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News

22.06.2026 | 22:43:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow steigt etwas weiter - Nasdaq 100 gibt nach

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem feiertagsbedingt längeren Wochenende hat der Dow Jones Industrial <US2605661048> am Montag nur mit Mühe etwas weiter zugelegt. Gestützt wurde der Leitindex von den Ölpreisen, die im Zuge positiver Signale von den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs erneut sanken. Technologiewerte verzeichneten hingegen teils deutliche Verluste. Auf die Stimmung drückte eine nachlassende Begeisterung der Anleger für das Thema Künstliche Intelligenz.

Der Dow stieg am Ende um 0,29 Prozent auf 51.712,71 Punkte. Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> fiel hingegen um 0,37 Prozent auf 7.472,79 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 <US6311011026> ging es um 0,19 Prozent auf 30.347,08 Punkte nach unten.

Aus Branchensicht war gleichwohl der konjunktursensible Halbleitersektor weiter gefragt. So erreichten die Aktien von Intel <US4581401001> erneut einen Höchststand. Am Ende zogen sie um gut 5 Prozent an und bauten damit das Plus alleine in diesem Jahr auf 282 Prozent aus. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich der Kurs in etwa versiebenfacht.

Für den Branchenkollegen Micron <US5951121038> ging es um fast 7 Prozent nach oben. Das Unternehmen, dessen Börsenwert nach einer Rally von knapp 900 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten auf fast 1,4 Billionen Dollar geklettert ist, legt am Mittwoch nach Börsenschluss die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. In Asien war der Chipsektor zu Wochenbeginn ebenfalls gefragt.

Derweil setzte sich der Sinkflug der Aktien von Börsenneuling SpaceX <US84615Q1031> fort. Mit einem Minus von mehr als 16 Prozent verzeichneten sie ihren dritten Verlusttag in Folge. Die ersten drei Handelstage davor hatten sie noch fulminant zugelegt, was dem Raumfahrt- und KI-Konzern von Tesla-Chef <US88160R1014> Elon Musk mit einer Marktkapitalisierung von fast drei Billionen Euro zeitweise den Status des viertwertvollsten Unternehmens der Welt beschert hatte.

Börsianer begründeten die nachlassende Euphorie über den Börsengang von SpaceX nicht nur mit der hohen Bewertung der Aktien, sondern auch mit dem sehr hohen Kapitalbedarf des Unternehmens. Erst am Montag hatte SpaceX Anleihen begeben, um die Ambitionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz stemmen zu können.

Auch andere große Tech-Unternehmen, die viel Geld in KI stecken - die sogenannten Hyperscaler - wurden abgestraft. So fielen die Papiere von Amazon <US0231351067> am Dow-Ende um 4,8 Prozent. Microsoft <US5949181045> büßten 3,2 Prozent ein.

Für die Anteilsscheine der Google-Mutter Alphabet <US02079K3059> ging es um fünf Prozent nach unten. Die Titel litten zudem unter einer Personalie: John Jumper, Vizepräsident von Google DeepMind, wechselt zum Wettbewerber Anthropic. Jumper hatte 2024 für seine Arbeit im KI-Bereich den Nobelpreis für Chemie 2024 erhalten.

"Das Problem, das am meisten ins Auge fällt, ist die Tatsache, dass die Hyperscaler trotz ihrer kolossalen Ausgaben für KI weiterhin eine extrem niedrige Kapitalrendite erzielen", sagte Matt Maley von der Investmentfirma Miller Tabak. Eine weitere große Sorge betreffe das Phänomen der "kreisförmigen Investitionen", bei denen Konzerne ineinander investieren und sich gleichzeitig verpflichten, die Produkte des jeweils anderen zu kaufen.

