•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

News

27.06.2026 | 12:05:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP 5: Israel und der Libanon schließen Abkommen - viele Hürden

WASHINGTON/TEL AVIV/BEIRUT (dpa-AFX) - Israel und die libanesische Regierung haben sich unter Vermittlung der USA auf einen Rückzug der israelischen Armee aus zwei Zonen im Südlibanon geeinigt. Dort soll die reguläre libanesische Armee die Kontrolle übernehmen. In einem Rahmenabkommen verpflichten sich Israel und der Libanon außerdem, ihren jahrzehntelangen Konflikt zu beenden.

Die Vereinbarung sei ein "erster Schritt" in Richtung eines dauerhaften Friedens zwischen beiden Ländern, sagte US-Außenminister Marco Rubio in Washington. Ein zwischen Israel und dem Libanon geltender Kriegszustand wurde nie offiziell beendet. Der Libanon erkennt den Staat Israel nicht an, ist aber keine Kriegspartei im aktuellen Konflikt.

Den fechten die libanesische Hisbollah-Miliz, die als deutlich mächtiger gilt als die regulären libanesischen Streitkräfte, und Israel aus. Die vom Iran unterstützte Miliz nahm an den Verhandlungen nicht teil und lehnt die Vereinbarung ab - ein Grund, warum viele Beobachter wenig Hoffnung auf eine nachhaltige Beendigung des jahrzehntelangen Konflikts haben.

Israel soll besetztes Land im Libanon an Armee übergeben

Anders als von der Führung in Teheran und der Hisbollah gefordert, muss sich Israel dem Rahmenabkommen nach nicht aus einer selbst festgelegten "Sicherheitszone" im Südlibanon zurückziehen, solange nicht staatliche Gruppen wie die Hisbollah entwaffnet worden sind.

Die Vereinbarung sieht jedoch vor, dass sich die israelische Armee schrittweise aus zwei Zonen zurückzieht und die reguläre libanesische Armee dort die Kontrolle übernimmt. Das US-Militär solle dabei prüfen, ob die Gebiete nicht weiter von der Hisbollah genutzt werden, berichtete das US-Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf US-amerikanische und israelische Beamte. Ein Zeitrahmen oder konkrete Bedingungen für einen israelischen Rückzug wurden nicht festgelegt.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der die Einigung lobte, hatte die von der Armee errichtete "Sicherheitszone" im Südlibanon an der Grenze zu Israel als Barriere zwischen der Hisbollah-Miliz und den Bürgern und Gemeinden im Norden des Landes bezeichnet. Die Miliz greift Nordisrael immer wieder mit Raketen und Drohnen an.

Die Hisbollah hat kein allgemeines völkerrechtliches Recht, militärische Gewalt gegen Israel anzuwenden. Der Libanon ist verpflichtet, sein Staatsgebiet grundsätzlich nicht als Ausgangspunkt bewaffneter Angriffe auf andere Staaten nutzen zu lassen, kann dies aber nicht durchsetzen. Die Regierung hat die militärischen Aktivitäten der Hisbollah Anfang des Jahres als illegal erklärt. Zugleich versucht sie, interne Spannungen zu vermeiden.

Die libanesische Regierung stuft das von Israel kontrollierte Areal, das gut sechs Prozent des Territoriums ausmacht, als völkerrechtswidrig besetztes Staatsgebiet ein.

Viele Stolpersteine bei der Umsetzung

Der israelische Nahost-Experte Danny Citrinowicz bezeichnete auf X das Abkommen zwar als eine beeindruckende diplomatische Errungenschaft, wies aber auf ähnlichen Optimismus bei früheren Vereinbarungen wie dem Gaza-Abkommen hin. Dessen Umsetzung stagniert.

Citrinowicz bezeichnet die zentrale Annahme des Abkommens, dass die Hisbollah letztendlich entwaffnet wird, höchst fragwürdig. Weder die libanesischen Streitkräfte noch Israel dürften dieses Ziel in absehbarer Zukunft erreichen. "Infolgedessen könnte die Frage der Waffen der Hisbollah zur Rechtfertigung für eine unbefristete israelische Militärpräsenz werden, ähnlich wie ungelöste Sicherheitsbedenken andere Konflikte verlängert haben", so der Experte.

Außerdem sei es unwahrscheinlich, dass ein israelischer Ministerpräsident einem nennenswerten Rückzug aus dem Libanon zustimmen werde. Die bereits genehmigte begrenzte Truppenverlegung betreffe Gebiete, die Israel ohnehin kaum dauerhaft hätte halten können. Es gebe kaum Anzeichen dafür, dass unter den derzeitigen Bedingungen weitere Rückzüge stattfinden werden.

Andere Beobachter weisen auch auf die Rolle des Irans hin. Die iranische Regierung unterstützt die Hisbollah finanziell und auch mit Waffen. Die Hisbollah gilt als wichtiges Abschreckungswerkzeug des Irans gegen Israel und trägt damit zu ihrem Machterhalt bei. Kritiker zweifeln an der Bereitschaft des Irans zur Aufgabe der Hisbollah-Waffen.

