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Anlage-Spezial Europäische Aktien / Archiv: 01.04.2026 | 17:33:09 Werbung

Der strukturelle Umbau richtet das Portfolio von Lanxess auf hochprofitable Speziallösungen aus

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Während die globale Chemiebranche unter einer erheblichen Nachfrageschwäche und Preisdruck leidet, nutzt der Kölner Spezialchemiekonzern Lanxess die aktuelle Marktphase für eine radikale Neuausrichtung auf margenstarke Zukunftsmärkte. Anstatt auf eine konjunkturelle Erholung zu warten, verortet das Management das Portfolio gezielt in Segmenten wie "Consumer Protection" und "Advanced Industrial Intermediates". Mit Hochleistungsprodukten zur Wasser- und Flüssigkeitsreinigung wie den Lewatit-Ionenaustauscherharzen oder maßgeschneiderten Zwischenprodukten für die Agrar- und Pharmaindustrie entkoppelt sich der Konzern von volatilen Massenmärkten.

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

E-Mobilität treibt den Absatz von leichten Verbundwerkstoffen

Konkrete Produktinnovationen bedienen gezielt globale Megatrends wie E-Mobilität und Nachhaltigkeit. Mit endlosfaserverstärkten thermoplastischen Verbundwerkstoffen unter dem Markennamen Tepex bietet Lanxess Leichtbaulösungen an, die das Gewicht von Elektroautos reduzieren und deren Reichweite erhöhen. Einen weiteren essenziellen Wachstumsmarkt erschließt das Unternehmen mit den bewährten Lewatit-Ionenaustauscherharzen, die für die industrielle Wasseraufbereitung sowie die Hightech-Flüssigkeitsreinigung weltweit unverzichtbar sind. Im Materialschutz setzt der Konzern mit Bioziden der Marke Preventol Standards gegen Pilz- und Bakterienbefall. Und Velcorin garantiert in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie durch Kaltentkeimung eine längere Haltbarkeit ohne Geschmacksverlust.

 

Als einer der wenigen rein westlichen Anbieter diktiert Lanxess zunehmend die Preise

Strategische Relevanz erlangt Lanxess derzeit durch seine starke Aufstellung in einem von Lieferengpässen geprägten Marktumfeld. Produktionsausfälle und Kapazitätskürzungen im asiatisch-pazifischen Raum in Kombination mit volatilen Energiepreisen führen im Chemiesektor zu einer Verknappung bei wichtigen Vorprodukten und triggern Vorratskäufe. Hier ist Lanxess hervorragend platziert. In diversen Spezialchemie-Ketten agiert der Konzern als einer der wenigen, oft sogar als einziger westlicher Anbieter. Diese Positionierung abseits asiatischer Abhängigkeiten sorgt für eine signifikante Preissetzungsmacht und macht das Unternehmen zum Stabilitätsanker für westliche Abnehmer.

 

Rote Zahlen aus dem Krisenjahr zwingen das Management zu dauerhaften Kostensenkungen

Dennoch schlagen sich die zyklischen Belastungen in den aktuellen Geschäftszahlen nieder. Eine schwache Nachfrage sowie ein extremer Preisdruck ließen den Konzernumsatz im Jahr 2025 um 10,9 % auf 5,67 Mrd. Euro sinken. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 577 Mio. Euro. Als Gegenmaßnahme hat das Management ein weitreichendes Effizienzprogramm initiiert, das die internen Strukturen massiv verschlankt. Durch den weltweiten Abbau von hunderten Stellen – primär in der Verwaltung –, den Einstellungsstopp sowie die konsequente Reduzierung von Fixkosten peilt der Konzern dauerhafte strukturelle Einsparungen von jährlich rund 150 Mio. Euro an. Flankiert wird diese Restrukturierung durch strategische Verkäufe von Randbereichen, um das Kerngeschäft weiter zu schärfen. Ein prägnantes Beispiel hierfür ist die Veräußerung des Geschäftsbereichs Urethane Systems, mit deren Erlösen der Konzern gezielt seine Nettofinanzschulden abbaut und die eigene Bilanz stärkt. Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert resümiert: „Das vergangene Jahr war für die gesamte Chemieindustrie und auch für Lanxess extrem hart. Für das laufende Jahr sehen wir positive Impulse frühestens im zweiten Halbjahr.“

 

Zukunftsweisende Spezialchemie wie Tepex und Lewatit sowie Kostendisziplin formen den Hebel für den Aufschwung

Das aktuelle Marktumfeld bietet Lanxess die Chance, ein hochprofitables Fundament für den nächsten Aufschwung zu formen. Sobald sich die globale Nachfrage belebt, werden Tepex im Leichtbau, Lewatit in der Flüssigkeitsreinigung sowie hochmargige Additive wie Preventol und Velcorin als massive Ertragstreiber fungieren. Gepaart mit der konsequenten Kostendisziplin und dem Trumpf rein westlicher Lieferketten dürfte Lanxess seine Profitabilität bei einsetzendem konjunkturellen Rückenwind überproportional steigern.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein LANXESS SE 

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens LANXESS SE ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die LANXESS SE (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DU9QPG). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. 

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert LANXESS SE-Aktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens LANXESS SE zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar

 

Stand: 02.04.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK 

 

Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate
vom 15.10.2025

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt 
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK http://www.dzbank-wertpapiere.de/DU9QPG (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist. 

