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Rendite Express ST 09 24/31: Basiswert Airbus

DQ6QTZ / DE000DQ6QTZ6 //
Quelle: DZ BANK: Geld 04.02. 13:49:00, Brief 04.02. 13:49:00
DQ6QTZ DE000DQ6QTZ6 // Quelle: DZ BANK: Geld 04.02. 13:49:00, Brief 04.02. 13:49:00
1.086,71 EUR
Geld in EUR
1.096,71 EUR
Brief in EUR
0,50%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 190,24 EUR
Quelle : Paris , 03.02.
  • Rückzahlungschwelle 130,2441 EUR
  • Rückzahlungsschwelle in % 100,00%
  • Startwert 131,22 EUR
  • Nächster Bewertungstag 31.03.2026
  • Letzter Bewertungstag 31.03.2031
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Rendite Express ST 09 24/31: Basiswert Airbus

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 04.02. 13:49:00
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DQ6QTZ / DE000DQ6QTZ6
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Expresszertifikat
Produkttyp Rendite Express
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 7,677891
Ausübung Europäisch
Zeichnungsfrist 30.08.2024 - 30.09.2024
Emissionsdatum 30.09.2024
Barriere für Zinszahlung* 31.03.2026 / 84,6587 EUR
31.03.2027 / 84,6587 EUR
31.03.2028 / 84,6587 EUR
03.04.2029 / 84,6587 EUR
01.04.2030 / 84,6587 EUR
31.03.2031 / 78,1465 EUR
Zins 07.04.2026 / 30,00 EUR
07.04.2027 / 30,00 EUR
07.04.2028 / 30,00 EUR
10.04.2029 / 30,00 EUR
08.04.2030 / 30,00 EUR
07.04.2031 / 30,00 EUR
Erster Handelstag 07.11.2024
Letzter Handelstag 28.03.2031
Handelszeiten 09:00 - 20:00 Hinweise zur Kursstellung
Rückzahlungsschwellen 31.03.2026 / 100,00%
31.03.2027 / 100,00%
31.03.2028 / 100,00%
03.04.2029 / 100,00%
01.04.2030 / 100,00%
31.03.2031 / 100,00%
Bewertungspunkte 6
Bewertungstage / Rückzahlungslevel 31.03.2026 / 130,2441 EUR
31.03.2027 / 130,2441 EUR
31.03.2028 / 130,2441 EUR
03.04.2029 / 130,2441 EUR
01.04.2030 / 130,2441 EUR
31.03.2031 / 130,2441 EUR
Mögliche Zahlungstermine /
Möglicher Rückzahlungsbetrag pro Zertifikat*
07.04.2026 / 1.100,00 EUR
07.04.2027 / 1.100,00 EUR
07.04.2028 / 1.100,00 EUR
10.04.2029 / 1.100,00 EUR
08.04.2030 / 1.100,00 EUR
07.04.2031 / 1.100,00 EUR
Letzter Bewertungstag 31.03.2031
Zahltag 07.04.2031
Emissionspreis 1.000,00 EUR zzgl. 1,50% Ausgabeaufschlag pro Zertifikat (entspricht 1.015,00 EUR)
Startwert 131,22 EUR
Basisbetrag 1.000,00 EUR
Barrierebeobachtung nur 31.03.2031
Barriere 78,1465 EUR
Barriere gebrochen Nein
* Bzgl. der Zinszahlung gilt: Abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Bzgl. der Rückzahlung gilt: Zeitpunkt, Höhe und ggf. Art der Rückzahlung sind abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Details zur Funktionsweise des Produktes können den zugehörigen Endgültigen Bedingungen entnommen werden.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 04.02.2026, 13:49:00 Uhr mit Geld 1.086,71 EUR / Brief 1.096,71 EUR
Spread Absolut 10,00 EUR
Spread Homogenisiert 1,302441 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,91%
Abstand zum Protectlevel Absolut 112,0935 EUR
Abstand zum Protectlevel in % 58,92%

Basiswert

Basiswert
Kurs 190,24 EUR
Diff. Vortag in % -1,84%
52 Wochen Tief 126,40 EUR
52 Wochen Hoch 221,30 EUR
Quelle Paris, 03.02.
Basiswert Airbus Group SE
WKN / ISIN 938914 / NL0000235190
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Transport/Verkehrssektor

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat eine feste Laufzeit und wird - vorbehaltlich einer vorzeitigen Rückzahlung - am 07.04.2031 (letzter Zahlungstermin) fällig.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren.

Zinszahlungen: Sie erhalten an einem Zahlungstermin (vorbehaltlich einer vorzeitigen Rückzahlung) eine Zinszahlung, wenn der Referenzpreis am jeweiligen Bewertungstag unter dem Rückzahlungslevel, aber auf oder über einer bestimmten Schwelle liegt. Sollte der Referenzpreis auf oder über dem Rückzahlungslevel oder unter der bestimmten Schwelle liegen, erfolgt an dem dazugehörigen Zahlungstermin keine Zinszahlung. Im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung entfallen die möglichen Zinszahlungen an den nachfolgenden Zahlungsterminen.

Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung: Eine vorzeitige Rückzahlung zum jeweiligen Rückzahlungsbetrag an einem Zahlungstermin erfolgt, wenn der Referenzpreis am jeweiligen Bewertungstag auf oder über dem jeweiligen Rückzahlungslevel liegt. In diesem Fall endet die Laufzeit des Produkts automatisch. Ist dies nicht der Fall, läuft das Produkt automatisch bis zum nächsten Zahlungstermin weiter.

Sofern das Produkt nicht vorzeitig zurückgezahlt wurde, gibt es für die Rückzahlung des Produkts die folgenden Möglichkeiten:
  1. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag auf oder über dem Rückzahlungslevel am letzten Bewertungstag, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin eine Rückzahlung in Höhe des Rückzahlungsbetrags.

  2. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag unter dem Rückzahlungslevel am letzten Bewertungstag, aber auf oder über einer bestimmten Schwelle, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin eine Rückzahlung in Höhe des Basisbetrags.

  3. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag unter der bestimmten Schwelle, erhalten Sie am letzten Zahlungstermin eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts („Referenzaktie”). Wir liefern keine Bruchteile der Referenzaktie. Für diese erhalten Sie die Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Zertifikat. Der Gegenwert der gelieferten Referenzaktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Basisbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Referenzaktien ist ausgeschlossen. Wenn die Lieferung von Referenzaktien für uns erschwert oder unmöglich ist, kann die Rückzahlung auch zu einem entsprechenden Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspricht dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis am letzten Bewertungstag x Bezugsverhältnis).


Sie erhalten während der Laufzeit des Produkts keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 23.01.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
16,9

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
70,9%

Starke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 182,45 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist AIRBUS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 23.01.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 23.01.2026 bei einem Kurs von 206,80 eingesetzt.
Preis Unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell unterbewertet.
Relative Performance -5,7% Unter Druck (vs. STOXX600) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -5,7% hinter dem STOXX600 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 27.01.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 27.01.2026 negativ.
Wachstum KGV 1,2 27,69% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 27,69%.
KGV 16,9 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 19,3% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 16 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 16 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,7% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 29,12% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 01.07.2025 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,6%.
Beta 1,49 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,49% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 70,9% Starke Korrelation mit dem STOXX600 70,9% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 23,23 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 23,23 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 23,23 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 30,2%
Volatilität der über 12 Monate 29,9%

Tools

 

Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

04.02.2026 | 07:35:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Was Kanzler Merz in der Golfregion vorhat

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bricht heute zu seiner ersten Reise in die wirtschaftsstarke und strategisch wichtige Golfregion auf. Erste Station ist Saudi-Arabien, anschließend geht es weiter nach Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Mit allen drei Ländern will Merz die Partnerschaften in einer sich neu ordnenden Welt intensivieren. Vor allem im Energiebereich soll die Kooperation mit den öl- und gasreichen Ländern gestärkt werden. Es wird aber auch um nicht ganz unumstrittene Rüstungsgeschäfte gehen und um einen Konflikt, der sich in den letzten Wochen dramatisch zugespitzt hat.

Warum auf die Arabische Halbinsel?

Nach seinen Antrittsreisen zu den Verbündeten in Europa und Nordamerika geht es für Merz nun darum, die Partnerschaften zu wichtigen Ländern außerhalb von EU und Nato zu stärken. Deswegen war er schon Ende vergangenen Jahres bei Gipfeltreffen in Afrika und Lateinamerika und gleich zu Beginn des Jahres in Indien.

Das hat auch damit zu tun, dass sich Deutschland in einer neuen Weltordnung, in der Großmachtpolitik eine zunehmende Rolle spielt, neu orientieren muss. Abhängigkeiten von Supermächten wie China (Exporte und Rohstoffe) und den USA (Verteidigung, Flüssiggas, Handel) sollen verringert werden.

Die drei reichen Golfstaaten Saudi-Arabien, Katar und VAE haben da einiges zu bieten: Vor allem Flüssiggas und perspektivisch auch Wasserstoff können dazu beitragen, dass Deutschland sich im Energiebereich breiter aufstellt. Aber auch als Investoren in Deutschland sind die Länder interessant - sie können neue Arbeitsplätze schaffen.

Wie groß das Interesse an der Region ist, zeigt, dass kurz vor Merz Umweltminister Carsten Schneider (SPD) und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in Saudi-Arabien vorstellig geworden sind.

Sind auch Rüstungsgeschäfte geplant?

Es wird keine Abschlüsse geben, aber die Gespräche darüber stehen ziemlich weit oben auf der Agenda. Waffenexporte in die drei autokratisch geführten Länder wurden wegen der Menschenrechtslage und Beteiligung an regionalen Konflikten wie dem Jemen-Krieg von Vorgängerregierungen lange Zeit sehr zurückhaltend gehandhabt. Für Saudi-Arabien galt sogar jahrelang ein Rüstungsexportstopp. Jetzt sollen sie der Stärkung strategischer Partnerschaften dienen.

