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Aktien-Trading / Archiv: 24.11.2025 | 15:18:11 Werbung

Wacker Neuson: Mit 78% Europa-Umsatz in der Pole Position für den Wiederaufbau der Ukraine!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Wacker Neuson ist als Anbieter von kompakten Baumaschinen ein potenzieller Profiteur vom Wiederaufbau der Ukraine, was eine Sonderkonjunktur bedeuten kann. Ein 28-Punkte-Plan weckt Hoffnungen. Vorteilhaft wirkt sich die regionale Nähe aus, da Wacker Neuson 78 % der Erlöse in Europa erzielt. Für 2026 zeigt sich das Management zuversichtlich. Das KGV26e von 10 ist günstig. Die Dividendenrendite beträgt 3,4 %.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Wacker Neuson bietet alles für den Bau, auch Zero-Emission-Produkte

Wacker Neuson ist ein weltweit führender Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen. Das Kerngeschäft umfasst die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Maschinen für das Bauhauptgewerbe, den Garten- und Landschaftsbau sowie die Landwirtschaft. Die Produktpalette ist breit gefächert und reicht von Baugeräten für die Beton- und Verdichtungstechnik, wie Stampfer, Rüttelplatten und Walzen, bis hin zu kompakten Baumaschinen. Zu den vertriebenen konkreten Produkten gehören auch Minibagger, Radlader und Dumper sowie Stromversorgungslösungen. Ein besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auf seine wegweisende Zero Emission-Produktlinie. Wacker Neuson bietet mittlerweile ein umfassendes Portfolio von über 30 elektrisch angetriebenen Kompaktmaschinen und Baugeräten an, um die emissionsfreie Baustelle zu realisieren. Dazu zählen beispielsweise der Elektro-Minibagger EZ17e und der E-Radlader WL20e, die über vergleichbare Leistung wie ihre konventionellen Pendants verfügen, aber keine direkten Abgase und deutlich weniger Lärm erzeugen.

 

Wie Wacker Neuson vom Wiederaufbau der Ukraine profitiert

Seit Ende letzter Woche kursiert ein 28-Punkte-Plan, der endlich zu einer Waffenruhe und Frieden in der Ukraine führen soll. Wenn dieser Realität werden sollte, würde das eine Sonderkonjunktur für Wacker Neuson aus Osteuropa bedeuten. Denn grundsätzlich steht Europa für 78 % der gesamten Umsätze. Ein Ende des Konflikts würde den umfassenden Wiederaufbau der ukrainischen Infrastruktur, von Wohngebäuden über Straßen bis hin zu Industrieanlagen, einleiten. Dieses massive Bauvorhaben würde eine enorme, über Jahre anhaltende Nachfrage nach Bauequipment erzeugen, insbesondere nach kompakten Maschinen für lokale Baustellen und Verdichtungstechnik für den Straßenbau - exakt das Kerngeschäft von Wacker Neuson. Die geografische Nähe und die etablierten Vertriebsstrukturen in Europa ermöglichen es dem Konzern, diesen Nachfrageschub deutlich schneller und effizienter zu bedienen als viele seiner internationalen Wettbewerber. Der Wiederaufbau könnte somit nicht nur die Nachfrageschwäche in anderen Regionen kompensieren, sondern Wacker Neuson langfristig einen signifikanten Wachstumsimpuls verleihen.

 

Optimismus für 2026 – KGV von nur 10!

Im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2025 setzte die Wacker Neuson Group ihre operative Erholung fort, obwohl das gesamtwirtschaftliche Umfeld weiterhin anspruchsvoll blieb. Im vergangenen Viertel stieg der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um 6,3 % auf 550,3 Mio. Euro. Diese positive Entwicklung spiegelte sich auch in der Profitabilität wider. Die EBIT-Marge verbesserte sich deutlich auf 7,5 %, was einer Steigerung von 2,7 % im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Aufgrund der langsamer als erwarteten Markterholung, erhöhter Zollkosten und einer signifikant schwächeren Nachfrage in den USA präzisierte der Vorstand die Jahresprognose 2025. Der Konzernumsatz wird nun zwischen 2.150 und 2.250 Mio. Euro erwartet, die EBIT-Marge zwischen 6,5 % und 6,8 %. Trotz dieser Herausforderungen blickt das Management mit Zuversicht auf Wachstum im Jahr 2026. Laut dem Factset-Konsens wäre im kommenden Jahr mit einem EPS-Anstieg von 1,32 Euro auf 1,90 Euro zu rechnen. Das KGV würde sich bei moderaten 10 bewegen. Versüßt wird die Wartezeit auf die Sonderkonjunktur in der Ukraine mit einer Dividendenrendite von 3,4 %.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein Wacker Neuson SE

