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News

10.09.2026 | 09:31:42 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Stabil - EZB entscheidet über Tagesausgang

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dank eines zunächst nicht mehr weiter steigenden Ölpreises hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag stabilisiert. Es überwiegen leichte Kursgewinne. Über den Tagesausgang dürften voraussichtlich aber die Zinsentscheidung und die begleitenden Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB) am frühen Nachmittag entscheiden.

In den ersten Handelsminuten lag der Dax <DE0008469008> mit 25.600 Zählern leicht im Plus. Am Vortag hatte ein herber Rücksetzer den Dax auf ein Tief seit Ende Juli gedrückt, belastet von dem auf über 100 US-Dollar gestiegenen Brent-Ölpreis. Der MDax <DE0008467416> bewegte sich mit 32.057 Punkten am Donnerstag kaum von der Stelle. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> lag moderat im Plus.

Von der EZB wird von Experten ganz überwiegend die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr erwartet. Damit würde sich der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,50 Prozent erhöhen. Höhere Zinsen sind tendenziell eine Belastung für die Aktienmärkte. Sie erhöhen die Finanzierungskosten von Unternehmen, verteuern Investitionen und machen Anleihen als alternatives Investment attraktiver.

"Entscheidend wird der Ausblick der EZB sein. Die Märkte gehen aktuell von weiter steigenden Leitzinsen und zwei weiteren Zinsschritten im kommenden Jahr aus", sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Experten der Commerzbank schrieben: "Die Inflation dürfte auch in den kommenden Monaten weiter steigen und sich immer mehr dem negativen Szenario der EZB nähern".

Im frühen Handel bewegten vorwiegend Kommentare von Analysten die Kurse. So fielen die Papiere des Getriebeherstellers Renk <DE000RENK730> um 1,7 Prozent, nachdem das Investmenthaus Exane BNP sie auf "Neutral" abgestuft hatte.

Die Papiere von RWE <DE0007037129>, Porsche AG <DE000PAG9113>, MTU <DE000A0D9PT0> Aero Engines und DHL <DE0005552004> konnten hingegen von positiven Aussagen der US-Investmentbank JPMorgan profitieren. Hier reichten die Kursgewinne von 0,8 bis zu 1,5 Prozent./bek/jha/

10.09.2026 | 09:11:59 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Kaum Bewegung - EZB entscheidet über Tagesausgang
10.09.2026 | 08:56:48 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Ölpreise belasten Stimmung - Hongkong schwach
10.09.2026 | 08:24:25 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Rheinmetall unter 1.000 Euro - JPMorgan wird skeptischer
10.09.2026 | 08:19:14 (dpa-AFX)
WDH/Aktien Frankfurt Ausblick: Stabiler Auftakt - EZB entscheidet Tagesausgang
10.09.2026 | 08:14:17 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Stabiler Auftakt - EZB entscheidet über Tagesausgang
10.09.2026 | 07:32:27 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Stabil erwartet nach Kursrutsch
10.09.2026 | 10:11:08 (dpa-AFX)
'Verzicht bringt nichts' - IG Metall will Reallöhne sichern

BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - In der anstehenden Tarifrunde für die deutsche Metall- und Elektroindustrie will die IG Metall mindestens die Reallöhne sichern. Während die exakte Lohnforderung noch in den kommenden Wochen gefunden werden soll, verweist die Gewerkschaft auf eine bundesweite Beschäftigtenbefragung, bei der sich eine relative Mehrheit von 47,8 Prozent für "moderate" Entgelterhöhungen ausgesprochen hat. 35 Prozent der 267.000 Teilnehmer waren für eine "kräftige" Erhöhung.

"Verzicht bringt nichts", erklärte die Gewerkschaftsvorsitzende Christiane Benner. Sie sieht Unternehmen und Politik in der Verantwortung, die Industriearbeitsplätze zu halten und eine Deindustrialisierung zu verhindern. "Wir brauchen eine Anti-Dumping-Strategie und die Sicherung von Wertschöpfung über Local-Content-Vorgaben. Die Arbeitsplätze werden durch unfairen Wettbewerb bedroht, nicht durch zu hohe Arbeitskosten." Diese machten ohnehin nur einen geringen Teil der Gesamtkosten aus.

IG Metall verlangt Gegenleistungen

Wenn es Unternehmen schlecht gehe, sei die Gewerkschaft bei wirtschaftlichen Problemen stets zu Gesprächen bereit und habe Lösungen, sagte Benner. "Wir verlangen aber Gegenleistungen, nämlich Investitionen, Produktzusagen und die Sicherung von Arbeitsplätzen."

Die Lage sei auch nicht so schlecht, wie es in der öffentlichen Diskussion den Eindruck erwecke. Die Befragten nähmen die Situation in ihren Betrieben sehr unterschiedlich wahr. Während knapp die Hälfte sie als gut (31,7 Prozent) oder sehr gut (14,5 Prozent) schildert, sieht gut jeder Fünfte die Lage als schlecht (16,9 Prozent) oder sehr schlecht (4,7 Prozent) an. Gut gehe es Betrieben der Luft- und Raumfahrt, Rüstung, Schiffsbau oder Energie, während in der Autoindustrie und bei Dienstleistern Sorgen herrschten.

Angriffe auf 35-Stunden-Woche

Gleichzeitig warnte die Gewerkschaftschefin einzelne Unternehmen wie Mercedes-Benz <DE0007100000>, gewerkschaftliche Errungenschaften infrage zu stellen, die nicht einmal Gegenstand der Tarifverhandlungen sind. "Die 35-Stunden-Woche und der Achtstundentag gehören zum Identitätskern unserer Gewerkschaft. Wir haben das erkämpft und nicht geschenkt bekommen. Und wir werden weiter dafür kämpfen." 40 statt 35 Stunden zu arbeiten ohne Entgeltausgleich, bedeute eine erhebliche Lohnkürzung um 14 Prozent.

