaktion, man sei mit der Entscheidung der Geschworenen nicht einverstanden und werde sich weiter gegen die Vorwürfe verteidigen. Das Unternehmen habe nach der US-Verfassung das Recht, die Plattformen so zu betreiben, wie man es im Interesse der Nutzer für richtig halte. Das bedeute, der Meinungsfreiheit eine Priorität einzuräumen, Informationen der Nutzer zu schützen und ihnen die Kontrolle über ihre Daten zu geben, hieß es./so/DP/zb

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25.09.2026 | 17:45:35 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: flatexDEGIRO SE (deutsch)
25.09.2026 | 17:45:21 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Newron gibt Update zur Phase-3-Studie ENIGMA-TRS 2 bekannt (deutsch)
25.09.2026 | 16:29:26 (dpa-AFX)
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29.09.2026 Hausbaubeginne Frankreich: Hausbaubeginne August 2026 Frankreich: Hausbaubeginne August 2026
29.09.2026 Umsätze der Industrie Frankreich: Umsätze der Industrie Juli 2026 Frankreich: Umsätze der Industrie Juli 2026
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29.09.2026 Verbrauchervertrauensindex USA: Verbrauchervertrauen September 2026 USA: Verbrauchervertrauen September 2026
30.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Arzneiwerk AG VIDA: Veröffentlichung des Halbjahresberichts 2026 Arzneiwerk AG VIDA: Veröffentlichung des Halbjahresberichts 2026