Hinweis auf den Prospekt 
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter http://www.dzbank-wertpapiere.de/DU9QPG (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. 

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

 

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Endlos Turbo Long 13,9159 open end: Basiswert Lanxess

DU9QPG / //
Quelle: DZ BANK: Geld 10.07., Brief 10.07.
DU9QPG // Quelle: DZ BANK: Geld 10.07., Brief 10.07.
0,09 EUR
Geld in EUR
0,15 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 15,000 EUR
Quelle : Xetra , 10.07.
  • Basispreis
    (Stand 10.07. 04:01 Uhr)
    13,9159 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 7,23%
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 10.07. 04:01 Uhr)
    13,9159 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 7,23%
  • Hebel 9,88x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Lanxess AG

08.07.2026 | 12:28:13 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Neue Eskalation im Iran-Krieg stützt Chemiewerte teilweise

FRANKFURT/OSLO (dpa-AFX) - In einem wieder von Kriegssorgen und Konjunkturängsten geprägtem Marktumfeld haben sich die Aktien von Chemieunternehmen am Mittwoch europaweit recht gut geschlagen. Während der breit gefasste Stoxx Europe 600 <EU0009658202> um 1,8 Prozent fiel, gab der Subindex der europäischen Chemiebranche <EU0009658608> lediglich um ein Prozent nach. Diese galt zur Hochphase des Iran-Krieges als eine der Profiteure.

Zur Wochenmitte nun waren Aktien aus dem Chemiesektor wieder gefragt, denn das schon abgehakt geglaubte Thema Iran-Krieg ist an den Finanzmärkten wieder hochgekocht. US-Präsident Trump erklärte den Waffenstillstand mit dem Iran für wohl beendet. Zuvor war es bereits zu gegenseitigen Angriffen und auch dem Abschuss iranischer Raketen auf Bahrein gekommen. Die Ölpreise zogen kräftig an, womit die Sorgen vor Inflation, Konjunkturschwäche und Zinsreaktionen der Notenbanken wieder präsent sind.

Die gestiegenen Ölpreise sorgen zwar auch bei den Chemiekonzernen für Kostendruck auf der Rohstoffseite, aber Experten zufolge dürften europäische Unternehmen wegen ihrer hohen Preismacht besser mit der Situation zurechtkommen als ihre asiatischen Wettbewerber. Zumal eine mögliche erneute Sperrung der Straße von Hormus deren Zulieferkette erneut stark stören würde.

Damit legten hierzulande die Aktien von BASF <DE000BASF111> um ein Prozent zu. Sie gehörten so zu den wenigen Gewinnern im deutschen Leitindex Dax <DE0008469008>, der 2,4 Prozent einbüßte.

Im Index der mittelgroßen Werte MDax <DE0008467416> zählten die Anteilsscheine von Lanxess <DE0005470405> und Evonik <DE000EVNK013> zu den Favoriten. Sie zogen an der Indexspitze um jeweils rund zwei Prozent an.

Gefragt waren in diesem Umfeld auch Aktien von Düngermittelproduzenten. So legten die Papiere von K+S <DE000KSAG888> um fast zwei Prozent zu. Im Zuge des Kriegs waren die Düngemittelpreise sprunghaft gestiegen. Dies lag insbesondere am hohen Energiebedarf der Herstellung - und den ebenfalls massiv gestiegenen Energiepreisen. Für Verwerfungen hatte ferner die faktische Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran geführt. Die Meerenge ist einer der global wichtigsten Handelswege - nicht nur für Öl und Gas, sondern auch Düngemittel aus Katar, Saudi-Arabien, Bahrain und Oman.

Mitte Juni hatten sich die USA und der Iran zwar auf ein Rahmenabkommen geeinigt, und jüngst fuhren auch wieder mehr Schiffe durch die Meerenge. Doch Teheran hatte in den vergangenen Tagen wiederholt erklärt, nur eine vom Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Zuletzt gerieten mehrere Tanker in der strategisch wichtigen Meerenge erneut unter Beschuss, sodass die Furcht vor Versorgungsengpässen einmal mehr akut wurde.

An der Spitze des europäischen Branchenindex stiegen die Papiere des K+S-Wettbewerbers Yara International <NO0010208051> um gut vier Prozent. Hier stützte zusätzlich eine Kaufempfehlung der Danske Bank./la/ag/mis

01.07.2026 | 12:51:53 (dpa-AFX)
ANALYSE/BofA-Quartalsideen: Potenzial bei Airbus - BASF und Lanxess schwach
22.06.2026 | 10:01:48 (dpa-AFX)
EQS-DD: LANXESS Aktiengesellschaft (deutsch)
19.06.2026 | 15:47:34 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS 2: Kaufempfehlung treibt Lanxess an - Auch Branchenwerte steigen
19.06.2026 | 11:26:01 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Lanxess nach Kaufempfehlung stark - MWB setzt auf Erholung
19.06.2026 | 10:21:51 (dpa-AFX)
EQS-DD: LANXESS Aktiengesellschaft (deutsch)
19.06.2026 | 09:14:40 (dpa-AFX)
EQS-DD: LANXESS Aktiengesellschaft (deutsch)

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