Für deutlichere Kursausschläge sorgten zu Wochenbeginn Übernahmen. Die Anteilseigner von Apogee Therapeutics <US03770N1019> etwa konnten sich über einen Kurssprung von rund 47 Prozent auf fast 133 US-Dollar freuen. Das Biotech-Unternehmen soll vom deutlich größeren Konkurrenten Abbvie <US00287Y1091> für 135,11 Dollar je Aktie oder insgesamt fast 11 Milliarden Dollar geschluckt werden, der damit sein Portfolio mit entzündungshemmenden Medikamenten stärkt. Die Abbvie-Titel gewannen gut 6 Prozent./la/stw

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

22.06.2026 | 22:24:02 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Dow steigt etwas weiter - Nasdaq 100 gibt nach
22.06.2026 | 21:40:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: RWE will Mehrheit an Amprion - Milliardenschwere Kapitalerhöhung
22.06.2026 | 21:35:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Vance: Iran will IAEA-Inspektoren zulassen - Zeitplan offen
22.06.2026 | 20:35:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Vance: Iran will IAEA-Inspektoren zulassen - Zeitplan offen
22.06.2026 | 20:12:39 (dpa-AFX)
Aktien New York: Dow steigt etwas nach langem Wochenende
22.06.2026 | 19:43:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP: RWE will Mehrheit an Amprion - Kapitalerhöhung
22.06.2026 | 21:40:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: RWE will Mehrheit an Amprion - Milliardenschwere Kapitalerhöhung

(neu: Platzierungspreis und Emissionserlös, aktualisierte Kursreaktion)

ESSEN (dpa-AFX) - Der Energiekonzern RWE <DE0007037129> will die Mehrheit am Übertragungsnetzbetreiber Amprion übernehmen. Der Preis für die Aufstockung der Amprion-Anteile auf 55 Prozent liege bei rund 3,6 Milliarden Euro, teilte RWE am Montag nach Börsenschluss in Essen mit. Verkäufer ist ein Konsortium aus Versorgungswerken und institutionellen Investoren aus der Versicherungsbranche. RWE besorgte sich für den Deal noch am Abend brutto rund vier Milliarden Euro am Aktienmarkt und will Milliarden in den Netzausbau investieren.

Für die RWE-Aktie ging es nach einem bisher positiven Jahresverlauf im nachbörslichen Handel jedoch abwärts. So verlor das Papier auf der Plattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs am Abend zuletzt rund 2,4 Prozent an Wert. RWE wird an der Börse mit rund 41 Milliarden Euro bewertet.

Nach eigenen Angaben hat RWE Vereinbarungen mit den Anteilseignern der M31 Beteiligungsgesellschaft erzielt, um deren indirekte Anteile an Amprion zu erwerben. Zu den Verkäufern zählen unter anderem Meag Munich Ergo <DE0008430026> und Talanx <DE000TLX1005>.

Amprion betreibt den Angaben zufolge ein 11.000 Kilometer langes Höchstspannungsnetz, mit dem Strom von der Nordsee bis zu den Alpen transportiert wird. Im Zuge der Energiewende ist in den kommenden Jahren ein umfangreicher Ausbau des Übertragungsnetzes nötig. Die hierfür erforderlichen hohen Investitionen wird RWE nach eigenen Angaben mitfinanzieren.

Schon jetzt hält RWE über ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Finanzinvestor Apollo 25,1 Prozent an Amprion. Durch die Aufstockung soll der mittelbare Anteil des Konzerns an dem Übertragungsnetzbetreiber auf 55 Prozent steigen. Dazu beteiligt sich RWE selbst an dem Konsortium M31. Vollzogen werden soll der Deal den Plänen zufolge bis Ende September.

Das nötige Geld brachte eine Kapitalerhöhung. Dazu platzierte RWE am Abend rund 74,4 Millionen Aktien zum Stückpreis von 54 Euro bei institutionellen Anlegern. Davon kamen knapp die Hälfte aus einer Kapitalerhöhung und gut die Hälfte aus dem Verkauf von Anteilen im eigenen Bestand - zusammen etwa zehn Prozent des Grundkapitals. Das Bezugsrecht bisheriger Aktionäre war dabei ausgeschlossen. Vom Bruttoerlös in Höhe von rund vier Milliarden Euro gehen noch Provisionen und Kosten ab.