Gelockert wurde der Kurs schon von der Ampel-Regierung, die Anfang 2024 den Weg für den Export weiterer Eurofighter an Saudi-Arabien frei machte. Auch am Transportflugzeug A400M von Airbus <NL0000235190> besteht dort seit längerer Zeit Interesse, das gilt auch für die Vereinigten Arabischen Emirate. Katar ist bereits guter Kunde der deutschen Rüstungsindustrie und hat zuletzt eine Lieferung von Boxer-Schützenpanzern erhalten.

Die Golfländer versuchen durch Rüstungskäufe auch aus anderen Staaten wie Russland, China oder Frankreich ihre Abhängigkeit von den USA zu verringern. Dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri zufolge zählten Saudi-Arabien und Katar im Zeitraum 2020 bis 2024 zu den Ländern, die weltweit am meisten Rüstungsgüter importierten. Vor ihnen lagen demnach nur noch die Ukraine und Indien.

Warum sind die Länder strategisch so interessant?

Seit den arabischen Aufständen von 2011 sind die traditionellen Machtzentren der arabischen Welt wie Kairo oder Damaskus an den Golf gewandert - nach Saudi-Arabien, in die VAE und nach Katar. In den beiden derzeit größten laufenden Konflikten - also Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und Israels Konflikt mit der Hamas im Gazastreifen - sind sie wichtige Stimmen oder auch direkt an Verhandlungen und an Vermittlung beteiligt.

So soll in Abu Dhabi, der Hauptstadt der VAE, nächsten Mittwoch und Donnerstag die nächste Verhandlungsrunde zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung der USA stattfinden - unmittelbar bevor Merz dort eintrifft. Begleitet wird der Kanzler von seinem außenpolitischen Berater Günter Sautter, dem vielleicht wichtigsten Unterhändler auf europäischer Seite im Ukraine-Konflikt. An den Verhandlungen in den VAE ist Europa derzeit aber nicht beteiligt.

Katar spielt im Gaza-Konflikt eine zentrale Rolle und hilft Deutschland mit seinen guten Kontakten zu den islamistischen Taliban bei der Rückführung von Straftätern nach Afghanistan.

Wird es auch um den Iran-Konflikt gehen?

Mit Sicherheit. Die Sorgen vor einem neuen Krieg sind zuletzt wieder gewachsen. US-Präsident Donald Trump hat der Staatsführung in Teheran mehrfach mit Militärschlägen gedroht, auch wegen des brutalen Vorgehens staatlicher Kräfte gegen Demonstranten bei den jüngsten Massenprotesten. Das US-Militär hat seine Präsenz in der Region seit Anfang Januar deutlich ausgebaut, nun soll es Berichten zufolge aber Verhandlungen mit dem Iran geben.

Im Fall eines erneuten US-Angriffs im Iran könnte die stark unter Druck geratene Führung in Teheran einen deutlich größeren Gegenangriff starten als bei vorigen militärischen Konfrontationen. Durch ihre geografische Lage und als Gastgeber von US-Truppen könnten die Golfländer ungewollt in einen Krieg hineingezogen werden. Dabei wollen sie Inseln der Stabilität sein nicht zuletzt für Investoren und Touristen.

Spielen die Menschenrechte noch eine Rolle?

Ja, aber nicht mehr eine so große wie früher. Vor acht Jahren wurde der saudische Kronprinzen Mohammed bin Salman von westlichen Staats- und Regierungschefs wegen des brutalen Mords am saudischen Journalisten Jamal Khashoggi noch geschnitten. Inzwischen scheint der Fall die offiziellen Treffen mit dem faktischen Herrscher Saudi-Arabiens kaum noch zu beeinträchtigen. Kanzler Merz kommt am späten Abend mit ihm zu einem Essen zusammen.

Die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien wird von Organisationen wie Amnesty International aber weiterhin als unterirdisch beschrieben. Trotz einiger Lockerungen für das gesellschaftliche Leben und einiger Stärkungen bei den Frauenrechten gibt es glaubwürdige Berichte von außergerichtlichen Tötungen, Folter und willkürlichen Verhaftungen.

Katar stand besonders 2022 als Gastgeber der Fußball-WM im Fokus. Vorwürfe über den Missbrauch und die Ausbeutung von Arbeitsmigranten und ungeklärte Todesfälle machten Schlagzeilen. Trotz einiger Reformen bestehen Methoden, die Missbrauch fördern, Menschenrechtlern zufolge weiter./mfi/DP/zb

30.01.2026 | 21:50:03 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies senkt Airbus auf 'Hold' und Ziel auf 215 Euro
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Lufthansa rüstet Business-Klasse im A380 um
29.01.2026 | 11:28:46 (dpa-AFX)
Kreise: Air Asia will 100 kleine Airbus-Jets kaufen
29.01.2026 | 09:50:44 (dpa-AFX)
Merz: Deutschland braucht mehr technologische Souveränität
28.01.2026 | 08:16:14 (dpa-AFX)
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