•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

News

07.08.2026 | 12:49:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Wegen Preisverfall: Munich Re kappt Umsatzziel für 2026

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Rückversicherer Munich Re <DE0008430026> bekommt den Preisabschwung im Geschäft mit Erstversicherern wie Allianz <DE0008404005> und Generali <IT0000062072> deutlich zu spüren. Nach weiteren Abschlägen bei der jüngsten Vertragserneuerung kappte Vorstandschef Christoph Jurecka am Freitag seine Umsatzprognose für das laufende Jahr. Trotzdem soll die Munich Re mit 6,3 Milliarden Euro so viel verdienen wie nie zuvor. An der Börse kamen die Neuigkeiten dennoch schlecht an.

Die Munich-Re-Aktien verloren bis zur Mittagszeit fast drei Prozent auf 508,40 Euro und gehörte damit zu den größten Verlierern im Dax <DE0008469008>. Dabei hatte Finanzvorstand Andrew Buchanan die Anleger schon vorab per Interview auf eine mögliche Senkung der Umsatzprognose vorbereitet. Seit dem Jahreswechsel haben die Munich-Re-Papiere nun schon fast zehn Prozent eingebüßt.

Rückversicherer wie Munich Re, Swiss Re <CH0126881561> und Hannover Rück <DE0008402215> hatten jahrelang immer mehr Geld dafür verlangt, dass sie den normalen Versicherern große Risiken abnehmen. Dieser Trend fand jedoch schon 2025 sein Ende. Bei den großen Vertragserneuerungen im Schaden- und Unfallgeschäft seit Anfang 2026 musste die Branche weitere Preisrückgänge hinnehmen.

Bei der Erneuerungsrunde zum Juli war vor allem Geschäft in Nord- und Südamerika und Australien sowie mit globalen Kunden an der Reihe. Bereinigt um Inflation und veränderte Risiken verzeichnete die Munich Re dabei einen Preisrückgang um 5,5 Prozent. Die Schweizer Konkurrentin Swiss Re hatte am Donnerstag von einer ähnlichen Entwicklung berichtet.

Rechnet man die drei großen Erneuerungsrunden seit dem Jahreswechsel zusammen, liegt der Preisrückgang bei der Munich Re im Schnitt bei 3,1 Prozent. Entsprechend dampfte der Konzern sein erneuertes Geschäftsvolumen im Juli um 9,1 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro ein.

"Auf Geschäft, für das wir keine risikoadäquaten Preise erhalten, verzichten wir bewusst", sagte Jurecka am Freitag in einer Videokonferenz mit Journalisten. Die Qualität der Verträge sei für die Munich Re dank weitgehend stabiler Bedingungen und Konditionen jedoch weiterhin hoch. Bei dem nicht erneuerten Geschäft handelte es sich laut Finanzchef Buchanan um nicht sonderlich lukrative Verträge für den Konzern. Der Verzicht gehe daher vor allem zulasten des Umsatzes und belaste weniger den Gewinn.

Entsprechend strich der Vorstand nur seine Umsatzprognose zusammen. So soll der Umsatz der Rückversicherungssparte im laufenden Jahr mit 38 Milliarden Euro 2 Milliarden niedriger ausfallen als bisher gedacht. Für den gesamten Konzern die Munich-Re-Spitze nun von 62 Milliarden statt 64 Milliarden Euro aus. Die Erstversicherungstochter Ergo aus Düsseldorf soll hingegen weiterhin einen Versicherungsumsatz von 24 Milliarden Euro erreichen.

Dass Versicherer wie Allianz und Generali bei den Rückversicherern auf die Preise drücken können, erklärt sich auch an den zuletzt vergleichsweise geringen Katastrophenschäden. An diesem Gesamttrend änderten auch die verheerenden Waldbrände in Kalifornien Anfang 2025 und die derzeitigen Feuer in Frankreich, Spanien und Italien nichts.

Wie teuer die derzeitigen Brände die Versicherungsbranche und die Munich Re zu stehen kommen, wagten Jurecka und Buchanan noch nicht zu beziffern. Bisher seien jedoch vor allem ländliche Regionen betroffen, sagte Buchanan. Es gebe derzeit keine Anzeichen dafür, dass diese Brände für die Munich Re zu einem besonders teuren Schaden würden.

So profitierte die Munich Re auch im zweiten Quartal von sehr geringen Großschäden im Schaden- und Unfallgeschäft. Zudem trieben die gestiegenen Aktienkurse und andere Neubewertungen von Beteiligungen das Kapitalanlageergebnis nach oben. Buchanan berichtete von höheren Wertgewinnen auf breiter Front.

