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News

19.07.2026 | 18:04:59 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK 2: Dax weiter in schwierigem Fahrwasser - Fokus auf EZB und Iran

(Neu: Im vierten und fünften Absatz wurde die aktuelle Lage im Iran-Krieg ergänzt.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Auch in der neuen Woche dürfte sich der Dax <DE0008469008> in seiner Konsolidierung schwertun. "Klare Marktbewegungen sind kaum zu erwarten, es bleibt zäh", kommentierte Dekabank-Chefvolkswirt Ulrich Kater. Während die Lage im Nahen Osten auf der Stimmung der Anleger lastet, könnten die Gewinnmitnahmen im Technologiesektor weitergehen. Ansonsten rollt auch hierzulande die Berichtssaison so richtig los und die Europäische Zentralbank (EZB) entscheidet über die Leitzinsen in der Eurozone.

"Die Märkte navigieren derzeit zwischen Unternehmenszahlen und geopolitischen Schlagzeilen, aber am Steuer sitzt der Nahost-Konflikt", schrieb Marktanalyst Timo Emden. Der Iran-Krieg bleibe das dominierende Risiko für die Finanzmärkte.

Zuletzt gingen gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran weiter. "Ohne einen Kompromiss könnte ein Krieg ohne klares Ende und ohne Ausweg drohen", mahnte Anlagestratege Mark Dowding von RBC BlueBay Asset Management. Derzeit scheine keine der beiden Seiten einen Grund zu sehen, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Im Gegenteil: Nach tagelangen US-Angriffen im Iran und Vergeltungsschlägen in der Region droht der Konflikt weiter außer Kontrolle zu geraten. Am Wochenende kamen bei einem Raketenangriff der iranischen Revolutionsgarden auf einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien erstmals seit Monaten wieder US-Soldaten ums Leben. Beide Seiten verschärften daraufhin ihre Drohungen. Diplomatische Bemühungen sind unterdessen nicht erkennbar. Die Gefahr einer weiteren Eskalation wächst.

Während das US-Militär von Samstag auf Sonntag in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran bombardierte, konzentrierten sich Irans Streitkräfte auf US-Stützpunkte in den Golfstaaten Kuwait und Bahrain sowie im gut 1.000 Kilometer entfernten Jordanien. Am Wochenende heulten in den mit den USA verbündeten Ländern erneut die Sirenen. Die jüngste Eskalation des Iran-Kriegs hatte Anfang des Monats im Streit um die für den weltweiten Energiehandel wichtige Straße von Hormus begonnen.

RBC-Bluebay-Experte Dowding fürchtet, dass der Konflikt in einem Schwebezustand verbleiben könnte, um dabei immer wieder aufzuflammen und dann abzuklingen. Die Ölpreise dürften daraufhin auf hohem Niveau verharren und die Inflation antreiben. Analyst Frank Sohlleder von Handelshaus ActivTrades verwies in diesem Zusammenhang auf die komplizierte Situation rund um die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormus. Die USA scheiterten daran, die Meerenge verlässlich abzusichern. Diese Ohnmacht säe pure Unsicherheit auf dem Börsenparkett.

Auch der Europäischen Zentralbank dürfte die Entwicklung in Nahost Kopfzerbrechen bereiten. "Sie bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Inflationsrisiken und Wachstumssorgen", fasste Alexander Raviol vom Vermögensverwalter Lupus Alpha zusammen. Im Juni habe die EZB die Zinsen angehoben, als eine Entspannung im Iran-Krieg greifbar schien. Doch nun sei der Konflikt zurück. "Höhere Energiepreise treiben die Inflation und würgen zugleich die ohnehin schwache Konjunktur weiter ab", ergänzte Raviol.

Bei der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag erwartet der Experte daher eine Zinspause. Spannend werde aber, ob EZB-Präsidentin Christine Lagarde die Erwartung steigender Zinsen im September bestätigt oder sich bewusst Spielraum offenhält. Aus Sicht von Robert Greil von der Privatbank Merck Finck kommt die Europäische Zentralbank bei weiter steigenden Ölpreisen kaum um eine zweite Zinserhöhung in diesem Jahr herum. Er rechnet allerdings mit einer Stabilisierung der Preise in den kommenden Wochen und daher auch mit stabilen Leitzinsen.

Dabei bleibt neben den Ölpreisen auch die Entwicklung der Konjunktur im Fokus. Am Dienstag dürften also die ZEW-Konjunkturerwartungen Beachtung finden, am Freitag stehen neben dem deutschen Konsumklima auch vorläufige Einkaufsmanagerindizes für Juli auf der Agenda. Die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) gehen von einer leicht positiven Entwicklung aus. Den Indikator für das Verarbeitende Gewerbe sehen sie im langfristigen Aufwärtstrend oberhalb der Expansionsschwelle.

Zum entscheidenden Prüfstein wird nach Ansicht von Weberbank-Analyst Sören Wiedau aber die Berichtssaison der Unternehmen, besonders mit Blick auf Aktien rund um Künstliche Intelligenz (KI). "Die milliardenschweren KI-Investitionen müssen sich zunehmend in höheren Umsätzen, Margen und Gewinnen niederschlagen", schrieb Wiedau. Die großen Tech-Konzerne müssten ihre hohen Bewertungen nun rechtfertigen. Enttäuschende Quartalszahlen könnten Kurskorrekturen auslösen.

