Lufthansa: Die 5,4er KGV-Aktie hebt mit dem Iran-USA-Abkommen ab!
Geopolitischer Paukenschlag und der doppelte Rückenwind
Ein diplomatischer Durchbruch von historischer Tragweite verändert derzeit die Koordinaten der globalen Weltwirtschaftsordnung. Das überraschende Abkommen zwischen den USA und dem Iran führt zu einer rapiden Entspannung an den internationalen Energiemärkten. Die unmittelbare Folge ist ein weiterer Preisverfall bei Rohöl, der die kurz- und mittelfristigen operativen Ausgaben für Fluggesellschaften reduziert. Für die Lufthansa bedeutet diese strukturelle Entwicklung einen doppelten ökonomischen Befreiungsschlag. Auf der Kostenseite sinken die Ausgaben für Kerosin, während die geopolitische Beruhigung gleichzeitig eine weltweite Verbesserung der Nachfrage nach internationalen Passagierflügen auslösen sollte. Als europäischer Premium-Carrier mit starker Präsenz auf lukrativen Langstrecken ist der Konzern exzellent positioniert, um überproportional zu profitieren und die Kapazitätsauslastung auf ein neues Niveau zu heben.
Ist die Lufthansa-Aktie fehlgepreist?
Trotz dieser verbesserten makroökonomischen Rahmenbedingungen wird die Aktie an der Börse weiterhin so gehandelt, als sei eine branchenweite, nicht endende Krise der fundamentale Normalzustand. Das Papier notiert mit einem Abschlag von mehr als 50 % auf seinen Liquidationswert wie Experten hervorheben. Allein die unternehmenseigene Flugzeugflotte deckt den Großteil des Unternehmenswertes ab. Addiert man die hochprofitable Tochtergesellschaft Lufthansa Technik, die ein globaler Branchenprimus im Wartungs- und Reparaturgeschäft ist dazu, zeigt sich eine bemerkenswerte Anomalie. Das eigentliche Kerngeschäft – der weltweite Transport von Passagieren und Fracht – wird von den Kapitalmärkten derzeit faktisch verschenkt.
Wie die Lufthansa weitere Werte für die Aktionäre heben will
Um diese klaffende Wertlücke zu schließen, treibt der Vorstand tiefgreifende strukturelle Veränderungen voran, die weitgehend unabhängig vom reinen Passagieraufkommen wirken. Im Zentrum der Strategie steht eine ambitionierte Modernisierung der Maschinen. Bis zum Jahr 2030 sollen 58 % der Flotte aus Modellen der neuesten, treibstoffeffizienten Generation bestehen. Dieser technologische Effizienzsprung wird die Gewinnmargen um drei Prozentpunkte anheben. Parallel dazu forciert der Konzern eine weitreichende geografische Diversifikation. Neben den erheblichen Synergieeffekten durch die schrittweise Integration von ITA Airways liegt der strategische Fokus künftig auf den Wachstumsregionen im asiatisch-pazifischen Raum, in Südamerika sowie auf dem margenstarken Privatreisesektor. Zusätzlich strebt die Frachtdivision einen Platz unter den weltweiten Top 3 an, während Lufthansa Technik durch gezielte Vorstöße in den Verteidigungssektor völlig neue, lukrative Erlösquellen erschließt.
Die mittelfristigen Ziele drücken das KGV auf 5,4
Der strategische Plan für die Jahre 2028 bis 2030 sieht eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 8 % und 10 % vor. Gleichzeitig soll der bereinigte Free Cashflow konstant die Marke von 2,5 Mrd. Euro pro Jahr übersteigen. Abgesichert wird dieser profitable Pfad durch ein liquides Polster, das dauerhaft zwischen 8 Mrd. Euro und 10 Mrd. Euro gehalten werden soll. Für Investoren wird die Ausschüttungspolitik interessant, die künftig 20 % bis 40 % des Nettogewinns als Dividende vorsieht. Daraus resultiert bis 2028 ein KGV von nur 5,4. Das gibt der Aktie auch nach dem jüngsten Anstieg noch Spielraum.
Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein Deutsche Lufthansa AG
Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens Deutsche Lufthansa AG ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die Deutsche Lufthansa AG (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DY7PL8). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.
Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert Deutsche Lufthansa AG, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens Deutsche Lufthansa AG zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.
Stand: 15.06.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK
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Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025
News / Deutsche Lufthansa AG
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