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Rohstoff-Trading / 05.01.2026 | 13:43:55 Werbung

Rohölpreis und Venezuela – in der Eskalationsspirale?

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

» Nach der Beschlagnahmung eines venezolanischen Öltankers durch US-Soldaten hat der Konflikt mit Caracas eine neue Eskalationsstufe erreicht.

» Am Ölmarkt waren die Reaktionen bislang zurückhaltend, spielt Venezuela

für die globale Ölversorgung doch nur eine untergeordnete Rolle.

» Sollten die Spannungen weiter zunehmen, können kurzzeitig Risikoaufschläge auftreten; langfristig überwiegen aber dennoch Angebotssorgen.

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Die militärische Beschlagnahmung eines venezolanischen Öltankers durch US-Streitkräfte markiert die bislang deutlichste Eskalation in den ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Washington und Caracas. Seit September hat das US-Militär mehrfach Schnellboote in der Karibik versenkt, die angeblich Drogen transportierten, und zugleich eine beträchtliche Streitmacht aus Kriegsschiffen, Kampfflugzeugen und Soldaten in der Region zusammengezogen.

 

Offiziell rechtfertigt die US-Regierung ihr Vorgehen zwar mit der Bekämpfung von Drogenkartellen und der Unterbindung illegaler Öltransporte, über die angeblich feindliche Terrororganisationen finanziert werden. In Venezuela selbst und unter internationalen Marktbeobachtern überwiegt jedoch die Einschätzung, dass die Operationen auch handfeste wirtschaftsstrategische Ziele verfolgen – insbesondere das Bestreben, US-Konzernen langfristig Zugang zu den enormen Ölreserven zu verschaffen: Venezuela verfügt mit knapp 20% der globalen Bestände über die größten Ölreserven der Welt. Gleichzeitig scheint Washington bestrebt, seinen politischen und wirtschaftlichen Einfluss in Lateinamerika wieder auszubauen und die Präsenz Russlands und Chinas in der Region zurückzudrängen.

 

Ein Bild, das Text, Screenshot, Reihe, Diagramm enthält.

KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.

Quelle: Caldara und Iacoviello: Geopolitical Risk Index, DZ BANK

 

Washington strebt danach, den Einfluss in Lateinamerika weiter auszubauen

Washington rechtfertigt seine repressive Politik gegenüber Venezuela offiziell mit dem Kampf gegen den Drogenhandel und der Absicht, das autoritär regierte Land zu „befreien“. Tatsächlich spielt Venezuela im globalen Fentanyl- und Kokainhandel jedoch eine eher untergeordnete Rolle. Der Großteil dieser Substanzen stammt aus Mexiko, Kolumbien und anderen lateinamerikanischen Staaten.

 

Im Kern verfolgt Washington ein breiteres strategisches Ziel: die Wiederherstellung und Festigung seines politischen und wirtschaftlichen Einflusses in Lateinamerika. Die Region rückt seit einigen Jahren zunehmend in den Fokus anderer Staaten. Russland und China haben in den vergangenen Jahren ihre Präsenz dort deutlich ausgeweitet. Beide Staaten investieren gezielt in venezolanische Infrastrukturprojekte, während sich China zusätzlich als Hauptabnehmer des sanktionierten venezolanischen Öls etabliert hat, das über Schattenflotten zu ermäßigten Preisen exportiert wird. In diesem Kontext dienen militärische Aktivitäten Washingtons auch der Machtdemonstration und Abschreckung.

 

Aus wirtschaftsstrategischer Sicht der US-Administration stellt Venezuela aufgrund seiner Ölreserven einen zentralen Faktor dar. Seit der Präsidentschaft von Hugo Chávez verfolgt die US-Regierung das Ziel, den Zugang zu venezolanischen Rohstoffressourcen zu sichern. Unter der Regierung Donald Trumps wurde dies mit einer stärker konfrontativen Politik verknüpft: Sanktionen sollten die venezolanische Führung schwächen und indirekt eine politische Neuordnung ermöglichen.

 

Die Sanktionen treffen vor allem den Ölsektor, der über 90 Prozent der Exporterlöse des Landes erwirtschaftet. Das staatliche Unternehmen PDVSA stellt die wichtigste Einnahmequelle der Regierung dar. Durch Beschränkungen des Ölexports, die Blockade von Reedereien und Maßnahmen gegen Schattenflotten wird die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit Venezuelas erheblich eingeschränkt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Verhandlungen über politische Reformen zu erzwingen oder langfristig einen Machtwechsel zu begünstigen. Gleichzeitig verhindern sie externe Investitionen in die veraltete Infrastruktur, wodurch der Status quo aufrechterhalten bleibt, bis eine politische Öffnung neue Investitionsmöglichkeiten schafft.

