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Endlos Turbo Long 1.571,5811 open end: Basiswert Rheinmetall

DU8BK4 / DE000DU8BK46 //
Quelle: DZ BANK: Geld 17.02., Brief
DU8BK4 DE000DU8BK46 // Quelle: DZ BANK: Geld 17.02., Brief
0,001 EUR
Geld in EUR
-- EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 1.592,50 EUR
Quelle : Xetra , 13.03.
  • Basispreis
    (Stand 17.02. 04:01 Uhr)
    1.571,5811 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 17.02. 04:01 Uhr)
    1.571,5811 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 1,31%
  • Abstand zum Knock-Out in % 1,31%
  • Hebel --
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:
Bitte beachten Sie die Angaben in den Endgültigen Bedingungen

Chart

Endlos Turbo Long 1.571,5811 open end: Basiswert Rheinmetall

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 17.02. 21:58:00
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2026 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DU8BK4 / DE000DU8BK46
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 16.02.2026
Erster Handelstag 16.02.2026
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
(Stand 17.02. 04:01 Uhr)
1.571,5811 EUR
Knock-Out-Barriere
(Stand 17.02. 04:01 Uhr)
1.571,5811 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Ja
Knock-Out-Barriere erreicht am 17.02.2026 14:55
Anpassungsprozentsatz p.a. 5,95900% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 4,00%
Abrechnung bei Fälligkeit Rückzahlung: 0,001 EUR
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
17.02.20261.571,5811 EUR1.571,5811 EUR
16.02.20261.571,321 EUR1.571,321 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 17.02.2026, 21:58:00 Uhr mit Geld 0,001 EUR / Brief --
Spread Absolut --
Spread Homogenisiert --
Spread in % des Briefkurses --
Hebel --
Abstand zum Knock-Out Absolut 20,9189 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 1,31%
Performance seit Auflegung in % -99,98%

Basiswert

Basiswert
Kurs 1.592,50 EUR
Diff. Vortag in % 2,71%
52 Wochen Tief 933,00 EUR
52 Wochen Hoch 2.008,00 EUR
Quelle Xetra, 13.03.
Basiswert Rheinmetall AG
WKN / ISIN 703000 / DE0007030009
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Industrie

Produktbeschreibung

Art:
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Laufzeit:
Dieses Produkt hat keine feste Laufzeit. Es kann jedoch durch den Anleger ausgeübt oder durch die DZ BANK gekündigt werden. Zudem endet die Laufzeit des Produkts automatisch, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ziele:
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Es bietet eine überproportionale (gehebelte) Partizipation an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises.

Während der Laufzeit des Produkts werden der Basispreis und die Knock-out-Barriere zu in den Produktbedingungen definierten Terminen regelmäßig angepasst. Hierbei werden Finanzierungskosten über einen spezifischen Marktzins sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Produkt zzgl. einer Marge für die DZ BANK durch den Bereinigungsfaktor wertmindernd berücksichtigt. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Eine Anpassung verschiedener Produktparameter erfolgt grundsätzlich auch, um Dividendenzahlungen (bereinigt um etwaige Steuern) im Basiswert im Produkt zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Ein fallender Kurs des Basiswerts kann den Wert des Produkts erheblich verringern.

Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK:

Sie sind berechtigt, das Produkt zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 04.03.2026) einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken und die einzulösenden Produkte bei der DZ BANK eingegangen sind. Darüber hinaus hat die DZ BANK das Recht, die WKN insgesamt, jedoch nicht teilweise, zu in den Produktbedingungen festgelegten Terminen (erstmals zum 04.03.2026) ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch die DZ BANK ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.

Nach frist- und formgerechter Einlösung durch Sie oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin pro Produkt der Differenz aus dem Referenzpreis und dem Basispreis, welche mit dem Bezugsverhältnis multipliziert wird: ((Referenzpreis - Basispreis) x Bezugsverhältnis).

