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Open-End Faktor-Optionsschein 12x long mit Knock-Out: Airbus Group

DN49VS / DE000DN49VS7 //
Quelle: DZ BANK: Geld 14.10., Brief 14.10.
DN49VS DE000DN49VS7 // Quelle: DZ BANK: Geld 14.10., Brief 14.10.
4,51 EUR
Geld in EUR
4,63 EUR
Brief in EUR
9,73%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 190,22 EUR
Quelle : Paris , 14.10.
  • Reset-Schwelle 177,5387 EUR
  • Abstand zur Reset-Schwelle in % 6,67%
  • Knock-Out-Barriere 175,0641 EUR
  • Faktor 12,00x
  • Kurs-Schwelle 228,264 EUR
  • Bezugsverhältnis 0,298756
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Hinweis der DZ BANK:

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025

Chart

Open-End Faktor-Optionsschein 12x long mit Knock-Out: Airbus Group

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 14.10. 22:00:00
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DN49VS / DE000DN49VS7
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Faktor-Optionsschein
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,298756
Ausübung Bermuda
Emissionsdatum 03.09.2026
Erster Handelstag 03.09.2026
Letzter Handelstag Endlos
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag Endlos
Zahltag Endlos
Fälligkeitsdatum N/A
Basispreis 174,3947 EUR
Reset-Preis 190,22 EUR
Reset-Schwelle 177,5387 EUR
Kurs-Schwelle 228,264 EUR
Knock-Out-Barriere bezogen auf den Inneren Wert 0,20 EUR
Knock-Out bei Basiswert Kurs 175,0641 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Knock-Out-Barriere erreicht am --
Anpassungsprozentsatz p.a. 5,43400% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%
Anpassungshistorie
ZeitpunktReset-PreisBasispreis
14.10.2026190,22 EUR174,3947 EUR
13.10.2026186,50 EUR170,9841 EUR
12.10.2026188,14 EUR172,5398 EUR
09.10.2026187,80 EUR172,176 EUR
08.10.2026187,26 EUR171,6809 EUR
07.10.2026187,44 EUR171,8459 EUR
06.10.2026188,00 EUR172,3593 EUR
05.10.2026189,08 EUR173,4018 EUR
02.10.2026189,30 EUR173,5512 EUR
01.10.2026185,60 EUR170,159 EUR
30.09.2026190,62 EUR174,7604 EUR
29.09.2026190,48 EUR174,632 EUR
28.09.2026193,10 EUR177,0854 EUR
25.09.2026192,40 EUR176,3923 EUR
24.09.2026194,38 EUR178,2075 EUR
23.09.2026195,02 EUR178,7943 EUR
22.09.2026194,60 EUR178,4092 EUR
21.09.2026194,78 EUR178,6261 EUR
18.09.2026193,38 EUR177,2907 EUR
17.09.2026195,50 EUR179,2343 EUR
16.09.2026196,28 EUR179,9495 EUR
15.09.2026194,80 EUR178,5926 EUR
14.09.2026195,00 EUR178,8278 EUR
11.09.2026199,40 EUR182,8099 EUR
10.09.2026195,78 EUR179,4911 EUR
09.09.2026196,34 EUR180,0045 EUR
08.09.2026200,70 EUR184,0017 EUR
07.09.2026198,66 EUR182,1843 EUR
04.09.2026198,96 EUR182,4065 EUR
03.09.2026197,00 EUR180,6095 EUR
02.09.2026196,90 EUR180,4917 EUR

* = außerordentlicher Reset

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 14.10.2026, 22:00:00 Uhr mit Geld 4,51 EUR / Brief 4,63 EUR
Spread Absolut 0,12 EUR
Spread Homogenisiert 0,401666 EUR
Spread in % des Briefkurses 2,59%
Faktor 12,00x
Abstand zur Reset-Schwelle absolut 12,6813 EUR
Abstand zur Reset-Schwelle in % 6,67%
Abstand zur Kurs-Schwelle absolut 0,00 EUR
Abstand zur Kurs-Schwelle in % 0,00%
Abstand zum Knock-Out bei Basiswert Kurs absolut 15,1559 EUR
Abstand zum Knock-Out bei Basiswert Kurs in % 7,97%
Performance seit Auflegung in % -54,21%

Basiswert

Basiswert
Kurs 190,22 EUR
Diff. Vortag in % 1,99%
52 Wochen Tief 157,42 EUR
52 Wochen Hoch 221,30 EUR
Quelle Paris, 14.10.
Basiswert Airbus Group SE
WKN / ISIN 938914 / NL0000235190
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Transport/Verkehrssektor

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sobald ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation sowohl an Kursanstiegen als auch an Kursrückgängen des Basiswerts. Das Produkt ist mit einem Faktor von 12 ausgestattet. Dieser Faktor beschreibt die Hebelwirkung, die durch die regelmäßige Anpassung verschiedener Produktparameter wieder auf 12 bereinigt um u.a. etwaige Kosten gesetzt wird.