Hisbollah lehnt Vereinbarung ab

Die Hisbollah teilte mit, sie fühle sich nicht an das Rahmenabkommen gebunden. Das Abkommen könne nur durch einen von den USA unterstützten Bürgerkrieg durchgesetzt werden, sagte Hassan Fadlallah, ein Mitglied der Hisbollah-Fraktion im libanesischen Parlament, dem libanesischen proiranischen Nachrichtenportal Al Majadin.

Fadlallah erklärte, die Hisbollah werde sich jeglichen Regierungsmaßnahmen widersetzen, die sich aus dem Abkommen ergäben, an ihren Waffen festhalten und nicht zulassen, dass die Behörden dem libanesischen Volk ihren Willen aufzwingen. Zahlreiche ihrer Anhänger gingen am Freitagabend auf die Straße, um gegen das Abkommen zu demonstrieren.

Waffenruhe zuletzt stabiler

Zwischen der Hisbollah und Israel gilt seit dem 19. Juni eine Waffenruhe. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen wurde sie zuletzt von beiden Seiten weitgehend eingehalten.

Lage im Libanon könnte Frieden im Iran gefährden

Der Konflikt im Libanon ist für die USA besonders relevant, weil er zum Knackpunkt in den Verhandlungen mit dem Iran werden könnte. Das zwischen Washington und Teheran erzielte Rahmenabkommen sieht ein Ende der Kämpfe auch im Libanon vor. Experten kritisieren, dass die US-Regierung dem Iran ein Vetorecht über Entwicklungen im Libanon zugestanden habe.

Der Iran will die Hisbollah um jeden Preis schützen und macht deshalb den Rückzug Israels aus dem Südlibanon zur Bedingung für ein dauerhaftes Kriegsende. Zwischen den USA und dem Iran herrscht eigentlich eine Waffenruhe. Erstmals seit dem erzielten Rahmenabkommen griffen die USA in der Nacht aber wieder iranische Ziele an - als Reaktion auf eine Attacke auf ein Frachtschiff in der Straße von Hormus. Der Golfstaat Bahrain meldete einen iranischen Angriff mit Drohnen./da/DP/zb

27.06.2026 | 11:49:03 (dpa-AFX)
Persistent will IT-Dienstleister Nagarro für eine Milliarde Euro kaufen
27.06.2026 | 10:35:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: USA melden erste Angriffe gegen Iran seit Rahmenabkommen
26.06.2026 | 22:40:31 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Tech-Werte geben wieder nach - Dow kaum bewegt
26.06.2026 | 22:30:26 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Tech-Werte geben wieder nach - Dow kaum bewegt
26.06.2026 | 22:14:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Wegen Digitalsteuer-Plänen: Trump droht Europäern mit Zöllen
26.06.2026 | 19:56:10 (dpa-AFX)
Aktien New York: Tech-Werte geben wieder nach - Gewinnmitnahmen bei KI-Titeln
27.06.2026 | 11:49:03 (dpa-AFX)
Persistent will IT-Dienstleister Nagarro für eine Milliarde Euro kaufen

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der IT-Dienstleister Nagarro <DE000A3H2200> steht vor einer Übernahme durch den indischen Konzern Persistent <INE262H01021>. Der Technologiedienstleister aus Indien bietet 81 Euro je Nagarro-Aktie, wie die beiden Unternehmen in der Nacht auf Samstag in München mitteilten. Das ist etwa doppelt so viel wie die Nagarro-Aktie zum Xetra-Schluss am Freitag gekostet hatte. Mit dem Angebotspreis wird das Nagarro-Aktienkapital mit etwas mehr als einer Milliarde Euro bewertet. Persistent kam zuletzt auf eine Marktkapitalisierung von umgerechnet gut sieben Milliarden Euro.

Persistent will mindestens die Hälfte der Anteile erwerben. Rund 20 Prozent der Anteile hat sich das indische Unternehmen von der Gründerfamilie gesichert und damit bereits einen großen Schritt in Richtung der 50 Prozent geschafft. "Auch Mitglieder des Vorstands beabsichtigen, ihre privat gehaltenen Aktienpakete in das Angebot einzuliefern", hieß es in der Mitteilung. Der Kurs von Nagarro hatte in den vergangenen Jahren unter anderem wegen Bilanzierungsproblemen und eines stagnierenden beziehungsweise sinkenden operativen Gewinns stark unter Druck gestanden.

Seit einem Zwischenhoch von etwas mehr als 80 Euro im Dezember 2025 war es bis auf das Rekordtief von 32,50 Euro am Mittwoch vergangener Woche abgesackt. Am Freitag zog der Kurs dann im Laufe des Nachmittags kräftig an und schloss mit einem Plus von knapp 20 Prozent bei 40,44 Euro. Nagarro ist seit Dezember an der Börse notiert, nachdem das Unternehmen von Allgeier <DE000A2GS633> abgespalten wurde. Der erste Kurs der Nagarro-Aktie hatte bei 69 Euro gelegen. In den ersten Monaten ging es stetig nach oben. Bevor der Absturz einsetzte, war die Aktie zeitweise mehr als 200 Euro wert.