Während die Rückversicherungssparte ihren Gewinn nur um drei Prozent auf 1,9 Milliarden Euro steigerte, legte der Gewinn von Ergo um 28 Prozent auf 321 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich verdiente die Munich Re dadurch rund 2,2 Milliarden Euro und damit über sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie sie im Juli schon vorab mitgeteilt hatte.

Nach den ersten sechs Monaten stehen nun 3,9 Milliarden Euro Gewinn in den Büchern. Jurecka sieht den Dax-Konzern daher "auf sehr gutem Weg" zu einem Jahresgewinn von 6,3 Milliarden Euro. Anheben mochte er die Prognose indes noch nicht: Vieles hänge nun vom Verlauf der Hurrikan-Saison im Nordatlantik ab, die noch bis November dauert./stw/jsl/mis

07.08.2026 | 12:19:03 (dpa-AFX)
WDH/AKTIE IM FOKUS: Scout24 holen Vortagesverlust auf - Analysten optimistisch
07.08.2026 | 12:15:32 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Weiter hoch - Markt wartet auf US-Arbeitmarktbericht
07.08.2026 | 12:11:53 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Freundliche Tendenz - Klares Dax-Wochenplus in Aussicht
07.08.2026 | 12:07:19 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Scout24 holen Vortagesverlust auf - Analysten optimistisch
07.08.2026 | 11:40:12 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Chipwerte mit erneutem Erholungsschub - Suss-Empfehlungen
07.08.2026 | 11:34:17 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Daimler Truck fallen auf Zweiwochentief - Aufträge enttäuschen
07.08.2026 | 13:42:03 (dpa-AFX)
KORREKTUR: Meta soll 567 Millionen Dollar in Fonds für Kinder zahlen

(Berichtigung: Falsche Zahl im 2. Abs., 4. S. sowie Redigierfehler im 1. Abs., 3. S. und im 3. Abs., 1. S.)

ALBUQUERQUE (dpa-AFX) - Der Facebook-Konzern Meta <US30303M1027> soll nach einer Gerichtsentscheidung im US-Bundesstaat New Mexico mehr als eine halbe Milliarde Dollar für Hilfen an Kinder zahlen, die durch Nutzung sozialer Medien Schaden genommen haben. Zudem müssen in dem Bundesstaat zusätzliche Einschränkungen für Nutzer im Alter unter 18 Jahren eingeführt werden: Unter anderem sollen sie bei Facebook und Instagram maximal 90 Stunden pro Woche verbringen können. Meta will in Berufung gehen.

Die Entscheidung geht zurück auf eine Klage des Generalstaatsanwalts von New Mexiko, Raúl Torrez, der Meta vorwarf, Kinder nicht ausreichend gegen sexuelle Ausbeutung geschützt zu haben. Im März kamen Geschworene zu dem Schluss, dass Meta gegen Verbraucherschutz-Gesetze des Bundesstaates verstoßen hatte. Damals wurde bereits eine Strafzahlung von 375 Millionen Dollar angeordnet. Jetzt kommen 567 Millionen Dollar (rund 492 Mio Euro) für den Fonds dazu. Ein Großteil davon - 420 Millionen Dollar - soll für Therapiemaßnahmen ausgegeben werden.

Drastisch weniger Benachrichtigungen

Außerdem sollen Nutzer im Alter unter 18 Jahren in New Mexico grundsätzlich keine Push-Benachrichtigungen mehr zwischen 22.00 und 7.00 Uhr bekommen. An Schultagen sollen die Benachrichtigungen für sie auch zwischen 8.00 und 15.00 Uhr ausgeschaltet werden. Überdies sollen Kinder im Bundesstaat keine "Like"-Zahlen mehr zu sehen bekommen. Zum Konzern gehören neben Facebook und Instagram unter anderem auch der Chatdienst WhatsApp und die X-Alternative Threads.

