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Aktien-Trading / Archiv: 16.02.2026 | 16:18:55 Werbung

Safran: Warum dieser Luftfahrt-Riese bis 2028 nicht zu stoppen ist!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Safran ist der unverzichtbare Technologieriese hinter der globalen Luftfahrt, dessen Marktmacht weit über das reine Triebwerksgeschäft hinausreicht. Nach einem Rekordjahr 2025, geprägt von einem Gewinnsprung um 26 Prozent, visiert der Konzern nun bis 2028 neue finanzielle Höchstmarken an. Getrieben wird das Business von einem boomenden Service-Markt und dem Momentum in der Verteidigungssparte.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Safran: Der Herr über die Triebwerke

Haben Sie sich jemals gefragt, wer eigentlich die Triebwerke baut, die Sie in den Urlaub bringen? Wenn Sie in einem Airbus A320 oder einer Boeing 737 sitzen, ist die Antwort oft: Safran. Der französische Technologiegigant ist ein Rückgrat der globalen Luftfahrt. Safran verkauft Triebwerke und sichert sich danach jahrzehntelange, hochprofitable Wartungsverträge und Ersatzteilverkäufe. Da Fluggesellschaften ihre alten Maschinen aufgrund von Lieferverzögerungen bei Neuflugzeugen aktuell länger fliegen als geplant, sprudeln die Gewinne im sogenannten „Aftermarket“ so kräftig wie nie zuvor. Des Weiteren stellt Safran auch Bordelektronik, Fahrwerke, Bremsen sowie Interior bereit.

 

2025 war ein Jahr der Rekorde

Im herausragenden Jahr 2025 steigerte Safran seinen Umsatz um 15 Prozent auf insgesamt 31,3 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis sogar um 26 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro kletterte. Dabei arbeitet der Konzern effizienter denn je, was sich in einer beeindruckenden operativen Marge von 16,6 Prozent widerspiegelt. Ein freier Cashflow von 3,9 Milliarden Euro erlaubt sowohl satte Dividenden von 3,35 Euro pro Aktie als auch die Fortsetzung von Aktienrückkaufprogrammen. Die Erholung des Flugverkehrs stimuliert die Service-Einnahmen. Gleichzeitig stabilisierten sich die Lieferketten so weit, dass Safran mit 1.802 ausgelieferten LEAP-Triebwerken einen historischen Produktionsrekord aufstellen konnte. Hinzu kam ein beispielloser Rückenwind aus der Verteidigungssparte, da neue Rafale-Exportaufträge und der hohe Bedarf an Präzisionsmunition für volle Auftragsbücher sorgten.

 

Warum das Wachstum erst jetzt richtig Fahrt aufnimmt

Drei entscheidende Faktoren treiben den Kurs von Safran derzeit nach oben. Zunächst sorgt der Aftermarket-Rausch für volle Kassen. Das bewährte CFM56-Triebwerk erweist sich als wahrer Goldesel, da Airlines ihre Flotten kaum verjüngen können und Safran bis 2028 mit einem Plateau von jährlich bis zu 2.400 Werkstattbesuchen rechnet, was planbare und hohe Einnahmen garantiert. Parallel dazu floriert in einer unsicheren Welt das Verteidigungsgeschäft als zweites starkes Standbein. Da der Kampfjet Rafale auf Safran-Triebwerke setzt und die Nachfrage nach Lenkwaffen sowie moderner Navigationstechnik auf Rekordniveau liegt, strömen die Aufträge mit einem Book-to-Bill-Verhältnis von 1,6 schneller herein, als produziert werden kann. Abgerundet wird diese Entwicklung durch die strategische Unabhängigkeit, die CEO Olivier Andriès konsequent forciert. Um sich von volatilen globalen Lieferketten zu lösen, investiert der Konzern massiv in eigene Schmieden und Gussanlagen sowie in neue Wartungsstandorte in Marokko und Indien.