 

Ein Regimewechsel könnte weitreichende ökonomische Folgen haben. Die Lockerung von Sanktionen und der Wiedereinstieg internationaler Unternehmen würden wahrscheinlich zu einem Anstieg der venezolanischen Ölproduktion führen. Schätzungen zufolge verfügen zahlreiche Bohrstätten über das Potenzial, mit vergleichsweise geringen Investitionen reaktiviert zu werden. Unter stabilen politischen Bedingungen und bei moderaten Investitionen im Orinoco-Gürtel könnte die Fördermenge innerhalb von ein bis zwei Jahren wieder auf das Niveau der Mitte der 2010er-Jahre steigen – rund zwei Millionen Barrel pro Tag gegenüber derzeit einer Million. Dies entspräche einer Ausweitung der weltweiten Angebotsmenge um rund 1%.

 

Ein solches Szenario hätte auch Auswirkungen über Venezuelas Grenzen hinaus. Eine Stabilisierung der Ölproduktion und ein freierer Zugang venezolanischer Exporte auf dem Weltmarkt könnten den globalen Ölpreis dämpfen und damit indirekt die Energiepreise in den USA beeinflussen. Darüber hinaus würde eine US-freundlichere Regierung in Caracas die Position Washingtons innerhalb der OPEC stärken und die Zusammenarbeit mit Partnern wie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erleichtern. Venezuela ist eines der fünf Gründungsmitglieder des Ölkartells.

 

Preisreaktion begrenzt – kein physischer Lieferausfall erwartet

Trotz der politischen Zuspitzung fielen die Reaktionen an den Ölmärkten bisher ausgesprochen unaufgeregt aus. Der Preis für die Nordseesorte Brent blieb weitgehend stabil. Denn so groß die Reserven Venezuelas auch sind, das Land trägt mit einer Fördermenge von knapp einer Million Barrel pro Tag (bpd) derzeit nur noch ein Prozent zur globalen Ölversorgung bei und spielt daher nur eine untergeordnete Rolle. Dabei produzierte das Land zu Beginn der 2000er Jahre noch Mengen von mehr als drei Millionen bpd. Die Produktionskapazität wurde in erster Linie durch jahrzehntelange Misswirtschaft und Korruption dauerhaft geschwächt. Zuletzt kamen 2019 auch noch Wirtschaftssanktionen und ein US-Ölembargo hinzu, das 2025 verschärft wurde. Dies schränkte die Zahlungsfähigkeit des staatlichen Ölkonzerns stark ein und behindert jegliche Wege für eine Wiederaufnahme der Kapazitäten.

 

Ein nennenswerter Preissprung ist aufgrund der aktuell geringen Bedeutung Venezuelas für das globale Ölangebot auch weiterhin nicht zu erwarten. Vorstellbar ist eher eine vorübergehende und begrenzte Reaktion, sollte sich tatsächlich eine deutliche physische Beeinträchtigung der Lieferströme abzeichnen.

 

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Fazit: Ölpreis trotz Venezuela-Krise langfristig gedeckelt

Der Einfluss der jüngsten Eskalation zwischen den USA und Venezuela ist wirtschaftlich begrenzt. Der Ölmarkt wird weiterhin maßgeblich von fundamentalen Faktoren bestimmt, und das Narrativ eines globalen Überangebots wird im kommenden Jahr den Ton angeben. Ungeachtet des weiteren Verlaufs der Spannungen wären die Auswirkungen eines kurzfristigen Exportrückgangs von venezolanischem Öl auf den Weltmarkt kaum spürbar. Das bestehende Angebotsplus bietet ausreichend Puffer, um den Ausfall einiger Hunderttausend Barrel Rohöl pro Tag ohne größere Verwerfungen aufzufangen. Folglich dürfte der Ölpreis im Jahresverlauf weitgehend gedeckelt bleiben, wenngleich geopolitische Zwischenfälle wie die Entwicklung in Venezuela kurzfristige Preisspitzen provozieren können.

 

Wie gut Venezuela dem anhaltenden Druck aus Washington standhält, wird wesentlich von der Unterstützung seiner Partner abhängen – allen voran China, Russland und dem Iran. Diese Staaten stehen vor der Abwägung, in welchem Maße sie bereit sind, wirtschaftliche oder politische Risiken einzugehen, um Caracas zu stützen. Gleichwohl hat die venezolanische Führung bereits mehr als ein Jahrzehnt massiver Sanktionen und intensiven politischen Drucks überstanden – selbst in Phasen, in denen die Ölproduktion auf rund 300.000 Barrel pro Tag einbrach und die Inflation extreme Höhen erreichte.