Meta steht in den USA im Visier Dutzender Klagen mit dem Vorwurf, junge Nutzer nicht ausreichend zu schützen. Im März mussten Meta und die Google <US02079K1079>-Videoplattform YouTube eine Niederlage in einem potenziell wegweisenden Prozess um das Suchtpotenzial von Online-Diensten einstecken. Geschworene in Los Angeles kamen zu dem Schluss, dass die Plattformen fahrlässig handelten und Nutzer ungenügend über Risiken informierten. Auch dieses Urteil wollen die Unternehmen kippen./so/DP/mis

07.08.2026 | 13:29:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Geringe Schäden und Fonds bescheren Allianz Rekord - Aktie verliert
07.08.2026 | 12:50:05 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Tui auf 'Overweight' - Ziel 12,50 Euro
07.08.2026 | 12:50:04 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Barclays senkt MTU auf 'Underweight' - Ziel 420 Euro
07.08.2026 | 12:49:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Wegen Preisverfall: Munich Re kappt Umsatzziel für 2026
07.08.2026 | 12:43:33 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Astrazeneca auf 'Buy' - Ziel 17500 Pence
07.08.2026 | 12:42:57 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank Research hebt Suss Microtec auf 'Buy', Ziel 96 Euro

Berichte

  • Börsenbericht
    07.08.2026

    60 Sekunden Wirtschaft am 07.08.2026

    Deutsche Produktion steigt dritten Monat in Folge - BDI: Iran-Krieg dämpft Wachstum weltweit - Deutsche Exporte klettern im Juni auf Rekordwert

    Mehr
  • TraderDaily
    07.08.2026

    Bullen sammeln Kraft für die Trendfortsetzung

    Allzeithoch bei 26.438 Punkten im Visier

    Der DAX konnte in der laufenden Handelswoche eine sich beschleunigende Aufwärtsdynamik im laufenden Aufwärtstrend zeigen. Dabei ist es gelungen, von Montag bis Mittwoch jeweils steigende Tageshochs und -tiefs zu markieren. Obendrein konnte der Index..

    Mehr
  • Webinar - Trading für Berufstätige
    04.08.2026

    Zinsen, Inflation, K.I.-Boom: Wie geht es jetzt weiter an den Märkten?

    Die Hoffnungen auf schnelle Zinssenkungen haben zuletzt einen Dämpfer erhalten. Gleichzeitig sorgen hohe Bewertungen, steigende Renditen und die anhaltende K.I.-Euphorie für ein anspruchsvolles Marktumfeld. Im Trading Webinar am Montag, 03.08. um 19:00 Uhr analysieren Stefan Riße (ACATIS..

    Mehr

Termine

Datum Terminart Information Information
07.08.2026 Bericht zum 2. Quartal Allianz SE: Bericht 2. Quartal 2026 Allianz SE: Bericht 2. Quartal 2026
07.08.2026 Bericht zum 2. Quartal Daimler Truck Holding AG: Ergebnisse 2. Quartal 2026 Daimler Truck Holding AG: Ergebnisse 2. Quartal 2026
07.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Data Modul AG: Halbjahresfinanzbericht Data Modul AG: Halbjahresfinanzbericht
07.08.2026 Bericht zum 2. Quartal Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA: Veröffentlichung der Ergebnisse zum 2. Quartal 2026 Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA: Veröffentlichung der Ergebnisse zum 2. Quartal 2026
07.08.2026 Bericht zum 2. Quartal LANXESS AG: Q2 2026 Ergebnisse LANXESS AG: Q2 2026 Ergebnisse
07.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Lotus Bakeries: Half-Year results 2026 Lotus Bakeries: Half-Year results 2026
07.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Mobimo Holding AG: Publikation Halbjahresergebnis 2026 Mobimo Holding AG: Publikation Halbjahresergebnis 2026
07.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG: Zwischenbericht zum 30. Juni 2026 Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG: Zwischenbericht zum 30. Juni 2026
07.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Österreichische Post AG: Halbjahresbericht 2026 Österreichische Post AG: Halbjahresbericht 2026
07.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Porsche Automobil Holding SE: Halbjahresbericht Porsche Automobil Holding SE: Halbjahresbericht
07.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Progress-Werk Oberkirch AG: Halbjahresfinanzbericht Progress-Werk Oberkirch AG: Halbjahresfinanzbericht
07.08.2026 Telefonkonferenz zum 1. Quartal Take-Two Interactive Software Inc.: Q1 2027 Earnings Conference Call Take-Two Interactive Software Inc.: Q1 2027 Earnings Conference Call
07.08.2026 Telefonkonferenz zum 1. Quartal Under Armour Inc.: Q1 2027 Results Conference Call Under Armour Inc.: Q1 2027 Results Conference Call
07.08.2026 Zwischendividende Zahltag General Dynamics Corp.: Divident Payment Date General Dynamics Corp.: Divident Payment Date

Magazin