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Aktien-Trading / Archiv: 17.08.2026 | 14:12:13 Werbung

Strabag: Margenpotenzial im Wasserbau dank drängender Klima-Infrastrukturprojekte

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Dank seines resilienten Geschäftsmodells und der anhaltend hohen Nachfrage nach Infrastrukturprojekten verzeichnet der Baukonzern Strabag ein deutliches Auftragswachstum sowie stabile Margen. Zudem eröffnen klimatische Herausforderungen wie das aktuelle Niedrigwasser am Rhein lukrative Perspektiven für die spezialisierte Wasserbausparte des Unternehmens.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Resilientes Geschäftsmodell trifft auf strukturelle Nachfrage

Der Baukonzern Strabag profitiert von einem diversifizierten Geschäftsmodell, das den gesamten Lebenszyklus von Bauwerken abdeckt. Für Anleger ist insbesondere die strategische Ausrichtung auf die Mobilitäts-, Energie- und Wasserinfrastruktur relevant. Diese Bereiche fungieren als zentrale Wachstumstreiber, da der Nachholbedarf bei Verkehrsnetzen und der Energiewende anhaltend hoch ist. Im 1. Quartal 2026 stieg der Auftragsbestand um 18 % auf umgerechnet 33,1 Mrd. Euro. Der Fokus auf anspruchsvolle Großprojekte stützt die Ertragsbasis des Unternehmens nachhaltig.

 

Niedrigwasser erzwingt Eingriffe in die Wasserinfrastruktur

Das anhaltende Niedrigwasser am Rhein rückt den Wasserbau politisch und wirtschaftlich stark in den Fokus. Da essenzielle Transportwege ausfallen, steigt der Druck, die Fahrrinne künftig abzusichern. Eine Rheinvertiefung würde für spezialisierte Konzerne ein hohes Auftragsvolumen bedeuten. Um die sogenannte Abladetiefe (den maximal möglichen Tiefgang der Schiffe) zu erhöhen, könnte Strabag Ablagerungen wie Sand und Kies gezielt von der Flusssohle abtragen. Diese umfangreichen Erdarbeiten erfolgen direkt auf dem Wasser im Nassbaggerbetrieb, sodass die Infrastruktur an Land nicht belastet wird. Da bei einer Fahrrinnenanpassung eine absolut gleichmäßige Baggertiefe essenziell ist, nutzt der Konzern modernste Stelzenpontonbagger. Diese schwimmenden Arbeitsplattformen fixieren sich im Flussbett und sind mit Hydraulikbaggern ausgestattet, die Reichweiten von bis zu 20 Metern erzielen. Die Bagger arbeiten auch nicht "blind". Der Einsatz von GPS-Satellitennavigation und speziellen Unterwassersichtgeräten ermöglicht es den Maschinisten, das exakte Sohl- und Böschungsplanum unter Wasser zentimetergenau herzustellen. Erfahrungen konnte der Konzern beispielsweise bereits zwischen 2011 und 2014 sammeln, als über Dutzende Kilometer hinweg umfangreiche Baggerungen durchgeführt wurden, um die schiffbare Tiefe der Donau langfristig zu sichern. Aus Konzernsicht bieten sich somit potenziell lukrative Opportunitäten, da Kapazitäten für komplexe wasserbauliche Eingriffe bereitstehen. Solche Anpassungen könnten mittelfristig für neue Ausschreibungen sorgen.

 

Wetterbedingte Effekte bleiben ohne nachhaltigen Einfluss

Dass das Unternehmen saisonale Schwankungen meistert, zeigen die Q1-Zahlen. Obwohl widriges Wetter für Bauverzögerungen sorgte, stieg die Leistung im 1. Quartal um 4 %. Stefan Kratochwill, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE, erklärt hierzu sachlich: "Das zeigt die solide Nachfrage in unseren Kernmärkten und bestätigt, dass wir mit unserer breiten Aufstellung gut gerüstet sind, um solche Schwankungen auszugleichen.". Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Management unverändert mit einer Leistung von 22 Mrd. Euro.

