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News

01.09.2026 | 09:25:43 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax setzt Korrektur vom Rekordhoch weiter fort

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat sich am Dienstag angesichts zunehmender Inflationssorgen und steigender Ölpreise noch ein Stück weiter von seinem jüngsten Rekordhoch entfernt. In den ersten Handelsminuten ging es für den deutschen Leitindex um 0,48 Prozent auf 26.130,76 Punkte abwärts, womit das Börsenbarometer auch erstmals seit Juli wieder unter die für den kurzfristigen Trend wichtige 21-Tage-Linie fiel. Damit setzt sich die Korrektur fort, die bereits mit dem schwachen Wochenauftakt ihren Anfang genommen hatte. Dabei hatte der Dax noch am Freitag eine neue Bestmarke bei gut 26.618 Zählern erklommen.

Auch der MDax <DE0008467416> mit den mittelgroßen Unternehmen gab am Dienstagmorgen etwas nach und verlor zuletzt 0,39 Prozent auf 32 595,66 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> sank zugleich moderat und an den US-Börsen hatte sich bereits der Dow Jones Industrial <US2605661048> am Vortag schwächer gezeigt. Die Inflations- und Zinssorgen belasteten ebenso die asiatischen Handelsplätze.

Angesichts schon hoher Bewertungen haben die Börsen derzeit mit den - zuletzt durch die Zuspitzung der Lage im Iran-Krieg - weiter steigenden Ölpreisen zu kämpfen. Hinzu kommen rekordhohe Anleihezinsen als Belastung. Eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) in der kommenden Woche gilt seit geraumer Zeit als sicher. Und seit entsprechenden Hinweisen von US-Notenbankchef Kevin Warsh vom vergangenen Freitag gehen die Märkte auch von einer Leitzinserhöhung in den USA im September aus.

"Langsam setzt sich bei den Anlegern die Erkenntnis durch, dass bei der Zinsanpassung noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Wir sehen eine weltweite Anpassung des Zinsniveaus", erklärte Jochen Stanzl von der Consorsbank den jüngsten Abwärtsdruck an den Börsen. Zudem hätten die noch immer ungelöste Frage des freien Seerverkehrs durch die Straße von Hormus sowie die Fed-Signale auf eine straffere Geldpolitik eine Verkaufswelle befeuert, die noch in der vergangenen Woche als "vorläufig eingefangen" gegolten habe./tav/stk

01.09.2026 | 08:52:50 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Anleger bleiben vorsichtig - Inflations- und Zinssorgen belasten
01.09.2026 | 08:50:48 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Hugo Boss gefragt - Fraser will auf über 50 Prozent aufstocken
01.09.2026 | 08:16:06 (dpa-AFX)
IPO/AKTIE IM FOKUS: Shein gibt zum Börsendebüt kräftig nach
01.09.2026 | 08:16:05 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Dax knapp im Minus - Rutsch unter 21-Tage-Linie
01.09.2026 | 06:43:32 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Leichte Verluste - 21-Tage-Line wackelt
31.08.2026 | 22:35:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow gibt nach - Ölpreis steigt wieder
01.09.2026 | 08:05:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP: IG-Metall-Chefin wirft VW-Chef schwere Fehler vor

AUGSBURG (dpa-AFX) - Vor einer Aufsichtsratssitzung über den Sparkurs bei Volkswagen <DE0007664039> wirft IG-Metall-Chefin Christiane Benner dem Konzernchef Oliver Blume schwere Fehler im Umgang mit der Belegschaft vor. Blume stelle sich mit der Ankündigung von Werkschließungen gegen Betriebsvereinbarungen und die historische Verantwortung des Konzerns, sagte Benner der "Augsburger Allgemeinen".

"Mit der IG Metall werden die Werke in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm nicht geschlossen", kündigte Benner Widerstand bei der Aufsichtsratssitzung an, die nach Medienberichten an diesem Freitag stattfinden soll. Die IG-Metall-Chefin gehört dem Kontrollgremium an und ist stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende.

