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Idee der Woche / 16.06.2026 | 09:49:10 Werbung

Coca-Cola Company: Strategische Diversifikation und verlässliche Cashflows im aktuellen Marktumfeld

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Die Coca-Cola Company zeigt in ihren jüngsten Geschäftszahlen eine anhaltende operative Stärke und eine klare strategische Ausrichtung. Neben dem klassischen Getränkegeschäft stehen gezielte Börsengänge von Tochtergesellschaften und Portfolioerweiterungen im Fokus der Konzernstrategie. Für Anleger bietet das Unternehmen in einem komplexen Marktumfeld eine Mischung aus verlässlichen Cashflows und neuen Expansionsmöglichkeiten.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Das kapitaleffiziente Franchisesystem als Basis des Geschäftsmodells

Das Fundament von der Coca-Cola Company beruht auf einem klar strukturierten Franchisemodell, das sich durch hohe Kapitaleffizienz auszeichnet. Der Konzern konzentriert sich vorwiegend auf die Entwicklung von Marken, das Marketing und die Herstellung von Getränkekonzentraten sowie Sirupen. Diese Basisprodukte verkauft das Unternehmen an ein globales Netzwerk von Abfüllpartnern, welche die finale Produktion, die Abfüllung und den Vertrieb der fertigen Getränke übernehmen. Durch diese Arbeitsteilung hält der Konzern die eigenen Produktionskosten und Kapitalbindungen vergleichsweise gering, während gleichzeitig eine weitreichende Marktdurchdringung sichergestellt wird. Das Produktportfolio geht dabei weit über klassische Limonaden hinaus und umfasst Wasser, Säfte, Kaffee, Tee sowie pflanzliche Getränke, was eine differenzierte Abdeckung verschiedener Konsumbedürfnisse ermöglicht.

 

Solide Quartalszahlen und strategische Neuausrichtungen im Jahr 2026

In der ersten Jahreshälfte 2026 konnte das Unternehmen eine robuste operative Entwicklung vorweisen. Im ersten Quartal stieg der Betriebsgewinn spürbar an und die operative Marge verbesserte sich deutlich auf ein Niveau von rund 35 Prozent, getragen von einer funktionierenden Preissetzungsmacht und einem disziplinierten Kostenmanagement. Neben den reinen Finanzkennzahlen prägen derzeit strukturelle Entscheidungen die Unternehmensnachrichten. Ein zentraler Aspekt ist die Prüfung eines möglichen Börsengangs der Hindustan Coca-Cola Holdings, der Muttergesellschaft des indischen Abfüllers, um weiteres Kapital und Marktfokus zu generieren. Zudem beweist der Konzern mit der 64. jährlichen Dividendenanhebung in Folge seine Zuverlässigkeit gegenüber den Anteilseignern und hält die eigene Sichtbarkeit durch fortlaufende Marketingkampagnen im Rahmen globaler Sportereignisse aufrecht.

 

Portfolioerweiterungen und strukturelle Anpassungen als Wachstumstreiber

Um die geschäftliche Entwicklung weiter voranzutreiben, setzt das Management auf eine Kombination aus Portfolio-Diversifikation und strukturellen Optimierungen. Ein wesentlicher Treiber ist die sogenannte Premiumisierung, bei der das Unternehmen in entwickelten Märkten margenstarke Kategorien wie Premium-Milchprodukte oder zielgruppenspezifische neue Geschmacksrichtungen etabliert. In den aufstrebenden Schwellenländern profitiert das Unternehmen parallel von einer steigenden Nachfrage und einer wachsenden Mittelschicht. Die fortgeführte Refranchising-Strategie, bei der eigene Abfüllbetriebe an unabhängige Partner übergeben werden, soll die operativen Margen langfristig weiter festigen. Durch diese Maßnahmen plant der Konzern, den Umsatz organisch und stetig zu steigern, ohne das eigene Anlagevermögen unnötig auszuweiten.

