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News

14.10.2026 | 14:56:20 (dpa-AFX)
Aktien New York Ausblick: Starker Anstieg der Verbraucherpreise belastet Börsen

NEW YORK (dpa-AFX) - Stärker als erwartet gestiegene Verbraucherpreise im September dürften den Appetit von Anlegern auf US-Aktien am Mittwoch zügeln. Vor allem die zinssensiblen Aktien der Technologiebranche werden vorbörslich schwächer erwartet. Der Nasdaq 100 <US6311011026> wurde knapp eine Stunde vor Handelsbeginn vom Broker IG um 0,7 Prozent niedriger indiziert auf 30.355 Punkte. Den Dow Jones Industrial <US2605661048> berechnete der Broker moderat im Minus bei 51.555 Zählern.

Die um Energie- und Lebensmittelpreise bereinigte sogenannte Kernrate der Verbraucherpreise ist im September im Vergleich zum August um 0,3 Prozent gestiegen. Die Konsenserwartung lautete auf einen Anstieg um 0,2 Prozent. Das könnte nach Ansicht von Marktbeobachtern die US-Notenbank unter Druck setzen, die Leitzinsen stärker zu erhöhen.

Bei den Einzelwerten dominieren nach wie vor Aktien aus der Finanzbranche das Geschehen. Papiere der Bank of America <US0605051046> büßten im vorbörslichen Handel 6 Prozent ein. Das US-Finanzministerium hat gegen die Großbank Strafen von mehr als 1,21 Milliarden Dollar wegen Verstößen gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze verhängt. Unter anderem habe das Geldhaus chinesische Geldwäsche-Netzwerke nicht gemeldet, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Zudem blieben die Erträge der Bank im Handel mit Anleihen, Devisen, Rohstoffen und Aktien im dritten Quartal hinter den Erwartungen zurück.

Aktien von Blackrock <US09247X1019> verteuerten sich dagegen vorbörslich um 2,7 Prozent. Der weltweit größte Vermögensverwalter hat im dritten Quartal netto rund 20 Prozent mehr neue Mittel akquiriert als erwartet.

Anteilscheine von Morgan Stanley <US6174464486> verloren nach der Quartalsbilanz der Bank 2 Prozent. Auch überraschend hohe Erträge des Geldhauses im Aktienhandel konnten den Kurs vorbörslich nicht stützen.

Unter Druck gerieten mit Dell <US24703L2025> Technologies, HP Inc <US40434L1052> und Netapp <US64110D1046> drei Aktien aus der IT- und Hardware-Branche. Die britische Investmentbank Barclays senkte alle drei Aktien von "Overweight" auf "Equal-weight"./bek/stk

14.10.2026 | 14:56:14 (dpa-AFX)
USA: Hohe Spritpreise treiben Inflation
14.10.2026 | 12:40:21 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Mutares profitieren von Tochter NGS - 50-Tage-Linie bremst
14.10.2026 | 12:18:58 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax legt zu - Zahlreiche Faktoren geben Auftrieb
14.10.2026 | 12:10:47 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Gewinne - ASML-Zahlen stützen Halbleitersektor
14.10.2026 | 12:00:35 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Anleger schütteln gesenkte Prognose von Kion schnell ab
14.10.2026 | 11:31:27 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: PNE verlieren nach gesenktem Ergebnisausblick fast ein Fünftel
14.10.2026 | 14:56:52 (dpa-AFX)
Bundesregierung streicht der Post einen Steuervorteil

BERLIN/BONN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung möchte der Deutschen Post <DE0005552004> einen Steuervorteil streichen und zugleich den Zeitdruck beim Brieftransport etwas mindern. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben hat das Bundeskabinett beschlossen, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilte.

Es geht dabei um die Umsatzsteuerbefreiung von sogenannten Teilleistungen, also Geschäftskunden-Briefen - etwa von Banken und Versicherungen. Seit 2024 sind die Deutsche Post und einige kleine Wettbewerber von der Steuerpflicht befreit, andere Wettbewerber hingegen nicht. Die geplante Maßnahme werde gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Wettbewerber ermöglichen, hieß es von dem Ministerium.

Ein weiterer Grund für das Vorhaben dürfte die Hoffnung auf Mehreinnahmen für den Fiskus sein, früheren Angaben zufolge könnte der Bund durch die Neuregelung pro Jahr 115 Millionen Euro pro Jahr bekommen - und zwar von der Post. Nach Einschätzung von Wettbewerbern der Post könnte diese Summe sogar deutlich höher ausfallen.

Bonner Konzern ist nicht begeistert

Die Post hält die geplante Umsatzsteuer-Pflicht für rechtswidrig. Die Folgen wären kontraproduktiv, heißt es vom Bonner Logistiker. "Briefe insbesondere von Banken, Versicherungen und der öffentlichen Hand würden unnötig verteuert und damit der Wechsel zu digitalen Alternativen zusätzlich beschleunigt."

Das würde das strukturelle Problem des Briefmarktes beschleunigen: "Die Mengen sinken weiter, während die Kosten für die flächendeckende Infrastruktur und die Löhne steigen." Dadurch werde jeder einzelne Brief perspektivisch teurer und die Finanzierung des Universaldienstes immer schwieriger. Die Post ist ein Universaldienstleister - sie muss also überall in Deutschland Sendungen zustellen und recht viele Briefkästen und Filialen betreiben. Solche Pflichten hat die Konkurrenz nicht.

Die kleinen Briefwettbewerber der Post werteten das Vorhaben der Bundesregierung hingegen positiv. Damit werde der Weg frei zu fairen Wettbewerbsbedingungen im Briefmarkt, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes Briefdienste, Walther Otremba. Es werde eine zuverlässige und preisgünstige Postversorgung überall in Deutschland gesichert.