RWE-Chef Markus Krebber verspricht sich von der Aufstockung bei Amprion und der Bereitstellung zusätzlicher Mittel zum Ausbau des Übertragungsnetzes in Deutschland attraktive Wachstumsmöglichkeiten für den Konzern. "Mit Umsetzung der angekündigten Kapitalmaßnahme sind auch die zusätzlichen Investitionen bis 2031 abgesichert", sagte er. Die Deals sollen das Ergebnis pro Aktie ab dem ersten Tag steigern. "Für 2031 wollen wir unser Ziel von 4,40 Euro auf 4,55 Euro je Aktie erhöhen", sagte er.

Amprion-Chef Christoph Müller beteuerte, dass der Übertragungsnetzbetreiber trotz des erhöhten Anteils von RWE unabhängig bleibe - gemäß den gesetzlichen Entflechtungsvorschriften. "Das Unternehmen wird weiterhin unter seiner bestehenden Marke und mit seinem bestehenden Management-Team operieren." RWE werde die Beteiligung an Amprion weiterhin nach der At-Equity-Methode bilanzieren, sprich nicht voll in seine Geschäftszahlen aufnehmen.

Den Angaben zufolge will RWE bis zum Jahr 2031 weiterhin 35 Milliarden Euro netto bis 2031 für den Ausbau des globalen Portfolios an Erneuerbaren Energien, Batteriespeichern und flexibler Erzeugung investieren. Zudem hält die Konzernspitze an ihrem Dividendenziel von 1,32 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2026 fest und bekräftigt ihre Absicht, die Dividende jährlich um 10 Prozent zu steigern./stw/la/stw

22.06.2026 | 21:10:00 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: RWE Aktiengesellschaft (deutsch)
22.06.2026 | 21:07:31 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: RWE Aktiengesellschaft: RWE setzt Platzierungspreis für Aktien aus Kapitalmaßnahme fest und erzielt Bruttoemissionserlös in Höhe von 4 Mrd. EUR (deutsch)
22.06.2026 | 20:41:18 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG (deutsch)
22.06.2026 | 20:32:51 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Deutsche Konsum Real Estate AG: Daniel Löhken wird Vorstandsvorsitzender und CEO und Dr. Kai Gregor Klinger neuer Aufsichtsratsvorsitzender (deutsch)
22.06.2026 | 20:20:30 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Kontron AG (deutsch)
22.06.2026 | 20:12:20 (dpa-AFX)
EQS-Gesamtstimmrechtsmitteilung: HUGO BOSS AG (deutsch)

Berichte

  • Börsenbericht
    22.06.2026

    Dax schwankt um 25.000-Punkte-Marke - Rückenwind von US-Börsen

    Der Dax kann sich zu Wochenbeginn weiterhin nicht so ganz von der 25.000-Punkte-Marke lösen. Am Nachmittag liefern freundliche US-Börsen dem deutschen Leitindex aber spürbaren Rückenwind. Unter anderem fallende Ölpreise hellen die Stimmung etwas auf.

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  • TraderDaily
    22.06.2026

    Kaufsignale bestätigen die Trendfortsetzung

    Barriere notiert bei 25.181 Punkten

    Nachdem der DAX am 10. Juni ein markantes Verlaufstief ausgebildet hatte, wurde zugleich die Basis für die Trendfortsetzung gelegt. Dieses Szenario konnte den Index dann bis zum 15. Juni steigen lassen, bevor in der gesamten letzten Woche eine Konsolidierung..

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  • Webinar - Trading für Berufstätige
    16.06.2026

    SpaceX trifft KI-Wahnsinn

    Die Börsen kannten von März bis Mai nur eine Richtung – nach oben. An US-Technologiebörse NASDAQ dominierten Chip-Titel und schoben KI-Aktien den Index immer weiter aufwärts. Selbst die Marke von 30.000 Zählern wurde nahezu spielerisch genommen. Doch der erste Freitag im Juni war ein..

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Datum Terminart Information Information
23.06.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Klingelnberg AG:Geschäftsbericht Klingelnberg AG:Geschäftsbericht
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24.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung 11880 SOLUTIONS AG: Hauptversammlung 11880 SOLUTIONS AG: Hauptversammlung
24.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung ACCIONA: Ordinary General Meeting - first call ACCIONA: Ordinary General Meeting - first call

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