 

Der Blick in die Zukunft: Ambitionen 2026 bis 2028

Safran gibt sich nicht mit dem Status quo zufrieden und hat seine Ziele für die kommenden Jahre deutlich nach oben korrigiert. Schon im nächsten Jahr soll der Gewinn auf bis zu 6,2 Milliarden Euro steigen, während das Management für 2028 ein operatives Ergebnis von bis zu 7,5 Milliarden Euro anvisiert. Der Ausblick für 2028 ist nun deutlich optimistischer, denn auf dem Kapitalmarkttag im Jahr 2024 lag der Zielgewinn bei nur 6,5 Milliarden Euro. Technologisch ist der Konzern bereits im nächsten Jahrzehnt angekommen. Mit dem RISE-Programm entwickelt Safran die nächste Generation von Triebwerken, die sparsamer, grüner und technologisch führend sein werden. Innovative Ansätze wie „Open-Fan“-Architekturen und eine stärkere Hybridisierung sollen den Luftverkehr nachhaltig dekarbonisieren und die Marktführerschaft langfristig absichern. Mit einem KGV27e von 27 ist die Bewertung nicht günstig, aber durch das Wachstum und die Planbarkeit vertretbar.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein Safran S.A.

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens Safran S.A. ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die Safran S.A. (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DY7J9W). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert Safran S.A.-Aktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens Safran S.A. zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 16.02.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK http://www.dzbank-wertpapiere.de/DY7J9W (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter http://www.dzbank-wertpapiere.de/DY7J9W (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Endlos Turbo Long 212,2052 open end: Basiswert Safran

DY7J9W / //
Quelle: DZ BANK: Geld 02.04., Brief 02.04.
DY7J9W // Quelle: DZ BANK: Geld 02.04., Brief 02.04.
7,69 EUR
Geld in EUR
7,89 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 287,30 EUR
Quelle : Paris , 02.04.
  • Basispreis
    (Stand 03.04. 04:02 Uhr)
    212,2052 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 26,14%
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 03.04. 04:02 Uhr)
    212,2052 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 26,14%
  • Hebel 3,66x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Safran

25.03.2026 | 13:32:08 (dpa-AFX)
EU-Projekt: Neue Militärtechnik soll schneller nutzbar sein

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Entwickler neuer Verteidigungstechnologien können auf zusätzliche Unterstützung durch die EU hoffen. Nach einem in Brüssel präsentierten Vorschlag der Europäischen Kommission soll ein neues Förderinstrument im Umfang von 115 Millionen Euro dabei helfen, die Erprobung und Markteinführung von Innovationen deutlich zu beschleunigen. Mögliche Profiteure könnten kleinere und mittlere Unternehmen sein, die Drohnentechnologie entwickeln oder im Bereich der Künstlichen Intelligenz tätig sind.

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe gezeigt, dass der Erfolg auf dem Schlachtfeld heute von kurzen Innovationszyklen abhänge, erklärte die Kommission zu dem Vorschlag. Entscheidend sei die Fähigkeit, neue Technologien und kosteneffiziente Lösungen innerhalb von Wochen oder Monaten statt erst nach Jahren zu entwickeln, zu testen und einzusetzen. Genau dort wolle das Förderinstrument mit dem Namen Agile ansetzen.

Förderung von bis zu fünf Millionen Euro pro Unternehmen

Ziel ist es nach Kommissionsangaben, Förderanträge innerhalb von nur vier Monaten zu prüfen. Neue Technologien sollten dann bei einer positiven Entscheidung innerhalb von ein bis drei Jahren die Streitkräfte erreichen. In einem ersten Schritt ist vorgesehen, zwischen 20 und 30 Projekte mit Beträgen zwischen einer und fünf Millionen Euro zu unterstützen.

Der von Vizekommissionspräsidentin Henna Virkkunen und Verteidigungskommissar Andrius Kubilius präsentierte Vorschlag wird nun im Rat der Mitgliedstaaten und im Europäischen Parlament beraten werden. Im Idealfall soll das neue Förderinstrument dann Anfang 2027 einsatzbereit sein./aha/DP/stw

26.02.2026 | 11:03:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Triebwerksbauer Rolls-Royce erhöht Ziele für 2028 - Aktie teuer wie nie
19.02.2026 | 15:00:44 (dpa-AFX)
Macron hält an gemeinsamem Kampfjet-Projekt mit Berlin fest
19.02.2026 | 14:15:17 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 2: Airbus erwartet Rekordjahr und knappe Triebwerke - Aktie sackt ab
19.02.2026 | 14:14:26 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP: Airbus erwartet Rekordjahr - Knappe Triebwerke bremsen
19.02.2026 | 11:19:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Airbus erwartet Rekordjahr und knappe Triebwerke - Aktie sackt ab
19.02.2026 | 07:56:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Airbus erwartet Rekordjahr - Knappe Triebwerke bremsen

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