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News

28.08.2026 | 22:27:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Signale für US-Zinserhöhung belasten Nasdaq

NEW YORK (dpa-AFX) - Hinweise des US-Notenbankchefs auf eine mögliche Zinserhöhung haben den New Yorker Aktienmarkt am Freitag nur mäßig belastet. Etwas unter Druck gerieten vor allem die Kurse an der Tech-Börse Nasdaq.

Der schon zuvor schwächelnde Auswahlindex Nasdaq 100 <US6311011026> schloss 0,70 Prozent tiefer mit 29.433,43 Punkten. Am Vortag hatten ihn der starke Ausblick des Chipriesen Nvidia <US67066G1040> und weitere positive Unternehmensnachrichten noch deutlich nach oben gezogen. Auf Wochensicht verzeichnete das Tech-Barometer ein Plus von 0,4 Prozent.

Für den marktbreiten S&P 500 <US78378X1072> ging es letztlich nur um 0,25 Prozent auf 7.711,76 Punkte bergab. Noch besser hielt sich der Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> mit einem Kursrückgang um 0,02 Prozent auf 53.559,99 Punkte, was einem Wochengewinn von 0,7 Prozent entspricht.

Mit deutlichen Worten zur hohen Inflation signalisierte US-Notenbankchef Kevin Warsh seine Bereitschaft für eine straffere Geldpolitik. "Wir müssen davon überzeugt sein, dass sich die Kerninflation eindeutig und mit ausreichender Geschwindigkeit unserem Ziel annähert. Andernfalls haben wir noch einiges zu tun", sagte er laut Redemanuskript beim internationalen Notenbank-Treffen in Jackson Hole. Zwar zeigten die jüngsten Konjunkturdaten eine leichte Abkühlung. Allerdings sehe er darin nicht, dass sich an der grundlegenden Entwicklung etwas geändert habe.

Höhere Zinsen würden festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen gegenüber als riskanter wahrgenommenen Anlagen wie Aktien tendenziell begünstigen. Das gilt vor allem für Technologieaktien wegen der massiven Investitionen der Branche in Künstliche Intelligenz (KI).

Warsh sei offenbar bemüht, den bisherigen Zweifeln an seiner Bereitschaft zu Zinserhöhungen entgegenzutreten, schrieb Elmar Völker von der Landesbank Baden-Württemberg. Er erhöhe damit die Spannung vor der nächsten Zinssitzung Mitte September. "Die US-Inflationsdaten für August, die wenige Tage vor diesem Termin veröffentlicht werden, bilden mutmaßlich das Zünglein an der Waage", glaubt der Experte.

Auch Eric Winograd, US-Chefvolkswirt beim Vermögensverwalter AllianceBernstein, sieht diese als entscheidend für die weitere US-Geldpolitik an. Warshs Rede habe aber "weniger Orientierung als erhofft gebracht. Zwar habe der Fed-Chef bei der Inflation einen etwas restriktiveren Ton angeschlagen - "zum weiteren Zinspfad hielt er sich jedoch bedeckt", betonte Winograd. Er warnte zudem, dass eine zunehmend uneinige Notenbank selbst zum Marktrisiko werden könnte.

Das "FedWatch-Tool" der Terminbörse CME, welches die aktuellen Markterwartungen für kommende Zinsentscheidungen der Fed als Wahrscheinlichkeiten anzeigt, belegte den deutlichen Stimmungsumschwung. Inzwischen ist eine Leitzins-Anhebung um 0,25 Prozentpunkte demnach deutlich wahrscheinlicher als eine Beibehaltung des derzeitigen Niveaus. Unmittelbar vor Warshs Aussagen hatte es noch gut eine Zweidrittel-Mehrheit für einen weiter unveränderten Zinssatz gegeben.