 

Margenstabilität durch technologische Spezialisierung

Die Transformation zum technologiegetriebenen Dienstleister ist ein entscheidender Faktor. Durch digitale Planungsmethoden lassen sich bautechnische Risiken präziser steuern. Dies soll sich auch in der Profitabilität zeigen, wobei der Vorstand für 2026 eine EBIT-Marge von 5,0 bis 5,5 % erwartet. Die Fähigkeit, profitabel zu wirtschaften, macht das Unternehmen widerstandsfähig. Wenn der Staat Infrastrukturinvestitionen forciert, ist der Konzern ideal positioniert.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein Strabag SE

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens Strabag SE ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die Strabag SE (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DY63HV). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert Strabag SE, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens Strabag SE zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 17.08.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK http://www.dzbank-wertpapiere.de/DY63HV (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter http://www.dzbank-wertpapiere.de/DY63HV (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Endlos Turbo Long 56,2566 open end: Basiswert STRABAG SE I

DY63HV / //
Quelle: DZ BANK: Geld 11.09., Brief 11.09.
DY63HV // Quelle: DZ BANK: Geld 11.09., Brief 11.09.
4,98 EUR
Geld in EUR
5,01 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 106,20 EUR
Quelle : Wien , 11.09.
  • Basispreis
    (Stand 11.09. 04:01 Uhr)
    56,2566 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 47,03%
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 11.09. 04:01 Uhr)
    56,2566 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 47,03%
  • Hebel 2,12x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
i

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

News / STRABAG SE I

28.08.2026 | 07:00:14 (dpa-AFX)
EQS-News: Halbjahresbericht 2026: STRABAG SE steigert Ergebnis und hebt Guidance für 2026 an (deutsch)

Halbjahresbericht 2026: STRABAG SE steigert Ergebnis und hebt Guidance für 2026 an

^

EQS-News: STRABAG SE / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

Halbjahresbericht 2026: STRABAG SE steigert Ergebnis und hebt Guidance für

2026 an

28.08.2026 / 07:00 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Halbjahresbericht 2026: STRABAG SE steigert Ergebnis und hebt Guidance für

2026 an

* Leistung um 12 % gesteigert, erstmals EUR 10 Mrd. zum Halbjahr

* Auftragsbestand auf Rekordniveau von EUR 36 Mrd., +27 %

* EBIT von EUR 174 Mio. (+35 %), Konzernergebnis bei EUR 119 Mio. (+25 %)

* Guidance 2026 angehoben: Leistung nahe EUR 23 Mrd., EBIT-Marge 5,5-6 %

STRABAG SE 6M/2026 6M/2025 %

Leistung 9.982,67 8.905,19 12

Auftragsbestand 35.985,22 28.366,22 27

Mitarbeiteranzahl (FTE) 80.923 79.159 2

NORD + WEST 6M/2026 6M/2025 %

Leistung 4.291,83 3.640,49 18

Auftragsbestand 14.748,44 12.999,89 13

Mitarbeiteranzahl (FTE) 23.837 23.070 3

SÜD + OST 6M/2026 6M/2025 %

Leistung 3.367,08 3.184,46 6

Auftragsbestand 8.671,74 8.534,95 2

Mitarbeiteranzahl (FTE) 25.316 25.538 -1

INTERNATIONAL + SONDERSPARTEN 6M/2026 6M/2025 %

Leistung 2.233,34 1.992,65 12

Auftragsbestand 12.538,22 6.811,49 84

Mitarbeiteranzahl (FTE) 23.492 22.610 4

SONSTIGES 6M/2026 6M/2025 %

Leistung 90,42 87,59 3

Auftragsbestand 26,82 19,89 35

Mitarbeiteranzahl (FTE) 8.278 7.941 4

Leistung / Auftragsbestand in Mio. EUR

Der börsenotierte europäische Technologiekonzern für Baudienstleistungen

STRABAG SE hat heute Zahlen für das erste Halbjahr 2026 bekannt gegeben.

