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Idee der Woche / Archiv: 11.11.2025 | 11:06:06 Werbung

Siemens – Industriekonzern überzeugt mit vielversprechenden Wachstumsaussichten!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Siemens gehört aktuell zu den technisch stärksten Werten im DAX. Da sich Siemens in den vergangenen Jahren durch den Verkauf von Randbereichen und durch konsequent umgesetzte Restrukturierungen auf margenstarke Schlüsselsegmente wie Smart-Infrastructure-Solutions und Mobility/Verkehrstechnik fokussiert hat, dürfte der Münchener Industriekonzern seinen profitablen Wachstumskurs mittelfristig weiter fortsetzen. Auch fundamental ist Siemens mit einem KGV von 19,7 nicht zu teuer, wobei die Aktie mit dem Breakout auf ein neues Jahreshoch nun zeitnah die Trendfortsetzung einleiten sollte. 

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Produktmanager bei der DZ BANK

Digital Industries überzeugt mit starken mittelfristigen Wachstumsaussichten! 

Ausgebremst wird Siemens aktuell vor allem durch die schwache Entwicklung bei der Konzernsparte Digital Industries. Angesichts des konjunkturell schwierigen Marktumfelds halten sich vor allem Industriekunden mit größeren Aufträgen zurück, wobei zuletzt vor allem das flaue China-Geschäft enttäuscht hatte. Da sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen wieder aufhellen und sich auch die chinesische Wirtschaft wieder erholt, bieten sich für Digital Industries mit seinem breit aufgestellten Soft- und Hardwareportfolio rund um die "Siemens Excelerator-Plattform", mit der Unternehmen mit umfassenden Lösungsangeboten nicht nur bei der digitalen Transformation unterstützt, sondern auch schlüsselfertige Automationslösungen für unterschiedliche Branchen und Sektoren angeboten werden, mittelfristig exzellente Wachstumschancen. Durch strategische Übernahmen wie Altair (Highend-Computing und Data Analytics) und Innodata (Datenmanagement und KI) hat man seine Angebotspalette zuletzt gezielt ausgebaut. Altair ermöglicht durch seine Simulationssoftware die Erstellung und Optimierung von digitalen Zwillingen, um Produkte und Prozesse virtuell abzubilden und zu verbessern. Gut ins Konzept passt in diesem Zusammenhang auch die Übernahme des auf Datenmanagement und KI- und Machine-Learning-Solutions spezialisierten Anbieters Innodata, der das Portfolio im Bereich Digital Twins ideal ergänzt. Mit dem jüngst abgeschlossenen 5,1 Mrd. Euro schweren Zukauf des auf cloudbasierte Softwarelösungen im Bereich Forschung & Entwicklung spezialisierten Anbieters Dotmatics baut man außerdem sein KI-gestütztes Siemens Xcelerator-Portfolio weiter aus und komplettiert damit sein branchenführendes Portfolio für Product Lifecycle Management (PLM) im Zukunftsmarkt Life Sciences.

NVIDIA-Kooperation verspricht frische Impulse!

Besonders vielversprechend ist die erweiterte Zusammenarbeit mit NVIDIA. Auf der diesjährigen NVIDIA GTC wurde eine Ausweitung der seit 2022 bestehenden Partnerschaft angekündigt, um die industrielle Digitalisierung und KI-Anwendungen voranzutreiben. Die Verbindung von NVIDIAs KI- und Hochleistungsrechenplattform mit dem Siemens Xcelerator-Portfolio schafft eine Infrastruktur für Echtzeitanalyse, Simulation und Optimierung von Fertigungsprozessen – ein Schritt zur "Fabrik der Zukunft". Neue Tools wie der Teamcenter Digital Reality Viewer beschleunigen die Produktentwicklung. Die Integration von Echtzeit-Raytracing ermöglicht die nahtlose Visualisierung fotorealistischer, physikbasierter digitaler Zwillinge. So konnte beispielsweise der Schiffbauer HD Hyundai komplexe Projekte wie die Visualisierung eines LNG-Schiffs der nächsten Generation realisieren und Design-Iterationen mit generativer KI optimieren. BMW konnte durch den Einsatz von Simcenter Star-CCM+, beschleunigt durch NVIDIA Blackwell und NVIDIA CUDA-x, die Dauer für Aerodynamik-Simulationen um den Faktor 30 verkürzen. Neue, für NVIDIA-GPUs zertifizierte Siemens-Industrie-PCs ermöglichen KI-gestütztes Industriecomputing, das auch unter schwierigen Bedingungen (Wärme, Staub, Vibrationen) einen 24/7-Betrieb gewährleistet. Dies optimiert komplexe Automatisierungsaufgaben und beschleunigt die KI-Ausführung in der Fertigung um das 25-Fache. Features wie der "Industrial Copilot for Operations" (basierend auf NVIDIA NeMo-Microservices) und der "AI Blueprint für Video-Suche/-Zusammenfassung" optimieren Routineaufgaben und verkürzen beispielsweise Wartungs-/Reaktionszeiten um rund 30 %. Die Integration von NVIDIAs BlueField-DPUs sorgt für IT-Sicherheit durch KI-gestützte Cybersecurityprozesse. Da sich das konjunkturelle Umfeld langsam wieder aufhellt, sollte sich die Zusammenarbeit mit NVIDIA im Schlüsselbereich Digital Industries für Siemens auszahlen und einen Turnaround der Konzernsparte begünstigen.

