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02.02.2026 | 00:05:30 (dpa-AFX)
EQS-News: WHO vollzieht historischen Schwenk zu Governance auf Landkreisebene und validiert "Bottom-up"-Klimagesundheitsmodell im tropischen Südchina (deutsch)

WHO vollzieht historischen Schwenk zu Governance auf Landkreisebene und validiert "Bottom-up"-Klimagesundheitsmodell im tropischen Südchina

^

EQS-News: Ningyuan Institute of Climate and Sustainable Development (Hainan)

/ Schlagwort(e): ESG

WHO vollzieht historischen Schwenk zu Governance auf Landkreisebene und

validiert "Bottom-up"-Klimagesundheitsmodell im tropischen Südchina

02.02.2026 / 00:05 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Baoting richtet das weltweit erste "lebende Labor" auf Bezirksebene ein und

entwickelt proaktive Gesundheitsstandards für 1,5°C

BAOTING, China, 2. Februar 2026 /PRNewswire/ -- In Abkehr von der

jahrzehntelangen kapitalzentrierten globalen Gesundheitsdiplomatie hat die

Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihre Flaggschiff-Konferenz zum Thema Klima

und Gesundheit zum ersten Mal auf Landkreisebene abgehalten und einen

tropischen Landkreis im Süden Chinas ausgewählt, um skalierbare Lösungen für

den globalen Süden zu testen.

Die internationale Konferenz über Innovation und Zusammenarbeit im Bereich

Klima und Gesundheit, die heute im autonomen Bezirk Baoting Li und Miao zu

Ende ging, markiert einen entscheidenden Wechsel von der politischen

Befürwortung zur Umsetzung. Die Konferenz wurde von der WHO organisiert und

gemeinsam mit der Volksregierung des autonomen Bezirks Baoting Li und Miao,

dem Institut für Globale Gesundheit der Universität Peking und dem

Ningyuan-Institut für Klima und nachhaltige Entwicklung (Hainan)

veranstaltet, mit wissenschaftlicher Unterstützung des Instituts für

Umweltmedizin der Universität Peking. Mit der Ausrichtung der Tagung in

einem klimatisch gefährdeten subtropischen Landstrich - einem

Inselökosystem, das unter dem Druck der biologischen Vielfalt und den

Zwängen einer aufstrebenden Wirtschaft steht - setzt die WHO ein deutliches

Zeichen: Eine wirksame klimagerechte Gesundheitspolitik muss in

"Mikrolabors" validiert werden, die sich in vergleichbaren Kontexten

weltweit wiederholen lassen.

Vom Konsens auf höchster Ebene zur Validierung vor Ort

An der Konferenz nahmen internationale Partner von UN-Organisationen,

Hochschulen und lokalen Regierungen aus 14 Ländern des asiatisch-pazifischen

Raums, Afrikas, Europas und der Vereinigten Staaten teil, darunter Dr.

Rüdiger Krech, amtierender Direktor der WHO-Abteilung für Umwelt,

Klimawandel und Gesundheit, und Dr. Maria Neira, ehemalige Direktorin

derselben Abteilung. Die zentrale Frage: Können die internationalen Akteure

über schriftliche Verpflichtungen hinausgehen und gemeinsam standardisierte

Instrumente auf lokaler Ebene entwickeln, die sowohl wissenschaftlich

fundiert als auch finanziell tragfähig sind?

Baoting, ein gebirgiger tropischer Landkreis im Zentrum der Insel Hainan,

diente als Validierungsfall. Das Zusammentreffen von mariner

Klimaanfälligkeit, reicher biologischer Vielfalt und aufstrebenden

Wirtschaftszweigen bot ein realistisches Testfeld für die Validierung der

"Best Buys" der WHO, eines Katalogs kostengünstiger Interventionen mit hohem

gesundheitlichem Zusatznutzen.

Group Photo at the Launch of the World's First County-Level Climate-Health Living Laboratory (Baoting,

2026)

Lokale Verwaltungen positionieren den Landkreis als globalen Knotenpunkt

In seiner Grundsatzrede rief Liu Pingzhi, Mitglied der Parteiführungsgruppe

der Provinzregierung von Hainan und hauptamtlicher stellvertretender

Direktor der Führungsgruppe für Großprojekte der Provinz, zu einer

pragmatischen Zusammenarbeit auf, um die Konvergenz von kohlenstoffarmen

Technologien, künstlicher Intelligenz und öffentlichen Gesundheitsdiensten

in Baoting und ganz Hainan voranzutreiben und so nachahmungsfähige und

skalierbare Erfahrungen zu schaffen.

