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Idee der Woche / Archiv: 28.04.2026 | 13:21:45 Werbung

Netflix: Vom Streaming-Pionier zur hochprofitablen Unterhaltungsmaschine

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Der Streaming-Marktführer hat im April mit seinen jüngsten Geschäftszahlen und weitreichenden strategischen Entscheidungen für viel Bewegung an den Finanzmärkten gesorgt. Für Anleger stellt sich nun die Frage, wie der Konzern sein künftiges Wachstum sichern und seine globale Marktführerschaft profitabel weiter ausbauen möchte.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Starke Quartalszahlen mit einem historischen Sondereffekt

Im Mitte April 2026 veröffentlichten Quartalsbericht präsentierte Netflix äußerst solide Zahlen, die das anhaltende Wachstum des Unternehmens untermauern. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 16 % auf beachtliche 12,25 Milliarden US-Dollar, während das operative Ergebnis um 18 % auf 4,0 Milliarden US-Dollar anstieg. Eine enorme Verzerrung des ausgewiesenen Gewinns pro Aktie, der auf 1,23 US-Dollar hochschnellte, ergab sich jedoch durch eine einmalige Ausgleichszahlung in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar. Diese Summe floss Netflix zu, nachdem der Konzern im Februar die geplanten Übernahmeverhandlungen mit Warner Bros. Discovery offiziell abgebrochen hatte. Aus Sicht des Unternehmens beweisen diese starken Kennzahlen, dass das Kerngeschäft durch gut durchdachte Preisanpassungen und eine weltweit loyale Basis von Abonnenten robuster denn je aufgestellt ist.

 

Werbung als treibende Kraft für die künftige Expansion

Mit Blick auf die Wachstumsperspektiven richtet das Management seinen strategischen Fokus massiv auf den Bereich der Werbevermarktung. Aus Sicht der Konzernführung ist das werbefinanzierte Abonnement-Modell längst kein reines Experiment mehr, sondern die wichtigste Säule, um auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten neue und preissensible Zielgruppen weltweit zu erschließen. Netflix geht intern davon aus, dass die Werbeeinnahmen bis zum Ende des Jahres 2026 die Marke von drei Milliarden US-Dollar erreichen werden, was einer rasanten Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr entspräche. Die Führungsetage betont in ihrer Kommunikation gegenüber Investoren, dass personalisierte Werbung in Kombination mit hochwertigen Inhalten den Umsatz pro Nutzer auch in tendenziell gesättigten Märkten wie Nordamerika langfristig stabilisieren wird.

 

Personalwechsel und ein massives Bekenntnis zu den Aktionären

Neben den rein operativen Zahlen sorgten im April zwei weitere wichtige Nachrichten für Aufsehen auf dem Börsenparkett. Das Unternehmen verabschiedete ein gewaltiges Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar, womit Netflix aus eigener Sicht unmissverständlich seine enorme Liquidität und das tiefe Vertrauen in die eigene Marktposition demonstriert. Zeitgleich kündigte der Konzern einen bedeutenden Einschnitt an, da Mitbegründer Reed Hastings den Verwaltungsrat im Juni 2026 endgültig verlassen wird. Das Unternehmen signalisiert durch diese lang geplante Nachfolgeregelung Kontinuität und möchte Anlegern die Gewissheit vermitteln, dass der strategische Übergang hin zu noch strengerer Kostenkontrolle und Profitabilität ohne Reibungsverluste fortgeführt wird.

 

Verhaltene kurzfristige Prognosen im Schatten der Content-Kosten

Obwohl die fundamentalen Daten überzeugen, trübte ein eher verhaltener Ausblick für das laufende zweite Quartal die Euphorie der Anleger kurzfristig leicht ein. Das Management sieht sich zunehmend mit externen Einflussfaktoren wie unvorteilhaften Wechselkursschwankungen und einer anhaltend intensiven Konkurrenz konfrontiert, was stetige Investitionen in lokale Eigenproduktionen und teure Sportrechte zwingend erforderlich macht. Die Netflix-Führung stellt dabei allerdings unmissverständlich klar, dass diese Ausgaben keine lästige finanzielle Bürde, sondern den existenziellen Burggraben des Unternehmens darstellen, um Kunden dauerhaft an die Plattform zu binden. Letztendlich blickt der Konzern gelassen über kurzfristige Schwankungen in der Marge hinaus und fokussiert sich auf die Perspektive für das Gesamtjahr, für das die Chefetage weiterhin ein gesundes Umsatzwachstum von 12 bis 14 Prozent auf eine Spanne von 50,7 bis 51,7 Milliarden US-Dollar prognostiziert.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Netflix Inc.