Grundsätzlich wird an jedem Üblichen Handelstag, an dem auch die Frankfurter Wertpapierbörse für ihren allgemeinen Geschäftsbetrieb geöffnet hat, der Basispreis und das Bezugsverhältnis (maßgebliche Parameter für den Inneren Wert des Produkts) in Abhängigkeit des festgestellten Schlusskurs des Basiswerts an der Maßgeblichen Börse (Reset-Preis) angepasst (Anpassung nach einem Ordentlichen Reset). Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Unter besonderen in den Produktbedingungen definierten Umständen kann der Ordentliche Reset entfallen.

Darüber hinaus kann es bei einem starken Kursrückgang des Basiswerts, d.h. wenn ein Beobachtungspreis auf oder unterhalb der sogenannten Reset-Schwelle notiert, zu einer außerordentlichen untertägigen Anpassung des Basispreises und des Bezugsverhältnisses in Abhängigkeit des innerhalb einer in den Produktbedingungen definierten Bewertungsfrist ermittelten niedrigsten Kurses des Basiswerts an der Maßgeblichen Börse (Reset-Preis-AO) kommen. Die untertägige Anpassung zielt darauf ab, das Risiko eines negativen Inneren Werts des Produkts zu vermeiden. Dieser Mechanismus kann jedoch einen Totalverlust oder einen einem Totalverlust nahekommenden Wertverlust des Produkts nicht verhindern.

Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Basiswerts. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern. Daraus resultierende Verluste werden ggf. auch bei anschließenden steigenden Kursen des Basiswerts auf das vorherige Niveau nicht vollständig kompensiert.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 14.09.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens fünf Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Einlösungserklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 14.09.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens fünf Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Referenzpreis und dem zum Zeitpunkt des Referenzpreises maßgeblichen Basispreis, welche mit dem zum Zeitpunkt des Referenzpreises maßgeblichen Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis – zuletzt angepasster Basispreis) x zuletzt angepasstes Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn eines der in den Produktbedingungen definierten Ereignissen eintritt (Knock-out-Ereignis). Maßgeblich für ein Knock-out-Ereignis ist der Innere Wert des Produkts. Dieser entspricht der mit dem zum Zeitpunkt der jeweiligen Berechnung geltenden Bezugsverhältnis multiplizierten Differenz aus dem Beobachtungspreis und dem zum Zeitpunkt der jeweiligen Berechnung geltenden Basispreis:
((Beobachtungspreis – Basispreis) x Bezugsverhältnis). Ein Knock-out-Ereignis tritt in den nachfolgend beschriebenen Fällen ein:

  1. Der Innere Wert ist einmal kleiner oder gleich null: In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DN49VS berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DN49VS halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DN49VS, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

  2. Der Innere Wert ist einmal kleiner oder gleich 0,20 EUR und größer null:

a) Erfolgt dies anhand des Eröffnungskurses des Basiswerts an der Maßgeblichen Börse oder des Reset-Preises oder des Reset-Preises-AO als Beobachtungspreis, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem Inneren Wert zum Zeitpunkt des Knock-out-Ereignisses und wird kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet. Ist der so ermittelte Rückzahlungsbetrag nicht positiv, beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DN49VS berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DN49VS halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DN49VS, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

b) Trifft a) nicht zu, so entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,20 EUR.

Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 02.10.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
17,4

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
55,4%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 166,60 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist AIRBUS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 02.10.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 02.10.2026 bei einem Kurs von 189,30 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance -5,8% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -5,8% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 01.09.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 01.09.2026 negativ.
Wachstum KGV 1,2 23,41% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 23,41%.
KGV 17,4 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 18,3% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 20 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 20 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,1% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 36,98% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,9%.
Beta 1,17 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,17% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 55,4% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 55,4% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 27,79 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 27,79 EUR oder 0,15% Das geschätzte Value at Risk beträgt 27,79 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,15%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 5,7%
Volatilität der über 12 Monate 26,6%

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Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

14.10.2026 | 17:36:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP 4: Warum Lufthansa auch bei der portugiesischen Tap einsteigt

(neu: Mitteilung der Lufthansa.)