In den Flächentarifverträgen für die deutsche Metall- und Elektroindustrie werden die Arbeitsbedingungen von rund 3,7 Millionen Beschäftigten verhandelt. Neben der Autoindustrie sind Maschinenbau, Metallbearbeitung, Elektrotechnik und der sonstige Fahrzeugbau wichtige Sparten. Nicht verhandelt wird für die Beschäftigten der kriselnden Volkswagen <DE0007664039> AG, für die ein eigener Haustarifvertrag gilt. Dieser läuft zum Jahresende aus.

Der Vorstand der IG Metall will seine Forderung nach umfangreicher Rückkopplung mit den regionalen Tarifkommissionen am 23. September beschließen. Erste Verhandlungen mit den Arbeitgeberverbänden sind ab dem 7. Oktober geplant. Die aktuellen Tarifverträge laufen zum 31. Oktober aus. Danach sind dann sofort auch Warnstreiks möglich, weil in dieser Runde auf eine nachlaufende Friedenspflicht verzichtet worden ist./ceb/DP/stk

10.09.2026 | 10:04:59 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank Research belässt Bayer auf 'Buy' - Ziel 60 Euro
10.09.2026 | 09:50:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Volkswagen auf 'Buy' - Ziel 120 Euro
10.09.2026 | 08:57:19 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Apple auf 'Overweight' - Ziel 340 Dollar
10.09.2026 | 07:05:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Neuer Apple-Chef setzt Akzente mit erstem Falt-iPhone und KI
10.09.2026 | 06:38:29 (dpa-AFX)
Daimler Truck investiert groß in Wasserstoff-Lkw
09.09.2026 | 18:34:37 (dpa-AFX)
Porsche: Trennung von Bugatti und Rimac bringt eine Milliarde Euro Erlös

Berichte

  • Börsenbericht
    10.09.2026

    Dax schwankt im frühen Handel, RWE nach positiver Analyse an der Spitze

    Kurz vor Bekanntgabe des Zinsentscheids durch die EZB ist bekannt geworden, dass die Inflation im August bei 2,9 % lag. Im frühen Handel steht der Dax damit weiter unter Druck.

    Mehr
  • TraderDaily
    10.09.2026

    Konsolidierung am unteren Bollinger-Band

    Hindernis liegt bei 25.908 Punkten

    Der DAX befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend, welcher am 28. August durch den Kursanstieg auf ein Allzeithoch bestätigt wurde. Anschließend hat der Index allerdings in den letzten rund zwei Wochen Schwächetendenzen gezeigt...

    Mehr
  • Webinar - Trading für Berufstätige
    08.09.2026

    NVIDIA und der September-Crash

    Der September gilt statistisch als schwächster Börsenmonat, in Midterm-Wahljahren wie 2026 zusätzlich als anspruchsvoll – doch viele NASDAQ-Werte haben bereits im Juli korrigiert, und der Tech- und KI-Sektor bleibt Impulsgeber. Da gerade solche Schwächephasen die Basis für eine..

    Mehr

Termine

Datum Terminart Information Information
10.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Avio: Approval of Half-Year Financial Report as of 30 June 2026 Avio: Approval of Half-Year Financial Report as of 30 June 2026
10.09.2026 Bericht zum 1. Quartal Oracle Corp.: Q1 FY 2027 Earnings Release Oracle Corp.: Q1 FY 2027 Earnings Release
10.09.2026 Telefonkonferenz zum 3. Quartal Adobe Systems Inc.: Q3 Earnings Conference call Adobe Systems Inc.: Q3 Earnings Conference call
10.09.2026 Telefonkonferenz zum 2. Quartal Macy's: Q2 2026 Earnings Conference Call Macy's: Q2 2026 Earnings Conference Call
10.09.2026 Zwischendividende Zahltag CDW Corp.: Dividend Payment CDW Corp.: Dividend Payment
10.09.2026 Zwischendividende Zahltag Microsoft Corp.: Payment date Microsoft Corp.: Payment date
10.09.2026 Zwischendividende Zahltag Prudential Financial, Inc.: Payment of Dividend Prudential Financial, Inc.: Payment of Dividend
10.09.2026 Zwischendividende Zahltag RELX N.V.: Payment date - 2026 interim dividend RELX N.V.: Payment date - 2026 interim dividend
10.09.2026 Zwischendividende Zahltag S&P Global Inc.: Dividend Pay Date S&P Global Inc.: Dividend Pay Date
10.09.2026 Zwischendividende Zahltag T-Mobile US Inc.: Quarterly Cash Dividend T-Mobile US Inc.: Quarterly Cash Dividend
10.09.2026 Geschäftsvertrauen Japan: Geschäftsvertrauen Juli - September 2026 Japan: Geschäftsvertrauen Juli - September 2026
10.09.2026 Verbraucherpreisindex Deutschland: Verbraucherpreisindex und HVPI, August 2026 Deutschland: Verbraucherpreisindex und HVPI, August 2026
10.09.2026 Industrieproduktionsindex Italien: Industrieproduktion Juni 2026 Italien: Industrieproduktion Juni 2026
10.09.2026 Geschäftsvertrauen Niederlande: Geschäftsvertrauen August 2026 Niederlande: Geschäftsvertrauen August 2026

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