"Während Straßenbauprojekte aufgrund der kalten Witterung im ersten Quartal

später angelaufen sind, hat die Dynamik im zweiten Quartal deutlich

zugenommen, sodass wir zum Halbjahr erstmals eine Leistung von EUR 10 Mrd.

berichten können. Vor allem die starke Nachfrage im Infrastrukturbau in

Deutschland und international hat den Auftragsbestand auf einen neuen

Rekordwert von EUR 36 Mrd. steigen lassen. Gleichzeitig setzt sich unser

profitables Wachstum fort und führt zu einer weiteren Erhöhung der

Ergebnisse. Auf dieser Basis heben wir unsere Guidance für das Gesamtjahr

2026 an", erklärt Stefan Kratochwill, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE.

Leistung und Umsatz

Die STRABAG SE steigerte die Leistung im ersten Halbjahr 2026 deutlich um 12

% auf EUR 9.982,67 Mio. Während Verkehrswegebauprojekte im ersten Quartal

infolge ausgeprägter Kälteperioden in Europa später starteten, legte die

Leistung im zweiten Quartal stark zu. Der größte Zuwachs wurde in

Deutschland erzielt, insbesondere in den Bereichen Energieinfrastruktur und

Bahnbau. Darüber hinaus wurden auch im Vereinigten Königreich, unter anderem

durch die Übernahme von Van Elle, in Tschechien und Kroatien deutliche

Leistungssteigerungen erzielt. Der Konzernumsatz stieg um 15 % und damit

etwas stärker als die Leistung. Als Folge nahm die Relation Umsatz/Leistung

im Jahresvergleich von 89 % auf 92 % zu.

Auftragsbestand

Der Auftragsbestand der STRABAG SE konnte im ersten Halbjahr 2026 erneut

erheblich zulegen und lag per 30.6.2026 bei EUR 35.985,22 Mio. Dies entspricht

einem Anstieg von 27 % gegenüber dem Vorjahresstichtag bzw. von 15 %

gegenüber dem Jahresende 2025. Die größten Zuwächse wurden in Deutschland,

der Region Americas, Australien, Österreich sowie den osteuropäischen

Kernmärkten, insbesondere Polen und Tschechien, verzeichnet.

Wesentliche Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2026 umfassen

Infrastruktur-Großaufträge in Deutschland, darunter mehrere Vergabepakete

für den Bau des Pfaffensteigtunnels, der Ersatzneubau der Schleuse Erlangen

oder im Bahnbau die Korridorsanierung des Abschnitts Lehrte-Oebisfelde als

Teil der Schnellfahrtstrecke Hannover-Berlin. In Chile schlagen Mining

Aufträge im Umfang von rund EUR 800 Mio. zu Buche, während in Australien

Bahnbau-Großaufträge im Wert von rund EUR 490 Mio. entgegengenommen werden

konnten. In Österreich sind Aufträge im Wohnungsbau und in der

Energieinfrastruktur zu nennen, während in Osteuropa großangelegte Aufträge

in der Mobilitätsinfrastruktur gewonnen wurden.

Ertragslage

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich im

ersten Halbjahr 2026 um 30 % auf EUR 560,09 Mio. Bei höherem Umsatz konnte der

Anteil der Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen sowie des

Personalaufwands am Umsatz von 93 % auf 92 % gesenkt werden. Die

Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen erhöhten sich

im Jahresvergleich auf EUR 385,66 Mio. (6M/2025: EUR 301,44 Mio.); darin

enthalten sind im Gegensatz zum Vorjahr Firmenwertabschreibungen in Höhe von

EUR 50 Mio. im Zusammenhang mit einer Akquisition. Das Ergebnis vor Zinsen und

Steuern (EBIT) stieg deutlich um 35 % auf EUR 174,43 Mio.

Deutliche Ergebnisverbesserungen auf hohem Niveau wurden im Segment Nord +

West erzielt. Im Segment Süd + Ost blieb das Ergebnis aufgrund des höheren

Anteils an Verkehrswegebauprojekten im ersten Halbjahr negativ, fiel jedoch

trotz des kälteren Wetters im ersten Quartal weniger negativ aus als im

Vorjahr. Das Segment International + Sondersparten lieferte trotz Belastung

durch die vorerwähnte Firmenwertabschreibung einen soliden Ergebnisbeitrag.