Gesetzgeber lockert die Zügel etwas

Das Gesetzesvorhaben, das noch in den Bundestag kommt, enthält aber auch positive Nachrichten für den gelben Riesen. Denn eine sogenannte Laufzeitvorgabe soll abgemildert werden: Bislang muss die Post 99 Prozent der heute eingeworfenen Briefe nach vier Werktagen zugestellt haben.

Dieser Wert soll zwar auch künftig gelten. Allerdings wird nun gewissermaßen eine Ausnahmeklausel eingearbeitet: Sendungsmengen, die wegen höherer Gewalt nicht befördert werden konnten, werden bei der Berechnung dieses Prozentwerts nicht eingezogen. Können die Postboten wegen extremer Wetterbedingungen nicht ausrücken oder sie sind langsamer unterwegs, wirken sich deren liegengebliebenen Briefe nicht negativ auf die Statistik aus.

Die Abschwächung dieser Regel ist auch finanziell gut für die Post, weil sie dadurch bestimmte Vorhaltekosten nicht schultern muss. Damit gemeint sind etwa zusätzliches Personal oder kurzfristige Änderungen in der Fahrzeugflotte, um den Brieftransport zu beschleunigen - etwa die Umstellung von recht langsamen Lastwagen auf kleine schnellere Transporter. Gut für die Post ist zudem, dass bestimmte bürokratische Pflichten reduziert werden sollen./wdw/DP/he

14.10.2026 | 14:16:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Milliardenstrafe zehrt am Gewinn der Bank of America - Aktie sackt ab
14.10.2026 | 14:15:53 (dpa-AFX)
EQS-DD: FIT GROUP AG (deutsch)
14.10.2026 | 14:14:19 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (deutsch)
14.10.2026 | 14:09:35 (dpa-AFX)
Milliardenstrafe zehrt am Gewinn der Bank of America - Aktie sackt ab
14.10.2026 | 13:42:33 (dpa-AFX)
EQS-DD: FIT GROUP AG (deutsch)
14.10.2026 | 12:18:17 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies senkt Ziel für Vinci auf 139 Euro - 'Buy'

Berichte

  • Börsenbericht
    14.10.2026

    60 Sekunden Wirtschaft am 14.10.2026

    China steigert Exporte - Anhebung der Tabaksteuer geplant - Entspannter Mittwochshandel in Frankfurt

    Mehr
  • TraderDaily
    14.10.2026

    Aufwärtsbewegung nimmt GD 20 ins Visier

    Hürde notiert bei 25.460 Punkten

    Der DAX befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend. Nachdem am 28. August ein Allzeithoch im Chart etabliert wurde, haben sich derweil Schwächetendenzen gezeigt. Hierdurch wurde eine untergeordnete Abwärtstrendstruktur mit sinkenden..

    Mehr
  • Webinar - Trading für Berufstätige
    06.10.2026

    Chip-Aktien: Boom ohne Ende oder wird die Luft dünner?

    Künstliche Intelligenz bleibt der wichtigste Wachstumstreiber an den Aktienmärkten. Im Zentrum dieses Booms stehen Halbleiterunternehmen wie Nvidia, AMD, Micron und Broadcom, die von Milliardeninvestitionen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur profitieren. Doch nach der beeindruckenden Rally..

    Mehr

Termine

Datum Terminart Information Information
14.10.2026 Bericht zum 3. Quartal ASM Lithography Holding N.V. (ASML): Q3 2026 Results ASM Lithography Holding N.V. (ASML): Q3 2026 Results
14.10.2026 Bericht zum 3. Quartal ASML HOLDING N.V.: Q3 2026 financial results ASML HOLDING N.V.: Q3 2026 financial results
14.10.2026 Bericht zum 3. Quartal Bossard Holding AG: Publication of sales result 3rd quarter 2026 Bossard Holding AG: Publication of sales result 3rd quarter 2026
14.10.2026 Telefonkonferenz zum 3. Quartal Bank of America Corp.: Q3 2026 Earnings Conference Call Bank of America Corp.: Q3 2026 Earnings Conference Call
14.10.2026 Telefonkonferenz zum 3. Quartal Fastenal Company: Q3 2026 Earnings Results Conference Call Fastenal Company: Q3 2026 Earnings Results Conference Call
14.10.2026 Telefonkonferenz zum 3. Quartal State Street Corp.: Q3 2026 Earnings Conference Call State Street Corp.: Q3 2026 Earnings Conference Call
14.10.2026 Zwischendividende Zahltag LAM Research Corp.: Dividend Payment Date LAM Research Corp.: Dividend Payment Date
14.10.2026 Zwischendividende Zahltag Mondelez International Inc.: Dividend Payment Mondelez International Inc.: Dividend Payment
14.10.2026 Auftragseingänge der Industrie Japan: Auftragseingänge der Industrie August 2026 Japan: Auftragseingänge der Industrie August 2026
14.10.2026 Preisindex Großhandel Deutschland: Großhandelspreise September 2026 Deutschland: Großhandelspreise September 2026
14.10.2026 Baugenehmigungen Kanada: Baugenehmigung August 2026 Kanada: Baugenehmigung August 2026
14.10.2026 Produktion im Baugewerbe Spanien: Bauproduktion August 2026 Spanien: Bauproduktion August 2026
14.10.2026 Verbraucherpreisindex Spanien: Verbraucherpreisindex September 2026 Spanien: Verbraucherpreisindex September 2026
14.10.2026 Verbraucherpreisindex USA: Verbraucherpreisindex September 2026 USA: Verbraucherpreisindex September 2026

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