Automatische Beendigung des Produkts:

Das Produkt endet automatisch mit sofortiger Wirkung, wenn das in den Produktbedingungen definierte Ereignis eintritt (Knock-out-Ereignis). Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin 0,001 EUR pro Produkt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Produkte der WKN DU8BK4 berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Produkte der WKN DU8BK4 halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte der WKN DU8BK4, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Analysten neutral, zuvor negativ (seit 20.02.2026)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
20,9

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
29,5%

Schwache Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 84,79 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist RHEINMETALL ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor negativ (seit 20.02.2026) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war negativ und hat am 20.02.2026 bei einem Kurs von 1.740 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance 2,5% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 2,5% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 03.03.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 03.03.2026 negativ.
Wachstum KGV 1,7 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 20,9 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 34,1% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 18 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 18 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,1% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 22,22% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Hoch, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -45 abzuschwächen.
Bad News Starke Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. starke Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 4,2%.
Beta 0,89 Geringe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,89% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 29,5% Schwache Korrelation mit dem STOXX600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 473,67 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 473,67 EUR oder 0,30% Das geschätzte Value at Risk beträgt 473,67 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,30%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 43,5%
Volatilität der über 12 Monate 43,8%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

14.03.2026 | 07:12:09 (dpa-AFX)
Rüstungsboom: Wie profitiert der Osten vom Milliardenmarkt?

DRESDEN (dpa-AFX) - Kriege, Krisen, Zeitenwende - die Nachfrage nach Rüstungsgütern hat der deutschen Industrie einen Aufschwung beschert. Laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri ist Deutschland inzwischen viertgrößter Waffenexporteur der Welt.

Was davon kommt im Osten an? Zu wenig, findet Martin Kurczyk, Vorstand des neu gegründeten Mitteldeutschen Instituts für Sicherheitsindustrie (MISI) in Leipzig. Das müsse sich ändern. Auch, um die Menschen in Ostdeutschland mit den enormen Verteidigungsausgaben der Bundesregierung - 108 Milliarden allein in diesem Jahr - "zu versöhnen", findet der langjährige Generalmajor der Bundeswehr. Es sei "ungerecht", wenn diese Ausgaben nur in alten Bundesländern in Form von Wertschöpfung ankämen. Ziel müsse sein, dass Investitionen "analog der Größe der Einwohnerzahl" anteilig auch nach Mitteldeutschland zurückflössen. Kurczyks Rechnung nach wären das etwa zehn Prozent der in Deutschland entstehenden Wertschöpfung.

Wie groß ist die ostdeutsche Rüstungsbranche im Vergleich?

Zahlen zur Rüstungsbranche in Ostdeutschland gibt es kaum. Etwas Licht ins Dunkel bringt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsgruppe BSW im Jahr 2024. Darin heißt es, für den Zeitraum von Januar bis zum 15. Oktober 2024 wurden für Sachsen Exportgenehmigungen für Rüstungsgüter und Kriegswaffen im Wert von gut 2,2 Millionen Euro erteilt, für Sachsen-Anhalt rund 7,9 Millionen Euro und für Thüringen rund 90 Millionen Euro. Zum Vergleich: Spitzenreiter im selben Zeitraum war Niedersachsen mit 3,9 Milliarden Euro gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern mit je etwa 2,3 Milliarden Euro.

Die Gründe dafür sind historisch, sagt Peter Scheben vom Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV). Die Rüstungsindustrie sei traditionell stärker im Westen angesiedelt. Der Verband führe aktuell für Sachsen 16 Mitgliedsunternehmen. In Sachsen-Anhalt sind es vier und in Thüringen sieben.

Doch es gab zuletzt auch Bewegung: Im vergangenen Jahr hatte der Rüstungskonzern KNDS den früheren Alstom <FR0010220475>-Standort für Eisenbahnwaggonbau in Görlitz übernommen. Dort werden seitdem Panzerteile produziert. In Sachsen-Anhalt will die Rheinmetall <DE0007030009> AG Millionen in ihren Standort in Silberhütte im Harz investieren. Das Unternehmen hatte vergangenes Jahr zudem die Munitionsfirma Muni Berka in Dietersdorf (Kreis Mansfeld-Südharz) übernommen.

Welche Branchen im Osten können profitieren?

