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News

03.05.2026 | 09:35:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Trump kündigt Überprüfung eines Iran-Plans für Kriegsende an

WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, einen vom Iran übermittelten Plan für ein Ende des Kriegs prüfen zu wollen. Allerdings könne er sich nicht vorstellen, dass dieser Plan akzeptabel sein werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Der Iran habe "noch keinen ausreichend hohen Preis für das gezahlt (...), was er der Menschheit und der Welt in den letzten 47 Jahren angetan hat", begründete er seine Prognose. Zugleich warnte Trump, es bestehe weiter die Möglichkeit, den Iran wieder anzugreifen, sollte sich die iranische Führung falsch verhalten.

Am Freitag war bekannt geworden, dass der Iran nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna einen neuen Vorschlag an die Vermittler in Pakistan übergeben hatte. US-Präsident Donald Trump zeigte sich damit jedoch unzufrieden. Über Inhalte der neuen Initiative wurde zunächst nichts offiziell bekannt.

Iranische Forderungen

Wie die den iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, reichte der Iran einen 14-Punkte-Plan als Antwort auf einen US-Vorschlag ein. Der iranische Vorschlag sei über einen pakistanischen Vermittler übermittelt worden und fordere die "Beendigung des Kriegs an allen Fronten, einschließlich des Libanons", hieß es weiter. Dort gilt derzeit eine brüchige Waffenruhe zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz und Israel.

Laut Tasnim werden in dem Vorschlag Garantien gegen militärische Aggressionen und der Abzug von US-Militärstreitkräften aus der Region um den Iran thematisiert. Weiter sollten eingefrorene iranische Vermögenswerte freigegeben werden. Zudem gehe es um die Aufhebung von Sanktionen sowie die Einführung eines "neuen Mechanismus für die Straße von Hormus". Die Meerenge ist für Handelsschiffe derzeit blockiert.

Trump will iranische Raketenproduktion beseitigen

Auf dem Flughafen in Palm Beach in Florida sagte Trump Reportern, was den Iran betreffe, laufe es für die USA sehr gut. "Sie wollen einen Deal." Auf die Frage, ob er die restlichen iranischen Raketenproduktionskapazitäten beseitigen wolle, sagte Trump: "Ja, ich würde sie gerne beseitigen." Ansonsten wäre dies für den Iran ein Anfang, sie wieder aufbauen zu können.

Trump hatte ebenfalls am Freitag die Kampfhandlungen im Iran in einem Brief an den US-Kongress für beendet erklärt. Es gilt weiterhin eine Waffenruhe, die Trump einseitig und ohne zeitliche Begrenzung verlängert hatte.

Die USA und Israel hatten ihren Krieg gegen den Iran am 28. Februar begonnen. Der Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel und arabische Staaten am Golf. Seit Anfang April gilt eine Waffenruhe. Washington verlangt für ein Kriegsende neben der Herausgabe des hoch angereicherten Urans die Einstellung des iranischen Atomprogramms. Zudem will Washington dem Iran auch eine Begrenzung seines Programms zur Entwicklung ballistischer Raketen auferlegen.

Milliardenschwere Waffenlieferungen an Partner im Krieg

Derweil genehmigte das US-Außenministerium milliardenschwere Waffenlieferungen an Bahrain, Israel, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Per Notfallbeschluss habe Außenminister Marco Rubio acht Waffenlieferungen im Wert von über 25 Milliarden US-Dollar (rund 21,3 Mrd Euro) bewilligt, bestätigte ein Sprecher des Ministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Durch den erklärten Notfall bedarf es anders als üblich keiner Zustimmung des Kongresses.

Seit Beginn des Krieges habe der Iran Tausende ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen auf die Partner der USA in der Region abgefeuert, hieß es zur Erklärung. Die meisten davon seien erfolgreich abgefangen worden. Die Dringlichkeit der Genehmigung begründete das Ministerium auch damit, dass die Partner "derzeit angegriffen werden".

Gregory Meeks, führender Demokrat im Auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses, wertete den Schritt als Missachtung des Kongresses. Von den aufgeführten Exporten betreffe nur einer Verteidigungsgüter, die sofort exportiert werden könnten. "Die Regierung nutzt den Vorwand einer Notstandserklärung, um Verkäufe durchzusetzen, die keinen dringenden Bezug zu aktuellen Konflikten haben", teilte er mit.

Brüchige Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah

Derweil bleibt die Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah im Libanon brüchig. Das israelische Militär teilte am Abend auf der Plattform Telegram mit, am Samstag seien im Südlibanon zahlreiche terroristische Infrastruktureinrichtungen angegriffen und "Terroristen" eliminiert worden, die in unmittelbarer Nähe von israelischen Soldaten operiert hätten. Bei den Angriffen seien 70 militärische Strukturen der Hisbollah zerstört worden, unter anderem Waffenlager./hme/DP/zb

01.05.2026 | 22:28:18 (dpa-AFX)
ROUNDUP 5/Trump: Werde keine Kongresserlaubnis für Iran-Krieg einholen
01.05.2026 | 22:19:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Rekordjagd dauert an - Apple treibt an
01.05.2026 | 22:15:17 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Rekordjagd dauert an - Apple sorgt für gute Stimmung
01.05.2026 | 20:47:24 (dpa-AFX)
ROUNDUP 4/Trump: Werde keine Kongresserlaubnis für Iran-Krieg einholen
01.05.2026 | 19:56:41 (dpa-AFX)
Aktien New York: Rekordjagd dauert an - Apple sorgt für gute Stimmung
01.05.2026 | 19:35:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Trump zu Vorschlägen des Irans: 'Ich bin nicht zufrieden'
03.05.2026 | 09:35:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: US-Billigflieger Spirit trotz Trump-Rettungsversuchs am Ende

