•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

News

Keine News gefunden

27.05.2026 | 05:37:59 (dpa-AFX)
Untersuchung: Deutschland hinkt bei Uni-Start-ups hinterher

BERLIN (dpa-AFX) - Über Unternehmensgründungen könnten Universitäten und Forschungseinrichtungen einer aktuellen Untersuchung deutlich mehr Arbeitsplätze schaffen als bislang. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der Denkfabrik AlpMomentum, des Wagniskapitalgebers Redstone, der Technischen Universität München und der Universität Trier, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

Große Unterschiede zwischen Einrichtungen

Die Autoren haben ermittelt, wie viele erfolgreiche Gründungen in einem Verlauf von zehn bis zwölf Monaten im vergangenen Jahr auf 1.000 europäische Universitäten und 50 öffentliche Forschungseinrichtungen entfallen. Dabei stellen sie große Unterschiede fest. Pro 100 Millionen Euro Budget variiert die Zahl gegründeter Start-ups demnach zwischen 1 und 80.

Besonders gut schneiden, nicht ganz überraschend, Business Schools ab, die viele angehende Unternehmer für die Ausbildung wählen dürften. Danach gilt: "Je größer die Einrichtungen werden, desto ineffizienter wird es", wie Redstone-Gründer Michael Brehm erklärt. Relativ schlecht scheiden öffentliche Forschungseinrichtungen ab.

Deutschland im unteren Mittelfeld

Deutschland landet bei dieser Wertung unter 36 untersuchten Ländern und Regionen (Großbritannien wird in Landesteile wie Wales und England aufgeteilt) im unteren Mittelfeld. In der Bundesrepublik entfallen auf 100 Millionen Euro Budget 9,7 Gründungen. Ganz oben liegt Andorra (52,2 Gründungen) mit allerdings nur einer einzigen Einrichtung vor den baltischen Staaten und Frankreich. Aus Deutschland wurden 143 Hochschulen und 9 Forschungseinrichtungen ausgewertet.

"An Frühphasenkapital kommt man in Deutschland über staatliche Stipendien schon ganz gut", sagt der Wirtschaftswissenschaftler Jörn Block von der Universität Trier, der an der Untersuchung beteiligt war. "Schwieriger wird es, wenn man wachsen will." Das sei für die Fragestellung der Untersuchung zwar zunächst nachrangig, könne aber doch eine Rolle spielen. "Wenn ich weiß, dass ich hier nicht wachsen kann, verzichte ich vielleicht auf die Gründung oder gehe gleich woanders hin. Gerade im Bereich Biotech wandern viele in die USA ab."

Im relativ erfolgreichen England dürfe man leichter an Wagniskapital kommen, meint Block. Und: "Anders als in Deutschland gibt es in Großbritannien weniger ganz große Forschungsverbünde wie die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft oder die Max-Planck-Gesellschaft. Technologische Forschung ist dort stärker in die Ökosysteme der Unis integriert, und damit ist auch der Weg zu Studenten als möglichen Gründern kürzer." Gute Beispiele seien die Universitäten in Oxford und Cambridge.

Autoren sehen wirtschaftliches Potenzial durch mehr Gründungen

Mehr Gründungen hätten dem "Redstone University Startup Index" zufolge große wirtschaftliche Vorteile. Wie groß, das beziffern die Autoren anhand einer Hochrechnung, bei der sie annehmen, dass alle Universitäten und Forschungseinrichtungen so gut abschneiden würden wie die obersten 10 Prozent, die sich ihrerseits noch leicht verbessern. Das sagt allerdings nichts aus über die tatsächlichen Voraussetzungen der untersuchten Forschungseinrichtungen und unterschiedliche Forschungs- und Lehrschwerpunkte.

Innerhalb der nächsten zehn Jahre könnten so mehr als 445.000 zusätzliche Start-ups entstehen, mehr als 13 Millionen Arbeitsplätze, mehr als 5 Billionen Euro extra Wirtschaftsleistung und mehr als 9 Billionen Euro zusätzlicher Unternehmenswert sowie mehr als 1,5 Billionen Euro Steuereinnahmen.

Was untersucht wurde

Für ihre Untersuchung haben die Autoren Profile auf dem berufsorientierten Netzwerk LinkedIn ausgewertet sowie Informationen der Website Dealroom, einer Datenbank zu Gründungen und Innovation. Dabei unterscheiden sie zwischen einerseits Gründungen aus Universitäten und öffentlichen Forschungsinstituten heraus, inklusive Gründungen von aktuellen und früheren Forschern und Lehrkräften, und andererseits Gründungen von aktuellen und ehemaligen Studenten.

Der Löwenanteil der knapp 50.000 untersuchten Firmengründungen entfällt dabei auf den zweiten Bereich, nur knapp 2.000 entfallen auf den ersten. Davon entwickle sich knapp die Hälfte, nämlich rund 23.000, zu wirtschaftlich tragfähigen Start-ups, so die Schätzung.

Gibt es Erfolgsrezepte?

Auf die Frage, was Gründungen wahrscheinlicher macht, verweist Forscher Block auf die TU München, die unter den großen Universitäten einen der vorderen Ränge belegt. "Da gibt es Geld, Kontakt zu Vorbildern und Ausbildungsstrukturen, außerdem hat die Uni damit geworben." Häufig habe die Uni-Welt wenig mit der Wirtschaft zu tun. "Das könnte man ändern. Bei uns an der Uni Trier kann man zum Beispiel in jedem Studiengang das Fach Gründung belegen."