Aus Sicht von Thomas Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS), ergeben sich Chancen unter anderem für die Branchen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Elektronik und Luft- und Raumfahrt. Auch die aktuell krisengeplagten Autozulieferer können profitieren, glaubt Jens Katzek, Geschäftsführer des Automotive-Clusters Ostdeutschland (ACOD). Die Unternehmen seien es gewohnt, "in großen Stückzahlen in hoher Präzision unter einem engen regulatorischen Korsett" zu arbeiten. Das sei "genau dasselbe wie auch im Verteidigungsbereich". Das Thüringer Wirtschaftsministerium sieht "ausreichend Potenzial, damit Thüringer Unternehmen wegbrechende Geschäftsfelder in anderen Branchen zumindest teilweise durch solche neuen Geschäftsfelder ersetzen können".

Wie groß ist das Interesse an Rüstungsaufträgen?

Das Interesse scheint riesig. So schildern es alle Befragten. Ein Informationsforum der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft im vergangenen Jahr platzte aus allen Nähten - knapp 300 Unternehmensvertreter waren vor Ort. Weitere Foren und "thematische Reisen" seien geplant, teilt das Wirtschaftsministerium mit. Es gebe "zahlreiche Anfragen zum potenziellen Einstieg in die Lieferketten", so Sachsens oberster Wirtschaftsförderer Thomas Horn. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsministerium bestätigt ein wachsendes Interesse bei Automobilzulieferern. Der Bundesverband BDSV und auch Martin Kurczyk vom MISI berichten von einem dauerhaft hohen Aufkommen neuer Mitgliedsanträge. Zentral für eine Aufnahme sei für Kurczyk aber nicht allein Geschäftsinteresse, sondern auch die "Haltung". Er erwarte, dass neue Mitglieder Interesse daran hätten "das, was ich kann, einzusetzen für die Sicherheit unseres Landes".

Ist die Rüstung Zukunftsbranche oder eher zweites Standbein?

Rüstungsaufträge seien "kein Allheilmittel" für die krisengeplagte Autoindustrie, so ACOD-Chef Jens Katzek. Er kenne "niemanden, der die Hoffnung hat, hier verliere ich im Autobereich mein Geschäft und deshalb werde ich zu 100 Prozent jetzt in den militärischen Bereich gehen". Für viele gehe es darum, fünf oder 15 Prozent ihres Umsatzes in diesem Feld zu erzielen. Das berichtet auch ein im Erzgebirge ansässiges Unternehmen der Automotive-Branche, das auch im Verteidigungsbereich arbeitet. Einen deutlichen Auftragsboom gebe es bislang nicht. Es gehe eher um ein "Zubrot".

MISI-Chef Kurczyk empfiehlt, die Verteidigungsbranche eher als zweites Standbein zu betrachten. Doch das Potenzial sei dank voller Auftragsbücher bei den größten Rüstungsunternehmen groß: "Da ist noch nichts produziert, aber die müssen liefern", so der Experte. Sich selbst hat der neu gegründete Branchenverband ambitionierte Ziele gegeben: Bis Ende 2027 will der Verein nach eigenen Planungen eine wesentliche Rolle bei Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro in Mitteldeutschland spielen und zur Schaffung von über 1.000 Arbeitsplätzen beitragen, nicht allein im Bereich Rüstung, sondern auch beim zivilen Schutz, dem Schutz kritischer Infrastruktur und der Cyber-Sicherheit./mse/DP/zb

13.03.2026 | 13:20:51 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Berenberg belässt Rheinmetall auf 'Buy' - Ziel 2100 Euro
13.03.2026 | 09:23:33 (dpa-AFX)
IPO/ROUNDUP: Rüstungszulieferer Vincorion ist bald an der Börse
12.03.2026 | 16:00:37 (dpa-AFX)
Rheinmetall winkt bei VW-Werk Osnabrück ab
12.03.2026 | 11:26:50 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Rüstungswerte ziehen an mit Leonardo-Kurssprung
11.03.2026 | 15:27:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Rheinmetall peilt 2026 starkes Wachstum an - Aktie verliert
11.03.2026 | 13:35:05 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Rheinmetall auf 'Buy' - Ziel 2060 Euro