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Aktien-Trading / Archiv: 26.05.2026 | 17:46:12 Werbung

SAP: So wird das Unternehmen zum KI-Gewinner. Comeback-Chance für die Aktie!

Marvin Herzberger
Redakteur Marvin Herzberger

Senior Manager, TraderFox GmbH

Die Angst vor einer „SaaS-Apokalypse“ durch künstliche Intelligenz erweist sich als unbegründet, wie jüngste Daten von Workday, Atlassian und Zoom Video bestätigen. Während der Markt den Niedergang traditioneller Software-Riesen einpreiste, positioniert sich SAP mit seiner neuen Business AI Plattform als zentraler Profiteur der Tech-Revolution. Angesichts einer geplanten Gewinnbeschleunigung und eines moderaten 18,3er KGVs ist SAP alles andere als ein KI-Verlierer.

Marvin Herzberger
Redakteur Marvin Herzberger

Senior Manager, TraderFox GmbH

Software-Unternehmen bestätigen den Niedergang der Branche bisher nicht

Monatelang ging an der Börse das Gespenst der „SaaS-Apokalypse“ um. Die These: Künstliche Intelligenz (KI) werde traditionelle Softwareanwendungen überflüssig machen, da maßgeschneiderte KI-Agenten die Aufgaben etablierter Plattformen übernehmen. Doch ein Blick auf die Realität der Tech-Branche zeichnet ein völlig anderes Bild. Die jüngsten Quartalszahlen von Branchengrößen wie Workday, Nemetschek und Zoom Video zeigen keinerlei Anzeichen einer KI-Disruption. Im Gegenteil, die Geschäfte laufen stabil. Dieser Trend spiegelt die robusten Ergebnisse wider, die zuvor bereits von Monday.com, Atlassian und Datadog vorgelegt wurden. Für den gebeutelten Software-Sektor signalisiert dies erhebliches Erholungspotenzial. Deutlich wird das beim europäischen Software-Schwergewicht SAP.

 

Das ERP-System ist das Gehirn der KI-Agenten

Auf der jährlichen Sapphire-Konferenz machte das Management unmissverständlich klar, warum SAP im KI-Zeitalter das Recht zu gewinnen besitzt. „Sie können den ganzen Tag über generative KI-Anwendungsfälle reden, aber wenn die Agenten Ihre Prozesslogik nicht verstehen, wird es nicht funktionieren“, betonte Klein. Das ERP-System von SAP fungiert als das unverzichtbare Gehirn der Unternehmen. Ein KI-Modell kann keine Lieferketten ohne Compliance-Struktur steuern und keine hochkomplexen steuerlichen Regularien in 160 Ländern erraten. Genau hier setzt SAP an. Ab Mitte Juni 2026 rollt der Konzern seine neue, runderneuerte Business AI Plattform aus. Eine Architektur, die modernste LLMs wie OpenAI oder Anthropic nutzt, sie aber mit den unschätzbaren, kontextreichen Daten des SAP-Wissensgraphen füttert und strengste Compliance- und Audit-Standards garantiert. Die Monetarisierung erfolgt dabei geschickt. Während SAP das Design-Tool kostenlos zur Verfügung stellt, um das Ökosystem zu fluten, wird der tatsächliche KI-Konsum bezahlt. Bis 2030 soll der konsumabhängige, nutzerunabhängige Anteil am Cloud-Umsatz auf über 30 Prozent steigen.

 

Wachstumsbeschleunigung voraus

Diese Strategie dient als Fundament für eine ambitionierte Wachstumsbeschleunigung. Der aktuelle Cloud-Auftragsbestand wächst mit 24 Prozent und der gesamte Cloud-Auftragsbestand sogar mit 34 Prozent. Gleichzeitig nutzt SAP die Technologie intern als „Kunde Null“. Bis 2028 sollen durch den Einsatz eigener KI-Agenten über 2 Milliarden Euro an internen Produktivitätsgewinnen realisiert werden, um die Margen weiter zu expandieren und Raum für strategische Zukäufe zu schaffen. Durch die Skalierung der Business AI und die hocheffiziente interne Kostenstruktur soll der Gewinn je Aktie (EPS) von prognostizierten 7,21 Euro im Jahr 2026 auf stolze 11,23 Euro im Jahr 2029 klettern.

