•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

News

20.04.2026 | 19:46:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Unicredit kritisiert Commerzbank - Reaktion: 'Nicht glaubwürdig'

(neu: Reaktion der Commerzbank vom Abend, Schlusskurse)

MAILAND/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Commerzbank-Großaktionärin <DE000CBK1001> Unicredit <IT0005239360> hält den Übernahmekampf mit Kritik am Geschäftsmodell des Frankfurter Dax-Konzerns <DE0008469008> am Leben. Die Commerzbank schreibe seit Jahren eine "Geschichte operativer Underperformance" und sei inzwischen überbewertet, schrieb die Unicredit am Montagmorgen unter dem Titel "Commerzbank. Ein neues Kapitel". Nach Börsenschluss folgte die Retourkutsche aus Frankfurt: Die Ideen aus Mailand seien nur ein Versuch, das Geschäftsmodell der Commerzbank aufzubrechen - und "kein glaubwürdiger Plan zur Wertsteigerung".

An der Börse ging der Montag für die Aktien der beiden Institute gegensätzlich aus: Während die Commerzbank-Aktie gut ein Prozent auf 36,48 Euro gewann, ging das Unicredit-Papier am Abend mit einem Kursverlust von mehr als fünf Prozent auf 67,99 Euro aus dem Handel. Am Morgen hatte die britische Investmentbank Barclays ihr Kursziel für die Commerzbank von 36 auf 42 Euro angehoben und die Aktien von "Equal Weight" auf "Overweight" hochgestuft.

Unicredit-Chef Andrea Orcel hatte dem Frankfurter Geldhaus am Morgen strukturelle Schwächen attestiert. "Die Entscheidung ist einfach: entweder den derzeitigen Kurs der anhaltenden Underperformance fortsetzen oder durch eine Transformation neue Wege beschreiten. Von Plan zu Plan überleben oder die Bank fit machen für die Zukunft", sagte er in einer Telefonkonferenz: Der derzeitige Kurs der Commerzbank werde "mittelfristig ihr Überleben gefährden".

"Unicredit ist als bedeutender Aktionär der Ansicht, dass die Commerzbank auf zukünftige Herausforderungen unzureichend vorbereitet ist und sich zu sehr auf kurzfristigen Erfolg konzentriert", teilte das italienische Geldhaus mit.

In ihrer Präsentation spielt die Unicredit zwei Szenarien durch: Zum einen eine weiterhin eigenständige Commerzbank, die dann bis 2028 sehr viel sparen und sich stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren müsste, zum anderen einen Zusammenschluss mit der Unicredit und damit deren deutscher Tochter Hypovereinsbank (HVB) mit einem Zeithorizont bis 2030. In beiden Fällen hält die Unicredit-Führung deutlich höhere Gewinne für machbar, als Experten bisher von der Commerzbank erwarten.

Nach Dafürhalten der Unicredit sollte die Commerzbank in jedem Fall ihren Fokus auf Deutschland und Polen verstärken und gleichzeitig ihre internationalen Aktivitäten zurückfahren. Letztere seien "überdimensioniert, fragmentiert, risikoreicher, operativ komplex und ineffizient", analysierte die Unicredit-Führung.

Sollte es zu einer Übernahme kommen, würde nach Angaben Orcels die eigentliche Integration, Zusammenführung oder Fusion frühestens im Jahr 2029 beginnen. Darum habe die Unicredit jetzt auch ihren Standpunkt darlegen müssen, argumentiert Orcel: "Es blieb keine Zeit mehr zum Abwarten, zumal die Tür kurz nach Ostern geschlossen wurde."

Die Commerzbank mit ihrer Vorstandschefin Bettina Orlopp will davon jedoch nichts wissen. Die Spitze des Dax-Konzerns warf dem italienischen Institut am Abend eine "anhaltend feindliche Taktik und irreführende Darstellungen" vor.

