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30.04.2026 | 13:53:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Volkswagen-Konzern weniger profitabel als gedacht - Aktie legt zu

(neu: Kurs, Aussagen aus Konferenz, mehr Details und Hintergrund.)

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Der VW <DE0007664039><DE0007664039>-Konzern ist im ersten Quartal in einem schwierigen Umfeld bei der Profitabilität weiter unter Druck geraten. Vor allem Kosten für die US-Einfuhrzölle belasteten, aber auch das Aus für die Produktion des Elektroautos ID.4 in den USA. Konkretes zu dem bereits in Aussicht gestellten weiteren Umbau der Wolfsburger gab es von Konzernchef Oliver Blume am Donnerstag nicht. Allerdings schreckt der Manager auch nicht vor ungewöhnlichen Ideen zurück - so ist zum Beispiel in der Überlegung, an den deutschen Standorten auch Modelle aus China zu bauen. Die Aktie legte nach anfänglicher Skepsis zuletzt zu.

Das Papier rutschte kurz nach dem Handelsstart um rund zwei Prozent ab auf ein Tief seit April 2025, berappelte sich später aber wieder und gewann am Nachmittag 1,4 Prozent auf 86,64 Euro. Analyst Jose Asumendi von der US-Großbank JPMorgan verwies auf einen starken Barmittelzufluss - auf diesen hätten viele Anleger ihr Augenmerk gerichtet - und er sei deutlich besser ausgefallen als von ihm erwartet, schrieb der Fachmann.

Bei der operativen Marge hingegen habe VW die Erwartungen verfehlt, schrieb Goldman-Sachs-Experte Christian Frenes. Das sei der Markengruppe rund um Audi und der Lkw-Holding Traton sowie Sonderkosten geschuldet. Die Markterwartungen an den Gewinn je Aktie dürften auch wegen des schwachen Geschäfts in China nun sinken.

Die operative Marge lag im Quartal bei 3,3 Prozent, rund 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert, wie der Dax <DE0008469008>-Konzern mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 3,7 Prozent gerechnet.

Laut Finanzchef Arno Antlitz erzielte Europas größter Autobauer vor Sondereffekten eine operative Marge von 4,3 Prozent. Darin sind Umbaukosten von 0,8 Milliarden Euro ausgeklammert, darunter 0,5 Milliarden für das Produktionsende des Elektroautos ID.4 in den USA. Der restliche Betrag sind Kosten für Sparprogramme in der Gruppe mit den Massenmarken des Konzerns und bei der Nutzfahrzeugholding Traton.

Auch die bereinigte Rendite sieht Antlitz laut Mitteilung auf einem weiterhin viel zu niedrigen Niveau. Der Konzern müht sich derzeit, ein weiteres großes Sparprogramm aufzulegen. Dadurch sollen die Kosten deutlich sinken, um auch im härteren Wettbewerb mit chinesischen Anbietern bestehen zu können und Investitionen zu stemmen. Die Produktionskapazitäten sollen noch einmal um eine Million auf dann neun Millionen Fahrzeuge sinken. Das operative Ergebnis sollte durch solche Maßnahmen effektiv höher liegen als derzeit und nicht nur gegenläufige Effekte ausgleichen, sagte Blume in einer Telefonkonferenz.

Struktureller Umbau im Blick

Um seine Werke in Europa besser auszulasten, zeigte sich Blume offen für die Idee, an den hiesigen Standorten auch Modelle aus China zu bauen. "Wir werden prüfen, ob es in Europa Absatzmöglichkeiten für unsere chinesischen Autos gibt", sagte Blume. In Betracht kämen die eigenen Modelle, die VW in China speziell für den dortigen Markt entwickelt hat und die dort in diesem Jahr anlaufen. Bisher handle es sich dabei aber nur um mögliche Optionen, konkret geplant oder vereinbart sei nichts.

Chancen sieht Blume auch im Bereich Rüstung - vor allem für das Werk Osnabrück. "Wir führen konstruktive Gespräche mit der Rüstungsindustrie", sagte Blume. Und die seien bereits "weit fortgeschritten". Bis Jahresende rechne er für Osnabrück mit einer Entscheidung.

Zu Berichten über Gespräche mit dem Rüstungskonzern Rafael aus Israel wollte sich Blume nicht äußern. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst hatte zuvor berichtet, es gebe Gespräche zwischen Rafael und Volkswagen. Berichten zufolge könnte in Osnabrück künftig Komponenten rund um das Flugabwehr-System "Iron Dome" entstehen, das Rafael in Israel herstellt.

