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News

22.03.2026 | 09:05:02 (dpa-AFX)
Iran-Krieg wird zum Härtetest für den Dax - Prüfstein Inflation

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach drei starken Börsenjahren droht den Anlegern 2026 Ungemach. Denn der Iran-Krieg treibt den Ölpreis derart in die Höhe, dass hierzulande wieder das Inflationsgespenst umgeht. Unangenehme Erinnerungen an 2022 werden wach, als mit Beginn des Ukraine-Krieges eine Energiepreis-Rally entfacht wurde, die zu einem massiven Teuerungsschub führte. Die Notenbanken sahen sich damals gezwungen, mit deutlichen Leitzinserhöhungen gegenzusteuern. Das aber wirkte wie Gift für den deutschen Leitindex Dax <DE0008469008>, der das Jahr mit einem deutlichen Minus abgeschlossen hatte.

Für 2026 nun warnen Experten vor einer ähnlich drastischen Entwicklung, sollte Rohöl wegen des Krieges in Nahost lange auf einem hohen Preisniveau verharren. Für den Leiter Kapitalmärkte und Strategie bei der Dekabank, Joachim Schallmayer, müsste etwa ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent mehrere Monate lang über 100 US-Dollar kosten, um die Notenbanken zu drastischen Zinserhöhungen zu zwingen.

Hohe Zinsen wirken sich in zweierlei Hinsicht negativ auf den Aktienmarkt aus. Zum einen verteuern sie Investitionen sowie Kredite, was das Wirtschaftswachstum dämpft und die Gewinnaussichten der Unternehmen entsprechend schmälert. Zum anderen steigert ein hohes Zinsniveau die Attraktivität von Anleihen im Vergleich zu Aktien.

Angesichts des Iran-Krieges hat sich der Dax bereits deutlich von seinem im Januar bei knapp 25.508 Punkten erreichten Rekordhoch entfernt. Seit Jahresbeginn gerechnet steht bislang ein Minus zu Buche. Noch allerdings rechnen Experten damit, dass die Folgen des Iran-Kriegs für die Börsen überschaubar bleiben. Analysten des Bundesverbandes Öffentlicher Banken (VÖB) zufolge ist entscheidend für die weitere Entwicklung des Ölpreises und damit des Aktienmarktes, wie lange mögliche Störungen der Ölversorgung - hauptsächlich durch die Straße von Hormus - anhalten und ob kritische Infrastruktur beeinträchtigt wird.

Derzeit kommt laut den VÖB-Experten noch Rückenwind für die Börsen von der Weltkonjunktur. Auch Impulse durch höhere Staatsausgaben für Infrastruktur, Sicherheit und Verteidigung wirkten positiv. Bereits jetzt "trägt die expansive Fiskalpolitik erste Früchte", betonte Birgit Henseler von der DZ Bank.

In diesem Umfeld sind für die VÖB-Analysten immer noch weitere Gewinnsteigerungen der Unternehmen möglich. Sie könnten auch von strukturellen Trends wie dem Innovationszyklus rund um Künstliche Intelligenz profitieren, der zu hohen Investitionen in Technologie-Infrastruktur, Rechenzentren und Halbleitern führe.

Für Anleger kann sich die Frage stellen, ob sie im aktuellen Umfeld die Füße still halten oder aktiv werden sollen - sei es, um ihre Portfolios abzusichern, oder um sogar von den aktuellen Marktschwankungen zu profitieren. Dabei ist der Rat von Verbraucherschützern zumeist klar: Am besten sollte man Ruhe bewahren und Verlustphasen durch einen langen Anlagehorizont aussitzen. "Crashs gehören genauso zu Aktien­anlagen dazu wie fulminante Anstiege. Nach allen bisherigen Einbrüchen sind die Aktien­kurse höher gestiegen als zuvor", heißt es etwa von der Stiftung Warentest.