Das Zinsergebnis erhöhte sich auf EUR 29,43 Mio., nach EUR 15,38 Mio. im ersten

Halbjahr 2025. Während das Zinsergebnis im Vorjahr durch Kursdifferenzen in

Höhe von EUR -13,04 Mio. belastet war, fielen diese im Berichtszeitraum mit EUR

0,1 Mio. kaum ins Gewicht. Außerdem führte die im Jahresvergleich höhere

Liquiditätsausstattung zu höheren Zinserträgen.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag somit bei EUR 203,86 Mio. und damit

deutlich über dem Vorjahreswert von EUR 144,75 Mio. Die Ertragsteuern beliefen

sich auf EUR -83,99 Mio. (6M/2025: EUR -47,68 Mio.), wodurch sich die

Ertragsteuerquote auf 41 % erhöhte. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist

insbesondere auf die vorerwähnte steuerlich nicht abzugsfähige

Firmenwertabschreibung zurückzuführen. Daraus ergibt sich ein Ergebnis nach

Steuern von EUR 119,87 Mio., gegenüber EUR 97,07 Mio. im ersten Halbjahr 2025.

Das auf die Fremdanteilseigner entfallende Ergebnis lag mit EUR 0,81 Mio. in

absoluten Zahlen auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Insgesamt wurde

ein Konzernergebnis von EUR 119,06 Mio. erzielt (6M/2025: EUR 94,89 Mio.). Bei

einer gewichteten Anzahl von 115.442.696 im Umlauf befindlichen Aktien im

ersten Halbjahr 2026, belief sich das Ergebnis je Aktie auf EUR 1,03 (6M/2025:

EUR 0,82).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme lag zum 30.6.2026 mit EUR 16,8 Mrd. um 6 % über dem Wert zum

Jahresende 2025. Wesentliche Veränderungen auf der Aktivseite ergaben sich

aus dem saisonal bedingten Anstieg der Vorräte und Vertragsvermögenswerte,

dem ein Rückgang der liquiden Mittel gegenüberstand.

Gegenüber dem Jahresende 2025 reduzierte sich die Eigenkapitalquote auf 32,7

%, blieb damit jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau (31.12.2025: 35,9 %).

Diese Entwicklung ist insbesondere auf die Auszahlung der Dividende für das

Geschäftsjahr 2025 im ersten Halbjahr 2026 zurückzuführen.

STRABAG berichtet weiterhin eine solide Netto-Cash-Position. Gegenüber dem

Jahresende 2025 reduzierte sich diese aufgrund des im Baugeschäft typischen

Saisonalitätseffekts und des damit verbundenen Aufbaus von Working Capital

sowie der Investitionen im ersten Halbjahr von EUR 3.518,26 Mio. auf EUR

2.606,26 Mio.

Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit drehte mit EUR 11,16 Mio. in den

positiven Bereich (6M/2025: EUR -284,44 Mio.). Zurückzuführen ist diese

Entwicklung auf einen höheren Cashflow aus dem Ergebnis sowie auf einen im

Jahresvergleich geringeren Working Capital-Aufbau.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf EUR -677,99 Mio.

(6M/2025: EUR -430,31 Mio.). Der gegenüber dem Vorjahr höhere Mittelabfluss

steht im Einklang mit der Umsetzung der Strategie 2030 und ist insbesondere

auf die Unternehmensakquisitionen der WTE-, Van Elle- und Stumpp-Gruppe

zurückzuführen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lag im ersten Halbjahr 2026 bei

EUR -245,07 Mio. (6M/2025: EUR -261,75 Mio.). Damit fiel der Mittelabfluss trotz

einer im Jahresvergleich höheren Dividendenausschüttung geringer aus.

Ausschlaggebend hierfür war insbesondere die Aufnahme von

Non-Recourse-Verbindlichkeiten zur Refinanzierung der Erweiterung des

Hold-Estate-Portfolios.