Nagarro hat nach eigenen Angaben rund 18.000 Mitarbeitende und ist in 38 Ländern aktiv. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen den Umsatz leicht auf knapp eine Milliarde Euro steigern. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging dagegen leicht zurück./zb

26.06.2026 | 23:36:11 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Nagarro SE: Nagarro unterzeichnet Zusammenschlussvereinbarung mit Persistent Systems und unterstützt freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an alle Aktionäre zu einem Preis von 81 Euro pro Aktie (deutsch)
26.06.2026 | 23:27:51 (dpa-AFX)
Übernahmeangebot / Zielgesellschaft: Nagarro SE; Bieter: Galaxy Germany Holding SE
26.06.2026 | 22:31:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP: New York friert Mietpreise für etliche Wohnungen ein
26.06.2026 | 19:40:59 (dpa-AFX)
Prozess um Brandstiftung in Los Angeles geplatzt
26.06.2026 | 18:00:24 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: PSP Swiss Property verkauft den Richtipark in Wallisellen. Die EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2026 wird erhöht. (deutsch)
26.06.2026 | 18:00:12 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: NORMA Group SE (deutsch)

Berichte

  • Börsenbericht
    26.06.2026

    Gewinnmitnahmen in Asien drücken den Dax

    Den ganzen Tag über steht der Dax schon im Minus. Auch auf Wochensicht stehen für diese Woche Verluste an. Auffällig ist die Aktie von Zalando: Die Bafin hat hier Untersuchungen angekündigt.

    Mehr
  • TraderDaily
    26.06.2026

    Kaufsignale ermöglichen weitere Kursanstiege

    Barriere liegt bei 25.5181 Punkten

    Der DAX befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend, welcher im Januar dieses Jahres durch den Kursanstieg auf ein Allzeithoch untermauert wurde. Seither befindet sich der Index in einer Konsolidierung. Diese Situation hat insbesondere in den letzten..

    Mehr
  • Webinar - Trading für Berufstätige
    23.06.2026

    „Higher for longer“: Inflation & Märkte im Reality-Check

    Die Hoffnung auf schnelle Zinssenkungen ist vom Tisch: Der neue FED-Chef Kevin Warsh signalisiert klar „higher for longer“. Steigende Inflationsprognosen, ein nach oben verschobener Ausblick und keine Aussicht auf günstige Liquidität setzen die Märkte unter Druck. Auch in Europa bleibt der..

    Mehr

Termine

Datum Terminart Information Information
28.06.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Flughafen Zürich AG (FIG): Halbjahresergebnis 2026 Flughafen Zürich AG (FIG): Halbjahresergebnis 2026
29.06.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Prosus NV: FY2026 Full year results Prosus NV: FY2026 Full year results
29.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung Indra Sistemas: Annual General Meeting - first call Indra Sistemas: Annual General Meeting - first call
29.06.2026 Außerordentliche Hauptversammlung InPost SA: Extraordinary General Meeting 2026 InPost SA: Extraordinary General Meeting 2026
29.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung JD.com Inc.: Annual General Meeting JD.com Inc.: Annual General Meeting
29.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung Nagarro SE: Ordentliche Jahreshauptversammlung Nagarro SE: Ordentliche Jahreshauptversammlung
29.06.2026 Schlussdividende ex-Tag Azelis Group: Ex-dividend date Azelis Group: Ex-dividend date
29.06.2026 Schlussdividende Zahltag International Consolidated Airlines Group SA: Final Payment date International Consolidated Airlines Group SA: Final Payment date
29.06.2026 Schlussdividende ex-Tag LEM Holding SA : Dividend ex-date LEM Holding SA : Dividend ex-date
29.06.2026 Zwischendividende Zahltag Shell PLC: Q1 2026 Dividend payment date Shell PLC: Q1 2026 Dividend payment date
29.06.2026 Einzelhandelsumsätze Spanien: Einzelhandelsumsätze Mai 2026 Spanien: Einzelhandelsumsätze Mai 2026
29.06.2026 Verbraucherpreisindex vorläufige Schätzung Spanien: Verbraucherpreisindex vorläufige Zahlen Juni 2026 Spanien: Verbraucherpreisindex vorläufige Zahlen Juni 2026
30.06.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Branicks Group AG: Veröffentlichung Geschäftsbericht 2025 Branicks Group AG: Veröffentlichung Geschäftsbericht 2025
30.06.2026 Bericht zum 1. Quartal Branicks Group AG: Veröffentlichung Zwischenbericht Q1 2026 Branicks Group AG: Veröffentlichung Zwischenbericht Q1 2026

Magazin