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Aktien-Trading / 17.03.2026 | 11:40:05 Werbung

Leonardo: Trumps Drohgebärden und der Masterplan 2030 sind neue Katalysatoren!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Leonardo transformiert sich mit dem „Michelangelo Dome“ zum digitalen Architekten der globalen Sicherheit. Während Trumps geopolitischer Druck Europa zur Souveränität zwingt, profitiert Leonardo über seine US-Tochter DRS gleichzeitig vom geplanten 1,5 Billionen-USD-Budget der Amerikaner. Mit einer EBITA-Wachstumsrate von 15,5 % bis 2030 und erwarteten kumulierten Aufträgen von 142 Milliarden Euro setzt das Unternehmen zu einem beispiellosen Sprung an. Für Börsianer bietet die Aktie aktuell ein hochattraktives Profil zwischen europäischer Krisenvorsorge und US-Wachstumsboom.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Wie Leonardo die Welt schützt!

Leonardo ist der italienische Champion für Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheit und hat sich längst von einem nationalen Prestige-Projekt zu einem globalen Powerhouse transformiert. Mit einem Portfolio, das von hochmodernen Hubschraubern über Elektroniksysteme für die Marine bis hin zu Cyber-Sicherheitslösungen reicht, ist Leonardo heute der technologische Herzschlag der europäischen Rüstungsindustrie. Doch was das Unternehmen für Investoren so sexy macht, ist die Zwitterrolle als europäischer Souveränitätsgarant mit tiefen Wurzeln im US-Markt.

 

Die Geopolitik der Erpressung: Europas Weckruf

Donald Trump ist zurück und mit ihm sein bewährtes Geschäftsmodell. Diplomatie durch Erpressung. Seine Drohungen vom Wochenende zur Straße von Hormus sind ein Lehrstück in Sachen Politik. Entweder Europa schickt Minensuchboote und Spezialeinheiten, um „böswillige Akteure“ auszuschalten, oder die NATO steht vor einer „sehr schlechten Zukunft“. Die Ära des bequemen US-Sicherheitsschirms ist für Europa längst vorbei. Souveränität ist kein Luxus mehr, sondern eine Überlebensstrategie. Leonardo steht hier in der ersten Reihe, wenn es darum geht, die eklatanten Fähigkeitslücken der europäischen Partner – vor allem im Bereich der See- und Luftraumüberwachung – zu schließen.

 

Die 1,5 Billionen-Chance: Im Windschatten von „America First“

Während andere europäische Industriegrößen bei Trumps Zoll-Drohungen zittern, hat Leonardo ein Ass im Ärmel: Leonardo DRS. Mit einem US-Umsatzanteil von 23 bis 25 % agiert der Konzern quasi als heimischer Player. Wenn die USA ab 2027 ihr Verteidigungsbudget auf gigantische 1,5 Billionen USD hochfahren, ist Leonardo über seine US-Tochter direkt am Trog. Ob Infrarot-Sensorik für Bodenstreitkräfte oder elektrische Antriebssysteme für die neue Columbia-Klasse der U-Boote - Leonardo ist tief in der US-Sicherheitsarchitektur verwurzelt.

 

Der Masterplan bis 2030 führt zu einem neuen Long-Signal

Die am 12. März 2026 präsentierte Aktualisierung des Masterplans liest sich wie eine Kampfansage an die Konkurrenz. Leonardo blickt auf ein starkes Jahr 2025 zurück, in dem das Unternehmen Aufträge im Wert von 23,8 Milliarden Euro und einen Umsatz von 19,5 Milliarden Euro bei einem EBITA von 1,75 Milliarden Euro erzielte. Doch dies markiert erst den Anfang einer steilen Wachstumskurve. Für das Jahr 2026 gibt das Management bereits eine optimistische Prognose ab. Der Auftragseingang soll auf rund 25 Milliarden Euro steigen, bei einem erwarteten Umsatz von ca. 21 Milliarden Euro und einem EBITA von etwa 2,03 Milliarden Euro.

