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News

18.03.2026 | 16:15:21 (dpa-AFX)
VÖB: Aktienmärkte trotzen dem Iran-Krieg - solange die Inflation nicht ausufert

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aussichten für die Aktienmärkte sind Fachleuten zufolge trotz des Iran-Krieges weiter positiv. Dieser lasse zwar die Ölpreise steigen und sorge so für Unsicherheiten an den Börsen, sagten Analysten des Bundesverbandes Öffentlicher Banken (VÖB) am Mittwoch in Frankfurt. Allerdings zeige sich die Weltwirtschaft bislang widerstandsfähig, und die Unternehmensgewinne blieben der wichtigste Treiber. Das positive Szenario basiert aber entscheidend darauf, dass der Ölpreis nicht dauerhaft sehr hoch ist und so zu einer überbordenden Inflation führt, die die Notenbanken dazu zwingen würde, mit deutlichen Zinserhöhungen gegenzusteuern. In einem solchen Fall würden die höheren Zinsen Investitionen verteuern und so das Wachstum stark schmälern. Insbesondere für die bereits kaum wachsende deutsche Volkswirtschaft wird befürchtet, dass sie in eine sogenannte Stagflation abrutschen könnte - ein Zustand, in dem eine hohe Teuerung mit einem stagnierenden Wirtschaftswachstum einhergeht.

Entscheidend für die weitere Entwicklung des Ölpreises und damit des Aktienmarktes ist den VÖB-Experten zufolge vor allem, wie lange mögliche Störungen der Ölversorgung - hauptsächlich durch die Straße von Hormus - anhalten und ob kritische Infrastruktur beeinträchtigt wird. Die Kapitalmärkte gingen momentan überwiegend von einer temporären Störung aus.

Laut Joachim Schallmayer, Leiter Kapitalmärkte und Strategie bei der Dekabank, preisen die Märkte bereits jetzt ein, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins in diesem Jahr erhöhen könnte. Unmittelbar vor dem Kriegsbeginn Ende Februar hätten Terminkontrakte am Geldmarkt noch eine Leitzinssenkung der EZB bis Mitte Dezember eingepreist.

Schallmayer zufolge ist die Hürde für einen deutlich über den Markterwartungen liegenden Leitzinsanstieg im Euroraum sehr hoch. Ein solches Szenario sei denkbar, wenn der Ölpreis wider Erwarten mehrere Monate lang über 100 US-Dollar notieren sollte. In diesem Fall würden die wichtigsten Notenbanken wohl deutlich reagieren müssen - mit entsprechend negativen Folgen für die Börsen, denn hohe Zinsen machen Anleihen im Vergleich zu Aktien attraktiver.

Derzeit kommt noch Rückenwind für die Börsen von der Weltkonjunktur. Für das laufende Jahr werde ein globales Wachstum von mehr als drei Prozent erwartet, betonten die VÖB-Experten. In den USA bleibe die wirtschaftliche Entwicklung robust, während sich in Europa Stabilisierungstendenzen zeigten. Auch Impulse durch höhere Staatsausgaben für Infrastruktur, Sicherheit und Verteidigung wirkten positiv. Bereits jetzt "trägt die expansive Fiskalpolitik erste Früchte", betonte Birgit Henseler von der DZ Bank.

In diesem Umfeld sind laut den VÖB-Analysten weitere Gewinnsteigerungen der Unternehmen möglich. Sie könnten auch von strukturellen Trends wie dem Innovationszyklus rund um Künstliche Intelligenz (KI) profitieren, der zu hohen Investitionen in Technologie-Infrastruktur, Rechenzentren und Halbleitern führe. Allerdings haben die letzten Wochen auch gezeigt, dass der Markt inzwischen nicht nur potenzielle Gewinner, sondern auch mögliche Verlierer des KI-Booms identifiziert./la/jsl/jha/

18.03.2026 | 12:15:10 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Gewinne - Entspannung am Ölmarkt stützt
17.03.2026 | 18:28:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne trotz teuren Öls
17.03.2026 | 18:12:57 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Gewinne trotz hohen Ölpreises
17.03.2026 | 12:21:20 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Wenig verändert - abwartendes Geschäft
16.03.2026 | 18:38:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne dank vager Ölmarkthoffnung
16.03.2026 | 18:09:50 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Gewinne dank vager Ölmarkthoffnung
18.03.2026 | 16:30:22 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Schneller gründen und expandieren: 'EU Inc.' soll helfen

(Neu: weitere Details)

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Unternehmen sollen in der EU schneller gegründet werden und leichter über Ländergrenzen hinweg aktiv sein können. "Jeder Unternehmer kann dann innerhalb von 48 Stunden von jedem Ort in der Europäischen Union aus ein Unternehmen gründen - und zwar vollständig online", sagte Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission. Sie stellte den Vorschlag für eine "EU Inc." genannte neue Unternehmensform in Brüssel vor. Die Gründung soll maximal 100 Euro kosten und auch ohne ein bestimmtes Startkapital möglich sein.