Geschäftszahlen rückläufig

Das operative Ergebnis von VW ging zu Jahresbeginn insgesamt um gut 14 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro zurück, der Umsatz sank um 2,5 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro. Unter dem Strich rutschte das Ergebnis nach Steuern um gut 28 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro ab.

Bei der Kassenlage gab es weitere Fortschritte. Im ersten Quartal lag der Barmittelzufluss, der sogenannte Netto-Cashflow im Konzernbereich Automobile - also ohne die Finanzdienstleistungen gerechnet - bei knapp 2 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor waren noch 0,8 Milliarden abgeflossen.

"Kriege, geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren, verschärfte Regulatorik und ein harter Wettbewerb sorgen für Gegenwind", sagte Konzernchef Blume laut Mitteilung. Allein die US-Einfuhrzölle kosteten den Konzern weitere 0,6 Milliarden Euro.

VW leidet insgesamt unter schwachen Verkaufszahlen vor allem in China und den USA. Weltweit drückte das die Zahl der Auslieferungen im Konzern in den Monaten Januar bis März auf nur noch 2,05 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken, 4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Zuwächse in Europa konnten das nicht ausgleichen.

Laut Manager Antlitz hat sich seit dem Start der jüngsten Sparprogramme 2024 das Umfeld noch einmal verdüstert: "Zölle sind hinzugekommen, der Wettbewerb in China verschärft sich weiter und chinesische Anbieter exportieren zunehmend Wettbewerbsdruck nach Europa." Allein die US-Zölle "belasten uns mit rund 4 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich", so Antlitz.

Belastet wurde das Konzernergebnis im ersten Quartal auch durch die schwachen Zahlen des Sportwagenbauers Porsche AG <DE000PAG9113>, die dieser am Vorabend vorgelegt hat. Von Januar bis März ging dort der Gewinn nach Steuern um fast ein Viertel zurück. Auch die Lkw-Tochter Traton <DE000TRAT0N7> mit den Marken MAN und Scania hatte wegen hoher Sondereffekte bereits einen deutlichen Gewinneinbruch gemeldet./men/fjo/mis/jha/

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Baustoffkonzern CRH startet mit mehr Umsatz

DUBLIN (dpa-AFX) - Der irische Baustoffkonzern CRH <IE0001827041> ist ins neue Jahr mit einem Zuwachs bei Umsatz und operativen Ergebnis gestartet. Unternehmenschef Jim Mintern sprach laut einer Mitteilung am Donnerstag von einem starken Start. Dies spiegele die gute Dynamik aus den Projektaktivitäten und die positiven Beiträge aus Zukäufen wider. Die Ziele für 2026 bestätigte der Manager. Die Aktie legte im vorbörslichen US-Handel zu.

Im ersten Quartal legte der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von CRH um 18 Prozent auf 600 Millionen Dollar (513 Mio Euro) zu. Der Umsatz kletterte um neun Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar. Dazu trugen vor allem höhere Preise und Zukäufe bei. Unter dem Strich vergrößerte sich jedoch der Verlust aufgrund höherer Kosten von 94 Millionen im Vorjahr auf 176 Millionen Dollar. Bei Bau- und Baustoffkonzernen ist in der Regel das Auftaktquartal besonders schwach.

Für das laufende Jahr peilt der Konzern ein operatives Ergebnis (bereinigtes Ebitda) von 8,1 bis 8,5 Milliarden Dollar an. Der Nettogewinn soll bei 3,9 bis 4,1 Milliarden Dollar herauskommen. Analysten haben jeweils das untere Ende der Spannen auf ihren Zetteln. Im Vorjahr hatte das operative Ergebnis 7,7 Milliarden und der Überschuss 3,8 Milliarden betragen.

Derweil hat der Schweizer Konkurrent Holcim <CH0012214059> im ersten Quartal weniger umgesetzt und verdient. Aufs Ergebnis drückten bei den Schweizern der harte Winter in einigen europäischen Ländern und Währungseffekte. Aber auch der Verkauf von mehreren Ländergeschäften belasteten das Resultat.

Der Vorstand des deutschen Konkurrenten Heidelberg Materials <DE0006047004> will in der kommenden Woche seine Quartalszahlen vorlegen./mne/err/jha/

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