Siemens Mobility – Zugsparte setzt dynamische Entwicklung beim Ordereingang weiter fort!

Rund läuft es derzeit bei Siemens in der Zugsparte Siemens Mobility. Dank Hochgeschwindigkeits- und Elektrotriebzügen wie dem Vectron, Mireao oder dem Desiro ML kann man derzeit von milliardenschweren Investitionen in den Ausbau des ÖPNV profitieren, was Siemens Mobility aktuell bedeutende Großaufträge beschert. So wurde man Anfang November von den Schweizer Bahnen (SBB) mit der Lieferung von 116 Doppelstockzügen beauftragt, wobei 95 dieser Modelle in den 2030er-Jahren in Zürich eingesetzt werden sollen. Dabei konnte sich Siemens Mobility gegen weitere Wettbewerber durchsetzen, wobei das Auftragsvolumen auf umgerechnet rund 2,15 Mrd. Euro beziffert wurde. Außerdem hat sich die SBB eine Option über 84 weitere Fahrzeuge gleichen Typs gesichert. Auch in Deutschland hatte Siemens Mobility zuletzt einen weiteren bedeutenden Großauftrag zu vermelden. So wurde man von der S-Bahn Mitteldeutschland mit der Lieferung von 75 neuen Mireo-Zügen beauftragt. Mit einem Auftragsvolumen von rund 500 Mio. Euro ist dies der bislang größte Einzelauftrag für die Mireo-Plattform. Damit dürfte sich das dynamische Wachstum beim Ordereingang von Siemens Mobility auch im Schlussquartal weiter fortgesetzt haben. Im Q3 überraschte man auch dank zahlreicher Großaufträge (unter anderem auch ein Rahmenvertrag über insgesamt 3,5 Mrd. Euro aus Ägypten) mit einem unerwartet deutlichen Anstieg beim Ordereingang von 2,4 auf 7,9 Mrd. Euro. Bei einem organischen Umsatzplus von 19 % konnte Siemens Mobility im Q3 mit einem Anstieg beim bereinigten operativen Gewinn von 26 % auf 286 Mio. Euro außerdem maßgeblich zum starken Abschneiden auf Konzernebene beitragen. 

Smart Infrastructure – KI-Boom und Infrastrukturprogramme schieben Ergebnis deutlich an!

Stark aufgestellt sind die Münchener auch bei Lösungen rund um den Zukunftsmarkt Smart Infrastructure. Hier liefert man nicht nur schlüsselfertige Lösungen für die Planung, den Bau und die Bewirtschaftung energieeffizienter Gebäude ("Smart Buildings"), sondern bietet auch umfangreiche Lösungen zur Digitalisierung, Steuerung und Dekarbonisierung der urbanen Infrastruktur, wobei man hier dank intelligenter Stromnetzsteuerung, cloudbasierter Gebäudedienste und smarten Komponenten wie Sensoren, Schaltern und digitalen Speicherlösungen schlüsselfertige Konzepte für Smart-Citys der Zukunft anbietet. Als Anbieter für schlüsselfertige Electrification-Lösungen für Cloud- und Rechenzentren deckt man das gesamte Leistungsspektrum – von Niederspannungs- und Mittelspannungsanlagen, USV-Systemen (unterbrechungsfreie Stromversorgung) und Energiemanagementsystemen – ab, während KI-basierte Predictive Maintenance eine vorausschauende Fehlererkennung und die Wartung kritischer Komponenten wie Kühlung, Stromversorgung und Klimatisierung ermöglicht. Gerade in diesem Segment kann die Siemens-Sparte aktuell massiv vom KI-Boom und dem weiter forcierten Ausbau der Data- und Cloudcenterkapazitäten durch Hyperscaler wie Amazon AWS, Microsoft, Alphabet oder IBM profitieren. Entsprechend verbesserten sich die Umsatzerlöse der Geschäftssparte Smart Infrastructure im abgelaufenen Q3 um 9 % auf 5,7 Mrd. Euro, während der bereinigte operative Gewinn um 16 % auf 1,1 Mrd. Euro zulegen konnte.

Siemens überzeugt trotz schwierigem Marktumfeld und schwacher Entwicklung bei Digital Industries mit soliden Q3-Ergebnissen – Jahresprognose bestätigt!

