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News

15.09.2026 | 12:13:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen verbessern sich nur leicht

MANNHEIM (dpa-AFX) - Die ZEW-Konjunkturerwartungen haben sich im September nur minimal verbessert. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Punkte auf 34,7 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen deutlicheren Anstieg auf 40 Punkte erwartet.

Die Befragten seien "vorsichtig optimistisch über die wirtschaftliche Erholung", kommentiert ZEW-Präsident Achim Wambach. Staatliche Ausgaben und zusätzliche Exportimpulse würden die Konjunktur stützen. "Die Risiken sind dennoch erheblich: Teure Energie bei anhaltendem Iran-Krieg und zusätzliche Verunsicherung durch hybride Angriffe belasten die Wirtschaft."

"Allerdings dürften sich die jüngsten Anstiege der Öl- und Gaspreise noch nicht vollständig in den Umfrageergebnissen widerspiegeln", schreibt Deutsche Bank-Volkswirt Marc Schattenberg. "Nachdem sich die deutsche Konjunktur in der ersten Jahreshälfte überraschend robust zeigte, könnten diese Gegenwinde die Erholung im dritten Quartal zunächst ausbremsen." Angesichts der expansiven Finanzpolitik sollte die deutsche Wirtschaft laut Deutscher Bank in diesem Jahr um ein Prozent wachsen.

Der Konjunkturindikator erholte sich mit dem Anstieg den fünften Monat in Folge und erreichte den höchsten Stand seit Februar. Vor dem Iran-Krieg hatten die Konjunkturerwartungen bei plus 58,3 Punkten gelegen, bevor der Konjunkturindikator mehrere Monate in den negativen Bereich abtauchte.

Die immer noch schwache Bewertung der Lage verbesserte sich hingegen deutlicher. Der entsprechende Indikator stieg im September um 14 Punkte auf minus 47,1 Punkte. Ökonomen hatten mit minus 52,1 Punkten gerechnet.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Korrektur an den Aktienmärkten, der steigenden Inflations- und Zinssorgen sowie der auf sehr hohen Niveaus liegenden Rohölpreise habe der Anstieg der Lagebeurteilung etwas überrascht, schreibt Volkswirt Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die konjunkturelle Zuversicht scheine von diesen Faktoren kaum in Mitleidenschaft gezogen zu werden. "Nicht unerwähnt bleiben sollte in diesem Zusammenhang auch die in einer Vertrauens- und Führungskrise steckende Bundesregierung, die derzeit wenig handlungsfähig wahrgenommen wird", heißt es in dem Kommentar.

In der Eurozone verschlechterten sich hingegen die Konjunkturerwartungen. Hier fiel der Indikator um 5,6 Punkte auf 25,8 Punkte. Die Beurteilung der aktuellen Lage stieg hier um 7,6 Punkte auf minus 13,9 Punkte./jsl/stk

15.09.2026 | 12:08:53 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Weiter im Rückwärtsgang - Bank- und Chemieaktien schwächeln
15.09.2026 | 12:01:36 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Cewe stark - Fotodienstleister plant erneut Aktienrückkauf
15.09.2026 | 11:59:42 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Abbröckelnde Kurse vor US-Zinsentscheidung
15.09.2026 | 11:57:40 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Banken unter Druck - Schwäche aus den USA schwappt über
15.09.2026 | 11:31:36 (dpa-AFX)
Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen verbessern sich weniger als erwartet
15.09.2026 | 11:07:04 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Kapitalerhöhung belastet Deutz - Guter Zeitpunkt nach Rally
15.09.2026 | 12:26:55 (dpa-AFX)
Berlins Regierungschef fordert Spritpreisdeckel

BERLIN (dpa-AFX) - Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner fordert von der Bundesregierung, gegen hohe Spritpreise an den Tankstellen vorzugehen. "Wir brauchen dringend einen Spritpreisdeckel, wie es ihn in anderen europäischen Staaten schon gibt. Die Bundesregierung muss die Menschen endlich nachhaltig entlasten", so der CDU-Politiker auf der Plattform X.

"Die Spritpreise in Deutschland müssen runter. Viele Menschen und Unternehmen in Berlin und Deutschland wissen schlicht nicht mehr, wie sie angesichts der hohen Kostenentwicklung seit Beginn des Irankriegs über die Runden kommen sollen", argumentierte Wegner.

Die Belastungen seien zu hoch. "Viele Menschen sind auf das Auto angewiesen - nicht nur im ländlichen Raum. Dies gilt auch in Berlin - für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die etwa im Schichtdienst arbeiten, für Unternehmen, von den Pflegediensten bis zu den Handwerkern."