Mitarbeiteranzahl

Im ersten Halbjahr 2026 wurden im Durchschnitt 80.923 Mitarbeitende (FTE)

beschäftigt, was einem Anstieg von 2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum

entspricht. Die größten Zuwächse waren infolge der Übernahmen von Van Elle

und der WTE Gruppe sowie eines Kapazitätsaufbaus zur Abwicklung von

Großprojekten im Vereinigten Königreich und in Deutschland zu verzeichnen.

In der Region Americas verringerte sich die Anzahl der Mitarbeitenden

aufgrund der Abarbeitung von Großprojekten.

Ausblick 2026

Basierend auf dem anhaltend starken Zuwachs des Auftragsbestands und der

deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Quartal aktualisiert der Vorstand

den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026. Er geht nun von einer Leistung nahe

EUR 23 Mrd. aus; zuvor lag die Einschätzung bei rund EUR 22 Mrd. Aufgrund der

positiven Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr wird die EBIT-Marge für das

Gesamtjahr 2026 nun in einer Bandbreite von 5,5 % bis 6 % erwartet;

ursprünglich lag die Prognose bei 5 % bis 5,5 %. Die Netto-Investitionen

(Cashflow aus der Investitionstätigkeit) werden unverändert bei höchstens EUR

1,5 Mrd. erwartet.

STRABAG SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen,

führend in Innovation und Kapitalstärke. Unser Angebot umfasst sämtliche

Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab.

Wir schaffen Mehrwert für unsere Kund:innen, indem wir Bauwerke

ganzheitlich, über den gesamten Lebenszyklus betrachten - von der Konzeption

über die Planung und Errichtung, den Betrieb und das Facility Management bis

hin zur Umnutzung oder zum Rückbau. Dabei übernehmen wir Verantwortung für

Mensch und Umwelt: Wir arbeiten an der Zukunft des Bauens und investieren in

unsere derzeit mehr als 250 Innovationsprojekte und 400

Nachhaltigkeitsprojekte. Durch das Engagement unserer rd. 89.000

Mitarbeiter:innen erwirtschaften wir jährlich eine Leistung von etwa EUR 20

Mrd.

Mit einem dichten Netz aus zahlreichen Tochtergesellschaften in vielen

europäischen Ländern und auch auf anderen Kontinenten erweitern wir unser

Einsatzgebiet weit über Österreichs und Deutschlands Grenzen hinaus.

Gemeinsam, im Schulterschluss mit starken Partner:innen, verfolgen wir ein

klares Ziel: klimaneutral und ressourcenschonend planen, bauen und

betreiben.

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28.08.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch EQS Group

Originalinhalt anzeigen:

https://eqs-news.com/?origin_id=4ce970ba-a135-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: STRABAG SE

Donau-City-Straße 9

1220 Wien

Österreich

Telefon: +43 1 22422 - 1089

Fax: +43 1 22422 - 1177

E-Mail: investor.relations@strabag.com

Internet: www.strabag.com

ISIN: AT000000STR1

Börsen: Wiener Börse (Amtlicher Handel)

LEI Code: 529900TYYSRJH2VJSP60

EQS News ID: 2388988

Ende der Mitteilung EQS News-Service

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2388988 28.08.2026 CET/CEST

°

11.08.2026 | 19:22:41 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: STRABAG SE (deutsch)
11.06.2026 | 11:57:57 (dpa-AFX)
Bauwirtschaft erwartet Stagnation beim Umsatz
21.05.2026 | 07:00:14 (dpa-AFX)
EQS-News: STRABAG SE Trading Statement 3M/2026: Solides Leistungsplus trotz ungünstiger Wetterbedingungen (deutsch)
12.05.2026 | 10:54:39 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: STRABAG SE (deutsch)
30.04.2026 | 10:58:38 (dpa-AFX)
EQS-Gesamtstimmrechtsmitteilung: STRABAG SE (deutsch)
28.04.2026 | 07:00:46 (dpa-AFX)
EQS-News: Bisher bestes Ergebnis: STRABAG mit starker Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 (deutsch)

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