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16.04.2026 | 12:49:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Schwere russische Angriffe: 18 Tote, mehr als 100 Verletzte

KIEW/ODESSA (dpa-AFX) - Bei massiven russischen Angriffen in der Ukraine sind in der Nacht mindestens 18 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden. Eine weitere Nacht habe bewiesen, dass Russland keine Lockerung der globalen Politik oder die Aufhebung von Sanktionen verdiene, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Medien. Er hatte zuvor bei einer Europa-Reise neue Zusagen für militärische Hilfen der westlichen Staaten erhalten und dafür gedankt.

Russland kritisiert die westlichen Waffenlieferungen hingegen als Eskalation in dem Krieg, den Moskau seit mehr als vier Jahren führt. Die Militärführung in Moskau überzog als Antwort auf die in dieser Woche bekanntgewordenen Rüstungshilfen die Ukraine erneut mit schweren Luftschlägen.

Russland attackierte in Wellen mehrere Regionen des Nachbarlandes. Selenskyj sprach unter Berufung auf die Luftwaffe von fast 700 Drohnen sowie von Raketen und Marschflugkörpern, die Russland seit dem Vortag eingesetzt habe. Die meisten ballistischen Raketen zielten demnach auf die Hauptstadt Kiew.

Selenskyj forderte Druck auf den Angreifer Russland. Zugleich forderte er einmal mehr, dass jedes Versprechen zur Unterstützung der Ukraine rechtzeitig erfüllt werde.

EU-Ratspräsident António Costa sprach den Verwundeten und den Familien der Opfer der "ungeheuerlichen Angriffe" sein Mitgefühl aus. "Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine ist gescheitert, und deshalb greift es nun bewusst zur Terrorisierung der Zivilbevölkerung", schrieb er auf der Plattform X. "Russland muss diesen Terrorkrieg beenden." Die EU werde den Druck auf Russland weiter erhöhen, so der Portugiese. "Und wir werden unsere standhafte Unterstützung für die Ukraine aufrechterhalten, während sie sich gegen die russische Aggression verteidigt."

Neun Tote allein in der Hafenstadt Odessa

In der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer kamen mindestens neun Menschen ums Leben, wie Gouverneur Oleh Kiper mitteilte. Verletzt wurden demnach 23 weitere Personen. Russland habe in mehreren Wellen mit Raketen und Drohnen angegriffen. Unter anderem Objekte der kritischen Infrastruktur, des Hafens und Wohngebäude seien beschädigt worden.

In der Hauptstadt Kiew wurden vier Menschen getötet, darunter ein zwölfjähriger Junge, wie die städtische Staatsanwaltschaft mitteilte. Es gab demnach auch mindestens 54 Verletzte. Es seien Mehrfamilienhäuser, Privathäuser, ein Hotel, ein Bürokomplex, ein Autohaus, eine Tankstelle und ein Einkaufszentrum beschädigt worden.

In der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk kamen bei russischen Angriffen mit Drohnen, Artillerie und Raketen nach Angaben von Gouverneur Olexander Hanscha vier Menschen ums Leben, 34 seien verletzt worden. Russland habe Drohnen, Artillerie und Raketen eingesetzt. In der ostukrainischen Region Charkiw berichtete Gouverneur Oleh Synjehubow von einer Toten und sechs Verletzten in der Stadt Merefa durch Drohnenbeschuss.

Tote auch in Russland

In der russischen Region Krasnodar am Schwarzen Meer sprach Gouverneur Weniamin Kondratjew von zwei Toten, darunter eine 14-Jährige, und sieben Verletzten nach ukrainischen Drohnenangriffen. Im Landkreis Tuapse sei ein Notstand ausgerufen worden. Drohnentrümmer beschädigten demnach Wohngebäude, zwei Bildungseinrichtungen und eine Musikschule. Trümmer seien auch auf das Gelände einer Fabrik im Hafengebiet gefallen. In Noworossisjk sei auf einem zivilen Schiff ein Feuer durch Drohnentrümmer entstanden, aber schnell gelöscht worden, schrieb Kondratjew.

Am Schwarzen Meer sind Noworossijsk und Tuapse die wichtigsten Häfen für den russischen Ölexport. In Tuapse gibt es eine auch eine große Raffinerie.