Zhu Jiang, Parteisekretär des Autonomen Bezirkskomitees der Li und Miao von

Baoting, erläuterte die Entwicklung des Bezirks als internationale

Kooperationszone und seine strategische Ausrichtung als Testgebiet für

klimaresistente Gesundheitssysteme. Die Anwesenheit dieser hochrangigen

lokalen Beamten unterstreicht eine bewusste institutionelle Entscheidung:

Einbettung der globalen Gesundheitssteuerung in subnationale

Verwaltungseinheiten, die die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar zu

spüren bekommen.

Dr. Krech rief zu einem verstärkten globalen Wissensaustausch und zur

Mobilisierung von Ressourcen auf, um die vorrangigen Agenden der WHO

umzusetzen, und bekräftigte, dass das Baoting-Pilotprojekt das innovative

Potenzial von Einheiten auf Kreisebene in Entwicklungsländern im Rahmen der

globalen Gesundheitssteuerung demonstriere. Dr. Neira bekräftigte diesen

strategischen Schwenk, indem er den kritischen Weg von "Klimaverpflichtungen

zu lokalem Handeln" hervorhob und die Erwartung äußerte, dass das

Baoting-Projekt ein internationales Modell für sektorübergreifende

Zusammenarbeit werden wird - ein Zeichen für die Initiative der WHO, den

Schwerpunkt der Umsetzung von Klimagesundheit nach unten an die Basis der

Verwaltungsstrukturen zu verlagern.

Liu Pingzhi, Member of the Hainan Provincial Government Party Leadership Group; Dr. Maria Neira, Former Director of the WHO Department of Environment, Climate Change and Health; Dr. Rüdiger Krech, Acting Director of the WHO Department of Environment, Climate, One Health and Migration; and Zhu Jiang, Party Secretary of the Baoting County

Committee

Interdisziplinärer Durchbruch: Standardisierung lokaler Maßnahmen

Auf der Konferenz wurden konkrete Rahmenvorgaben erarbeitet, die auf

umsetzbare, übertragbare Ergebnisse abzielen:

* Modernisierung der traditionellen Medizin: Prof. Zhang Boli, Akademiker

der Chinesischen Akademie für Ingenieurwesen und Ehrenpräsident der

Universität für Traditionelle Chinesische Medizin in Tianjin, schlug

vor, dass die ganzheitliche Philosophie der "Korrespondenz zwischen

Himmel und Mensch" in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eine

nachhaltige philosophische Grundlage für klimaresistente, gesunde Städte

bietet. TCM-Ressourcen können in "proaktive Gesundheitsdienste" und

-industrien umgewandelt werden, die präventive Weisheit umfassend in

globale Wissenssysteme zur Klimaanpassung einbinden.

* 1,5°C Proaktives Gesundheitssystem: Prof. Ren Minghui von der

Universität Peking schlug ein System vor, das auf "klimaresistente

Städte" abzielt und vier Pfade umfasst: digitale Befähigung, integrierte

Prävention-Behandlung-Genesung-Pflege, Synergien zwischen Ökologie und

Gesundheit und Entwicklung der Gesundheitsbranche. Durch die Verknüpfung

von Regierung, Unternehmen, Gemeinden und Einzelpersonen zu einem

Ökosystem mit mehreren Interessengruppen soll das Baoting-Pilotprojekt

in Hainan messbare, skalierbare Instrumente für proaktive,

gesundheitsresistente Städte entwickeln.

* Benchmarks für Umwelt und Gesundheit: Prof. Francesco Forastiere von der

Environmental Health Research Group am Imperial College London betonte,

dass umweltbedingte Gesundheitsmaßnahmen einen effizienten Weg von den

wissenschaftlichen Erkenntnissen bis hin zu den Auswirkungen auf die

Politik schaffen sollten, um synergetische Verbesserungen des

gesundheitlichen und sozialen Nutzens zu erzielen.

* Luftqualität als Resilienz-Nexus: Prof. Lidia Morawska, Fellow der

Australischen Akademie der Wissenschaften an der Queensland University

of Technology, schlug vor, kostengünstige Sensoren und KI-Systeme zu

nutzen, um eine synergetische Optimierung der Luftqualität in

Innenräumen, des Energieverbrauchs und des Komforts in Gebäuden zu

erreichen, und empfahl die Einrichtung von Demonstrationsprojekten in

Baoting, um die globale Standardisierung voranzutreiben.