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Netflix Inc. zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DU8U5Q, das am 30.03.2027 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie Netflix Inc. notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird bei 95,00 USD begrenzt. Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR / USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Netflix Inc. an der maßgeblichen Börse am 19.03.2027 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Anleger den EUR-Gegenwert des Höchstbetrags von 95,00 USD.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem EUR-Gegenwert des Referenzpreises multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

 

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 30.03.2027 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Netflix Inc. am 19.03.2027 auf oder über 95,00 USD liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 28.04.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DU8U5Q (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DU8U5Q (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Discount 95 2027/03: Basiswert Netflix

DU8U5Q / //
Quelle: DZ BANK: Geld 12.06., Brief 12.06.
DU8U5Q // Quelle: DZ BANK: Geld 12.06., Brief 12.06.
64,28 EUR
Geld in EUR
64,33 EUR
Brief in EUR
-0,46%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 80,33 USD
Quelle : NASDAQ , 01:52:37
  • Max Rendite 27,66%
  • Max Rendite in % p.a. 35,98% p.a.
  • Discount in % 7,36%
  • Cap 95,00 USD
  • Abstand zum Cap in % 18,26%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Netflix Inc.

27.05.2026 | 15:34:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Netflix, Amazon und Co sollen in Filmstandort investieren

(Aktualisierung: Ergänzt wurden Zitate von Wolfram Weimer aus einem Interview mit DWDL und eine Reaktion der Filmbranche.)

BERLIN (dpa-AFX) - Verpflichtende Investitionen der großen Streamingdienste wie Netflix, Amazon oder Disney+ und eine aufgestockte staatliche Förderung sollen die Filmproduktion in Deutschland wieder in Schwung bringen. Das Bundeskabinett hat einen entsprechenden Gesetzentwurf von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer beschlossen. Die Vorlage geht jetzt in das Parlament. Sie soll Anfang 2027 greifen.

Weimer knüpft daran große Erwartungen. "Es ist ein großer Durchbruch in der deutschen Filmpolitik, wahrscheinlich die größte Veränderung seit zwei Jahrzehnten", sagte Weimer dem Medienportal DWDL. Er sei "sehr froh, weil wir nach Kalkulationen, Vorabsprachen und auch Zusagen bis zu 15 Milliarden Euro Investitionen in den kommenden fünf Jahren erwarten können".

Filmschaffende reagierten verhalten. Die Verbände Produktionsallianz, AG DOK, PROG und Deutsche Filmakademie begrüßten zwar das Ziel des Mediendienste-Investitionsgesetzes. Problematisch sei aber die vorgesehene Investitionsquote von nur acht Prozent. Der europäische Durchschnitt liege bei 13 bis 15 Prozent. Die Branche fordert Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren.

"Chance auf Filmhits"

Die Filmwirtschaft steckte zuletzt in der Krise. In großen Studios wie etwa in Babelsberg oder bei der Bavaria fehlten Aufträge, große Filme und Serien wurden anderswo gedreht - zum Beispiel der Netflix-Film "Im Westen nichts Neues" in Tschechien. Einige europäische Länder lockten mit attraktiven Konditionen und Steuervorteilen.

Weimer hofft nun auf neue deutsche Blockbuster. "Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss zünden wir für den deutschen Film eine neue Stufe im internationalen Standortwettbewerb", erklärte der parteilose Staatsminister für Kultur und Medien in einer Mitteilung. "Nun ist es an der Branche, diese Chance zu nutzen, um Filmhits "made in Germany" in Serie zu produzieren."