 

Widerstandsfähige Aussichten in einem anspruchsvollen Marktumfeld

Die aktuelle Marktlage ist von Währungsschwankungen und einem veränderten Konsumverhalten geprägt, doch die Coca-Cola Company blickt mit Zuversicht auf die kommenden Geschäftsquartale. Für das Jahr 2026 prognostiziert das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent sowie einen soliden Anstieg des Gewinns je Aktie. Die Fähigkeit, gestiegene Beschaffungskosten durch gezielte Preisanpassungen weiterzugeben, sichert dem Konzern belastbare Gewinnmargen und einen verlässlichen freien Cashflow. Diese finanzielle Widerstandsfähigkeit erlaubt es dem Unternehmen, kontinuierlich in den Markenaufbau zu investieren und gleichzeitig die Aktionäre durch Aktienrückkäufe sowie stabile Dividenden zu beteiligen. Investoren finden in dieser Konstellation ein Modell, das in wirtschaftlich wechselhaften Zeiten eine defensive Anlage mit messbaren Wachstumsambitionen bietet.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Coca-Cola Co.

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Coca-Cola Co. zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DU50ED, das am 24.06.2027 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie Coca-Cola Co. notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird bei 80,00 USD begrenzt. Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR / USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Coca-Cola Co. an der maßgeblichen Börse am 17.06.2027 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Anleger den EUR-Gegenwert des Höchstbetrags von 80,00 USD.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem EUR-Gegenwert des Referenzpreises multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

 

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 24.06.2027 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Coca-Cola Co. am 17.06.2027 auf oder über 80,00 USD liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 16.06.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DU50ED (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DU50ED (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

 

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Discount 80 2027/06: Basiswert Coca-Cola Co.

DU50ED / //
Quelle: DZ BANK: Geld 16.06. 18:02:40, Brief 16.06. 18:02:40
DU50ED // Quelle: DZ BANK: Geld 16.06. 18:02:40, Brief 16.06. 18:02:40
61,83 EUR
Geld in EUR
62,03 EUR
Brief in EUR
-0,16%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 80,98 USD
Quelle : NYSE , 17:48:59
  • Max Rendite 11,05%
  • Max Rendite in % p.a. 10,80% p.a.
  • Discount in % 11,03%
  • Cap 80,00 USD
  • Abstand zum Cap in % -1,20%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Coca-Cola Co.

31.05.2026 | 17:18:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Gratis-Trikots zur WM - Warum sich das für Unternehmen lohnt

DÜSSELDORF/HEILBRONN (dpa-AFX) - Wer in diesem Sommer auf einer Fanmeile steht, dürfte sie kaum übersehen: Trikots in den deutschen Nationalfarben - aber mit dem Logo eines Vergleichsportals, eines Discounters oder eines Supermarkts. Zur Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko verteilen gleich mehrere Unternehmen solche meist kostenlosen Jerseys.

Schon zur Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland war das Check24-Shirt auf Fanmeilen allgegenwärtig. Zur WM verteilt das Vergleichsportal auch wieder Trikots - und zwar an alle, die eine Tippspiel-App herunterladen, sich dort registrieren und mindestens den ersten Spieltag tippen. Die Nachfrage war einem Sprecher zufolge so groß, dass die Vergabe für mehrere Tage unterbrochen werden musste. Innerhalb von 24 Stunden seien fast eine Million Bestellungen eingegangen. "Wir waren vom Ansturm unseres Trikots total überrascht", sagte der Sprecher.

Es gibt aber auch weitere Beispiele: Edeka hat ein Fan-Shirt beim Einkauf ab 50 Euro verschenkt. Der Discounter Tedi gibt ein Trikot ab einem Einkauf von fünf Euro heraus - wer sich zusätzlich für den Newsletter anmeldet, ist dabei. Auch bei Coca-Cola <US1912161007> gab es eine ähnliche Aktion. Doch was bringt das den Unternehmen - und rechnet sich der Aufwand?

Experte: Sichtbarkeit, Sympathie, Daten

Marketing-Professor Peter Kenning sieht gleich mehrere Motive hinter solchen Aktionen. Zum einen gehe es um Bekanntheit und Sympathie: "Im Hinblick auf die Marke sollen entsprechende Aktionen dazu beitragen, dass die Marke mit positiven Emotionen aufgeladen wird und möglichst lange im öffentlichen Raum sichtbar ist", sagte der Experte von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Je häufiger Menschen ein Objekt wahrnähmen, desto sympathischer werde es ihnen - das zeige die Forschung. Und Sympathie wiederum korreliere stark mit Vertrauen. Ein Trikot, das über Wochen auf Fanmeilen, in Fußball-Kneipen und Wohnzimmern getragen wird, wirkt also wie eine Art Dauerwerbesendung.