Bei Volkswagen wird derzeit über weitere Sparmaßnahmen debattiert. Der laufende Arbeitsplatzabbau - 50.000 Stellen bis 2030 - reicht aus Sicht des Vorstands um Konzernchef Oliver Blume nicht aus. Im Raum steht der Abbau weiterer Zehntausender Stellen. Die VW-Werke Emden, Hannover und Zwickau sowie das Audi-Werk Neckarsulm stehen auf der Kippe. Für sie gibt es laut Blume noch "keine wettbewerbsfähige Belegung für die 2030er Jahre".

"Großer Fehler der VW-Führung"

"Es ist ein großer Fehler der VW-Führung, Werke in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm anzuzählen, 50.000 weitere Arbeitsplätze abbauen zu wollen und zugleich zu verkünden, die Umsatzrendite müsse von zuletzt 3,8 bis 2030 auf acht bis zehn Prozent steigen", betonte Benner.

"Der Konzern kann die Werke in Emden und in Zwickau ebenso wenig wie Neckarsulm und Hannover schließen", sagte Benner. "Wir haben Ende 2024 eine Vereinbarung geschlossen, die der Vorstand unterschrieben hat und die er zu erfüllen hat", sagte die Gewerkschafterin. "Die Beschäftigten haben für Perspektiven auch auf Geld verzichtet", fügte sie hinzu.

IG-Metall-Chefin verweist auf gesellschaftliche Verantwortung

Zudem habe VW auch aus seiner Geschichte eine gesellschaftliche Verantwortung. "Die historische DNA des Konzerns ist, dass Wirtschaftlichkeit und Soziales in einem ausgewogenen Verhältnis stehen", betonte Benner. So sei die Region Ostfriesland wirtschaftlich stark vom VW-Werk in Emden abhängig. "Da hängen etwa 30.000 Arbeitsplätze dran", sagte sie.

Auch Zwickau dürfe nicht geschlossen werden. Jeder vierte Arbeitsplatz in Ostdeutschland sei von der Autoindustrie abhängig. VW müsse beide Werke mit neuen Modellen auslasten und neue Geschäftsmodelle für die Standorte finden.

"Die Vorgehensweise des VW-Vorstands macht mich wütend: Warum verunsichert das Management um Blume die Beschäftigten in Emden und Zwickau jetzt, obwohl wir reichlich Zeit haben, Perspektiven für die beiden Standorte zu entwickeln?", sagte Benner. Im ZDF-"Morgenmagazin" fügte sie hinzu: "Ich erwarte einfach Perspektiven für die Beschäftigten." Zudem müssten auch Ausstiegsmodelle wie Altersteilzeit angeboten werden.

Benner: Blume hat für Konfusion gesorgt

Benner warf Blume gegenüber Beschäftigten und Öffentlichkeit eine verfehlte Kommunikationspolitik vor: "Die war bislang schlecht, denn es wurden einfach weitere Abbauzahlen und Werkschließungen in den Raum gestellt. Dabei haben wir schon 2024 vereinbart, dass 50.000 Stellen ohne betriebsbedingte Kündigungen sozialverträglich abgebaut werden."

Blume habe stattdessen für Konfusion gesorgt, weil viele glaubten, VW wolle noch einmal 100.000 Jobs streichen. "Die VW-Kommunikationspolitik hat Mitarbeitende in Emden und Zwickau belastet und drückt sicher auf die Arbeitsmoral, zumal sich viele Beschäftigte nur noch fragen, wann sie das Unternehmen verlassen müssen", kritisierte die Gewerkschafterin.