Milliardenumsätze beim Streaming

Eckpunkte für eine Investitionspflicht für Streamingkonzerne und TV-Sender hatte die schwarz-rote Koalition schon im Februar vereinbart. Weimers Entwurf greift das auf. Demnach sollen die Dienste und Sender mindestens acht Prozent ihres Jahresumsatzes mit Abos und Werbung in den Filmstandort Deutschland stecken. "Wer hier groß im Geschäft ist und ein großes Publikum erreicht, sollte auch hier investieren", sagte Weimer in dem DWDL-Interview.

Nach Angaben des Branchenverbands VAUNET lagen die Umsätze aus Pay-TV und Paid-Video-on-Demand in Deutschland schon 2024 bei rund 5,5 Milliarden Euro. Den Werbemarkt für TV, Videostreaming und Audio-Medien prognostizierte VAUNET für 2026 auf 6,5 Milliarden Euro. Von den Werbeumsätzen mit Videostreaming sollen knapp drei Viertel auf die Großkonzerne Alphabet, Amazon, ByteDance und Meta entfallen.

Auch Fernsehsender betroffen

Die Mindestinvestitionsquote gilt aber nicht nur für die internationalen Konzerne, sondern auch für Fernsehsender wie RTL, ProSieben/Sat1 und auch die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF. Als Bemessungsgrundlage für sie sollen die Programmkosten für das nicht-lineare Angebot gelten.

Daneben seien Anreize für weitergehende freiwillige Selbstverpflichtungen vorgesehen, erklärte Weimer. "Ab einer Investitionsquote von 12 Prozent oder mehr ist es den Medienunternehmen erlaubt, von bestimmten Detailvorgaben des Gesetzes abzuweichen." Sogenannte Subquoten soll es für deutschsprachige Inhalte, unabhängige Produzenten und die Herstellung neuer Werke geben. Zudem geht es um Vorgaben für eine Rechteteilung mit unabhängigen Produzenten.

Filmfördertöpfe mit mehr als 300 Millionen

Von staatlicher Seite stehen laut Weimer ab sofort die im vergangenen Jahr auf 250 Millionen Euro verdoppelten Mittel zur Filmförderung des Bundes zur Verfügung. Weimer spricht von einem "Filmbooster". Mit diesem und anderen Fördertöpfen stelle der Bund mehr als 300 Millionen Euro für Filmproduktionen bereit. Hinzu kämen Fördermittel der Länder. Das sei mehr als je zuvor, sagte der Kulturstaatsminister.

Die Koalition hatte vor der Einigung vom Februar lange darum gerungen, ob es wirklich eine gesetzliche Pflicht zu Investitionen geben sollte. Weimer fürchtete rechtliche Risiken und bevorzugte zeitweise eine freiwillige Vereinbarung mit den Streamingriesen und Sendern. Die SPD und das Haus von Finanzminister Lars Klingbeil pochten hingegen auf die gesetzliche Verpflichtung und setzen sich durch - allerdings mit einer vergleichsweise niedrigen Quote von acht Prozent.

Klingbeil erklärte, mit den neuen Regeln stärke man den Filmstandort und seine Vielfalt. "Unser Ziel ist, dass mehr Aufträge nach Deutschland und Europa gehen. Wir wollen, dass europäische Inhalte gestreamt werden. Und wir fördern die Arbeit unabhängiger Produzentinnen und Produzenten."

Lob für Weimer

Der Vorsitzende des Kulturausschusses im Bundestag, Sven Lehmann von den Grünen, lobte, endlich gehe es in der Filmpolitik vorwärts. "Es ist gut, dass die Bundesregierung eine gesetzliche Investitionsverpflichtung für Streamingdienste und private Sender auf den Weg bringt." Lehmann kritisierte, dass Weimer zu lange an freiwilligen Deals festgehalten und damit unnötig Zeit verspielt habe.

Der nordrhein-westfälische Medienminister Nathanael Liminski (CDU) begrüßte, dass der Filmstandort Planungssicherheit bekomme. Weimer habe kulturelle Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft zu einer tragfähigen Lösung zusammengeführt./vsr/DP/men

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