(Neu: weitere Details)

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der US-Billigflieger Spirit Airlines <US8485771021> ist trotz Rettungsversuchen der Regierung von Präsident Donald Trump am Ende. Die geordnete Einstellung des Flugbetriebs habe begonnen, teilte die Fluggesellschaft mit. Alle Flüge seien gestrichen und der Kundenservice nicht länger verfügbar. Trump hatte eine Lösung ins Gespräch gebracht, bei der der amerikanische Staat im Gegenzug für einen rettenden Kredit Anteile an Spirit übernehmen sollte.

Laut Medienberichten ging es um eine Finanzspritze von rund 500 Millionen US-Dollar, nach der die Regierung einen Anteil von bis zu 90 Prozent an Spirit hätte bekommen können. Trump betonte noch am Freitag, dass der Staat als vorrangiger Gläubiger behandelt werden sollte. Berichten zufolge waren andere Geldgeber nicht mit den Konditionen einverstanden und die Gespräche wurden ergebnislos beendet.

Teures Kerosin

Seit August vergangenen Jahres war Spirit bereits im zweiten Insolvenzverfahren binnen weniger als zwölf Monaten. Ursprünglich wollte die Airline es im Sommer mit niedrigeren Schulden verlassen. Doch dann wurden diese Pläne durch die im Iran-Krieg stark gestiegenen Kerosinpreise torpediert. Der "plötzliche und anhaltende" Anstieg habe keinen anderen Weg gelassen als den Betrieb einzustellen, betonte Spirit-Chef Dave Davis. Fluggesellschaften sichern sich gemeinhin gegen Risiken wie Preisschwankungen beim Kerosin ab, diese Instrumente kosten aber auch Geld.

Die Airline rief Passagiere mit Tickets für anstehende Flüge auf, nicht mehr zum Flughafen zu fahren. Passagiere sollen das Geld für ihre gebuchten Flüge zurückbekommen. Laut Medienberichten blieben an manchen US-Flughäfen am Freitag Passagiere sitzen, deren Flüge abgesagt wurden. So zeigte der Sender WWJ Newsradio 950 rund 200 Fluggäste am Gate in Detroit, deren Flug nach Los Angeles ausfiel. Viele Passagiere, die am Wochenende fliegen wollten, mussten dringend nach Alternativen suchen. Andere Airlines kündigten an, Spirit-Kunden unter die Arme greifen zu wollen. So bieten etwa United und Southwest Sondertarife für Leute mit Tickets für abgesagte Flüge von Spirit an.

Gescheiterte Übernahme

Die Krise bei Spirit gilt als hausgemacht. Der Chef des deutlich größeren Konkurrenten United Airlines <US9100471096>, Scott Kirby, sagte etwa, das Problem liege im Geschäftsmodell - und die hohen Kerosinpreise hätten die Entwicklung nur beschleunigt. Spirit sollte 2022 vom Rivalen JetBlue übernommen werden - aber Wettbewerbshüter der damaligen Regierung von Präsident Joe Biden zogen dagegen vor Gericht und ein Richter blockierte den Deal. Trumps Verkehrsminister Sean Duffy machte nun allein das Scheitern der Übernahme für das Aus verantwortlich.

Trump hilft gern US-Firmen

Die US-Regierung hatte zwar die Luftfahrt-Industrie in Krisenzeiten etwa nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 oder in der Corona-Pandemie gestützt - ein Eingreifen zugunsten eines einzelnen Unternehmens wäre aber eine ungewöhnliche Aktion.

Trump hatte in seiner zweiten Amtszeit allerdings erhöhte Bereitschaft demonstriert, den Staat Anteile an Unternehmen im Gegenzug für Finanzhilfen übernehmen zu lassen. So bekam die US-Regierung einen Anteil von rund zehn Prozent am Chipriesen Intel <US4581401001> als Ausgleich für bereits zuvor unentgeltlich zugesagte Milliarden-Subventionen./so/DP/zb

03.05.2026 | 09:31:48 (dpa-AFX)
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Termine

Datum Terminart Information Information
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04.05.2026 Ordentliche Hauptversammlung Cham Swiss Properties AG: Ordentliche Generalversammlung Cham Swiss Properties AG: Ordentliche Generalversammlung
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04.05.2026 Ordentliche Hauptversammlung ORIOR AG: Generalversammlung ORIOR AG: Generalversammlung
04.05.2026 Schlussdividende ex-Tag RWE AG: Ex-Dividende-Tag RWE AG: Ex-Dividende-Tag
04.05.2026 Schlussdividende ex-Tag Vend Marketplaces ASA: Dividend Ex.date Vend Marketplaces ASA: Dividend Ex.date
04.05.2026 Kein Handel an der Börse Großbritannien: Börse geschlossen (Early May Bank Holiday) Großbritannien: Börse geschlossen (Early May Bank Holiday)
04.05.2026 Kein Handel an der Börse Japan: Börse geschlossen (Greenery Day) Japan: Börse geschlossen (Greenery Day)
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05.05.2026 Bericht zum 1. Quartal Anheuser-Busch InBev N.V./S.A.: First Quarter Results 2026 Anheuser-Busch InBev N.V./S.A.: First Quarter Results 2026

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