 

Bis 2030 plant Leonardo den großen Sprung auf einen jährlichen Auftragseingang von 32 Milliarden Euro und einen Umsatz von 30 Milliarden Euro. Das EBITA soll sich auf 3,59 Milliarden Euro verdoppeln. Zentrales Element dieser Strategie ist der „Michelangelo Dome“, eine technologieübergreifende Architektur, die Land, See, Luft, Weltraum und Cyber-Domänen miteinander vernetzt. CEO Roberto Cingolani bringt es auf den Punkt: „Wir haben die Transformation zur multinationalen 'One Company' abgeschlossen und verfügen nun über einen Wettbewerbsvorteil, den nur wenige andere besitzen.“ Über den Zeitraum 2026 bis 2030 erwartet der Konzern kumulierte Aufträge von gewaltigen 142 Milliarden Euro. Die Aktie ist einer der europäischen Leader-Stocks im Rüstungsbereich und hat mit der Trendfolge in diesen Tagen ein neues Long-Signal aktiviert.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein Leonardo S.p.A.

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens Leonardo S.p.A. ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die Leonardo S.p.A. (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DU4JKZ). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert Leonardo S.p.A.-Aktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens Leonardo S.p.A. zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 16.03.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

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Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK http://www.dzbank-wertpapiere.de/DU4JKZ (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter http://www.dzbank-wertpapiere.de/DU4JKZ (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Endlos Turbo Long 40,9987 open end: Basiswert Leonardo S.p.A.

DU4JKZ / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.03. 13:11:47, Brief 18.03. 13:11:47
DU4JKZ // Quelle: DZ BANK: Geld 18.03. 13:11:47, Brief 18.03. 13:11:47
2,37 EUR
Geld in EUR
2,38 EUR
Brief in EUR
6,76%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 64,78 EUR
Quelle : Milan SeDex , 12:56:19
  • Basispreis
    40,9987 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 36,71%
  • Knock-Out-Barriere
    40,9987 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 36,71%
  • Hebel 2,72x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Leonardo S.p.A.

12.03.2026 | 11:26:50 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Rüstungswerte ziehen an mit Leonardo-Kurssprung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Nachfrage der Anleger nach Rüstungswerten zieht am Donnerstag wieder merklich an. Ein überzeugender Ausblick des italienischen Branchenunternehmens Leonardo <IT0003856405> lieferte in Zeiten der weiter schwelenden Nahost-Konflikts einen bedeutenden Impuls dazu. Die Titel der Italiener gaben im Sektor die Richtung vor mit einem Kurssprung, der in Mailand mehr als neun Prozent groß war.

Im Dax <DE0008469008> erholten sich Rheinmetall <DE0007030009> mit einem Kursgewinn von fast drei Prozent von ihrem Jahrestief. Hensoldt <DE000HAG0005>, Renk <DE000RENK730> und TKMS <DE000TKMS001> zogen im MDax <DE0008467416> zwischen 2,5 und fünf Prozent an. Titel von BAE Systems <GB0002634946> gewannen in London 3,5 Prozent an Wert.

JPMorgan-Analyst David Perry verwies bei Leonardo auf neue Zielsetzungen bis 2030, die "sehr deutlich über dem Analystenkonsens" lägen. Er betonte außerdem, dass die Zielsetzungen der Italiener einige weitere Treiber noch nicht berücksichtigt hätten. Perry erwähnte dabei Zukäufe wie die anstehende Übernahme von Iveco Defence Vehicles und einen potenziell anziehenden US-Verteidigungshaushalt./tih/stk

02.03.2026 | 06:39:42 (dpa-AFX)
ANALYSE: JPMorgan sieht Rüstung gefragt wegen Iran - besonders BAE Systems
25.02.2026 | 11:21:10 (dpa-AFX)
Höhere Rüstungsausgaben: Volle Auftragsbücher bei Leonardo
11.02.2026 | 12:41:53 (dpa-AFX)
EU-Parlament billigt 90-Milliarden-Darlehen an die Ukraine
29.01.2026 | 11:57:20 (dpa-AFX)
EU-Förderbank investiert vier Milliarden in Verteidigung
23.01.2026 | 15:01:31 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Deutschland und Italien vertiefen Zusammenarbeit
14.01.2026 | 12:49:03 (dpa-AFX)
Neuer EU-Kredit für Ukraine soll vor allem Militär stärken

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