•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

News

29.10.2026 | 15:29:20 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 3: Die Gründe für den Milliardenverlust bei VW - Aktie legt zu

(Wiederholung: Präzisierung im 12. Absatz, dass die dort genannten Zahlen sich auf die ersten neun Monate beziehen.)

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Volkswagen <DE0007664039> steuert auf das erste Verlustjahr seit dem Diesel-Skandal zu. Im dritten Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von rund 5,82 Milliarden Euro, wie der Konzern in Wolfsburg mitteilte. Damit ändern sich auch die Vorzeichen für das bisherige Jahr: Für die ersten neun Monate steht ein Ergebnis nach Steuern von minus 2,72 Milliarden Euro. Ein großer Teil davon sind zwar Buchverluste - aber nicht nur.

Das sind die wichtigsten Gründe für die tiefroten Zahlen bei Europas größtem Autobauer:

Mehr Stromer, weniger Geld: das E-Auto-Paradox

Volkswagen verliert bei den Verkaufszahlen deutlich an Boden. Im laufenden Jahr steuert der Konzern weltweit auf ungefähr acht Millionen Auslieferungen zu. Einen Lichtblick gibt es aber: das Geschäft mit E-Autos in Europa. Jedes fünfte bis Ende September ausgelieferte Auto auf dem Kontinent war ein reiner Stromer - und rund 40 Prozent des Auftragsbestands entfallen auf E-Modelle. Für den Boom verantwortlich macht VW <DE0007664039> unter anderem die hohen Spritpreise und die bessere Verfügbarkeit von Einstiegsmodellen. Allein für die Kleinwagen-Familie um den ID. Polo lagen zuletzt 150.000 Bestellungen vor.

Nach Angaben von VW-Finanzchef Arno Antlitz liegt die Nachfrage auf einem Niveau, das der Konzern erst für 2029 erwartet hatte. Doch mit Blick auf den Gewinn hilft das nicht: "Der Markterfolg unserer Elektrofahrzeuge setzt unser Ergebnis zusätzlich unter Druck", sagte der Manager. Denn ein E-Auto bringt dem Konzern derzeit weniger Gewinn als ein vergleichbarer Verbrenner.

Wächst der Anteil der Stromer, sinkt also der Ertrag. Der schnelle Hochlauf bei E-Autos verwässere die Gewinnmarge, sagte Antlitz. Die Marge des Modells ID. Cross liege bei 70 bis 80 Prozent eines vergleichbaren Verbrennermodells. Bei anderem Modellen sei der Wert niedriger. Antlitz ging davon aus, dass sich der Effekt in den nächsten Monaten verstärken wird. Man müsse daher die Kosten senken. Immerhin: Antlitz gab sich zuversichtlich, dass VW durch den Boom die CO2-Flottengrenzwerte der EU zunächst einhalten und Strafzahlungen vermeiden kann.

China: vom Gewinnbringer zum Problemfall

China ist der weltgrößte Automarkt und immens wichtig für Volkswagen. Die Geschäfte in der Volksrepublik laufen aber seit einiger Zeit schlecht. Neben der Konkurrenz lokaler Hersteller macht dem Konzern ein Nachfrageeinbruch zu schaffen. VW-China-Chef Ralf Brandstätter sprach zuletzt von einem Markt "im freien Fall". 2025 wurden mehr als 24 Millionen Autos dort verkauft. Für 2026 werden demnach weniger als 19 Millionen erwartet.

In den ersten neun Monaten sanken die Verkäufe um gut 30 Prozent auf 1,38 Millionen. Die Entwicklung nahm zuletzt auch an Fahrt auf. In Spitzenzeiten verkaufte das Unternehmen jährlich mehr als vier Millionen Autos in China.

Die Erwartungen sind entsprechend niedrig: Für 2026 rechnet VW in China vor Abschreibungen mit einem Abschneiden um die Gewinnschwelle. Nach dem ersten Halbjahr war VW für das einstige Wachstumsgeschäft noch von 200 bis 600 Millionen Euro positivem anteiligem Beitrag ausgegangen. Antlitz zufolge besteht aber ein erhebliches Risiko, dass das vierte Quartal das Ergebnis vor Abschreibungen in den Negativbereich drückt. Zum Vergleich: In Spitzenjahren verdiente VW in China mehr als 4 Milliarden Euro.

Außerdem hat VW den Wert von chinesischen Tochterfirmen, die der Konzern komplett kontrolliert, um rund eine Milliarde Euro nach unten korrigiert.

