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News

15.07.2026 | 12:21:25 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Rheinmetall bleibt unter Druck - BofA kritisiert Portfolio

FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine kritische Bewertung des Portfolios von Rheinmetall <DE0007030009> durch die Analysten der Bank of America (BofA) hat die Aktien des Rüstungskonzerns am Mittwoch belastet. Mit einem Minus von fast 2 Prozent auf 961 Euro gehörten sie zu den schwächsten Werten im Dax <DE0008469008>. Der deutsche Leitindex fiel zuletzt um 0,8 Prozent.

Bei den Papieren von Rheinmetall summieren sich die Kursverluste im laufenden Jahr mittlerweile auf gut 38 Prozent. Zwischenzeitliche Erholungsversuche verpufften letztlich immer wieder.

BofA-Analyst Benjamin Heelan bemängelte zur Wochenmitte den starken Fokus von Rheinmetall auf das Geschäft mit Waffen und Munition. Dieses bleibe in den Planungen des Rüstungskonzerns bis 2030 noch immer die größte Sparte. Aus Sicht von Heelan verändert sich die moderne Kriegsführung allerdings zunehmend. Drohnen und Systeme für Präzisionsschläge rückten zulasten klassischer Artillerie in den Fokus. Auf diese modernen Systeme dürften sich also auch die Investitionen der Nato-Staaten konzentrieren.

Angesichts der Nato-Pläne für Luftverteidigung und autonome Systeme dürften die Risiken für die mittelfristigen Ziele von Rheinmetall im Munitionsgeschäft steigen, schlussfolgerte Heelan. Er setzte bei seinen Schätzungen für dieses Segment den Rotstift an. Wegen des Gesamtportfolios von Rheinmetall behielt der BofA-Analyst zwar seine Kaufempfehlung bei, kappte das Kursziel aber deutlich von 1.770 auf 1.300 Euro.

Nach dem zuletzt schlechten Lauf der Rheinmetall-Aktien würde das neue Kursziel zwar immer noch Aufwärtspotenzial von gut einem Drittel bedeuten. Das Rekordhoch bei 2.008 Euro aus dem Oktober 2025 ist jedoch in weite Ferne gerückt. Im Januar dieses Jahres konnten sich die Aktien dieser Bestmarke noch einmal nähern, seitdem geht es für den Rüstungskonzern aber schrittweise abwärts - obwohl neben dem Ukraine-Krieg mit dem Nahost-Konflikt ein weiterer Treiber für die Branche hinzugekommen ist.

Bereits zu Monatsbeginn hatte Analyst David H Perry von der US-Bank JPMorgan auf schnelle Veränderungen in der Verteidigungstechnologie hingewiesen. Diese würden die Unsicherheit für Rheinmetall erhöhen, insbesondere wegen des Gewichts der Sparten rund um Waffen und Munition sowie Militärfahrzeuge. Zwar wage sich der Rüstungskonzern in neue Bereiche, unter anderem rund um Drohnen, Marineschiffe und sogar Satelliten. Hier habe Rheinmetall allerdings noch keine bedeutsame Tradition oder Erfahrung.

Jüngst musste Rheinmetall einen herben Rückschlag im neu zugekauften Marinegeschäft hinnehmen. Ende Juni beendete die Bundeswehr das Fregattenprojekt F126. Das beraube den Rüstungskonzern ausgerechnet seines "Kronjuwels", welches die Übernahme des Schiffsbauers Naval Vessels Lürssen (NVL) gerechtfertigt und die Prognosen für den Geschäftsbereich Marine bis 2030 untermauert habe, schrieb Jens-Peter Rieck vom Analysehaus MWB Research damals.

