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News

21.03.2026 | 09:29:18 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Trump nennt Nato-Partner 'Feiglinge' - Kriegsziel sei nahe

WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - Die USA erwägen laut Präsident Donald Trump ein Zurückfahren ihrer Angriffe im Iran, senden aber zugleich US-Medienberichten zufolge Tausende weitere Soldaten in die Region. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele im Krieg zu erreichen, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Die Nato-Verbündeten bezeichnete er als "Feiglinge", weil sie den USA nicht bei der Sicherung der Straße von Hormus geholfen hätten.

Ohne die USA sei das Verteidigungsbündnis ein zahnloser Tiger, schrieb der Republikaner. Jetzt, da der Kampf militärisch "GEWONNEN" sei, beschwerten sie sich über die hohen Ölpreise, würden aber nicht dabei helfen, die Straße von Hormus zu öffnen. "Das wäre für sie so einfach und mit nur geringem Risiko verbunden. FEIGLINGE, das werden wir uns MERKEN!", schrieb Trump weiter.

Trump: Andere müssen Straße von Hormus sichern

Andere Länder müssten die für den Ölmarkt bedeutende Meerenge schützen, schrieb der US-Präsident. Wenn darum gebeten, würden die USA ihnen dabei helfen. "Aber das sollte nicht mehr nötig sein, sobald die Bedrohung durch den Iran beseitigt ist". Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist wegen des Kriegs und drohender iranischer Angriffe praktisch zum Erliegen gekommen.

Um die steigenden Ölpreise unter Kontrolle zu bekommen, lockern die USA vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl, das sich auf Schiffen befindet. Das US-Finanzministerium teilte mit, Verkauf und Lieferung seien bis zum 19. April erlaubt. Jüngst hatten die USA bereits mitgeteilt, dass russisches Öl, das schon auf Schiffen ist, vorübergehend wieder straflos verkauft werden dürfe.

Nach Informationen des US-Nachrichtenportals "Axios" erwägt Trumps Regierung Pläne, die iranische Öl-Insel Charg zu besetzen oder zu blockieren, um den Iran dazu zu bewegen, die Straße von Hormus wieder freizugeben. Vor einer Woche hatte das US-Militär Dutzende militärische Ziele dort bombardiert.

Berichte: USA entsenden Tausende weitere Soldaten

Das Pentagon entsendet nach "Wall Street Journal"-Informationen derweil drei Kriegsschiffe und 2.200 bis 2.500 zusätzliche Marinesoldaten in den Nahen Osten. Der US-Sender CBS News zitierte zudem anonyme Quellen, wonach das Pentagon auch Vorbereitungen für den Einsatz von Bodentruppen im Iran traf.

Präsident Trump habe darüber nachgedacht, ob Bodentruppen in der Region stationiert werden sollten, hieß es. Es sei aber noch unklar, unter welchen Umständen der Präsident den Einsatz von Bodentruppen genehmigen würde.

Trump will keinen Waffenstillstand

Trump wurde am Freitag vor dem Weißen Haus von US-Medien mit den Worten zitiert: "Ich will keinen Waffenstillstand. Man schließt keinen Waffenstillstand, wenn man die andere Seite buchstäblich auslöscht". Danach schrieb er auf Truth Social, die USA stünden kurz davor, die eigenen Kriegsziele zu erreichen.

Dazu zählte er die Zerstörung der Raketenkapazitäten und Verteidigungsindustrie des Irans sowie die Ausschaltung seiner Marine und Luftwaffe samt der Flugabwehrsysteme. Zudem gehe es darum, niemals zuzulassen, dass der Iran auch nur annähernd in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Ein weiteres Ziel sei der Schutz der Verbündeten im Nahen Osten.

US-Militär verstärkt Angriffe

Der US-Präsident hat allerdings schon mehrfach erklärt, der Krieg sei fast vorbei. Danach intensivierten sich die US-Angriffe noch, wie die "New York Times" festhielt. Tatsächlich verstärken auch anderen US-Medien zufolge US-Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber derzeit ihre Angriffe auf iranische Drohnen und Kriegsschiffe, um die wichtige Straße von Hormus freizubekommen.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi bekräftigte in einem Telefonat mit der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo, sein Land habe die Meerenge nicht gesperrt. Der Iran sei bereit, Ländern wie Japan eine sichere Durchfahrt zu gewährleisten, sofern sie sich mit Teheran abstimmen. Zugleich habe der Außenminister betont, dass der Iran "keinen Waffenstillstand, sondern ein vollständiges, umfassendes und dauerhaftes Ende des Kriegs" anstrebe.

Die USA und Israel greifen den Iran seit inzwischen drei Wochen an. Im Gegenzug greift Teheran Israel sowie benachbarte Golfstaaten an, die US-Militärstützpunkte beherbergen. Seit Kriegsbeginn seien mindestens 37 Ölraffinerien, Erdgasfelder und andere Energieanlagen in neun Ländern durch Drohnen- und Raketenangriffe beschädigt worden, berichtete die "New York Times". Der Iran habe die Verantwortung für einige der Angriffe übernommen.