Zuletzt hatten die Aktien von KI-Profiteuren nach ihrem guten Lauf weltweit erheblich unter Druck gestanden. "Gewinnmitnahmen kommen gerade in Mode", kommentierte Thomas Altmann von QC Partners. Panik sei zwar nicht zu beobachten, aber eine zunehmende Verkaufsbereitschaft.

Consorsbank-Marktanalyst Jochen Stanzl warnte vor Ansteckungseffekten für andere Aktien: "Je stärker die Kurse fallen, desto größer wird der Zwang, ausufernde Verluste bei Technologie-Aktien durch den Verkauf anderer Werte auszugleichen." Auch gute Unternehmensnachrichten seien jüngst ignoriert worden und hätten sich nicht als Rettungsanker erwiesen.

Zur Wochenmitte erwarten die Anleger Quartalsberichte der Google-Mutter Alphabet <US02079K3059> und des Elektroautobauers Tesla <US88160R1014> aus dem Technologiesektor. Die Resultate werden jeweils nach Börsenschluss in New York veröffentlicht.

Hierzulande legen mit der Deutschen Börse <DE0005810055>, dem Softwarekonzern SAP <DE0007164600> und Volkswagen (VW) <DE0007664039> im Wochenverlauf drei Dax-Konzerne Zahlen vor. Dazu gesellen sich einige Werte aus der zweiten und dritten Reihe wie der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius <DE0007165631>, der Bahntechnikkonzern Vossloh <DE0007667107> und der Laserspezialist LPKF <DE0006450000>./niw/la/mis/zb/stw

--- Von Nicklas Wolf, dpa-AFX ---

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17.07.2026 | 23:11:40 (dpa-AFX)
EQS-DD: FIT GROUP AG (deutsch)

EQS-DD: FIT GROUP AG: Dilxwax Acar, Verkauf

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Meldung und öffentliche Bekanntgabe der Geschäfte von Personen, die

Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie in enger Beziehung zu ihnen stehenden

Personen

17.07.2026 / 23:10 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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1. Angaben zu den Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie zu den in

enger Beziehung zu ihnen stehenden Personen

a) Name

Titel:

Vorname: Dilxwax

Nachname(n): Acar

2. Grund der Meldung

a) Position / Status

Position: Vorstand

b) Erstmeldung

3. Angaben zum Emittenten, zum Teilnehmer am Markt für Emissionszertifikate,

zur Versteigerungsplattform, zum Versteigerer oder zur Auktionsaufsicht

a) Name

FIT GROUP AG

b) LEI

98450084A0C604AU5255

4. Angaben zum Geschäft/zu den Geschäften

a) Beschreibung des Finanzinstruments, Art des Instruments, Kennung

Art: Aktie

ISIN: DE000A426PD9

b) Art des Geschäfts

Verkauf

c) Preis(e) und Volumen

Preis(e) Volumen

17,10 EUR 1.956 Stück

d) Aggregierte Informationen

Preis Aggregiertes Volumen

17,1000 EUR 1.956,0000 Stück

e) Datum des Geschäfts

13.07.2026; UTC+2

f) Ort des Geschäfts

Name: Wiener Börse

MIC: XWBO

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17.07.2026 CET/CEST

Originalinhalt anzeigen:

https://eqs-news.com/?origin_id=dfe07a05-8223-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de

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106108 17.07.2026 CET/CEST

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Ökostrom vom eigenen Dach: Reiche mildert Einschnitte ab
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EQS-DD: ProCredit Holding AG (deutsch)
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EQS-DD: ProCredit Holding AG (deutsch)
17.07.2026 | 18:00:46 (dpa-AFX)
EQS-DD: ProCredit Holding AG (deutsch)
17.07.2026 | 18:00:44 (dpa-AFX)
EQS-DD: ProCredit Holding AG (deutsch)
17.07.2026 | 18:00:38 (dpa-AFX)
EQS-DD: ProCredit Holding AG (deutsch)

Berichte

  • Börsenbericht
    17.07.2026

    Gewitterwolken auch über den Aktienmärkten, Dax tiefrot

    Steigende Ölpreise und der Krieg im Iran drücken spürbar auf die Aktienmärkte. Der Dax hinterlässt eine weitere tiefrote Woche. Besonders Aktien von Infineon fallen wieder.

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  • TraderDaily
    17.07.2026

    Basis für eine Trendfortsetzung wird etabliert

    Hürde notiert bei 25.049 Punkten

    Charttechnisch befindet sich der DAX weiterhin in einem langfristigen Aufwärtstrend. Dieser Trend wurde am 6. Juli durch den Kursanstieg auf ein Allzeithoch bestätigt. Da der Index zu jener Zeit überkaufte Tendenzen durch das Überschreiten des..

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    14.07.2026

    Sentimentanalyse: Zwischen K.I.-Euphorie und Korrekturrisiken

    Die Aktienmärkte sind von Optimismus geprägt – doch wie viel davon ist bereits eingepreist? Stefan Riße und Nicolas Saurenz zeigen, wie Anleger Sentiment-Indikatoren nutzen können, um Übertreibungen, Risiken und mögliche Chancen frühzeitig zu erkennen. Highlights: • K.I.-Euphorie auf dem..

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Datum Terminart Information Information
20.07.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes BELIMO Holding AG: Semiannual Report 2026 BELIMO Holding AG: Semiannual Report 2026
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20.07.2026 Zwischendividende Zahltag Healthpeak Properties: Dividend Payment Healthpeak Properties: Dividend Payment
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