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, dass mehr als 200 ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ziele abgewehrt worden seien. Die eigenen Angriffe auf die Ukraine bezeichnete das Ministerium als Antwort auf die "terroristischen Attacken" Kiews. Den Krieg begonnen hat allerdings Russland, die Ukraine wehrt sich mit den Gegenschlägen.

Das russische Ministerium behauptete zudem, mit seinen neuen Raketen- und Drohnenangriffen einen ukrainischen Container-Terminal, Depots für Panzertechnik und unterirdische Komplexe zur Erprobung von Robotertechnik ins Visier genommen zu haben. Von unabhängiger Seite sind die Angaben nicht überprüfbar.

Kein Frieden in Sicht

Unterstützerstaaten Kiews hatten am Vortag bei einer Sitzung der Ukraine-Kontaktgruppe in Berlin ihren weiteren Bestand zugesagt. An dem Treffen der sogenannten Ukraine Defence Contact Group (UDCG) nahmen auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow persönlich teil. Die Ukraine könne sich auf Deutschland verlassen, versicherte Pistorius. Großbritannien sagte der Ukraine Lieferung von 120.000 Drohnen für den Kampf gegen Russland zu.

Das Moskauer Verteidigungsministerium reagierte mit scharfer Kritik an Europa und veröffentliche die Adressen dortiger Rüstungsfirmen./ksr/rdz/DP/nas

16.04.2026 | 12:47:49 (dpa-AFX)
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16.04.2026 | 12:45:53 (dpa-AFX)
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16.04.2026 | 12:43:52 (dpa-AFX)
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16.04.2026 | 12:41:32 (dpa-AFX)
Pepsico verdient mehr als erwartet
16.04.2026 | 12:41:10 (dpa-AFX)
IRW-News: Dr. Reuter Investor Relations: Frequentis digitalisiert Notfalldienste und Eisenbahnen
16.04.2026 | 12:39:17 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS 2: Quartalszahlen von DocMorris schieben auch Redcare an
16.04.2026 | 12:41:32 (dpa-AFX)
Pepsico verdient mehr als erwartet

PURCHASE (dpa-AFX) - Der Getränkekonzern Pepsico <US7134481081> hat zum Jahresstart positiv überrascht. Der bereinigte Gewinn je Aktie verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 1,48 auf 1,61 Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag in Purchase mitteilte. Das war mehr als Analysten erwartet hatten. Er sei "zufrieden" mit den Ergebnissen des ersten Quartals, sagte Chef Ramon Laguarta. Das internationale Geschäft zeige sich widerstandsfähig und in Nordamerika gebe es Fortschritte. Die Finanzziele für 2026 bestätigte der Manager. Die Pepsico-Aktie legte im vorbörslichen US-Handel leicht zu.

Der Umsatz des Coca-Cola<US1912161007>-Konkurrenten stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent auf gut 19,4 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn verbesserte sich sogar um 24 Prozent auf rund 3,2 Milliarden Dollar. Unterm Strich verdiente Pepsico mit über 2,3 Milliarden Dollar fast 27 Prozent mehr./lew/err/stk

16.04.2026 | 12:27:56 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank Research hebt Ziel für Commerzbank - 'Buy'
16.04.2026 | 12:25:44 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Circus übernimmt belgisches Food-Robotik-Unternehmen Alberts (deutsch)
16.04.2026 | 12:16:36 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Barclays belässt Airbus auf 'Overweight' - Ziel 220 Euro
16.04.2026 | 12:16:10 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: UBS hebt Ziel für ASML auf 1600 Euro - 'Buy'
16.04.2026 | 12:15:54 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt ArcelorMittal auf 'Buy' - Ziel 62 Euro
16.04.2026 | 12:15:38 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Goldman senkt Ziel für Merck KGaA auf 147 Euro - 'Buy'
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16.04.2026 Bericht zum 1. Quartal Bystronic AG: Umsatzentwicklung 3 Monate Bystronic AG: Umsatzentwicklung 3 Monate
16.04.2026 Bericht zum 1. Quartal Charles Schwab Corp.: Q1 2026 Earnings Charles Schwab Corp.: Q1 2026 Earnings
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16.04.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Höegh Autoliners ASA: Annual Report Höegh Autoliners ASA: Annual Report
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16.04.2026 Bericht zum 1. Quartal NETFLIX INC.: Q1 2026 Earnings NETFLIX INC.: Q1 2026 Earnings
16.04.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes NFON AG: Konzernjahresfinanzbericht 2025 NFON AG: Konzernjahresfinanzbericht 2025