* KI-Befähigung: Prof. Fan Wenfei, ausländisches Mitglied der Chinesischen

Akademie der Wissenschaften und leitender Wissenschaftler am Shenzhen

Institute of Computing Sciences, demonstrierte umfassende KI-Anwendungen

des "Diaoyucheng Data Analysis System" im Bereich des öffentlichen

Gesundheitswesens, wobei er feststellte, dass "die

Anwendungseffektivität das einzige Kriterium für die Prüfung von

KI-Wegen ist", und für eine Diversifizierung der Algorithmen plädierte,

um eine übermäßige Abhängigkeit von einzelnen Paradigmen zu vermeiden.

* 1,5°C Baunormen: Prof. Wang Qingqin, Chief Technical Officer der Chinese

Society for Urban Studies, schlug vor, dass gesunde Gebäude die

wichtigste Weiterentwicklung für die grüne Bauindustrie darstellen und

dass die Praxis von Baoting dazu beitragen wird, 1,5°C-Standards zu

schaffen, die an Meeres- und Inselregionen angepasst sind.

* Integration von Gesundheitsindikatoren: Prof. Huang Wei, Direktor des

Instituts für Umweltmedizin an der Universität Peking, beteiligte sich

an der Formulierung des 1.5°C Proactive Health Indicator System, das

einen epidemiologischen Rahmen für die Quantifizierung von

Klima-Gesundheits-Zusatznutzen auf Landkreisebene bietet und

wissenschaftliche Strenge bei Anfälligkeitsbewertungen für tropische

Entwicklungsregionen gewährleistet.

Prof. Fan Wenfei (Foreign Member, Chinese Academy of Sciences), Prof. Zhang Boli (Academician, Chinese Academy of Engineering), Prof. Francesco Forastiere (Imperial College London), Prof. Ren Minghui (Director, WHO Collaborating Centre for Universal Health Coverage; Dean, Peking University Institute for Global Health), Prof. Lidia Morawska (Fellow, Australian Academy of Science), Prof. Wang Qinqin (CTO, Chinese Society for Urban Studies), Prof. Huang Wei (Director, Institute of Environmental Medicine, Peking University), Dr. Pierpaolo Mudu (Senior Technical Officer, WHO Air Quality, Energy and Health Unit), Prof. Michelle Turner (Barcelona Institute for Global Health), Dr. Joseph Spadaro (WHO Environmental Health Policy Advisor), Cai Yaoze (County Mayor, Baoting Li and Miao Autonomous County), and Dr. James Mwitari (Senior Researcher, Kenya Medical Research

Institute)

Prof. Fan Wenfei (Foreign Member, Chinese Academy of Sciences), Prof. Zhang Boli (Academician, Chinese Academy of Engineering), Prof. Francesco Forastiere (Imperial College London), Prof. Ren Minghui (Director, WHO Collaborating Centre for Universal Health Coverage; Dean, Peking University Institute for Global Health), Prof. Lidia Morawska (Fellow, Australian Academy of Science), Prof. Wang Qinqin (CTO, Chinese Society for Urban Studies), Prof. Huang Wei (Director, Institute of Environmental Medicine, Peking University), Dr. Pierpaolo Mudu (Senior Technical Officer, WHO Air Quality, Energy and Health Unit), Prof. Michelle Turner (Barcelona Institute for Global Health), Dr. Joseph Spadaro (WHO Environmental Health Policy Advisor), Cai Yaoze (County Mayor, Baoting Li and Miao Autonomous County), and Dr. James Mwitari (Senior Researcher, Kenya Medical Research

Institute)

Baoting Action Matrix: Vom Konzept zur Institutionalisierung

Die Veröffentlichung der Baoting Action Matrix (2026-2028) markiert den

Übergang der globalen Klima-Gesundheits-Kooperation von der Advocacy-Phase

zur institutionalisierten Umsetzung:

* Standardniveau: Erarbeitung des 1.5°C Proactive Health Indicator System,

mit einem internationalen Lenkungsausschuss, der sich aus Experten aus

mehreren Ländern zusammensetzt, und Förderung der Baoting-Praktiken als

"Open-Source-Code", der von Städten im globalen Süden repliziert werden

kann;

* Forschungsebene: Initiierung eines Plans zur internationalen

wissenschaftlichen Zusammenarbeit, um ein Netzwerk zur Überwachung der

Anfälligkeit für Klima und Gesundheit auf Landkreisebene einzurichten,

das tropische und subtropische Regionen abdeckt, und Herausgabe des

jährlichen Global County Climate Health Resilience Index;

* Niveau der Praxis: Einsatz und Validierung der WHO-"Best

Buys"-Interventionsprogramme in Baoting als realistisches Szenario.

