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Aktien-Trading / 10.02.2026 | 13:35:16 Werbung

Walmart: Vom Supermarkt zum Tech-Ökosystem durch KI und Robotik

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Der weltgrößte Einzelhändler Walmart vollzieht derzeit einen fundamentalen Wandel, der an der Börse zunehmend in den Fokus rückt. Abseits des bekannten Preiskampfes etabliert sich Walmart strategisch neu als Technologie- und Medienplattform. Investitionen in automatisierte Logistikzentren und das wachstumsstarke Werbegeschäft verändern nachhaltig die Margenstruktur des Konzerns.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Vom reinen Händler zum technologiegetriebenen Ökosystem

Walmart hat sich in den letzten Jahren drastisch gewandelt und ist heute weit mehr als der klassische Supermarkt, den viele noch vor Augen haben. Der Konzern definiert sich nicht mehr nur über den niedrigsten Preis, sondern zunehmend über "Adaptive Retail" – also einen Einzelhandel, der sich nahtlos dem Leben des Kunden anpasst. Im Januar 2026 betonte das Management auf der CES (Consumer Electronics Show), dass der Fokus nun auf einer hyper-personalisierten Einkaufserfahrung liegt. Das bedeutet konkret, dass Walmart KI nutzt, um den Kunden nicht nur Produkte zu verkaufen, sondern Lösungen für ihren Alltag anzubieten, sei es durch automatisiertes Wiederauffüllen des Kühlschranks oder durch die "InHome"-Lieferung direkt in die Küche. Diese Strategie bindet den Kunden enger an das Unternehmen und macht das kostenpflichtige Abonnement "Walmart+" zu einem zentralen Baustein, der für wiederkehrende Einnahmen sorgt und die Loyalität stärkt, ähnlich wie man es von Amazon Prime kennt.

 

Effizienzsprung durch Automatisierung und moderne Logistik

Der wohl wichtigste Hebel für die zukünftige Profitabilität des Konzerns liegt in der Lieferkette. In einer aktuellen Pressemitteilung vom 5. Februar 2026 kündigte Walmart eine massive Investition von 330 Mio. USD in ein Verteilzentrum in Louisiana an, um dieses mit modernster Robotik auszustatten. Dies ist Teil eines langfristigen Plans, der vorsieht, dass im Laufe des Jahres 2026 etwa 65 % aller Filialen durch automatisierte Systeme beliefert werden. Die Automatisierung könnte wiederum die Kosten pro Bestellung drastisch senken. Wo früher Menschen Kisten schleppen mussten, übernehmen nun Roboter die Sortierung, was die Fehlerquote minimiert und die Geschwindigkeit erhöht. Aus Sicht des Konzerns ist dies die Antwort auf steigende Lohnkosten und den Fachkräftemangel. Indem Walmart seine Logistikzentren in High-Tech-Hubs verwandelt, kann das Unternehmen die Preise für die Kunden niedrig halten und gleichzeitig die eigene Gewinnspanne schützen, was die Aktie auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten stabilisieren soll.

 

Neue Geldquellen durch Werbung und Medien

Der dritte und vielleicht lukrativste Bereich ist Walmarts Wandel zu einem Medienunternehmen. Nach der vollständigen Integration des TV-Herstellers Vizio, dessen Geräte seit Ende 2025 fast exklusiv über Walmart und Sam’s Club vertrieben werden, verfügt der Konzern nun über einen direkten Draht in die Wohnzimmer der Amerikaner. Das eigentliche Produkt ist hierbei nicht nur der Fernseher, sondern die Werbefläche auf dem Bildschirm. Über die Sparte "Walmart Connect" verkauft der Konzern Werbeplätze an Markenhersteller, die ihre Produkte genau im richtigen Moment bewerben wollen. Da Walmart durch die Einkaufsdaten genau weiß, was die Kunden kaufen, ist diese Werbung extrem zielgenau und damit für Werbetreibende sehr wertvoll. Diese Werbeeinnahmen sind reine Profit-Treiber, da sie kaum Kosten verursachen. Im Januar und Februar 2026 hat sich gezeigt, dass diese Strategie aufgeht: Walmart nutzt die Einnahmen aus dem Werbe- und Datengeschäft, um die Preise im Supermarkt niedrig zu halten – ein Kreislauf, der es der Konkurrenz extrem schwer macht, mitzuhalten.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein Walmart Inc.

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung der Walmart Inc. ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf Walmart Inc. (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DQ630Q). Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR / USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags. Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert Walmart Inc.-Aktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens Walmart Inc. zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 10.02.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK http://www.dzbank-wertpapiere.de/DQ630Q (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter http://www.dzbank-wertpapiere.de/DQ630Q (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Endlos Turbo Long 81,1049 open end: Basiswert Walmart Inc

DQ630Q / //
Quelle: DZ BANK: Geld 11.02. 18:22:55, Brief 11.02. 18:22:55
DQ630Q // Quelle: DZ BANK: Geld 11.02. 18:22:55, Brief 11.02. 18:22:55
4,04 EUR
Geld in EUR
4,05 EUR
Brief in EUR
5,21%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 128,66 USD
Quelle : NASDAQ , --
  • Basispreis
    81,1049 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 36,96%
  • Knock-Out-Barriere
    81,1049 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 36,96%
  • Hebel 2,68x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Walmart Inc

10.02.2026 | 16:59:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Tchibo unterliegt auch im zweiten Anlauf gegen Aldi Süd

(neu: mehr Details)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Kaffeeröster Tchibo hat im Streit um angeblich zu niedrige Kaffeepreise erneut eine juristische Niederlage gegen Aldi Süd einstecken müssen. Die Richter des 6. Kartellsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf wiesen die Berufung gegen das Urteil der ersten Instanz zurück, wie eine Sprecherin mitteilte. (Az. VI-6 U 1/25)

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Tchibo kann Revision einlegen und die Entscheidung von einem höheren Gericht prüfen lassen. Eine schriftliche Urteilsbegründung liegt bislang nicht vor.