Unter den US-Einzelwerten sackten die stark gelaufenen Aktien von Marvell Technology <US5738741041> am Freitag um 10,3 Prozent ab. Goldman-Sachs-Analyst James Schneider wertete die Quartalszahlen des Chipherstellers zwar grundsätzlich positiv. Die Markterwartungen seien jedoch immens hoch gewesen. Die Nvidia-Titel sanken nach der kräftigen Vortagserholung um 4,6 Prozent. Auch andere Halbleiterwerte standen unter Druck.

Paypal <US70450Y1038>-Titel rutschten als Schlusslicht im Nasdaq 100 um 12,7 Prozent ab. Der Finanzinvestor Advent und der Zahlungsabwickler Stripe gaben ihre Pläne für eine Übernahme des Zahlungsdienstleisters auf, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen schrieb.

Die in New York gelisteten Anteilscheine von Biontech <US09075V1026> setzten mit minus 8,4 Prozent ihren Abwärtstrend fort. Der Biotech-Konzern brach eine Phase-II-Studie zu einem mRNA-Impfstoff zur Behandlung von Darmkrebs ab. Mitte August hatte dagegen die US-Konkurrenz für Euphorie gesorgt: Die beiden Pharmakonzerne Moderna <US60770K1079> und Merck & Co <US58933Y1055> erzielten mit dem gemeinsam entwickelten personalisiertem mRNA-Krebsimpfstoff Intismeran gegen schwarzen Hautkrebs einen wichtigen Erfolg.

Die Aktien von Gap <US3647601083> legten am Freitag einen Kurssprung von 12,9 Prozent hin. Der Modehändler übertraf im zweiten Quartal die Gewinnerwartungen. Zudem wurde ein neuer Chef für die Kernmarke Old Navy vorgestellt./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

28.08.2026 | 22:22:48 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Signale für US-Zinserhöhung belasten Nasdaq
28.08.2026 | 20:09:38 (dpa-AFX)
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28.08.2026 | 18:34:14 (dpa-AFX)
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28.08.2026 | 18:23:35 (dpa-AFX)
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28.08.2026 | 18:01:21 (dpa-AFX)
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28.08.2026 | 17:54:10 (dpa-AFX)
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29.08.2026 | 08:58:06 (dpa-AFX)
Unternehmen zahlen Rekordsumme für kranke Beschäftigte

BERLIN (dpa-AFX) - Deutsche Unternehmen haben einer Berechnung zufolge im vergangenen Jahr so viel wie nie zuvor für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ausgegeben. Die Aufwendungen beliefen sich 2025 auf insgesamt 85,6 Milliarden Euro, wie aus einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht, über die die "Rheinische Post" berichtete.

Damit haben sich die nominalen Kosten für die krankheitsbedingte Entgeltfortzahlung innerhalb von eineinhalb Jahrzehnten mehr als verdoppelt. 2024 waren es 81,2 Milliarden Euro.

In der Summe enthalten sind neben den vom Bundesarbeitsministerium ausgewiesenen 72,5 Milliarden Euro an Bruttoentgelten auch die vom IW geschätzten Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung. Diese beliefen sich auf 13,1 Milliarden Euro.

Das Institut führt den Anstieg unter anderem auf höhere Löhne und die gestiegene Beschäftigung zurück. Auch der Krankenstand habe zu den höheren Aufwendungen beigetragen. Seit der Einführung der elektronischen Erfassung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen im Jahr 2022 sei der Krankenstand statistisch signifikant gestiegen. Ob zugleich auch die tatsächlichen betrieblichen Fehlzeiten zugenommen hätten, sei allerdings bislang nicht abschließend geklärt. Das Niveau liege aber deutlich über dem vor der Corona-Pandemie.