Überbrückung der Umsetzungslücke

In Workshops unter Ausschluss der Öffentlichkeit entwickelten Experten

spezifische Standardisierungswege weiter, darunter die Methodik für das

WHO-Toolkit "Best Buys" und den Rahmen für das 1,5°C-Proactive Health

Indicator System. Die Teilnehmer erzielten auch einen vorläufigen Konsens

über Finanzierungsstandards für die Klimagesundheit auf Kreisebene, indem

sie die Richtlinien des Freihandelshafens Hainan zur Erleichterung

grenzüberschreitender Kapitalflüsse nutzten, um Vorlagen für

Klimagesundheitsprojekte zu entwerfen, die von Investmentbanken gelesen

werden können.

Strategische Bedeutung

Vor dem Hintergrund des Gegenwinds, dem der globale Multilateralismus

ausgesetzt ist, präsentiert die Konferenz in Baoting eine Gegenerzählung:

wirksame globale öffentliche Güter können durch Innovationen auf Landesebene

entstehen. Durch die Validierung der klimagerechten Gesundheitsversorgung in

einem gefährdeten Land des globalen Südens haben die WHO und ihre

chinesischen Partner eine nachahmungsfähige Vorlage für die Agenda zur

Klimaresilienz bei 1,5°C geschaffen.

Der Konsens und der Aktionsplan, die auf der Konferenz in Baoting

ausgearbeitet wurden, sollen innovative Kooperationsparadigmen für Städte im

Globalen Süden liefern und den Übergang von der Vision zur Realität beim

Aufbau einer globalen Gemeinschaft der Gesundheit für alle beschleunigen.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2874191/image_1.jpg

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Cision View original content:

https://www.prnewswire.com/news-releases/who-vollzieht-historischen-schwenk-zu-governance-auf-landkreisebene-und-validiert-bottom-up-klimagesundheitsmodell-im-tropischen-sudchina-302675802.html

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02.02.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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2269260 02.02.2026 CET/CEST

°

01.02.2026 | 22:35:30 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Selenskyj: Nächste Woche neue Gespräche mit USA und Russland
01.02.2026 | 22:35:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Mindestens zwölf Tote bei russischem Angriff auf Pawlohrad
01.02.2026 | 22:35:03 (dpa-AFX)
SPORT/ROUNDUP/Bahnrad-EM: Deutsche Sprinterinnen holen Team-Gold
01.02.2026 | 21:35:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/BVB-Sieg: Guirassy trifft wieder - Schlotterbeck spricht vom Titel
01.02.2026 | 21:05:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP/BVB-Sieg: Guirassy trifft wieder - Schlotterbeck: Wollen angreifen
01.02.2026 | 20:35:03 (dpa-AFX)
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende
01.02.2026 | 19:36:17 (dpa-AFX)
Guirassy trifft wieder: BVB mit viel Mühe gegen Heidenheim

DORTMUND (dpa-AFX) - Nur noch sechs Punkte Rückstand auf den FC Bayern: Ausgerechnet Krisen-Stürmer Serhou Guirassy hat Borussia Dortmund <DE0005493092> mit einem Doppelpack gegen den 1. FC Heidenheim neue Hoffnung im Meisterschaftsrennen der Fußball-Bundesliga gegeben. Der Tabellenzweite rang das Schlusslicht nur mit viel Mühe nach einem lange ganz schwachen Auftritt mit 3:2 (1:1) nach 1:2-Rückstand nieder.

Der seit Wochen formschwache Guirassy drehte dabei mit einem Doppelschlag (68. Minute/Handelfmeter, 69.) das Spiel, verschoss indes auch einen weiteren Foulelfmeter (85.). Waldemar Anton hatte Dortmund zuvor in Führung geschossen, Heidenheims Julian Niehues ebenfalls per Doppelpack (45.+5/48.) den Außenseiter aber von der großen Überraschung träumen lassen.

Egal wie: Dortmund nutzt Bayern-Patzer aus

Am Ende blieben die Gäste aber weiter seit zwei Monaten sieglos. Auf den Relegationsrang hat das Team von Trainer Frank Schmidt nun bereits fünf Punkte Rückstand. Anders der BVB, der das Bundesligateam ist, das am längsten ungeschlagen ist. Mit 45 Punkten aus 20 Spielen stehen die Westfalen so gut da wie seit Jahren nicht. Zudem nutzten die Dortmunder die beiden Patzer von Tabellenführer München gegen Augsburg (1:2) und gegen den HSV (2:2) aus und verkürzten den Rückstand binnen einer Woche von elf auf sechs Zähler.