Neue Industriepolitik gefordert

Benner forderte im ZDF mit Blick auf die gesamte Automobilindustrie in Deutschland und Europa eine neue Industriepolitik. "Wir erwarten auch, und das würde auch bei VW helfen, dass wir beispielsweise endlich eine Zollpolitik bekommen, die unsere Automärkte vor diesem chinesischen Billigimport schützt." Heimische Hersteller und Zulieferer müssten gestärkt werden. "Wir müssen anders reagieren und davon würde dann auch VW profitieren."/sl/mi/DP/stw

01.09.2026 | 08:05:00 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies hebt Symrise auf 'Buy' - Ziel hoch auf 110 Euro
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ROUNDUP: Unfaire Preise für Werbung? Klage gegen Amazon in den USA
01.09.2026 | 06:30:21 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Bereit für neues Wachstumskapitel - dormakaba beendet erfolgreich Phase der Transformation und erzielt mit 16,1 Prozent Rekordwert bei der bereinigten EBITDA-Marge (deutsch)
01.09.2026 | 06:29:34 (dpa-AFX)
Versicherer erwarten eher niedrige Naturkatastrophenschäden

Berichte

  • Börsenbericht
    01.09.2026

    Steigende Ölpreise und Inflationssorgen belasten die Aktienmärkte

    Der Konflikt im Nahen Osten geht weiter. In der Folge steigen die Ölpreise und belasten damit die Aktienkurse an den großen Börsen. Nach schwachen Vorgaben aus Asien erwarten Experten den Dax zum Börsenstart im Minus.

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  • TraderDaily
    01.09.2026

    Kursstabilisierung am GD 20 im Fokus

    Allzeithoch liegt bei 26.616 Punkten

    Der DAX befindet sich in einem intakten Aufwärtstrend, welcher am 28. August durch den Kursanstieg auf ein Allzeithoch bestätigt wurde. Da der Index an jenem Tag allerdings zugleich bis in den überkauften Bereich über das obere Bollinger-Band..

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  • Webinar - Trading für Berufstätige
    01.09.2026

    Startet die Herbstrally bereits im Spätsommer?

    Die befürchteten Enttäuschungen bei den Quartalszahlen sind bislang ausgeblieben. Dadurch konnte der DAX auch in der saisonal eher schwachen Phase zulegen. Sollten sich zudem die Energiepreise weiter entspannen, könnte dies den Aktienmärkten zusätzlichen Auftrieb geben. Im Webinar analysieren..

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Termine

Datum Terminart Information Information
01.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Aedifica: Half year results 30.06.2026 Aedifica: Half year results 30.06.2026
01.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Bunzl plc: Results for the half year ended 30 June 2026 Bunzl plc: Results for the half year ended 30 June 2026
01.09.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes dorma + Kaba Holding AG: Publication of the Annual Report 2026 dorma + Kaba Holding AG: Publication of the Annual Report 2026
01.09.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes dorma+kaba Holding AG: Jahresabschluss dorma+kaba Holding AG: Jahresabschluss
01.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Partners Group Holding: Halbjahresbericht 2026 Partners Group Holding: Halbjahresbericht 2026
01.09.2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Swiss Life : Halbjahresabschluss 2026 Swiss Life : Halbjahresabschluss 2026
01.09.2026 Ordentliche Hauptversammlung Gerresheimer AG: Hauptversammlung Gerresheimer AG: Hauptversammlung
01.09.2026 Telefonkonferenz zum 4. Quartal Palo Alto Networks: Q4 FY2026 Earnings Call Palo Alto Networks: Q4 FY2026 Earnings Call
01.09.2026 Zwischendividende Zahltag Capital One Financial Corp.: Dividend Payable Capital One Financial Corp.: Dividend Payable
01.09.2026 Zwischendividende Zahltag Church & Dwight Co., Inc.: Payable Date Church & Dwight Co., Inc.: Payable Date
01.09.2026 Zwischendividende Zahltag CMS Energy Corp.: Dividend Payment CMS Energy Corp.: Dividend Payment
01.09.2026 Zwischendividende Zahltag ConocoPhillips: Payable Date ConocoPhillips: Payable Date
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01.09.2026 Zwischendividende Zahltag J.M. Smucker Co.: Dividend Payment Date J.M. Smucker Co.: Dividend Payment Date

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