"Es ist erstaunlich, dass Unicredit über 18 Monate benötigt hat, um einen unabgestimmten Plan vorzulegen, der trotz regelmäßiger Investorenmeetings in diesem Zeitraum ein grundlegendes Verständnis für die Treiber unseres Geschäftsmodells vermissen lässt", sagte Orlopp. "Sämtliche heute präsentierten vermeintlichen Vorteile eines Zusammenschlusses bleiben vage und liegen weit in der Zukunft."

Dabei zeigte sich Orlopp weiterhin von ihrem eigenen Konzept überzeugt: "Unsere Strategie schafft nachweislich und verlässlich Wert bei begrenztem Umsetzungsrisiko." Bei der Vorlage der Zahlen des ersten Quartals wolle die Commerzbank am 8. Mai ihre aktualisierte Strategie und ihre Finanzziele für das Jahr 2030 vorstellen.

Die Commerzbank hatte kurz nach Ostern einen Austausch mit Unicredit bestätigt, aber zugleich mitgeteilt, es sei derzeit keine einvernehmliche Lösung erkennbar. Die skizzierten Eckpfeiler einer Transaktion hätten kein ausreichendes Wertschöpfungspotenzial für Commerzbank-Aktionäre über die jetzige Strategie hinaus aufgezeigt.

Unicredit-Chef Orcel wirbt seit dem Einstieg seines Instituts bei der Commerzbank im September 2024 für eine Übernahme. Europa brauche im Wettlauf mit starken US-Geldhäusern größere Banken.

Die Unicredit rechnet vor: Aus einem Zusammenschluss von Commerzbank und HVB entstünde ein deutscher Marktführer mit mehr als 600 Filialen, rund acht Prozent Marktanteil und europaweit mehr als 35 Millionen Kunden. Statt der befürchteten Streichung von 15.000 Jobs in Deutschland würden über einen Zeitraum von fünf Jahren "weniger als die Hälfte" wegfallen, versichert die Unicredit./stw/ben/tih/he

20.04.2026 | 19:00:03 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Fabasoft AG: Fabasoft AG beschließt Aktienrückkauf (deutsch)
20.04.2026 | 18:59:25 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Fabasoft AG: Fabasoft AG beschließt Aktienrückkauf (deutsch)
20.04.2026 | 18:10:33 (dpa-AFX)
WDH/Ladendiebstahl: Einzelhandel warnt trotz weniger Anzeigen
20.04.2026 | 17:37:09 (dpa-AFX)
Ladendiebstahl: Einzelhandel warnt trotz weniger Anzeigen
20.04.2026 | 16:57:50 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Gründerbranche fordert mehr Reformtempo von Reiche
20.04.2026 | 16:35:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Barclays belässt Unicredit auf 'Overweight' - Ziel 88,90 Euro

Berichte

  • Börsenbericht
    20.04.2026

    Dax gibt wieder nach - Unsicherheiten im Iran-Krieg belasten nach Kursrally

    Die erneute Schließung der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus hat den Dax zum Wochenstart belastet. Nach seiner Freitagsrally hat er einen Teil seiner Gewinne wieder abgegeben. Parallel legen die Ölpreise deutlich zu.

    Mehr
  • TraderDaily
    20.04.2026

    Aufwärtstrend nimmt Allzeithoch ins Visier!

    Erste Hürde liegt bei 25.184 Punkten

    Charttechnisch konnte der DAX in den letzten Wochen eine Aufwärtstrendstruktur mit steigenden Verlaufstiefs am 30. März, 2. April und 13. April im Chart etablieren. Hierauf aufbauend konnte die Kursentwicklung am Freitag sogar bis in den..

    Mehr
  • Webinar - Trading für Berufstätige
    14.04.2026

    Swing-Trading – Keep it Simple: Der Schlüssel zu mehr Trading-Erfolg!

    Im Trading gilt oft: Weniger ist mehr. Ein einfaches System ist nicht nur leichter zu verstehen und umzusetzen, sondern führt auch zu präziseren, konsequenteren und damit nachhaltigeren Ergebnissen. In unserem exklusiven Webinar-Special präsentiert Ihnen Profitrader Dirk Siebenhaar sein..

    Mehr

Termine

Magazin