Bericht: USA liefern Abwehrsysteme an Nahost-Verbündete

Die Trump-Regierung bemühe sich mit Hochdruck darum, Luftabwehrsysteme, Radaranlagen und Drohnenabwehrsysteme an arabische Staaten und US-Streitkräfte in der Golfregion zu liefern, in der Hoffnung, deren Verteidigungsfähigkeit gegen die andauernden und präzisen iranischen Raketen- und Drohnenangriffe zu stärken, berichtete das "Wall Street Journal".

Der Transport von Waffen und Ausrüstung signalisiere die Besorgnis innerhalb des Pentagons, dass der Iran weiterhin zu verheerenden Angriffen fähig ist, während die Vorräte der Verbündeten an Raketenabwehrsystemen zur Neige gehen und Drohnen weiterhin ungehindert durchkommen, schrieb die Zeitung.

Iran warnt Großbritannien

Teheran warnte unterdessen den britischen Premierminister Keir Starmer, sein jüngster Kurswechsel bei der Nutzung britischer Militärstützpunkte durch die USA werde nicht ohne Folgen bleiben. Starmer bringe seine eigenen Landsleute in Gefahr, indem er zulasse, "dass britische Stützpunkte für Angriffe gegen den Iran genutzt werden", schrieb Außenminister Araghtschi auf der Plattform X.

Die britische Regierung hatte zuvor bestätigt, "dass die Vereinbarung, wonach die USA im Rahmen der kollektiven Selbstverteidigung der Region britische Stützpunkte nutzen dürfen, auch Verteidigungseinsätze der USA umfasst, um die Raketenstellungen und -kapazitäten zu schwächen, die für Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus genutzt werden". Großbritannien hatte den USA zunächst nur erlaubt, britische Stützpunkte für Verteidigungseinsätze zu nutzen, um britische Interessen oder Menschenleben zu schützen.

Berichte: Iran greift US-britischen Militärstützpunkt an

Der Iran hat US-Medienberichten zufolge einen von Großbritannien und den USA gemeinsam genutzten Militärstützpunkt auf den Chagos-Inseln im Indischen Ozean angegriffen. Die Islamische Republik attackierte den Stützpunkt auf der Insel Diego Garcia am Freitagmorgen (Ortszeit) mit ballistischen Raketen, wie unter anderem das "Wall Street Journal" und der Sender CNN unter Berufung auf ranghohe US-Beamte berichteten.

Irans Militärsprecher warnt Feinde vor weltweiter Verfolgung

Der Sprecher der iranischen Streitkräfte, Abolfasl Schekartschi, drohte unterdessen politischen wie militärischen Gegnern mit weltweiter Verfolgung. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, sagte er, Verantwortliche, Kommandeure, Piloten und Soldaten stünden unter Beobachtung. Fortan würden für sie weltweit Ausflugsziele, Erholungsgebiete sowie touristische Zentren nicht mehr sicher sein./ln/DP/nas

20.03.2026 | 21:36:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Weitere Verluste - Dow auf Tief seit September
20.03.2026 | 21:20:34 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Weitere Verluste drücken Dow auf Tief seit September
20.03.2026 | 19:21:23 (dpa-AFX)
Aktien New York: Weiter bergab - Dow auf Tief seit Oktober
20.03.2026 | 19:02:30 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Übernahmefantasie lässt Gerresheimer an SDax-Spitze schnellen
20.03.2026 | 18:59:57 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Heidelberg Materials deutlich erholt - Emissionshandel im Blick
20.03.2026 | 18:30:12 (dpa-AFX)
IPO/AKTIE IM FOKUS 2: Vincorion mit erfolgreichem Börsendebüt
21.03.2026 | 06:05:01 (dpa-AFX)
BASF-Chef: China-Investition lohnt sich später als geplant

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wenige Tage vor der Eröffnung eines neuen Chemiewerks in China räumt BASF<DE000BASF111>-Chef Markus Kamieth ein, dass sich diese Milliardeninvestition für den Konzern später als geplant lohnen wird. "Wir starten in einem überversorgten Markt, in dem die Preise und Margen auf einem historisch niedrigen Niveau liegen", sagte Kamieth der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Die Profitabilität wird in den ersten Jahren daher deutlich unter dem sein, was wir uns ursprünglich vorgestellt hatten."

Grundsätzlich verteidigte Kamieth die Entscheidung für den Bau des neuen Werks. Daran änderten nicht einmal geopolitische Risiken wie die Gefahr eines Kriegs um Taiwan etwas. "Wenn wir aufhören, in China zu investieren, ziehen wir uns aus der Hälfte des Weltmarkts zurück. Dieses Szenario ist für mich deutlich risikoreicher als eine Investition in China", sagte der BASF-Chef. Zu den Folgen des Irankriegs und der Blockade der Straße von Hormus für BASF sagte Kamieth: "Aktuell sind die Auswirkungen noch überschaubar. Die Straße von Hormus stellt für uns derzeit keinen unmittelbaren Engpass für Rohstoffe oder den weltweiten Produktvertrieb dar."