Abschreibung auf Porsche-Firmenwert

Für das laufende Jahr rechnete der VW-Konzern zuletzt mit Sonderkosten von rund 10 Milliarden Euro. Davon wurden 8,7 Milliarden bereits verbucht. Größter Einzelposten ist eine Abschreibung auf den Firmenwert des Stuttgarter Sport- und Geländewagenbauers Porsche. Er beläuft sich auf rund 6,4 Milliarden Euro. Die Wertberichtigung ist nicht zahlungswirksam, drückt aber den Gewinn. Hintergrund sind niedrigere Erwartungen an die Entwicklung der Tochter.

Bereits ein Jahr zuvor war die Lage bei Porsche einer der Hauptgründe für den Quartalsverlust. Die Luxusmarke, einst eine Gewinnperle des Konzerns, steckt bereits länger in der Krise. Belastend wirkten insbesondere der Einbruch beim China-Geschäft, die US-Zölle und Kurskorrekturen bei der Elektro-Strategie. Zuletzt hatten sich die Geschäftszahlen von Porsche stabilisiert.

Umbau kostet: Was noch auf der Rechnung steht

Die VW-Führung um Chef Oliver Blume baut den Konzern gerade um. Und das kostet massig Geld. So wirkt sich demnach im dritten Quartal der angestrebte Verkauf des Werks Osnabrück an den Finanzinvestor Aurelius sowie an das Land Niedersachsen belastend aus. Beide wollen den Standort auf Rüstung trimmen. Eine genaue Summe nannte Volkswagen nicht.

Ohne die Sondereffekte hätte VW im Tagesgeschäft in den ersten neun Monaten einen Gewinn von 8,8 Milliarden Euro verbuchen können. Der Konzernumsatz lag in diesem Zeitraum bei 233,4 Milliarden Euro (minus 2,2 Prozent).

Und jetzt?

Ob Volkswagen das Jahr tatsächlich mit Verlust abschließen wird, muss sich zeigen. Doch viel deutet darauf hin. Der E-Auto-Hochlauf dürfte den Gewinn weiter drücken. Außerdem laufen im vierten Quartal voraussichtlich weitere Sonderkosten auf, zum Beispiel für zusätzliche Vorruhestandsregelungen.

Auch eine Einigung mit den Arbeitnehmern über die weiteren Sparpläne des Vorstands könnte zusätzliche Kosten verursachen, etwa für Abfindungen. Auch wenn das vor Jahresende als unwahrscheinlich gilt. Das Management selbst rechnet im Tagesgeschäft höchstens mit einem Mini-Gewinn.

Was macht die Aktie?

Die im Dax <DE0008469008> notierte und dieses Jahr schwach gelaufene Aktie fiel zunächst, drehte dann aber ins Plus. Das Papier gewann am Nachmittag in einem freundlichen Gesamtmarkt zuletzt 2,8 Prozent auf 70,96 Euro. In diesem Jahr hat es damit immer noch knapp ein Drittel an Wert eingebüßt. Die hohen Sonderbelastungen waren seit der Gewinnwarnung im September bekannt. Die detaillierten Zahlen seien nun im Wesentlichen wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Philippe Houchois von der US-Investmentbank Jefferies. Beim Zahlungsmittelzufluss aus dem Automobilbereich tendiere der Konzern zum oberen Ende der Jahresprognosespanne./jwe/men

29.10.2026 | 15:08:18 (dpa-AFX)
Aktien New York: Alphabet bremst Nasdaq-Erholungsrally aus
29.10.2026 | 15:01:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Die Gründe für den Milliardenverlust bei Volkswagen - Aktie legt zu
29.10.2026 | 14:37:04 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax über 26.000 Punkte - EZB-Leitzins stabil
29.10.2026 | 14:12:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP: US-Wirtschaftswachstum beschleunigt sich stärker als erwartet
29.10.2026 | 13:40:58 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Volkswagen auf tiefem Niveau stabilisiert
29.10.2026 | 13:29:09 (dpa-AFX)
Aktien New York Ausblick: Alphabet bremst Nasdaq-Erholungsrally aus
29.10.2026 | 15:44:52 (dpa-AFX)
Basler hebt Jahresausblick dank starkem dritten Quartal erneut

AHRENSBURG (dpa-AFX) - Der gute Lauf beim Bildverarbeitungsspezialisten Basler <DE0005102008> hält an. Das Management erhöhte nach neun Monaten erneut seine Jahresziele, bei Umsatz und Profitabilität dürfte nun 2026 noch mehr herausspringen als zuletzt avisiert. Den Erlös taxiert der Vorstand für dieses Jahr jetzt auf 295 bis 300 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Ahrensburg mitteilte. Zuletzt hatte die SDax <DE0009653386>-Firma lediglich 270 bis 290 Millionen angepeilt. Bei der Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit) sollen es 17,5 bis 19,5 Prozent werden und damit deutlich mehr als mit 12,5 bis 14,5 Prozent bisher in Aussicht gestellt. Die Aktie legte in einer ersten Reaktion um vier Prozent zu.