Die EU Inc. soll ein Baustein werden beim Plan, die europäische Wirtschaft zu stärken. Für die Umsetzung sind die Zustimmung der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments nötig. Sorgen bereiten manchen insbesondere mögliche Auswirkungen auf Arbeitnehmer.

Unternehmen sollen leichter expandieren können

Als EU Inc. kann dem Vorschlag zufolge grundsätzlich jedes Unternehmen eingetragen werden, unabhängig von der Größe. Für sie soll vieles einfacher sein. Unter anderem sollen persönliche Behördengänge entfallen, Vorstandstreffen online möglich sein und Unternehmen schneller abgewickelt werden können. Informationen sollen in einem zentralen EU-Register hinterlegt werden, zwischen Behörden geteilt werden können und nicht mehrfach angegeben werden müssen.

Das Ziel: mehr Innovation in Europa, Investitionen in Start-ups und leichtere Expansion in den gesamten europäischen Binnenmarkt. Denn die Regeln sollen grundsätzlich in der ganzen EU gleich sein, unabhängig vom Sitz des Unternehmens. Bisher seien Unternehmen, die in der EU expandieren wollen, dagegen mit 27 nationalen Rechtssystemen und mehr als 60 Unternehmensformen konfrontiert. Das kostet Zeit und Geld.

Nationale Regelungen etwa zu Arbeits-, Sozial- und Steuerrecht werden laut Kommission aber nicht berührt. In diesen Bereichen soll das Recht des Staates gelten, in dem die EU Inc. eingetragen ist. So sollen etwa Arbeitnehmerrechte gewahrt werden.

Sorge um Arbeitnehmerrechte

Vor der Vorstellung des Kommissionsvorschlags hatten sich unter anderem Gewerkschaften besorgt gezeigt, ob dies ausreichend sichergestellt ist. Auch SPD-Politiker René Repasi, der im Europaparlament federführend für einen Vorschlag zum gleichen Thema war, warnte, es wäre bei Umsetzung des EU- Inc.-Vorschlags der Kommission einfach, wirtschaftliche Tätigkeit und rechtlichen Sitz einer Gesellschaft voneinander zu trennen. Es bestehe die Gefahr, dass so die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer umgangen würden. Diese sind etwa in Deutschland vergleichsweise groß.

Der zuständige EU-Kommissar Michael McGrath sieht hier durch die EU Inc. keine Veränderung. Die Frage, welches Arbeitsrecht gelte, werde genauso behandelt wie bei einem bestehenden Unternehmen. "Generell gilt: Es kommt darauf an, wo die Arbeit stattfindet, wo der Arbeitsort ist, und nicht darauf, wo sich der Sitz oder der Ort der Registrierung des Unternehmens befindet." Man könne stolz auf das europäische Arbeitsrecht sein. "Und wir wollen zwar eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit erreichen, aber sicherlich nicht auf Kosten der Arbeitnehmer von EU-Unternehmen oder anderen Unternehmen." Auch im Steuerrecht sollten die Regeln der Mitgliedstaaten weiter gelten.

Ein wichtiges Element, um gute Arbeitnehmer in Europa zu halten, ist aus Sicht von McGrath auch die vorgesehene Möglichkeit, Mitarbeitern Aktienoptionen zu geben, also die Chance, später günstig Anteile am Unternehmen zu kaufen. EU- Inc.-Unternehmen sollen EU-weite Aktienoptionsprogramme für Mitarbeiter einrichten können. Sie seien aber kein Ersatz für faire Löhne, so McGrath. Die Aktienoptionen sollen dem Vorschlag zufolge einheitlich erst dann besteuert werden, wenn die Aktien veräußert werden.

Unternehmen hoffen auf "echten Schub" für Startup-Standort

Mehrere Wirtschaftsverbände begrüßten den Vorschlag der EU-Kommission grundsätzlich. Der deutsche Digitalverband Bitkom rechnet mit einem "echten Schub" für den Startup-Standort Europa. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warb für Tempo und Pragmatismus im Gesetzgebungsverfahren und praktikable Lösungen für offene Fragen bei der EU Inc.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) teilte mit, die EU Inc. verspreche spürbare Vereinfachungen. "Sonderinteressen" im Arbeitsrecht, im Insolvenzrecht oder im Finanzierungsrecht sollten im Gesetzgebungsprozess nicht zu Voraussetzungen des Gesamtprojekts gemacht werden, warnte DIHK-Chefjustitiar Stephan Wernicke. "Vereinfachung für alle, nicht Perfektion oder rechtlicher Idealismus ist das Ziel."