 

Fazit

Trotz dieser fundamentalen Stärke spiegelt der Aktienkurs die Realität noch nicht wider. Der Markt preist ein Szenario ein, in dem SAP langfristig real schrumpft. „Wir erhalten eine sehr klare Botschaft vom Markt: ‚Ihr werdet sterben‘“, witzelte CFO Asam vor Analysten. „Ich bin von dieser Hypothese absolut nicht überzeugt.“ Die fundamentale Bewertung stützt Asams Optimismus. Basierend auf den aktuellen Konsensschätzungen notiert die SAP-Aktie für das Jahr 2027 bei einem moderaten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 18,3. Doch die Dynamik soll in Richtung Ende der Dekade erst an Fahrt gewinnen, was die Bewertung drückt. Die These, dass KI der Untergang der etablierten Software-Giganten sei, hält der Praxis nicht stand. KI benötigt Daten, Struktur und vor allem regulatorische Sicherheit. All das, was SAP seit über 50 Jahren exklusiv besitzt. Daraus resultiert für die Aktie ein Comeback-Potenzial, sobald die Stimmung dreht.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein SAP SE

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens SAP SE ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die SAP SE (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DN0AN6). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert SAP SE, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens SAP SE zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 26.05.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK

Redakteur: Jörg Meyer, TraderFox GmbH

Redigierend: Marvin Herzberger, TraderFox GmbH

Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte finden Sie auf https://compliance.traderfox.de/#/

 

Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate
vom 15.10.2025

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK http://www.dzbank-wertpapiere.de/DN0AN6 (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter http://www.dzbank-wertpapiere.de/DN0AN6 (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

 

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Endlos Turbo Long 97,5266 open end: Basiswert SAP

DN0AN6 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 10.07., Brief 10.07.
DN0AN6 // Quelle: DZ BANK: Geld 10.07., Brief 10.07.
4,08 EUR
Geld in EUR
4,14 EUR
Brief in EUR
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Basiswertkurs: 137,58 EUR
Quelle : Xetra , 10.07.
  • Basispreis
    (Stand 10.07. 04:01 Uhr)
    97,5266 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 29,11%
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 10.07. 04:01 Uhr)
    97,5266 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 29,11%
  • Hebel 3,34x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / SAP SE

09.07.2026 | 14:48:38 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Software-Support auch extern - SAP wendet EU-Strafe ab

BRÜSSEL/WALLDORF (dpa-AFX) - Der deutsche Softwarekonzern SAP <DE0007164600> hat mit Zusagen eine drohende EU-Strafe wegen möglicher Wettbewerbsverstöße abgewendet. Das teilte die EU-Kommission mit. Sie hatte wegen des Verdachts, Europas größter Softwarehersteller könnte den Wettbewerb bei Wartungs- und Supportdienstleistungen verzerrt haben, im September ein Verfahren eröffnet. Das Unternehmen mit Sitz in Walldorf in Baden-Württemberg hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

"Im konstruktiven Dialog mit der Europäischen Kommission hat SAP nun eine Reihe von Anpassungen zugesagt, die Flexibilität, Transparenz und Planbarkeit weiter verbessern sollen", teilte das Unternehmen nun mit. "Die aktualisierten Richtlinien gelten weltweit für bestehende und künftige Kunden der On-Premise-Produkte von SAP." SAPs Cloud-Angebote seien nicht betroffen.

Wettbewerbskommissarin: SAP-Software ist weltweit wichtig

Der Konzern ist vor allem für seine Software ERP bekannt. Sie unterstützt nach Angaben der EU-Kommission Geschäftsfunktionen wie die Verwaltung der Unternehmensfinanzen, des Personalwesens und des Projektmanagements. "Die Software von SAP ist für Unternehmen in ganz Europa und weltweit von entscheidender Bedeutung", teilte EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera mit.

Die Software kann laut der Behörde vor Ort bereitgestellt werden, wobei sie auf den eigenen Servern der Kunden laufe, oder über die Cloud. Dann werde sie auf den Servern von SAP gehostet und über das Internet bereitgestellt. Um die Programme betriebsbereit zu halten, bietet SAP seinen Geschäftskunden Dienstleistungen wie etwa regelmäßige Updates und technische Unterstützung an.

