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News

18.06.2026 | 22:32:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Erholung dank sinkendem Ölpreis und Tech-Rally

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt ist am Donnerstag auf Erholungskurs eingeschwenkt. Insbesondere die konjunktursensiblen Technologiewerte zogen an. Anleger reagierten erleichtert auf den weiter gefallenen Ölpreis, nachdem das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Kriegs im Nahen Osten unterzeichnet worden war. Der Krieg hatte zuvor die Ölpreise angetrieben und so Inflationsängste geschürt.

Der Dow Jones Industrial <US2605661048> legte um 0,14 Prozent auf 51.564,70 Punkte zu. Am Mittwoch hatte der US-Leitindex zunächst ein weiteres Rekordhoch erreicht, bevor er nach der US-Zinsentscheidung unter Druck geriet. Für die feiertagsbedingt verkürzte Handelswoche ergibt sich nun ein Plus von 0,71 Prozent. An diesem Freitag bleiben die US-Börsen geschlossen, da des Endes der Sklaverei gedacht wird.

Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> gewann am Donnerstag 1,08 Prozent auf 7.500,58 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 <US6311011026> ging es um 2,48 Prozent auf 30.406,19 Punkte nach oben.

Die Notenbank Fed hatte ein weiteres Mal den Leitzins nicht angerührt. Damit erfüllten die Währungshüter auch unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh den Wunsch von US-Präsident Donald Trump nach Zinssenkungen nicht. Und da die Fed für 2026 mit einer deutlich höheren Inflation als bisher rechnet, werden am Markt statt Zinssenkungen jetzt zunehmend Anhebungen ab September erwartet. Allerdings mildere die anhaltende Talfahrt der Ölpreise inzwischen die Zinsängste etwas ab, kommentierte Marktanalyst Hebe Chen von Vantage Global Prime.

Besitzer von Halbleiteraktien freuten sich dank der anhaltenden Euphorie rund um Künstliche Intelligenz über weitere Kursgewinne. Für Intel <US4581401001> ging es um 10,6 Prozent hoch, nachdem Trump erklärt hatte, das Unternehmen habe mit Apple <US0378331005> einen Vertrag über die Herstellung von Chips abgeschlossen. Die Titel der Branchenkollegen AMD <US0079031078>, Marvell Technology <US5738741041> und Micron <US5951121038> zogen um bis zu 8,7 Prozent an.

Für den Börsenneuling und Überflieger SpaceX <US84615Q1031> ging es nach dem fünfprozentigen Kursrücksetzer vom Vortag um 3,6 Prozent auf 185 US-Dollar nach unten. In der Spitze hatte der Kurs mit 225,64 Dollar gut zwei Drittel über dem Ausgabepreis am Freitag gelegen. Der Börsenwert des Raumfahrt- und KI-Unternehmens von Tesla-Chef <US88160R1014> Elon Musk war damit bis auf knapp drei Billionen Dollar gestiegen, was SpaceX zeitweise Platz vier unter den weltweit wertvollsten Unternehmen beschert hatte. Aktuell belegt SpaceX den sechsten Platz - hinter Nvidia <US67066G1040>, Alphabet <US02079K3059>, Apple, Microsoft <US5949181045> und Amazon <US0231351067>.

Die Anteilsscheine von Take Two Interactive <US8740541094> stiegen um fast fünf Prozent. Die Tochtergesellschaft Rockstar Games hatte mitgeteilt, dass die Vorbestellungen für das mit Spannung erwartete Videospiel "Grand Theft Auto VI" am 25. Juni beginnen werden. Das große Interesse potenzieller Käufer signalisiert schon jetzt, dass es eines der erfolgreichsten Spiele der Branchengeschichte werden könnte.

Außerhalb des Tech-Sektors sackten die Anteile von Accenture <IE00B4BNMY34> als Schlusslicht im S&P 500 um 18 Prozent ab. Die Unternehmensberatung hatte die Anleger mit ihrem Umsatzausblick auf das vierte Geschäftsquartal enttäuscht.