 

Produktidee: Endlos-Turbo Long Optionsschein Basiswert Brent Oil (ICE Europe) [3.2026]

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Rohstoffs Brent Oil (ICE Europe) [3.2026] (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN: DU3R9J) auf den Brent Oil (ICE Europe) [3.2026]-Rohstoff anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Brent Oil (ICE Europe) [3.2026]-Rohstoffs oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negativen wie positiven) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen. Sollte der Kurs des Brent Oil (ICE Europe) [3.2026]-Rohstoffs an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-Out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis selbst werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Long auf den Rohstoff des Basiswerts Brent Oil (ICE Europe) [3.2026] hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs des Rohstoffs des Basiswerts Brent Oil (ICE Europe) [3.2026] am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichen Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 1,00. Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags. 

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs des Rohstoffs auf den Basiswert Brent Oil (ICE Europe) [3.2026] zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihre Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.  

 

Verändert sich der Kurs des Basiswerts Brent Oil (ICE Europe) [3.2026] nicht ebenfalls um die oben beschriebene tägliche Anpassung der Barriere und des Basispreises, kommt es zu einer Wertminderung des Endlos-Turbo Long. Eine Wertminderung des Endlos-Turbo Long kann dazu führen, dass der erzielte Verkaufspreis des Endlos-Turbo Long unterhalb des Erwerbspreises liegt. Wertentwicklungen von Finanzinstrumenten in der Vergangenheit stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.  

 

Stand: 23.12.2025, DZ BANK AG / Online-Redaktion 

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK http://www.dzbank-wertpapiere.de/DU3R9J (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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Endlos Turbo Long 53,86 open end: Basiswert Brent Oil (ICE Europe) [3.2026]

DU3R9J / //
Quelle: DZ BANK: Geld 08.01. 19:01:47, Brief 08.01. 19:01:47
DU3R9J // Quelle: DZ BANK: Geld 08.01. 19:01:47, Brief 08.01. 19:01:47
6,55 EUR
Geld in EUR
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Basiswertkurs: 61,42 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 18:52:07
  • Basispreis
    53,86 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 12,31%
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    53,86 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 12,31%
  • Hebel 8,04x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

08.01.2026 | 16:45:28 (dpa-AFX)
Ölpreise legen zu - Venezuela weiter im Fokus

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Bis zum späten Nachmittag haben die Notierungen die Gewinne aus dem frühen Handel weiter ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete zuletzt 61,06 US-Dollar und damit 1,10 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Februar stieg um 95 Cent auf 56,94 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einer Gegenreaktion, nachdem im Verlauf der Woche Spekulationen auf ein steigendes Angebot aus Venezuela die Preise belastet hatten. Die USA hatten nur wenige Tage nach dem US-Militäreinsatz in Caracas direkt in die Ölindustrie Venezuelas eingegriffen: Das südamerikanische Land werde zwischen 30 und 50 Millionen Barrel an sanktioniertem Öl an die USA liefern, hatte US-Präsident Donald Trump am Dienstag angekündigt.

Nach Aussage des US-Energieministers Chris Wright planen die USA, den Verkauf von venezolanischem Öl zu kontrollieren und würden zunächst gelagertes Rohöl anbieten wollen. Die staatliche Ölgesellschaft Petroleos de Venezuela SA (PDVSA) gab zudem bekannt, dass sie mit Washington über den Verkauf von Rohöl verhandelt. Dabei soll sich am Abkommen mit Chevron orientiert werden, dem einzigen großen US-Ölmulti, der in dem Land tätig ist. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" würden die USA im Rahmen dieses Plans eine gewisse Kontrolle über PDVSA erhalten./jkr/jha/

08.01.2026 | 15:45:50 (dpa-AFX)
Wadephul verurteilt Gewalt gegen Demonstranten im Iran
08.01.2026 | 15:24:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP: USA wollen sich für Jahre Zugriff auf Venezuelas Öl sichern
08.01.2026 | 10:51:30 (dpa-AFX)
China wirft USA Willkür bei Tanker-Beschlagnahme vor
08.01.2026 | 10:47:47 (dpa-AFX)
Trump: US-Aufsicht über Venezuela und Ölindustrie über Jahre
08.01.2026 | 08:44:31 (dpa-AFX)
Ölpreise stabilisieren sich - Fokus liegt weiter auf Venezuela
08.01.2026 | 06:35:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Trump spricht über Öl-Einnahmen, Venezuela zählt Todesopfer

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