Der Hamburger Kaffeeröster wirft dem Discounter vor, seit Ende 2023 Kaffee der Aldi-Eigenmarke Barissimo mehrfach unter den Herstellungskosten verkauft zu haben - und damit zu billig. Tchibo sieht darin einen Verstoß gegen geltendes Recht und wollte Aldi Süd dieses Vorgehen gerichtlich untersagen lassen. Die aggressive Preispolitik schade dem Wettbewerb und den Verbrauchern.

Tchibo will weitere Schritte prüfen

Die Richter teilten diese Auffassung nicht. Ein unbilliges Verhalten des Discounters liege nicht vor, hieß es. Aldi Süd dürfe bei Rabattaktionen Kaffee unter den Herstellungskosten anbieten.

Tchibo-Sprecher Arnd Liedtke sagte nach der Entscheidung: "Bedauerlicherweise hat das Gericht die Chance verpasst, einer strukturellen Fehlentwicklung im deutschen Lebensmittelhandel Einhalt zu gebieten."

Offen bleibt, ob der Rechtsstreit damit beendet ist. Tchibo kann innerhalb eines Monats nach Zustellung des Urteils Revision beantragen, dann müsste sich der Bundesgerichtshof mit dem Streit befassen. "Wir werden jetzt die schriftliche Urteilsbegründung bewerten und weitere Schritte prüfen", sagte der Tchibo-Sprecher. Aldi Süd äußerte sich auf Nachfrage nicht.

Experte: "juristisch sauber begründet"

Bereits im Januar 2025 war Tchibo in erster Instanz mit seiner Klage vor dem Landgericht Düsseldorf gescheitert und anschließend in Berufung gegangen. Nach Angaben des Kaffeerösters hat Aldi Süd bestimmte Kaffeesorten zeitweise mit erheblichen Verlusten verkauft - von zwei Euro pro Kilo und mehr ist die Rede. Produziert wird der Kaffee von Aldis Tochtergesellschaft New Coffee.

Aus Sicht von Branchenexperten verdeutlicht das Verfahren die veränderten Machtverhältnisse im Handel. "Der Fall illustriert, wie Lebensmittelketten Markenhersteller unter Druck setzen, indem sie Eigenmarken am Markt positionieren und sogar selbst in die Produktion einsteigen", sagte Jens-Uwe Franck, Professor für Handels- und Kartellrecht an der Universität Mannheim. Das Verbot des Verkaufs unter Einstandspreis bei Lebensmitteln gelte nicht für Verkäufe unter Herstellungskosten. Dies habe das Gericht "juristisch sauber begründet".

Der Bundesgerichtshof beschäftigte sich vor Jahren schon einmal mit einem ähnlichen Fall. Im Jahr 2002 untersagte der Kartellsenat dem US-Einzelhandelskonzern Walmart <US9311421039> bestimmte Billigangebote. Damals beanstandeten die Richter, dass Zucker-Raffinade und Würfelzucker unter den eigenen Einkaufspreisen angeboten würden. Aufgrund der damals überlegenen Marktmacht von Walmart in Deutschland beeinträchtige eine solche Praxis kleine und mittlere Wettbewerber.

Preise für Kaffee stark gestiegen

Sogenannte Eckpreisartikel wie Kaffee oder Butter haben im Lebensmittelhandel eine Zugkraft, weil hier besonders auf die Preise geachtet wird. Die Ketten bieten sie oft vergünstigt an, um Kunden in die Läden zu locken. "Generell gilt, dass das Kartellrecht auch marktstarken Einzelhändlern eine Mischkalkulation gestattet, bei der sie darauf setzen, einzelne Produkte zu Werbezwecken mit Verlust zu verkaufen", sagte Kartellrechtler Franck.

Kaffeehändler und -röster erleben derzeit herausfordernde Zeiten. Die Rohkaffeepreise sind zuletzt stark gestiegen, vor allem infolge schlechter Ernten. Laut Marktbericht der Internationalen Kaffee-Organisation ICO lag der durchschnittliche Preis für ein US-Pfund Rohkaffee (etwa 454 Gramm) im Dezember vergangenen Jahres bei ungefähr 3 US-Dollar. Vor zwei Jahren, im Februar 2024, waren es noch 1,82 US-Dollar. Auch Tchibo hat deshalb seine Preise erhöht - im Februar 2025 und in der kommenden Woche erneut.

163 Liter pro Kopf im Jahr

Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland müssen für das beliebte Heißgetränk deutlich tiefer in die Tasche greifen als vor ein paar Jahren. Bohnenkaffee war im Dezember laut Statistischem Bundesamt im Schnitt knapp 55 Prozent teurer als 2020. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat lag der Preis mehr als 21 Prozent höher.

Nach Angaben des Deutschen Kaffeeverbandes werden hierzulande jährlich durchschnittlich 163 Liter Kaffee pro Kopf getrunken. Bundesweit gibt es mehr als 900 Röstereien. Im Jahr werden laut Verband mehr als eine Million Tonnen Rohkaffee nach Deutschland importiert. Ein großer Teil davon stammt aus Brasilien. 2025 wurden 5,4 Millionen 60-Kilo-Säcke Kaffee von dort eingeführt. Deutschland war damit größter Abnehmer von brasilianischem Kaffee, wie der Verband der Kaffee-Exporteure Cecafé kürzlich mitteilte./cr/DP/jha

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