Für die Anteilsscheine von Kroger <US5010441013> ging es um mehr als acht Prozent nach unten. Der Lebensmittelhändler hatte angedeutet, dass der wirtschaftliche Druck auf die Verbraucher sowie die Investitionen zur Gewinnung von Marktanteilen die kurzfristige Geschäftsentwicklung belasten könnten./la/men

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

18.06.2026 | 22:21:47 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Erholung dank weiter sinkendem Ölpreis und Tech-Rally
18.06.2026 | 20:14:04 (dpa-AFX)
Aktien New York: Erholung dank weiter sinkendem Ölpreis und Tech-Rally
18.06.2026 | 18:38:38 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Rekordhoch beim EuroStoxx - Rohstoffwerte sinken
18.06.2026 | 18:21:19 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Rekordhoch beim EuroStoxx - Rohstoffwerte belasten London
18.06.2026 | 18:17:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax steigt knapp über 25.000 Punkte
18.06.2026 | 18:09:49 (dpa-AFX)
Aktien Wien Schluss: ATX verliert über ein halbes Prozent
18.06.2026 | 19:09:30 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: VW-Aktionäre machen Druck - Transformation als Daueraufgabe

(neu: Abstimmungsergebnisse ergänzt.)

WOLFSBURG/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Lob für das Ende seiner Doppelrolle als Porsche- und VW <DE0007664039>-Chef, Unmut über die schwache Entwicklung des Konzerns: Auf der VW-Hauptversammlung blies Konzernchef Oliver Blume heftiger Gegenwind entgegen. Ohne konsequente Neuaufstellung riskiere VW einen schleichenden Abstieg, warnte Tanja Bauer vom Fondsanbieter Deka Investment - und verwies auf den Bundesliga-Abstieg des VfL Wolfsburg als warnendes Beispiel.

Der Gewinneinbruch um fast die Hälfte im vergangenen Jahr sei ein Alarmsignal, warnte Janne Werning von der Fondsgesellschaft Union Investment. "Diese Ergebnisentwicklung ist kein Zufall", betonte Hendrik Schmidt vom Fondanbieter DWS <DE000DWS1007>. "Sie ist Ausdruck eines Systems, in dem Kontrolle, Unabhängigkeit und Verantwortlichkeit nicht funktionieren." Die Dividende sei "auf einem unterirdischen Niveau", kritisierte Ulrich Hocker von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

Die bisherigen Sparmaßnahmen reichten nicht aus, um den Konzern "endlich vor die Kurve zu bringen", kritisierte Fondsmanager Werning. "Überkapazitäten und Ineffizienzen sind ein Mühlstein um den Hals der Kernmarke." Der Konzern sei eine Großbaustelle. "Hoffen auf bessere Zeiten ist keine Strategie." Eine tiefgreifende Sanierung sei überfällig.

Blume will Sparkurs verschärfen

VW-Chef Blume verteidigte seinen Kurs. "2026 haben sich die Rahmenbedingungen der Automobilindustrie nochmals verschärft", sagte er bei dem virtuellen Aktionärstreffen in München. "Unsere Lage ist angespannt und anspruchsvoll." Darauf müsse der Konzern reagieren. "Da sich die Rahmenbedingungen weiter verschärfen, müssen wir unser Transformationstempo weiter erhöhen."

Blume hatte im Frühjahr ein "Zielbild Volkswagen <DE0007664039> Konzern 2030" angekündigt und erste Eckpunkte für die Neuausrichtung genannt. "Unser über Jahrzehnte erfolgreiches Geschäftsmodell funktioniert heute so nicht mehr. Wir müssen es weiterentwickeln", sagte er. Daran werde gearbeitet. "Weitere Entscheidungen treffen wir gemeinsam mit unserem Aufsichtsrat im Sommer."