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens Wacker Neuson SE ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die Wacker Neuson SE (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DU4CH7). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert Wacker Neuson SE-Aktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens Wacker Neuson SE zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 24.11.2025, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK http://www.dzbank-wertpapiere.de/DU4CH7 (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter http://www.dzbank-wertpapiere.de/DU4CH7 (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Endlos Turbo Long 11,2549 open end: Basiswert Wacker Neuson

DU4CH7 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 30.01., Brief 30.01.
DU4CH7 // Quelle: DZ BANK: Geld 30.01., Brief 30.01.
0,83 EUR
Geld in EUR
0,89 EUR
Brief in EUR
-2,35%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 19,340 EUR
Quelle : Xetra , 30.01.
  • Basispreis
    (Stand 30.01. 04:01 Uhr)
    11,2549 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 41,81%
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 30.01. 04:01 Uhr)
    11,2549 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 41,81%
  • Hebel 2,20x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Wacker Neuson SE

23.01.2026 | 11:15:07 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Geplatzte Übernahme sorgt bei Wacker Neuson für Kurssturz

(neu: Kurs, Experten und Details)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktionäre von Wacker Neuson <DE000WACK012> müssen ihre Hoffnung auf eine Übernahme durch den südkoreanischen Mischkonzern Doosan Bobcat begraben. Am Freitag sorgte das Ende der Gespräche im Xetra-Handel für einen Kurssturz um mehr als 22 Prozent. Die im Dezember eingepreiste Übernahmeprämie ist damit Geschichte: Mit 18,50 Euro wurden die Aktien auf dem niedrigsten Niveau seit Ende November gehandelt.

Anfang Dezember hatte das vermeldete Übernahmeinteresse der Koreaner den Kurs vom damaligen Niveau knapp unter 19 Euro um bis zu 38 Prozent nach oben getrieben. Vom Zwischenhoch bei 26,05 Euro waren die Papiere des Baumaschinenherstellers zuletzt schon zurückgekommen.

Analyst Stefan August von Warburg Research verwies auf koreanische Medienberichte, wonach die Bewertungserwartungen zu weit auseinander lagen und auch hohe Hürden bei der Finanzierung dazu führten, dass die Gespräche beendet wurden. Außerdem wurde ein Zusammenhang damit gesehen, dass Doosan gleichzeitig auf eine Übernahme des Waferhersteller SK Siltron hinarbeitet.

Martin Comtesse von Jefferies erinnerte daran, dass schon das zweite Mal innerhalb eines Jahres Übernahmegespräche bei Wacker Schlagzeilen machten. Bereits im Juni war zum Thema geworden, dass Großaktionäre einen Ausstieg erwägen. Comtesse hält es zwar nicht für ausgeschlossen, dass die Gründerfamilien einen weiteren Anlauf zum Verkauf ihrer Anteile nehmen. Der Fokus liege aber erst einmal wieder auf der operativen Entwicklung.

Eine große Verbesserung gegenüber dem dritten Quartal erwartet Comtesse im Schlussquartal jedoch nicht. Er verwies dabei auf zuletzt stark zurückgegangene Bestellungen aus den USA. Was das deutsche Infrastrukturprogramm betrifft, glaubt er, dass sich dieses frühestens im zweiten Halbjahr 2026 bemerkbar machen wird./tih/ag/jha/

23.01.2026 | 10:18:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Übernahme von Wacker Neuson durch Koreaner geplatzt - Aktie sackt ab
23.01.2026 | 08:30:33 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Geplatzte Übernahme sorgt bei Wacker Neuson für Kurssturz
22.01.2026 | 20:26:22 (dpa-AFX)
Übernahme von Wacker Neuson durch Doosan Bobcat geplatzt - Aktie im freien Fall
22.01.2026 | 20:08:49 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Gespräche zwischen der Wacker Neuson SE und Doosan Bobcat Inc. zu Mehrheitserwerb und Übernahme der Wacker Neuson SE werden nicht fortgesetzt (deutsch)
02.12.2025 | 15:45:06 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Wacker Neuson springen nach Kaufgebot um ein Viertel nach oben
02.12.2025 | 14:47:04 (dpa-AFX)
Doosan Bobcat will Wacker Neuson übernehmen - Aktie legt kräftig zu

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