Rieck betonte außerdem, genau wie BofA-Analyst Benjamin Heelan, dass veränderte Prioritäten der Nato zum Problem für Rheinmetall werden könnten. Traditionelle Landstreitkräfte seien zwar immer noch wichtig, aber die Mittel flössen vor allem in Luftverteidigung, weitreichende Waffen, Drohnen und Überwachung. Daher strich er vor einer Woche sogar seine Kaufempfehlung für Rheinmetall./niw/la/men

15.07.2026 | 12:10:05 (dpa-AFX)
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15.07.2026 | 10:41:45 (dpa-AFX)
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15.07.2026 | 10:40:29 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Befesa profitieren von Stifel-Kaufempfehlung
15.07.2026 | 12:40:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Weniger Bürokratie für Genossenschaften

BERLIN (dpa-AFX) - Um die Rechtsform der Genossenschaft attraktiver zu machen, hat das Bundeskabinett eine Reihe von Vereinfachungen beschlossen. Ein vom Justizministerium erarbeiteter Entwurf zur Modernisierung des Genossenschaftsrechts sieht zuvorderst eine umfassende Digitalisierung vor: Genossenschaften sollen Vereinbarungen künftig in "Textform" statt wie bisher in "Schriftform" schließen, Versammlungen online abhalten und Mitglieder digital informieren können. Schriftform bedeutet, dass eine Erklärung eigenhändig unterschrieben sein muss - etwa die Kündigung eines Arbeitsvertrags per unterschriebenem Brief, während bei der Textform eine lesbare Erklärung ohne Unterschrift genügt.

Schnellere Eintragung

Die Gründung von Genossenschaften soll zudem beschleunigt werden, indem das zuständige Registergericht diese nach Eingang vollständiger Unterlagen innerhalb von 20 Tagen einzutragen hat. Aktuell gilt hier keine Frist. Durch die Verbesserung einer Datenbank sollen Gründerinnen und Gründer einer neuen Genossenschaft leichter herausfinden können, welchem Prüfungsverband sie angehören müssen. Der jeweilige Verband überwacht, ob die Genossenschaft wirtschaftlich solide geführt wird und die gesetzlichen sowie satzungsmäßigen Vorschriften einhält.

Engmaschigere Aufsicht

Zum Schutz vor unseriösen Genossenschaften sollen die Rechte und Pflichten der Prüfungsverbände ausgeweitet sowie die staatliche Aufsicht über diese Verbände gestärkt werden. Außerdem soll die bloße Kapitalanlage kein zulässiger Förderzweck mehr sein. Neu eingeführt wird eine Obergrenze von 50 Prozent für investierende Mitglieder.

Bisher können lediglich kleine Genossenschaften bis 20 Mitglieder in ihren Satzungen Regelungen vorsehen, die den Vorstand an Weisungen der Generalversammlungen bindet. Mit dem neuen Gesetzentwurf soll diese Schwelle auf 150 Mitgliedern erhöht werden. In einem ersten Entwurf aus dem Sommer 2025 war eine Schwelle von 1.500 Mitgliedern vorgesehen. Nach Rückmeldungen aus der Praxis wurde sie nun auf 150 Mitglieder beschränkt.

Wohnungsbau und Landwirtschaft

Aus Sicht von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) sind Genossenschaften ein zentraler Pfeiler der deutschen Wirtschaft. "Sie schaffen bezahlbaren Wohnraum, sichern regionale Landwirtschaft, halten Bankdienstleistungen auch im ländlichen Raum verfügbar und treiben die Energiewende voran." Damit Genossenschaften auch zukünftig attraktiv bleiben, wolle sie die Bundesregierung von unnötigen bürokratischen Lasten befreien. Genossenschaften könnten künftig frei entscheiden, ob sie sich digital, hybrid oder vor Ort organisieren.

Hubig und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hatten im März ein Konzept für eine neue Form von Unternehmen vorgelegt. Die Gesellschaft mit gebundenem Vermögen (GmgV) soll nach den Vorstellungen der SPD-Politiker als eigenständige Rechtsform neben GmbH, Aktiengesellschaft, Genossenschaft geschaffen werden. Der Vorschlag ist in der Bundesregierung bislang nicht abgestimmt. Die wichtigste Besonderheit: Das eingebrachte Vermögen soll in der Gesellschaft bleiben. Gewinne dürfen nicht ausgezahlt werden, sondern sollen reinvestiert werden./abc/DP/mis