Der neue Standort in Zhanjiang im Süden Chinas, der am kommenden Donnerstag eröffnet werden soll, hat nach Auskunft von BASF rund 8,7 Milliarden Euro gekostet. Es handelt sich um die größte einzelne Investition in der Geschichte des Unternehmens. Gleichwohl investiert der Konzern Kamieth zufolge nirgendwo so viel Geld wie am Stammwerk in Ludwigshafen. Das bleibe auch in Zukunft so. Der neue Standort sei zudem nicht dazu da, jüngst stillgelegte Anlagen in Ludwigshafen zu ersetzen. "Wir verlagern nichts nach China", sagte Kamieth./nas/stk

20.03.2026 | 19:50:09 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: DEUTZ AG (deutsch)
20.03.2026 | 19:24:29 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: DEUTZ AG (deutsch)
20.03.2026 | 19:01:33 (dpa-AFX)
Hornbach Holding schafft eigene Jahresprognose
20.03.2026 | 18:41:03 (dpa-AFX)
EQS-DD: HelloFresh SE (deutsch)
20.03.2026 | 18:38:04 (dpa-AFX)
EQS-DD: HelloFresh SE (deutsch)
20.03.2026 | 18:29:40 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: HORNBACH Holding AG & Co. KGaA: Gesamtjahresprognose erreicht - Ergebnisrückgang im Q4 2025/26 (deutsch)

Berichte

  • Börsenbericht
    20.03.2026

    Dax bricht zum großen Verfallstag ein - Furcht vor weiterer Eskalation im Iran

    Nach einem positiven Auftakt ist der Dax deutlich ins Minus gedreht. Die Furcht vor einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg hat die zwischenzeitliche Erholung zunichtegemacht. Parallel steigen die Ölpreise wieder. Bei den Unternehmen schockt Bechtle.

    Mehr
  • TraderDaily
    20.03.2026

    Verkaufssignale und ein neues Mehrmonatstief

    Unterstützung liegt bei 22.608 Punkten

    In den letzten rund drei Wochen hat der DAX eine untergeordnete Abwärtstrendstruktur mit sinkenden Verlaufshochs und -tiefs im Chart etabliert. Das letzte Verlaufshoch wurde dabei am 18. März ausgebildet. Es folgte eine neue Abwärtswelle,..

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  • Webinar - Trading für Berufstätige
    17.03.2026

    Iran, Öl, Zinsen – wer gewinnt, wer verliert?

    "Iran, Öl, Zinsen – der Markt bekommt gerade drei Belastungstests gleichzeitig. Der Krieg im Nahen Osten hält die Risikoprämie im Öl hoch und macht die Straße von Hormus wieder zum globalen Nadelöhr, während steigende Renditen die Bewertungsfrage bei Aktien verschärfen. Dazu kommt eine..

    Mehr

Termine

Datum Terminart Information Information
21.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Villars Holding S.A.: Geschäftsabschluss 2025 Villars Holding S.A.: Geschäftsabschluss 2025
21.03.2026 Ordentliche Hauptversammlung Hypothekarbank Lenzburg: Ordentliche Generalversammlung 2026 Hypothekarbank Lenzburg: Ordentliche Generalversammlung 2026
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Deutsche Pfandbriefbank AG: Geschäftsbericht 2025 Deutsche Pfandbriefbank AG: Geschäftsbericht 2025
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes EQT AB: Annual report 2025 EQT AB: Annual report 2025
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes EXOR N.V.: 1Board of Directors Meeting for the approval of the Company's 2025 Annual Report EXOR N.V.: 1Board of Directors Meeting for the approval of the Company's 2025 Annual Report
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Galp Energia SGPS S.A.: Annual Report 2025 Galp Energia SGPS S.A.: Annual Report 2025
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Kongsberg Gruppen ASA: Publication of Annual Report Kongsberg Gruppen ASA: Publication of Annual Report
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Metall Zug AG: Jahresbericht 2025 Metall Zug AG: Jahresbericht 2025
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Salzgitter AG: Veröffentlichung des Konzernabschlusses 2025 Salzgitter AG: Veröffentlichung des Konzernabschlusses 2025
23.03.2026 Veröffentlichung des Jahresberichtes Vår Energi ASA: Annual Report 2025 Vår Energi ASA: Annual Report 2025
23.03.2026 Ordentliche Hauptversammlung BELIMO Holding AG: Annual General Meeting 2026 BELIMO Holding AG: Annual General Meeting 2026
23.03.2026 Ordentliche Hauptversammlung Novonesis A/S: Annual general meeting 2026 Novonesis A/S: Annual general meeting 2026
23.03.2026 Schlussdividende ex-Tag STMicroelectronics N.V.: Ex-dividend Date STMicroelectronics N.V.: Ex-dividend Date
23.03.2026 Schlussdividende Zahltag Wärtsilä Oyj: Dividend payment date Wärtsilä Oyj: Dividend payment date

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