Zusätzlichen Optimismus verlieh das Abschneiden im bisherigen Jahresverlauf. In den ersten neun Monaten wuchs der Umsatz laut vorläufigen Zahlen um 35 Prozent auf 227,4 Millionen Euro, die operative Marge (Ebit) kletterte von 8,7 Prozent ein Jahr zuvor auf 22,5 Prozent. Der Auftragseingang schwoll gar um 62 Prozent auf 278,6 Millionen Euro an./men/he

29.10.2026 | 15:29:20 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 3: Die Gründe für den Milliardenverlust bei VW - Aktie legt zu
29.10.2026 | 15:18:58 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Renault steigert Umsatz im scharfen Wettbewerb leicht - Aktie zieht an
29.10.2026 | 15:17:32 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Basler AG vorläufiges 9-Monatsergebnis 2026: Erneute Prognoseerhöhung für 2026 nach anhaltend hohem Auftragseingang und starken Ergebnissen (deutsch)
29.10.2026 | 15:05:01 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: DZ hebt Wacker Chemie auf 'Kaufen' und fairen Wert auf 100 Euro
29.10.2026 | 15:01:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Die Gründe für den Milliardenverlust bei Volkswagen - Aktie legt zu
29.10.2026 | 14:52:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP: US-Pharmakonzern Lilly hebt ein weites Mal das Umsatzziel

Berichte

  • Börsenbericht
    29.10.2026

    60 Sekunden Wirtschaft am 29.10.2026

    Wieder Milliardenverlust bei Volkswagen - Starkes Quartal für MTU - Christine Lagarde tritt vorzeitig zurück

    Mehr
  • TraderDaily
    29.10.2026

    Aufwärtstrend wird durch Kaufsignale bestätigt

    Hindernis liegt bei 25.720 Punkten

    Charttechnisch konnte der DAX Ende August ein Allzeithoch markieren. Seither hat der langfristige Aufwärtstrend eine untergeordnete Konsolidierung absolviert. Mit der Etablierung des Verlaufstiefs am 23. Oktober bei 25.008 Punkten könnte wiederum die Basis..

    Mehr
  • Webinar - Trading für Berufstätige
    27.10.2026

    KI-Aktien vor dem großen Knall? Chancen, Risiken und meine Top-Favoriten

    Die Rally bei KI-Aktien hat zuletzt einige Dämpfer bekommen, die Stimmung hat sich gedreht. Fragen zur Finanzierung, wackelnde Neocloudanbieter wie Coreweave und die hohen Anleiherenditen sorgen für Gegenwind. Auf der anderen Seite gibt es von Seiten der Unternehmen weiter keine Indikationen, dass..

    Mehr

Termine

Datum Terminart Information Information
29.10.2026 Veröffentlichung des 9-Monats-Berichtes Adidas AG: 9-Monatsergebnis 2026 Adidas AG: 9-Monatsergebnis 2026
29.10.2026 Bruttoinlandsprodukt 3. Quartal Air Liquide S.A.: Third Quarter Revenues 2026 Air Liquide S.A.: Third Quarter Revenues 2026
29.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Aixtron SE: Q3 / 2026 Ergebnis Aixtron SE: Q3 / 2026 Ergebnis
29.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Aker BP ASA: Quarterly Report - Q3 Aker BP ASA: Quarterly Report - Q3
29.10.2026 Bericht zum 3. Quartal AlzChem Group AG: Q3 Finanzbericht 2026 AlzChem Group AG: Q3 Finanzbericht 2026
29.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Amplifon SpA: Results presentation Q3 2026 Amplifon SpA: Results presentation Q3 2026
29.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Andritz AG: Q1-Q3 2026 Andritz AG: Q1-Q3 2026
29.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Anheuser-Busch InBev N.V./S.A.: Third Quarter Results 2026 Anheuser-Busch InBev N.V./S.A.: Third Quarter Results 2026
29.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Arcadis N.V.: Third quarter 2026 Arcadis N.V.: Third quarter 2026
29.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Avolta AG: Publication of Q3 2026 Results Avolta AG: Publication of Q3 2026 Results
29.10.2026 Veröffentlichung des 9-Monats-Berichtes AXA S.A.: First Nine Months 2026 Activity Indicators Release AXA S.A.: First Nine Months 2026 Activity Indicators Release
29.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA): Third Quarter 2026 Results Presentation Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA): Third Quarter 2026 Results Presentation
29.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Befesa S.A.: Q3 2026 Befesa S.A.: Q3 2026
29.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Boliden AB: Q3 26 Interim report Boliden AB: Q3 26 Interim report

Magazin