Im abgelaufenen Q3 konnte Siemens trotz des weiterhin schwierigen Marktumfelds mit einem sehr soliden Konzernergebnis aufwarten. So fiel der Umsatz auf Konzernebene mit 19,38 Mrd. Euro (+5 %) leicht über den Erwartungen aus. Erwartungsgemäß schwächer präsentierte sich jedoch das Abschneiden beim operativen Segmentergebnis in der Industriesparte. Hier machte sich einmal mehr das schwache Abschneiden im Segment Digital Industries negativ bemerkbar, zumal die Konzernsparte hier aufgrund der schwachen Nachfrageentwicklung im Softwaresegment über einen operativen Ergebnisrückgang von 43 % quittieren musste. Da man den herben Ergebniseinbruch in der Konzernsparte Digital Industries durch das starke Abschneiden in den Segmenten Siemens Mobility und Smart Infrastructure nicht vollständig kompensieren konnte, verbuchte man beim operativen Ergebnis im Industriesegment einen Rückgang von 7 % auf 2,8 Mrd. Euro. Unter dem Strich konnte Siemens unter anderem aufgrund positiver Effekte aus dem Verkauf der Flughafenlogistik beim Nettogewinn mit einem Anstieg von 2,1 auf 2,2 Mrd. Euro aufwarten, während der bereinigte Gewinn je Aktie von 2,66 auf 2,78 Mrd. Euro zulegen konnte.

Jahresprognose bestätigt – Ergebnis sollte mittelfristig deutlich anziehen!

Für das laufende Fiskaljahr sieht sich Siemens weiter auf Kurs, trotz der anhaltenden Schwäche im Bereich Digital Industries die Jahresziele sicher erreichen zu können. Entsprechend geht man weiterhin von einem wechselkursbereinigten Umsatzplus von 3 bis 7 % aus, während der bereinigte Gewinn je Aktie weiterhin in der Spanne von 10,40 bis 11,00 Euro liegen soll. Da man vor allem in den Kerngeschäftsfeldern Smart Infrastructure und Siemens Mobility weiter über glänzende Aussichten verfügt, und sich die Aussichten bei Digital Industries auch dank der weiter ausgebauten NVIDIA-Kooperation mittelfristig wieder aufhellen sollten, dürfte auch das Konzernergebnis weiter zulegen. Als weiterer Katalysator könnte sich die Abspaltung der Medizintechniksparte erweisen, mit der Siemens seine in den vergangenen Jahren konsequent umgesetzte Transformation weiter fortsetzen würde. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg könnte sich der Industriekonzern schon bald von einem Großteil seiner 71%igen Beteiligung an Siemens Healthineers trennen, wobei bislang jedoch noch keine endgültige Entscheidung gefallen sei. Aktuell erwartet der Analystenkonsens für das Fiskaljahr 2025/26 einen EPS-Rückgang auf 11,00 Euro. Allerdings dürfte der Gewinn je Aktie in 2026/27 laut den Experten von FactSet bereits bei 12,63 Euro liegen. Damit sinkt das KGV auf 19,7, was nicht zu teuer erscheint.

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Siemens AG

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Siemens AG zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DU1NGX, das am 24.12.2026 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie Siemens AG notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird bei 240,00 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Siemens AG an der maßgeblichen Börse am 17.12.2026 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 240,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 24.12.2026 haben und davon ausgehen, dass der Siemens AG am 17.12.2026 auf oder über 240,00 Euro liegen wird.

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 11.11.2025, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DU1NGX (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DU1NGX (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Discount 240 2026/12: Basiswert Siemens

DU1NGX / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.01. 12:39:28, Brief 22.01. 12:39:28
DU1NGX // Quelle: DZ BANK: Geld 22.01. 12:39:28, Brief 22.01. 12:39:28
217,51 EUR
Geld in EUR
217,53 EUR
Brief in EUR
0,30%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 258,50 EUR
Quelle : Xetra , --
  • Max Rendite 10,33%
  • Max Rendite in % p.a. 11,27% p.a.
  • Discount in % 15,85%
  • Cap 240,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -7,16%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Siemens AG

15.01.2026 | 15:16:51 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP: Recht auf Reparatur kommt - Ersatzteile für Jahre gesichert

(Im 1. Satz des 9. Absatzes wurde ein Tippfehler berichtigt: Eine Sprecherin des Verbands kommunaler Unternehmen VKU rpt VKU.)

BERLIN (dpa-AFX) - Für Smartphones, Waschmaschinen und eine Reihe anderer Geräte soll ab diesem Sommer ein Recht auf Reparatur gelten - auch über die Gewährleistungsfrist hinaus. Eine dazu geplante gesetzliche Regelung macht den Herstellern konkrete Vorgaben. Sie soll sich positiv auf die Umwelt und die Geldbeutel der Verbraucher auswirken.