Kommission sah Probleme bei den Wartungsregeln

In einer vorläufigen Bewertung des Falls hatte die Kommission dargelegt, wieso sie bei diesen Dienstleistungen Wettbewerbsverstöße vermutet. Demnach verlange der Konzern von seinen Kunden, die Software nur von SAP warten zu lassen.

Zudem müssten Kunden für alle Softwarelösungen von SAP dieselbe Art von Wartungs- und Supportleistungen zu denselben Preisbedingungen wählen. Dies könne sie daran hindern, Wartungs- und Supportleistungen verschiedener Anbieter zu unterschiedlichen Preis- und Supportniveaus zu kombinieren, obwohl dies für sie günstiger wäre.

Kündigungsbedingungen kritisiert

Auch warf die EU-Kommission SAP vor, dass Kunden Wartungs- und Supportleistungen für ungenutzte Softwarelizenzen nicht kündigen könnten - sie also für ungewünschte Leistungen weiter zahlen müssten. Kunden, die nach einer Auszeit wieder Dienstleistungen von SAP abonnieren, müssten außerdem eine Wiederaufnahmegebühr und Nachzahlungen leisten, heißt es weiter. Die Brüsseler Behörde verdächtigte das Unternehmen daher, seine Kunden auszubeuten.

Diesen Bedenken begegnet SAP nun mit Zusagen. Der Konzern hat sich den Angaben nach unter anderem dazu verpflichtet, dass Kunden für verschiedene Teile der SAP-Landschaft unterschiedliche Anbieter von Wartungs- und Supportleistungen wählen können.

Das Unternehmen stelle zudem in Verträgen deutlicher klar, wie lange die ursprüngliche Lizenzlaufzeit sei, während der Kunden ihre Supportverträge nicht kündigen können, und sehe davon ab, bei jedem zusätzlichen Lizenzkauf eine neue Laufzeit beginnen zu lassen.

Kunden müssen demnach auch Lizenzen und die entsprechenden Wartungs- und Supportgebühren in bestimmten Fällen kündigen können - beispielsweise wenn der Kunde insolvent geht, Personal erheblich abgebaut wird oder die Implementierung scheitert und SAP dafür verantwortlich ist. Kunden, die zu Wartung und Support durch SAP zurückkehren, werden außerdem keine Verwaltungsgebühren in Rechnung gestellt.

Für zehn Jahre verpflichtet

Die EU-Kommission hat diese und weitere Verpflichtungszusagen angenommen. Eine Aussage, ob SAP bislang gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstoßen hat oder nicht, trifft die Behörde damit nicht.

SAP muss die Zusagen nach Angaben der Behörde nun weltweit für zehn Jahre einhalten. Sollte SAP dagegen verstoßen, könnte die EU-Kommission eine Geldbuße von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängen oder ein tägliches Zwangsgeld in Höhe von fünf Prozent des Tagesumsatzes für jeden Tag der Nichteinhaltung.

EU-Kommissarin Ribera sieht in der Entscheidung auch eine klare Botschaft: "Marktbeherrschende Unternehmen auf digitalen Märkten und darüber hinaus sollten ihre Macht nicht missbrauchen, um Nutzer auf Kosten von Wahlfreiheit und Innovation an sich zu binden." Die Verpflichtungen seien auch als Warnung vor ähnlichen Praktiken auf den Cloud-Märkten zu verstehen./wea/DP/jha

09.07.2026 | 12:21:16 (dpa-AFX)
SAP wendet EU-Strafe ab
06.07.2026 | 12:27:23 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS 2: KI-Schwäche hilft Softwarewerten und IT-Dienstleistern
06.07.2026 | 10:40:03 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: KI-Schwäche hilft Softwarewerten und IT-Dienstleistern
03.07.2026 | 06:17:46 (dpa-AFX)
Nvidia & Co: USA dominieren Börsen - Deutschland fällt ab
02.07.2026 | 14:50:38 (dpa-AFX)
SAP will bei Neueinstellungen und Dienstreisen sparen - Fokus auf KI
25.06.2026 | 13:42:35 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Deutsche Bank: Deutschland droht Rückstand bei KI-Wandel

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