Die geplante gesetzliche Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag beurteilt das Institut zurückhaltend. Eine flächendeckende Anwendung durch die Arbeitgeber sei wegen des zusätzlichen Verwaltungsaufwands und möglicher Belastungen für das Verhältnis zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern nicht unbedingt zu erwarten./lig/DP/zb

28.08.2026 | 23:12:09 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Nagarro SE (deutsch)
28.08.2026 | 18:30:09 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: JOST Werke SE (deutsch)
28.08.2026 | 18:05:40 (dpa-AFX)
EQS-DD: Viromed Medical AG (deutsch)
28.08.2026 | 18:00:15 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Highlight Event and Entertainment AG veröffentlicht Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026 (deutsch)
28.08.2026 | 18:00:11 (dpa-AFX)
EQS-Gesamtstimmrechtsmitteilung: AUTO1 Group SE (deutsch)
28.08.2026 | 17:51:21 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: All for One Group SE (deutsch)

Berichte

  • Börsenbericht
    28.08.2026

    Spannung vor Rede von Fed-Chef Warsh, Dax mit positiver Wochenbilanz

    Der Countdown läuft für die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh. Vorab legt der Dax ordentlich zu. Bislang steht für die Woche eine posive Bilanz an. Besonders auffällig ist die Aktie von BMW.

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  • TraderDaily
    28.08.2026

    Kaufsignale bestätigen den laufenden Trend

    Barriere liegt bei 26.581 Punkten

    Der DAX befindet sich in einem intakten Aufwärtstrend, welcher am 12. August durch den Kursanstieg auf ein Allzeithoch bestätigt wurde. Nach einer temporären Konsolidierung könnte wiederum in der letzten Woche durch das etablierte Verlaufstief vom..

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  • Webinar - Trading für Berufstätige
    27.08.2026

    Optionsschein Special: DAX in saisonaler Schwächephase

    Der DAX befindet sich aktuell in seiner klassisch schwachen saisonalen Phase, die bis Ende September / Anfang Oktober anhalten könnte Historisch zeigt der Index in diesem Zeitfenster überdurchschnittlich häufig Konsolidierungen oder spürbare Rücksetzer – steht uns also auch dieses Jahr eine..

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Termine

Datum Terminart Information Information
31.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes ASR Nederland N.V.: Half-year results 2026 ASR Nederland N.V.: Half-year results 2026
31.08.2026 Bericht zum 2. Quartal Frontline plc: Quarterly Report - Q2 2026 Frontline plc: Quarterly Report - Q2 2026
31.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes InPost SA: semi-annual report for the first half 2026 InPost SA: semi-annual report for the first half 2026
31.08.2026 Bericht zum 2. Quartal P/F Bakkafrost: Quarterly report - Q2 2026 P/F Bakkafrost: Quarterly report - Q2 2026
31.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes STO SE & Co. KGaA: Bericht über das erste Halbjahr 2026 STO SE & Co. KGaA: Bericht über das erste Halbjahr 2026
31.08.2026 Außerordentliche Hauptversammlung UPM-Kymmene Oyj: Extraordinary General Meeting UPM-Kymmene Oyj: Extraordinary General Meeting
31.08.2026 Zwischendividende Zahltag ASR Nederland N.V.: Payment Date ASR Nederland N.V.: Payment Date
31.08.2026 Zwischendividende Zahltag CF Industries Holdings Inc.: Dividend Payment Date CF Industries Holdings Inc.: Dividend Payment Date
31.08.2026 Zwischendividende Zahltag LyondellBasell Industries: Dividend Payment Date LyondellBasell Industries: Dividend Payment Date
31.08.2026 Verbrauchervertrauensindex Japan: Verbrauchervertrauen August 2026 Japan: Verbrauchervertrauen August 2026
31.08.2026 Kein Handel an der Börse Großbritannien: Börse geschlossen (Summer Bank Holiday) Großbritannien: Börse geschlossen (Summer Bank Holiday)
01.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Aedifica: Half year results 30.06.2026 Aedifica: Half year results 30.06.2026
01.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Bunzl plc: Results for the half year ended 30 June 2026 Bunzl plc: Results for the half year ended 30 June 2026
01.09.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes dorma + Kaba Holding AG: Publication of the Annual Report 2026 dorma + Kaba Holding AG: Publication of the Annual Report 2026

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