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News

02.08.2026 | 07:35:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Trump: Angriffe auf Iran abgesagt - «Umrisse einer Einigung»

WASHINGTON (dpa-AFX) - Aufgrund angeblicher Fortschritte bei den Bemühungen um eine diplomatische Einigung mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump eine neue Angriffswelle des Militärs nach eigenen Angaben vorerst abgesagt. Voraussetzung dafür sei, dass schnell eine Einigung erreicht werde, schrieb Trump in der Nacht auf seiner Plattform Truth Social.

Das US-Militär stehe mit all seiner Macht zu einem Angriff bereit, wie es ihn "seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat". Aber der Iran und andere Länder in der Region hätten darum gebeten, davon abzusehen, da es nun "Umrisse einer Einigung" gebe. Dazu gehöre die "komplette" Öffnung der Straße von Hormus und "ein Ende der vom Iran ausgehenden atomaren Bedrohung", schrieb Trump. Auch Israel werde sich an die Vereinbarung halten, den Iran vorerst nicht wieder anzugreifen. Wohl an die Vermittler gerichtet schob er hinterher: "Macht Euch alle an die Arbeit und ERLEDIGT das."

Weitere Einzelheiten zu dem angeblichen diplomatischen Durchbruch nannte Trump zunächst nicht. Der Iran oder Staaten in der Region, die an den Gesprächen beteiligt waren, äußerten sich in der Nacht nicht unmittelbar dazu.

Konflikt um Straße von Hormus und Atomprogramm

Es wäre allerdings nicht das erste Mal, dass Trump von einem Durchbruch spricht, der im Nachhinein von anderer Seite dementiert wird oder später an der Realität scheitert. Die Straße von Hormus etwa sollte bereits infolge des Rahmenabkommens mit dem Iran, das im Juni unterzeichnet worden war, wieder für die internationale Schifffahrt geöffnet werden. Zu einer uneingeschränkten Öffnung kam es aber nie: Nach einer anfänglichen Zunahme des Schiffsverkehrs in der Meerenge wurde er durch neue Angriffe zuletzt wieder fast zum Erliegen gebracht.

Die Straße von Hormus ist unter anderem von entscheidender Bedeutung für den Export von Öl und Gas aus den Staaten des Persischen Golfs. Teheran nutzt die faktische Blockade, die zu höheren Weltmarkpreisen für Öl und Gas führt, als Druckmittel gegen Trump. Dessen Republikaner müssen sich in gut drei Monaten bei den Zwischenwahlen zum US-Kongress dem Wählervotum stellen - hohe Spritpreise kommen ihnen da sehr ungelegen.

Das US-Militär wiederum hat inzwischen als Druckmittel gegen den Iran seine Seeblockade erneuert, um das Land von Einnahmen aus dem Export von Rohöl abzuschneiden. Ölausfuhren sind die wichtigste Einnahmequelle des islamistischen Machtapparats in Teheran.

Das Rahmenabkommen vom Juni sah auch weitere Verhandlungen zu Irans Atomprogramm vor. Insbesondere Israel, aber auch die USA und mehrere andere Staaten beschuldigen den Iran, am Bau von Atombomben zu arbeiten, unter anderem wegen seines Programms zur Anreicherung von Uran. Der Iran dementiert das und besteht auf seinem Recht zur zivilen Nutzung von Atomkraft. Experten gehen nicht davon aus, dass bei diesem Streitthema eine schnelle Einigung möglich sein wird.

Die angebliche Bedrohung durch Irans Atomprogramm war eines der Argumente, die Trump Ende Februar als Beweggründe für die amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran nannte. Er hatte anfangs gesagt, der Krieg werde nur wenige Wochen dauern. Inzwischen befindet er sich im sechsten Monat.

Iran drohte vor geplanter Angriffswelle mit Gegenangriffen

Trump hatte erst am Freitag angekündigt, man werde den Iran "sehr hart" angreifen - und "irgendwann werden sie es nicht mehr aushalten können". Übereinstimmende US-Medienberichte sprachen von einem bevorstehenden Großangriff auf Ziele im Iran, der auch Attacken auf Irans Energieinfrastruktur umfassen sollte.

Teheran drohte daraufhin mit Gegenangriffen auf Einrichtungen der kritischen Infrastruktur in Israel und den Staaten am Persischen Golf. Seit Kriegsbeginn hat der Iran auf US-Attacken häufig mit Gegenangriffen auf Ziele in den Golfstaaten reagiert, in denen es auch US-Militärstützpunkte gibt.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi warnte am Samstag in einem Gespräch mit seinem saudi-arabischen Kollegen Faisal bin Farhan vor einer neuen militärischen Eskalation im Krieg mit den USA. Die schlagkräftigen Streitkräfte seines Landes würden auf jeden Akt der Aggression entschlossen reagieren, schrieb Araghtschi auf der Plattform Telegram. Im Falle neuer Angriffe müssten die USA, Israel sowie beteiligte Staaten in der Golfregion die volle Verantwortung dafür tragen.