Brandenburgs Regierungschef will den Spritpreisdeckel auch

Ähnliche Forderungen gab es jüngst nicht zuletzt aus der SPD. Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich dafür ausgesprochen und auf entsprechende Regelungen in Ländern wie Luxemburg, Polen oder Belgien hingewiesen.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat einen Spritpreisdeckel bisher abgelehnt und sich für Direktzahlungen an bestimmte Bevölkerungsgruppen ausgesprochen. "Dies wäre eine Möglichkeit, schnell zu entlasten, aber dies gezielt zu tun, nämlich bei jenen Einkommensgruppen, die wenig und gar keine Steuer haben", sagte sie am Montag im Interview mit RTL/ntv. Gleichzeitig zeigte sie sich offen für eine Senkung von Energiesteuern./ah/DP/stw

15.09.2026 | 12:05:08 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Ziel für Barclays auf 620 Pence - 'Overweight'
15.09.2026 | 11:59:06 (dpa-AFX)
Preis für E10-Benzin steigt auf Höchststand
15.09.2026 | 11:57:29 (dpa-AFX)
Klagen gegen Preiserhöhungen bei Streaming-Anbietern
15.09.2026 | 11:34:58 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Berenberg hebt Eli Lilly auf 'Buy' - Ziel 1400 Dollar
15.09.2026 | 11:20:00 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank Research hebt Ziel für DHL auf 62 Euro - 'Buy'
15.09.2026 | 11:11:25 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Deutsche Börse AG (deutsch)

Berichte

  • Börsenbericht
    15.09.2026

    Aktienmarkt im Teufelskreis aus Energiepreisen und Zinsen - Dax im Minus

    Die Lage an den Börsen bleibt angespannt. Energiepreise und KI bleiben die dominierenden Themen. Auffällig ist, dass der gesamte Chemiesektor unter einer Einzelanalyse leidet.

    Mehr
  • TraderDaily
    15.09.2026

    Abbau der überverkauften Lage im Fokus der Bullen

    GD 50 liegt bei 25.737 Punkten

    Nachdem der DAX am 28. August noch ein Allzeithoch im intakten Aufwärtstrend markieren konnte, zeigten sich seither Schwächetendenzen. Hierdurch konnte sich der Index an den letzten fünf Handelstagen infolge nicht vom sich ausweitenden, unteren..

    Mehr
  • Webinar - Trading für Berufstätige
    15.09.2026

    Bitcoin und Co. zurück aus dem Sommerurlaub: Was jetzt auf den Tisch kommt!

    Bitcoin, Ether & Co. starten mit Rückenwind in die traditionell stärkste Phase des Kryptojahres. Doch welche Faktoren werden die Märkte in den kommenden Monaten tatsächlich bewegen? Im Webinar werfen Jonathan Osswald (Kryptoanalyst DZ BANK Research) und Falko Block (DZ BANK Anlagestratege..

    Mehr

Termine

Datum Terminart Information Information
15.09.2026 Zwischendividende Zahltag American Express Co.: Payment date American Express Co.: Payment date
15.09.2026 Zwischendividende Zahltag Ball Corporation: Dividend Payable Ball Corporation: Dividend Payable
15.09.2026 Zwischendividende Zahltag CSX Corp.: Payable Date CSX Corp.: Payable Date
15.09.2026 Zwischendividende Zahltag Dover Corp.: Dividend Payable Dover Corp.: Dividend Payable
15.09.2026 Zwischendividende Zahltag DuPont de Nemours: Dividend Payment DuPont de Nemours: Dividend Payment
15.09.2026 Zwischendividende Zahltag Edison International: Payment Date Edison International: Payment Date
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15.09.2026 Zwischendividende Zahltag Newell Brands Inc.: Dividend Payment Date Newell Brands Inc.: Dividend Payment Date
15.09.2026 Zwischendividende Zahltag Perrigo Co.: Pay Date Perrigo Co.: Pay Date
15.09.2026 Zwischendividende Zahltag Universal Health Services Inc.: Dividend Payment Universal Health Services Inc.: Dividend Payment
15.09.2026 Auftragseingänge der Industrie Japan: Auftragseingänge der Industrie Juli 2026 Japan: Auftragseingänge der Industrie Juli 2026
15.09.2026 Preisindex Großhandel Deutschland: Großhandelspreise August 2026 Deutschland: Großhandelspreise August 2026
15.09.2026 Außenhandelsvolumina Europäische Union: Außenhandel Juli 2026 Europäische Union: Außenhandel Juli 2026
15.09.2026 Verbraucherpreisindex Frankreich: Verbraucherpreisindex August 2026 Frankreich: Verbraucherpreisindex August 2026

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