Ziel sei es, 2030 "weltweit der attraktivste Automobilhersteller" zu sein. Die Umsatzrendite soll dann bei 8 bis 10 Prozent liegen. Der Umbau werde dann aber nicht abgeschlossen, fügte Blume hinzu, "Das wird eine Daueraufgabe bleiben." Es gehe um einen dauerhaft angelegten Transformationsprozess.

"Verdienen damit nicht genug Geld"

Zugleich zog Blume eine positive Bilanz der bisherigen Bemühungen. Mit neuen Modellen wie dem gerade vorgestellten elektrischen ID. Polo sei die Marke auf dem richtigen Weg. "Mit unseren Produkten stehen wir wieder vorn im Wettbewerb. Aber wir verdienen damit nicht genug Geld." Zwar zeigten die laufenden Sparprogramme bereits Wirkungen. Dem wirkten aber die neuen Belastungen durch Zölle, Handelsbarrieren und geopolitische Risiken entgegen.

Beim geplanten Abbau von konzernweit 50.000 Stellen bis 2030 liege VW im Plan. Allein bei der Kernmarke, wo 35.000 Stellen wegfallen sollen, werde sich die Belegschaft bis Ende 2026 um 19.000 reduzieren, berichtete Blume. 28.000 freiwillige Austritte seien bereits fest vereinbart, die Fabrikkosten an deutschen VW-Standorten 2025 um mehr als 20 Prozent gesunken.

Überkapazitäten werden abgebaut

Blume bekräftigte seine Pläne, die Kapazität der Werke weiter zu senken und Überkapazitäten abzubauen. Bis 2030 will Blume die Kapazität seiner europäischen Werke um weitere 500.000 Fahrzeuge senken - zusätzlich zum bereits laufenden Kapazitätsabbau um eine Million Fahrzeuge bis 2028. Ebenso viele sollen es in China sein, weltweit damit eine Million Autos wegfallen. Details zu einzelnen Standorten wollte Blume auch auf Nachfrage nicht nennen.

"Wir benötigen wettbewerbsfähige Kosten, um im Wettbewerb zu bestehen", sagte Finanzvorstand Arno Antlitz. "Das gilt für Materialkosten, für den Overhead, aber auch für die Kosten unserer Werke, den Fabrikkosten. Und jetzt kommt der Wettbewerb aus China nach Europa und baut im Osten und Süden Europas neue effiziente Werke. Dagegen können wir nicht mit unterausgelasteten Fabriken bestehen."

Das Aktionärstreffen fand erneut rein digital statt - wie bereits in den vergangenen beiden Jahren. Vorstand und Aufsichtsratsspitze waren dabei nicht einmal in Wolfsburg, sondern wurden aus München zugeschaltet. In Präsenz hatte Blume die eigenen Anteilseigner zuletzt 2023 empfangen.

Aufsichtsratschef Pötsch soll wiedergewählt werden

Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Wiederwahl von Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch. Der 75-Jährige wurde für weitere fünf Jahre in das Gremium gewählt - mit 98,5 Prozent der Stimmen. "Mein Ziel war, ist und bleibt, meinen Beitrag zu leisten, dieses großartige Unternehmen wetterfest aufzustellen", sagte Pötsch. Seine Wahl galt als sicher: Großaktionär Porsche SE <DE000PAH0038> hält mehr als 50 Prozent der Stimmrechte, zusammen mit dem Land Niedersachsen sind es mehr als 70 Prozent.

Einen überraschenden Rückzieher machte dagegen die zweite Kandidatin Susanne Wiegand. Die frühere Chefin des Rüstungskonzerns Renk <DE000RENK730> habe ihre Kandidatur kurzfristig zurückgezogen, sagte Aufsichtsratschef Pötsch. Die 54-Jährige scheide damit zum Ende der heutigen Versammlung aus dem Gremium aus, sagte Pötsch. Wiegand war erst vor einem Jahr als Nachrückerin in das VW-Kontrollorgan bestellt worden. Jetzt sollte sie erstmals für eine volle Amtszeit in das Gremium gewählt werden.