Investor Brehm glaubt, es gehe weniger um Geld als einen Mentalitätswandel. "Wir brauchen im Studium und an den Universitäten mehr unternehmerisches Denken", argumentiert er. Das werde immer wichtiger, auch wenn man gar keine Firma gründen wolle. "Auch Studiengänge wie Philosophie werden aus Gründungssicht auf einmal hochrelevant, wenn es um Fragen des Zusammenspiels von Mensch und Maschine geht", sagt Brehm voraus./hrz/DP/zb

27.05.2026 | 05:29:01 (dpa-AFX)
Günther muss sich Northvolt-Fragen der Opposition stellen
27.05.2026 | 05:25:54 (dpa-AFX)
Samsung-Gewerkschaft nimmt Einigung auf Rekordboni an
26.05.2026 | 22:12:40 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Noratis AG kündigt die Einbeziehung der Aktien der Gesellschaft im Scale Segment und plant Wechsel ins Basic Board des Freiverkehrs an der Frankfurter Wertpapierbörse (deutsch)
26.05.2026 | 20:48:06 (dpa-AFX)
GNW-Stimmrechte: Renk Group AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
26.05.2026 | 18:32:46 (dpa-AFX)
EQS-DD: HelloFresh SE (deutsch)
26.05.2026 | 18:32:20 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Brenntag SE (deutsch)

Berichte

  • Börsenbericht
    26.05.2026

    Lage im Iran-Krieg fragil - Dax trotzdem klar über 25.000 Punkten

    Die Lage im Iran-Krieg spitzt sich wieder zu. Der Dax hat seiner jüngsten Kursrally daraufhin Tribut gezollt. Nicht zuletzt wegen solider US-Börsen halten sich die Gewinnmitnahmen aber in Grenzen. Zumal die Verhandlungen im Krieg weitergehen.

    Mehr
  • TraderDaily
    26.05.2026

    Kaufsignale führen den Index in Richtung Allzeithoch

    Barriere liegt bei 25.510 Punkten

    Am 18. Mai konnte der DAX nach einem Gap-Down eine erfolgreiche Kursstabilisierung am unteren Bollinger-Band absolvieren. Hieran knüpfte sich eine dynamische Aufwärtsbewegung an, welche den Index innerhalb von sechs Handelstagen vom unteren bis zum sich..

    Mehr
  • Webinar - Trading für Berufstätige
    19.05.2026

    Märkte unter Strom: Wie gefährdet ist die Tech-Rally?

    Die Aktienmärkte schwanken zwischen Rekordjagd und Nervosität: Geopolitische Risiken durch den Iran-Krieg, robuste US-Tech-Werte und wenig bewegende Inflationsdaten sorgen für ein spannungsgeladenes Umfeld. Im Raum stehen zentrale Fragen: Droht eine straffere Geldpolitik der FED – und ist die..

    Mehr

Termine

Datum Terminart Information Information
27.05.2026 Bericht zum 1. Quartal Aroundtown SA: Zwischenbericht für das 1. Quartal 2026 Aroundtown SA: Zwischenbericht für das 1. Quartal 2026
27.05.2026 Bericht zum 1. Quartal IVU Traffic Technologies AG: Bericht 1. Qurtal 2026 IVU Traffic Technologies AG: Bericht 1. Qurtal 2026
27.05.2026 Bericht zum 1. Quartal Marvell Technology Group Ltd.: Q1 2027 Earnings Release Marvell Technology Group Ltd.: Q1 2027 Earnings Release
27.05.2026 Bericht zum 1. Quartal MPC Container Ships ASA: Quarterly Report - Q1 2026 MPC Container Ships ASA: Quarterly Report - Q1 2026
27.05.2026 Bericht zum 1. Quartal Porr AG: 1. Quartalsbericht 2026 Porr AG: 1. Quartalsbericht 2026
27.05.2026 Bericht zum 1. Quartal Verve Group: Interim Report Q1 2026 Verve Group: Interim Report Q1 2026
27.05.2026 Ordentliche Hauptversammlung Accor S.A: Annual General Meeting of Shareholder Accor S.A: Annual General Meeting of Shareholder
27.05.2026 Ordentliche Hauptversammlung Chevron Corp.: Annual Meeting 2026 Chevron Corp.: Annual Meeting 2026
27.05.2026 Ordentliche Hauptversammlung CTS Eventim AG & Co. KGaA: Hauptversammlung CTS Eventim AG & Co. KGaA: Hauptversammlung
27.05.2026 Ordentliche Hauptversammlung DexCom Inc.: Annual General Meeting DexCom Inc.: Annual General Meeting
27.05.2026 Ordentliche Hauptversammlung ELMOS Semiconductor SE: Hauptversammlung ELMOS Semiconductor SE: Hauptversammlung
27.05.2026 Ordentliche Hauptversammlung Energiekontor AG: Hauptversammlung Energiekontor AG: Hauptversammlung
27.05.2026 Ordentliche Hauptversammlung H&R AG: Hauptversammlung H&R AG: Hauptversammlung
27.05.2026 Ordentliche Hauptversammlung Höegh Autoliners ASA: Annual General Meeting Höegh Autoliners ASA: Annual General Meeting

Magazin