Bericht: Saudi-Arabien rief Trump zur Deeskalation auf

Einem Bericht der US-Nachrichtenseite "Axios" zufolge sprach der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman am Samstag mit Trump, um angesichts des geplanten neuen Angriffs die Sorge des sunnitischen Königreichs auszudrücken, das mit dem schiitisch geprägten Iran um die Vorherrschaft in der Region ringt. Unter Berufung auf mit dem Gesprächsinhalt vertraute US-Quellen berichtete "Axios" weiter, der Kronprinz habe Trump zur Deeskalation aufgerufen./jbz/DP/zb

02.08.2026 | 07:20:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Trump: Angriffe auf Iran abgesagt - 'Umrisse einer Einigung'
02.08.2026 | 07:05:55 (dpa-AFX)
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01.08.2026 | 11:35:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Trump erwägt neue Angriffe - Iran droht mit Gegenschlägen
31.07.2026 | 22:27:20 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS 2: Amazon zündet nächstes Kursfeuerwerk - Apple sackt ab
31.07.2026 | 22:22:24 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Gewinne - Amazon treibt Nasdaq-Erholung voran
31.07.2026 | 22:14:47 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Gewinne - Amazon treibt Nasdaq-Erholung voran
02.08.2026 | 07:25:07 (dpa-AFX)
Diese Funktionäre könnten FIFA-Boss Infantino herausfordern

ZÜRICH (dpa-AFX) - FIFA-Boss Gianni Infantino ist mit seinen milliardenschweren Investorenplänen gescheitert. Der Schweizer wird nun immer heftiger attackiert. Der 56-Jährige will sich eigentlich, wenn alles geordnet zugeht, beim 77. FIFA-Kongress im März nächsten Jahres in Rabat (Marokko) ein weiteres und letztes Mal für vier Jahre wählen lassen. Noch vor wenigen Wochen galt es als nahezu undenkbar, dass Infantino auf dem Weg zu einer neuen Amtszeit straucheln könnte. Das hat sich dramatisch geändert.

Bis zum 18. November können Kandidaten ihre Bewerbungen für die Wahl zum FIFA-Präsidenten einreichen. Wer könnten die Herausforderer sein? Eine Auswahl:

Aleksander Ceferin (58)

Mit dem Nahkampf kennt sich der UEFA-Präsident aus. Aleksander Ceferin war früher Karate-Kämpfer. Der Rechtsanwalt aus Slowenien gibt sich gerne als Gegenentwurf zu Gianni Infantino, hat beim Europäischen Fußball-Verband aber selbst die Vermarktung vehement vorangetrieben. Quasi zum Ende seiner Amtszeit als UEFA-Boss, da er 2027 nicht mehr kandidieren will, hat Ceferin den europäischen Protest gegen seinen FIFA-Widersacher organisiert. Nach einer gewissen Zeit brauche jede Organisation "frisches Blut", sagte er Anfang 2024. Ob das auch für ihn und die FIFA gilt?

Nasser Al-Khelaifi (52)

Die 2021 von Gianni Infantino formulierte Idee einer WM im Zweijahres-Rhythmus schmetterte er nicht ab. Nasser Al-Khelaifi, Vorsitzender der mächtigen Clubvereinigung European Football Clubs (EFC/früher ECA), zeigte sich offen für eine Diskussion. Das wirkte höflich. Al-Khelaifi, seit 2011 Präsident von Paris Saint-Germain sowie unter anderem Vorstand des Sport- und Unterhaltungsnetzwerks beIN, ließ bereits mitteilen, am Posten des FIFA-Chefs kein Interesse zu haben. So bleibt er vorerst Mitglied im UEFA-Exekutivkomitee und Vertrauter von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.

Mattias Grafström (45)

Der Sohn eines Schweden und einer Niederländerin war mal Schweizer Jugendmeister im Tischtennis. Karriere machte Mattias Grafström aber als Funktionär im Fußball. Der gebürtige Schweizer wurde nach einer Interimszeit 2024 als Nachfolger der Senegalesin Fatma Samoura offiziell FIFA-Generalsekretär. Grafström ist eigentlich ein enger Vertrauter von Gianni Infantino. Medienberichten zufolge soll der Mann mit der Glatze aber angeblich die Chance auf den höchsten Posten im Weltfußball sehen.

Victor Montagliani (60)

Die WM in den USA, Kanada und Mexiko war sein Heimspiel. Victor Montagliani wurde in Vancouver geboren und stieg 2012 zum Präsidenten des kanadischen Fußball-Verbands auf. Nachdem im FIFA-Korruptionsskandal 2015 der damalige Concacaf-Boss Jeffrey Webb verhaftet wurde, eröffnete sich ihm die große Aufstiegschance. Seit 2016 schon führt Montagliani, der Carlo Ancelotti zu seinen Vertrauten zählt, den für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständigen Kontinentalverband. Infantinos Investorenpläne lehnte der Concacaf geschlossen ab.

Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa (60)

2016 hatte Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa schon einmal Gianni Infantino herausgefordert. Damals setzte sich der Schweizer bei der Präsidentenwahl der FIFA aber knapp gegen den Funktionär aus Bahrain durch, der sich mit Vorwürfen der Korruption und Verletzung der Menschenrechte konfrontiert sah. Infantinos Investorenpläne lehnte der asiatische Fußballdachverband AFC, dessen Präsident Al Khalifa ist, ab. Man müsse in einen kollektiven Dialog treten und Respekt vor der Amtsführung haben, beschied al-Chalifa./mom/DP/zb

02.08.2026 | 07:24:06 (dpa-AFX)
Concacaf schießt gegen Infantino: 'Ungeheuerliche Handlung'
01.08.2026 | 17:35:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/'Schäbiger Deal': Infantinos Investorenpläne gescheitert
01.08.2026 | 14:05:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP/'Schäbiger Deal': Infantinos Investorenpläne gescheitert
01.08.2026 | 13:41:39 (dpa-AFX)
UEFA attackiert Infantino weiter scharf: Vertrauen verloren
01.08.2026 | 13:40:27 (dpa-AFX)
DFB kritisiert Gianni Infantino: 'Unverantwortlich'
01.08.2026 | 13:36:13 (dpa-AFX)
Pressestimmen zu FIFA und Infantino: 'Globaler Rückschlag'

Berichte

  • Börsenbericht
    31.07.2026

    Kein neuer Rekord im Dax, Halbleiter ziehen wieder an

    Die Gewinne im Dax sind über den Tag hinweg abgebröckelt. Der neue Rekord rückt damit weiter weg. Im Blick sind Halbleiter-Aktien, beispielsweise Infineon. In den USA geht es um Amazon und Apple.

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    Aufwärtstrend leitet nächsten Schub ein

    Hürde notiert bei 25.651 Punkten

    Charttechnisch konnte der deutsche Leitindex DAX am 6. Juli ein neues Allzeithoch markieren. Anschließend hat der Aufwärtstrend eine technische Gegenreaktion zum Abbau der überkauften Situation forciert. Hierbei wurde am 17. Juli ein höheres..

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  • Webinar - Trading für Berufstätige
    28.07.2026

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    Boom, Krise, Inflation oder Deflation – wie lässt sich ein Depot aufbauen, das langfristig Bestand hat? Portfoliomanager Christian Kahler erklärt die Prinzipien des Allwetter-Portfolios und zeigt, wie Anleger mit einer breit diversifizierten Strategie Risiken reduzieren und Vermögen nachhaltig..

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Termine

Datum Terminart Information Information
03.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Amadeus Fire AG: Halbjahresbericht 2026 Amadeus Fire AG: Halbjahresbericht 2026
03.08.2026 Bericht zum 3. Quartal Bertrandt AG: 3. Quartalsbericht 2025/26 Bertrandt AG: 3. Quartalsbericht 2025/26
03.08.2026 Bericht zum 4. Quartal Clorox Co.: 4th Quarter 2026 Earnings Clorox Co.: 4th Quarter 2026 Earnings
03.08.2026 Bericht zum 2. Quartal Palantir Technologies Inc.: Second Quarter 2026 Earnings Release Palantir Technologies Inc.: Second Quarter 2026 Earnings Release
03.08.2026 Bericht zum 2. Quartal SBA Communications Corporation: Second Quarter 2026 Earnings Results SBA Communications Corporation: Second Quarter 2026 Earnings Results
03.08.2026 Bericht zum 3. Quartal Stabilus SE: Bericht Q3 2026 Stabilus SE: Bericht Q3 2026
03.08.2026 Bericht zum 2. Quartal Vornado Realty Trust: 2Q 2026 Earnings Vornado Realty Trust: 2Q 2026 Earnings
03.08.2026 Bericht zum 2. Quartal Williams Companies Inc.: Q2 2026 Earnings Release Williams Companies Inc.: Q2 2026 Earnings Release
03.08.2026 Telefonkonferenz zum 2. Quartal Loews Corp.: Q2 2026 Earnings Conference Call Loews Corp.: Q2 2026 Earnings Conference Call
03.08.2026 Telefonkonferenz zum 2. Quartal Marriott International Inc.: 2nd Quarter 2026 Earnings Conference Call Marriott International Inc.: 2nd Quarter 2026 Earnings Conference Call
03.08.2026 Telefonkonferenz zum 3. Quartal Tyson Foods Inc.: Q3 2026 Earnings Conference Call Tyson Foods Inc.: Q3 2026 Earnings Conference Call
03.08.2026 Zwischendividende Zahltag General Mills Inc.: Dividend Payable General Mills Inc.: Dividend Payable
03.08.2026 Zwischendividende ex-Tag ING Groep N.V.: Ex-date for interim dividend 2026 ING Groep N.V.: Ex-date for interim dividend 2026
03.08.2026 Schlussdividende Zahltag Next Plc: Final dividend payment date Next Plc: Final dividend payment date

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