15.07.2026 | 12:32:36 (dpa-AFX)
EQS-DD: HORNBACH Holding AG & Co. KGaA (deutsch)
15.07.2026 | 12:16:39 (dpa-AFX)
BASF hebt Ergebnisprognose 2026 deutlich an - Quartal besser als erwartet
15.07.2026 | 11:49:28 (dpa-AFX)
EQS-DD: Tradegate AG (deutsch)
15.07.2026 | 11:45:46 (dpa-AFX)
EQS-DD: Tradegate AG (deutsch)
15.07.2026 | 11:43:19 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: BASF SE: BASF-Gruppe legt vorläufige Zahlen für das 2. Quartal 2026 vor und hebt Ergebnisausblick für das Gesamtjahr 2026 an (deutsch)
15.07.2026 | 11:41:28 (dpa-AFX)
EQS-DD: Berliner Effektengesellschaft AG (deutsch)

Berichte

  • Börsenbericht
    15.07.2026

    Dax fällt unter 25.000 Punkte

    Der Dax fällt wieder unter 25.000 Punkte. Starke Geschäftszahlen vom Chipausrüster ASML können den Gesamtmarkt nicht stützen.

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  • TraderDaily
    15.07.2026

    Bullen legen die Basis für die Trendfortsetzung

    Hürde liegt bei 25.465 Punkten

    Im übergeordneten Chartbild befindet sich der DAX in einem intakten Aufwärtstrend. Dieser Trend wurde am 6. Juli durch den Kursanstieg auf neue Bestmarken bestätigt. Es folgte eine technische Gegenreaktion, welche zum Abbau der überkauften..

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  • Webinar - Trading für Berufstätige
    14.07.2026

    Sentimentanalyse: Zwischen K.I.-Euphorie und Korrekturrisiken

    Die Aktienmärkte sind von Optimismus geprägt – doch wie viel davon ist bereits eingepreist? Stefan Riße und Nicolas Saurenz zeigen, wie Anleger Sentiment-Indikatoren nutzen können, um Übertreibungen, Risiken und mögliche Chancen frühzeitig zu erkennen. Highlights: • K.I.-Euphorie auf dem..

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Termine

Datum Terminart Information Information
15.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Aker BP ASA: Half-yearly Report Aker BP ASA: Half-yearly Report
15.07.2026 Bericht zum 2. Quartal Antofagasta plc: Q2 2026 Production Report Antofagasta plc: Q2 2026 Production Report
15.07.2026 Bericht zum 2. Quartal ASM Lithography Holding N.V. (ASML): Q2 2026 Results ASM Lithography Holding N.V. (ASML): Q2 2026 Results
15.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes BW LPG Limited: Half-yearly Report BW LPG Limited: Half-yearly Report
15.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Cherry AG: Annual Report 2025 Cherry AG: Annual Report 2025
15.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Elisa Oyj: Half-year Financial Report 2026 Elisa Oyj: Half-year Financial Report 2026
15.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Heidelberg Pharma AG: Halbjahresfinanzbericht 2026 Heidelberg Pharma AG: Halbjahresfinanzbericht 2026
15.07.2026 Bericht zum 2. Quartal J.B. Hunt Transport Services Inc.: 2Q 2026 Earnings Release J.B. Hunt Transport Services Inc.: 2Q 2026 Earnings Release
15.07.2026 Bericht zum 2. Quartal M&T Bank Corporation: Second Quarter 2026 Earnings Release M&T Bank Corporation: Second Quarter 2026 Earnings Release
15.07.2026 Bericht zum 1. Quartal Richemont: Q1 Sales for the quarter ended 30 June 2026 Richemont: Q1 Sales for the quarter ended 30 June 2026
15.07.2026 Bericht zum 2. Quartal SEB AB: Interim report Q2 2026 SEB AB: Interim report Q2 2026
15.07.2026 Bericht zum 2. Quartal Storebrand ASA: Interim report Q2 2026 Storebrand ASA: Interim report Q2 2026
15.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Svenska Handelsbanken (SHB): Interim Report January-June Svenska Handelsbanken (SHB): Interim Report January-June
15.07.2026 Ordentliche Hauptversammlung Burberry plc: Annual General Meeting Burberry plc: Annual General Meeting

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