LISSABON/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Lufthansa <DE0008232125> will sich weiter nach Südeuropa ausdehnen. Europas größter Luftverkehrskonzern hat von der portugiesischen Regierung den Zuschlag für eine relevante Minderheitsbeteiligung von 44,9 Prozent an der staatlichen Airline Tap erhalten. Auch wenn die genaue Ausgestaltung der Verträge und die wettbewerbsrechtliche Genehmigung der EU noch ausstehen: Der MDax <DE0008467416>-Konzern hat gute Aussichten, nach der Übernahme der italienischen Ita einen weiteren wichtigen Luftverkehrsmarkt in Europa zu dominieren.

Was wurde genau vereinbart?

Die portugiesische Regierung verkauft mindestens 44,9 Prozent der Anteile an der "Transportes Aéreos Portugueses" an die Lufthansa. Der Gesamtwert der Transaktion beläuft sich einschließlich der für die Beschäftigten reservierten fünf Prozent auf 1,201 Milliarden Euro. Für den Anteil von 44,9 Prozent habe man 1,025 Milliarden Euro geboten, teilte die Lufthansa inzwischen mit. Sollten die Mitarbeiter ihr Erwerbsrecht nicht nutzen, kann der deutsche Konzern auch die restlichen Anteile übernehmen. Die Mehrheit bleibt zunächst beim Staat.

Im Bieterrennen war die British-Airways-Mutter IAG frühzeitig ausgestiegen. Von Lufthansa und Air France-KLM <FR001400J770> verlangte die Regierung in Lissabon nach ersten Angeboten Nachbesserungen. Für die deutsche Offerte sprach zuletzt, dass der vereinbarte Kaufpreis vollständig in Geldmitteln und nicht per Aktienpaketen erfolgen soll.

Lufthansa-Angebot deutlich höher als das des Konkurrenten

Das Angebot der Lufthansa sei um 16 Prozent höher ausgefallen als das des Konkurrenten und mit geringeren Unsicherheiten verbunden, begründete Ministerpräsident Luís Montenegro die Entscheidung seines Kabinetts. Dies sei "die beste Wahl für die Zukunft des Unternehmens und der beste Schutz für das nationale Interesse". Durch die Integration in die Lufthansa werde Tap Teil einer der größten Airline-Gruppen Europas, die nach Umsatz sogar die viertgrößte weltweit sei.

Die Lufthansa verpflichtet sich den amtlichen Angaben zufolge, die Flotte von Tap auf 117 Maschinen im Jahr 2035 und nach Fertigstellung des neuen Flughafens von Lissabon auf 130 Flugzeuge auszubauen. Dazu sollen nach 2030 acht Airbus <NL0000235190> A350-900 von der Lufthansa zu Tap wechseln. Auch die Flotte der Regionalfluggesellschaft Portugália soll modernisiert werden.

Wie steht die Tap da?

Die Lufthansa beteiligt sich an einer durchsanierten Airline mit guten Wachstumsperspektiven. Der Staat hatte eine erste Privatisierung aus dem Jahr 2015 in der Corona-Krise rückgängig gemacht und rund 3,2 Milliarden Euro in die Gesellschaft gepumpt. Die Tap verfügt nun über eine junge Airbus-Flotte mit gut 100 Flugzeugen und hat 2025 das vierte Jahr in Folge einen Gewinn eingeflogen, der mit 4,1 Millionen Euro bei einem Umsatz von 4,3 Milliarden Euro allerdings gering ausfiel. Im ersten Halbjahr 2026 gab es hingegen wegen der hohen Kerosinpreise einen Verlust von 99,2 Millionen Euro. Das Unternehmen mit rund 9.400 Beschäftigten hat zudem einen von der EU überwachten Restrukturierungsplan abgeschlossen und darf wieder wachsen.

Warum ist Portugal so wichtig für die Lufthansa?

Auf der iberischen Halbinsel ist der Konzern neben der dominierenden spanischen IAG-Tochter Iberia bislang nur schwach vertreten. Zwar erscheint der portugiesische Heimatmarkt der Tap vergleichsweise klein, die wahre Bedeutung der Airline liegt im engen Netz in das größte Land Südamerikas, das portugiesischsprachige Brasilien.