Gleichwohl warnte Konstantinos Liolis vom Vermögensverwalter Proaktiva vor Sorglosigkeit: "Ruhe bewahren bedeutet nicht, passiv zu sein. Es bedeutet, vorab aktiv gewesen zu sein - bei der Definition der Risikotoleranz und der Portfoliostruktur." Nur wer diese Hausaufgaben bereits Monate zuvor gemacht habe, müsse in der Krise nichts tun.

Vermögensverwalter Ortay Gelen von Axia Asset Management ergänzte: "Für viele Anleger ist es sinnvoll, ein langfristig ausgerichtetes Kernportfolio klar von einem kurzfristigen Handelsportfolio zu trennen." So bleibe die strategische Depotstruktur erhalten, während kleinere Beträge gezielt für taktische Chancen eingesetzt werden können. Wer aber nun aktiv werden möchte, sollte sich bewusst machen, dass kurzfristige Spekulationen eine andere Herangehensweise erforderten als langfristiges Investieren./la/gl/stk

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

22.03.2026 | 07:56:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Trump stellt Iran Ultimatum - Teheran warnt
22.03.2026 | 07:41:50 (dpa-AFX)
Trump setzt Iran Ultimatum für Öffnung der Straße von Hormus
21.03.2026 | 09:29:18 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Trump nennt Nato-Partner 'Feiglinge' - Kriegsziel sei nahe
20.03.2026 | 21:36:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Weitere Verluste - Dow auf Tief seit September
20.03.2026 | 21:20:34 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Weitere Verluste drücken Dow auf Tief seit September
20.03.2026 | 19:21:23 (dpa-AFX)
Aktien New York: Weiter bergab - Dow auf Tief seit Oktober
21.03.2026 | 06:05:01 (dpa-AFX)
BASF-Chef: China-Investition lohnt sich später als geplant

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wenige Tage vor der Eröffnung eines neuen Chemiewerks in China räumt BASF<DE000BASF111>-Chef Markus Kamieth ein, dass sich diese Milliardeninvestition für den Konzern später als geplant lohnen wird. "Wir starten in einem überversorgten Markt, in dem die Preise und Margen auf einem historisch niedrigen Niveau liegen", sagte Kamieth der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Die Profitabilität wird in den ersten Jahren daher deutlich unter dem sein, was wir uns ursprünglich vorgestellt hatten."

Grundsätzlich verteidigte Kamieth die Entscheidung für den Bau des neuen Werks. Daran änderten nicht einmal geopolitische Risiken wie die Gefahr eines Kriegs um Taiwan etwas. "Wenn wir aufhören, in China zu investieren, ziehen wir uns aus der Hälfte des Weltmarkts zurück. Dieses Szenario ist für mich deutlich risikoreicher als eine Investition in China", sagte der BASF-Chef. Zu den Folgen des Irankriegs und der Blockade der Straße von Hormus für BASF sagte Kamieth: "Aktuell sind die Auswirkungen noch überschaubar. Die Straße von Hormus stellt für uns derzeit keinen unmittelbaren Engpass für Rohstoffe oder den weltweiten Produktvertrieb dar."

Der neue Standort in Zhanjiang im Süden Chinas, der am kommenden Donnerstag eröffnet werden soll, hat nach Auskunft von BASF rund 8,7 Milliarden Euro gekostet. Es handelt sich um die größte einzelne Investition in der Geschichte des Unternehmens. Gleichwohl investiert der Konzern Kamieth zufolge nirgendwo so viel Geld wie am Stammwerk in Ludwigshafen. Das bleibe auch in Zukunft so. Der neue Standort sei zudem nicht dazu da, jüngst stillgelegte Anlagen in Ludwigshafen zu ersetzen. "Wir verlagern nichts nach China", sagte Kamieth./nas/stk

