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14.10.2026 | 12:52:58 (dpa-AFX)
Iran hält US-Angriff vor Kongresswahlen für möglich

TEHERAN (dpa-AFX) - Der Iran hält trotz gegenteiliger Aussagen von US-Präsident Donald Trump neue Angriffe noch vor den Kongresswahlen für möglich. Dies sei eine "durchaus realistische Möglichkeit, da die Trump-Regierung vor den Midterms einen Erfolg vorweisen muss", sagte der Sprecher der iranischen Revolutionsgarden, Hussein Mohebi, im Interview der Zeitung "Tehran Times". Die Islamische Republik sei auf ein solches Szenario vorbereitet, sagte er weiter.

Zuletzt war die Sorge vor einer erneuten Eskalation im Iran-Krieg gestiegen. Trump dementierte vergangenen Donnerstag, den Iran vor den Kongresswahlen Anfang November angreifen zu wollen. Die US-Regierung führe "konstruktive Gespräche" mit Teheran, hieß es. Die iranische Führung misstraut Trump hingegen und verweist auch auf Angriffe, als mit den USA verhandelt wurde.

Widersprüchliche Berichte in israelischen Medien

Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprachen vergangene Woche über eine mögliche neue großangelegte Militärkampagne gegen den Iran, wie das US-Nachrichtenportal "Axios" berichtete. In israelischen Medien gab es unterdessen widersprüchliche Darstellungen über die Absprachen der beiden Verbündeten. Einem Bericht zufolge soll Washington Israel zu einem Alleingang gegen den Iran gedrängt haben. Der Sender N12 berichtete hingegen, US-Vertreter hätten den Eindruck gewonnen, dass Netanjahu selbst Trump zu neuen Angriffen bewegen wollte.

Ende Februar hatten die USA und Israel ihren Krieg gegen den Iran begonnen. Der Konflikt ist bis heute ungelöst, die Verhandlungen stecken seit Monaten in der Sackgasse. Eigentlich hatten sich Teheran und Washington im Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für eine dauerhafte diplomatische Lösung ebnen sollte. Im Mittelpunkt des Konflikts stand zuletzt vor allem die Straße von Hormus. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnete den Iran-Krieg im März als völkerrechtswidrig./arb/DP/men

14.10.2026 | 12:47:21 (dpa-AFX)
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14.10.2026 | 12:45:35 (dpa-AFX)
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14.10.2026 | 12:43:33 (dpa-AFX)
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14.10.2026 | 12:43:07 (dpa-AFX)
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14.10.2026 | 12:41:46 (dpa-AFX)
Kreise: BASF ist für höheres Gebot für Evonik bereit
14.10.2026 | 12:41:46 (dpa-AFX)
Kreise: BASF ist für höheres Gebot für Evonik bereit

LUDWIGSHAFEN/ESSEN (dpa-AFX) - Deutschlands größter Chemiekonzern BASF <DE000BASF111> hält sich laut Kreisen ein höheres Gebot für Evonik offen. BASF sei bereit, über ein höheres Angebot zu sprechen, aber erst nach einem Blick in die Bücher des Spezialchemiekonzerns, sagte eine mit der Transaktion vertraute Person der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Mittwoch. BASF soll in einem ersten Vorstoß 22,15 Euro je Aktie geboten haben. Damit würde Evonik inklusive Schulden mit mehr als 14 Milliarden Euro bewertet. Das Angebot wurde als zu niedrig abgelehnt. Zuvor hatten die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über eine mögliche Aufstockung berichtet.

Auch sollen bestehende Verträge zur Sicherung von Beschäftigung und Standorten bei Evonik nicht angetastet werden. BASF würde sie bei einer Übernahme vollumfänglich einhalten, hieß es aus Kreisen. Bei Evonik sind trotz eines geplanten Stellenabbaus betriebsbedingte Kündigungen bis 2032 in Deutschland ausgeschlossen. Der Abbau soll auf freiwilliger Basis über Abfindungen erfolgen.

Zudem würde BASF sich auch Pläne von Evonik anschauen, das Basischemie-Geschäft Oxeno und den Chemieparkbetreiber Syneqt zu verkaufen. Mit einer Übernahme könnte BASF sein Kerngeschäft stärken. Insgesamt zeichnet sich in der europäischen Chemiebranche, die mit wachsender Konkurrenz aus China und hohen Energiepreisen konfrontiert ist, eine Konsolidierung ab.

Vor knapp drei Wochen hatten die beteiligten Unternehmen sowie die RAG-Stiftung bekannt gemacht, dass es ein Angebot gibt. Evonik sprach von einer unverbindlichen "Ansprache" durch die BASF. "Diese ist auf ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien der Gesellschaft gerichtet." Gespräche fänden derzeit nicht statt. BASF hatte mitgeteilt: "Fortgang und Ausgang der Sondierungen sind gegenwärtig offen."

Vor ersten Berichten über die Pläne der BASF hatten die Evonik-Aktien gut 18 Euro gekostet, aktuell notieren sie zu 21,68 Euro. Analyst Sebastian Bray von der Privatbank Berenberg hält sogar eine Offerte von 24 bis 25 Euro für denkbar, wie er jüngst in einer Studie schrieb./mne/mis/stk

14.10.2026 | 12:18:17 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies senkt Ziel für Vinci auf 139 Euro - 'Buy'
14.10.2026 | 12:17:50 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/Schwache Staplernachfrage: Kion senkt Ziele - Aktie aber gefragt
14.10.2026 | 11:50:00 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Bernstein hebt Givaudan-Ziel auf 3004 Franken - 'Underperform'
14.10.2026 | 11:46:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Schwache Staplernachfrage: Kion senkt Ziele - Aktien legt Absturz zu
14.10.2026 | 11:42:07 (dpa-AFX)
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14.10.2026 | 11:37:56 (dpa-AFX)
Kabinett bringt Zuckersteuer auf den Weg
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14.10.2026 Bericht zum 3. Quartal ASML HOLDING N.V.: Q3 2026 financial results ASML HOLDING N.V.: Q3 2026 financial results
14.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Bossard Holding AG: Publication of sales result 3rd quarter 2026 Bossard Holding AG: Publication of sales result 3rd quarter 2026
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14.10.2026 Auftragseingänge der Industrie Japan: Auftragseingänge der Industrie August 2026 Japan: Auftragseingänge der Industrie August 2026
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