"Aus strategischer Sicht ist die Tap für Lufthansa ein sehr attraktiver Kandidat", sagt der Luftverkehrsexperte Jürgen Krumtünger von der Beratungsgesellschaft Prologis. Die Portugiesen böten mit Lissabon ein etabliertes Drehkreuz, zahlreiche Start- und Landerechte sowie eine starke Marktposition in Brasilien und ganz Südamerika. Zudem gehe es für Lufthansa darum, sich über den Zukauf Wachstum zu sichern und im Vergleich zu IAG und Air France-KLM in Europa nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat die Expansionspolitik unter anderem auf der letzten Hauptversammlung des Unternehmens verteidigt. Die Strategie sei kein Selbstzweck. Als nationale Airline mit nur einem Heimatmarkt wäre Lufthansa global nicht wettbewerbsfähig, so die Argumentation. Aktuell würden nur noch rund 20 Prozent des Gruppenumsatzes in Deutschland generiert.

Was verspricht sich die Regierung in Lissabon von dem Deal?

Letztendlich geht es um eine Stabilisierung des heimischen Luftverkehrsmarkts. Die Regierung will den Flughafen Lissabon mit seinen Fernflügen, weitere Flughäfen sowie die Arbeitsplätze bei der Tap erhalten. Positiv ist auch der Bau eines Wartungswerks mit 700 Arbeitsplätzen durch die Lufthansa Technik südlich von Porto, der aber unabhängig vom Tap-Einstieg ist.

Für die Airline scheint Lufthansa ein geeigneter Partner zu sein, zumal man bereits im Airline-Bündnis Star Alliance eng zusammenarbeitet. Die Deutschen haben in Europa etliche Fluggesellschaften vollständig übernommen, ohne die Marken einzustellen oder deren Drehkreuze aufzugeben. Zum Konzern gehören die ehemaligen Staatsairlines der Schweiz, Belgiens und Österreichs. Bei der italienischen Ita hält der deutsche Konzern derzeit noch eine Minderheit, hat aber bereits die Aufstock-Option auf 90 Prozent gezogen. Mit einem Vollzug wird zum Anfang des kommenden Jahres gerechnet.

Was haben die Passagiere davon?

Die für Kunden relevanten Details sind zunächst schwer absehbar. Wenn Tap enger in den Lufthansa-Konzern eingebunden wird, werden üblicherweise die jeweiligen Streckennetze auf Überschneidungen überprüft und aus Sicht des Unternehmens optimiert. Für Kunden kann das ein geringeres Angebot und höhere Preise auf Strecken ohne externe Konkurrenz bedeuten. Deswegen unterliegen derartige Übernahmen der EU-Wettbewerbskontrolle. Beim Ita-Einstieg musste die Lufthansa auf Druck aus Brüssel Start- und Landerechte in Rom und Mailand an die Konkurrenz abgeben. Auf der anderen Seite kann Tap im Großkonzern Kostenvorteile nutzen und zusätzliche Flüge anbieten.

Ist eine vollständige Übernahme auch bei der Tap geplant?

Das ist keineswegs beschlossene Sache. Die Lufthansa hat wie Air France-KLM parallel ein Angebot für die vollständige Übernahme der Tap vorgelegt. Laut Regierung wäre dafür eine zweite Phase mit einem eigenständigen Verfahren notwendig. Lufthansa bewertet die vollständige portugiesische Airline mit 2,552 Milliarden Euro, einschließlich des Aufschlags einer Kontrollprämie von rund 150 Millionen Euro. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht, dass er bei Übernahmen die vollständige Kontrolle bevorzugt.

Für den Verkauf sämtlicher Anteile würde die Regierung jedoch die Unterstützung der Opposition, vor allem der Sozialisten (PS) oder der rechtspopulistischen Chega im Parlament, benötigen, die ihr allerdings derzeit fehlt. Im Gegenzug für die vollständige Übernahme soll Portugal nach dem Angebot fünf Prozent am Lufthansa-Konzern erhalten. In ihrer Mitteilung begrüßte die Lufthansa die Bereitschaft Lissabons, einen Prozess zur vollständigen Privatisierung von Tap einzuleiten. Mehrheitsbeteiligungen hätten bei früheren Übernahmen zusätzliche Vorteile für alle Seiten gezeigt, hieß es./er/DP/men

14.10.2026 | 15:55:20 (dpa-AFX)
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Audi will Mitarbeiter in die Rüstung verleihen
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