Das auch für den Verbraucherschutz verantwortliche Bundesjustizministerium geht davon aus, dass die 2024 beschlossene EU-Richtlinie in Deutschland pünktlich zum 31. Juli in Kraft treten wird. Wie das Ministerium mitteilt, ist ein Entwurf für die Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht jetzt an Länder und Verbände versendet. Diese können bis zum 13. Februar dazu Vorschläge und mögliche Bedenken formulieren. Später befasst sich damit auch noch der Bundestag.

Was das konkret bedeutet?

Während der üblichen Lebensdauer eines Produkts soll der Hersteller zur Reparatur verpflichtet werden. Ist die Gewährleistungsfrist abgelaufen, kann er dafür ein "angemessenes Entgelt" verlangen. Was hier als angemessen angesehen wird, ist in dem Entwurf allerdings nicht genau ausbuchstabiert. Erfolgt die Reparatur entgeltlich, ist der Verbraucher zudem verpflichtet, die reparierte Ware abzunehmen.

Hersteller brauchen die Reparaturleistung nicht unbedingt selbst zu erbringen. Sie können ihrer Verpflichtung auch nachkommen, indem sie damit andere beauftragen, etwa dann, wenn sie nicht über die nötige Infrastruktur dafür verfügen oder ein geeignetes Unternehmen näher beim Verbraucher angesiedelt ist.

Gerät muss komplett zerlegt werden können

Manche Geräte werden aktuell deshalb nicht repariert, sondern durch ein Neugerät ersetzt, weil Komponenten so verbaut sind, dass eine Reparatur schlicht unmöglich ist. Das soll in Zukunft in Bezug auf die in der Richtlinie genannten Geräte - vom Server bis zum Staubsauger - ebenso verboten sein wie eingebaute Fehler, die dafür sorgen, dass das Produkt nach einer gewissen Zeit nicht mehr funktioniert.

Ersatzteile länger verfügbar

Damit eine Reparatur auch nach vielen Jahren überhaupt noch möglich ist, sollen die Hersteller verpflichtet werden, Ersatzteile für bestimmte Modelle entsprechend der erwarteten Lebensdauer vorzuhalten. Für Smartphones bedeutet das etwa, dass die Teile, aus denen das Mobiltelefon besteht, nach der Einstellung der Produktion des betreffenden Modells noch mindestens sieben Jahre lang verfügbar sein müssen. Für die Hersteller von Waschmaschinen und Trocknern gilt diese Verpflichtung für eine Dauer von zehn Jahren nach Ende der Produktion.

Umfrage zeigt: Hohe Kosten schrecken ab

Wie die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zeigen, haben vier von fünf Erwachsenen (80 Prozent) schon einmal ein Elektrogerät, das sie weiter nutzen wollten, nicht repariert, weil ihnen die Reparatur zu teuer erschien.

52 Prozent der Teilnehmer der Befragung, bei der Mehrfachantworten möglich waren, verwiesen auf fehlende Ersatzteile. 58 Prozent führten an, die Reparatur sei ihnen zu umständlich gewesen. Von den Menschen, die zwischen Ende Oktober und Anfang November durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragt wurden, gaben zudem 43 Prozent an, ein Fachmann habe ihnen von der Reparatur abgeraten. Knapp jeder Dritte (32 Prozent) wollte lieber ein neueres Modell haben.

Verband schlägt Reparaturfonds vor - Hersteller sollen Geld geben

Eine Sprecherin des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) sagt, das Recht auf Reparatur sei ein Schritt auf dem Weg hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft. Damit Reparaturen für Verbraucher dauerhaft attraktiv und bezahlbar werden, wäre aus ihrer Sicht jedoch eine praxistaugliche Umsetzung erforderlich - "einschließlich eines herstellerfinanzierten Reparaturfonds". Aus diesem Fonds könnte dann etwa ein Reparaturbonus finanziert werden, so dass die Hälfte der Kosten einer Reparatur übernommen würden, maximal 200 Euro./abc/DP/mis

15.01.2026 | 14:47:53 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Recht auf Reparatur kommt - Ersatzteile für Jahre gesichert
12.01.2026 | 10:48:18 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Siemens Aktiengesellschaft (deutsch)
08.01.2026 | 10:35:00 (dpa-AFX)
CES: Die wichtigsten 2026er-Trends der Techmesse
07.01.2026 | 09:54:47 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Kooperation mit Nvidia treibt Siemens auf Rekordhoch
07.01.2026 | 09:48:33 (dpa-AFX)
CES/ROUNDUP 2: Siemens und Nvidia rufen neue industrielle Revolution aus
07.01.2026 | 06:35:04 (dpa-AFX)
CES/ROUNDUP: Siemens und Nvidia rufen neue industrielle Revolution aus

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