Trotz der sehr guten Tabellensituation der Dortmunder ließ das Spiel einmal mehr arg zu wünschen übrig. Im ersten Durchgang war es vor allem ein Hängen und Würgen, was die 81.365 Zuschauer zu sehen bekamen. Dortmund spielte ohne jeglichen Esprit gegen den Tabellenletzten. Ein Offensiv-Plan war kaum erkennbar. Wenn es mal gefährlich wurde, wirkte es eher zufällig als einstudiert. Torszenen gab es kaum.

Die erste Chance des Spiels hatten sogar die biedern Gäste. Doch Eren Dinkci wirkte zu überrascht, als ihm der Ball nach knapp einer halben Stunde im Strafraum vor die Füße fiel. Die Leihgabe des SC Freiburg schob den Ball in die Arme von BVB-Keeper Gregor Kobel.

Lange Zeit schwaches BVB-Spiel

Auf der Gegenseite hatte Guirassy gut zehn Minuten später die große Möglichkeit, seine Torflaute zu beenden. Der Guineer lupfte den Ball indes an die Latte. Guirassy bekam trotz seiner anhaltenden Formkrise einmal mehr die Chance von Beginn an und war auch an der BVB-Führung beteiligt.

Den früheren Dortmunder Diant Ramaj im Heidenheimer Tor irritierte der Angreifer nach einer Ecke so sehr, dass der den Ball fallen ließ und Anton nur noch einschieben musste. Das Tor zählte, obwohl Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck kurz zuvor in einer ähnlichen Situation auf der anderen Seite auf Behinderung von BVB-Torhüter Gregor Kobel erkannt hatte.

Die ohnehin etwas glückliche Führung hatte bis zur Pause dennoch keinen Bestand. Der Heidenheimer Mathias Honsak trieb den Ball über Linksaußen nach vorne und profitierte dabei auch von einer Verletzung von Filippo Mané, der das Laufduell abbrechen musste und in der Pause ausgewechselt wurde. Im Strafraum verwertete Niehues den Ball im zweiten Versuch und dabei im Fallen. Unverdient war dies nicht, denn von Dortmund kam bis dahin viel zu wenig.

Als Heidenheim in Führung ging, tobt das Stadion

Und nach dem Seitenwechsel kam es noch dicker. Erneut Niehues brachte den großen Außenseiter mit einem satten Weitschuss sogar in Führung. Die Quittung dafür war ein wütendes Pfeifkonzert, insbesondere der Fans auf der Südtribüne. Auffallend bei den Gastgebern war vor allem das weiter unsaubere Passspiel, das Kovac schon vor Wochen moniert hatte. Etliche Bälle wurden schlampig und in den falschen Fuß gespielt.

Kovac reagierte auf den Rückschlag und wechselte Maximilian Beier und Carney Chuwuemeka ein. Die Angriffsbemühungen waren indes viel zu umständlich und teilweise zu eigensinnig. Die Pfiffe nahmen immer mehr zu und schlugen nach 67 Minuten aber Jubel um, nachdem Schiedsrichter Jöllenbeck nach Intervention des Videoschiedsrichters dem BVB nachträglich einen Handelfmeter zusprach. In Abwesenheit des erkrankten Kapitäns Emre Can übernahm Guirassy die Verantwortung, nachdem der eigentlich vorgesehene Nico Schlotterbeck seinem Torjäger den Vortritt ließ. Der traf dann zum Ausgleich.

Dies schien den Angreifer, der zuvor erst einmal im neuen Jahr getroffen hatte, zu beflügeln. Direkt mit dem nächsten Angriff vollstreckte der 29-Jährige zur glücklichen Führung der Dortmunder, die erst danach befreiter aufspielten. Guirassy war es indes auch, der es in der Schlussphase verpasste, das Spiel per Foulelfmeter zu entscheiden und den Ball über das Tor jagte./lap/DP/he

01.02.2026 | 17:47:29 (dpa-AFX)
Nestle weist Foodwatch-Vorwürfe zurück und droht mit Konsequenzen
01.02.2026 | 17:22:22 (dpa-AFX)
Historischer Wintereinbruch: Bombenzyklon trifft USA
01.02.2026 | 17:16:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Zahnarzt selbst zahlen? Empörte Reaktionen
31.01.2026 | 15:54:49 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Wolford AG: Kapitalerhöhung wird nicht durchgeführt (deutsch)
31.01.2026 | 10:41:38 (dpa-AFX)
EQS-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Adtran Holdings, Inc. (deutsch)
30.01.2026 | 21:27:08 (dpa-AFX)
EQS-DD: Adtran Holdings, Inc. (deutsch)
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