Zum anderen gehe es Kenning zufolge um Daten. Denn wer ein Gratis-Trikot haben will, muss in der Regel persönliche Informationen preisgeben. Diese seien für Unternehmen wertvoll, weil sie gezielte, personalisierte Werbung ermöglichten. Kenning verweist auf Forschungsergebnisse, wonach eine bestimmte Form personalisierter Online-Werbung den Gewinn aus einer Werbekampagne nahezu verdreifachen kann.

Kosten schwer zu beziffern

Was eine solche Aktion kostet, lässt sich nach Einschätzung Kennings kaum verlässlich sagen. Als grobe Orientierung zieht er die Check24-Aktion zur EM 2024 heran: Damals sollen etwa fünf Millionen Trikots auf den Markt gebracht worden sein - zu Gesamtkosten von möglicherweise bis zu 100 Millionen Euro. Belastbare Zahlen lägen ihm aber nicht vor, betont der Wissenschaftler.

Ob sich der Aufwand lohnt, lasse sich auf zwei Wegen messen: Einerseits durch klassische Marketingkennzahlen. Denn mit den Daten der Teilnehmer kann ein Unternehmen Kunden besser und gezielter ansprechen. Ob jemand im Anschluss auf eine Anzeige klickt, etwas dadurch kauft oder einen Vertrag abschließt, ist messbar. Andererseits durch Befragungen, die zeigen, ob sich Markensympathie und -vertrauen im Vergleich zu vorher verändert haben.

Sportfachhandel setzt auf Original-Trikots

Der Sportfachhandel beobachtet die Gratis-Aktionen mit gemischten Gefühlen. Intersport-Deutschlandchef Alexander von Preen betont, sein Verbund stehe für Qualität und verkaufe ausschließlich Original-Trikots. "Selbstverständlich lebt Sport vom Wettbewerb und Wettbewerb belebt das Geschäft", sagte von Preen. "Gratisprodukte in entsprechender Anmutung von sportfremden Unternehmen haben jedoch mit den Originalen nichts zu tun."

Zur Heim-EM 2024 hatten allein die Intersport-Händler fast 500.000 Trikots verkauft. Zuletzt rechnete der Manager damit, diese Zahl bei der WM übertreffen zu können - vorausgesetzt, die DFB-Elf spielt ein erfolgreiches Turnier. Vor allem das blaue Auswärtstrikot wird ihm zufolge sehr gut angenommen. Von Preen ist davon überzeugt, dass die WM-Produkte von Adidas <DE000A1EWWW0> wieder Kultstatus erreichen können - ähnlich wie das pinke Auswärtstrikot vor zwei Jahren.

Billigere Original-Trikots gefordert

Die Originale haben aber ihren Preis. Die Preise für Erwachsenentrikots beginnen bei 100 Euro, ein Kindertrikot kostet mindestens 75 Euro. Unionspolitiker forderten Adidas am Wochenende auf, zumindest die Kindertrikots günstiger anzubieten. Stephan Mayer, sportpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, sagte der "Rheinischen Post", 75 Euro für ein Kindertrikot seien für viele Familien "eine enorme finanzielle Herausforderung". "Gerade hier würde ich mir wünschen, dass Adidas eine Möglichkeit findet, zumindest diese Trikots deutlich günstiger anzubieten."

Adidas verteidigte seine Preisgestaltung. "Der Preis der Trikots spiegelt den hohen Entwicklungsaufwand, die umfassenden Testverfahren, die verarbeiteten hochwertigen Materialien und auch die Lizenzgebühren an den DFB wider", teilte das Unternehmen mit. "Wir wissen, dass ein solches Trikot eine bedeutsame Anschaffung darstellt, und bieten daher eine Auswahl an Fan-Versionen zu verschiedenen Preispunkten an."

Sportausschuss-Vize: Fans nicht entfremden

Der Vize-Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, Jens Lehmann, verwies auf die hohe Nachfrage bei den Trikots. "Solange sich daran nichts ändert, wird es vermutlich auch kein Umdenken bei den Herstellern geben", sagte der CDU-Politiker der Zeitung. Am Ende müssten "DFB und Hersteller selbst darauf achten, ihre Fans nicht durch eine überzogene Preispolitik zu entfremden", sagte Lehmann.

Die WM-Trikots sind die vorerst letzten von Adidas für die Nationalmannschaft. Denn der Ausrüstervertrag zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Hersteller endet nach mehr als 70 Jahren. Ab 2027 übernimmt der US-Sportartikelhersteller Nike <US6541061031> die Ausrüstung der deutschen Elf./cr/DP/he

31.05.2026 | 06:43:14 (dpa-AFX)
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