Diesel-Vergleich mit Winterkorn erneut zur Abstimmung

Erneut zur Abstimmung standen die Vergleiche im Diesel-Skandal, die der Konzern 2021 mit seinem früheren Vorstandschef Martin Winterkorn und mit den eigenen Manager-Haftpflichtversicherungen geschlossen hatte. 11,2 Millionen Euro sollte Winterkorn an den Konzern zahlen, im Gegenzug von weiteren Ansprüchen freigestellt werden.

Darüber hatten die VW-Aktionäre bereits 2021 abgestimmt. Doch der Bundesgerichtshof erklärte die Zustimmung 2025 teilweise für nichtig. Grund waren laut VW lediglich formale Gründe und nicht inhaltliche Mängel. Der Konzern stellte die Vergleiche mit Winterkorn und den Versicherungen daher nun inhaltlich weitgehend unverändert erneut zur Abstimmung. Beide wurden am Ende mit mehr als 97 Prozent angenommen, der Beschluss zu Winterkorn sogar mit 99,99 Prozent./fjo/DP/men

18.06.2026 | 19:00:10 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Kontron AG (deutsch)
18.06.2026 | 18:52:40 (dpa-AFX)
EQS-DD: MHP Hotel AG (deutsch)
18.06.2026 | 18:40:50 (dpa-AFX)
EQS-DD: MHP Hotel AG (deutsch)
18.06.2026 | 18:08:11 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: JOST Werke SE (deutsch)
18.06.2026 | 18:04:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Evonik baut bis Ende 2029 weitere 3.200 Stellen ab - Kurs unter Druck
18.06.2026 | 17:45:11 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: flatexDEGIRO SE (deutsch)

Berichte

  • Börsenbericht
    18.06.2026

    Lichtblick vom Ifo-Institut, Auto-Aktien weiter schwach

    Das Ifo-Institut erwartet eine kleine Erholung der deutschen Wirtschaft. Dem Dax nützt das aber kaum: Er pendelt weiter um die Marke von 25.000 Punkten. Papiere von Autoherstellern sind weiterhin schwach.

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    18.06.2026

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Termine

Datum Terminart Information Information
18.06.2026 Bericht zum 1. Quartal Kroger Co.: Q1 2026 Earnings Release Kroger Co.: Q1 2026 Earnings Release
18.06.2026 Bericht zum 1. Quartal Tesco Plc.: Q1 Interim Management Statement Tesco Plc.: Q1 Interim Management Statement
18.06.2026 Bericht zum 1. Quartal Whitbread Plc.: Q1 Trading Update Whitbread Plc.: Q1 Trading Update
18.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung Deutsche EuroShop AG: Hauptversammlung Deutsche EuroShop AG: Hauptversammlung
18.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung Informa PLC: Annual General Meeting Informa PLC: Annual General Meeting
18.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung International Consolidated Airlines Group SA: AGM International Consolidated Airlines Group SA: AGM
18.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung Laboratorios Farmaceuticos Rovi SA: Ordinary General Meeting - second call Laboratorios Farmaceuticos Rovi SA: Ordinary General Meeting - second call
18.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung STO SE & Co. KGaA: Hauptversammlung STO SE & Co. KGaA: Hauptversammlung
18.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung Tesco Plc.: AGM Tesco Plc.: AGM
18.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung Volkswagen AG: Hauptversammlung Volkswagen AG: Hauptversammlung
18.06.2026 Ordentliche Hauptversammlung Whitbread Plc.: AGM Whitbread Plc.: AGM
18.06.2026 Telefonkonferenz zum 3. Quartal Accenture Plc.: Q3 2026 Earnings Conference Call Accenture Plc.: Q3 2026 Earnings Conference Call
18.06.2026 Schlussdividende ex-Tag 3i Group Plc: Ex-dividend date 3i Group Plc: Ex-dividend date
18.06.2026 Zwischendividende ex-Tag Compass Group Plc: Ex-Dividend Date for 2026 Interim Dividend Compass Group Plc: Ex-Dividend Date for 2026 Interim Dividend

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