20.03.2026 | 19:50:09 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: DEUTZ AG (deutsch)
20.03.2026 | 19:24:29 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: DEUTZ AG (deutsch)
20.03.2026 | 19:01:33 (dpa-AFX)
Hornbach Holding schafft eigene Jahresprognose
20.03.2026 | 18:41:03 (dpa-AFX)
EQS-DD: HelloFresh SE (deutsch)
20.03.2026 | 18:38:04 (dpa-AFX)
EQS-DD: HelloFresh SE (deutsch)
20.03.2026 | 18:29:40 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: HORNBACH Holding AG & Co. KGaA: Gesamtjahresprognose erreicht - Ergebnisrückgang im Q4 2025/26 (deutsch)

Berichte

  • Börsenbericht
    20.03.2026

    Dax bricht zum großen Verfallstag ein - Furcht vor weiterer Eskalation im Iran

    Nach einem positiven Auftakt ist der Dax deutlich ins Minus gedreht. Die Furcht vor einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg hat die zwischenzeitliche Erholung zunichtegemacht. Parallel steigen die Ölpreise wieder. Bei den Unternehmen schockt Bechtle.

    Mehr
  • TraderDaily
    20.03.2026

    Verkaufssignale und ein neues Mehrmonatstief

    Unterstützung liegt bei 22.608 Punkten

    In den letzten rund drei Wochen hat der DAX eine untergeordnete Abwärtstrendstruktur mit sinkenden Verlaufshochs und -tiefs im Chart etabliert. Das letzte Verlaufshoch wurde dabei am 18. März ausgebildet. Es folgte eine neue Abwärtswelle,..

    Mehr
  • Webinar - Trading für Berufstätige
    17.03.2026

    Iran, Öl, Zinsen – wer gewinnt, wer verliert?

    "Iran, Öl, Zinsen – der Markt bekommt gerade drei Belastungstests gleichzeitig. Der Krieg im Nahen Osten hält die Risikoprämie im Öl hoch und macht die Straße von Hormus wieder zum globalen Nadelöhr, während steigende Renditen die Bewertungsfrage bei Aktien verschärfen. Dazu kommt eine..

    Mehr

Termine

Datum Terminart Information Information
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Deutsche Pfandbriefbank AG: Geschäftsbericht 2025 Deutsche Pfandbriefbank AG: Geschäftsbericht 2025
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes EQT AB: Annual report 2025 EQT AB: Annual report 2025
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes EXOR N.V.: 1Board of Directors Meeting for the approval of the Company's 2025 Annual Report EXOR N.V.: 1Board of Directors Meeting for the approval of the Company's 2025 Annual Report
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Galp Energia SGPS S.A.: Annual Report 2025 Galp Energia SGPS S.A.: Annual Report 2025
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Kongsberg Gruppen ASA: Publication of Annual Report Kongsberg Gruppen ASA: Publication of Annual Report
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Metall Zug AG: Jahresbericht 2025 Metall Zug AG: Jahresbericht 2025
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Salzgitter AG: Veröffentlichung des Konzernabschlusses 2025 Salzgitter AG: Veröffentlichung des Konzernabschlusses 2025
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Vår Energi ASA: Annual Report 2025 Vår Energi ASA: Annual Report 2025
23.03.2026 Ordentliche Hauptversammlung BELIMO Holding AG: Annual General Meeting 2026 BELIMO Holding AG: Annual General Meeting 2026
23.03.2026 Ordentliche Hauptversammlung Novonesis A/S: Annual general meeting 2026 Novonesis A/S: Annual general meeting 2026
23.03.2026 Schlussdividende ex-Tag STMicroelectronics N.V.: Ex-dividend Date STMicroelectronics N.V.: Ex-dividend Date
23.03.2026 Schlussdividende Zahltag Wärtsilä Oyj: Dividend payment date Wärtsilä Oyj: Dividend payment date
23.03.2026 Verbraucherpreisindex Niederlande: Verbrauchervertrauen März 2026 Niederlande: Verbrauchervertrauen März 2026
23.03.2026 Bauausgaben USA: Bauausgaben Januar 2026 USA: Bauausgaben Januar 2026

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