Die Gewerkschaft Verdi forderte die Bundesregierung auf, "sich schützend vor die Arbeitnehmerrechte"zu stellen. EU Inc. solle auf Start-ups und ähnliche Unternehmen begrenzt und vor allem die Unternehmensmitbestimmung auf europäischer Ebene dauerhaft geschützt werden.

EU will Binnenmarkt stärken

Die Europäische Union will Europas Wirtschaft und ihre Wettbewerbsfähigkeit mit verschiedenen Maßnahmen stärken. Der ehemalige EZB-Chef Mario Draghi hatte 2024 in einem Bericht angemahnt, die EU müsse im Konkurrenzkampf mit den USA und China deutlich innovativer werden.

Italiens Ex-Premierminister Enrico Letta kritisierte 2024 in seinem Bericht zur Zukunft des EU-Binnenmarkts unter anderem, dass Unternehmen in der EU stark unter national unterschiedlichen Rechtsformen und Regeln litten. Er empfahl ein einheitliches EU-Regelwerk für Unternehmen, für das sich Unternehmen anstelle der 27 nationalen Systeme entscheiden könnten ("28. Regime"), und warb für schnellere und digitale Verfahren.

Auch beim Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs an diesem Donnerstag soll Wettbewerbsfähigkeit ein Schwerpunkt sein./wea/DP/zb

18.03.2026 | 16:21:10 (dpa-AFX)
Klage gegen Debeka-Stornogebühr muss neu verhandelt werden
18.03.2026 | 16:00:29 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Fabasoft AG (deutsch)
18.03.2026 | 16:00:27 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Fabasoft AG (deutsch)
18.03.2026 | 15:51:40 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: NORMA Group SE (deutsch)
18.03.2026 | 14:50:43 (dpa-AFX)
PSI legt Jahresabschluss erst Ende April vor - Ziele 2025 bestätigt
18.03.2026 | 14:20:00 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Funkwerk AG: Öffentliches Aktienrückerwerbsangebot (deutsch)

Berichte

  • Börsenbericht
    18.03.2026

    Dax bricht Erholungsversuch ab - Ölpreise und Fed verunsichern

    Wieder steigende Ölpreise haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt wieder verschreckt. Außerdem halten sie sich vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Abend zurück. Der Dax hat seinen Erholungsversuch daraufhin abgebrochen und gibt nach.

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  • TraderDaily
    18.03.2026

    Aufwärtswelle wird durch Kaufsignal bestätigt

    Hindernis liegt bei 24.067 Punkten

    Der DAX hat nach dem panischen Abverkauf im Zeitraum vom 27. Februar bis zum 9. März die Basis für die Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends gelegt. Erste Erholungstendenzen haben dazu beigetragen, dass am 13. März ein höheres..

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  • Webinar - Trading für Berufstätige
    17.03.2026

    Iran, Öl, Zinsen – wer gewinnt, wer verliert?

    "Iran, Öl, Zinsen – der Markt bekommt gerade drei Belastungstests gleichzeitig. Der Krieg im Nahen Osten hält die Risikoprämie im Öl hoch und macht die Straße von Hormus wieder zum globalen Nadelöhr, während steigende Renditen die Bewertungsfrage bei Aktien verschärfen. Dazu kommt eine..

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Termine

Datum Terminart Information Information
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Aumovio SE: Geschäftsbericht 2025 Aumovio SE: Geschäftsbericht 2025
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes CTT - Correios de Portugal S.A.: 2025 Annual Results and Integrated Report CTT - Correios de Portugal S.A.: 2025 Annual Results and Integrated Report
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes ENI S.p.A.: full year 2025 ENI S.p.A.: full year 2025
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes HelloFresh SE: Veröffentlichung Jahresfinanzbericht 2025 HelloFresh SE: Veröffentlichung Jahresfinanzbericht 2025
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes InPost SA: Annual report 2025 InPost SA: Annual report 2025
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Investis Holding SA: Publikation Jahresergebnis 2025 Investis Holding SA: Publikation Jahresergebnis 2025
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Jerónimo Martins SGPS S.A.: FY 2025 Results Jerónimo Martins SGPS S.A.: FY 2025 Results
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Orell Füssli Holding AG: Publikation Jahresbericht 2025 Orell Füssli Holding AG: Publikation Jahresbericht 2025
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Stadler Rail AG: Jahresbericht 2025 Stadler Rail AG: Jahresbericht 2025
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes TAG Immobilien AG: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025 TAG Immobilien AG: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Talanx AG: Geschäftsbericht 2025 Talanx AG: Geschäftsbericht 2025
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes TeamViewer AG: Geschäftsbericht 2025 TeamViewer AG: Geschäftsbericht 2025
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Telia Company AB: Annual Report 2025 Telia Company AB: Annual Report 2025
18.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes TX GROUP AG: Publikation des Jahresabschlusses 2025 TX GROUP AG: Publikation des Jahresabschlusses 2025

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